Ich habe mir die 3/4 Stunde angetan. Was war das bitte? Für wen?
Es wurde detailliert erklärt, was bei Spielen wichtig ist, was Spieler begeistert und wie und womit man ihn fesseln kann. Das sind aber bekannte Sachen. Wir Spieler wissen das schon lange. Es waren Selbstverständlichkeiten, logische Denkfolgen und erwartete, von Spielern vorausgesetzte Dinge. Die andere Hälfte der Ausführungen kann ich Todd irgendwie nicht glauben.
Was für mich fehlte, war das Thema Kontinuität der Story. Skyrim wurde wie ein Standalone-Game dargestellt. Auch wurde versäumt, darzulegen, wie man ein (fast) fertiges Spiel bewirbt. Womit übertreibt man in Inverviews und Videos? Was verschweigt man lieber? Bis wohin geht man, um nicht zuviel zu verraten? Und wo ist die Grenze, ab der man die Spieler täuscht? Denn es sind potentielle Käufer.
Wenn nämlich die Marketing-Maschine gut arbeitet, bringt man auch schlechte Spiele an den Mann. Dann muss man sich auch an die erwähnten Prinzipien des Game-Designs und der Entwicklung nicht halten.
Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, Todd Howard versucht zu erklären, dass das Hauptziel bei der Entwicklung die Zufriedenheit der Spieler wäre.
klarix
