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Thema: Nyssa Thorin [Skyrim]  (Gelesen 3548 mal)

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Nyssa Thorin

Nyssa Thorin nach Helgen.jpg (456.48 KB)

Zwei Dinge vorneweg:
Erstens ich spiele die englische Version und werde einige Namen nicht übersetzen.
Zweitens benutze ich zwar Mods, habe jedoch darauf geachtet, dass keine Gameplayveränderungen durch Mods stattfinden.


Nyssa ist eine Nord, die bis jetzt in Bruma lebte. Sie war eine ganz normale Frau, ohne jegliche besondere Fähigkeit, mal ganz abgesehen davon, dass sie von einer Krise in die nächste schlittert.
Vor ein paar Tagen erhielt sie die Nachricht, dass ihr Onkel während des Bürgerkrieges gefallen sei. Also machte sie sich auf den Weg nach Skyrim.




23. des letzten Samens; Tag 7; Lv 9

Es ist jetzt eine Woche her, dass ich nach Skyrim gekommen bin. Eine absolut verkorkste Woche.
Aber am besten ich fange von Vorne an.

16. des letzten Samens; Tag 0; Lv 0

Ich habe am 16th des letzten Samens die Grenze überquert. Spät am Abend machte ich vor mir einen Trupp mit Kriegern aus. Ich versuchte also zu den Kriegern aufzuschließen, weil ich nicht noch eine Nacht alleine in den Bergen verbringen wollte. Kurz bevor ich die Krieger erreichte wurden sie auf einmal angegriffen. Aus Angst davor in den Kampf verwickelt zu werden, wollte ich ein Stück zurückweichen. Das letzte woran ich mich erinnern kann, war ein Rascheln im Gebüsch hinter mir.

17. des letzten Samens; Tag 1; Lv 1

Als ich wieder aufwachte, bereute ich dies sofort, da mein Schädel versuchte mich umzubringen. Ich versuchte mir an den Kopf zu fassen, musste jedoch feststellen, dass meine Hände gefesselt waren und ich auf einem Wagen saß. Während ich noch versuchte mich zu Orientieren zu einem klaren Kopf zu bekommen, wurde ich von meinem gegenüber angesprochen. Ich erinnere mich an fast gar nichts mehr von dem  Gespräch. Ich erinnere mich noch nicht einmal an seinen Namen, obwohl ich glaube es war etwas mit R. Da waren noch zwei Männer, einer war geknebelt und wurde von meinem Gegenüber sehr respektvoll angesprochen, irgendetwas mir Jarl oder so. Der andere hatte irgendetwas gestohlen.

Als ich soweit war, dass ich wieder einigermaßen meine Umgebung wahrnehmen konnte, fuhren wir in eine kleine Festungssiedlung ein und ich hörte, dass der Henker warten würde.
Eigentlich hätte ich an diesem Punkt in Panik verfallen sollen. Aber ich war noch nicht wieder klar genug, um soweit zu denken. Schließlich hielten die Wagen an und wir mussten alle aussteigen.
Erst jetzt wurde mir klar, dass die Leute, die mich gefangen genommen hatten, kaiserliche Legionäre waren.

Nachdem wir ausgestiegen waren, wurden wir auf einer Liste abgehakt. Ich erinnere mich noch, dass der Dieb versuchte wegzulaufen und dabei erschossen wurde. Ich stand nicht auf der Liste aber diese Frau, Cäptn glaub ich, hat mich trotzdem zum Henker geschickt. Hinterher betrachtet war das ganze eine ziemliche Sauerei, aber zu dem Zeitpunkt war ich nicht in der Lage viel zu machen.

Ich wurde als weites zum Richtblock geführt. Während ich mit meinem Kopf auf dem Richtblock, sah ich auf einmal einen Drachen aus den Bergen kommen und auf dem Wachturm vor mir landen.
Ich weiß noch genau, dass ich dachte: „Na toll jetzt seh ich auch noch Drachen.“

Wie sich ziemlich schnell herausstellte sah nicht nur ich den Drachen, sondern alle anderen auch. Der Drache ging sofort zum Angriff über und ließ Feuerbälle aus dem Himmel regnen.
In der folgenden Panik zog mich der Mann, der mir im Wagen gegenüber saß, in einen nahen Wachturm. Erst dort realisierte ich so richtig was passiert war. Im nächsten Moment erzitterte der ganze Turm und Flammen kamen aus dem oberen Stockwerk. Als die Flammen erloschen waren, kletterte ich nach oben und sah das der Drache ein Stück  der Mauer eingeschlagen hatte und einen Mann, der sich oben aufgehalten hatte, verbrannt hatte. Der Turm erzitterte erneuert und ich fiel durch das Loch, hatte jedoch Glück und landete relativ heil auf dem benachbarten Haus.

Als ich durch die nicht mehr existierende Ostseite verließ sah ich, wie sich grade drei Personen vor dem Drachen in Sicherheit brachten. Einer von ihnen war der Legionär, der die Liste in der Hand hatte. Als er mich sah sagte er mir ich solle mich an ihn halten, wenn ich am Leben bleiben wollte.
Da ich unbedingt am Leben bleiben wollte, bin ich ihm durch die doch mittlerweile sehr zerstörte Siedlung gefolgt. Viel mehr konnte ich auch nicht tun, da meine Hände immer noch verbunden waren.

Schließlich erreichten wir den Eingang zur Festung. Dort wollte der Legionär noch mit dem Gefangen, der mir gegenüber saß, streiten, doch ich zog ihn so gut wie ich konnte zum Eingang.
Als ob wir alle Zeit der Welt gehabt hätten. Männer!

Als wir in der Festung waren, durchtrennte er endlich meine Fesseln und wies mich an in dem Truhen nach einer Rüstung und nach Waffen zu durchsuchen. Während ich mir die Rüstung anzog klärte mich Havdar über die Situation auf. Die anderen Gefangenen waren Stormcloaksoldaten und der Mann, der geknebelt war, war Jarl Ulfric Stormcloak, der Anführer dieser Rebellenarmee.

Sobald ich mir die Rüstung angelegt hatte, nahm ich mir noch ein Schwert in die Hand, obwohl ich keine Ahnung hatte, wie ich damit umgehen sollte. Als Havdar, mittlerweile hatte er mir auch seinen Namen verraten, sah wie ich das Schwert hielt, seufzte er und zeigte mir wie man es richtig hält. Er sagte mir noch, dass er hoffe, dass wir nicht kämpfen müssen, aber es ist besser, wenn man vorbereitet ist.

Diese Hoffnung hielt sich bis zum nächsten Raum. Dort waren zwei von den Stormcloaks die uns sofort angriffen. Ich schaffte es grade so den ersten Hieb abzuwehren. Ich wurde immer mehr in die Defensive gedrängt, als mein Gegner stolperte, und vollkommen offen war. Ohne groß nachzudenken stieß ich zu, und mein Gegner brach zusammen. Ich hatte jemanden umgebracht und mir wurde speiübel. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass ich jetzt tot wäre, hatte ich sie nicht umgebracht. Havdar hatte seinen Gegner auch getötet und durchsuchte die Leiche. Als ich ihn fragte, was er tue, antwortete er, dass er den Schlüssel für die Tür suche.

Mit zitternden Finger durchsuchte ich die Leiche der Frau, fand aber nur ihr Geld. Mit einem schlechten Gewissen nahm ich es an mich. Als ich wieder aufstand bemerkte ich eine dritte Leiche im Raum. Dieser Mann musste bereits tot gewesen sein, als wir den Raum betraten. Er hatte den Schlüssel sowie eine Axt, die ich an mich nahm. Ich hatte immerhin schon mal Holz gehackt, also fühlte ich mich mit der Axt wesentlich wohler.

Insgesamt mussten wir in jedem Raum in der Festung kämpfen. Woher kamen all diese Stormcloaks, fragte ich mich. Ohne mich waren es sieben Gefangene, zwei waren schon vor dem Drachen gestorben, einer oben im Turm, weder den Jarl noch der anderen aus meinem Wagen sind wir begegnet, blieben noch zwei über, aber allein schon im zweiten Raum der Festung lagen jetzt drei tote Stormcloaks.

Die Antwort auf meine Frage erhielt ich, als wir in den Kerker kamen dort waren einige Zellen offen. Umso überraschender war, dass der Kerkermeister und sein Assistent noch am Leben waren.
Hier fand ich einen Rucksack, sowie einen Schild. Der Kerkermeister war stur und wollte uns nicht begleiten, aber sein Assistent ging mit uns.
Wir kamen in eine Höhle in der wir wieder von Stormcloaks angegriffen wurden. Während ich noch in Nahkampf verwickelt war, pfiff mir auf einmal ein Pfeil um die Ohren. Nachdem mein Gegner tot war, dank Havdar der ich von hinten erledigte, suchte ich die Bogenschützen.

Als ich bei diesen angekommen war, traf mich ein Pfeil am Bein. Ich biss die Zähne zusammen vor Schmerz und ging hinter einer Säule in Deckung. Ich bemerkte jedoch, dass die beiden Bogenschützen auf einer Ölpfütze standen. Ich holsterte also meine Axt und konzentrierte mich, auf das was meine Mutter mir mal beigebracht hatte.

Ein einfacher Zauber zum Feuer machen. Anders als sonst machte ich die Flame so groß wie möglich und zielte auf die Ölpfütze. Mit schrecklichem Erfolg. Das Öl entzündete sich und die beiden Soldaten verbrannten.

Währenddessen hatte ich den Pfeil aus meinem Bein gezogen und einen Heilzauber benutzt. Das ist der andere Zauber den ich kann. Havdar war auch grade dabei seine Wunden zu versorgen, als der Assistent sagte er, wolle zurück zu seinem Meister gehen.

Havdar und ich gingen weiter, bis wir es auf einmal laut rumpeln hörten. Als wir uns umdrehten sahen wir, dass knapp hinter uns der Tunnel eingestürzt war. Da hatten wir echt Glück, dass das nicht über uns heruntergekommen war.

Ein paar Höhlen später, in der einen waren riesige Spinnen, in der andern ein Bär, waren wir im Freien. Wir hatten grade ein paar Schritte gemacht, als Havdar mich hinter einen Felsen zog, denn der Drache flog über uns hinweg und verschwand hinter den Bergen. Als wir sicher waren, dass er nicht wiederkommen würde, kamen wir aus unserem Versteck hervor und gingen weiter den Pfad entlang.

Havdar sagte zu mir, dass sein nächstes Ziel ein Dorf mit dem Namen Riverwood sei, ein kleines Stückchen nördlich von hier, und das wir entweder Zusammenreisen oder uns auftrennen könnten.
Ich war definitiv für Zusammenreisen und so folgten wir dem Pfad gemeinsam. Ich war größtenteils in Gedanken, während Havdar auf mich einredete, ich solle doch der Kaiserlichen Legion beitreten.
Ich sollte bis ich mit General Tullius geredet habe, keinen Ärger mit der Legion anfangen.

Ansonsten zeigte er mir noch eine alte Nordruine aus der Entfernung. „Bleak Falls Barrow“ wenn ich mich recht erinnere. Und wir kamen noch an drei „Standing Stones“ vorbei, wie er sie nannte.
Je einer für die Krieger, die Magier und die Diebe. Ich habe keinen gewählt, da ich nichts von diesen Sachen sein wollte.

Als wir in Riverwood ankamen begrüßte Havdar seinen Onkel Alvor, den örtlichen Schmied.
Mich stellte Havdar als einen Freund vor, der ihm das Leben gerettet haben soll, dabei habe ich mich fast nur hinter meinem Schild geduckt und versucht nicht getroffen zu werden.
Havdar bat seinen Onkel ins Innere zu gehen, was dieser auch tat. Grade als ich auch hineingehen wollte, hörte ich die eine alte Dame rufen, sie habe einen Drachen gesehen „schwarz wie die Nacht und so groß wie ein Berg“. Daraufhin wurde sie von ihrem Sohn angeschnauzt sie solle ruhig sein, ansonsten würden die Leute sie noch für verrückt erklären. Mit einem schiefen Lächeln betrat ich Alvors Haus.

Nachdem wir uns alle hingesetzt hatten, erzählte Havdar die ganze Geschichte und wurde von Alvor erst mal gefragt, ob er betrunken sei. Am Ende haben sie uns doch geglaubt, und uns mit ein bisschen Geld und Verpflegung ausgerüstet. Alvor hat dann mich noch gefragt ob ich nicht zum Jarl nach Whiterun reisen könnte und ihn in Alvors Namen bitten könne ein paar Soldaten nach Riverwood zu entsenden. Ich sagte zu, da ich noch nicht geplant hatte wie ich weiter vorgehen wollte.

Bevor ich jedoch aufbrach fragte ich ihn noch ob ich bei ihm die ganzen überflüssigen Waffen und Rüstungen verkaufen könne und wo ich ganz normale Kleider bekommen könnte. Daraufhin meinte er nur, dass es wesentlich besser eine Rüstung zu tragen, da viele Banditen oder wilde Tiere das Land unsicher machen würde. Die Legionsrüstung wollte ich jedoch auf keinen Fall anbehalten und konnte mir jedoch keine Eisenrüstung leisten. Am Ende gab er mir alte Eisenstiefel und Eisenhandschuhe, und die Materialien für eine Eisenrüstung und Eisenhelm. Schmieden musste ich mir die Sachen jedoch selber. Zum Glück hat er mich dabei angeleitet, ansonsten wäre das nie etwas geworden.

Als ich mich dann verabschiedete war es noch hell und ich wollte noch ein Stückchen des Weges schaffen. Unterwegs wurde ich von zwei Wölfen angegriffen. Alvor hatte mir erzählt das Pelze sehr begehrt wären, und so habe ich ihnen das Fell abgezogen. Es war zwar kein schönes Fell, aber in dem Fell des einen fand ich einen mit Rubinen besetzten Silberring.

Mittlerweile hatte ich auch Whiterun gesichtet, es war mir aber klar, das ich vor Einbruch der Dunkelheit nicht da gewesen wäre. Als ich auf der anderen Seite des Flusses ein Lagerfeuer sah dachte ich es wären andere Reisende.

Im Nachhinein war das eine ziemlich dumme Aktion von mir, denn ich wurde sofort angegriffen als ich mich dem Lagerfeuer näherte. Ich schaffte es grade noch meinen schlecht sitzenden Helm aufzusetzen und meine Axt zu ziehen da jagte bereits der erste Schlag auf meinen Schild. Die Banditen waren jedoch keine besseren Kämpfer als ich und ich war besser ausgerüstet.

Kurze Zeit später lagen zwei tote Banditen vor mir und ich hatte das ungute Gefühl, dass in der Höhle noch mehr seinen. Mittlerweile war es auch dunkel und an abhauen war nicht mehr zu denken. Ebenso wenig konnte ich hier bleiben, denn es war nur eine Frage der Zeit bis jemand aus der Höhle kommen wurde. Aus meiner Verzweiflung heraus gebar ich eine idiotische Idee.
Ich ging zum Angriff über.

Ein paar Stunden später war auch der letzte Bandit tot, und so langsam bekam ich ein Gefühl für meine Axt. Nur der Anführer der Banditen hätte mich beinahe erwischt, den er war ähnlich gut ausgerüstet und viel erfahrener.

Vollkommen kaputt ließ ich mich aus eine Matratze fallen und versuchte nicht an Flöhe oder Drachen zu denken.

18. des letzten Samens; Tag 2; Lv 2

Ich bin irgendwann am nächsten Vormittag in einer Höhle voller Toter aufgewacht, aber ich glaube das ist besser, als Gefesselt auf dem Weg zum Henker. Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, machte ich mich auf den Weg nach Whiterun.


Unterwegs sah ich auf dem einen Feld ein paar Krieger gegen einen Riesen kämpfen. Ich wollte ihnen zwar helfen, aber in Nahkampf mit einem Riesen würde ich nicht gehen, also nahm ich den Bogen, den ich den Banditen abgenommen hatte und wollte grade einen Pfeil auflegen, als der Riese auch schon zu Boden ging.

Als ich dann weiterging sprach mich die eine Frau an, und fragte mich, warum ich nicht geholfen hätte. Als ich antwortete, dass ich kein Krieger sei, meinte sie nur das ich ein Schwächling sei, und falls ich doch noch ein Krieger würde sollte ich doch den Companions beitreten.

Ich ging also weiter nach Whiterun, wurde aber am Tor aufgehalten, die Stadt sei wegen der Sache mit den Drachen geschlossen. Als ich sagte, dass Riverwood um die Hilfe des Jarls bittet wurde ich reingelassen.

In Whiterun angekommen sah ich als erstes die Schmiede, wo grade ein kleiner Disput zwischen der Schmiedin Adrianne und einem Legionär herrschte. Nachdem dieser gelöst war konnte ich der Schmiedin meine überschüssigen Waffen und Rüstungen verkaufen. Nun ging ich weiter in die statt hinein, wo ich noch die Alchimistin Arcadia, sowie den Gemischtwarenhändler Belethor besuchte. Nachdem ich bei diesen meine restlichen Waren in Gold umgewandelt hatte. Ging ich die Straße hinauf zum Palast des Jarls, Dragonsreach.

Im Inneren wurde ich sehr freundlich von einer Dunmer mit gezogenem Schwert begrüßt.
Als ich ihr jedoch die Situation erklärte, ließ sie mich zu Jarl Bagrulf dem Größeren vor. Diesem erzählte ich was in Helgen, so hieß die Festung, die der Drache zerstört hat, vorgefallen war und das der Drache Richtung Whiterun verschwunden war. Nach einer kurzen Diskussion mit seinem Berater, Name Avenicci, befahl der Jarl der Dunmer, Name Ireleth, ein paar Soldaten nach Riverwood zu entsenden.

Der Jarl sagte noch etwas zu dem Berater, der sich daraufhin zurückzog. Danach sprach der Jarl wieder mich an und dankte mir für die Überbringung von Alvors Botschaft und für die Informationen über Helgen. Er sagte, dass wir mit Farengar reden sollten.

Farengar sei sein Hofzauberer, der sich mit Drachen und Gerüchten über Drachen beschäftigt. Außerdem habe Farengar einen Auftrag, der zu meinen besonderen Talenten passen würde.
Besondere Talente? Ich habe keine. Ich laufe nur von einem Unglück ins nächste.

Wie sich herausstellte wollte Farengar, dass ich in eine gefährliche alte Ruine, Bleak Falls Barrow, gehe und für ihn eine Steintafel heraushole, und weder er noch der Jarl wollten ein Nein akzeptieren.

Mit einem Kopf voller sorgen bin ich dann in die örtliche Schenke, die Beflaggte Mähre gegangen. Als ich dort nach Arbeit gefragt habe wurde mir ein Steckbrief vorgelegt. Und ich meinte so etwas wie Schankhilfe oder so.
Warum glauben alle dass, ich ein Krieger sei?

Während dem Mittagessen dachte ich über meine Zukunft nach ich hatte zwar wieder etwas Geld, aber das Erbe meines Onkels konnte ich abschreiben, da mir sämtliche Dokumente abgenommen wurden und nun vermutlich in Helgen verbrannt sind. Und normale Arbeit schien es auch nicht zu geben. Nur sollte ich wirklich so etwas gefährliches wie ein Abenteurer werden?

Letztendlich fasste ich den selben Entschluss wie am Abend davor. Ich würde angreifen, und zwar die Banditen auf die das Kopfgeld ausgesetzt war.

Den Rest des Tages verbrachte ich damit das Banditenlager „Stehender Strom“, (wer kommt auf so einen Namen?), auszuräuchern. Das war wesentlich einfacher, als ich erwartet hatte. Als alle Banditen tot waren, wurde es auch schon dunkel, weswegen ich mich entschloss dort zu bleiben.

Zwischen den Sachen der Banditen, fand ich auch noch ein Zauberbuch. Es war ein Zauber um Eisenerz in Silbererz und das weiter in Golderz zu verwandeln. Es lagen auch ein paar Stücke Eisenerz in der Höhle herum, also probierte ich den Zauber gleich mal aus. Er entzog mir zwar fast meine ganzes Mana, aber es hatte funktioniert.

Nachdem ich alles Eisenerz verwandelt hatte, bemerkte ich, dass die Wände mit Eisenerzadern durchzogen waren. Ich nahm mir also eine Spitzhacke zur Hand und baute bis tief in die Nacht Eisenerz ab.

19. des letzten Samens; Tag 3; Lv 4

Ich wachte also wieder in einer Höhle voller Leichen auf und bereute praktisch sofort meinen gestrigen Arbeitseifer, denn jeder Muskel in meinem Körper schien zu protestieren.
Trotzdem sammelte ich meine Beute zusammen und machte mich auf den Rückweg nach Whiterun.

Dort verkaufte ich erst mal meine Beute und verarbeitete meine Eisen- und Golderze. Während der Arbeit kam ich mit Adrianne ins Gespräch und sie bat mich ein Schwert ihrem Vater, den Berater des Jarls, zu bringen. Da ich wegen des Kopfgeldes eh diesen aufsuchen musste willigte ich ein.

Nachdem ich dies erledigt hatte ging ich zum Markt um Mittag zu essen.
Beim Essen kam ich mit einer jungen Frau namens Ysolda ins Gespräch. Sie erzählte mir, sie möchte Händlerin werden und um mit den Khajiitkaravanen handeln zu können, brauche sie einen Mammutzahn.

Ich hatte von meinem gestrigen Ausflug noch mehrere im Gepäck, da die Banditen sich wohl von Mammutfleisch ernährt hatten. Als ich ihr diese anbot, sagte sie, sie brauche nur einen. Als Gegenleistung für den Mammutzahn brachte sie mir bei, wie man besser handelt.
Zum ersten Mal, seit ich nach Skyrim gekommen war, fühlte ich mich so richtig gut.

In dieser fröhlichen Stimmung ließ ich mir den nächsten Steckbrief geben. Nachdem ich meine restliche Beute bei Belethor verkauft hatte, verließ ich Whiterun wieder und reiste zu dem Banditenlager, Namens „Stille Monde“. Noch so ein komischer Name.

Wie gestern war der Kampf nichts besonderes. Das einzig ungewöhnliche war, das einige Waffen, die ich fand, verzaubert waren, die Verzauberung offensichtlich aber nichts bewirkte. Zurück in Whiterun habe ich diese Waffen dann verkauft.

Da es schon spät war, bin ich danach in die Beflaggte Mähre gegangen. Dort habe ich mir ein Zimmer genommen, denn ich wollte nicht schon wieder in einer Höhle voller Leichen aufwachen.
Nachdem ich dort einen netten Abend verbracht hatte, ging ich doch relativ zeitig ins Bett.

20. des letzten Samens; Tag 4;Lv 5

Ich wachte in einem warmen und weichen Bett auf und spielte mit dem Gedanken nicht aufzustehen. Letztendlich raffte ich mich aber doch noch auf.
Nach dem Frühstück holte ich mir den nächsten Steckbrief ab und fragte mich:
„Hat der Jarl für so etwas keine Leute oder warum überlässt er so wichtige Arbeit Söldnern.“
Und:
„Gibt es in Skyrim so viele Reisende, dass so viele Banditengruppen so nahe beieinander überlebensfähig sind?“
Die Banditen nahmen wohl in einer Höhle Namens „Redorans Zuflucht“ Zuflucht. Immerhin ein sinnvoller Name.

Von Whiterun aus lief ich also nach Westen. Zuerst kam ich an einem Wachturm vorbei, in dem sich einige Wachen des Jarl befanden. Danach kam ich auf ein ziemlich heruntergekommenes Fort zu. Als ich an diesem vorbei Richtung Norden vorbeilaufen wollte, schlug neben mir auf einmal ein Pfeil ein. Noch während ich mich wunderte woher dieser kam, folgten auch schon weitere.

Ich wurde von dem Fort beschossen.

Sofort lief ich auf den Wall des Forts zu, da ich dort vor den Pfeilen in Sicherheit sein würde. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, dass die Wachen des Forts mich mit einem Banditen verwechselt haben. Als ich jedoch durch das Tor schritt, sah ich, dass das Fort von Banditen besetzt war.

Ich war Fassungslos und ziemlich Zornig, dass ein Fort, dass von Banditen besetzt wurde, nicht schon lange zurückerobert wurde. Soviel Inkompetenz hatte ich schon lange nicht mehr gesehen.
In meinem Zorn beschloss ich, das Fort von den Banditen zu befreien. Ungefähr eine Stunde später war auch der letzte Bandit meiner Axt zum Opfer gefallen.

In dem Fort war noch eine alte Frau, die zu mir sagte, dass sie, wer auch immer Fort Graumoor besetzt hält, sie wechsle auf dessen Seite. Ich fand es zwar beunruhigend, lies sie aber am Leben.
Außerdem hatte ich viel mehr Probleme mit der Beute. Es hatte sich schon wieder so einiges angesammelt, aber ich wollte nicht zuerst zurück nach Whiterun laufen müssen. Letztendlich entschloss ich, dass ich mich zuerst um die Banditen auf dem Steckbrief kümmere und auf dem Rückweg die Beute mitnehme.

Gesagt getan. Die Banditen waren nur wenige, aber der Anführer trug eine Stahlrüstung, die ich auch sofort anzog. Der Weg zurück nach Whiterun war länger als gedacht und so kam ich erst nach Einbruch der Nacht in Whiterun an. Da kein Laden mehr offen war ging ich direkt in die Beflaggte Mähre und legte mich Schlafen.

21. des letzten Samens; Tag 5; Lv 7

Wieder ein warmes Bett in der Beflaggten Mähre.
Den nächsten Vormittag verbrachte ich damit mein Gepäck in Geld umzuwandeln.
Avenicci suchte ich noch wegen des Kopfgeldes auf und erfuhr dabei, dass auf die drei Banditen in Redorans Zuflucht ein Kopfgeld ausgesetzt war, nicht jedoch auf die, die sich in Fort Graumoor verschanzt hatten und wesentlich besser ausgerüstet waren.
Ich verstand die Welt nicht mehr.

Da es keine weiteren Steckbriefe für das Fürstentum mehr gab, machte ich mich auf den Weg Richtung Solitude. Ich wollte unbedingt Havdars Rat folgen und mit General Tullius sprechen.
Ich überlegte mir auch ob ich mich der Legion anschließen sollte, wo ich eine ordentliche Ausbildung bekommen würde.  Ich war mir immer noch nicht sicher, ob es wirklich eine gute Idee sei Krieger zu werden. Um Ehrlich zu sein, ich bin mir immer noch nicht sicher.

Wie dem auch sei, ich reiste also Richtung Solitude.
Unterwegs begegnete ich einem:
   Dunmer, der zu Azuras Schrein unterwegs war (In den Bergen nördlich von Windhelm),
   Einem Dieb (jetzt tot)
   Einem Farmer und seiner Frau, deren Hof von einem Drachen zerstört wurde
      (Fünf Goldstücke gegeben)
   Einer Ork, die mir Skooma verkaufen wollte (wurde Ignoriert)

Außerdem betrat ich noch eine Höhle am Wegesrand, nur um Schreiend wieder zu flüchten. Vampire. Mir läufts jetzt noch kalt den Rücken runter beim Gedanken daran.

Schließlich kam ich in das kleine Dorf Rorikstead. Ich glaub der Dieb aus Helgen kam von hier.
Hier blieb ich jedoch nicht lange, sondern reiste weiter Richtung Norden. Dabei wanderte ich ein bisschen abseits des Weges, und ziemlich schnell wurde aus dem bisschen ein bisschen mehr.
Schließlich kam ich an einer Höhle vorbei. Diese war zum Glück nicht mit Vampiren sondern mit Banditen gefüllt.

Glück für mich, Pech für die Banditen, auch wenn der Anführer ne echt harte Nuss war und ich einige Heiltränke schlucken musste.

Da es draußen schon Dunkel wurde beschloss ich in der Höhle zu nächtigen.

22. des letzten Samen; Tag 6; Lv 9

Ein Fellbett in einer Höhle voller Leichen ist wirklich nicht schön zum aufwachen.
Die Erfahrung hatte ich mittlerweile gemacht, ich schien jedoch nicht daraus zu lernen.

Ich verließ also die Höhle und während ich versuchte zur Straße zurückzukommen, entdeckte ich in der Ferne ein Banditenlager, das direkt neben besagter Straße lag. Mittlerweile war ich schon daran gewöhnt, dass die Banditen in Skyrim tun dürfen, was sie wollen, und regte mich nicht mehr darüber auf.

Ein Frontalangriff auf das Lager wäre purer Selbstmord gewesen, jedoch grenzte das Lager an der Nordseite an eine Felswand, von der man mit Sicherheit einen guten Überblick über das Lager hatte.

Ich umging also das Lager weiträumig und kletterte die Felswand hoch. Oben angekommen schlich ich mich zum Lager und als ich dort war, zückte ich meinen Jagdbogen. Ich erledigte zwei Banditen, bevor ich entdeckt wurde und die Banditen das Feuer erwiderten. Vorsichtig kletterte ich die Felswand herab und erledigte die Restlichen im Nahkampf.

Nachdem alle Banditen tot waren und ich meine Beute zusammengesammelt hatte, verließ ich das Lager und reiste weiter auf der Straße Richtung Norden.

Kurze Zeit später kam ich an einem überfallenem Wagen vorbei. Die Insassen, ein Mann und eine Frau, lagen tot neben dem Wagen, niedergestreckt von mir unbekannten Pfeilen. Die Frau hatte ein Tagebuch bei sich, in dem Stand, dass sie Händler auf dem Weg Richtung Whiterun wären und dass sie ihren Mann noch gewarnt hätte, die Reise nicht zu machen.

Als ich noch dabei war das Tagebuch zu lesen, kam ein anderer Wanderer vorbei. Wir unterhielten uns kurz über das Vorgefallene und er gab mir noch ein Met, damit wir noch auf die Toten trinken konnten.

Ein kleines Stückchen den Weg entlang, kam ich in die Ortschaft Dragonsbridge, wo ich erst mal von einem Kurier angesprochen wurde. Dieser hatte einen Brief von Jarl von Falkreath bei sich.
In dem Brief stand, dass der Jarl schon viel von mir gehört hätte und mich nach Falkreath einladen möchte. Ich solle dort ein Thane werden, was auch immer das ist.
Außerdem fragte ich mich, was den der Jarl von mir gehört haben könnte und wie bei Sovngarde hatte der Kurier mich gefunden. Ich hatte ja niemanden von  meinen Plänen erzählt.

Letztendlich hörte ich auf mir über den Brief den Kopf zu zerbrechen und machte mich wieder auf den Weg.

Es war schon später Abend, als ich Solitude erreichte. Als ich die Stadt betrat, war grade eine Hinrichtung im Gange. Ein Mann namens Roggvir wurde angeklagt, Ulfric Stormcloak, nach der Ermordung von Hochkönig Toric, bei der Flucht aus der Stadt geholfen  zu haben. Bei der Hinrichtung musste ich mich unweigerlich an Helgen erinnern und wie knapp ich da meiner Hinrichtung entgangen war.

Nach der Hinrichtung war es leider schon so spät, dass alle Läden schon zu hatten. Ich nahm mir also ein Zimmer im Zwinkernden Skeever, der örtlichen Taverne, und verbrachte den Abend damit mich mit den Gästen zu unterhalten. Dabei hörte ich zwei interessante Gerüchte.

Zum einen war da ein Mann, der vor dem blauen Palast herumlief und nur wirres Zeug von sich gab. Zum anderen hielt Jarl Elesif am nächsten Tag Hof, und es war wohl ein sehr besorgter Mann heute angekommen.

Ich beschloss mir beides am nächsten Tag anzuschauen.

23. des letzten Samens; Tag 7; Lv 9

Heute morgen bin ich bin einem warmen Bett aufgewacht und hab mich sofort an die Arbeit gemacht. Zuerst bin ich zur Schmiede gegangen und habe dem Schmied Beirand meine überflüssigen Waffen und Rüstungen verkauft. Danach hab ich die restlichen Läden abgeklappert.
Als erstes war ich in Kram mit Charme, wo ich dieses Tagebuch gekauft habe, dann bin ich in Angelines Aromalädchen um mir neue Heiltränke zu kaufen. Angeline hat mich auch gefragt, ob ich ihre Töchter in Whiterun gesehen hätte, was ich leider verneinen musste.

Zum Schluss bin ich noch in Glänzende Gewänder gegangen, da ich schon immer eine Schwäche für schöne Kleidung hatte. Außerdem wollte ich ja zu Jarl Elesif und da wollte ich nicht unbedingt in meiner Rüstung auftauchen.

Als ich dies im Gespräch mit Taarie erwähnte, machte sie mir ein verführerisches Angebot. Sie würde mir ein Kleid geben und im Gegenzug würde ich Jarl Elesif nach ihrer Meinung über das Kleid fragen. Sollte diese gut ausfallen, würde ich erwähnen, wo ich es her habe.

Das Angebot war zu gut um es auszuschlagen, jedoch zog ich das Kleid nicht gleich an, da ich zuerst noch zu General Tullius wollte.

Ich fand ihn ziemlich schnell in Schloss Dour. Als ich ihn ansprach, meinte er, dass er mich schon mal gesehen hätte. Ich erwiderte, dass ich in Helgen war und mit Havdar entkommen bin. Zu meiner Überraschung erklärte er mir, dass Havdar noch nicht eingetroffen sei. Ich frage mich wo der so lange geblieben ist.

Schließlich schickte General Tullius mich zu Legatin Rikke. Diese sagte zu mir, dass sie mit mir nicht das übliche Prozedere durchgehen würde, sondern einen besonderen Auftrag für mich hätte.
Ich solle Festung Hraggstad von Banditen befreien. Und dabei wollte ich  mich der Legion anschließen, um ein ganz gewöhnlicher Soldat zu werden.
Mit ziemlich schlechter Laune verließ ich dann wieder das Schloss und machte mich auf die Suche nach diesem Mann, der nur wirres Zeug von sich gibt.

Ich fand ihn ziemlich schnell, obwohl mir er eigentlich ganz normal erschien. Er sagte, dass sein Meister hier in Solitude im Urlaub sei, und fragte mich ob ich seinen Meister überzeugen könnte, mit ihm nach Hause zurückzukehren. Als ich ihn, wo denn sein Meister sich aufhalten würde, gab er mir auf einmal einen Hüftknochen und sagte, dass er im Pelagiusflügel im Blauen Palast sei.
Hmm, vielleicht doch nicht ganz normal.

Ich betrat also den Blauen Palast, nachdem ich mich umgezogen hatte, und ging zum Thron von Jarl Elesif. Ein Bauer trug grade sein Anliegen vor, dass der Wolfsschädelhöhle einige ungewöhnliche Geräusche drangen. Auch wenn die Berater von Elesif dies als Aberglaube abtaten, versprachen sie dem Bauern, dass sie jemanden in die Höhle entsenden würden.

Für eine Belohnung eine Höhle erkunden, in der höchstwahrscheinlich nichts ist. Klingt gut dachte ich bei mir.
Der Bauer ging erleichtert weg und ich fing an mit Elesif zu reden. Ich fragte sie wer sich um die Wolfsschädelhöhle kümmern sollte und sie verwies mich an ihren Berater Falk Feuerbart.
Auch die Aufgabe für Taarie erledigte ich mit Erfolg. Danach ging ich zu Falk Feuerbart und sprach ihn auf die Wolfsschädelhöhle an. Er wollte diese zwar ignorieren, würde mich aber Belohnen, wenn ich sie mir anschauen würde.

Schließlich suchte ich im Palast nach dem Pelagiusflügel, nur um die Tür verschlossen vorzufinden. Also fragte ich ein Dienstmädchen, ob sie den Schlüssel hätte. Sie sagte zwar ja, erwähnte aber auch, dass es Verboten sei den Flügel zu betreten. Zum Glück konnte ich sie überzeugen mir den Schlüssel zu überlassen, indem ich meinte ich habe die Erlaubnis von Falk Feuerbart.

Der Pelagiusflügel war ziemlich heruntergekommen und voller Spinnenweben, sodass ich mich bereits fragte, wer sich den freiwillig hier aufhalten würde. Während ich noch nach dem Meister suchte, wurde mir auf einmal schwarz vor Augen.

Als ich wieder zu mir kam, war ich in seltsame Kleidung gehüllt und definitiv nicht mehr im Blauen Palast. Stattdessen befand ich mich auf einer Lichtung mit einem großen Tisch, an dem zwei Personen saßen. Der eine war ein sehr extravagant gekleideter Mann mit weißen Haaren, der andere war wesentlich normaler gekleidet. Der extravagant gekleidete Mann schien auf den anderen einzureden und nannte diesen Pelagius. Er nannte unter anderem den besten Imperator Tamriels, mit Ausnahme von Martin, der sich in einen Gottdrachen verwandelt hatte, was ja wohl kaum fair sei.

Das Gespräch ging noch so einige zeit weiter und ich wunderte mich wer von den beiden verrückter sei und auf welcher Ebene von Oblivion ich den nun gelandet sei. Schließlich regte sich der Extravagante so sehr über eine abfällige Bemerkung über Käse auf, dass Pelagius verschwand.

Ich sprach daraufhin den Extravaganten an und dieser stellte sich als Sheogorath, deadrischer Prinz des Wahnsinns vor. Als ich rückwärts stolpernd versuchte von ihm wegzukommen, lachte er nur und sagte, dass er mich nicht wahnsinnig machen wolle. Zumindest momentan nicht, da er viel lieber wissen wolle, warum ich hier sei. Auf meine Frage wo hier sei, lachte er noch mehr und erklärte mir, dass ich mich im Geist von Imperator Pelagius dem Dritten befinden würde, der auf seinem Totenbett den Tod verboten hatte.

Nun forderte Sheogorath aber wirklich Auskunft und ich erzählte ihm von meinem Auftrag, wobei er mich nie ausreden ließ, sondern immer total falsche und absurde Mutmaßungen anstellte.
Sobald ich endlich ihm erklärt hatte, warum ich hier sei, versprach er mir, dass er seinen Urlaub beenden würde, wenn ich einen Weg aus Pelagius Geist finden würde. Dazu erwähnte er noch, dass
ich dazu Pelagius von seinem Wahnsinn befreien muss um zu entkommen. Und um die ganze Sache noch interessanter zu machen, gab er mir einen Stab, der er enthusiastisch als den Wabbajack vorstellte.

Mit dem Wabbajack bewaffnet ging ich also einen der drei Pfade entlang, die von der Lichtung wegführten. Sheogoraths Stimme schien mir zu folgen, den er erklärte mir, dass Pelagius, seid er klein war, sehr Paranoid sei und Verrat von allen Seiten her fürchtete.

Ich kam in eine Arena, in der zwei Sturmatronarche mit einander kämpften. Auf der anderen Seite der Arena saß Pelagius, flankiert von zwei Leibwächtern. Ich benutze den Wabbajack auf einen der beiden Sturmatronarchen, woraufhin diese verschwanden und durch Frostatronarchen ersetzt wurden. Beim nächsten Versuch waren es Feueratronarche. Das war also nicht die Lösung.

Was hatte Sheogorath nochmal gesagt, Pelagius fürchtet Verrat. Erneuert benutzte ich den Wabbajack, doch dieses mal auf einer der Wachen. Beide Wachen verwandelten sich daraufhin in Wölfe und ich hörte Sheogorath sagen, dass ich Pelagius von seiner Paranoia befreit hätte.

Ich kehrte daraufhin zu Lichtung zurück und betrat den nächsten Weg. Dieses mal musste ich Pelagius von seinen Albträumen befreien.

Pelagius lag in seinem Bett in mitten einer kleinen Lichtung und schlief tief und fest. Vorsichtig versuchte ich ihn mit Wabbajack zu wecken. Auf einmal tauchte ein Wolf neben mir auf. Blitzschnell verwandelte ich diesen mit dem Wabbajack in eine Ziege. Ansonsten war es ruhig.

Als ich Pelagius wieder mit dem Wabbajack traf, tauchte auf einmal ein Krieger auf. Diesen verwandelte der Wabbajack in einen Jungen. Dieser Zyklus wiederholte sich noch ein paar mal, bevor Pelagius endlich aufwachte. Ich hatte ihn von seinen Albträumen befreit.

Wieder ging ich zurück und nahm den dritten Pfad. Dieses mal musste ich Pelagius von seinem Selbsthass befreien. Das war dank des Wabbajacks auch schnell erledigt. Einfach alles treffen, was sich bewegt.

Schließlich lief ich zurück zu Sheogorath. Bei diesem angekommen vermeldete ich, dass ich den Auftrag mit vollem Erfolg abgeschlossen habe und Pelagius den Verrückten von seinem Wahnsinn geheilt habe. Sheogorath schien darüber nicht so sehr erfreut, aber er hielt sein Versprechen.
Nachdem er seinen Diener, auch bekannt als das Gepäck, beschworen hatte, wollte ich ihm den Wabbajack zurückgeben, er sagte jedoch nur:“Ach behalt das verdammte Teil.“

Dann war ich auch schon wieder im Blauen Palast. Hatte ich wirklich ein Deadraprinzen getroffen und war noch vollkommen unversehrt. Es war kein Traum gewesen, da ich den Wabbajack noch hatte. Ich ging dann in den Tempel zum Beten und um wieder unter den Schutz der Götter zu flüchten.

Danach knurrte mir der Magen, da ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte und es mittlerweile Nachmittag war. Also ging ich zurück in den Zwinkernden Skeever und aß erst mal
was. Danach erkundigte ich mich beim Wirt nach Arbeit, er gab mir einen Steckbrief und empfahl mir außerdem die Bardenakademie. Die würden nach neuen Mitgliedern suchen.

Zuerst ging ich jedoch zu Taarie und sagte ihr, dass die Kleider ein voller Erfolg waren. Danach ging ich zur Bardenakademie, wo ich auch gleich begrüßt wurde. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Leiter der Akademie, wurde ich beauftragt in eine gefährliche, alte Grabstätte hinabzusteigen, um ein Lied finden. Ein Lied! Da ist ja Farengars Auftrag noch besser. Das mach ich erst seeehhr viel später. Zum Glück ist es ja noch einige Zeit bis zu dem Fest für, das das Lied benötigt wird.

So das ist mir alles in der letzten Woche widerfahren. Wie ich schon am Anfang schrieb war es eine vollkommen ungewohnte Woche voll mit Mühsal und Leid. Aber so langsam gewöhne ich mich daran immer in Rüstung herumzulaufen und mittlerweile kann ich auch ein bisschen Kämpfen.

Morgen will ich mir die Wolfsschädelhöhle anschauen, was ich danach mache weiß ich noch nicht.


Anmerkung des Autors

Nyssa ist jetzt Lv 10. Sie hat die erste Woche überlebt. Sie kämpft fast ausschließlich mit Axt und Schild, auch wenn sie ab und zu den Bogen zückt. Ansonsten benutzt sie am ehesten noch Heil- und Zerstörungszauber. Außerdem trägt sie momentan eine Stahlrüstung.

Bei den neun Stufenaufstiegen wurde neun mal Gesundheit gewählt.
Es wurden folgende Perks gewählt (nicht in dieser Reihenfolge)
- Stahlschmiedekunst
- Moloch 2x
- Schildwall 2x
- Landsknecht 2x
- Überspannen 1x
- Wiederherstellung (Novize)

Erledigte Quest:
- Entfesselt (HQ)
- Vor dem Sturm(HQ)
- Der Geist des Wahnsinn (Deadrisch)
- 25 verschiedene Aufgaben
« Letzte Änderung: 08.10.2012, 13:14 von Carnival »
  08.10.2012, 04:09
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24. des letzten Samens; Tag 8; Lv. 10

Nachdem ich heute morgen ganz früh im Zwinkernden Skeever aufgewacht bin, habe ich mich sofort auf den Weg zur Wolfsschädelhöhle . Auf dem Weg dorthin kam ich an einer großen Statue und einer alten Wand, auf der alte nordische Runen eingraviert waren vorbei. Als ich mir die Runen etwas genauer angesehen habe, schien ein Abschnitt auf einmal aufzuflackern und mir wurde schwarz vor Augen. Sobald ich wieder zu mir kam, bemerkte ich, dass sich mir das Wort ins Gehirn eingebrannt hatte, ich jedoch weder das Wort, noch seine Bedeutung erfassen konnte.

Nachdem ich aufgehört hatte mir darüber den Kopf zu zermartern, brachte ja eh nichts, setzte ich meinen Weg zur Wolfsschädelhöhle fort. Dort wurde ich erst einmal von zwei Skeletten begrüßt.
Nachdem diese beiden wieder zu Staub zerfallen waren, ging ich vorsichtig in die Höhle. Wenn vor der Höhle Skelette sind, vielleicht ist dann ja wirklich etwas Unnatürliches im Gange.

In der Höhle traf ich zuerst auf ein paar Draugr und Nekromanten, die jedoch schnell unter meiner Axt fielen. Dann betrat ich jedoch eine große Kaverne. Im Zentrum der Kaverne stand ein großer Turm, von dessen Spitze aus lange Magiebänder die Höhle füllten. Mein mulmiges Gefühl wurde noch wesentlich verstärkt, als mehrere Nekromanten anfingen Potema, die Wolfskönigin, zu binden.
Ich wusste zwar nicht viel über Potema, aber ich wusste, dass sie eine extrem mächtige Nekromantin gewesen war. Mir war sofort klar, dass ich das Ritual um jeden Preis unterbrechen musste. Ich raffte all meinen Mut zusammen und begann mich in Richtung Turmspitze durch die Kaverne zu arbeiten. Während ich noch unterwegs war, schritt das Ritual weiter fort, und mittlerweile war Potema soweit beschworen, dass sie schon wieder Sprechen konnte

Einige tote Draugr und Nekromanten später betrat ich die Turmspitze. Dort wurde ich von weiteren Nekromanten begrüßt. Zum Glück trugen diese nur Roben und keine Rüstung, weswegen sie relativ schnell meiner Axt zum Opfer fielen. Nachdem auch der Ritualmeister, der sich nicht am Kampf beteiligt hatte, tot war, zerfielen die Energiebänder und auch Potemas Geist verschwand.

Mit vollen Gepäck und dem Gefühl etwas erreicht zu haben, machte ich mich auf den Weg  zurück nach Solitude. Nachdem ich die Läden abgeklappert hatte, ging ich zu Falk um ihm von den Ereignissen zu erzählen. Als ich Potemas Namen erwähnte wurde er ganz blass und flehte mich an ihm zu sagen, dass ich das Ritual unterbrochen habe. Dies tat ich auch, worüber er sehr erleichtert war. Er gab mir meine Belohnung und versprach Elesif davon zu erzählen.

Nach einem schnellen Mittagessen verließ ich Solitude wieder und machte mich auf dem Weg nach Fort Hraggstad. Der Weg war relativ Ereignislos nur etwas östlich des Forts entdeckte ich einen der Findling, das Schlachtross. Als ich diesen berührte, bemerkte ich wie mich Macht durchströmte. Als der Strom aufhörte, bemerkte ich, dass ich mich wesentlich stärker fühlte, und dass meine Rüstung mich nicht mehr so in meinen Bewegungen einzuschränken schien.

So gestärkt betrat ich das Fort und wurde auch sofort angegriffen. Unter den Banditen waren zwei besonders Starke die mich auch noch zusammen angriffen. Derart in Bedrängnis musste ich viele Heiltränke schlucken, bevor ich die Beiden erledigt hatte. Der Rest war relativ einfach zu besiegen, auch der Boss war keine so große Herausforderung wie die Beiden.

Voll beladen machte ich mich auf den Weg zurück nach Solitude, aber schon nach wenigen Minuten wurde ich auf einmal angegriffen. Eine schwarz vermummte Gestalt sprang auf einmal aus den Büschen heraus. Das Überraschungsmoment konnte sie jedoch nicht nutzen und kurze Zeit später lag auch sie tot vor mir. Als ich ihre Leiche durchsuchte fand ich eine Notiz.
Die Person war eine Assassine der Dunklen Bruderschaft und hatte den Auftrag mich zu töten.
Wen habe ich den so verärgert, dass er mich tot sehen möchte. In Zukunft muss ich besonders vorsichtig sein, da ich nicht glaube, dass das einzige mal sein wird, dass die dunkle Bruderschaft einen Assassinen nach mir schickt.

An der Kreuzung wo der Weg nach Dragonsbridge abgeht traf ich auf einen Khajiit, der sich als Maiq der Lügner vorstellte. Er gab nur ein paar kryptische Kommentare von sich, bevor  wegging.

Ich machte mich auch wieder auf den Weg nach Solitude wo ich erst nach Einbruch der Dunkelheit ankam.

Ich bin jetzt wieder auf meinem Zimmer im Zwinkernden Skeever. Das war aber auch wieder ein Tag. Ich hoffe ich kann heute Nacht schlafen, immerhin ist die Dunkle Bruderschaft hinter mir her. Und die Vorfälle in der Wolfsschädelhöhle lassen mir auch keine Ruhe.


25. des letzten Samens; Tag 9; Lv 11

Nach einer doch ziemlich unruhigen Nacht, habe ich den ganzen Tag in Solitude verbracht. Unter anderem berichtete ich Rikke von der Säuberung von Fort Hraggstad und erledigte sonst noch lauter kleinere Aufgaben. So fand ich heraus, dass Angelines Tochter tot ist, ich half Greta über den Tod ihres Bruders Roggvir hinwegzukommen, indem ich von seinem Leichnam ein Amulett Talos stahl. Außerdem rettete ich Evettes Gewürzwein, indem ich die East Empire Trading Company dazu brachte ein Auge zuzudrücken. Außerdem versuchte ich mich als Alchimistin, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


26. des letzten Samens; Tag 10; Lv 12

Mein heutiges Ziel war die Höhle des Zerbrochenen Ruders, um die dortigen Banditen auszumerzen. Ich überquerte also die kleine Gebirgskette nördlich von Solitude und fand die Höhle ziemlich schnell an der Nordküste Skyrims. Unterwegs begegnete ich nur zwei Wölfen.

Der Eingang der Höhle musste vor nicht allzu langer Zeit eingestürzt sein, da zwischen dem losen Gestein noch die Überreste eines Schiffes zu sehen waren. Die mussten aber echt Pech gehabt haben, dass die Höhle direkt über ihnen eingestürzt ist. Ich betrat die Höhle, die teilweise mit Wasser gefüllt war.

Da die Banditen mich nicht sofort bemerkten nahm ich meinen Bogen zur Hand und begann mich durch die Höhle zu arbeiten. Das klappte soweit ganz gut, bis ein Pfeil sein Ziel verfehlte und die restlichen Banditen auf mich aufmerksam wurden. Daraufhin musste ich doch noch zum Nahkampf übergehen. Ich versuchte mich immer auf die Schwächsten zu konzentrieren, um mir den Chef bis zum Schluss aufzuheben. Das gelang mir zwar, aber der war ne echt harte Nuss. Zum Glück konnte ich ihn von einem der etwas höheren Felsvorsprünge, auf denen wir kämpften, ins Wasser stoßen und mir so eine Ruhepause verschaffen. Der Chef ertrank zwar leider nicht mit seiner schweren Rüstung, aber er kam auch nicht mehr aus dem Wasser. Ich nahm also wieder Pfeil und Bogen und erledigte ihn aus der Distanz.

Danach durchsuchte ich noch die Höhle nach Wertgegenständen, bevor ich mich auf den Rückweg nach Solitude machte. Dieser war sogar noch ereignisloser als der Hinweg. Als ich in Solitude ankam wurde ich von einem Kurier begrüßt, der mir einen Brief von Falk überreichte. Da ich eh noch zu ihm wollte steckte ich den Brief ungeöffnet weg. Nachdem ich meine neuesten Habseligkeiten veräußert hatte und mich noch ein bisschen als Schmied versucht hatte, ging ich dann zu Falk um mir meine Belohnung abzuholen. Er erwähnte mit keiner Silbe, was er wollte und auch ich hatte den Brief schon wieder vergessen.
Na ja, scheint ja doch nicht so wichtig zu sein, und ich bin jetzt viel zu müde um den Brief noch aus meinen Gepäck hervorzukramen. Morgen lese ich ihn ganz sicher.


27. des letzten Samens; Tag 11; Lv 12

Den heutigen Vormittag verbrachte ich wieder bei Angeline und verbrauchte dabei all ihre alchimistischen Zutaten. Danach verließ ich Solitude in südlicher Richtung. Auf der anderen Seite des Karths hatte ich eine Festung gesehen, die ich mir heute vornahm. Ich schwamm also durch den Karth, was mit der Rüstung gar nicht so einfach war, und suchte auf der anderen Seite nach dem Weg der zur Festung Schneefalke.

Während ich mich durch den Wald schlug, traf ich auf eine kleine Hütte, in deren Inneren ein toter Nord war. In seinem Tagebuch stand, dass ihn eine Krankheit dahingerafft hat und das jetzt nur noch sein Hund Meeko übrig sei. Ich suchte im Umkreis der Hütte daraufhin nach dem Hund, konnte ihn jedoch nicht finden.

Also machte ich mich wieder auf den Weg zum Fort. Dort angekommen wurde ich erst mal von einem Skelett begrüßt. Kurz darauf traf ich auch auf den ersten Totenbeschwörer. Nachdem ich im Hof alles ins Reich der Toten geschickt oder zurückgeschickt hatte, betrat ich den Innenraum. Die Tür direkt vor mir war von der anderen Seite verbarrikadiert, weswegen ich mir einen Weg Außenrum suchen musste. Ich traf noch auf einige weitere Skelette und Totenbeschwörer, bevor ich auf die Anführerin in dem verbarrikadierten Raum traf. Niemand stellte eine Schwierigkeit dar, da die Totenbeschwörer keine Rüstung tragen und so im Kampf nicht lange durchhalten.

Nachdem ich das Fort von dem Abschaum befreit hatte, wollte ich eigentlich zurück nach Solitude, sah aber auf meiner Karte, dass ich bereits näher an Morthal dran war. Da es mir eigentlich egal war, wo ich hin gehe, entschloss ich mich nach Morthal zu gehen. Im Nachhinein gesehen, war das zwar ein Fehler, aber dazu später mehr.

Auf dem Weg nach Morthal traf ich nur auf einen alten Ork, der mir Gegenüber den Wunsch ehrenvoll zu sterben ausübte. Ich konnte ihn nicht überreden von diesem Wunsch abzulassen, und herausfordern wollte ich ihn nicht, alleine schon weil um ich herum zwei tote Säbelzahntiger lagen. Ein Zweikampf hätte wohl eher mit meinem Tod geendet.

Kurz darauf erreichte ich Morthal. Als ich die Stadt betrat, eher ein Dorf, schien es vor dem Jarlspalast eine kleine Unstimmigkeit zu geben. Die Bewohner von Morthal schienen sich wegen irgendetwas nicht so ganz wohlzufühlen. Und es schien nicht wegen des Bürgerkriegs zu sein. Als ich nach dem Streit den Berater von Jarl Idgrod Rabenkrähe, sagte dieser, dass die Leute Angst vor dem neuen Zauberer hätten. Da ich da nichts ausrichten konnte suchte ich die Schmiede in der Stadt nur um herauszufinden, dass es keine gab. Wie kann es sein, dass eine Stadt wie Morthal keine Schmiede hat? Wär ich bloß nach Solitude zurückgekehrt.

So verbrachte ich den Tag mich mit den Einwohnern zu unterhalten. Die Tochter von Jarl Idgrod, die auch Idgrod heißt, bat mich einen Brief nach Whiterun zu überbringen. Den Magier suchte ich auch noch auf um ihm die Roben der Totenbeschwörer zu verkaufen. Den Rest des Tages verbrachte ich in der Hütte des Thaumaturgen, dem örtlichen Alchemiegeschäft. Am Abend nahm ich mir ein Zimmer im Moorblick.


28. des letzten Samens; Tag 12; Lv 14

Ich verließ Morthal in westlicher Richtung und folge dem Weg nach Dawnstar. Nach kurzer Zeit fand ich die Ortschaft Steinbühel, die im wesentlichen nur aus einer Eisenmine besteht. Ich versprach Pactur, einem der Arbeiter mit Bryling in Solitude wegen verzögerter Lieferungen zu sprechen, auch wenn ich nicht genau sagen konnte, wann ich wieder in Solitude sein würde.
Danach arbeitete ich noch kurz in der Mine die mir nicht sehr ergiebig schien.

Ich machte mich also wieder auf den Weg Richtung Dawnstar und schon nach kurzer Zeit traf ich auf ein zwei Banditen, die gegen zwei Zauberer kämpften. In der Nähe war auch noch ein Wagen, weswegen ich davon ausging, das die Zauberer angegriffen wurden. Ich half ihnen also die Banditen zu besiegen, doch kaum waren diese tot, gingen die Zauberer auf mich los. Kurz darauf lagen auch diese im Schnee. Nachdem ich die Leichen geplündert hatte, folgte ich weiter dem Weg, auf dem ich kurze Zeit später auf ein paar gestalten traf, die am Wegesrand Honigbräu-Met tranken. Als ich ihnen eine von meinen eigenen Flaschen schenkte, gaben sie mir als Dank eine Halskette, die mich ähnlich wie der Streitrossstein stärker machte

In Dawnstar angekommen ging ich erst mal zum Schmied und danach zu Alchimistin. Diese, Frida heißt sie, erzählte mir, dass ihr verstorbener Mann lange Zeit nach dem Ring der reinen Mixturen gesucht hatte. Sie wüsste zwar wo er ist, aber sie sei zu alt um ihn zu holen. Ich bot ihr an den Ring zu finden, aber das könne etwas dauern. Danach versuchte ich mich wieder als Tränkemischer und so langsam werden die Ergebnisse zufriedenstellender.

Als nächstes ging ich in die Eisenbrechermine und baute Eisenerz ab. Dieses verwandelte ich durch Umwandlung Golderz. Damit war ich bis eben beschäftigt, aber nun muss ich wirklich schlafen.  Der Wirt hat mir versichert, dass nur Einwohner Albträume haben. Eine ganze Stadt die Albträume hat. Kling nach einem Deadraprinzen, also besser nicht einmischen.


29. des letzten Samens; Tag 13; Lv 15

Nach einer kurzen, aber ruhigen Nacht habe ich als erstes das Golderz eingeschmolzen und zu Ringen verarbeitet. Danach habe ich in der Quecksilbermine gearbeitet und das gewonnene Erz verkauft. Außerdem sprach ich noch mit Leif Wegfinder, dem Kapitän der Meeresböe, gesprochen. Dessen Männer hatten im Suff eine Ladung Leerensalze verloren und er bat mich, ob ich ihm diese nicht bringen könnte. Zu guter Letzt bin ich noch zum Jarlspalast, zum dortigen Hofzauberer gegangen. Bei diesem hab ich einige Seelensteine gekauft und mich im Verzaubern geübt. Die Ergebnisse waren zwar sehr schlecht, aber die verzauberten Ringe konnte ich ihm trotzdem verkaufen.

Danach hab ich Dawnstar verlassen und bin in Richtung Süden gewandert. Ich traf auf einige Wölfe und Frostspinnen, bevor ich auf eine alte Festung zukam. Diese war, wie nicht anders zu erwarten, von Banditen besetzt. Mit Axt, Bogen und ein bisschen Magie hab ich auch diese säubern können. Die Banditen hier waren aber viel stärker, als die, die in den anderen Forts gewesen waren. Nachdem ich die Festung nach Wertgegenständen durchsucht hatte, entschloss ich mich hier zu bleiben.

Morgen will ich weiter nach Whiterun. Bevor ich Whiterun das erste mal betreten hatte, war ich ja den Companions begegnet und diese hatten mir gesagt, falls ich ein Krieger werden würde, solle ich ihnen beitreten.


30. des letzten Samens; Tag 14; Lv 17

Ich verließ das Fort und reiste weiter in südlicher Richtung. Nach ein paar Stunden, sah ich einen liegengebliebenen Wagen am Wegesrand. Der Wagen war mit einer großen sperrigen Kiste beladen. Bei dem Wagen stand ein Gaukler, den ich ansprach. Auch wenn er auf mich sehr verrückt wirkte, hörte ich mir an, was er zu sagen hatte. Sein Name war übrigens Cicero.
Er erzählte mir, dass in der Kiste die Leiche seiner Mutter sei, die er zu ihrer letzten Ruhestätte bringen wollte, aber die Achse seines Wagens sei gebrochen. Er hatte auch schon mehrfach erfolglos versucht, den nahen Bauern um Hilfe zu bitten. Als ich dies hörte, bot ich ihm an, mit dem Bauern zu reden. Ich sprach also mit dem Bauern, und konnte ihn trotz aller Vorbehalte überzeugen, Cicero zu helfen. Nachdem ich Cicero die gute Nachricht überbracht und meine Belohnung eingesteckt hatte, machte ich mich wieder auf den Weg.

Etwas nördlich von Whiterun, in der Nähe eines Wachturms, wurde ich von Banditen angegriffen. Da die Wachen aus dem Wachturm mir zu Hilfe kamen, waren die Banditen schnell tot. Als ich mich im Wachturm umsah, entdeckte ich eine verschlossene, aber herrenlose Truhe. Ich knackte also das Schloss, mit den Dietrichen werde ich auch immer besser, und nahm mir den Inhalt. Die anwesenden Wachen fanden das nicht so gut, und nahmen mich daraufhin fest. Sie brachten mich das letzte Stück nach Whiterun, wo mir die Wahl zwischen einer Geldstrafe oder dem Gefängnis gestellt wurde. Ich wählte die Geldstrafe, die fünf Goldstücke betrug, und durfte gehen. Die 80 Goldstücke und des Goldsmaragdring, die in der Truhe waren durfte ich behalten. Komisches Rechtssystem.

Nachdem das vorüber war, ging ich als erstes zur Priesterin von Kynareth und übergab ich den Brief von Idgrod. Danach klapperte ich die Läden ab und verkaufte alles überflüssige. Bei Arcadia kaufte ich den gesamten Stock an Ingredienzien auf und verarbeitete diesen zu Tränken, die ich ihr wieder gewinnbringend verkaufte. Außerdem besuchte ich noch Farengar,der nicht allzu froh war, dass ich immer noch nicht in Bleak Falls Barrow gewesen bin. Trotzdem ließ er mit sich Handeln.

Schließlich betrat ich Jorrvaskr, dem Heim der Companions, das aussieht, wie ein auf den Kopf gestelltes Langschiff. Als ich eintrat, wurde ich Zeuge einer Schlägerei zwischen zwei Mitgliedern. Etwas Abseits stand die Frau, die ich auch schon vor den Toren der Stadt getroffen hatte. Sie erkannte mich sogar wieder und stellte sich als Aela die Jägerin vor. Sie fragte mich, ob ich mich jetzt den Companions anschließen wolle. Ich bejahte dies und sie schickte mich in den Keller zu Kodlak Withemane, dem Herold der Companions.

Kodlak war grade im Gespräch mit einem anderen Companion namens Vilkas. Da ich nicht Unhöflich sein wollte, habe ich nicht gelauscht. Nachdem die beiden aufgehört hatten zu sprechen, habe ich Kodlak angesprochen. Während Kodlak etwas in mir zu sehen schien, war Vilkas nicht so überzeugt. Es endete damit, dass Vilkas mein Geschick im Kampf überprüfte. Ich merkte sehr schnell, dass er deutlich besser war als ich, trotzdem kämpfte ich verbissen weiter, bis er sagte ich solle aufhören.

Er bestätigte Kodlaks Vermutung, dass ich Talent hätte und begrüßte mich bei den Companions. Dann gab er mir sein Schwert, damit ich es zu Eorlund Grey-Mane zum schleifen bringe. Ich suchte also die Himmelsschmiede auf, die auf dem Felsen oberhalb von Jorrsakr liegt. Dort traf ich Eorlund Grey-Mane, der mir Vilkas Schwert abnahm und mir erklärte, dass ich mir nicht alles gefallen lassen müsste, da es bei den Companions keinen richtigen Anführer gäbe. Danach bat er mich, einen Schild zu Aela zu bringen. Dies erledigte ich sofort und lernte dabei ein weiteres Mitglied der Companions, Skjor, kennen. Danach zeigte mir Farkas, der Bruder von Vilkas, noch die Schlafbereiche für neue Mitglieder der Companions. Außerdem gab er mir gleich meinen ersten Auftrag: „Der Anführer der Banditen im Lager Stille Monde muss sterben.“
Und dabei hatte ich erst vor 11 Tagen alle Banditen in dem Lager getötet. Woher bei allen Deadra kommen all diese Banditen her. Ich versprach ihm mich darum zu kümmern.

Den Rest des Tages verbrachte ich damit, mir Tipps zum Schmieden von Eorlund Grey-Mane zu geben und mich in Jorrvaskr umzuschauen.




Anmerkung des Autors

Nyssa ist jetzt Lv 17. Sie hat mittlerweile die Grundlagen der Alchemie gelernt und mit ihrer Axt wird sie immer besser. An ihrer Ausrüstung hat sich nichts geändert, außer dass sie jetzt einen besseren Bogen benutzt. Außerdem sind ihre Heilzauber besser geworden.

Bei den sieben Stufenaufstiegen wurde drei mal Gesundheit, zwei mal Magie und Ausdauer gewählt.
Gesundheit: 220
Magie: 120
Ausdauer: 120


Es wurden folgende Perks gewählt (nicht in dieser Reihenfolge)
- Regeneration
- Gut Ausgestattet
- Landsknecht 1x
- Überspannen 1x
- Alchemist 2x
- Arzt

Neue erledigte Quest:
- Die Wolfsschädelhöhle
- Tritt der Legion bei (Bürgerkrieg)
- Das verspätete Begräbnis (Dunkle Bruderschaft)
- Zu den Waffen (Companions)
- 12 verschiedene Aufgaben
  13.10.2012, 02:51
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31. des letzten Samens; Tag 15; Lv 17

Nie, nie, nie wieder schlafe ich im Gemeinschaftsschlafraum der Companions. Die Luft ist stickig, es stinkt unerträglich und bei dem Geschnarche kann ich nicht schlafen. Leichen sind zu mindestens ruhig.

Nach der sehr schlechten Nacht habe ich mich nicht um die Banditen im Lager Stille Monde gekümmert, sondern habe mich auf den Weg nach Riverwood gemacht. Unterwegs begegnete ich nur einem Riesen, der eine Kuh vor sich hertrieb.
In Riverwood habe ich als erstes Alvor besucht, bevor ich mich weiter auf den Weg nach Falkreath machte. Als ich den Weg entlanglief bemerkte ich auf einmal einen Abzweig, der mir das letzte Mal nicht aufgefallen war. Als ich diesen vorsichtig erkundigte kam ich zu einer Mine, vor der eine Banditin stand. Später erfuhr ich, dass dies die Glutsplittermine war.

Ich nahm mir meinen Bogen und erledigte die Banditin, ohne das sie mich bemerkte. Danach betrat ich die Mine und schlich den Gang entlang. In der ersten Höhle unterhielten sich grade zwei Banditen, wie unsicher dieses Versteck doch sei. Viel weiter kamen sie nicht, da ich sie in diesem Moment mit meinem Bogen erledigte. Auch alle anderen Banditen in der Höhle fielen meinen Pfeilen zum Opfer.
Unter der Beute befand sich auch ein Seltsamer Stein. Als ich diesen berührte, erklang eine Stimme im meinem Kopf. Diese befahl mir den Stein zu ihrer Statue am Berg Kilkreath zu bringen und sagte noch irgendetwas davon, dass ich ihr reinigendes Licht sein werde.
Der Kilkreath liegt bei Solitude und die einzige Statue, die ich dort gesehen habe, war die von Merida. Danach bin ich zurück nach Riverwood gegangen, um die Beute aus der Glutsplittermine zu veräußern.

Wieder zurück auf dem Weg, vorbei an den Sternzeichenfindlingen, stieß ich auf einen kleinen Pfad, der zu einem Talosschrein führte. Als ich bei dem Schrein ankam, bot sich mir ein Bild des Grauens, den der Platz war voller Leichen. Unter den Leichen befand sich die eines Thalmors, der wohl die Anhänger umgebracht hatte und dabei selber sein Leben gelassen hatte. Dies bestätigte ein Brief, den der Thalmor in der Tasche hatte.
Ein kleines Stückchen den Weg entlang, stieß ich auf einen Beschwörer, der mich zwar sofort angriff, aber meine erste Attacke nicht überlebte.

Schließlich erreichte ich Falkreath. Nachdem ich im Waren aus Graukiefer und bei der Alchimistin im Gruftigen Gebräu war, ging ich zum Schmied Lod. Dieser bat mich, einen Hund zu fangen, den vor der Stadt rumlief. Da ich nicht sonderlich Lust hatte einen Hund zu jagen habe ich abgelehnt. Stattdessen habe ich ihm seine Barren aus Dwemermetal abgekauft und mir daraus eine Rüstung und eine Axt geschmiedet.
Danach bin ich zum Jarl gegangen, der mir ja vor einiger Zeit einen Brief geschickt hatte. Er gab mir den Auftrag, die, die sich in der Gallenschluchtmine eingenistet hatten, zu töten. Beim Gespräch mit seiner Stewart habe ich auch noch einen Steckbrief für die Banditen am Messerkamm bekommen.
Danach habe ich mich noch in der Stadt umgesehen. In der Gaststätte, Totmannstrunk, wurde ich von einem alten Krieger gebeten die Asche seines Freundes zum Friedhof zu bringen und dem dortigen Priester von Arkay zu geben. Als ich am Friedhof ankam wurde grade eine Trauerfeier abgehalten. Ich erfuhr später, dass die Zehnjährige Tochter eines Bauern brutal ermordet wurde, und das der Mörder zum Glück gefangen genommen werden konnte.

Den Abend habe ich dann im Totmannstrunk verbracht. Morgen will ich mich der Banditengruppen annehmen, von denen ich heute erfahren habe.


1. des Herdfeuers; Tag 16; Lv 19

Am nächsten Morgen habe ich Falkreath früh verlassen und schon nach kurzer Zeit sah ich die Festung Bruchzahn. In dieser lebten einige Orks, die mich, kaum dass sie mich sahen, auch schon angriffen. Ebenso schnell lagen sie tot vor mir. In der Festung fand ich im Keller einige Bruchstücke eines Dolches. Auf den Bruchstücken konnte ich eine deadrische Rune ausmachen. Ich nahm die Bruchstücke mit mir, vielleicht haben sie ja eine Bedeutung.

Da mein Gepäck schon wieder voll war stattete ich Falkreath noch einen Besuch ab. In Falkreath angekommen wurde ich erstmal von einem Kurier begrüßt, der mir einen Brief und ein Schreiben gab. Der Brief war von einem gewissen Calcemo aus Markath, der mich bat ihm einige Dwemerpfeile zu besorgen. Skyrim scheint voller Idioten zu sein, die Aufträge an wildfremde Menschen vergeben. Naja, mehr Geld für mich. In dem Schreiben wurde die Eröffnung eines Museums der Mythischen Morgenröte in Dawnstar bekanntgegeben. Waren das nicht die Typen von der Oblivionkrise? Warum sollte man für die ein Museum eröffnen? Und kriegt jeder in Skyrim so ein Schreiben? Das muss den Kurieren viel Gold eingebracht haben.

Nun denn, nachdem ich noch sämtliche Läden besucht hatte, ging ich Richtung Norden. Als ich an einen flachen Tümpel kam, griffen mich auf einmal zwei Zweiglinge und ein Bär an. Während dem Kampf verbrauchte ich fast die Hälfte meiner Heiltränke, aber ich blieb am Leben.
Etwas weiter nördlich entdeckte ich einen von Banditen bewohnten Wachturm, den ich auch gleich säuberte.
Schließlich traf ich im Messerkammlager ein. Die Banditen hier waren keine Bedrohung und so war das ganze Lager schnell geleert. Etwas südlich entdeckte ich eine alte Nordruine, in die ich mich nicht hereinwagte.

Nach einem weiteren Besuch in Falkreath machte ich mich auf den Weg zur Gallenschluchtmine. Auf dem Weg dahin kam ich zuerst an einer Hütte vorbei, die Jäger wohl als Zuflucht benutzen. Etwas weiter nördlich traf ich auf einen Nord der vor einer Höhle saß. Als ich ihn ansprach, sagte er, dass er, Valdr, und zwei andere einen Bär in die Höhle gejagt hätten. In der Höhle hätten sie jedoch Zweiglinge angegriffen und er sei als einziges übrig. Da er sehr angeschlagen war, benutzte ich erstmal Heilende Hände. Er bedankte sich bei mir und fragte mich ob ich ihm helfen könne seine Kumpanen zu rächen. Ich sagte zu und zusammen betraten wir die Moosmutterhöhle. Im inneren wurden wir nacheinander von zwei Bären, zwei Zweiglingen und einer Zweiglingmatronachrin angegriffen. Nachdem alle besiegt waren schenkte er mir einen Dolch, der mit irgendeiner besonderen Verzauberung belegt war.

Danach machte ich mich wieder auf den Weg zur Gallenschluchtmine, wo ich auch kurz darauf eintraf. Hier waren nur vier Banditen, die ziemlich schnell ins Gras bissen. Da es mittlerweile Dunkel geworden war beschloss ich hierzubleiben und noch ein bisschen in der Mine zu arbeiten, wo ich Orichalcumerz abbaute.


2. des Herdfeuers; Tag 17; Lv 20

Nach einer Nacht unter freiem Himmel, versuchte ich als erster zur Straße zu kommen. Unterwegs entdeckte ich eine Höhle vor der ein Totenbeschwörer Wache stand. Nachdem ich diesen mit ein paar Pfeilen gespickt hatte, betrat ich die Höhle. Im Inneren begegnete ich immer wieder feindlichen Magiern. Schließlich kam ich in die Hauptkammer, an deren anderen Ende zwei Magier standen. Vorsichtig legte ich einen Pfeil auf und zielte. Der eine Magier war sofort tot, während der andere mich nicht gesehen hatte. Wieder legte ich einen Pfeil auf und wartete, dass der Magier kurz stillstand. Auch er war sofort tot. Daraufhin betrat ich die Hauptkammer. Nachdem ich ein paar Schritte gemacht hatte, tauchte vor mir auf einmal ein Feueratronarch auf. Ich nahm sofort einen Trank für Feuerresistenz und zog mich aus der Kammer zurück. Ein Nahkampf gegen einen Feueratronarch kam nicht in Frage. Stattdessen entschied ich mich einen Zauber zu benutzen, den ich noch nie verwendet hatte. Blitzschlag. Ich fokussierte in beiden Händen je einen Blitzschlag und trat in die Hauptkammer. Noch bevor der Atronarch reagieren konnte, hatten ihn die beiden Blitze getötet. Im hinteren Teil der Kammer war so eine Schriftwand, wie die westlich von Solitude. Und genau wie die westlich von Solitude erstrahlte auch hier ein Wort, als ich mich der Wand näherte und mir wurde schwarz vor Augen. Und wieder war ein Wort in meinem Kopf, dass ich weder Aussprechen noch Schreiben kann und dessen Bedeutung ich nicht kannte.
Ich sammelte noch alles von Wert ein und verließ die Höhle.

Kaum dass ich die Straße erreicht hatte wurde ich auch schon von drei spärlich bekleideten Personen angegriffen. Es waren definitiv keine Banditen, den diese drei waren wesentlich bessere Kämpfer. Zum Glück waren zwei kaiserliche Legionäre in der Nähe, die mir sofort halfen. Während ich die beiden Nahkämpfer ausschaltete, erledigten sie den Bogenschützen. Auf meine Nachfrage, was das für Leute waren, wurde mir erklärt, dass das Abgeschworene waren. Abgeschworene machen eigentlich nur die Reach unsicher. Sie hier in Fürstentum Falkreath zu sehen sei ungewöhnlich.

Der weitere Rückweg war ereignislos, bis auf einen Nekromanten auf einem Turm. In Falkreath angekommen, suchte ich den Jarl auf. Als Belohnung wurde mir das Recht gegeben im Fürstentum Besitz zu haben. Ich fragte also seine Stewart, ob ein Haus zu kaufen sei. Sie verneinte dies, bat mir
aber ein Grundstück an, auf dem ich mein eigenes Haus bauen könnte, ganz wie es mir gefiele.

Für 5000 Goldstücke gäbe es ein Stück Land mit Blick auf den Stalinallee. Die Materialien für ein kleines Haus wären im Kaufpreis bereits enthalten. Ich müsse nur noch Anfangen zu bauen. Außerdem gäbe es gute Bücher zu dem Thema. Dies waren so ziemlich ihre Worte. Nach einigem Überlegen kaufte ich schließlich das Grundstück.

Nachdem ich meine sonstige Routine abgearbeitet hatte, machte ich mich auf den Weg zu meinem neuen Besitz. Dort angekommen schaute ich mir erstmal das Land an. Es ist eine kleine etwas erhöhte Lichtung, von der man einen wunderbaren Ausblick auf den Ilinaltasee und die Berge nördlich davon hat. Als nächstes las ich die Bücher, die mir empfohlen wurden.

Sobald ich damit fertig war, machte ich mich daran den Boden vorzubereiten und das Fundament zu bauen. Damit habe ich bis eben zugebracht und bin trotzdem nicht ganz fertig geworden. Jetzt sitze ich hier an meinem Lagerfeuer alleine mitten im Wald. Viel Schlaf werde ich wohl nicht bekommen.


3. des Herdfeuers; Tag 18; Lv 21

Nach einer unruhigen Nacht und einem kargen Frühstück machte ich mich wieder ans Werk. Im laufe des Vormittag vollendete ich das Fundament. Als nächstes musste ich die Stützbalken positionieren. Mit meinen Axtfertigkeiten war das Holz schnell zurechtgeschlagen, aber es war allein fast unmöglich die Balken an Ort und Stelle aufzurichten. Der Tag ist schon wieder vorüber, aber mir fehlen noch zwei der acht.


4. des Herdfeuers; Tag 19; Lv 21

Ein weiterer Tag, den ich mit Hausbauen verbracht habe. Nachdem die letzten beiden Balken endlich aufgerichtet waren, ging ich auf meine Knie und verlegte den Fußboden. Keine Schwierigkeit hierbei.


5. des Herdfeuers; Tag 20; Lv 21

Heute hab ich die Mauern gemauert. Solangsam kann ich das Haus erkennen.


6. des Herdfeuers; Tag 21; Lv 21

Richtfest, der Dachstuhl steht.
  25.10.2012, 21:48
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7. des Herdfeuers; Tag 22; Lv 21

So, das Dach ist auch fertig, obwohl ich erst wissen werde, ob es dicht ist, wenn es das nächste Mal regnet. Jetzt noch die Tür einbauen und das Haus ist fertig. Morgen werde ich es einrichten.


8. des Herdfeuers; Tag 23; Lv 21


Nach einem Besuch in Falkreath, bei dem ich alles nötige für die Inneneinrichtung gekauft hatte, habe ich den Tag damit verbracht mir Möbel zu schreinern. Das erscheint mir wesentlich schwerer, als ein Haus zu bauen, aber ich habe es trotzdem hingekriegt. Außerdem habe ich einen Garten angelegt und auf Empfehlung einen Bienenstock gebaut. Ansonsten habe ich den überflüssigen Kram aus meinem Gepäck in eine der Truhen entleert.

Jetzt sitze ich hier an meinem Tisch, esse Essen, das ich an meiner Kochstelle zubereitet habe und freue mich nachher in meinem Bett zu schlafen.


Hausbesitzer zu sein ist schön.


9. des Herdfeuers; Tag 24; Lv 21

Hmm, es ist zwar schön ein Hausbesitzer zu sein, aber mir ist langweilig. Heute morgen war ich nochmal in Falkreath, um noch ein paar Sachen zu besorgen, aber es ist noch nicht einmal Mittag und ich langweile mich. Seit drei Wochen kämpfe ich fast täglich um mein Leben oder bin anderweitig beschäftigt, aber nach nur ein paar Stunden zu Hause langweile ich mich furchtbar. Ich glaube ich habe mich nicht darüber gefreut ein Haus zu haben, sondern es zu bauen. Hach, das war vielleicht eine Herausforderung. Und nicht nur das Haus war eine Herausforderung, sondern immer wenn ich eine Höhle erkundet oder gekämpft habe, habe ich mich so voller Leben gefühlt. Ich hatte zwar immer Angst um mein Leben, aber ich kann damit nicht einfach aufhören. Außerdem habe ich noch so einige Versprechen einzuhalten.

Danach habe ich mir die wichtigsten Sachen geschnappt, das Haus hinter mir abgeschlossen und bin einfach drauf losgegangen. Ein paar Banditen später stand ich dann vor den Toren Helgens. Die Festung war eine einzige Ruine, in der sich mittlerweile auch Banditen eingenistet hatten. Nachdem diese tot waren, schaute ich mich noch ein bisschen um. Da war der Richtblock, auf dem ich fast mein Leben verloren hätte. Im Turm sah ich die Stelle, wo ich herausgefallen war. Das Gebäude nebenan stand sogar noch. Aus irgendeiner dummen Spontanität heraus, bin ich herüber gesprungen. Dort fand ich im ersten Stock ein paar Flaschen mit Holunderbeermet. Irgendwo hatte ich davon schon mal gehört, aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern.

Von Helgen aus hatte ich drei Möglichkeiten entweder zurück nach Falkreath, Richtung Norden nach Whiterun oder in Richtung Rifton zu gehen. Da ich noch nicht in Rifton war, beschloss ich diesem einen Besuch abzustatten. Ich folgte also der Straße durch die Berge Richtung Rifton.

In den Bergen traf ich auf einen Farmer, der nach Windhelm wollte um sich der Rebellion anzuschließen. Da war er jedoch in der vollkommen falschen Richtung unterwegs, was ich ihm jedoch nicht sagte.

Auf der anderen Seite der Berge sah ich nach kurzer Zeit eine Hütte am Wegesrand. Neugierig betrat ich diese, fand sie aber verlassen vor. Nachdem ich den Garten geplündert hatte,zog ich weiter der Straße folgend. Kurze Zeit später fand ich eine Bärenhöhle, die nach meinem Besuch nur noch eine Höhle war. Auch ansonsten wanderte ich ein bisschen Abseits des Weges und entdeckte so noch eine Sägemühle.

Am späten Nachmittag kam ich dann beim Südtor Riftons an. Dort wurde ich jedoch aus einem fadenscheinigen Grund nicht eingelassen und ich konnte die Wache nicht überreden, ein Auge zuzudrücken. So musste ich noch um Rifton herumlaufen. Am Nordtor wollten die Wachen für Einlass in die Stadt Geld von mir haben. Das ließ ich jedoch nicht mit mir machen und protestierte lauthals. Daraufhin wurde ich auch so eingelassen.

Im Inneren wurde ich dann von einem Typ namens Maul angesprochen, den ich über die Interessengruppen in der Stadt ausfragte. Da der Markt schon geschlossen hatte, nahm ich mir direkt ein Zimmer im Bienenstich ein Zimmer.


10. des Herdfeuers; Tag 25; Lv 22

Am nächsten Morgen ging ich zum Markt, wo ich von einem Typ  namens Brynjolf angesprochen wurde. Er erklärte mir, dass er meine Hilfe bei einem kleinem Diebeszug bräuchte. Ich war zwar zuerst skeptisch, ließ mich dann aber durch ein Versprechen auf eine große Belohnung überzeugen.
Außerdem war es mal wirklich eine Herausforderung. Meine Aufgabe war es, während Brynjolf die Marktgänger ablenkt, aus dem Stand von Madesi einen Ring zu stehlen und diesen Brand Shei, einem Dunmer, in die Tasche zu stecken.

Sobald Brynjolf die Aufmerksamkeit der Menge hatte, begab ich mich zu Madesis Stand und als ich mich unbeobachtet fühlte, knackte ich die Schlösser, die mich vom Ring trennten. Ein letztes Mal schaute ich mich um und nahm den Ring an mich. Zum Glück hatte mich niemand gesehen, aber meine Arbeit war noch nicht zu Ende. Nun musste ich den Ring Brand Shei unterjubeln. Brand Shei hatte sich auf ein paar Kisten am Rande der Menge niedergelassen. Das machte es etwas einfacher ihm den Ring zu geben. Ich konnte mich so hinter ihn stellen, dass die Kisten mich vor der Menge versteckten. Auch war Brand Shei so von Brynjolf abgelenkt, dass er nicht merkte, dass ich ihm den Ring mit zitternden Händen in die Tasche schob. Der einzige, der das Überhaupt merkte war Brynjolf, der daraufhin die Versammlung beendete

Nach meinem ersten erfolgreichen Verbrechen schlenderte ich über den Marktplatz. So wurde ich Zeuge wie Brand Shei gefangen genommen wurde. Auch redete ich mit Madesi, einem Juwelier, und mit Balimund, dem Schmied. Ersterer bat mich, ihm einige Materialien zu beschaffen, ein Klumpen Golderz, ein Mammutzahn sowie zwei makellose Saphire. Balimund bat mich ihm zehn Feuersalze für seine Esse zu bringen. Außerdem verscherbelte ich allen überflüssigen Ballast. Bevor ich den Marktplatz verließ, holte ich mir noch meine Belohnung von Brynjolf ab. Dieser sagte mir, falls ich noch mehr Gold wolle, solle ich zur Zerbrochenen Flache im Rattenweg kommen. Mein nächstes Ziel war jedoch der Alchimist, der auf der unteren Ebene der Stadt liegt.

Nachdem ich also meine Tränke und Gifte aufgestockt hatte, verließ ich Rifton in nördlicher Richtung, wo ich nach kurzer Zeit die Festung Grünwall entdeckte. Wie üblich war auch diese von Banditen besetzt, was ich schnell mit Pfeil und Bogen änderte. Aus sicherer Distanz ließ ich einen Pfeil nach dem anderen auf die Banditen niedergehen. Den Innenbereich säuberte ich dann mit meiner Axt. Die einzige Überraschung wartete im Keller auf mich, wo statt Banditen einige Frostspinnen auf mich warteten.

Als ich mit der Festung fertig war, war es schon später Nachmittag, weswegen ich nach Rifton zurückkehrte. Nach einem weiterem Gang über den Markt kehrte ich ins Bienenstich ein.
Von der Wirtin Keerava ließ ich mir noch einen Steckbrief geben, bevor ich mich in mein Zimmer zurückzog.

11. des Herdfeuers; Tag 26; Lv 24

Früh am heutigen Morgen verließ ich Rifton, um die Umgebung zu erkunden. Zuerst entdeckte ich den Schönwetterhof, aber hier gab es nichts besonderes. Etwas weiter nördlich kam ich auf eine Lichtung, wo ich sofort von zwei Wölfen, zwei Bären und einer Zweiglingmatronarchin angegriffen. Eine Menge Heiltränke und Gifte später stand ich schwer atmend auf der Lichtung und um mich herum war alles tot.

Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte wanderte ich weiter durch die Gegend. Noch weiter nördlich entdeckte ich eine Höhle mit zwei Totenbeschwörern, die aber ich Vergleich zu vorher keine Bedrohung darstellten.

Da im Norden ein Berg war, wechselte ich die Richtung und orientierte mich nach Süden. Am Honrichsee entdeckte ich eine Festung. Auf der Karte war diese als Faldars Zahn eingetragen. Im Gegensatz zu den anderen Festungen, die ich bisher erstürmt hatte, war diese wesentlich besser verteidigt. Als ich den Innenhof betrat, bemerkte ich, dass es von hier aus keine Möglichkeit gab, auf die Wälle zu kommen und die Banditen freie Schussbahn auf mich hatten. Meine einzige Möglichkeit war es, ins Innere der Festung zu flüchten. Im Inneren warteten viele Banditen auf mich, aber nur der eine, der Blitze schleuderte war wirklich eine Bedrohung für mich. Auch waren in der Festung viele Wölfe in Käfigen gefangen, sodass ich mich fragte, wozu sie all diese Wölfe brauchten. Die Antwort fand ich in einem Raum der einer Arena ähnelte. Offenbar leißen sie die Wölfe für Unterhaltung gegeneinander kämpfen. Naja, das hat jetzt eine Ende, da sowohl Banditen, als auch Wölfe tot sind.

Schließlich verließ ich das Innere und fand die Treppe auf die Mauern. Oben warteten noch weitere Banditen und schließlich der Anführer. Dieser hatte einen fiesen Dolch der mir meine Ausdauer entzog. Aber auch ohne Ausdauer konnte ich ihn letztendlich besiegen. Ich sammelte noch alles Wertvolle zusammen, bevor ich mich auf den Rückweg nach Rifton machte, wo ich den Rest des Tages verbrachte.


12. des Herdfeuers; Tag 27; Lv 25

Wieder verließ ich Rifton in aller Frühe und lief Richtung Nordwesten. Zunächst entdeckte ich eine Hütte voller Skoomasüchtiger, die ich jedoch in Ruhe ließ. Kurze zeit später entdeckte ich einen von Orks besetzten Wachturm. Die Orks griffen mich sofort an und ich erwiderte ihnen diese Gefälligkeit, was dazu führte, dass die Orks ziemlich schnell ziemlich tot waren.

Etwas südwestlich stieß ich auf den Sarethihof, wo Nirnwurz angebaut wird. Nachdem ich mich an einigen überflüssigen Nirnwurzeln bedient hatte, sprach ich mit der Besitzerin, die mich bat ihr 20 Jazbayfrüchte zu bringen.

Noch weiter westlich erreichte ich mein Ziel Nilheim, wo sich die Kopfgeldbanditen aufhielten. Nach einigen kurzen Kämpfen waren alle Banditen tot und ich machte mich auf dem Rückweg. Unterwegs wurde ich von zwei Schatzjägern angegriffen, die wohl dachten, dass ich ihnen ihre Beute streitig machen wollte. Nun sind sie tot und ich habe Beute, von der ich vorher gar nichts wusste. Der restliche Weg war ereignislos.
In Rifton angekommen holte ich mir meine Belohnung und ließ mir einen weiteren Steckbrief geben. Außerdem sprach ich noch mit der sehr zerstreut wirkenden Hofzauberin, die mich bat ihr ein paar Gegenstände zu bringen, die sie über ganz Skyrim in ihrer Schusseligkeit verteilt hat. Auf dem Markt wurde ich außerdem noch gebeten einen Brief nach Markath zu bringen

13. des Herdfeuers; Tag 28; Lv 26

Nach einer weiteren Nacht im Bienenstich habe ich mich heute morgen auf den Weg nach Bthalft gemacht, um den dortigen Banditenanführer zu erledigen. Ein bisschen nordwestlich der Kernholzmühle fand ich ein Lager, in dem einige arm aussehende Gestalten saßen. Als ich diese ansprach, erklärte der Anführer, dass die Festung Trevas Wacht ihm gehört hatte, bevor er sie durch einen Angriff verloren hatte. Da er kaum noch Männer hatte, bat er mich durch den Fluchttunnel in die Festung zu gelangen und das Tor zu öffnen.

Ich kämpfte mich also durch den Fluchttunnel, wobei ich die Gegner bevorzugt aus der Distanz mit vergifteten Pfeilen erledigte. Komischerweise gab es zwei Anführer, einen ziemlich am Anfang, der
andere im Hauptturm der Festung. Als ich auf dem Hauptturm stand entdeckte ich etwas unglaubliches. Die Festung war nach Norden hin offen. Die Wälle gingen hier einfach in den Hügel über. Wozu bin ich durch den Fluchtweg gegangen, man hätte die Festung einfach von Norden her Angreifen müssen. Nachdem ich auch den Hof von Banditen gereinigt hatte, holte ich mir meine Belohnung ab und machte mich wieder meines Weges.

Kurze Zeit später stand ich auf einem Hügel westlich von Bthalft, einer oberflächlichen Dwemerruine. Von meinem Standpunkt aus hatte ich einen prima Überblick über das Lager. Ich zählte drei Banditen, die ich mit dem Bogen schnell angeschossen hatte. Danach stieg ich zu der Ruine herab, entdeckte aber keine Dwemerartifakte.

Auf dem Rückweg nach Rifton entdeckte ich zuerst drei Wölfe, die an einem Kadaver labten, mich jedoch sofort angriffen, als sie mich sahen. Der Kadaver war der eines Banditen oder ähnlichem und ich fand eine Notiz, in der die Felsrinnenhöhle erwähnt wurde. Danach sah ich eine einsame Hütte in den Bergen, die ich aufsuchte. In der Hütte lebt der alte Jäger Froki mit seinem Enkel. Wie ich erfuhr war der Enkel einer der Überlebenden Helgens. Froki erzählte mir noch von den Prüfungen Kynes und sagte mir ich solle die Wächterschlammkrabe, den Wächterwolf und den Wächterskeever besiegen. Vor der Hütte fand ich noch ein Diadem, dass die Zauberkosten aller Schulen senkt.

Ansonsten begegnete ich noch einem Dieb und einem Ork die beide schnell das zeitliche Segneten
Am späten Abend kam ich dann in Rifton wieder an und ging ins Bienenstich. Dort verbrachte ich den Abend damit, mich mit den anwesenden Personen zu unterhalten. Der Kellner Talen Jei erzählte mir, dass er auf der Suche nach drei makellosen Amethysten sei, die er für sein Hochzeitsring brauche. Ich hatte sogar vier makellose Amethysten bei mir und gab ihm drei. Er bedankte sich überschwänglich bei mir und gab mir ein paar wertvolle Tränke als Ausgleich. Ansonsten war der Abend ereignislos.



Anmerkung des Autors

Nyssa hat die nächsten zwei Wochen überlebt und Lv 27 erreicht. Sie trägt jetzt eine selbstgeschmiedete  Dwemerrüstung und ihre Hauptwaffe ist eine Dwemeraxt (1H). Einhändig, Schmieden, Verzaubern, Schwere Rüstung und Alchemie sind bereits über Stufe 50. Ansonsten benutzt sie den Bogen, schleicht und verwendet Wiederherstellungszauber.


Bei den zehn Stufenaufstiegen wurde acht mal Gesundheit, zwei mal Magie gewählt.
Gesundheit: 300
Magie: 140
Ausdauer: 120


Es wurden folgende Perks gewählt (nicht in dieser Reihenfolge)
- Verzauberer 3x
- Dwemerschmiedekunst
- Moloch 1x
- Landsknecht 1x
- Adlerauge
- Alchemist 1x
- Wohltäter
- Giftmischer


Neue erledigte Quest:
- Reine Glückssache (Diebesgilde)
- Infiltration (Nebenquest)
- 22 verschiedene Aufgaben
  25.10.2012, 21:49
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