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Thema: Requiescat in pace  (Gelesen 15675 mal)

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Ein Thread um den Toten zu gedenken.

R.I.P. Michael Clarke Duncan

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  04.09.2012, 20:56
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R.I.P. Dirk Bach
Mit 51...
« Letzte Änderung: 31.01.2015, 17:27 von Oynox Slider »
  01.10.2012, 19:19
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Völlig ohne Spott sage ich, dass es wohl nicht gesund zu sein scheint mit extremen Übergewicht zu leben.
Nichts desto trotz kann ich das mediale Echo nicht verstehen. Ebenso wie beim Hoffenheimer Kicker für mich eine völlig irrelevante Information.
Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.
  02.10.2012, 01:07
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Das sehe ich zwar genauso, allerdings ist auch verständlich, dass das mediale Echo größer ist, wenn eine bekannte Persönlichkeit (viel zu früh) stirbt, einen schweren Unfall hat oder sich vor einen Zug schmeißt.

Das macht die "VIPs" nicht wichtiger, ihren Tod nicht schlimmer oder dramatischer, als den "Normalo". Schade ist es um jeden! :(
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  02.10.2012, 06:47
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Der Thread muss auch nicht unbedingt nur für Promis sein.

Ich konnte Dirk Bach und seinen Humor und seine Arbeit nicht leiden. Trotzdem ist er wohl mindestens einen Gedanken wert, wie jeder andere auch. Und 51 ist wirklich einfach früh.
  02.10.2012, 13:29
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Wenn Jemand mit 51 stirbt, ist das immer Tragisch, egal ob man ihn leiden konnte oder nicht. Immerhin hatte er so nicht mit den typischen Auswirkungen des Alters auf schwer Übergewichtige zu kämpfen...

Wen ich in diesem Thread auch erwähnen möchte ist der gestern verstorbene Shlomo Venezia, Überlebender von Auschwitz - Birkenau. Er hat seine Erlebnisse im Buch Sonderkommando Auschwitz zu Papier gebracht und diente auch als berater für den Film La vita é bella, Das leben ist schön.
  02.10.2012, 13:39
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In Afrika sterben täglich hunderte viel zu früh. Wer interessiert sich für die?
  02.10.2012, 14:33
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War klar das das kommt. Habe es von dir oder Oberscht erwartet, der scheint sich aus sowas ja rauszuhalten.

Wenn du willst, kannst du auch jede Minute den Kindern in Afrika gedenken. Der Titel lautet simpel Requiescat in pace und wenn du jeden Tag an die toten Kinder in Afrika denkst, bitte, du kannst es hier niederschreiben.

Und das Argument hätte man auch schicker bringen können, als mit der ausgelutschen Afrikanummer.
  02.10.2012, 14:39
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Werde ich jetzt, wo Maxwell raus ist, mit Oberscht in eine Schublade gesteckt?

Die Afrikanummer mag abgedroschen sein, aber sie trifft den Kern. Die Gesellschaft neigt dazu, Personen, die im Zentrum des öffentlichen Interesses befinden, als wertvoller zu betrachten, als andere Menschen, ungeachtet von ihrer tatsächlichen Leistung und ihrem Wert für die Menschheit. Beispiel Steve Jobs. Man erinnere sich nur an die Welle an Trauer und Beileidsbekundungen, für einen Mann, der es verstanden hat, die Beeinflussbarkeit der Menschen in Geld zu verwandeln. Ziemlich zur selben Zeit sind einige bedeutende Mediziner und Physiker gestorben. Wer hat sich für die interessiert?
Wie kommt es, das beide Verstorbenen in diesem Thread Schauspieler waren? In der gleichen Zeit sind gewiss zig ebenso wichtige Persönlichkeiten gestorben.

Der Grund, warum ich mich dazu geäußert habe war, das jemand anderes das Thema auf den Tisch gebracht hat. Ich habe nichts gegen den Thread. Aber gegen die Art und Weise, wie der Wert eines Menschen festgemacht wird.
« Letzte Änderung: 02.10.2012, 16:22 von MorpheuZ »
  02.10.2012, 16:19
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Werde ich jetzt, wo Maxwell raus ist, mit Oberscht in eine Schublade gesteckt?
Wenn du willst? Findest du das schlecht? Du neigst eher zu dieser Art der Kommentare, als andere User die ich gelesen habe.

Der Grund, warum ich mich dazu geäußert habe war, das jemand anderes das Thema auf den Tisch gebracht hat. Ich habe nichts gegen den Thread. Aber gegen die Art und Weise, wie der Wert eines Menschen festgemacht wird.
Tatsächlich? Verstehe ich nicht, entschuldige.
« Letzte Änderung: 02.10.2012, 16:45 von Oynox Slider »
  02.10.2012, 16:37
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Der Grund, warum ich mich dazu geäußert habe war, das jemand anderes das Thema auf den Tisch gebracht hat. Ich habe nichts gegen den Thread. Aber gegen die Art und Weise, wie der Wert eines Menschen festgemacht wird.
Tatsächlich? Verstehe ich nicht, entschuldige.

Ich denke da ist gemeint, dass man um Promis immer ein "riesen Drama" macht wenn einer von ihnen stirbt, aber Beispielsweise die vielen Kinder in Afrika jedem praktisch am Arsch vorbeigehen (Hart ausgedrückt, ist aber so), was MorpheuZ nicht in Ordnung findet.

Dem stimme ich zwar bedingt zu, wäre aber ziemlich Off-Topic dies jetzt zu erklären ;)
Valar Morghulis
All men must die
  02.10.2012, 17:12
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Ich finde hier wird kein riesen Drama drum gemacht.
  02.10.2012, 18:11
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Darum habe ich auch nichts gegen diesen Thread ;)

Es geht mir mehr ums Prinzip, das bei Bedarf vielleicht besser in einem anderen Thread besprochen wird.
  02.10.2012, 19:00
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(...) Beispielsweise die vielen Kinder in Afrika jedem praktisch am Arsch vorbeigehen (...)

Ich gehe mal davon aus das 99,9% aller Menschen die ach so gern auf die Afrikaner zeigen dies nur aus sozialem Zwang tun. Soll ich ehrlich sein?

Mein Vater starb letztes Jahr, allein da tat es mir nicht leid, da er nach der langen Krankheit den Tot "verdient" hatte.
Dirk Bach ist tot? Ich habe seine alten Sendungen geliebt und abgesehen vom Dschungelcamp mochte ich fast alles wo er mitspielte/-wirkte. Er ist früh gestorben...aber kommt vor.
Kranke Kinder in Afrika sterben? Tut mir ja leid für die, aber empfindet da wirklich Jemand "Trauer"? Unverständniss über die dortigen Umstände, Wut vielleicht auch noch, aber wer bitte trauert um Menschen die er nicht kennt...oder um "Promis"?
Ebenso wie ich sitzen die Leute, welche sich über unser Desinteresse an den afrikanischen Kindern aufregen auf ihrem bequemen Stuhl, in ihrem warmen Zimmer, in ihrem sicheren Zuhause und gehen ab und an im Supermarkt ihr Essen kaufen und nutzen den Luxus der übermäßigen Zeit um auf andere zu zeigen, ohne es selber besser zu machen. Ich weis dass es jetzt garnicht zum Thema passt, aber es regt mich auf. Also denke ich jetzt weiter an meinem Vater...
  03.10.2012, 22:51
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(...) Beispielsweise die vielen Kinder in Afrika jedem praktisch am Arsch vorbeigehen (...)

Ich gehe mal davon aus das 99,9% aller Menschen die ach so gern auf die Afrikaner zeigen dies nur aus sozialem Zwang tun. Soll ich ehrlich sein?

Mein Vater starb letztes Jahr, allein da tat es mir nicht leid, da er nach der langen Krankheit den Tot "verdient" hatte.
Dirk Bach ist tot? Ich habe seine alten Sendungen geliebt und abgesehen vom Dschungelcamp mochte ich fast alles wo er mitspielte/-wirkte. Er ist früh gestorben...aber kommt vor.
Kranke Kinder in Afrika sterben? Tut mir ja leid für die, aber empfindet da wirklich Jemand "Trauer"? Unverständniss über die dortigen Umstände, Wut vielleicht auch noch, aber wer bitte trauert um Menschen die er nicht kennt...oder um "Promis"?
Ebenso wie ich sitzen die Leute, welche sich über unser Desinteresse an den afrikanischen Kindern aufregen auf ihrem bequemen Stuhl, in ihrem warmen Zimmer, in ihrem sicheren Zuhause und gehen ab und an im Supermarkt ihr Essen kaufen und nutzen den Luxus der übermäßigen Zeit um auf andere zu zeigen, ohne es selber besser zu machen. Ich weis dass es jetzt garnicht zum Thema passt, aber es regt mich auf. Also denke ich jetzt weiter an meinem Vater...

Ich wollte mich aus diesem Thread heraushalten, aber hier muss ich mal meinen Senf dazu geben. Soll allerdings nur heißen dass ich dir absolut recht gebe. Ich trauere um keinen Promi oder um Kindersoldaten, oder sonstjemanden den ich nicht persönlich kenne. Wozu soll ich den Betroffenen spielen wenn ich keinen dieser Menschen kenne? Wenn jemand stirbt den ich kenne, oder der mir irgendwie wichtig war dann werd ich einen auf diese Person trinken (eher im übertragenen Sinne zu verstehen), aber ganz ehrlich und offen: was schert mich der Tod von Fremden!?
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  04.10.2012, 00:12
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Mich interessiert das jetzt auch nicht so.

Meinetwegen kann ich den Thread auch in "Todesnews" umbennen. Klingt irgendwie ein bisschen komisch, finde ich.

Wenn wir gerade dabei sind, Herbert Lohm ist am 27.9.12 gestorben. Er war z.B. der Chefinspektor Dreyfus in "Der rosarote Panther". Ein weiterer Todesfall in bekannteren Kreisen: Nils Kopproch ist am 10.10.12 verstorben, er war Musiker, HIER ein Stück von ihm.

That's it. Beide kannte ich bis eben nicht.
« Letzte Änderung: 12.10.2012, 00:50 von Oynox Slider »
  12.10.2012, 00:30
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  • Schildknappe
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Lass den Thread, so wie er heißt.

Ich denke es geht hier darum, den Menschen zu gedenken, die fast jeder kannte oder zumindest, die viele kannten. Da gehören nunmal Promis dazu. Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass man diesen Menschen einen höheren Wert gibt. In Deutschland sterben pro Minute auch eine Menge Menschen, aber wir kennen sich schlicht weg nicht. Es geht einfach nur um die Information, nicht um die Emotion. Also, "Aha, Dirk Bach ist tot, ich werde also nie wieder eine neue Sendung von ihm sehen." Richtig, Oynox Slider?
Ob wir das nun für wichtig halten, ist uns überlassen. Mir persönlich ist es schnurz wenn ein Promi stirbt. Vor allem Dirk Bach. Ich weiß noch wie meine Freundin reagiert hat, als sie das zufällig in einer Bahn gelesen hat, als ein Mann eine Zeitung las, in der das auf der Rückseite stand. Sie riss die Augen auf und sagte "Oh mein Gott, guck mal, guck mal." In froher Erwartung zu lesen, dass die Welt untergehen würde, las ich dann das.
Cheers,
The Godfather
  14.10.2012, 10:31
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  • Skelett-Magier
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Ich denke es geht hier darum, den Menschen zu gedenken, die fast jeder kannte oder zumindest, die viele kannten. Da gehören nunmal Promis dazu. Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass man diesen Menschen einen höheren Wert gibt. In Deutschland sterben pro Minute auch eine Menge Menschen, aber wir kennen sich schlicht weg nicht. Es geht einfach nur um die Information, nicht um die Emotion. Also, "Aha, Dirk Bach ist tot, ich werde also nie wieder eine neue Sendung von ihm sehen." Richtig, Oynox Slider?
Ob wir das nun für wichtig halten, ist uns überlassen. Mir persönlich ist es schnurz wenn ein Promi stirbt. Vor allem Dirk Bach. Ich weiß noch wie meine Freundin reagiert hat, als sie das zufällig in einer Bahn gelesen hat, als ein Mann eine Zeitung las, in der das auf der Rückseite stand. Sie riss die Augen auf und sagte "Oh mein Gott, guck mal, guck mal." In froher Erwartung zu lesen, dass die Welt untergehen würde, las ich dann das.
Danke :) Darum ging es mir tatsächlich. Für den einen oder anderen kommen solche News vielleicht überraschend, ein anderem ist es wiederum vollkommen egal, wie du richtig gesagt hast.
  14.10.2012, 16:17
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R.I.P. Helmut Haller



Also lieber gedenke ich einem Promi, als keinem Afrikaner.
Irie Révoltés !
  14.10.2012, 19:09
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War das ein Freud'scher?
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  14.10.2012, 19:29
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