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Thema: Ausrüstungssystem  (Gelesen 2694 mal)

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Ich habe mir mal etwas zum Thema Ausrüstung in den Elder Scrolls Spielen überlegt.. Wie vielleicht einige von euch schon gemerkt haben, habe ich gerne realistische Details. Also hab ich mir überlegt, man könnte doch das ganze System mehr oder weniger realistisch gestalten (wie es auch in anderen Rollenspielen schon vorkommt oder auch in Ego-Shooter): Man setzt Spots ein. Je 1 Spot für Rüstung + Kleidung (darunter oder Roben darüber), 1 Spot für einen Bogen, 1 Spot für Pfeile, 2 oder 3 Spots für Waffen… etc. Dann gibt’s einen Sack für die Septime und vielleicht noch einen Edelsteinsack (unbegrenzt), einen Beutel für Zutaten (unbegrenzt) sowie einen kleinen Rucksack (stark begrenzt).
Ich sehe eigentlich nur Vorteile, da man so viel länger braucht, um Septime anzuschaufeln. So würden viele Missionen viel mehr Sinn machen und man sollte auch Jobs einbauen. Allgemein würden die Septime eine grosse Rolle spielen, was ja bisher nur in den ersten Stunden der Fall war, wenn überhaupt. Zudem wäre es einfach realistischer und man würde sich das ganze Schrottsammeln sparen. Und für alle die jetzt denken, dann spiel doch für dich so: Geht ja nicht. Das Spiel muss darauf abgestimmt sein, man muss gerechte Summen Septime für Quests erhalten und bezahlte Jobs angeboten bekommen. Ich fände dieses System auf jedenfall durchaus interessant. Eure Meinung?

mfg smuke  :cool:
  09.07.2012, 15:57
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So wie in WoW?
Das würde mir gut gefallen, besonders da es so eine Abscheulichkeit wie das Skyrim-Interface ersetzen würde.
Kann mir aber nicht vorstellen das es Konsolenspielern gefallen würde, vom Interface her.
  09.07.2012, 16:20
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Also ich spiele auf der 360 und mir würde das sehr gefallen. Man muss es eben nur gut umsetzen ;)
  09.07.2012, 17:05
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auch die 20 fähigkeiten die man in 1cm² nebeneinander aufreihen kann?
  09.07.2012, 17:24
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versteh ich nicht...
  10.07.2012, 08:06
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Je 1 Spot für Rüstung + Kleidung (darunter oder Roben darüber), 1 Spot für einen Bogen, 1 Spot für Pfeile, 2 oder 3 Spots für Waffen… etc. Dann gibt’s einen Sack für die Septime und vielleicht noch einen Edelsteinsack (unbegrenzt), einen Beutel für Zutaten (unbegrenzt) sowie einen kleinen Rucksack (stark begrenzt).

Ich versuche mir grad einen kleinen Bosmer in Ebenerzrüstung mit (XXXL-)Robe drüber vorzustellen, der mit Bogen, einem Köcher mit 500 Pfeilen, einem Kriegshammer, einer Kriegsaxt und einem Stahlzweihänder bewaffnet 200 kg Diamanten und 3 dz Kartoffeln durch die Gegend schleppt, und dieses Bild mit dem Adjektiv "realistisch" in Einklang zu bringen...

Ich will nicht sagen, dass das Gewichtssystem in Skyrim an sich realistisch, aber dieses System macht es m. E. noch schlimmer. Ich kann nur ein bestimmtes Gewicht tragen, das ist Fakt. Es macht dann aber doch keinen Unterschied, ob ich 5 Schwerter á 10 kg durch die Gegend trage oder einen Zentner Kartoffeln.

Ich sehe eigentlich nur Vorteile, da man so viel länger braucht, um Septime anzuschaufeln. So würden viele Missionen viel mehr Sinn machen und man sollte auch Jobs einbauen. Allgemein würden die Septime eine grosse Rolle spielen, was ja bisher nur in den ersten Stunden der Fall war, wenn überhaupt. Zudem wäre es einfach realistischer und man würde sich das ganze Schrottsammeln sparen.

Worin besteht der Vorteil, wenn es länger dauert, Septime anzusammeln, warum sollte man nicht auch mit dem aktuellen Gewichtssystem Jobs einbauen können, welchen Zusammenhang hat die Beutung von Geld in Skyrim (hierin liegt übrigens das eigentliche Problem: Man kann mit dem Geld in Skyrim im Grunde nichts vernünftiges anfangen) mit dem Gewichtssystem, und was meinst du mit "Schrottsammeln"?
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  10.07.2012, 08:58
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Nun, man muss sich ja nicht gleich das extremste vorstellen^^ … das war nur eine grobe Theorie, natürlich müsste man da noch das Eine oder Andere ändern. Zudem wäre es nach „meinem“ System nicht möglich, Kriegshammer + Zweihänder dabei zu haben ;) … wie auch immer, ich fände das auf jeden Fall interessant. Und wie gesagt, bedingt realistisch. Man kann auch nicht 100000 Septimstücke herumtragen, aber da müsste man eben Abstriche machen…

Zum Zusammenhang habe ich mir folgendes überlegt: Wenn man kaum wertvolle Rüstungen und Waffen von den Gegnern mitnehmen kann, hat man auch kaum Geld zum verkaufen und somit wäre der Wert des Geldes schon mal höher. Dieses dann auszugeben würde mehr weh tun und das Geld bekäme schon ohne etwas an der Welt sonst zu ändern mehr Sinn. Rohstoffe, Zutaten, Rüstungen, Waffen, Training… all das wäre einfach nicht so einfach zu bekommen. Natürlich steht die Frage, ob das jedem gefällt. Ich finde den Ansatz auf jeden Fall spannend, jedoch möchte natürlich auch ich nicht ewig immer knapp bei Kasse sein. Wie gesagt, es wäre ein Ansatz, mit dem man arbeiten könnte.

EDIT: Mit "Schrottsammeln" meine ich die altbekannte Krankheit, dass man, wenn man mit einem neuen Charakter startet, jeden Müll der so rumliegt mitnimmt und verkauft, da man es ja kann, um somit schnell reich zu werden ;)
Ah und natürlich stimme ich dir zu, dass man Jobs auch unabhängig des Gewichtssystem einbauen könnte. Aber man müsste auch etwas einbringen, dass es Sinn macht überhaupt zu arbeiten (eben den Wert des Geldes steigern). Geld alleine würde mich in Skyrim auf jeden Fall so nicht anspornen.
« Letzte Änderung: 10.07.2012, 11:38 von smuke »
  10.07.2012, 11:32
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Wenn man kaum wertvolle Rüstungen und Waffen von den Gegnern mitnehmen kann, hat man auch kaum Geld zum verkaufen und somit wäre der Wert des Geldes schon mal höher. Dieses dann auszugeben würde mehr weh tun und das Geld bekäme schon ohne etwas an der Welt sonst zu ändern mehr Sinn. Rohstoffe, Zutaten, Rüstungen, Waffen, Training… all das wäre einfach nicht so einfach zu bekommen.

Jetzt hast du viel Geld, mit dem du nix anfangen kannst. Nach deinen Änderungen hättest du weniger Geld, mit dem du nix anfangen kannst. Das Grundproblem bleibt, verstehst du, was ich meine? Das einzige, was man sinnigerweise mit Geld im Spiel anfangen kann ist, Häuser zu kaufen. Und ab und an vielleicht mal einen Heiltrank oder einen Seelenstein und ggf. noch den ein oder anderen Zauber.

Aber wenn man's genau nimmt, braucht man eigentlich zwingend nur ein Haus, den Rest findet man auch so in der Spielwelt (v.a. Seelensteine und Heiltränke, die in jedem Dungeon rumliegen). Man kann in aller Seelenruhe ganze Felder abstoppeln, die Schmiede können mit ihren Waffen- und Rüstungsvorräten eine ganze Armee ausstatten (außer natürlich die kleine Avenicci ;)) und lassen den Spieler natürlich einfach so an ihre Gerätschaften, der damit alsbald wie ein Meisterschmied die besten Waffen im Spiel fertigt... Die Aufträge bestehen auch nur aus Jagen und Sammeln, also nix, wofür man Geld braucht, und auch sonst bietet die Gesellschaft recht wenig Interaktionsmöglichkeiten, wie man sein Geld loswerden kann (nicht mal die Frau kostet was  :ugly:)

Was ich mit diesem ganzen blabla sagen will ist, dass es im Spiel m. E. nicht zu viel oder zu leicht verdientes Geld gibt, sondern schlicht zu wenig Möglichkeiten, dieses auszugeben (und die Sachwerte sind außerdem unausgewogen, ein Haus kostet 5.000 Septime, die ich z.T. - rein wertmäßig - mit zwei Stäben schon drin hab... aber zumindest hat der "Krempel" jetzt anders als in Oblivion auch einen Wert). Denn so ist es auch mit weniger Geld kein Ansporn, zu arbeiten (dass man etwas einbringen muss, damit das Arbeiten Sinn ergibt, da sind wir völlig beieinander).


EDIT: Mit "Schrottsammeln" meine ich die altbekannte Krankheit, dass man, wenn man mit einem neuen Charakter startet, jeden Müll der so rumliegt mitnimmt und verkauft, da man es ja kann, um somit schnell reich zu werden ;)

Aha... Und was bringt das? (Mir ist dieses Verhalten fremd, daher frage ich. Ich weiß wirklich nicht, was man mit dem Geld anfangen soll? Zumal man ja am Anfang eh nur wertlosen Mist findet?)
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  10.07.2012, 14:28
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Na gerade in Morrowind konnte man den Wachturm gleich am Anfang ausrauben und hatte schon ein paar Hundert Septime. Und es gibt viele, die eben all den wertlosen Mist mitnehmen und alles verkaufen, dass sie so schnell wie möglich das Haus kaufen können ;)

Und zum anderen: Es würde den Wert aber geringfügig schon von alleine steigern, denn „mal einen Heiltrank oder einen Seelenstein und ggf. noch den ein oder anderen Zauber“ wäre dann eben nicht mehr so günstig und nebenbei zu kaufen. Aber du hast schon recht und je mehr ich mir darüber Gedanken mache, desto mehr enttäuscht bin ich über das fehlende Wirtschaftssystem in Sykrim… da hätte man ja soviel machen können… Todd Howard hätte mal lieber an so was gedacht als an „unendlich viele Quests“ ^^
  10.07.2012, 15:26
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versteh ich nicht...

gib mal bei google bilder "wow interface" ein (es gibt viele verschiedene, da mans selbst verändern kann und durch Mods), kann mir einfach ned vorstellen sowas mit nem Controller zu benutzen
  10.07.2012, 18:13
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achso, nein kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber man könnte es sicher benutzerfreundlicher gestalten. Gegen ein Raster (zb. 5x5) hätte ich aber nichts. Besser als alles alphaetisch zu ordnen wärs allemal - auch für Konsolenspieler.
  11.07.2012, 13:25
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