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Umfrage

Wen würdet ihr wählen?

Barack Obama
17 (81%)
Niemanden.
4 (19%)
Mitt Romney
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 20

Thema: US Präsidentschaftswahlen  (Gelesen 3696 mal)

  • Skelett-Magier
    • Untot
Hier gab es dazu glaube ich noch gar nichts.

Ich persönlich finde es z.T. schrecklich, mit was für einem Eifer einige Deutsche hinter dem Thema stecken. Gerade einen Post auf Facebook von einem Kollegen gelesen, der sich über Mitt Romney echauffiert hat. Kann ich nicht wirklich verstehen.

Egal.

/vote Obama
Weil ich gegen eine konservate Regierung Mitt Romney's bin.
  06.11.2012, 20:55
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Schwierig, zumal es in den USA bzgl. den Wahlversprechen und den Regierungsprogrammen teils noch größere Unterschiede gibt als in Deutschland. Ich denke, dass Obama jedenfalls im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet hat. Würde deshalb - und nur deshalb - für ihn stimmen.
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  06.11.2012, 21:27
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Grade eben auch einen Post von einer Freundin gelesen, die sich über Romney aufgeregt hat. Ich weiß ganz genau, dass sie niemals auch nur einen einzigen politischen Artikel über den amerikanischen Wahlkampf lesen würde.  :ugly: Scheint wohl grad eine Modeerscheinung in Deutschland zu sein.

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  06.11.2012, 21:42
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@ Noah: Stimme dir zu. Viele Menschen sind einfach nur gegen Romney, weil alle sagen "der ist böse". Die wenigsten haben eine tatsächliche Meinung zu den eigentlichen Themen.

Nichtsdestotrotz bin ich auch für Obama. Warum?

1. Weil mir Romney zu Konservativ-national ist. Ich befürchte noch mehr militärische Aktionen der USA im Ausland, wo die Nato-Staaten nachrücken müssen.

2. Weil mir schlicht seine sonstigen Einstellungen unsymphatisch sind. Seine Meinung zu Abtreibung, Homosexualität und Sozialreformen finde ich ziemlich daneben.
Ich rufe in diesen Kreis, um sich dem Streit zu stellen:
Den, der zwischen Licht und Dunkelheit wandert.
Den, der Gerechtigkeit von Recht scheidet.
Den, der immer Schlichter und Richter ist.
Ich rufe den Goldenen Avatar!
  06.11.2012, 22:19
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In Anbetracht der internationalen Rolle der USA, sollten wir da auch wählen dürfen.

Ich habe mich nicht besonders damit befasst, dennoch bevorzuge ich Obama. Bush hat den Ruf der Republikaner zumindest bei mir nachhaltig geschädigt. Und nach dem was Romney so von sich gegeben hat, befürchte ich das Schlimmste.
  06.11.2012, 22:52
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Es sollte doch zu denken geben, wie viel Zuspruch jemand bekommt der u.a. Homosexuellen, rechte entziehen möchte und Ansichten hat, die hier höchstens belächelt werden würden.  :lachen:
  06.11.2012, 23:25
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In Anbetracht der internationalen Rolle der USA, sollten wir da auch wählen dürfen.
Naja, in Anbetracht der internationalen Rolle Deutschlands sollten dann auch alle bei uns mitwählen dürfen :P

Ich habe immer irgendwie das Gefühl, dass Romney für das alte, eingestaubte und konservative Amerika steht, dass man niemandem wünschen dürfte. Zumal ich irgendwie auch das Gefühl hab, er hat Langeweile, er hat ja eh genug Geld und sucht sich jetzt iwas zu tun (bisschen wie Bush Jr., der ja auch quasi von Papis Geld gelebt hat/haben soll). Prestigeprojekt oder so.

Obama ist für mich allein schon eine Sympathiefigur und ich finde, sofern ich das von hier aus beurteilen kann, er hat einen ganz vernünftigen Job gemacht. Dass er natürlich jetzt kein Heilsbringer ist, ist klar - dafür sind die USA wohl viel zu tief im Sumpf. Aber Obama scheint für mich iwie begriffen zu haben, dass sich die Machtverhältnisse bisschen verschoben haben, Romney scheint mir immer noch irgendwie im Kalten Krieg und USA als Supermacht zu stecken.

Allerdings muss ich jetzt auch zugeben, dass das ganze vermutlich stark mediengeprägt ist, da ich mich nicht sonderlich intensiv mit US-Amerikanischer Politik beschäftigt habe. Also verzeiht mir, wenn ich grad völligen Schwachfug von mir gegeben habe :P Ist einfach mein persönlicher subjektiver Eindruck von beiden.

@Taker: naja, die USA bestehen ja nicht nur aus den recht aufgeklärten Küstenstaaten, da gibts ja auch noch ganz viele Staaten in der Mitte, die teilweise irgendwie aus den 50ern noch nicht rauszukommen scheinen. Da scheints in den USA echt starke Gefälle zwischen "modern" und konservativ zu geben. Sind halt viele Landeier drunter - und, ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen, die Landbevölkerung ist nunmal meistens ne ganze Ecke konservativer. Und das sag ich nicht nur so, meine komplette Verwandtschaft kommt bzw. wohnt auf'm Hof :P


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  06.11.2012, 23:31
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  • Drachenhüter
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Ich fände es sehr verlockend, für einen dritten Kandidaten zu wählen, es gibt nämlich noch viele weitere, darunter Jill Stein (Green Party) und Gary Johnson (Liberal Party). Diese Situation, de facto nur aus zwei Kandidaten auswählen zu können, fände ich schrecklich und hoffe sehr, dass sich das wandelt. Die ganze Sicherheitspolitik, innen wie außen (verstärkte Drohnenangriffe in Pakistan, keine ordentlichen Gerichtsverhandlungen für Guantanamo-Gefangene) hat Obama nämlich von Bush übernommen und nahtlos weitergeführt. Da unterscheiden sich die beiden Kandidaten kaum.
Die größten Kritiker der Molche
waren früher eben solche
  06.11.2012, 23:36
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Ja da hast du wohl recht Silvan, es ist schon irgendwie schade, dass es in den USA quasi eine 2-Parteien-Politik gibt. Aber vielleicht sind wir Deutschen da auch ein wenig verwöhnt.
Habe in einem meiner Seminare eine Amerikanerin sitzen, die erstmal groß geschaut hat, als wir ihr erklärt haben, dass wir nicht die Personen wählen (zumind. nicht eigentlich), sondern die Parteien.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  06.11.2012, 23:39
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Ich wäre ja für Ron Paul, aber jemand der gegen die Federal Reserve Bank ist, wird nicht zur Wahl aufgestellt  :mad:
peace of mind lies hidden deep within
  06.11.2012, 23:43
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Tjo, da hat's Obama wohl ganz knapp geschafft.

Nu bin ich gespannt, was er draus macht.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  07.11.2012, 08:39
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who cares...


EDIT: oder sag ich es halt mal so: es kommt auf jeden Fall weniger raus, als wie reingesteckt wurde...
Würden beide sich um die Probleme kümmern, könnten sie als erstes schon mal die Milliarden (!), welche in den Wahlkampf gesteckt wurden dafür nutzen...!!

« Letzte Änderung: 07.11.2012, 10:57 von Roon »
[XBox360-User]
  07.11.2012, 10:47
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Obama hat noch garnichts geschafft. Bislang sind nur die Volksabstimmungen gelaufen. Aber anstatt damit eine Direktwahl zu machen, was echte Demokratie wäre, gehen jetzt die Wahlmänner nach Washington und wählen da Mitte Dezember den Präsidenten, der im Januar ausgerufen wird. Die Wahlmänner müssen in manchen Staaten den wählen, der in ihrem Staat die meisten Stimmen bekommen hat, in manchen sollen sie so wählen, manche weichen aber ab.
Wenn jetzt aber in einem Staat 51%:49% gewählt wurde, werden daraus 100%:0%, die 49% verfallen. Sieht so Demokratie aus?

Und was das Zweiparteiensystem angeht, die Republikaner und Demokraten sind keine Parteien, sondern Parteibündnisse, wie bei uns die Grünen, die Linken oder CDU/CSU. In diesen Bündnissen findet sich alles wieder, was in diesem verkorksten System überhaupt eine Chance haben will.

Der Präsident ist übrigens kein gewählter Dikatator, auch wenn manche sich so aufgeführt haben, wie z.B. G.W. Bush. Es gibt immernoch einen Senat und das Repräsentantenhaus, die z.B. Gesetzen zustimmen müssen, diese aber auch blockieren können, was damals fast zum Staatsbankrott der USA geführt hätte. Und da zuletzt der Senat von den Republikanern dominiert war, konnten viele Ansätze von Obama nicht durchgesetzt werden.


>who cares...
Das sollte jeden interessieren. Wenn Romney einen kalten Krieg mit Russland und China anfängt, den Iran angreift und den Nahostkonflikt zu Lasten der Palästinenser beendet, und keine Kritik an den Verbrechen Israels zulässt, betrifft das uns alle. Und was hat das mit den Wahlkampfgeldern zu tun?
  07.11.2012, 10:59
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  • SCP-Wiki-DE


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Ja das hätte ich im Spiegel auch lesen können... ich hab das evtl. etwas "philosophischer" gesehen...

Für mich bedeutet "USA" (United... lach - States of America) einfach nur die größte Ansammlung eines Kuriositätenkabinetts!

Und wenn es Krieg mit China geben soll, dann gibt es ihn halt jetzt 4 Jahre später...
[XBox360-User]
  07.11.2012, 11:16
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  • Skelett-Magier
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Jaja, die Republikaner greifen Iran und China an....

jaja  :D

träumt weiter.....

da am 21.12 die welt untergeht, wird es nie mehr einen republikanischen Präsidenten geben

und jetzt husch husch zurück ins panikmach- und weltverschwörungskörbchen
  07.11.2012, 13:26
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was heißt hier "Welt-"Verschwörung??? Laut Mondverschwörung lebt A.H. aktuell eh auf einem fernen Planeten (achso... ne ... wars der Mond?) momentan um bald zurück zukommen und die Weltherrschaft zu übernehmen... in der Arktis ist glaube ich die Landebasis...
[XBox360-User]
  07.11.2012, 13:48
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  • Protektor
    • Kriegergilde

Fällt mir grad wieder zu dieser Diskussion ein... passt zwar nicht 100%ig, aber das tut die Landebasis in der Arktis auch nicht (no offense ;))

http://www.sueddeutsche.de/politik/literaturwissenschaftler-gumbrecht-ueber-den-ruf-der-usa-die-europaeer-haetten-obama-lieber-ganz-fuer-sich-1.1434397
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  07.11.2012, 13:58
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Was das Argument mit den Wahlkampfausgaben angeht: Das ist lächerlich. Eine Milliarde ist natürlich viel Geld. ABER: Romney und Obama hatten zusammen Wahlkampfkosten in Höhe von 913.693.364$. Aufgeteilt auf die 314 Millionen Einwohner entfallen also 2,9$ auf jeden Einwohner. In Deutschland wurden vor der Bundestagswahl 2009 insgesamt ca 62 Millionen Euro in den Wahlkampf investiert. Aufgeteilt auf die 82 Millionen Einwohner Deutschland sind das knapp 3,3€. Dies entspricht nach derzeitigem Kurs 4,2€. Außerdem hätten die Leute das Geld nicht für allfällige Problemlösung gespendet...

Was das Wahlergebnis angeht: Ich stimme Romneys wirtschaftlichen und konservativen Gedanken zwar im Prinzip zu, allerdings ist für mich Obama der bessere Präsident. Vor allem in Hinsicht auf Globale Politik und im Zusammenhang mit der EU. Was ich bei Obama negativ finde ist sein übertriebener Gleichbehandlungsaspekt was Eheschließungen etc. angeht.. aber das steht auf einem anderen Blatt.

  07.11.2012, 14:06
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  • Knecht
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Was ich bei Obama negativ finde ist sein übertriebener Gleichbehandlungsaspekt was Eheschließungen etc. angeht.. aber das steht auf einem anderen Blatt.
Öh ok... weil Homosexuelle nicht gleichbehandelt werden dürfen, oder wie?  :blink:
  07.11.2012, 14:16
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  • Skelett-Magier
    • Untot
Nur weil man gegen das Eine ist, heißt das ja nicht, dass man für das Andere ist. ;)
  07.11.2012, 14:36
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