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Thema: Regierungshass in Deutschland  (Gelesen 915 mal)

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Hey Leute,
ich werde zur Zeit irgendwie mehr als sonst mit dem Thema konfrontiert und das nicht nur durch irgendwelche siffigen Punker die den lieben langen Tag "hartzen" (Sorry für dieses Vorteil) und kaum was über die Regierung wissen und ihre Hassparolen nur aus stereotypischen Gründen rumgrölen! Ich selbst bin ziemlich "loyal" unserer Regierung gegenüber - türlich' hat sie ihre Macken, aber die hat jede.
Meine Frage jetzt an euch: Was haltet ihr von unserer Regierung? Ist sie wirklich so schlecht wie sie von manchen dargestellt wird? Gibt es tatsächlich Gründe, die nicht individueller/persönlicher Natur sind, sie zu hassen?
Zum Thema vielleicht auch ein passendes Bild von Facebook, was mich überhaupt auf die Idee gebracht hat diesen Thread zu eröffnen...



Kleines Wörtchen bzw. meine Meinung zum dem Bild...
Ich bin der Meinung dass die Vorstellung (so irreal sie auch ist) ziemlich naiv ist. Und ich musste staunen wie viele Honks (Verzeihung) auf Facebook das Bild geliked oder mit zustimmenden Worten kommentiert haben (also mit Bejaungen). Gut, es mag unter diesen Leuten genug gegeben haben die das ganze eher mit Humor gesehen haben, aber eine Menge wird dabei auch ernsthaft daran geglaubt haben das es so besser wäre (und man den Bundestag einfach in den Papierkorb verschiebt).
Cheers,
The Godfather
  26.01.2012, 20:09
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Was kann man dazu sagen? Sind die Politiker schlecht oder das System an sich? Solange es Staaten ohne Regierung besser geht als mit Regierung (Belgien), solange andere Staaten partiell besser funktionieren (Island, Schweden) als eine vermeintlich starke G8-Nation und so lang man sich erdreistet andere funktionierende Systeme aus Eigennutz unter dem Vorwand der Befreiung zu stürzen (Libyen) - Ja, darf man kritisieren. Ja, gibt es Besserungsbedarf.
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  26.01.2012, 20:20
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  • Schildknappe
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Ich glaube du vergisst die Zahl der Bevölkerung und die wirtschaftliche Stärke die uns von diesen Staaten unterscheidet. Es ist nicht so dass das einen großen Unterschied macht, aber es macht mit Sicherheit den Unterschied.
Was Libyen betrifft... soweit ich weiß war der deutsche Staat nicht aktiv am Sturz der libischen Regierung beteiligt oder irre ich?

Und natürlich darf man kritisieren. Mir geht es hierbei um Regierungshass, bei dem ich denke dass die Mehrheit der Deutschen ihn nicht zu haben brauch.
Möchte dabei eine Dame von Facebook zitieren:
Zitat
Das ist Deutschland, wo jeder tut als wenn er nicht zufrieden ist.
Cheers,
The Godfather
  26.01.2012, 20:27
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Ja, darf man kritisieren. Ja, gibt es Besserungsbedarf.

Ohne Zweifel. Und es gibt auch genug Länder wo einige Sachen besser sind als in Deutschland. Aber es gibt auch mehr asl genung Länder, wo alles oder fast alles schlechter ist als bei uns. Also im Großen und Ganzen bin ich mit der politischen Landschaft und deren Eintwicklung bis heute schon ganz zufrieden. Wie gesagt, dass bedeutet nicht, dass nicht so mansches besser geht.

P.S. Der Eingangsthread erklärt auch gleich noch, warum ich auf einen Facebook-Account gut verzichten kann. ;)
Holla West coast?! Naah West bank for life

  26.01.2012, 20:44
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Montesquieu: "Die Utopie liegt hinter uns. "

Es gibt immer Verbesserungsbedarf.
Wenn es den Leuten nicht gefällt, wie die Regierung ihre Arbeit macht, warum nicht wieder das imperative Mandat einführen ? Im 19.Jahrhundert könnten die Bürger ihre "unrepräsentativen Repärasentanten" abwählen.
Wir dürfen nicht vergessen, das war keine Demokratie.
Das freie Mandat ist eig. die Vollendung der demokratischen Repräsentation. Wir können aber nicht verlangen, dass alles gemacht wird, wie wir es wollen.
Ich bin weder Fan, noch Hater, aber ich sehe es nur so objektiv wie möglich. Und selbst das ist noch zu subjektiv.
"Ich habe nicht das Internet sabotiert ! Das wüsste ich."
  26.01.2012, 20:59
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Zitat
Das ist Deutschland, wo jeder tut als wenn er nicht zufrieden ist.

Das ist ein ganz anderes Phänomen. Tatsächlich scheinen viele Deutsche wirklich unzufrieden zu sein. Das lässt sich oft auf schlechte Arbeitsbedingungen (zB Mobbing, hohe Arbeitszeit, Überstunden, kein Mehrwert für die Gesellschaft), schlechtes persönliches Umfeld (immer mehr Menschen in Deutschland sind Single und finden keinen Partner) oder durchaus auch Langeweile.
Ich persönlich spüre selbst bei mir solche Tendenzen.

Zum Thema kann ich nur sagen, dass ich persönlich der Überzeugung bin, dass Angela Merkel so ziemlich das Beste ist, was dem Land passieren konnte. Auch wenn ich für diese Aussage hier sicher wieder Schelte kriege :)
Ich bin soweit relativ zufrieden - also sind nicht alle so verdrossen, vl nur deine Punk-Freunde :P
  26.01.2012, 21:24
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  • Schildknappe
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Zitat
schlechte Arbeitsbedingungen (zB Mobbing, hohe Arbeitszeit, Überstunden, kein Mehrwert für die Gesellschaft), schlechtes persönliches Umfeld (immer mehr Menschen in Deutschland sind Single und finden keinen Partner) oder durchaus auch Langeweile.

Soweit schön und gut, aber was kann der Deutsche Staat dafür? Oder meinst du dass die Leute dadurch ihre Wut am Staat auslassen?
Vielleicht sollte Merkel auf die Straße gehen und Fleyer für Single-Chatrooms verteilen um die Bürger zufriedener zu machen. :D

Zitat
Punk-Freunde
Glücklicherweise sind's nicht meine Freunde, sondern Freundesfreunde mit denen ich diskutieren musste ("musste" weil man es keine Diskussion nennen konnte, da sie einfach, trotz meiner Argumente, die ihre völlig in den Boden gestampft haben, nicht einsehen wollten). ;)


Übrigens: Auf das Bier warte ich immernoch!
Cheers,
The Godfather
  26.01.2012, 21:32
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Vielleicht sollte Merkel auf die Straße gehen und Fleyer für Single-Chatrooms verteilen um die Bürger zufriedener zu machen. :D

Ohne Witz - in meinen Augen ist das ein nicht zu unterschätzender Punkt. Wenn alle jeden Abend ordentlich Spaß haben würden gäb es so viel weniger Streß in Deutschland / auf der Welt.
  26.01.2012, 23:37
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Solange es Staaten ohne Regierung besser geht als mit Regierung (Belgien)...
bitte was??  :lachen:

...solange andere Staaten partiell besser funktionieren (Island...
bitte WAS??? :lmao:

so lang man sich erdreistet andere funktionierende Systeme aus Eigennutz unter dem Vorwand der Befreiung zu stürzen (Libyen)
okay, das stimmt, Deutschland hätte diesen Angriffskrieg gegen Libyen nicht anfangen sollen, der viel Leid unter der Bevölkerung gebracht hat. Und dazu noch unter dem Deckmantel der Demokratie, dabei wollte das Westerwelle-Brüderle-Syndikat doch nur an das Erdöl, das jetzt in Libyen von den deutschen Erdölunternehmen... wait a minute....  oO



Und jetzt noch etwas ernsthafter:

Glücklicherweise sind's nicht meine Freunde, sondern Freundesfreunde mit denen ich diskutieren musste ("musste" weil man es keine Diskussion nennen konnte, da sie einfach, trotz meiner Argumente, die ihre völlig in den Boden gestampft haben, nicht einsehen wollten). ;)

Ich würde gerne mal deine Argumente hören, vielleicht kann ich was dazu sagen. Ich bin nämlich alles andere als der Meinung, dass die Bundesregierung einen guten Job macht. Ich bin auch gerne bereit, meine Argumente zuerst in den Raum zu werfen:

Innenpolitik:
- miese "Gesundheitsreform" sowie Gesetzesänderungen im Gesundheitsbereich überhaupt (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz etc)
- katastrophale Performance bei den Überlegungen zur höchst überfälligen Pflegereform, die aller Voraussicht nach in dieser Legislaturperioden nicht mehr kommt
- katastrophale Performance bei Streitfragen in der Koalition überhaupt (solche Zustände habe ich unter Schwarz-Rot und Rot-Grün überhaupt nicht gesehen...)
- Steuersenkung für Hoteliers (unnötig, hat nix gebracht, außer Mindereinnahmen, reine Klientelpolitik)
- Senkung des Beitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung (in einer Zeit, in der die GRV eh schon unterfinanziert ist; das hilft nicht den Rentnern...)
- Sozialleistungssektor ist überbürokratisiert
- arbeitsmarktfeindliche Arbeitsmarktreform (wollte ich Polemik betreiben, würde ich "Arbeitsmarkt" ausklammern... *g*)
- trotz sprudelnder Steuereinnahmen werden keine Schulden abgebaut oder aus den Mehreinnahmen wenigstens Wirtschaftsanreize generiert (Details siehe BHH)

Außenpolitik:
- Distanzierung von Russland
- Distanzierung von den USA
- Distanzierung von China
- Distanzierung von der EU
- Distanzierung von Großbritannien
- Distanzierung von Frankreich
- weiterhin planloses Auftreten in Afghanistan
- planloses Krisenmanagement bzgl. Euro

Zugutehalten muss man der Regierung, dass sie in Libyen nicht mitbombardiert haben. Das Verhalten im Sicherheitsrat wiederum war dämlich, aber das hatte ich ja oben schon mit abgefrühstückt...

Das wären so meine Kritikpunkte.
Ich kann Leute, die Aufzählungen machen, um etwas zu verdeutlichen, nicht ernst nehmen. 1. Machen sie sich damit nur wichtig, 2. wollen sie aus Prinzip einfach immer einen draufsetzen und 3. fällt ihnen meistens schon nach zwei Punkten nichts Sinnvolles mehr ein. Ätzende Typen...

Zitat
P.S. Ich mag die. Setzung! Von Satzzeichen im, Startpost gibt. Es dafür einen speziellen? Zufallsgenerator.
  27.01.2012, 07:23
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bitte was??  :lachen:
An dir ist europapolitisch vorbeigegangen das Belgien mit seinen drölf mitregierenden Parteien zwischenzeitlich nicht regieren konnte, was darin resultierte das auch niemand irgendwas vor den Baum fahren / Fehlentscheidungen treffen konnte?
bitte WAS??? :lmao:
Wieviele Beispiele soll ich da jetzt nennen? Island hat als einzige Nation den Arsch in der Hose gehabt, den amerikanischen Botschafter kritisch zu bspw. der erzwungenen Herausgabe von Twitter-Daten zu befragen und ihn deswegen extra vorgeladen. Sie haben als erste europäische Nation erkannt, dass nicht die "Alle wollen uns töten!1111einself ;-("-Israelis immer unterstützt werden müssen und dementsprechend Palaästina als Staat anerkannt. Island ist (oftmals) ein Musterbeispiel für Pressefreiheit und ein Ort in dem weitestgehend Datenfreiheit herrscht. Außerdem stammt deren aktuelle Verfassung von direkt gewählten Bürgern, was allein schon Grund genug ist, Island zu erwähnen.
Das "Bitte was" interpretiere ich also entweder mal als Unvermögen zu lesen oder schlichtweg Ahnungslosigkeit.
okay, das stimmt, Deutschland hätte diesen Angriffskrieg gegen Libyen nicht anfangen sollen, der viel Leid unter der Bevölkerung gebracht hat. Und dazu noch unter dem Deckmantel der Demokratie, dabei wollte das Westerwelle-Brüderle-Syndikat doch nur an das Erdöl, das jetzt in Libyen von den deutschen Erdölunternehmen... wait a minute....  oO
Natürlich kann man noch eine Vorstellung von Krieg haben, wie man sie 1939 herum hatte. Will man allerdings bei dem Thema mitreden, sollte man sein Wissen möglicherweise mal auf den Stand knapp 70 Jahre später bringen.
Fakt ist, dass die deutsche Wirtschaft einen maßgeblichen Anteil zur Destabilisierung der Situation hatte - das ist Ursuppe die nicht noch mal durchgekaut werden muss sondern schon seitenweise in entsprechenden Libyenthreads zu lesen ist. Auch bei der Vorbereitung der quasi-Invasion (die heutzutage, Willkommen im Jahr 2011/2012 Morag Tong, natürlich nicht mehr mit 600 Panzern und 20k Stahlhelmen geschieht), nämlich der Durchsetzung einer Flugverbotszone, war die Bundeswehr in Form von Personal vertreten. Und natürlich dient das dem Selbstzweck, der Öffnung libyscher Ölreserven ohne den Störfaktor Gaddafi, was ohne Frage einen Vorteil, auch für Deutschland, darstellt.
Dabei war Gaddafi ein großartiger Mann in vielerlei Hinsicht.
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  27.01.2012, 08:12
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An dir ist europapolitisch vorbeigegangen das Belgien mit seinen drölf mitregierenden Parteien zwischenzeitlich nicht regieren konnte, was darin resultierte das auch niemand irgendwas vor den Baum fahren / Fehlentscheidungen treffen konnte?

http://www.welt.de/wirtschaft/article11481529/Jetzt-wackelt-auch-noch-das-kleine-Belgien.html
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-11/belgien-euro-krise
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,800041,00.html

Nichtswissender Klugscheißer...  :rolleyes:

Wieviele Beispiele soll ich da jetzt nennen? Island hat als einzige Nation (...) 

Jetz hör mal Schnucki, ich will jetzt mit dir gar gar nicht erst über unterschiedliche Begrifflichkeiten wie "Verfassung" oder "Regierung" sprechen, da du offensichtlich eh alles in einen Topf wirfst und dann kräftig umrührst. Aber wenn du mir ernsthaft erzählen willst, dass ein Land mit einer immensen Verschuldung des privaten Sektors, einer praktisch toten Bankenlandschaft, mit >5 % Inflationsrate in 2010 und >12 % (!!) in den beiden Jahren davor (in diesem Zeitraum auch mit zweistelligem Haushaltsdefizit) und mehr als doppelt so hoher Arbeitslosenrate wie D. besser dasteht, kann ich einfach nur drüber lachen, anderenfalls müsste ich unaufhörlich vor Verzweiflung meinen Kopf auf die tischplatte schlagen...

Fakt ist, dass die deutsche Wirtschaft einen maßgeblichen Anteil zur Destabilisierung der Situation hatte - das ist Ursuppe die nicht noch mal durchgekaut werden muss sondern schon seitenweise in entsprechenden Libyenthreads zu lesen ist. Auch bei der Vorbereitung der quasi-Invasion (...), nämlich der Durchsetzung einer Flugverbotszone, war die Bundeswehr in Form von Personal vertreten. Und natürlich dient das dem Selbstzweck, der Öffnung libyscher Ölreserven ohne den Störfaktor Gaddafi, was ohne Frage einen Vorteil, auch für Deutschland, darstellt.
Dabei war Gaddafi ein großartiger Mann in vielerlei Hinsicht.

Zu Satz 1: Erklär mal, was du damit meinst. Und zwar der KONKRETE ZUSAMMENHANG mit dem Libyenkrieg.
Zu Satz 2: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/militaereinsatz-gegen-libyen-deutsche-soldaten-beteiligen-sich-nicht-1611451.html, http://www.tagesspiegel.de/politik/flugverbotszone-fuer-libyen-lufthoheit-ueber-gaddafi/3966574.html  :rolleyes:
Zu Satz 3: Ghaddafi war seit seiner offiziellen Absolution um ca. 2000 nie ein Problem hinsichtlich des Zugangs zum Öl. Und zu deiner werten Information: An der Ölförderung in Libyen profitiert heute auch kein einziges deutsches Unternehmen direkt. Oder hast du dafür vielleicht zur Abwechslung mal eine Quelle?
Zu Satz 4: Das weiß ich nicht, ich kenne ihn nicht. Kennst du ihn? Oder inwiefern meinst du das. Ich bin im Übrigen ein Gegner des Libyeneinsatzes, nur für den Fall, dass du damit eine Diskussion über den Krieg anfangen wolltest. Das kannst du dir sparen.
Ich kann Leute, die Aufzählungen machen, um etwas zu verdeutlichen, nicht ernst nehmen. 1. Machen sie sich damit nur wichtig, 2. wollen sie aus Prinzip einfach immer einen draufsetzen und 3. fällt ihnen meistens schon nach zwei Punkten nichts Sinnvolles mehr ein. Ätzende Typen...

Zitat
P.S. Ich mag die. Setzung! Von Satzzeichen im, Startpost gibt. Es dafür einen speziellen? Zufallsgenerator.
  27.01.2012, 08:48
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Hmmmm, zwei kleine Dinge möchte ich da eigentlich nur sagen und mehr auch nicht wirklich, weil ich hier sehe, dass Morag Tong das Ganze gerade in den Sumpf zieht (mal ehrlich, diesmal kann man Maxwell wirklich zugestehen, sich benommen zu haben und nicht unnötig provoziert zu haben - was man von dir nicht sagen kann).

1. Die Deutschen jammern auf sehr hohem Niveau ... das ist so und wird vermutlich auch immer so bleiben. Wir sind ein Haufen Jammerlappen. Trotzdem sind viele Dinge gerechtfertigt, nur gehen die Deutschen es nicht an. Sie jammern und hoffen dann, dass irgendwer es wieder richtet - nur nicht sie selbst. Ist jetzt eine Verallgemeinerung, ich weiß, aber das ist so das Bild, das sich einem bietet.

2. Die Demokratie ist nunmal nicht die perfekte Staatsform, als die sie gern gehandelt wird. Es gab noch keine perfekte Staatsform, die muss erst noch entdeckt werden (falls es überhaupt eine gibt). Generell sind die Länder meiner Meinung nach einfach zu "groß", es leben zu viele Menschen dort, um sie alle fair zu behandeln oder an der Regierung zu beteiligen - das ist mit ein Problem, wie ich finde. Ich denke bspw., dass es zuerst einmal vllt mehr Volksabstimmungen geben sollte, denn das ist doch der Grundgedanke der modernen Demokratie? "Die Herrschaft des Volkes"?
Blöd nur, dass das seit dem antiken Griechenland nicht mehr funktioniert hat ;)
"Was den Menschen auszeichnet, ist nicht, daß er Geschichte hat, sondern daß er etwas von seiner Geschichte begreift."
Carl Friedrich von Weizsäcker
  27.01.2012, 11:25
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"Nicht unnötig provoziert" ist hier bestenfalls auslegungsfähig, aber ich habe auch nirgends gesagt, dass er sich nicht benommen hätte. Er redet nur einfach über Sachen, von denen er keine Ahnung hat, und versucht andere (rspkt. mich) als "unvermögend" oder "ahnungslos" hinzustellen... achso: und ich komme vom Gedankengut her ja aus 1939, zu dieser Zeit durfte man sich so ausdrücken...  :P

Zu deinen beiden Punkten gebe ich dir recht, auch wenn es eigentlich an der Fragestellung von Godfather etwas vorbeigeht.
Ich kann Leute, die Aufzählungen machen, um etwas zu verdeutlichen, nicht ernst nehmen. 1. Machen sie sich damit nur wichtig, 2. wollen sie aus Prinzip einfach immer einen draufsetzen und 3. fällt ihnen meistens schon nach zwei Punkten nichts Sinnvolles mehr ein. Ätzende Typen...

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P.S. Ich mag die. Setzung! Von Satzzeichen im, Startpost gibt. Es dafür einen speziellen? Zufallsgenerator.
  27.01.2012, 11:46
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http://www.welt.de/wirtschaft/article11481529/Jetzt-wackelt-auch-noch-das-kleine-Belgien.html
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-11/belgien-euro-krise
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,800041,00.html

Nichtswissender Klugscheißer...  :rolleyes:
Welt und Spiegel sind total gute Quellen. Nicht. Spiegel wenigstens mal gewesen.
Trotzdem mal zur Aussage der Artikel: Wie glaubst du auch, sollte es eine Nation nicht treffen? Eine Währungskrise trifft natürlich alle Nationen die diese Währung selbst nutzen oder mit entsprechenden Devisen handeln - natürlich trifft es also auch Belgien. Selbst im Artikel wird die Stabilität druch ein hohes PKE und Privatvermögen erwähnt. So what?
Du beziehst die Qualität eines Landes offensichtlich auf den rein finanziellen Faktor (auch nachfolgend im Falle Island) und lässt "Mimimimimimi" alle anderen Faktoren außer Betracht. Eine gelähmte Regierung kann keine Fehlentscheidungen treffen und zum Zwecke der Medienwirksamkeit Atomkraftwerke (angeblich) wild an- und abschalten.

Jetz hör mal Schnucki, ich will jetzt mit dir gar gar nicht erst über unterschiedliche Begrifflichkeiten wie "Verfassung" oder "Regierung" sprechen, da du offensichtlich eh alles in einen Topf wirfst und dann kräftig umrührst.
Dann keiner einer von uns Beiden offensichtlich kein Englisch. Was heißt "constitution" noch gleich?

Ansonsten hättest du, sofern du dazu in der Lage bist, im Eingangspost das Wort "partiell" lesen können - Finanzprobleme hat so ziemlich jede Nation (Brunei ist schuldenfrei, Libyen war schuldenfrei) und natürlich stellt die Arbeitslosigkeit für Island ein Problem dar. Aus welchem Grund sollte das Punkte wie bspw. eine Direktdemokratie aufwiegen?
Zu Satz 1: Erklär mal, was du damit meinst. Und zwar der KONKRETE ZUSAMMENHANG mit dem Libyenkrieg.
Wie gesagt, ich möchte die Ursuppe nicht noch mal durchgehen, dazu lässt sich genug im Libyenthread finden. Laut "Arms Transfers to the Middle East and South Africa" hat Deutschland Waffen und Munition geliefert, teilweise direkt durch Heckler & Koch. Der zur Luftraum"sicherung" eingesetzte Eurofighter ist ein deutsches Produkt - der Einsatz brachte Vorteile für die Rüstungsindustrie mit sich, was aufgrund der Qualität unserer Erzeugnisse durchaus in Ordnung ist. Denn ein Punkt steht doch ganz klar im Vordergrund: Deutschland möchte mehr Öl aus Libyen kaufen, als bisher möglich war und diese zu einem angepassteren Preis als den von Gaddafi vorgegebenen.

Zu Satz 2: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/militaereinsatz-gegen-libyen-deutsche-soldaten-beteiligen-sich-nicht-1611451.html, http://www.tagesspiegel.de/politik/flugverbotszone-fuer-libyen-lufthoheit-ueber-gaddafi/3966574.html  :rolleyes:
Aha? [/insert komische Fratze]

Zu Satz 3: Ghaddafi war seit seiner offiziellen Absolution um ca. 2000 nie ein Problem hinsichtlich des Zugangs zum Öl. Und zu deiner werten Information: An der Ölförderung in Libyen profitiert heute auch kein einziges deutsches Unternehmen direkt. Oder hast du dafür vielleicht zur Abwechslung mal eine Quelle?
Kein einziges deutsches Unternehmen profitiert von einem niedrigen Ölpreis? Lolwas? Klar steht dort direkt, aber was macht das einen Unterschied ob ich direkt oder indirekt von der Lage profitiere? Und natürlich ist Gaddafi ein Problem mit seiner Idee eines starken Afrikas, besonders eines starken Libyen dessen Öl nur zum Wohle der Bevölkerung verkauft werden soll. Ohne ihn gibt es doch ganz andere Möglichkeiten der Förderung und nicht ohne Grund hat man noch während des Konflikts mit den Rebellen geliebäugelt und sie als neue Regierung (offiziell) anerkannt.
Zu Satz 4: Das weiß ich nicht, ich kenne ihn nicht. Kennst du ihn? Oder inwiefern meinst du das.
Wollte damit sagen das Gaddafi aufgrund seiner Leistungen und Taten ein positiver Diktator war, der Lybien sehr gut tat.
« Letzte Änderung: 27.01.2012, 12:07 von Maxwell A.F. »
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  27.01.2012, 12:02
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  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Wegen Regierungen: Belgien hat zwar niemand der neue Gesetzte macht, aber es gibt Gesetzte die eingehalten werden, Steuern die gezahlt werden etc. Die Staatsmacht existiert also noch ganz normal könnte man sagen.

Das einzige (mir bekannte) Land der Welt wo das nun wirklich längerfristig nicht der Fall war ist Somalia.

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Deutschland ist nach wie vor eines der besten Länder der Welt. Ich würde sogar behaupten es gibt kein Land wo so viele positiven Faktoren zusammentreffen wie in Deutschland. Und das verdanken wir in hohem Masse vielen unserer Politiker von 1946 bis 2012.

Nehmen wir mal ein Beispiel und teilen nach fünf Themen auf: Wirtschaft, Bildung, Außenpolitik, Justiz, Gesundheit. Jeder Staat der Welt wird hierbei in jeder Kategorie auf einer Skala von 0-100 bewertet. Dann gibt es Staaten die in einzelnen Bereichen bei 90-100 stehen. Dafür aber bei anderen Themen deutlich schlechter abschneiden. Deutschland hingegen würde überall auf einen Wert von so 70-90 kommen. Das ist Deutschland in meinen Augen.
  27.01.2012, 12:15
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Und das verdanken wir in hohem Masse vielen unserer Politiker von 1946 bis 2012.
Den Punkt finde ich interessant. Warum ist es in höherem Maße unseren Politikern als der Bevölkerung zu verdanken, dass wir so einen hohen Lebensstandard genießen?
« Letzte Änderung: 27.01.2012, 12:58 von Fairas »
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  27.01.2012, 12:35
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  • Kriegsfürst
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Er redet nur einfach über Sachen, von denen er keine Ahnung hat

Das tun die Meisten. Hat ja auch nicht jeder die Zeit sich über jedes erdenkliche Thema umfassend fortzubilden bevor man an einer total wichtigen Diskussion im Internet teilnimmt. Ich muss ehrlich sagen, ich finde es mittlerweile zum kotzen wie nach wenigen "normalen" Posts der Bürgerkrieg mit gewaltigen Posts und Quotewars ausbricht. Ihr führt damit das Prinzip eines Forums ad absurdum. Wenn ihr euch nicht einig seien wollt dann bitte woanders oder wenigstens kurz.


Zum Thema kann ich nur sagen das ich der Politik Landtagsebene aufwärts nur soweit traue wie ich ihre Protagonisten werfen kann. Und das ist angesichts der zunehmenden Fettleibigkeit in Deutschland garnichtmal so weit. Warum, darüber bin ich mir garnicht sicher. Vermutlich weil durch ewiges Gerede und viel hin und her am Ende nichts dabei rum kommt, außer das viel Geld ausgegeben wird, das wir nicht haben. Das ist glaube ich das große Problem. Denn wie Fairas sagte steht es ansonsten sehr gut um Deutschland und ich bin froh hier zu leben und nicht woanders wo ich zwar in manchen Bereichen besser dastehe, in anderen dafür aber umso schlechter. Einzig das viel Geld in irgendwelchen Löchern verschwindet schädigt das Vertrauen nachhaltig.
Überhaupt habe ich das Gefühl das im Moment das Misstrauen modern wird. Wer traut heute noch den Banken, Versicherungen und Konzernen?


Maxwell, die Antwort auf deine Frage ist in der Natur des Menschen zu finden. Der Mensch will beeinflusst werden. Möglichst wenig selbst tun. Solange die Missstände nicht überwiegen läuft der Mensch immer schön dem Leittier (hier die Regierung) hinterher. Darum ist es die Regierung die den Kurs vorgibt, nicht das Volk.
« Letzte Änderung: 27.01.2012, 12:41 von MorpheuZ »
  27.01.2012, 12:37
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  • http://www.die-glaeserne-klinge.de


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Und das verdanken wir in hohem Masse vielen unserer Politiker von 1946 bis 2012.
Den Punkt finde ich interessant. Warum ist es in höherem Maße unseren Politikern als der Bevölkerung zu verdanken, dass wir so einen hohen Lebensstandard genießen?

Kennst du den Unterschied zwischen hoch und höher?  :D
  27.01.2012, 12:58
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  • Fremdländer
    • Neuling
Kennst du den Unterschied zwischen hoch und höher?  :D
Mich wunderte nur die gesonderte Erwähnung. Keinesfalls sympathisiere ich mit dem Egalitarismus - aber imho leisten andere Faktoren wie führende Unternehmen, Wissenschaftler, etc. einen größeren Beitrag zu unserer Situation als ein Politiker, der letztendlich doch den Willen der Bevölkerung durchsetzt?
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  27.01.2012, 13:01
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  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Unternehmer und Wissenschaftler sind auch Wähler  ;)
  27.01.2012, 13:04
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