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Thema: Dunkle Bruderschaft vernichten?  (Gelesen 36255 mal)

  • Skelett-Krieger
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Nunja...über dieses "es passiert genau dann was doofes wenn ich dabei bin" kann man sich in jedem Spiel aufregen.
Nope.
Zitat
Hier also dem Spiel einen Strick drehen zu wollen ist relativ sinnlos...da kann man ebenso bei allen anderen Spielen aufschreien.
Nein.
Zitat
Und das "große Böse" muss es geben, seinen es nun Spiele, Filme oder Bücher...
Falsch.
Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  03.07.2012, 16:16
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  • Schwertkämpfer
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sehr aufschlussreich oberscht  :rolleyes: :cool:

...und klar, mit randomquests ist nicht gemacht. aber es war wirklich schade, dass es wieder um einen verräter der bruderschaft geht. ein bisschen mehr kreativität würde bethesda nicht schaden, langsam habe ich das gefühl, sie fahren sich fest. lasse mich aber mit dem neuen addon gerne vom gegenteil überzeugen.
« Letzte Änderung: 03.07.2012, 16:36 von smuke »
  03.07.2012, 16:34
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Oberscht...wenn du schon anderer Meinung bist, dann klär mich auf. Spiele/Filme/Bücher in denen es nicht um das "große Böse" geht kann man an einer Hand abzählen, wenn man nicht gerade an Simulationen wie die Sims, Schnulzen und Selbsthilfebücher denkt. Nenn mir doch mal 5 Spiele/Filme/Bücher aus dem Bereich der Fantasy in denen es NICHT um ein zu bekämpfendes Böse geht. Oder beruhen deine letzten Aussagen nur aus deinem Zwang "dagegen" zu sein?
  03.07.2012, 17:13
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Oberscht...wenn du schon anderer Meinung bist, dann klär mich auf. Spiele/Filme/Bücher in denen es nicht um das "große Böse" geht kann man an einer Hand abzählen, wenn man nicht gerade an Simulationen wie die Sims, Schnulzen und Selbsthilfebücher denkt. Nenn mir doch mal 5 Spiele/Filme/Bücher aus dem Bereich der Fantasy in denen es NICHT um ein zu bekämpfendes Böse geht. Oder beruhen deine letzten Aussagen nur aus deinem Zwang "dagegen" zu sein?
Das war ein Fehler....

Naja, ich hab mal diese "Alternativ" Quest getestet. 3000 Septime, damit kann ich leben. Und jeder Wache geht jetzt einer ab, jetzt sogar mit noch einem Spruch zur Auswahl.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  03.07.2012, 18:44
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  • Skelett-Krieger
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Oberscht...wenn du schon anderer Meinung bist, dann klär mich auf. Spiele/Filme/Bücher in denen es nicht um das "große Böse" geht kann man an einer Hand abzählen, wenn man nicht gerade an Simulationen wie die Sims, Schnulzen und Selbsthilfebücher denkt. Nenn mir doch mal 5 Spiele/Filme/Bücher aus dem Bereich der Fantasy in denen es NICHT um ein zu bekämpfendes Böse geht. Oder beruhen deine letzten Aussagen nur aus deinem Zwang "dagegen" zu sein?
Den einzigen Zwang, den ich hier sehe, ist, Babby's first RPG zu verteidigen.
Der gesamte Post geht an jeglichen Punkten vorbei: Niemand hat sich beschwert, dass Kram passiert, wenn der Spieler da ist, sondern dass absolut nur in seiner Anwesenheit die Action abgeht, was sich komplett notorisch durch ganz Skyrim zieht.
Ums "große Böse" geht es auch nur in Babbystories: Da Protagonist, hier Bösewicht, bitte töten, lol! Eine richtige Story ist beispielsweise Herr der Ringe, wo Sauron mit seinen dunklen Horden nur die Kulisse darstellt und der Großteil des Plots sich um die Mühen und Konflikte der Gefährten, um die Vereinigung der menschlichen Streitkräfte, um die Reise der Hobbits dreht. Denselben Ansatz verfolgt Dragon Age und Mass Effect, und in Witcher 2 hat man nicht mal mehr 'ne Ahnung, auf welcher Seite wer steht.
Nach irgendwelchen Grindquests hat keiner gefragt, ebensowenig dass man nur eine passive Rolle einnimmt.

P.S. Falls du mal 'n Spiel sehen willst, wo einer von zwei "Auserwählten" vor deinen Augen abkratzt und du den Bodyguard und Laufburschen für den anderen spielst: Oblivion kostet 10 Euro.
Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  03.07.2012, 20:28
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  • Fremdländer
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Du hast wohl meinen Post auch nicht ganz verstanden.  ;)

Vorallem komm mir jetzt nicht mit Spielen wie Dragon Age oder Mass Effect, auch in ihnen geht es um das Böse das bekämpft werden muss und Oblivion hier jetzt hervorzuheben ist auch etwas traurig, ist die Storry dort doch kaum weniger flach wie in Skyrim. Auch Morrowind kann man da aufführen, auch wenn hier das Böse im Auge des Betrachters liegt, so bleibt es generell dabei "Rette xy vor dem Übel".

Und zu:
Zitat
Babby's first RPG zu verteidigen
Ich tippe mal da ist ein b zuviel...und sage dir daher (auch ohne dein Alter zu kennen), aufgrund deiner bisherigen Forenpräsenz und deinem Anmeldezeitpunkt (Edit: solltest du mein Reg-Zeitpunkt jetzt aufführen...war vorher mit einem anderen Nick hier unterwegs, hab nur das PW vergessen gehabt...das Alter halt ^^), ich habe mich mit RPGs schon beschäftigt als du das nichtmal aussprechen konntest. Desweiteren wird hier nichts verteidigt, sondern nur festgestellt, dass es immer "Aktion" gibt, wenn der Protagonist auch dabei ist. In dem von dir aufgeführten Buch (ich hoffe mal du kennst es und stützt dich nicht nur auf die Filme) gibt es nur die von mir angesprochenen "Wendungen" welche Spannung aufbauen, der Storryverlauf ansich und das endgültige Ziel ist ebenso wie bei fast allen Büchern/Filmen/Spielen vorhersehbar, da meist identisch. Daher auch der Bezug hier zur DB, die hier, ebenso wie in Oblivion mit einem Verräter zu kämpfen hat. Dennoch ist der Verlauf inhaltlich anders. Matieu (?) verrät nicht die Bruderschaft, sondern hat von Beginn an das Ziel sie zu vernichten und die Mutter der Nacht läßt es geschehen, da sie die Mitglieder für schwach hält. Astrid hingegen möchte "ihre" Bruderschaft am Leben erhalten, ohne die alten Regeln und Pflichten und verrät nur den Zuhörer, nicht die Bruderschaft. Wären somit zwei große Unterschiede in der Handlung, welche auf den selben Grundtyp der Storryfindung zurückzuführen sind: Verrat.

Alle Stilmittel sind schonmal geschrieben/gedreht/gespielt worden. Daher ist meist das erste RPG das Beste...für viele hier daher Morrowind. Alles neu, Alles klasse usw. Folgespiele müssen sich daher nicht nur mit dem Vorgänger, sondern auch mit der übersteigerten Erwartungshaltung, welche aus der "Babys first RPG"-Brille geprägt sind, messen. Klar hat sich TES umfangsmäßig was die Quests, Fraktionen, Fähigkeiten und Anderem weiter nach unten entwickelt, bzw "verjüngt", aber als Unternehmer spart man so Zeit ( ausser Beth  :D ) und spricht eine größere Kundschaft an, verständlich, wenn auch traurig...der schnelle Gewinn durch den Hype steht im Vordergrund...und geplante Inhalte nachzuliefern bringt nochmal Bonusknete. ^^

Aber egal...es bleibt dennoch dabei...sei es ein RPG von anno 1990 oder 2011...Alles schonmal dagewesen und das Böse lauert überall.  :ugly:
« Letzte Änderung: 03.07.2012, 20:56 von Lucìfer »
  03.07.2012, 20:51
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  • Knochenfürst
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Ich finde du solltest Alters- oder Anmeldeanspielungen vermeiden. Das schadet nur dem nachfolgenden Argument. Dem ich zwar zustimme, aber mich dennoch frage, ob es nicht doch von Einfallslosigkeit zeugt, in zwei aufeinanderfolgenden Spielen die selbe Gilde vor das selbe Problem mit der selben Wendung und dem selben Ausgang zu stellen? Das fällt meines Erachtens nicht mehr unter den Schutz der "Alles war schonmal da" Regel. Ich meine, sogar das verdammte Pferd ist wieder da. Der Verlauf ist inhaltlich auch nahezu identisch, es ändern sich nur die Namen. Meines Erachtens verallgemeinerst du auch viel zu stark. Damit wird jede Diskussion sowieso überflüssig.

Und du wolltest noch Beispiele, da fällt mir spontan Dorohedoro ein. Ein Manga, in dem man nach 16 Bänden noch nicht einmal weiß, WER der Protagonist überhaupt wirklich ist, geschweige denn welche Seite nun "Gut" oder "Böse" ist, weil die sich alle nichts nehmen. Generell ist dieses "Gut/Böse"-Denken in der Kunst nur ein Ausläufer unserer christlichen Kultur, da haben es die Asiaten generell leichter (Ying Yang, wobei jede seite einen Teil der anderen Seite beinhaltet, zum Beispiel). Game of Thrones ist ein Beispiel neuer westlicher Fantasyliteratur die sich nicht auf klassische Gegensätze von gut und böse reduzieren lässt.

Aber in dieser Diskussion geht es, wie Oberscht scon richtigstellte, darum, dass nur der Spielercharakter Veränderungen der Welt bewirkt.
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  07.07.2012, 05:27
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  • Fremdländer
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Ok, die Altersanspielung war vielleicht unpassend (auch wenn ich oberschts "baby" als beginn davon ansehe), dennoch verstehe ich nicht wie man

Zitat
dass nur der Spielercharakter Veränderungen der Welt bewirkt

negativ ankreiden kann, wenn es sich generell in jedem Spiel so verhällt. Jedes Spiel muss in irgendeiner Weise geskriptet sein, heißt das Geschehnisse erst in Gang gesetzt werden wenn der Spieler etwas bestimmtes erreicht hat. Man kann nunmal in Computerspielen die Storry nur auf eine solche Art voran bringen. Wenn bspw. der Bürgerkrieg in Skyrim nicht auf den Spieler festgelegt wäre, so müsste man dennoch sagen "entweder hat der Spieler x Tage hinter sich, oder etwas spezielles gemacht und dieses/jenes passiert im Bürgerkrieg". Ebenso verstehe ich nicht warum zB Änderung innerhalb von Gilden, ohne einwirken des Spielers, sinn machen. Änderungen in einer Gildenführung oder was auch immer bekommt ein Spieler ausserhalb der Gilde nicht mit und als Mitglied wäre dies auch nur wieder eine normale Wendung im Questverlauf, welche jetzt nicht als höchste der Gefühle rüberkommt. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur zuwenig Spiele gespielt in denen andere Arten der Storryfortführung umgesetzt wurden.  :rolleyes:
  07.07.2012, 06:43
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  • Bettler
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Ich denke mal das vielleicht ein paar Neueinstiger damit nicht gerechnet haben aber im Grunde ist es immer das gleiche Prinzip: Sprich mit dem und dem, töte das Monster oder erforsche einen Ort, finde den gegenstand und sprich mit dem Questgeber. Es sollte mal irgentein Neues Prinzip geben, sonst werden alle RPGs langweilig. So verliert man Richtig die Lust am Spielen.
~Die beste Verteidigung ist der Angriff~
  07.07.2012, 11:08
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  • Schwertkämpfer
    • Kriegergilde
Natürlich muss alles geskriptet sein soweit… ich fände es aber gut, wenn mehr nach einer bestimmten Zeit passieren würde, ohne dass der Charakter direkt beteiligt ist. So zum Beispiel mit den Drachenangriffen oder bestimmten Vorfällen. Dieses Element feilt auch an der Glaubhaftigkeit einer lebendigen Welt. Es fehlt einfach wirklich an neuen Einfällen in den Quests (Drachen – naja). Überraschungsmomente hatte ich ein paar, beispielsweise das erste Auftauchen eines Werwolfes. Aber allgemein sind die Quests halt immer etwa dasselbe, aber was soll man auch sonst in so ein Rollenspiel packen? Für Elder Scrolls 6 ist aber auf jeden Fall eine Generalüberholung nötig, was die Quests betrifft.
« Letzte Änderung: 09.07.2012, 11:50 von smuke »
  09.07.2012, 11:46
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  • Protektor
    • Kriegergilde
Aber allgemein sind die Quests halt immer etwa dasselbe, aber was soll man auch sonst in so ein Rollenspiel packen? Für Elder Scrolls 6 ist aber auf jeden Fall eine Generalüberholung nötig, was die Quests betrifft.

Das widerspricht sich. Wenn es nicht anders geht (Satz 1), was soll man dann überholen (Satz 2)?
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  09.07.2012, 12:54
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  • Skelett-Magier
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Ich denke da kann man schon etwas tun. Von den Quests her war Skyrim ein Rückschritt zu Oblivion. (Siehe Dunkle Bruderschaft oder Diebesgilde...).
  09.07.2012, 13:41
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  • Schwertkämpfer
    • Kriegergilde
Das ist eben die Herausforderung, welche Bethesda nun meistern muss. Es ist eben nicht einfach, aber es sollte schon noch anderes Material geben. Aber ich bin ja kein Spieleentwickler, soll heissen ich weis auch nicht was sie sonst noch machen könnten. Ich denke, das ist der springende Punkt. Sie müssen Unerwartetes leisten um wirklich überzeugen zu können.
  09.07.2012, 13:57
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  • Neuling
    • Neuling
Falls ich auch noch darf: Ich persönlich finde es großartig, wenn man sich so sehr in die Rolle eines Charakters in einem Spiel, Buch, Film, Manga oder sonstigem hineinversetzt, dass man bei den moralischen Entscheidungen mit überlegt, was das Beste für alle ist. Bei Skyrim ist mir dies sehr gut möglich geworden, indem ich mir vorher ein Paar Gedanken um meinen Charakter gemacht habe. Ich wollte einen gutmütigen Magier, jedoch sollte er auch Vampir werden und dazu wollte ich mir so viel wie möglich aneignen. Deshalb habe ich einfach mit der Hauptquest begonnen und nebenher kleinere Quests / Questreihen gemacht. Mit der Magiergilde habe ich tatsächlich erst nach dem beenden der Hauptquest begonnen und auch erst nachdem ich die DLC's Dawnguard und Dragonborn vollendet hatte. Ich habe die dunkle Bruderschaft auch vernichtet, doch ich finde die Belohnung garnicht so gering. Zu aller erst erhaltet ihr Astrid's Dolch, welcher relativ praktisch sein kann (auch als Entzauberungsobjekt). Von der Rüstung mal ganz abgesehen. Die Tante in dem Waisenhaus habe ich garnicht schleichend getötet, sondern bin ich 'rein, hab sie angesprochen und als sie mir blöd vorkam habe ich den Dialog beendet und einen Feuerblitz auf sie losgelassen. Die Kinder haben mich gefeiert und Kopfgeld hatte ich auch keins. Anschließend bin ich mit der Vampirfürstengestalt in's "Hauptquartier" der Dunklen Bruderschaft 'reinmarschiert und habe einen nach dem anderen erledigt. Nachdem ich mir sicher war, dass ich alle erledigt hatte, verwandelte ich mich zurück und hab den ganzen Loot eingepackt. Dann bin ich zu dem Hauptmann zurück und hab mir die 4000 Goldstücke (wenn ich mich nicht irre waren's 4000) geben lassen und anschließend habe ich den ganzen Krempel für ungefähr 1000-2000 Goldstücke verscherbelt. Ich habe mich jetzt auch dazu durchgerungen die Diebesgilde zu machen, jedoch habe ich nur Delvin's Türsteher getötet - sonst keinen.
Ach und mal etwas aus dem Kontext: Habt ihr Eragon gelesen? Auch ein sehr totgehateter Epos, welchen ich persönlich jedoch sehr bewundere, denn es ist bisher das erste und auch einzige was mein Mitgefühl erweckt hat. Gerade dieser Vergleich "Gut gegen Böse" ist hier anders erklärt. Ich kann das Buch auf jeden Fall nur empfehlen (Film und Spiel jedoch eher weniger xD).
  05.11.2014, 13:54
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