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Thema: Aus der Bibel...  (Gelesen 2784 mal)

  • Hoher Drachengott
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Heya,

Ich lese gerade die Bibel, in der Elberfelder Übersetzung. Habe erst angefangen, bin noch nicht weit.

1. Mose (Genesis) Kapitel 38 Verse 7 bis 10
Zitat
7 Aber Er, der Erstgeborene Judas, war böse in den Augen des HERRN, so ließ der HERR ihn sterben. 8 Da sagte Juda zu Onan: Geh zu der Frau deines Bruders ein, und geh mit ihr die Schwagerehe ein, und lass deinem Bruder Nachkommen2 erstehen! 9 Da aber Onan wusste, dass die Nachkommen nicht ihm gehören würden, geschah es, wenn er zu der Frau seines Bruders einging, dass er den Samen auf die Erde fallen und verderben ließ, um seinem Bruder keine Nachkommen zu geben. 10 Und es war böse in den Augen des HERRN, was er tat; so ließ er auch ihn sterben.

Fängt ja gut an.
  29.12.2011, 18:16
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Was erwartest du von der Bibel?
Das es das Friedensbuch schlechthin ist?

Die Bibel wird im Prinzip nicht anders zum Koran oder Tora sein.
Das Christentum hatte auch Ihre Zeit zu Morden und Kriege im Namen der Bibel bzw. Gott zu führen.
Und Ausrutscher passieren auch heute noch, z.B. Kinder schlagen im Namen Gottes

Alles was irgendwie das Etikett Religion trägt ist jedoch nicht schlecht. Die gemeinschaftlichen christlichen Einrichtungen (gemeinschaftliche Veranstaltungen wie Singen, Spieleabende ect. für alle Altersgruppen) finde ich richtig. Solche Dinge sind vor allem im ländlichen Raum oft das Einzige was für alle Altersklassen zur Verfügung steht.
Andererseits gehört in den christlichen Einrichtungen aber auch demokratischer freiheitlicher Wind. z.B. ist es Lehramt-tätige die nicht evangelisch und katholisch sind nicht erlaubt in kirchlichen Schulen zu unterrichten. Umgedreht ist es natürlich kein Thema.
Chancengleichheit und Gleichberechtigung sieht anders aus.

"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  29.12.2011, 18:51
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  • Fremdländer
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Die gemeinschaftlichen christlichen Einrichtungen (gemeinschaftliche Veranstaltungen wie Singen, Spieleabende ect. für alle Altersgruppen) finde ich richtig.
Aber was hast das mit dem Christentum zu tun? Kinderbetreuung, Jugendclubs und andere Vereine die Basis des gesellschaftlichen Lebens sind, wurden keinesfalls durch jene erfunden. Natürlich ist dir das bewusst - mich wundert nur warum du es so explizit nennst.
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  30.12.2011, 00:53
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SuperChar

Die größte und erfolgreichste Sekte die es seit langen gibt ist das Christentum.
Ich bin evangelisch getauft und zahle Kirchenbeitrag, weil ich weiß, dass es durchaus Idealisten unter den Christen gibt, die echt Gutes bewirken wollen.

Meiner Meinung nach ist die Bibel aber nur eine altmodische Geschichte, die längst überholt ist.
Auch ich habe mir die schönsten Aspekte rausgepickt und für mein Leben in meine Moral einfließen lassen. Die 10 Gebote sind sehr sinnvoll, jedoch ist es auch schwierig ein so keusches Leben zu führen, wie es in der Bibel dargestellt wird.
Wir leben heutzutage in einer modernen Gesellschaft in der es viele Gesetze gibt, die vom Staat vorgegeben werden, wobei ich mich lieber an die Menschenrechte als an die Gesetze der Gesellschaft halte.
Denn in vieler Hinsicht ist der Staat bzw. die Gesellschaft nicht fair gegenüber dem Einzelnen.

Viel interessanter als die Bibel, finde ich Biologiebücher.
Der Kreislauf des Lebens und die Natur brauchen keinen Gott. Sie funktionieren einfach.
Das wird sie immer, denn die Natur ist hartnäckig und die Evolution wird sich immer durchsetzen oder wie sagte Jeff Goldblum alias Dr. Ian Malcolm? "Das Leben findet einen Weg."

@Tjati
Gott wurde schon immer als gerecht ABER grausam dargestellt. Man erfand Gott und den Teufel, der sein Gegenspieler war.
Es hieß dabei handle es sich um einen gefallenen Engel, aber in meinen Augen ist Gott auch gleichzeitig der Teufel und dein Zitat ist ein gutes Beispiel dafür. Aber was wird man wenn man gleichzeitig Gut und Böse in sich trägt?
RICHTIG! Ein Mensch.
Spätestens wenn man sich dieser Tatsache bewusst wird, sollte man erkennen, dass wir Menschen es sind, die Götter dieses Planeten sind.
Aber anstatt Überheblichkeit, Arroganz und Ignoranz zu entwickeln, sollten wir uns dann auch göttlich verhalten.
Die Natur ist grausam und als Teil der Natur ist somit auch der Mensch grausam.
Nur sollte unsere Intelligenz nicht ausreichend sein, dass wir miteinander auskommen und versuchen im Einklang miteinander und unserer Umwelt zu leben?

Nein! Denn die zivilisierte Gesellschaft ist durch Gier verblendet. Wir wollen mehr. Mehr Geld, mehr Macht.

Erst wenn wir merken, dass selbst die tollsten Gesetze und Vorschriften dennoch nichts daran ändern, dass die Menschheit ein irres Volk ist wo jedes Individuum seine ganz persönlichen Probleme hat, wird es leichter sein aufeinander zuzugehen.
Denn auch durch Geld und Macht wird man kein besserer Mensch, sondern eher nur noch verrückter... oh Entschuldigung... EXZENTRISCH.
Wir mögen vielleicht verschieden sein, aber einen Sprung in der Schüssel haben alle.
Manche sehen ihre Eigenarten nur nicht als "verrückt" an sondern finden sie ganz "normal". (Und wieder 2 Wörter die im Grunde das selbe Aussagen, nur von vielen als feste Werte angesehen werden, die man nicht anders definieren kann, obwohl es wie immer Ansichtssache ist, was man als "verrückt" und was man als "normal" betiteln würde)

Jede Einstellung ist in Ordnung, sofern man mit ihr nicht das Leben eines anderen Individuums negativ beeinträchtigt.
Das einzige Leben das ein Mensch negativ beeinflussen darf ist sein Eigenes. Denn dafür ist er selbst verantwortlich und selbst Schuld :P
(Der Satz ist deshalb unterstrichen, weil er sogar für mich eine Art Lehre sein soll ;) Ich beeinträchtige mein Leben auch in vieler Hinsicht negativ. Aber schließlich gibt es immer einen neuen Tag an dem man etwas besser machen sollte. Man sollte sich jedoch nicht zwingen schlechte Gewohnheiten abzulegen, wenn sie fest im Charakter verankert sind und Teil seiner eigenen Individualität sind. Niemand verlangt, dass alle Menschen gleich sind.)
« Letzte Änderung: 30.12.2011, 09:56 von ENC »
  30.12.2011, 09:36
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  • Schwertkämpfer
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Was du da gerade liest ist das von Juden erschaffene alte Testament. Das neue wird viel weniger "bösartig"...:D
Wer einem Anderen eine Grube gräbt, bekommt zu Weihnachten Skyrim geschenkt.

 Mein System
  30.12.2011, 10:40
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SuperChar

Stimmt...
Aber die Bibel besteht nun mal aus dem neuen und alten Testament und wenn, dann sollte man schon alles lesen, ganz egal wer es geschrieben hat.
Jesus war ja angeblich auch ein Jude.
OMG für die Meldung bringt Mel Gibson mich um  :ugly:
  30.12.2011, 10:50
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  • Drachengott
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Achja, die gute alter Praktik der Schwagerehe... ist inzwischen auch schon etwas aus der Mode gekommen ;)
  30.12.2011, 11:50
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Die gemeinschaftlichen christlichen Einrichtungen (gemeinschaftliche Veranstaltungen wie Singen, Spieleabende ect. für alle Altersgruppen) finde ich richtig.
Aber was hast das mit dem Christentum zu tun? Kinderbetreuung, Jugendclubs und andere Vereine die Basis des gesellschaftlichen Lebens sind, wurden keinesfalls durch jene erfunden. Natürlich ist dir das bewusst - mich wundert nur warum du es so explizit nennst.

Ich nenne es Explizit da es hier wo ich wohne oder in meiner Heimat oftmals von kirchlichen Trägerschaften geführt wird.

@ENC
Menschen sind per se nicht egozentrische Wesen.
Ich musste Schmunzeln als ich dein geschriebenes las und dabeu an die aktuelle GEO Ausgabe denke wo es gerade darum geht was macht uns Menschen aus. In dem Artikel ging es um "Was ist der Mensch?" Vieles hat man schon gehört aber so wird von Neurobiologen und co auch erzählt das unser Fortschritt durch ein bewusstes gemeinsames Teilen, Entdecken und kommunizieren erreicht wurde ohne dabei nur an sich zu denken.
Wenn Mensch ein rein egoistisches Wesen ist, wäre es überhaupt zu demokratischen Strukturen und gemeinsamen Fortschritt wie Elektrizität gekommen?
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  30.12.2011, 16:55
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  • Schildknappe
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Wow, dieser Thread und die Poster haben mich positiv überrascht! Ich war schon überzeugt, wieder das allgemeine Religionsgebashe zu lesen, á la "menschen können gar nicht über wasser gehen, so ein müll alta ey!!1". Aber hier wird ja tatsächlich differenziert diskutiert. Ich bin kein Fanatiker, aber ich glaube durchaus, dass mit der richtigen Interpretation (richtig gelesen, Menschen vor vielen Jahrhunderten haben keine logisch durchgängigen Erörterungen verfasst!) gute Ansätze die Grundlage der Bibel bilden. Würden sich die mehr Menschen zu Herzen nehmen, ich bin mir sicher es gäbe weniger Schlechtes in der Welt. Wenn da nur nicht immer diese Fundamentalisten wären...
What is dead may never die, but rises again, harder and stronger.
  30.12.2011, 17:52
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SuperChar

@ENC
Menschen sind per se nicht egozentrische Wesen.


Das habe ich im Bezug auf die Allgemeinheit ja nicht behauptet ;) Reiche Menschen werden oft exzentrisch.
Ansonsten ist es so, dass der Kapitalismus viel Gier schürt. Das ist nicht unbedingt gut. Deine Ansichten sind schön, dummerweise aber nur teilweise richtig.
ALLES was der Mensch erfindet wird dazu verwendet die Wirtschaft anzukurbeln, also den Gott des Geldes mit mehr Macht zu versorgen.

Außerdem kann ich mich dunkel daran erinner, dass selbst Jesus in der Bibel einen Ausraster hatte und Marktstände zerschlug und viele Händler beleidigte, bevor er das letzte Abendmal vollzog und danach verurteilt wurde.

Demokratie ist nur eine Illusion von Freiheit. In Wahrheit werden Menschen durch Fernsehen und anderen Medien zu einem perfekten Mitglied der "zivilisierten" Gesellschaft erzogen. Wobei soviel Falsch im derzeitigem System rennt.
Soziopathen die Polizisten werden, nur damit sie ungestraft andere schikanieren können, Schwachköpfe die sich in der Schule durchgeschummelt haben und jetzt Politiker sind, nur um anständig Geld zu verdienen...

Ich glaube auch an das Gute in den Menschen, verschließe meine Augen aber nicht vor ihrer dunklen Seite. Das wäre nämlich äußerst fahrlässig.
Womit ich aber keinesfalls behaupten möchte, dass es mir so vorkommt als würdest du deine Augen verschließen ;)

Ich bin lieber ein vorsichtiger Mensch, als Friede, Freude und Eierkuchen. Hat mir bisher sehr viel Bullshit erspart und trotzdem kann man sich nicht vor jedem Schmerz und jedem Fehler im Leben schützen.
Ganz im Gegenteil...
Manche Fehler sind wichtig für die Entwicklung, vor allem wenn man aus ihnen lernt.
« Letzte Änderung: 30.12.2011, 18:11 von ENC »
  30.12.2011, 18:08
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Bibel, Koran, Tora oder andere religiöse Werke rufen in ihrer Essenz zu Frieden und Respekt voreinander und vor der Natur und zur Verehrung einer göttlichen Entität auf. Leider gibt es Menschen deren eitles Geltungsbedürfnis vor Gott ersteres übersteigt. Das dieser Respekt und Gottesverehrung meist mit Gewalt verbunden sind liegt wohl an der Natur des Menschen sich gegen alles Neue zu sträuben.

Aruhn, alles was ein Mensch tut tut er aus Eigennutz. Geltungsbedürfnis und das Gefühl wenn jemand dankbar ist sind eigentlich ein und das selbe. Das heißt nicht das es schlecht ist "uneigennützig" zu sein. Es ist aber falsch zu glauben man wäre es nicht ohne Vorteil für sich selbst.

Es gibt eigentlich nur zwei spirituelle Kräfte die den Menschen anreiben, nur zwei Todsünden: Eitelkeit und Trägheit. Das Bedürfnis vor seinen Mitmenschen, sich selbst und ggf. vor Gott im Wert zu steigen, über den Weg des geringsten Widerstandes. Daraus resultieren alle anderen mentalen Bedürfnisse, gute wie schlechte. Gier und Neid, Sadismus, Masochismus, Selbstdarstellung, Selbsterhaltungstrieb, soziales Engagement, Faulheit, Unterhaltung.
  30.12.2011, 18:18
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Menschen sind per se nicht egozentrische Wesen. [...]
Wenn Mensch ein rein egoistisches Wesen ist, wäre es überhaupt zu demokratischen Strukturen und gemeinsamen Fortschritt wie Elektrizität gekommen?
Wat.
Demokratie = "Wenn ich nicht Diktator sein kann, soll es keiner sein"
Und was hast du für lustige Vorstellungen davon? Demokratie ist vor allem Gewaltenteilung. Das ist weiterhin Überlebenskampf auf zivilisiertem Niveau. Denkst, du, eine Einrichtung, selbst die wohltätigste von allen, schaut am Ende des Quartals auf ihre Bilanz und sagt "Hm, unsere Ausgaben waren weit unter unserem Budget, das Geld können andere Behörden sicher gut gebrauchen"? Nein, das überflüssige Geld wird in irgendeinen Mist investiert, damit das Budget nicht gekürzt wird. Oder auch ein gutes Beispiel, das Herumgestöhne von Polizisten in Filmen, wenn das FBI antanzt und den Fall übernimmt. Die sind eigentlich verbündet!
Natürlich ist der Mensch ein vollkommen egozentrisches Wesen. Da kannst du mit noch so vielen Beispielen ankommen, ich kann dir überall den egoistischen Kern aufzeigen.
Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  30.12.2011, 18:38
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  • Vampir
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Was hat Bilanzierung bzw. der finanzielle Haushalt mit Demokratie zu tun?
Man kann darüber streiten und zweifelsohne ist eine demokratische Struktur nicht ohne Fehl und Tadel aber insgesamt gesehen kann man sagen ist es ein richtiger Schritt gewesen.
Und du sagst es selbst, Demokratie ist eine Gewaltenteilung. Mehrere haben hier Mitbestimmungsrecht oder können zurückgepfiffen werden. Es ist nicht rein egozentrisch.

Wenn du meinst du kannst mir übeall den egoistischen Kern aufzeigen.
Wie steht es um den Linux Kernel (Entwicklung) und dessen Lizenz?  ;)

@Doge
Alles hat Ihre fanatischen Anhänger. Das ist bei Computerspielen und Technik genau so und kennen wir doch sehr gut.
Oftmals sind diese "Shitstorms" zwischeneinander sehr amüsant, man sollte sich bei manch Aussagen nur nicht fragen "ist das ernst gemeint?"
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  30.12.2011, 20:20
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Würden sich die mehr Menschen zu Herzen nehmen, ich bin mir sicher es gäbe weniger Schlechtes in der Welt. Wenn da nur nicht immer diese Fundamentalisten wären...
Die Grundlagen die in der Bibel verfasst wurden, sind keinesfalls religiöse Grundlagen. Und schon gar nicht für irgendwelche aberwitzigen Menschen, die an irgendwas unbeweisbares und vollends amorphes glauben.
Das sind, alle wie sie dort stehen, Grundlagen des Zusammenlebens. Traurig das manche Menschen dafür Religion nötig haben. Und noch trauriger, dass es Menschen gibt sie wären Erfindung irgendwelcher Religionen.
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  31.12.2011, 00:44
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Wenn du meinst du kannst mir übeall den egoistischen Kern aufzeigen.
Wie steht es um den Linux Kernel (Entwicklung) und dessen Lizenz?  ;)

Geltungsbedürfnis der Entwickler: "Ich arbeite an einer guten Sache mit, ich entwickle ein kostenloses Betriebssystem als Geschenk an die Welt."
  31.12.2011, 09:57
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SuperChar

Traurig das manche Menschen dafür Religion nötig haben.

Im Grunde hast du recht.
Der Glaube an die Religion gibt manchen Menschen zwar Kraft, aber dafür muss man nicht unbedingt an eine Religion oder an Gott glauben.
Außerdem werden viele durch diesen Glauben verblendet und glauben richtig zu handeln da sie es ja "im Auftrag Gottes tun" obwohl sie falsch handeln. Exorzismus zum Beispiel.
Bisherige Fälle haben fast immer tödlich für den zu Exorzierenden geendet.
Wenn man in der Geschichte noch weiter zurückgeht, gabs da die Kreuzzüge.
Da gings auch nur darum wer den cooleren imaginären Freund hat (Super Spruch von German Bash ;))

Glaube der einem stärkt muss man nicht unbedingt für eine Religion entwickeln. Es reicht schon wenn man eine Hoffnung hat an die man glaubt.
Religion sollte man nur dazu verwenden gute Vorsätze zu entwickeln.
Es gibt haufenweise gute Einstellungen in der Bibel. Besonders gut gefallen mir aber die Lehren des Buddhismus, die ich auch gerne mit den 10 Geboten und den Menschenrechten verknüpfe.
Es gibt eigentlich soviele gute Beispiele für jeden, dass es eigentlich für keinen schwer sein müsste sich ein eigenes Credo zu basteln ;)

Und noch trauriger, dass es Menschen gibt sie wären Erfindung irgendwelcher Religionen.

Das stimmt ^^
Tom Cruise lässt grüßen. Ich glaube zwar nicht, dass er Scientology erfunden hat, aber so wie er die Werbetrommel für diesen Schwachsinn rührt muss er eine verdammt wichtige Position bei dieser Sekte haben.
Macht auch sicher Spaß :rolleyes:
"Kommt wir essen alle die Plazenta die nach der Geburt unseres zukünftigen Kindes von unserer Zukünftigen ausgeschieden wird!" 
Obwohl ich das Plazenta-Essen nur für ein Gerücht halte, aber Scientologen traue ich alles zu XD
Ist auch schon fahrlässig wie sehr sie gegen Medikamente und psychatrische Behandlung sind.
Meiner Meinung ist zwar Vieles aus der Psychologie überholt und somit schwachsinnig, aber das Grundprinzip und vor allem der Wille und die Möglichkeit einen Menschen dem es geistig nicht gut geht zu helfen sollten auf keinen Fall missachtet werden.
Genau das tut aber Scientology, was ich als eine ziemliche Gefährdung einstufe.
Schließlich ist es nicht gerade sehr klug und moralisch korrekt, wenn man einen labilen und instabilen Menschen mit seinen Problemen allein lässt und darauf hofft, dass er es selber regeln wird.
Da konn doch nur Selbstmord oder Amoklauf bei rauskommen.

Denn wenn es nach Scientology gehen würde und die Welt von dieser Sekte beherrscht werden würde, dann hätte ich keine Medikamente gegen meine damaligen unkontrollierten Panikattacken bekommen und wüsste ehrlich gesagt nicht ob ich nicht schon längst unter der Erde liegen würde  :boxed:
« Letzte Änderung: 31.12.2011, 11:15 von ENC »
  31.12.2011, 11:02
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