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Thema: Tattoo "Alpha und Omega"  (Gelesen 12136 mal)

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Hallo Leute,
mir stellte sich heute die Frage was jemand ausdrücken möchte wenn er sich das Alpha und Omega tattoowieren lässt (Aus religiöser Sicht).
Ist es weil er sich der Liebe Jesu bewusst ist? Oder hat es andere Gründe?

Wer weiß, vllt. findet sich hier ein schlauer Theologe der mir da helfen kann.
Danke schonmal!

Hier vielleicht mal ein Beispiel für ein solches Tattoo.
Cheers,
The Godfather
  10.02.2012, 23:12
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Zwischenfrage:

Muss man unbedingt etwas ausdrücken wollen, nur weil man sich etwas tatowiert?
  10.02.2012, 23:24
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Muss man unbedingt etwas ausdrücken wollen, nur weil man sich etwas tatowiert?

Das ist die "Miama-Ink-Krankheit": Jedes Tattoo muss einen unheimlich wichtigen Grund haben, oder seinen Träger dazu animieren mit dem rauchen aufzuhören/nie wieder den Müll rausbringen zu müssen

Vlt. denkt sisch der Träger, etwas tiefgründiges damit aussagen zu wollen, man kann ihn da nur fragen
  11.02.2012, 00:49
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Alpha und Omega sind aus christlicher Sicht Zeichen für die Kraft Gottes: Er ist der Anfang und das Ende.
Was das genau für den Einzelnen bedeutet, kann wohl nur er sagen. Vielleicht möchte er damit seinen Glauben zum Ausdruck bringen, vielleicht ist es etwas Persönlicheres.
  11.02.2012, 09:28
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  • Schildknappe
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Alpha und Omega sind aus christlicher Sicht Zeichen für die Kraft Gottes: Er ist der Anfang und das Ende.
Was das genau für den Einzelnen bedeutet, kann wohl nur er sagen. Vielleicht möchte er damit seinen Glauben zum Ausdruck bringen, vielleicht ist es etwas Persönlicheres.

Ich danke für die Antwort(en)!
Cheers,
The Godfather
  11.02.2012, 14:12
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Ich meinte meine Frage, die etwas zynisch aufgenommen wurde, tatsächlich ernst...
  11.04.2012, 01:21
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Muss man unbedingt etwas ausdrücken wollen, nur weil man sich etwas tatowiert?

Das ist die "Miama-Ink-Krankheit": Jedes Tattoo muss einen unheimlich wichtigen Grund haben, oder seinen Träger dazu animieren mit dem rauchen aufzuhören/nie wieder den Müll rausbringen zu müssen

Vlt. denkt sisch der Träger, etwas tiefgründiges damit aussagen zu wollen, man kann ihn da nur fragen

Absolut richtig. Meine Tättowierungen haben zum Großteil auch keine Aussage, und trotzdem kann ich mich mit ihnen identifizieren. Wer sich solchen Schmonz und Schmarrn wie bei Miami-Ink hinterherläuft der hat meiner Meinung nach was falsch verstanden. Klar hat jeder seinen eigenen Geschmack, es ist auch nichts dagegen einzuwenden wenn eine Tättowierung für den Träger eine Bedeutung hat, aber man sollte nicht fanatisch darauf pochen dass jedes Bild eine Bedeutung haben muss. Letztlich entscheidet auch jeder selbst darüber was es bedeutet, auch wenn es sicher bei einigen Stilen klare Richtlinien gibt.
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  11.04.2012, 16:25
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Hallo Leute,
mir stellte sich heute die Frage was jemand ausdrücken möchte wenn er sich das Alpha und Omega tattoowieren lässt (Aus religiöser Sicht).
Ist es weil er sich der Liebe Jesu bewusst ist? Oder hat es andere Gründe?

Wer weiß, vllt. findet sich hier ein schlauer Theologe der mir da helfen kann.
Danke schonmal!

Hier vielleicht mal ein Beispiel für ein solches Tattoo.

Alpha et Omega heißt doch in der Bibel soviel wie "Ich bin der Anfang und das Ende."
Kann sein das ich mich  irre, bin mir aber so ziemlich sicher das es damit gemeint ist.
  24.04.2012, 11:42
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  • Schildknappe
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"Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende [...]"
Unterscheidet sich von Testament zu Testament.
Die Phrase kenn ich auch 'inn uns auswenig, mir ging es um die tiefgründige Bedeutung dieser.
Lässt sich interpretieren wie man will. Für mich steht es für die Kraft Gottes.

(Thread ist eigentlich überflüssig jetzt, habe es ja für mich geklärt^^)
Cheers,
The Godfather
  27.04.2012, 22:36
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Das mit Anfang und Ende hat schon seine Richtigkeit, dieser Satz soll folgendes bedeuten: Vor ihm gab es keinen allmächtigen Gott, und es wird keinen nach ihm geben. Er wird die Streitfrage, wer in Wirklichkeit Gott ist, zu einem erfolgreichen Abschluß bringen und für immer als der eine und alleinige allmächtige Gott gerechtfertigt sein.

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  27.04.2012, 23:00
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Es kann auch wörtlich genommen werden. "Ich habe die Welt erschaffen, ich werde (nur ich kann) sie zerstören", siehe Genesis - Offenbarung. Ein Ausdruck seiner Allmacht.
  28.04.2012, 09:01
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Ein Ausdruck seiner Allmacht.

Meiner Meinung nach existiert keine Allmacht.
De caligine clamavi ad te Lumine.
  28.04.2012, 09:33
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Meiner auch nicht aber es geht hier um Interpretation eines religiösen Ausdrucks, nicht Meinung. Nahm an das wäre eindeutig.
  28.04.2012, 09:44
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Muss man unbedingt etwas ausdrücken wollen, nur weil man sich etwas tatowiert?

Das ist die "Miama-Ink-Krankheit": Jedes Tattoo muss einen unheimlich wichtigen Grund haben, oder seinen Träger dazu animieren mit dem rauchen aufzuhören/nie wieder den Müll rausbringen zu müssen

Vlt. denkt sisch der Träger, etwas tiefgründiges damit aussagen zu wollen, man kann ihn da nur fragen


Absolut richtig. Meine Tättowierungen haben zum Großteil auch keine Aussage, und trotzdem kann ich mich mit ihnen identifizieren. Wer sich solchen Schmonz und Schmarrn wie bei Miami-Ink hinterherläuft der hat meiner Meinung nach was falsch verstanden. Klar hat jeder seinen eigenen Geschmack, es ist auch nichts dagegen einzuwenden wenn eine Tättowierung für den Träger eine Bedeutung hat, aber man sollte nicht fanatisch darauf pochen dass jedes Bild eine Bedeutung haben muss. Letztlich entscheidet auch jeder selbst darüber was es bedeutet, auch wenn es sicher bei einigen Stilen klare Richtlinien gibt.
Wie kann eine Meinung bitte schön "absolut richtig" sein?
Ich persönlich finde Tattoos mit Hintergrund besser, als "bedeutungslose" Tattoos. Klar muss nicht jeder STrich für etwas stehen, ich persönlich finde das aber besser.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  28.04.2012, 10:27
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Muss man unbedingt etwas ausdrücken wollen, nur weil man sich etwas tatowiert?

Das ist die "Miama-Ink-Krankheit": Jedes Tattoo muss einen unheimlich wichtigen Grund haben, oder seinen Träger dazu animieren mit dem rauchen aufzuhören/nie wieder den Müll rausbringen zu müssen

Vlt. denkt sisch der Träger, etwas tiefgründiges damit aussagen zu wollen, man kann ihn da nur fragen


Absolut richtig. Meine Tättowierungen haben zum Großteil auch keine Aussage, und trotzdem kann ich mich mit ihnen identifizieren. Wer sich solchen Schmonz und Schmarrn wie bei Miami-Ink hinterherläuft der hat meiner Meinung nach was falsch verstanden. Klar hat jeder seinen eigenen Geschmack, es ist auch nichts dagegen einzuwenden wenn eine Tättowierung für den Träger eine Bedeutung hat, aber man sollte nicht fanatisch darauf pochen dass jedes Bild eine Bedeutung haben muss. Letztlich entscheidet auch jeder selbst darüber was es bedeutet, auch wenn es sicher bei einigen Stilen klare Richtlinien gibt.
Wie kann eine Meinung bitte schön "absolut richtig" sein?
Ich persönlich finde Tattoos mit Hintergrund besser, als "bedeutungslose" Tattoos. Klar muss nicht jeder STrich für etwas stehen, ich persönlich finde das aber besser.

Absolut richtig ist in dem Moment rein subjektiv (also im Grunde genommen nicht absolut), es ist meine Meinung, aber genug der Haarspalterei.
Ich habe mir unter anderem ein Motiv von H.R. Giger tätowieren lassen, der Hintergund ist dass ich seinen Stil mag. Das reicht mir in manchen Fällen schon als Hintergrund. Ich bin eben kein Fan von dem Pathos der bei Serien wie "Miami Ink" verwurstet wird, ich finde es eben einfach übertrieben. Vielleicht ist das ja auch eine US-Amerikanische Eigenart, oder es wird extra fürs Fernsehen so dargestellt.
Letztlich muss jeder selbst entscheiden was er sich unter die Haut stechen läßt, ich halts hier wie mit der Musik, jedem das Seine aber ich habe dennoch das Recht, mich, falls ich es wünsche, köstlich darüber zu amüsieren oder es schlecht zu finden. Jemanden deswegen zu verurteilen ist hingegen weder mein Stil noch mein Recht.
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  28.04.2012, 16:31
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Muss man unbedingt etwas ausdrücken wollen, nur weil man sich etwas tatowiert?

Das ist die "Miama-Ink-Krankheit": Jedes Tattoo muss einen unheimlich wichtigen Grund haben, oder seinen Träger dazu animieren mit dem rauchen aufzuhören/nie wieder den Müll rausbringen zu müssen

Vlt. denkt sisch der Träger, etwas tiefgründiges damit aussagen zu wollen, man kann ihn da nur fragen


Absolut richtig. Meine Tättowierungen haben zum Großteil auch keine Aussage, und trotzdem kann ich mich mit ihnen identifizieren. Wer sich solchen Schmonz und Schmarrn wie bei Miami-Ink hinterherläuft der hat meiner Meinung nach was falsch verstanden. Klar hat jeder seinen eigenen Geschmack, es ist auch nichts dagegen einzuwenden wenn eine Tättowierung für den Träger eine Bedeutung hat, aber man sollte nicht fanatisch darauf pochen dass jedes Bild eine Bedeutung haben muss. Letztlich entscheidet auch jeder selbst darüber was es bedeutet, auch wenn es sicher bei einigen Stilen klare Richtlinien gibt.
Wie kann eine Meinung bitte schön "absolut richtig" sein?
Ich persönlich finde Tattoos mit Hintergrund besser, als "bedeutungslose" Tattoos. Klar muss nicht jeder STrich für etwas stehen, ich persönlich finde das aber besser.

Absolut richtig ist in dem Moment rein subjektiv (also im Grunde genommen nicht absolut), es ist meine Meinung, aber genug der Haarspalterei.
Ich habe mir unter anderem ein Motiv von H.R. Giger tätowieren lassen, der Hintergund ist dass ich seinen Stil mag. Das reicht mir in manchen Fällen schon als Hintergrund. Ich bin eben kein Fan von dem Pathos der bei Serien wie "Miami Ink" verwurstet wird, ich finde es eben einfach übertrieben. Vielleicht ist das ja auch eine US-Amerikanische Eigenart, oder es wird extra fürs Fernsehen so dargestellt.
Letztlich muss jeder selbst entscheiden was er sich unter die Haut stechen läßt, ich halts hier wie mit der Musik, jedem das Seine aber ich habe dennoch das Recht, mich, falls ich es wünsche, köstlich darüber zu amüsieren oder es schlecht zu finden. Jemanden deswegen zu verurteilen ist hingegen weder mein Stil noch mein Recht.

*Yay* Kettenzitate!


Es macht schon einen Unterschied ob man sich das Portrait seines Kindes tätowieren lässt, das man sowieso jeden Tag sieht, um sich immer daran zu erinnern (WTF?), oder ob man sich etwas mit einer wirklichen symbolischen Bedeutung stechen lässt.
  28.04.2012, 17:00
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*Yay* Kettenzitate!


Es macht schon einen Unterschied ob man sich das Portrait seines Kindes tätowieren lässt, das man sowieso jeden Tag sieht, um sich immer daran zu erinnern (WTF?), oder ob man sich etwas mit einer wirklichen symbolischen Bedeutung stechen lässt.
Da fällt mir doch glatt eine besonders schöne Familien-Tätowierung ein...
  28.04.2012, 20:48
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Wie kann eine Meinung bitte schön "absolut richtig" sein?
Ich persönlich finde Tattoos mit Hintergrund besser, als "bedeutungslose" Tattoos. Klar muss nicht jeder STrich für etwas stehen, ich persönlich finde das aber besser.

Absolut richtig ist in dem Moment rein subjektiv (also im Grunde genommen nicht absolut), es ist meine Meinung, aber genug der Haarspalterei.
Ich habe mir unter anderem ein Motiv von H.R. Giger tätowieren lassen, der Hintergund ist dass ich seinen Stil mag. Das reicht mir in manchen Fällen schon als Hintergrund. Ich bin eben kein Fan von dem Pathos der bei Serien wie "Miami Ink" verwurstet wird, ich finde es eben einfach übertrieben. Vielleicht ist das ja auch eine US-Amerikanische Eigenart, oder es wird extra fürs Fernsehen so dargestellt.
Letztlich muss jeder selbst entscheiden was er sich unter die Haut stechen läßt, ich halts hier wie mit der Musik, jedem das Seine aber ich habe dennoch das Recht, mich, falls ich es wünsche, köstlich darüber zu amüsieren oder es schlecht zu finden. Jemanden deswegen zu verurteilen ist hingegen weder mein Stil noch mein Recht.
Hm, ich muss zugeben, ich kenne Miami Ink nicht. Aber ich glaube, ich verstehe dein "Problem". Wie du schon sagst, jedem das seine. Man muss nicht alles mögen. Letztenendes ist ja auch nur wichtig, was man selbst mit dem Tattoo verbindet.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  29.04.2012, 16:18
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