Für mich die beste Nachricht zumindest des Tages. Dieser Person werde ich gewiss keine Träne nachweinen. Die Ernten verdorren, das Volk hungert, und er lässt sich Lebensmittel aus dem Ausland kommen. Selbst in Großstädten gibt es nur stundenweise Strom, so dass sie nachts vollkommen im Dunklen liegen. Nur die vollkommen übertriebenen Denkmäler sind erleuchtet. Um nur die krassesten Beispiele zu nennen. Von einem Kult um Kim Il-Sung und Jong-Il, vor dem jede Weltreligion erblassen würde, und einfach nur noch lächerlich ist, mal ganz zu schweigen. Der allein würde ja niemandem schaden.
Die Kriegsangst ist wohl vor allem damit zu begründen, dass die Machthaber in Zeiten eines gewissen Machtvakuums keine Schwäche zeigen wollen, und deshalb mit dem Säbel rasseln. Das hat man doch schon in den letzten Jahren gemerkt, dass die internationalen Beziehungen sich immer weiter verschlechtert haben, je absehbarer ein Machtwechsel war. Das ging ja sogar bis zu Angriffen auf Südkoreas Militär. Allerdings wird den mächtigen in Nordkorea auch die weltpolitische Dimension eines möglichen Krieges klar sein. Ich glaub nicht, dass sie es so weit kommen lassen werden.
Zumindest sehe ich jetzt eine Möglichkeit, dass sich etwas ändert. Auf welsche Art, wird man sehen. Aber unter Kim Jong-Il hätte sich gar nix mehr getan.
Ach ja, um auch noch was positives zu nennen; für Freunde alter Dampflokomotiven ist Nordkorea wohl siemlich spannend. Da kann man noch viel sehen, was überall anders schon seit Jahrzehnten nicht mehr fährt. Sofern man reinkommt, als Mitteleuropäer.