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Thema: Pädophilie - Krankheit oder Verbrechen?  (Gelesen 5225 mal)

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@Cyclops:
Lies meine PN oder lass es, es liegt bei dir. Ich will nur klarstellen, dass es mir fern liegt, dich oder sonstwen von irgendwas zu überzeugen, du kannst meinetwegen denken, wonach dir der Kopf steht. Allerdings ist ein Forum kein Tagebuch, sodass du damit rechnen solltest, dass die hier nieder geschriebenen Gedanken mitunter kommentiert werden, und das nicht immer zustimmend.

So etwas hätte durch Aufklärung der Einwohner vielleicht vermieden werden können.

Meinst du? Wie hätte diese Aufklärung denn aussehen können? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen...
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  22.08.2012, 21:03
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Cyclops

Es stört mich kein bisschen, wenn irgendwer mit meiner Meinung nichts anfangen will und ich finde es schön, dass du dich rausreden willst.

Ich habe nicht das geringste Interesse dich moralisch oder intellektuell zu übertreffen. Du hingegen schon  :sleepy:
  22.08.2012, 21:26
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Mir dreht sich jedes Mal der Magen um, wenn ich sehe, dass unsere erhabene Rechtsprechung Wirtschaftskriminalität höher bestraft, als Pädophilie oder Kindesmord.
Das ist wirklich etwas, was einen rasend macht. Ab einer gewissen Summe muss man für Versicherungsbetrug auch als Ersttäter in den Knast. Als nicht vorbestrafter Vergewaltiger ist das nahezu undenkbar...

Da ist es mir im Zweifel auch völlig Wumpe, warum der Typ (oder die Frau, denn auch Frauen können pädophil sein, es passiert nur seltener und die Dunkelziffer ist höher) das gemacht hat. Ob er selbst eine schlechte Kindheit hatte, oder psychisch krank ist. Wer Kindern so etwas antut, muss bestraft werden, und zwar so, dass er es nie mehr wieder tun kann.
Bei der Anerkennung von Pädophilie als Krankheit geht es, glaube ich, den wenigsten darum, um Verständnis oder gar Mitleid für tatsächliche Täter zu werben. Ich denke, dem Durchschnittsmenschen liegt das Opfer mehr am Herzen als der Täter. Aber das Erkennen und Behandeln einer pädophilen Neigung kann einen präventiven Effekt haben, was ja in allererster Linie potentiellen Opfern zugute kommt. Auch eine Therapie garantiert natürlich nicht, dass der Drang sich niemals Bahn bricht, aber die Chancen steigen.

@tamriel
Wirklich ein erschreckender Dialog, den Du da mitangehört hast. Manche Sachen verleiten einen wirklich zu dem polemischen Satz "Die Kinder von heute sind viel dümmer, als wir es waren!", aber ich habe die Hoffnung, dass Du vielleicht zwei Kiddies gehört hast, die... äh nun ja, nicht unbedingt zukünftige Mensa-Mitglieder sind und andere Kinder etwas pfiffiger sind ;). Hast Du Dir die beiden denn dann "vorgeknöpft" und ihnen erklärt, dass das ein dämlicher Plan ist?
Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt!
  22.08.2012, 21:48
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@tamriel
Wirklich ein erschreckender Dialog, den Du da mitangehört hast. Manche Sachen verleiten einen wirklich zu dem polemischen Satz "Die Kinder von heute sind viel dümmer, als wir es waren!", aber ich habe die Hoffnung, dass Du vielleicht zwei Kiddies gehört hast, die... äh nun ja, nicht unbedingt zukünftige Mensa-Mitglieder sind und andere Kinder etwas pfiffiger sind ;). Hast Du Dir die beiden denn dann "vorgeknöpft" und ihnen erklärt, dass das ein dämlicher Plan ist?
Das hoffe ich doch auch! Wenn alle Kinder von heute so denken, haben ja Vergewaltiger/Pädophile bald freie Bahn.
Natürlich habe ich das und dank leichten Übertreibungen (Darf man doch, ich hatte nur Angst um ihr Wohlergehen!) haben sie es auch Ernst genommen ;)
Valar Morghulis
All men must die
  22.08.2012, 22:14
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dank leichten Übertreibungen (Darf man doch, ich hatte nur Angst um ihr Wohlergehen!)
Würde ich auch sagen: In diesem Falle ist Übertreibung ein legitimes Stilmittel! ;)
Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt!
  22.08.2012, 22:49
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@ Morag und Cyclpos, habt ihrs bald?
Wie schwer die Vergewaltigung für ein Kind oder einen Erwachsenen wiegt weiß keiner von euch beiden. Und zu diskutieren, was schlimmer ist gehört in die Diskussion "Was ist der Mensch wert?".

@ Handrok, ich meine Pädophilie als solche, ohne das ein Verbrechen begangen wurde.


Zu den beiden Straftätern kann ich nur sagen, die EU hat entschieden, das wir unsere Straftäter nicht zum Schutze der Bevölkerung verwahren dürfen (ob angebracht oder nicht mal außen vor gelassen). Also müssen die irgendwo hin. Wo auch immer sie sich ansiedeln, wenn ihr Hintergrund bekannt wird, wird das immer irgendwem nicht passen. Natürlich besteht die Möglichkeit, das die Straftäter rückfällig werden, aber nicht die Notwendigkeit. Darüber hinaus gelten für sie wie für alle anderen auch die Grundrechte, inklusive dem Recht auf Unversehrtheit der Menschenwürde, die von diesem Mob massiv gebrochen wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, das eine Klage der Beiden gegen die "Rädelsführer" erfolgreich sein könnte.
Natürlich bleibt die Frage offen, wie man denn nun mit den ehemaligen Sicherheitsverwahrten umgehen soll. Die logischste Möglichkeit wäre eine Sicherheitsverwahrung, die Option ist aber nicht gegeben. Bleibt sich damit abzufinden, das irgendjemand die als Nachbarn hat, oder sie hinzurichten, was allerdings auch keine Option ist.


@ Sahara, in der Tat ist es in unserer aktuellen Gesellschaft so, das Bestrafung der Täter den Opfern als Genugtuung gereicht. Allerdings nur, weil das in unserer Gesellschaft als adäquates Mittel gesehen wird.
Rein mit kalter Logik betrachtet, ist Strafe ausschließlich in sofern sinnvoll, das sie Abschreckungscharakter hat, was "Spaßtäter" abschrecken kann. Es ist aber an sich weder für das Opfer noch den Täter hilfreich. Denn ein Täter kann nichts für Nachahmer.
In einer Gesellschaft, in der das Opfer durch die Therapierung des Täters Genugtuung empfindet, wäre eine Therapie ein durchaus angemessenes Mittel.

Und in der deutschen Rechtsprechung geht es nicht in erster Linie darum, einem Opfer Genugtuung zu verschaffen, sondern einen Gesetzesverstoß zu ahnden, auch wenn das für die Opfer blöd ist.
Das Strafmaß für unterschiedliche Straftaten lässt einen manchmal tatsächlich nur den Kopf schütteln.
In der Politik sind Verbrechen gegen das Staatssäckel oder irgendwelche Milliardenkonzerne nunmal weit schlimmer als Verbrechen gegen Personen von wirtschaftlich vernachlässigbarem Wert.


Über die Frage, ob man Kinder effektiv schützen kann, indem man sie anleitet, sich selbst zu schützen, kann man glaube ich sehr ausführlich streiten. Natürlich sollte man seinen Kinder unbedingt einschärfen, nicht mit Unbekannten (und Bekannten) mitzugehen, ohne vorher die Eltern zu fragen. Aber umfassende Prävention (die primär durch Aufklärung machbar ist) kann von vorn herein die Zahl potentieller Kindesentführer verringern, indem die sich in Behandlung begeben können, bevor sie unter der Last ihrer Krankheit zusammenbrechen und sich ihr hingeben.
« Letzte Änderung: 23.08.2012, 11:15 von MorpheuZ »
  23.08.2012, 11:05
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Cyclops

@Morpheuz
Ich wollte nicht darüber diskutieren was schlimmer für die Allgemeinheit sein sollte, sondern habe nur ausgedrückt wie ich das empfinde.
Das heißt ich "weiß" auch nicht was schlimmer ist und habe auch nie behauptet es zu wissen.
Meine Aussage war rein subjektiv, deshalb wundert es mich, dass sich Morag überhaupt angesprochen fühlte bzw. die Zeit fand eine Subjektivität zu analysieren.
Ich maße mir nicht an für die Allgemeinheit denken zu wollen, denn für mich ist das Leben eines jeden Menschen gleich viel wert.
Der Mensch selbst jedoch nicht, da ich den Menschen anhand seiner Persönlichkeit bewerte.

Wer bin ich, dass ich sagen könnte jeder Mensch ist mir gleich viel wert, obwohl mein eigenes Ego mich daran hindert es so zu sehen?
Das Leben eines jeden Menschen ist mir gleich viel wert, da sehe ich keinen Unterschied.

Wenn sich Morag deshalb persönlich angegriffen fühlt oder irgendwo seine Vorstellung von Moral, Prinzipien etc. verletzt sieht ist es sein Problem.
Ich bleibe bei meiner freien empfundenen Meinung, allerdings hat er sich per PN die größte Mühe gegeben damit ich seine Persönlichkeit für mich als extremistisch, fanatisch und kreuzritterlich bewerten kann.
Was nicht im Einklang mit der Behauptung steht jeder Mensch wäre gleich viel wert, denn dafür müsste man ein absoluter Freigeist sein um diese Behauptung auch wirklich realistisch leben zu können.
Und mit impulsiven von sich selbst überzeugten Denk- und Handlungsweisen ist man bestimmt kein Freigeist.
  23.08.2012, 15:00
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Zu den beiden Straftätern kann ich nur sagen, die EU hat entschieden, das wir unsere Straftäter nicht zum Schutze der Bevölkerung verwahren dürfen (ob angebracht oder nicht mal außen vor gelassen). [...]  Die logischste Möglichkeit wäre eine Sicherheitsverwahrung, die Option ist aber nicht gegeben. Bleibt sich damit abzufinden, das irgendjemand die als Nachbarn hat, oder sie hinzurichten, was allerdings auch keine Option ist.
Wenn ich das nicht missverstanden habe, ist lediglich die nachträglich verordnete Sicherungsverwahrung nun dank EU keine Option mehr. Ein Richter kann also weiterhin bei der Verurteilung direkt eine anschließende Sicherheitsverwahrung bestimmen. In der Hoffnung, dass die meisten Richter das dann auch tun werden, denke ich, haben wir es jetzt "nur" mit den Übergangsfällen zu tun, die solche Probleme auslösen..
@ Sahara, in der Tat ist es in unserer aktuellen Gesellschaft so, das Bestrafung der Täter den Opfern als Genugtuung gereicht. Allerdings nur, weil das in unserer Gesellschaft als adäquates Mittel gesehen wird.
Rein mit kalter Logik betrachtet, ist Strafe ausschließlich in sofern sinnvoll, das sie Abschreckungscharakter hat, was "Spaßtäter" abschrecken kann. Es ist aber an sich weder für das Opfer noch den Täter hilfreich. Denn ein Täter kann nichts für Nachahmer. In einer Gesellschaft, in der das Opfer durch die Therapierung des Täters Genugtuung empfindet, wäre eine Therapie ein durchaus angemessenes Mittel.
Erstens glaube ich kaum, dass es für Opfer sexueller Gewalt nur einer Verurteilung des Täters bedarf, damit sie darüber hinwegkommen. Aber es ist ein wichtiger Schritt. Natürlich können auch Opfer freigesprochener Vergewaltiger therapiert werden, aber es ist sicher schwieriger, wenn sie durch einen Freispruch oder durch eine zu milde Strafe das Gefühl bekommen, man nähme ihr Leid nicht ernst. Zumal gerade Vergewaltigungsopfer dazu neigen, die Schuld ganz oder teilweise bei sich zu suchen.
Zweitens finde ich es sehr gewagt, Strafe als ädaquates Mittel anzuzweifeln, angesichts der Tatsache, dass Sanktionen positiver wie auch negativer Art schon immer wichtiger Teil von Lern- und Erziehungsprozessen waren. Selbst wenn man davon ausgeht, dass Strafe "nur" abschreckend sein soll und Dinge wie Genugtuung keine Rolle spielen, so schreckt sie auch den eigentlichen Täter und nicht nur Nachahmer ab. Und auch davon haben tatsächliche und potentielle Opfer etwas: Wenn es keine Sanktionen zu befürchten gibt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass jemand ein (weiteres) Verbrechen begeht. Das ist ebenso eine Form der Prävention wie Aufklärung und Behandlung.
Drittens halte ich es für schwierig, die Gesellschaft als Grund für das Empfinden von Genugtuung bei Bestrafung eines Verbrechers anzusehen. Vielmehr ist es wohl umgekehrt und es wird sich das System von Ahndung und Bestrafung von Verbrechen gebildet haben, weil ein Bedürfnis bei den Menschen danach bestand. Es ist in der Tat von Kultur zu Kultur verschieden, was als Verbrechen angesehen wird (auch wenn es einige Dinge gibt, die in kaum einer Gesellschaft legal sind), aber eine Form von Strafe ist - soweit ich weiß - immer vorgesehen. Es läuft dabei nicht immer auf "Auge um Auge" hinaus, aber nur zu einem Arzt schicken die wenigsten ihre Verbrecher.
Ich will nicht aggressiv klingen, aber die Bestrafung von Gewalttätern anzuzweifeln, lässt mich nicht wirklich kalt. Denn ich weiß, dass selbst die verhältnismäßig geringe Gewalt gegen mich (was sind ein paar Ohrfeigen gegen eine Vergewaltigung?) eine demütigende und schlimme Erfahrung war. Und ich weiß, dass es mir schlagartig besser ging, als man den Kerl geschnappt hatte und ich erfuhr, dass er vor Gericht kommt. Und ich erinnere mich gut an das wohltuende Gefühl, als die Richterin dem Strafverteidiger nicht folgte und dem Mistkerl neben Geldstrafe und Sozialstunden noch vier Wochen Dauerarrest verpasst hat. (Erinnere ich mich noch heute gerne dran :))
Falls Du übrigens mit Logik Rationalität meinst: Die sollte dem Rechtssystem gebieten, alles zu tun, um das Gewaltmonopol des Staates zu rechtfertigen. Denn zu milde Strafen führen zu Selbstjustiz. Nicht falsch verstehen: Ich halte Selbstjustiz für gefährlich und befürworte sie keineswegs. Aber gerade deshalb sollte man Opfern und ihren Angehörigen gar nicht erst Gründe dafür liefern, die Bestrafung selbst in die Hand zu nehmen und ihnen durch angemessene Strafen Genugtuung verschaffen.
« Letzte Änderung: 23.08.2012, 15:57 von Sahara »
Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt!
  23.08.2012, 15:24
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Zu den beiden Straftätern kann ich nur sagen, die EU hat entschieden, das wir unsere Straftäter nicht zum Schutze der Bevölkerung verwahren dürfen (ob angebracht oder nicht mal außen vor gelassen).

War es nicht so, dass das EuGH sich nur für die Einhaltung des Rückwirkungsverbots ausgesprochen hat, also rückwirkende Anordnung oder Verlängerung der Sicherheitsverwahrung ("nulla poena sine lege")? Das BVerfG hat außerdem gesagt, dass ein "qualitativer Unterschied" hergestellt sein muss zwischen Haftstrafe und Sicherheitsverwahrung, weil eben beides etwas völlig unterschiedliches sei. Und auch das ist ja auch nicht von der Hand zu weisen.

Falls Du übrigens mit Logik Rationalität meinst: Die sollte dem Rechtssystem gebieten, alles zu tun, um das Gewaltmonopol des Staates zu rechtfertigen. Denn zu milde Strafen führen zu Selbstjustiz. Nicht falsch verstehen: Ich halte Selbstjustiz für gefährlich und befürworte sie keineswegs. Aber gerade deshalb sollte man Opfern und ihren Angehörigen gar nicht erst Gründe dafür liefern, die Bestrafung selbst in die Hand zu nehmen und ihnen durch angemessene Strafen Genugtuung verschaffen.

Dem stimme ich zu. Allerdings muss er bei alledem auch das Maß im Auge behalten. Und ganz ehrlich, ich glaube nicht wenige Opfer oder deren Angehörige fordern (offen oder insgeheim) schlimmere Strafen als Gefängnis (was bei usn Gott sei dank das Grundgesetz untersagt). Aber grundsätzlich bin ich bei dir, insbesondere wenn du sagst, dass man dem Opfer etwa durch ein zu geringes Strafmaß das Gefühl gibt, das zugefügte Leid nicht ernst zu nehmen!

Das Strafmaß für unterschiedliche Straftaten lässt einen manchmal tatsächlich nur den Kopf schütteln.

Den Eindruck habe ich auch, allerdings ist es denke ich auch nicht leicht, ein geeignetes Strafmaß zu finden, gerade weil die Tat eben weit über die körperlich zugefügten Schmerzen hinausgeht...
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  23.08.2012, 18:11
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  • Beschwörer
    • Magiergilde
eine psyichische Störung (meines bescheidenen Wissens nach wie Homosexualität)
Auch wenn es nicht direkt zum Thema passt, sehe ich mich gezwungen diesen Schrott mal richtig zu stellen.
Psychische Störungen sind heilbare Krankheiten, die sich auf die Psyche beziehen (Psychose, Magersucht) und therapierbar.
Homosexualität hingegen ist eine seltener auftretende Ausprägung der eigenen Sexualität. Das ist erstens schon mal gar nicht psychisch veranlagt und zweitens erst recht schon mal keine Krankheit.
Ist auch nicht "therapierbar", wozu sollte es auch? Schließlich ist Homosexualität oder Bisexualität nichts Minderwertiges.
Was mich nur verwundert, ist, dass keiner vor mir diese gruselige Fehlauffassung berichtigt hat.
  24.08.2012, 15:57
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  • Skelett-Krieger
    • Untot
Homosexualität hingegen ist eine seltener auftretende Ausprägung der eigenen Sexualität.
Und das ist bei Pädophilie anders?
Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  24.08.2012, 16:58
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  • Graf
    • Adel
Homosexualität ist zwar eine Abweichung der sexuellen Orientierung, gilt aber nicht mehr als psychische Störung. Aus der rationalen Perspektive betrachtet, drängt sich allerdings der Verdacht auf, das das nur getan wurde, um den Diskriminierungsgehalt zu nehmen.

Paraphilien, und damit psychische Störungen, sind z.B. Fetischismus, Sadomasochismus, Nekrophilie, Exhibitionismus, Voyeurismus und Pädophilie, um nur mal ein paar zu nennen.
Allerdings sind nicht alle Paraphilien behandlungsbedürftig.
  24.08.2012, 17:29
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  • SCP-Wiki-DE


  • Protektor
    • Kriegergilde
Naja, letztlich ist das alles Definitionssache. Denn was ist schon "normael sexuelle Orientierung"? Und ohne "normal" gibts ja auch keine "Abweichung". Am Ende ist es doch so, dass manche "Ausrichtungen" gesellschaftlich anerkannt sind, und manche eben nicht (was ich - nur zur Klarstellung - im Fall der Pädophilie keinesfalls anzweifeln will)
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  24.08.2012, 18:02
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  • Söldner
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eine psyichische Störung (meines bescheidenen Wissens nach wie Homosexualität)
Auch wenn es nicht direkt zum Thema passt, sehe ich mich gezwungen diesen Schrott mal richtig zu stellen.
Psychische Störungen sind heilbare Krankheiten, die sich auf die Psyche beziehen (Psychose, Magersucht) und therapierbar.
Homosexualität hingegen ist eine seltener auftretende Ausprägung der eigenen Sexualität. Das ist erstens schon mal gar nicht psychisch veranlagt und zweitens erst recht schon mal keine Krankheit.
Ist auch nicht "therapierbar", wozu sollte es auch? Schließlich ist Homosexualität oder Bisexualität nichts Minderwertiges.
Was mich nur verwundert, ist, dass keiner vor mir diese gruselige Fehlauffassung berichtigt hat.

Pardon, "meines bescheidenes Wissens nach" war ja schon die Andeutung, dass ich da etwas verwechsle. Nein, dass Homosexualität keine Krankheit und demzufolge nicht heilbar ist (und keiner "Heilung" bedarf) war mir durchaus bewusst. Ich hatte "psychische Störung" jetzt nicht mit "Krankheit", sondern eben vielmehr als "Abweichung von der "Norm"" angesehen und es lag mir fern jemanden zunahezutreten...
Nochmals Verzeihung für diesen Fehler.
De caligine clamavi ad te Lumine.
  24.08.2012, 20:51
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