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Umfrage

Findest du es richtig, das religiös motivierte Beschneidung von Jungen erlaubt wird?

Nein, das Recht auf körperliche Unversehrtheit wiegt schwerer als Religionsfreiheit.
Ja, das sind wichtige Traditionen in Islam und Judentum.
Mir egal.

Thema: Religiös motivierte Beschneidung bei Jungen  (Gelesen 7453 mal)

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Ich kann und werde hier aber locker alle bashen, die auf Grund schwachsinniger Überzeugungen andre mißhandeln oder verstümmeln (oder gar hinrichten).

Kurze Nachfrage: Wenn es aber nicht "auf Grund schwachsinniger Überzeugungen" passiert, dann ist es in Ordnung, oder? Weil sonst erschließt sich mir dieser Satz nicht:

Solche Gestalten brauchen mal in einer dunklen Ecke kräftig eins mit einem Vierkantholz auf die Birne, daß es kracht.
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  14.12.2012, 20:00
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Ich muss gestehen, dass ich selbst vom Beginn der Diskussion bis zum Ende einen kompletten Meinungswechsel vollzogen habe.
Meine erste Reaktion war auch: "Wo ist jetzt auf einmal das Problem? Das machen die doch schon seit Jahrtausenden!"
Aber je länger hierzulande darüber diskutiert wurde, desto mehr stand ich auf Seiten der Beschneidungsgegner.
Erstens ist das Argument "Das haben wir schon immer so gemacht!" in jeder anderen Diskussion bestenfalls als sarkastisches Stilmittel zugelassen.
Zweitens wurden andere Dinge, wie z.B. Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse, Religion etc. auch schon immer praktiziert, weswegen sie aber nicht besser werden.
Drittens schienen die Gegner aus Leuten zu bestehen, deren Meinung zu dem Thema relevanter und vor allem unvoreingenommener war. Klar, gibt es auch Leute, die einfach dafür sind, Beschneidung zu verbieten, "um diesen arroganten Juden und dummen Moslems mal eins auszuwischen", aber soviele Mediziner und Kinderpsychologen, die Beschneidung für sehr bedenklich halten, haben sich zu Wort gemeldet, dass ich mir echt nicht vorstellen kann, dass jeder einzelne von denen Antisemit und/oder ProNRW-Mitglied ist. Ein Rabbi dagegen kann nicht ohne Weiteres für sich in Anspruch nehmen, objektiv und ohne Eigeninteresse in dieser Sache zu argumentieren - dafür ist er zu sehr der einen Seite verpflichtet. Und bei allem Respekt vor diesem Berufsstand: Eine Verbindung zu Gott garantiert nicht automatisch Wissen über Körper und Psyche kleiner Kinder. Einem Kinderarzt, der über Körper und Psyche kleiner Kinder durchaus etwas sagen kann, kann es eigentlich egal sein, es denn, er sieht das Wohl der betroffenen Kinder gefährdet, was hier der Fall scheint.
Last but not least: Die ganze Diskussion ist ja erst aufgekommen, weil ein Kind zu Schaden gekommen ist. Und wenn ich richtig informiert bin, wurde diese Beschneidung "fachkundig" durchgeführt, sodass die Verpflichtung zur fachkundigen Durchführung des Rituals per Gesetz nicht wirklich garantiert, dass so ein Fall nochmal passiert.

Ich habe menschlich Verständnis für jeden Gläubigen, der jetzt aus allen Wolken fällt und sich fragt, warum jetzt plötzlich - nach unheimlich langer Zeit - sein Glaube und die praktizierten Riten auf dem Prüfstand stehen, das ändert aber nichts daran, dass Religionsfreiheit aus gutem Grunde NICHT das oberste Recht auf der Prioritätenliste ist.
(Off-Topic: Gilt aber meiner Meinung nach nicht nur für Religion - Eltern die ihrer Tochter im Grundschulalter oder noch eher Ohrlöcher stechen lassen, handeln in meinen Augen auch nicht sehr fürsorglich)
« Letzte Änderung: 14.12.2012, 21:00 von Sahara »
Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt!
  14.12.2012, 20:56
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Ich kann und werde hier aber locker alle bashen, die auf Grund schwachsinniger Überzeugungen andre mißhandeln oder verstümmeln (oder gar hinrichten). [...]
Solche Gestalten brauchen mal in einer dunklen Ecke kräftig eins mit einem Vierkantholz auf die Birne, daß es kracht.

Diese verkorksten Anhänger antiquierter Wüstenreligionen sollen gefälligst heimgehen, wenn ihnen hier irgendwas nicht paßt.

Also an dieser Stelle muss ich mal anmerken, dass deine Argumentation nicht gerade fundiert und vernünftig erscheint, sondern vielmehr nach widersprüchlichem Unsinn oder aber verallgemeinernder Ablehnung von fremden Religionen und Kulruren aussieht.

Du beschwerst dich über "Mißandlungen" und "Verstümmelungen", willst aber "Diese[n] verkorksten Anhänger[n] antiquierter Wüstenreligionen" " in einer dunklen Ecke kräftig eins mit einem Vierkantholz auf die Birne, daß es kracht" geben.

Das ist nicht nur in sich widersprüchlich, sondern zeugt auch von einer allgemein gewalttätigen Einstellung gegenüber von Anhängern bestimmter Religionen!
Ich meine, dass eine Beschneidung, die möglicher Weise gegen den Willen des "Patienten" geschieht, nicht allgemein erlaubt werden sollte, aber immerhin gibt es für die Beschneidung zumindest erkennbare (wenn auch z.T. veraltete) Gründe.
Viel schlimmer sind meiner Meinung nach Menschen, die schlicht aus prinzip und ohne jegliche moralisch-rechtliche Begründung Menschen verletzen wollen!

Also Solche, zu denen Du anscheinend gehörst.

MMn. hat das nichts mehr mit anständiger Diskussion und Meinungsäußerung zu tun, daher sollten hier mMn die Mods einschreiten. Sowas gehört nicht in ein seriöses und dazu noch (zumindes theoretisch) politisch neutrales Forum!
Ich rufe in diesen Kreis, um sich dem Streit zu stellen:
Den, der zwischen Licht und Dunkelheit wandert.
Den, der Gerechtigkeit von Recht scheidet.
Den, der immer Schlichter und Richter ist.
Ich rufe den Goldenen Avatar!
  14.12.2012, 22:13
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Laß Dich doch beschneiden, aber still und leise bitte, und ohne Betäubung, und verschone den Rest der Welt mit Deinem verständisvollen Gutmenschentum.

Diese gender- grüne alles verstehende und gutheißende, political correcte Gutmenschenpack, das in diesem Lande leider den Ton angibt (wenn auch meist aus reiner Feigheit), habe ich gefressen wie drei Pfund Schmierseife.

Geh in den Iran und predige dort Verständnis. Mal sehn, ob Du am nächsten Baukran vorbeikommst.

Was verstehst Du daran nicht, daß einem Erwachsenen eine in die Fresse gehauen gehört (und zwar so, daß ihm die Zähne zum Arsch rausfliegen), der Kinder verstümmelt? Was ist Dir daran zu hoch? Lern lesen, denken und dann erst schreiben.

Ich kann das Gefasel nicht mehr hören. Früher gab es auch gute Gründe, dem Typen in der Nachbarhöhle eins mit der Keule drüberzuziehen. Möchte Dein Gesicht mal sehen, wenn Du der Getroffne bist. Wahrscheinlich hast Du dann noch Verständnis für den armen Täter. Es war ja schon hunderttausend Jahre so.
« Letzte Änderung: 14.12.2012, 22:29 von SandraX »
  14.12.2012, 22:20
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So, jetzt reichts mein Freund.
Mit Menschen wie Dir lohnt es sich leider nicht mehr, weiter zu diskutieren.

Individuen mit derart verkümmertem Sozialinstinkt und einer derartigen Unangepasstheit an die gegebenen Verhälntinisse des 21. Jhd. kann ich leider nicht mehr helfen. Ob es nun Faschos, Neonazis, Fehlende Bezugspersohnen in der frühen Kindheit, soziale Isolation oder die Reflektion eigener Probleme und Schwächen auf Andere waren, die dich so geprägt haben, spielt kaum noch eine Rolle.
Da müsste schon ein Profi ran...

Ich könnte das ganze nurnoch eskalieren lassen, daher bin ich hier raus!
« Letzte Änderung: 14.12.2012, 23:00 von Lares-Deep »
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  14.12.2012, 22:57
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@ Fårseti
Da hast Du natürlich Recht. Ein Restrisiko bleibt immer.
Was ich sagen wollte: Es irritiert mich, dass man glaubt, mit diesem Gesetz, das einen "Profi" als Beschneider vorschreibt, angemessen auf die Auseinandersetzung zu reagieren. Und das, obwohl die ganze Diskussion angestoßen wurde durch einen Fall, indem ein solcher "Profi" die Beschneidung durchgeführt hat.
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  14.12.2012, 23:30
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Und körperliche Unversehrtheit dem Glauben unterzuordnen ist das größte "Sakrileg" was die sich geleistet haben.
Das halte ich auch für ein ganz falsches Signal. Wer weiß, was irgendwelche wirren Menschen auf dieser Grundlage glauben rechtfertigen zu können.

Könnte man nun böse sein und sagen, lasst uns einen neuen "Heiligen Krieg" anzetteln, solange es nur Soldaten (Professionelle) sind, die hier streiten, ist alles in Ordnung.  :ugly:
Welch' ein Glück, dass wir nicht böse sind. ;)
Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt!
  14.12.2012, 23:57
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Zitat
Individuen mit derart verkümmertem Sozialinstinkt
Wenn einer über solche Defizite verfügt, dann doch wohl Du, der in Mitteleuropa die Durchführung archaischer Riten befürwortet.

Ich vermute mal, daß Du Student bist, womöglich eines so dringend benötigten Faches wie Soziologie oder ähnlichen unverbindlichen Schwachsinns, denn das angepaßte gender- grüne Geschwafel klingt aus jedem Deiner Sätze.

Wie heißt es so schön:
Zitat
Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch links ist, hat keinen Verstand
  15.12.2012, 05:47
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SandraX, wenn du dich zu diesem Thema nicht ohne Beleidigungen äußern kannst, dann bleib dem Thread fern. Ich habe den Eindruck, dass du nicht an einer Diskussion interessiert bist, sondern nur daran, diejenigen, die deine Meinung nicht teilen, persönlich anzugreifen.
Die größten Kritiker der Molche
waren früher eben solche
  15.12.2012, 11:54
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Mich würde mal interessieren, welche Begründung die drei Befürworter haben.
  17.12.2012, 11:29
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Nun, der Grund warum keiner derjenigen irgendwas dazu gesagt hat, ist gewiss unter Anderem, das sie sich mit solchen Kommentaren konfrontiert sähen.

Mich interessiert es, und ich ziehe es vor, Leuten mit abweichender Meinung ohne Vorurteile zu begegnen.
  17.12.2012, 16:45
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Eventuell Leute, die von den medizinischen Vorteilen überzeugt sind (wobei für diejenigen hier nicht die richtige Umfrageoption dabei ist)? Es wurde ja schon erwähnt, dass in den USA gar nicht so selten Beschneidungen einfach nur präventiv vorgenommen werden. Wird sogar von der WHO empfohlen, wie ich gerade in Wikipedia lese.

Und hör auf, Leute zu beschimpfen, Fårseti.
« Letzte Änderung: 17.12.2012, 17:03 von Silvan »
Die größten Kritiker der Molche
waren früher eben solche
  17.12.2012, 17:00
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Weicheischiene
Bitte was?


... Es wird gegen Abtreibung gewettert, gegen Embryo-Forschung und was weiß ich noch alles. ...

Ungeborenes Leben, damit darf man absolut NICHTS machen aber sobald das Kind da ist heißt's plötzlich; "Och ja, schnibbelt frei drauf los."
Ich finde es sollte anders herum sein, da hätte man wenigstens was von.
  17.12.2012, 19:54
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Weicheischiene
Bitte was?


... Es wird gegen Abtreibung gewettert, gegen Embryo-Forschung und was weiß ich noch alles. ...

Ungeborenes Leben, damit darf man absolut NICHTS machen aber sobald das Kind da ist heißt's plötzlich; "Och ja, schnibbelt frei drauf los."
Ich finde es sollte anders herum sein, da hätte man wenigstens was von.

Wobei das Thema "ungeborenes Leben" noch etliche Thread-Seiten fülllen könnte. Freiweg: Wann beginnt das Leben, wann ist ungeborerens Leben überhaupt als Leben im Sinne vom "Menschen" anzuerkennen usw.
Ich hab versucht irgendeinen gesundheitlichen Aspekt der Beschneidung zu verstehen, aber selbst das hab ich nicht geschafft. Grundhygiene vorausgesetzt seh ich dafür keinen Sinn, außerdem würde es mich stören die ganze Zeit ohne diesen "Schutz" rumlaufen zu müssen.
Vielleicht bin ich ja nicht gerade objektiv, aber hier zeigt sich wieder einmal die Krux bei Religionen: Der Mensch steht über allem außer Gott, aber wenns um Religiöse Ansichten geht, dann stehen alle Menschen unter den Stellvertretern des jeweiligen Gottes, auch die Politik.
Politik (und damit auch Gesetz) sollten strikt von Religion getrennt sein, aber wenn "fremden" Religionen Rechte gewährt werden dann verschwimmt diese Grenze, oder verschwindet irgendwann ganz. Buckelpolitik braucht heutzutage wirklich keiner mehr.
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  18.12.2012, 00:54
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Eventuell Leute, die von den medizinischen Vorteilen überzeugt sind (wobei für diejenigen hier nicht die richtige Umfrageoption dabei ist)? Es wurde ja schon erwähnt, dass in den USA gar nicht so selten Beschneidungen einfach nur präventiv vorgenommen werden. Wird sogar von der WHO empfohlen, wie ich gerade in Wikipedia lese.

Gerade bei Beschneidungen in den USA sollte man differenzieren:

In Amerika sind etwa 70% aller Jungen beschnitten, was primär aus dem Kampf konservativer Christen und christlicher Sekten gegen Masturbation und Promiskuität herrührt und weder Juden noch Muslimen "vorgeworfen" werden kann. An der liberaleren Westküste und in Großstädten ist der Anteil Beschnittener deutlich geringer. Offenbar wird die Zirkumzision mittlerweile auch in den USA zunehmend kritischer gesehen. Der Tagesspiegel schrieb am 28.06.2012:

... Der Berufsverband amerikanischer Kinderärzte hat mehrfach öffentlich erklärt, dass bei einer routinemäßigen Beschneidung die medizinischen Vorteile die Risiken nicht rechtfertigten.

Unabhängig von der allgemeinen Diskussion ist vor allem ein Beschneidungsritual der ultra-orthodoxen Juden zuletzt massiv in Kritik geraten. Bei der „metzitzah b’peh“ – wörtlich übersetzt: oral-genitale Beschneidung – nimmt der Beschneider den Penis des Babys in den Mund, um Blut aus der Wunde zu saugen. Zwischen 2000 und 2011 wurden dabei allein in New York elf Babys mit Herpes infiziert, zehn mussten im Krankenhaus behandelt werden. Bei zwei Babys kam es zu bleibenden Gehirnschäden, zwei weitere starben. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg appellierte 2005 an Rabbis, sich von der Praxis zu distanzieren, stieß aber auf Widerstand: Die oral-genitale Beschneidung sei sicher und werde weiter durchgeführt, hieß es.


Soviel zu den "medizinischen Vorteilen" und religiös motivierten Auswüchsen, die nicht nur ekelhaft sind...  :eek:
Stephen Hawking: "IQ-Tests sind nur was für Looser."
  18.12.2012, 09:18
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B_R

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Richtig, Toleranz ist was für Weicheier, der harte Kerl Farseti respektiert nur Atheisten, die möglichst auch noch aus seinem Land kommen.
Toleranz bedeutet nicht, dass du mit allem einverstanden sein sollst, sondern nur Menschen nicht deine eigene Lebensweise aufdrücken sollst.

Aber du hast ja sicherlich die Weisheit mit dem Löffel gefressen.
  21.12.2012, 00:03
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B_R

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Mir vollkommen egal was du als "dein Land" bezeichnest?
Wenn du es tolerant nennst, Leuten mit einer anderen Gebräuchen deine eingenen aufzuzwingen, dann gibt es ja auch keinen Grund weiterzudiskutieren.

Sieh dich doch selber mal aus der Sicht von Menschen, die in einem komplett anderem Hintergrund aufgewachsen sind.
Würdest du es dir z.B. verbieten lassen, einen Totenkopfavatar zu benutzen? In China ist es sehr obszön Knochen öffentlich zu zeigen, egal ob gemalt oder echt.
  21.12.2012, 00:36
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  • Gräfin
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Ich will mich gar nicht einmischen, aber den kann ich mri jetzt nicht verkneifen:
In China ist es sehr obszön Knochen öffentlich zu zeigen, egal ob gemalt oder echt.
Also ICH würde auch in Deutschland meine echten Knochen nicht öffentlich zeigen wollen ... aua ... :boxed:


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  21.12.2012, 00:44
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Da fällt mir doch direkt der berühmte Satz ein:"In China essen sie Hunde". So den konnte ich mir nicht verkneifen.
Auch ich würde mich den Sitten in einem anderen Land anpassen wenn ich dort leben würde, sicher würde ich keine Balut-Eier essen oder mehrfach gen Mekka beten, weil es eben nicht meiner Lebensweise entspricht, aber hier geht es nicht um Sitten sondern um einen Verstoß gegen unser Grundgesetzt. Und wer hier lebt soll sich auch an unsere Sitten und vor allem ans Grundgesetz anpassen. Eine Bereicherung durch andere Kulturen ist oft erstrebenswert, hier heißt es eben von anderen lernen und das Leben vielfältiger machen. Aber nur solange diese Traditionen nicht gegen Gesetze verstoßen oder (meiner Meinung nach) Unsinn sind, schon gar nicht wenn es um religiöse Themen geht.
Aber dass das hier zu einem "Ihr-seid-alle-so-intolerante-ultrakonservative-Fremdenhasser"-Gebashe wird, war ja klar.
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  21.12.2012, 09:32
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Wenn ich davon ausgegangen wäre, das die Diskussion in diesem Forum zum "Ihr-seid-alle-so-intolerante-ultrakonservative-Fremdenhasser"-Gebashe wird, hätte ich sie nicht angestoßen ;)

Ich weiß nicht was B_R sagen will, aber so wie er/sie sich ausdrückt, ist das auch garnicht so wichtig.


Nebenbei sei erwähnt, das der Ausspruch "In China essen sie Hunde" genauso richtig ist, wie "In Europa essen sie Hunde". Hunde werden nur in einigen Gebieten in Südchina gegessen, und auch da nur als Ausnahme. Die meisten Chinesen finden das ekelig und lehnen das Verspeisen von Hunden und Katzen ab. In der Schweiz ist das Verspeisen von Hunden erlaubt, allerdings ist weder die Züchtung von "Speisehunden", noch der Handel mit Hundefleisch erlaubt.
  21.12.2012, 09:40
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