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Thema: Wie fandet ihr die Hauptquest?  (Gelesen 13071 mal)

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Wenn wir alle vom Hochhaus springen, tust du es auch? Wenn dir Skyrim gefällt, dann spiel es doch einfach und lass dich nicht beeinflussen. Oblivion war storymäßig genauso flach wie Skyrim.
  28.05.2012, 11:33
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Zumal ja die Frage ist, wie weit bist du denn im HQ gekommen. Wenn du sagen wir mal die erste Hälfte gespielt hast, kannst du auch beruhigt noch die andere spielen. Ist ja nicht so, dass die Story ab einem bestimmten Zeitpunkt einknickt. Sie ist generell relativ dünn, von Anfang bis zum Ende.
Mal agbeshen von den Tatsachen, dass ich persönlich mir erstens den Schauplatz des Entkampf nicht entgehen lassen würde, und zweitens man ja durchspielen muss, um an einen bestimmten Gegenstand zu kommen, den ich als Sammler haben musste.
We were -- waist deep in the Big Muddy
And the big fool said to push on.
  28.05.2012, 11:51
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@ Taker34:
Generell nicht. Generell tue ich selten das was andere tun und in erster Linie das, was mir Spass macht.
Meine Unlust, Skyrim wieder mal neu anzufangen, hat eher mit den ewigen PC-Problemen zu tun, die ich fast bis dato hatte, begleitet von Herumprobieren,
ständigem Betriebssystem aufsetzen und solchen Sachen. Dann liest man noch von einer generell flachen Story.... naja.

Aber egal. Ich denke, ich bin, als ich am weitesten war (etwas über Stufe 50), so knapp bis zur Hälfte der HQ gekommen, was bedeutet, dass da noch so einiges Unbekannte vor mir ist.
Die Story mag ja dünn sein, aber das, was ich Skyrim zugute halte, und was es für mich von Oblivion unterscheidet (was ich im Übrigen auch noch nicht geschafft habe, durchzuspielen,
aber das lag daran, dass ich die Finger nicht vom Modden lassen konnte, und keine Zeit mehr zum Spielen hatte), ist, dass es einfach wesentlich stimmungsvoller ist.

Mal sehen, was ich hier zum Schreiben hab, wenn ich mit dieser Hauptstory dann durch bin. ;)

"Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens!"
(Aristoteles 384 - 322 v. Chr.)

Mein Projekt: LMWW
  28.05.2012, 17:48
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Also ich stimme Oberscht & co. zu. Skyrim ist alles in allem eher enttäuschend. Und das eben WEIL man es hätte besser machen können. Man merkt halt deutlich dass die Spieleentwicklung in Richtung Konsole, Handygames, Facebookgames und ähnliches geht. Es muss alles schnell zu erfassen sein, nix merken oder gar suchen, Lösungen werden immer buchstabiert und angemarkert,man läuft einfach die markierten Wege ab. Und das ist halt einfach nicht das was ich spielen möchte. Nix gegen die, die das so wollen, aber ich finds halt schade dass die Spiele die ICH gern gespielt habe (Rollenspiele und Strategiespiele) zugunsten von flacheren, einfacheren, massentauglicheren abgewählt werden.

Hab letztens die Chance genutzt auf Steam CIV V zu spielen und wenn DAS der Nachfolger sein soll von Teilen III und IV - dann wird Teil VI sicher ein Ego Shooter!

Das schönste an Skyrim ist eigentlich wenn man immer wieder neue Wege entdeckt wie man das Spiel spielen kann. Damit meine ich eher, was man alles so ausprobieren kann das nichts mit dem eigentlichen Spiel (Questreihen etc) zu tun hat. Da installiert man halt Mods und testet und findet immer was Neues. Aber der Spielinhalt an sich ist ehrlich gesagt richtig mies.

Von Oblivion würden mir auf Anhieb mehrere Quests einfallen, die ich richtig spannend fand. Bei Skyrim ehrlich gesagt keine einzige. Es ist immer, folge dem Kompass, bring dies, töte das. Boring.
I used to be an adventurer like you. But then I took an arrow to the knee...
  09.06.2012, 01:02
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@ JamreQ Qaqip:
Also wenn ich das von Dir lese, da krieg ich wieder richtig Lust darauf, BGT (Baldurs Gate Trilogy) zu spielen. Da hat man Rätsel, und es hat Stimmung und es ist eines der ersten und besten RPG's die es gibt.
Und vor allem arbeiten Leute nun schon seit Jahren an dieser Trilogy, was echt mal erwähnenswert ist.
Von Skyrim habe ich im Moment die Nase voll, und zwar nicht wegen dem Inhalt, der gefällt mir recht gut, auch wenn er einfach gestrickt scheint, aber die ständigen Updates, die mein sehr empfindlicher PC gar nicht verkraftet, denn es beginnt dann immer enorm zu ruckeln, machen mich krank. Ich werde nun erst mal dieses nächste Update abwarten, dann Mod machen und ob ich dann schon spiele, hängt von den Meldungen bezüglich etwaiger Bugs ab.

"Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens!"
(Aristoteles 384 - 322 v. Chr.)

Mein Projekt: LMWW
  10.06.2012, 03:38
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  • Urdanis' Games


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Ich wollte gern mal wissen wie ihr so die Hauptquest fandet. Also ich habe sie gestern durchgespielt und muss sagen das ich richtig Gänsehaut hatte xD
Mir hat die Story richtig richtig gut gefallen und das Finale in
Spoiler
Sovngarde selbst
war einfach nur hammer geil inszeniert. Die Geschichte hat mich einfach nur gebannt :)
Großes Lob an Bethesda, das macht den Fehler in Oblivion mehr als genug weg. Ich hatte nach dem durchspielen wieder dieses Gefühl der "Sehnsucht"????  keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. War aber auch sehr traurig als sie zuende war :(

Selbstverständlich respektiere ich deine Meinung, aber spiel mal Planescape Torment, dann weißt du wie man eine gute Geschichte in einem Computerspiel erzählt. Skyrim mag eine schöne Spielwelt haben, aber gute Geschichten werden dort nicht erzählt, egal ob Haupt, Gilden oder Nebenquests.
  16.06.2012, 04:04
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Hab es jetzt auch nach ewigen Zeiten mal geschaft die HQ abzuschließen...kommt davon wenn man die wenige Zeit in Skyrim mit anderen Sachen verbringt.  :ugly:

Ich muss da aber leider der Mehrheit hier recht geben...die Questreihe hat mich eher gelangweilt. Ich fand Oblivion schon etwas grenzwertig mit seinem "schließ unglaublich viele Tore und bekämpfe so das abgrundtiefe Böse", aber Skyrim setzt dem noch die Krone auf.

Bekämpfe den Drachen, geh auf den Berg, geh in das Grab, besiege den Drachen, hole den Typen, geh auf den anderen Berg, gehe in die Ruine, bekämpfe den Drachen, Verhandel, bekämpfe nächsten Drachen, lauf durch die Ruine, bekämpfe den großen Drachen, Feierabend.

Ich kann mich ja mit vielen Sachen anfreunden, notfalls auch mit der extrem flachen Bruderschaft, dem Zwang Werwolf zu werden wenn man dir Gefährten spielen möchte, die langweiligen Zufallsquests, die extrem kurze Reihe der Akademie und die relativ seltenen "aha"-Momente, aber diese HQ hat den Vogel abgeschossen. Allein schon wenn ich bedenke das Alduin einfacher zu bekämpfen war wie die "einfachen" Blutdrachen.  :spinner:

Ich mochte MW (abgesehen vom Anfang...wer nichts trifft ist schnell demotiviert, vorallem wenn man sich dann nichtmal heilen kann, da der Zauber fehlschlägt ^^) und fand die dortige HQ grandios (vorallem lang *g*)...abgesehen davon dass ich mich immer so gefühlt habe als würde ich dem Bösen helfen...Vivec war mir schon von Beginn an unsymphatisch.
Ich mochte ebenso auch Oblivion, zwar nicht wegen der stark auf schwarz-weis ausgelegten HQ, sondern wegen der DB, der langen Magierquestreihe, der ansich schönen Questreihe der Kämpfergilde und der vielen schönen Nebenquests.
Ich werd Skyrim zwar weiterhin spielen...aber nach der HQ mit weniger großer Begeisterung. :(
  18.06.2012, 13:35
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Was mich eigentlich vielmehr nervt ist, dass man immer der Superheld schlechthin ist. Dass man als Fremder in eine Stadt kommt, mit offenen Armen in jeder beliebigen Gilde aufgenommen und innerhalb von ein paar Tagen zum Gildenmeister ernennt wird (einzige Ausnahme ist da vielleicht noch die Diebesgilde). Wieso muss es immer gleich Gildenmeister sein? Wieso kann man sich nicht einen anderen Titel in einer Gilde sichern? Zum Beispiel die rechte Hand des Gildenmeisters, oder nur das Schwein, welches halt die Drecksarbeit macht. Aber es sollte viel mehr Mitglieder in einer Gilde geben und viel mehr Ränge… und man sollte sich dieses auch erarbeiten müssen. Und WENN ich schon DER Superheld und Drachtöter schlechthin bin, will ich aber auch als solcher erkennt und von Banditen gefürchtet werden. Aber auch da ist einfach nichts… das ist echt schade Bethesda.
  19.06.2012, 15:03
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Nunja...DER Superheld ist man in 99% aller Spiele, es gibt nur wenige Menschen die gerne den Fußabtreter spielen.  :D

Zwar kann man bei den Gilden wirklich eine andere Richtung einschlagen, ein paar Ränge unter dem Meister zu stehen wäre nunmal logischer. Theoretisch hat dieser Jahre gebraucht um den Rang zu bekommen, bzw übt dieses seit Jahren aus, dann innerhalb einer Woche von einem Grünschnabel "gestürzt" zu werden ist dann schon eher seltsam.

Aber ansich ist es mir egal, wenn die Storrys seit "neustem" nicht immer so stark auf Gut und Böse ausgelegt wären. Da dort wie gesagt die HQ in einer Grauzone lief...ich fand Dagoth Ur sympatischer wie Vivec. ^^
  19.06.2012, 15:11
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Nunja...DER Superheld ist man in 99% aller Spiele, es gibt nur wenige Menschen die gerne den Fußabtreter spielen.  :D

Naja, man kanns aber eben auch übertreiben. Wie schon bei Oblivion ist man in Skyrim nicht nur der Retter Tamriels, sondern auch - wenn man sämtliche Storys auskostet - auch Gildenmeister in der Diebesgilde, Anführer der Gefährten, Chef der Dunklen Bruderschaft und Leiter der Magierakademie, und das auch noch als Werwolf (mit dem Addon dann ggf. auch noch Vampirfürst, und wer weiß was sonst noch alles kommt...).

Ich würde mir da auch etwas weniger wünschen, z.B. dass man vor Entscheidungen gestellt wird (DB oder Gefährten, Magier oder Diebe etc.; so, wie es ja auch beim Bürgerkrieg gemacht worden ist) und dass man eben nicht bis ganz nach oben kommt, sondern z.B. nur in die "zweite Reihe", Magierrat, "rechte Hand" eines Sprechers der DB (gut, die gibts jetzt bei Skyrim in der Form nicht) oder so...

Hat aber alles iwie nix mit der Hauptquest zu tun :)
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  19.06.2012, 16:01
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...meine Rede. hier wäre weniger wirklich mehr - zumal die meisten sowieso mehrere Charaktere haben. Ich habe jedoch nur einen, aber genau aus dem Grund: Ich kann alles machen, wozu ein 2.? Aber dann wäre man allerdings wieder eingeschränkter und Bethesda will ja keine Grenzen setzen....
Und ich will natürlich kein Fussabtreter sein, sondern eher der beste Krieger unter der Führung des Königs (oder so^^)  :cool:
  19.06.2012, 18:26
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Ich gebe euch recht, aber ist das nicht ein Problem der Elder Scrolls Spiele allgemein? Selbst in Morrowind konnte man in allen Gilden es zu was bringen und hinterher noch die "Welt retten", wenn man es richtig angestellt hat. Allein, es ist doch schon sehr unrealistisch wenn man als mordende Diebeslegende durch die Straßen zieht, die gleichzeitig die Ordnung im Reich mit ihrem Schwert und die Interessen der Magiergilde mit ihren Zaubersprüchen bewahrt.
Allerdings waren die früheren Spiele Arena, Daggerfall und Morrowind noch sehr viel konsequenter bei der Ächtung in bestimmten Fraktionen, wenn man z.B. einer konkurrierenden Gilde geholfen hat. Zumindest habe ich das bei TES I & II an verschiedenen Stellen gelesen (Ein weiterer Grund sich demnächst mal Daggerfall zu gönnen  :) )

Fußabtreter sein will eben Keiner; heutzutage muss es schon mindestens ein omnitalentierter Halbgott sein, der die Welt rettet.  ;)

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  20.06.2012, 09:55
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Wenn ich statt gleich Oberhaupt zu werden im Magierrat oder rechte Hand eines Sprechers oder zur Not auch Sprecher werde, was hat das dann bitte mit "Fußabtreter" zu tun?
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Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  20.06.2012, 10:59
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  • Graf
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In Fallout New Vegas konnte man keiner "Gilde" beitreten, dafür allen helfen. Zwar auch konkurierenden, aber das sehe ich in dem Szenario nicht so eng.
  20.06.2012, 12:23
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  • SCP-Wiki-DE


  • Schildknappe
    • Legion
Wenn ich statt gleich Oberhaupt zu werden im Magierrat oder rechte Hand eines Sprechers oder zur Not auch Sprecher werde, was hat das dann bitte mit "Fußabtreter" zu tun?

Nein so war das nicht gemeint. Ich wollte nur überzogen darstellen was die Hauptperson in einem Spiel heutzutage darstellen muss, um dem Anspruch der Massen gerecht zu werden. Alles Andere gilt quasi als "Fußabtreter", gewöhnlich und langweilig.

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  20.06.2012, 14:10
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  • Knochenfürst
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Nein so war das nicht gemeint. Ich wollte nur überzogen darstellen was die Hauptperson in einem Spiel heutzutage darstellen muss, um dem Anspruch der Massen gerecht zu werden. Alles Andere gilt quasi als "Fußabtreter", gewöhnlich und langweilig.

Hm, nein, würd ich nicht sagen. Man schaue sich nur The Witcher an, da ist man praktisch der Antiheld schlechthin, zumindest im ersten Teil, der Zweite war so schnell vorbei, da ist nichts hängen geblieben. Aber man ist am Ende des Spiels noch genauso, wenn nicht sogar unbeliebter als am Anfang, trotzdem war das Spiel ein Riesenerfolg.

Zum Thema Hauptquest: Nunja, ich kann mich nicht recht erinnern, aber irgendwann wird man doch von dieser einen Typin überfallen, oder nicht? Oder war das woanders? Naja, whatever. Auf jeden fall wusste ich da nicht mehr, welche Seite ich jetzt wählen sollte, Klingen oder die andere, aber das hat im Endeffekt irgendwie keinen interessiert (inklusive meiner Wenigkeit). Das war aber der einzige plot-twist, an den ich mich erinnere, auch wenn er sehr kurz war.

Ansonsten ist es halt ein Hauptquest wie in jedem anderen Spiel auch: Protagonist besiegt Antagonist mit Hilfe von mehr oder weniger lustigen NPCs. Die Story war aber nicht doll, bzw. die Einbindung in die Welt. Was vor allem daran lag, dass kein Charakter erinnernswert erschien. Die Priester auf dem Berg tragen graue Kutten, die Klingen spielen CIA, das Kaiserreich ist stur und die Rebellen unsympatisch. Ich könnte jetzt aus dem Kopf keinen Namen sagen der irgendwie hängen geblieben ist (außer Ulfric Stormcloak weil der die Stimme vom Spielercharakter aus Mafia 1 hat (und er sprach in "Als die Tiere den Wald verließen" den alten Fuchs, und da ich vor gefühlten 600 Jahren die Serie sehr gerne gesehen habe, ist der mir sympatisch)). Dazu kommt mein größter Kritikpunkt an dem Spiel, nämlich das fehlen jeglicher Dialogoptionen bei NPCs, wenn man Fragen zur Welt hat. Man kann nicht einfach irgendwo hingehen und Fragen "Was hat es mit X auf sich?", und die Bücher sind die exakt selben wie in Morrowind (oder Daggerfall gar), da steht also auch nichts drin, was aktuell in der Welt so los ist. Oh, und natürlich das ein Chaurus mehr Biss als ein Drache hat. Da dacht ich schon dass mir gleich ein Ei abhanden kommt. Aber das nichtssagende geht schon mit dem Anfang los: Der Typ, mit dem man flieht, wenn man sich den Rebellen anschließt, den sieht man einmal und danach nie wieder, es sei denn man kommt nochmal nach Flusslauf (wozu man aber keinen Grund hat; in dem Dreckloch gibts nichts).

Gehört der Bürgerkrieg eigtl. auch zur Hauptquest? Also, kann man hier darüber sprechen? Wenn nicht, braucht ihr hier nicht weiterlesen.

Ich glaub noch nie hat es ein Spiel geschafft, alle größeren (und kleineren) Fraktionen so unliebsam zu machen. Die Rebellen sind religiöse Spinner die sich ankacken weil ihre Religion verboten wurde und übersehen dabei, dass wenn das Kaiserreich fällt, sie auch fallen werden (weil sie wie alle Rebellen blind sind, logisch). Das Kaiserreich kommt irgendwie nichtssagend, aber nicht weniger unsympatisch rüber. Sogar die Dunmer sind derart widerlich geworden, dass mir übel wurde. Offenbar nach einer bestimmten Real-life Comedygruppe gemodelt, die versucht, sich durch Geburtenraten eine führende Stellung in der Gesellschaft zu verschaffen. Allein darüber könnt ich stundenlang schreiben. Ich meine, gut. Wenn man eine Crapsack World bauen will, bitte. Aber dann muss man auch konsequent sein. Da muss Spannung rein, Intrigen, spielchen, und vor allem muss der Spieler die möglichkeit haben, seine eigene Agenda zu verfolgen, statt sich irgendeiner skurielen Organisation anzuschließen. Beispiel Dragon Age: Da kann man einfach sagen "Fickt euch alle" und selber König werden, wenn einem Allistair zu angsty und Loghain zu gemein ist. Aha! Charaktäre mit Charakterzügen. Dann kann man sich auch Namen merken ... Aber zur Rebellion zurück: Warum hat man das nicht dynamisch gemacht? Da hat man schon die schicke Karte und die tollen Fähnchen, aber nein, für jede seite drei angriffe auf irgendwelche absolut unbedeutenden Orte zu denen man nie wieder zurückkehrt, und schließlich die schlacht um Edoras. Ernsthaft, wer hat die Stadt designt? Wo hat er bloß diese Idee her?

Fazit: Ich hab 36 Stunden Skyrimspielzeit auf meiner Steamuhr, und davon sind mindestens 12 Stunden meiner Schwester anzurechnen, die auf dem selben Account zockt. Ich hab alle größeren Fraktionen und die Hauptquests fertig. Die größte Herausvorderung war (und ist) ein Chaurus. Die Falmer sind da, hooray! Aber, ach, poor Hans ist traurig, er kann nichtmal mit ihnen reden weil sie aussehen wie Voldemort auf Methamphetamin. Jimmys not rustled. Not at all.


Edith sagt: IGN hat jemanden, der praktisch genau das sagt, was ich auch sagen will, allerdings auf englisch und etwas kondensierter.
« Letzte Änderung: 07.07.2012, 04:00 von Lord Xeiron »
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  07.07.2012, 03:50
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  • Skelett-Krieger
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Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  07.07.2012, 08:01
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  • Abenteurer
    • Neuling
Langweilig
In den ersten 5 Minuten erfährt man die gesamte Handlung und das entgültige Ziel.
Mir ist auch aufgefallen, dass es soviele Drachen gibt wie Chinesen, denn auch wenn mann alle 3 Minuten einen neuen killt, lässt der Strom nicht nach.

in Morrowind und Daggerfall musste man sich die Story erarbeiten, in Skyrim erfährt man sofort von jedem was man zu tun hat.
  07.07.2012, 13:34
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  • Schwertkämpfer
    • Kriegergilde
Ich finde es aber höchst amüsant zu sehen, wie unzufrieden immer alle sind, wenn man bedenkt, dass Bethesda stark auf ihre Kundschaft hört. Alle haben bei Morrowind genörgelt, dass man alles viel zu lange suchen muss. Dann kommt Bethesda mit einem Questmarker und niemand ist zufrieden. Und für die paar wenigen, die die Questmarker ausgeschaltet hätten, wenn Bethesda dies eingebaut hätte, lohnt es sich einfach nicht, auch noch jede Wegbeschreibung wie in Morrowind auszuführen. Ein Rollenspiel komplett vertont hat auch ihren Preis und der ist eben, dass die Quests weniger ausführlich sind, dass einfach weniger „gesprochen“ wird. Und das ist nur ein Beispiel, welches bei Oblivion der Fall war. Es zieht sich aber immer weiter, alle nörgeln, Bethesda hört viel zu und versucht den Kunden gerecht zu werden aber es passt ihnen wieder nicht. Dabei schreien die meisten Gamer nach einfachen Quests, nach kurzen Instruktionen der KI, nach kurzen Laufwegen und nach einem übermächtigen Zustand, welchen sie sich ansonsten mit Cheaten herstellen. Man kanns eben nie jedem Recht machen. Auf jeden Fall lästern sie dann in den Foren über das schlechte Spiel, aber trotzdem verkauft sich jeder einzelne Elder Scrolls Titel wie warme Brötchen – und das wird sich wohl auch beim nächsten Teil nicht ändern. Für alle, die mit dem Spiel nicht zufrieden sind: Wartet beim nächsten Teil mal ein paar Wochen und informiert euch doch zuerst in den Foren, ob Bethesda die Versprechen nun wirklich 100% einhält. ;)
  09.07.2012, 11:08
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  • Skelett-Krieger
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Das hast du dir aber alles fein aus der Nase gezogen.
Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  09.07.2012, 11:45
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