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Gast

Thema: Ernährungsplan für Kraftsportler  (Gelesen 2245 mal)

  • Schildknappe
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Hallo Leute!

Ich dachte mir für dieses Thema könnte man einen neuen Thread eröffnen. Bin mir nicht sicher ob das den Admins schon zu Off-Topic ist, aber ich wage den Versuch einfach mal.
Ich bin also auf der Suche nach einem geeigneten EP, für Kraftsport/Bodybuilding. Klar würde ich in anderen Foren auch Auskunft finden, aber hier fühle ich mich immernoch am wohlsten... Also!
Cheers,
The Godfather
  17.02.2012, 18:00
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  • Fremdländer
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Was verstehst du denn genau darunter? Tipps zu Rezepten, Empfehlungen für die Verteilung von Kohlenhydraten, Eiweiß, etc. über den Tag oder tatsächlich einen Essensplan?
Du kannst auf jeden Fall mit einem vorgefertigten Plan beginnen, aber da du das Thema relativ ernst zu nehmen scheinst, lohnt sich ein auf deinen Stoffwechsel und Trainingsplan angepasster Plan definitiv. Dafür würde ich in einem Gym deiner Wahl einfach mal die Werte checken lassen, damit du erfährst welche Stoffe dein Körper über/unterdurchschnittlich schnell abbaut, wo ein Mangel bzw. Überschuss besteht und in welcher Hinsicht Bedarf nach einer Supplementation besteht.
Da gibt es dann auch die ganzen allgemeingültigen Ansagen á la mind. alle 120 Minuten essen, die "Farbverteilung" auf dem Teller und welche Gerichte in Kombination lohnen (wie bspw. pflanz. und tierische Eiweiße kombiniert).
Ich würde übrigens darauf wetten, dass sich das positiver auf Wohlbefinden und Trainingsziel auswirkt als Kreatin. (;
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  17.02.2012, 18:43
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  • Schildknappe
    • Legion
Cool, du scheinst dich in dem Bereich echt auszukennen!
Ja ich versuche es JETZT ernstzunehmen, nach Jahren von Kraftsport ohne ordentlichen EP und ohne generell auf die Nahrungszufur großartig zu achten.
Ist das in jedem Fitnessstudio möglich - eine solche Analyse?
Auf der Suche bin ich nach einem festen Plan den ich jeden Tag abrattere, zu was anderen rät man in der Szene ja auch nicht.
Aber vielleicht schonmal ein paar Infos zu meinem Stoffwechsel, rein aus Erfahrung: Ich scheine ziemlich schnell zu Verdauen ohne viel anzusetzen (an Fett und Muskelmasse, letzteres nur auf langer Sicht), mein genauer Fettanteil im Körper ist mir nicht mehr bewusst, aber er ist ziemlich gering!
Cheers,
The Godfather
  17.02.2012, 19:08
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Ist das in jedem Fitnessstudio möglich - eine solche Analyse?
Gute Frage - jetzt wo du es sagst. Die Standardmessung zwecks Körperfett, Ruheverbrauch, usw. hat jedes Gym im Angebot. Die weitere Beratung sollte (vor Ort) durch einen Sportwissenschaftler, Fitnessökonom oder jemanden mit Trainer A-Lizenz oder Diplom erfolgen. Da werden dann unter Berücksichtigung der persönlichen Eigenschaften, der verfügbaren Zeit am Tag, der Trainings- und Ernährungsgewohnheiten entsprechende Vorgaben gesetzt. Bei "einfachen Mitarbeitern" (ohne deren Kompetenz mindern zu wollen) bleibt fraglich in wie weit die Ernährungswissenschaften Part der Ausbildung waren.
Aber vielleicht schonmal ein paar Infos zu meinem Stoffwechsel, rein aus Erfahrung: Ich scheine ziemlich schnell zu Verdauen ohne viel anzusetzen...
Was prinzipiell den Vorteil hat, dass Masse/Muskelverhältnis bzw. die relative Kraft nicht aus dem Gleichgewicht kommen. An erster Stelle steht, die Energieversorgung nicht abreißen zu lassen - da sonst jeglicher Wachstumsreiz gestoppt wird. Aus persönlicher Praxis garantiere ich dir, dass die extrem häufige Zuführung von Energie sehr aufreibend wird, weil man faktisch nicht mal lange Ausdauertraining machen oder Abends ausgehen kann, ohne zwischendurch Essen zu müssen.
Gepaart mit high-intensity Training führt die mangellose Versorgung des Körpers allerdings zu Trainingserfolgen, die selbst die erste Wachstumsphase zu Trainingsbeginn überflügeln können. Negativ bleibt zu erwähnen, dass mit Absetzen der lückenlosen Ernährung der Körper entsprechend schnell auf den Mangel reagiert - das ist also keine Maßnahme für 3 Monate.
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
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  17.02.2012, 19:40
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  • Schildknappe
    • Legion
Ich werde mich diesbzgl. einfach mal in meinem Gym informieren. ;)
Ansonsten müsste der Hausarzt das auch bestimmen können, nicht?

Heißt also im Endeffekt: Es ist am besten wenn ich den ganzen Tag (gesunde) Sachen in mich hineinhäufe, werde ich die besten Erfolge erzielen?
Cheers,
The Godfather
  17.02.2012, 19:52
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  • Fremdländer
    • Neuling
Ansonsten müsste der Hausarzt das auch bestimmen können, nicht?
Ja, wobei ich immer darauf achten würde. Es gibt (besonders in ländlichen Gegenden) sehr viele Allgemeinärzte deren Patienten zu 95% aus Rentnern bestehen und zu deren täglichem Geschäft sowas einfach nicht gehört. Aber gerade in urbanen Gegenden ist das Thema für junge Ärzte wohl nicht fremd - auch eine Kreatinkur solltest / kannst du unter Beratung des Arztes machen.
Heißt also im Endeffekt: Es ist am besten wenn ich den ganzen Tag (gesunde) Sachen in mich hineinhäufe, werde ich die besten Erfolge erzielen?
Kommt drauf an - ich musste anfangs einfach möglichst viel anstelle des richtigen essen, bis ich auf Masse kam. Vorher hat der Körper gar nicht angesprochen, erst dann hat sich mit der richtigen Ernährung etwas getan. Aber das wirst du dann im ersten Monat sehen.
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
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  17.02.2012, 20:57
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  • Schildknappe
    • Legion
Dann hab ich ja glück dass ich in der Stadt wohne. ;)

Also zu was rätst du mir? Nur noch Pizza, Chips und Fast Food allgemein? :lachen:
Cheers,
The Godfather
  17.02.2012, 21:07
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  • Fremdländer
    • Neuling
Also zu was rätst du mir?
Sollte es bei dir auch so ablaufen, sind große Mengen Brötchen / Brot zum Frühstück, Nudeln und Couscous zum Mittag- und Abendessen, sowie Brunch, eine Mahlzeit zum Nachmittag und ein Mitternachtssnack nötig. Zwischen den 6 Mahlzeiten solltest du immer wieder auf Kuchen, Obst und Apfelsaft zurückgreifen - immer in der größten zu bewältigenden Menge.
Vor den drei Hauptmahlzeiten konsumierst du Traubenzucker um deine Zellen zu öffnen, ebenso vor und nach dem Training damit du ausschließlich die schnell verfügbare Energie verbrennst. An Trainingstagen solltest du auf etwa 1g/kg kommen, an trainingsfreien Tagen bleibt es dir quasi selbst überlassen...aber da willst du sowieso keinen TZ mehr sehen.
Außerdem musst du das Ausdauertraining verändern - alles was länger als 20 Minuten dauert ist verboten. Um trotzdem fit zu bleiben, trainierst du kurz und sehr intensiv. Sprints zu Fuß und mit dem Fahrrad, auch als Intervall sind erlaubt. Der Erschöpfungsgrad muss nur in möglichst kurzer Zeit erreicht werden, einfachste Methode: 3-5 Sprints mit maximaler Geschwindigkeit bis zum Zusammenbruch der Muskelspannung.
Zitat von: Felidae
Jedenfalls, wenn er das tatsächlich nicht immer ganz ernst meint, dann sollte er das deutlich machen und nicht erwarten, dass alle anderen es auch richtig verstehen.
Zitat von: Mawell A.F.
Der Grund warum Frauen nichts in der Politik, nicht mal in Diskussionen, zu suchen haben. :3 <--- Smiley überlesen...ganz große Leistung
  18.02.2012, 01:22
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  • Schildknappe
    • Legion
Klingt sehr vielversprechend!
Ich werde es mal ausprobieren und dann bei Gelegentheit hier die Ergebnisse posten!
Danke dir vielmals, Maxwell!
Cheers,
The Godfather
  19.02.2012, 19:40
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  • Hexer
    • Magiergilde
Und wie bist vorran gekommen Godfather? (kam eig. mein Paket man iwann an? Hatte es noch ein 2tes mal losgeschickt)

Ich mach jetzt seit ca. 3 Monaten Trainung und langsam komm ich in Bereiche in denen mir mein Körper echt gut gefällt. Bin von 57 Kilo auf nun 61 bei 1.71cm. Hab zwar keinen richtigen Ernährungsplan und glaube, dass ich es noch nicht brauche aber ich hatte den Post hier vage in Erinnerung :)
Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.
  12.09.2012, 23:57
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  • Abenteurer
    • Neuling
Zitat
... langsam komm ich in Bereiche in denen mir mein Körper echt gut gefällt.
Ich habe das mit 3 Monaten Training in der Muckibude (3x wöchentlich a 2 h, vordergründig Gerätetraining) auch ohne Ernährungsplan geschafft. Ich halte "Ernährungspläne" für totalen Nonsens, um irgendwelche "Experten" durchzufüttern. Passend zu dem ganzen "immer jung, immer fit"- Wahn dieser Gesellschaft.

Ohne Anabolika kommt man sowieso nur auf eine Figur a la "kanadischer Holzfäller". Alles darüber hinaus ist nur mit Chemie zu schaffen, und sowas lehne ich ab.

"Kreatin- Kur": Euch ist hoffentlich bewußt, daß Kreatin Metformin- artig wirkt, d.h. permanent zuckersenkend. Nebenbei wirkt es in Überdosen nierenschädigend. Ich würde die Finger von solchem Mist lassen, genauso wie vom unkontrollierten Reinfressen von Eiweißkonzentraten. Aus einem spindeldürren Körper kann man halt keinen Schwarzenegger machen, da sollte schon eine gewisse genetische Grundlage vorhanden sein.
« Letzte Änderung: 13.09.2012, 00:53 von SandraX »
  13.09.2012, 00:46
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  • Schildknappe
    • Legion
@Thunderbird

Ups, habe den Thread vollkommen aus den Augen verloren.
Diese Futter-Kuhr habe ich leider nicht Mal einen Monat durchziehen können. Aber ich habe es geschafft zu jeder Mahlzeit immer so viel zu Essen bis wirklich nichts mehr ging.
Das Ergebnis konnte sich eigentlich sehen lassen: Hab 5 Kilo zugenommen (Wenn auch sehr langsam - was dann wohl an der Verbrennung und dem Aufbauen neuer Muskeln lag).
Bin über mein Maximalgewicht, welches ich hatte bevor ich durch eine Krankheit 2 Wochen lang ans Bett gefesslet war und ganze 8 Kilo abgenommen habe, hinausgekommen. (Das sorgt jetzt bestimmt für Verwirrung. Zur Zeit der Erstellung des Threads hatte ich es geschafft die 8 Kilo wieder annähernd hochzuarbeiten, jedoch ohne wirklich eine Plateuphase zu erreichen und das Gewicht halten zu können.)

Leider bin ich derzeit aber ziemlich unregelmäßig trainieren gewesen. Seit ca. einem halben Monat habe ich es nicht mehr geschafft jede Woche mehr als einmal trainieren zu gehen. :/
Naja wie dem auch sei... Essen ist immer gut! Vor allem wenn man noch jung ist und ordentlich pumpen geht. ;)

Tja... was das Paket betrifft:
Es ist leider bis zum heutigen Tage nichts angekommen :(
Wir vergessen die Sache am besten einfach. ;)

@SandraX
Ich halte "Ernährungspläne" für totalen Nonsens, um irgendwelche "Experten" durchzufüttern.
Sorry, aber wie kommst du zu der Annahme Ernährungspläne seien Nonsens?  oO

Ich weiß zwar nicht was du genau unter "kanadischer Holzfäller" verstehst, aber mir kommt da spontan ein Bild von Hugh Jackman in den Sinn als er für "X-Men Origins: Wolverine" gespielt hat und ich kann dir sagen da ist noch mehr möglich, auch ohne Chemikalien. ;)

Kreatin ist schon lange keine Option mehr für mich. Ich habe mich mit damit abgefunden, dass es einfach keinen Vorteil für mich bringt, weil ich nie vorhatte mich anderen zu messen oder sonstiges. Und ich bin der Meinung nur dazu ist Kreatin gut: Um die Leistung zu erhöhen und schneller/stärker/besser zu werden. Ich hingegen will nur meine Muckis weiter aufbauen und kräftiger werden - das schafft man auch ohne Kreatin (Wenn auch langsamer). ;)


/edit

Bah ich hab wieder tausend Dinge vergessen:

Vielleicht für suchende Leute, die einen EP finden wollen der allgemein anwendbar ist...

Da ich jetzt schon etwas länger in der "Szene" bin und auch meine bescheidene Erfahrung gesammelt habe, kam ich in der Vergangenheit öfter dazu Freunden und Kumpels, die auch Krafttraining machen wollten, zu helfen.
Vor allem was den TP, aber auch die Ernährung betrifft.
Es gab da ein paar die bei Null angefangen haben - man könnte sagen, da war noch nicht mehr als Haut und Knochen. Für solche Leute empfiehlt es sich erstmal nur noch zu essen. Morgens, mittags, abends, dazwischen und immer so weiter. Es mag verpöhnt sein, aber mein Gott - auch ungesunde Sachen, die viele Kalorien enthalten.
D.h. erstmal Masse aufbauen, die man dann umwandeln kann. Wichtig ist aber auch, dass man besonders viele natürliche Eiweiße zu sich nimmt. Thunfisch, Rind und dergleichen sind da sehr zu emfehlen.
Das gleiche gilt eigentlich auch für Leute wie mich, mit einem ziemlich schnellen Stoffwechsel.

Es ist also abhängig vom Stoffwechseltypen.
Vielleicht können ja andere, mit anderen Stoffwechseltypen ihre Erfahrung posten. ;)
« Letzte Änderung: 13.09.2012, 22:08 von The Godfather »
Cheers,
The Godfather
  13.09.2012, 21:49
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