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Umfrage

Findest du es richtig, das religiös motivierte Beschneidung von Jungen erlaubt wird?

Nein, das Recht auf körperliche Unversehrtheit wiegt schwerer als Religionsfreiheit.
Ja, das sind wichtige Traditionen in Islam und Judentum.
Mir egal.

Thema: Religiös motivierte Beschneidung bei Jungen  (Gelesen 6913 mal)

B_R

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In China würde ich privat all das machen wonach mir der Sinn steht. Was ich "öffentlich" mache ist ein ganz anderer Punkt und dort würde ich mich aus Respekt vor deren Kultur auch "anpassen".

Und wieso ist Beschneidung eine öffentliche Angelegenheit?

Nochmal an dieser Stelle: Beschneidung ist keine reine religiöse Sache. Sie ist eine Tradition von ungefähr einem Drittel der Weltbevölkerung.
Auch Atheisten, Agnostiker und Christen beschneiden ihre Söhne in einigen Teilen der Welt.
Deswegen ist es meiner Meinung nach auch wichtiger, das zu respektieren und den Menschen ihre Bräuche zu lassen.(Minderheitenschutz steht übrigens genauso im Grundgesetz, es kommt darauf an, wie man diesen und den Punkt der Unversehrtheit gewichtet, was uns als Gesellschaft wichtiger ist.)

Ich will hier überhaupt niemanden als Nazi darstellen. (bis auf diejenigen auf der ersten Seite, mit ihren Juden-Sprüchen  ;) )
Mir geht es vielmehr nur darum, dass hier offenbar nur wenige es überhaupt einsehen, dass man eine andere Meinung als sie selber vertreten kann.
Alle anderen sind ja schließlich entweder Fanatiker, Kindesmissbraucher oder "Toleranz-Weicheier".
Und wenn man so daherkommt verstehe ich überhaupt nicht weshalb man diskutieren will, die eigene Meinung ist doch eh schon betonfest klar.
  21.12.2012, 10:16
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Ich will hier überhaupt niemanden als Nazi darstellen. (bis auf diejenigen auf der ersten Seite, mit ihren Juden-Sprüchen  ;) )
Erkläre das.


Es ist für unsere Gesellschaft irrelevant, wieviele Eltern ihre Kinder verstümmeln lassen. Sonst fangen wir demnächst an, Zwangsehen zu legalisieren, und Frauen zu entrechten, weil das ein soundsovielter Teil der Weltbevölkerung aus traditionellen Gründen tut.


Die Wenigsten, die diskutieren, tun das um an der Vielzahl von Meinungen und Argumentationen zu wachsen, sondern diskutieren, weil sie andere von ihrer Meinung überzeugen wollen.
  21.12.2012, 10:52
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B_R

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Natürlich umfasst das Konzept "Tradition" alle möglichen Sachen. (ja, tatsächlich auch negative, wer hätte das gedacht  :ugly:)

Inwiefern du jetzt damit meine "Behauptung" "wiederlegt" hast, dass mir persöhnlich Akzeptanz von fremden Ideen wichtiger ist als die Idee, dass Beschneidung die körperliche Unversehrtheit verletzt, ist mir auch nicht ganz klar.

Noch mal zum Stil: Wenn man bei so einem Thema, wo es sicher keine gültige Allgemeinaussage gibt, gleich anfängt Leute zu beleidigen, die nicht seiner Meinung sind, zeigt das doch, wie engstirnig man an das Thema herangeht.
  21.12.2012, 12:13
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Der Satz "in China essen sie Hunde" stammt nicht von mir, ich weiß dass ein Großteil der Chinesen das ablehnen. Dass die Schweizer das dürfen war mir hingegen völlig fremd, aber die stehen ja eh immer außerhalb von allem (wieder ein Klischee).
Und wie gesagt: wenn es um Toleranz geht (die oft zu weit geht) dann verkaufe ich Schweinefleisch im Iran weil es bei mir üblich ist Schwein zu essen. Oder ich trage ein großes Kruzifix auf dem T-Shirt weil hier das Christentum anerkannt und seit einigen Jahren schon Religion Nr1 in Deutschland ist. Mal schauen wie lange ich dann toleriert werde.
Was Religiöser Irrglaube und Wahn anrichten kann sieht man heutzutage ja zu Genüge, wir leben im 21.Jahrhundert und halten noch immer an irgendwelchen Ritualen fest die uns irgendeine Religion aufdrücken will? Wo ist denn DA die Freiheit und Toleranz?
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  21.12.2012, 14:05
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B_R

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Bazinga. :ugly:

"Natürlich umfasst das Konzept "Tradition" alle möglichen Sachen. (ja, tatsächlich auch negative, wer hätte das gedacht)"

Ich glaub du liest dir Posts von anderen überhaupt nicht durch und kennst deine eigenen von gestern auch nicht mehr?

"Es gibt eigentlich nur 3 Gruppen die das befürworten können.

1. Vorzeigeweicheier denen "toleranz" über alles geht.
2. Die Betroffenen der dazugehörigen Religionen
3. Absolute Vollpfosten.

Man könnte noch sagen eine Mischung aus aller oder mindestens zweier Gruppen.  :ugly:
Und was die Alle zu sagen haben kennen wir doch sowieso schon. Ich bezweilfe, dass auch nur irgend ein neues Argument fallen würde."

Gratulation zu deinem Erstklässler Weltbild. (Damit meine ich nicht, dass du Beschneidung ablehnst, sondern deine generelle Einstellung)
  21.12.2012, 14:27
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B_R

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Was für dich Körperverletzung ist, ist für andere Leute eben ein Initiationsritus.
Wenn man Beschneidung bei Neugeborenen verbietet verletzt man die Glaubensfreiheit und den Minderheitenschutz, die auch im Grundgesetz verankert sind.

Ich kann es wahrscheinlich auch schlecht einschätzen, wieso Beschneidung die körperliche Unversehrtheit verletzt. Der Prozess verläuft ja meistens komplett komplikationsfrei und schränkt den Menschen auch in keinster Weise ein.
Manche machen es aus ästhetischen Gründen auch später freiwillig.
  21.12.2012, 15:23
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Der Prozess verläuft ja meistens komplett komplikationsfrei und schränkt den Menschen auch in keinster Weise ein.

Es gibt aber einige Berichte, das im frühkindlichen Alter beschnittene psychische Probleme davon getragen haben.
Aber was solls... ich glaube wenn ich nur lange genug nachdenke fallen mir noch ein paar andere kompliklationsarme Eingriffe ein, die kann man ja auch noch gleich durchführen, wenn man schonmal dabei ist.

Manche machen es aus ästhetischen Gründen auch später freiwillig.

Ja nur sind diese Personen volljährig und können selbst entscheiden was sie tun, darum geht es ja gerade in dieser Diskussion.
  21.12.2012, 17:37
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B_R

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Ich stimme euch ja eigentlich zu, man braucht niemanden zu beschneiden, solche Riten sind albern und gehören der Vergangenheit an.

Das ist aber noch lange kein Grund sie zu verbieten.

Wie stellt ihr euch die Umsetzung eines Verbotes eigentlich vor? Soll die Polizei dann in Zukunft mit vorgehaltener Waffe die Schniedel von Babys kontrollieren?
Werden dadurch nicht die Eltern, die es trotzdem für ihr Kind wollen in die Illegalität gedrängt, sodass sie es dann im Hinterhof von irgendeinem Bekannten mit dem Küchenmesser machen lassen?

Ich bin der Meinung, der Staat hat in solchen Dingen nichts zu suchen, das ist Privatsache.
  21.12.2012, 18:49
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Wie kann denn Körperverletzung bei Minderjährigen Privatsache sein? Wenn die Religionsausübung es erfordert, Neugeborene und Kleinkinder zu verletzen, darf solch eine Art der Religionsausübung in unserem Land nicht erlaubt sein.
Und ob das nun 1000, 2000 oder 10 Jahre alte Tradition ist, darf dabei keine Rolle spielen.
Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

Runden mitgespielt: 10,  Runden gewonnen: 5,  Runden verloren: 5,  Runden überlebt: 3,  von den Assassinen ermordet worden: 6,  von der Mehrheit gelyncht worden: 2, als Bürger gewonnen: 3, als Bürger verloren: 4, als Assassine gewonnen: 2, als Assassine verloren: 1
  21.12.2012, 19:32
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Meine Rede von früh bis spät.

Wenn sich ein Volljähriger im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte beschneiden läßt, ist das sein privates Problem.

Die Verstümmelung von Kindern dagegen ist KEIN privates Problem. Es mag ja sein, daß es Länder gibt, die sowas gutheißen, aber Deutschland hat dies zu verbieten. (Eigentlich schlimm genug, daß diese Diskussion jetzt erst aufkommt.)

Wem es nicht paßt, in einer Demokratie mit christlichen Werten zu leben und sich dem Gastland anzupassen, der kann abhauen, und zwar pronto.

Ich lebe seit einiger Zeit in der Schweiz. Gut, das ist auch ein zentraleuropäisches Land und von den Sitten nicht so verschieden von Deutschland. Aber ich passe mich hier auch an. Genau das erwarte ich ebenfalls von Leuten, die nach Deutschland kommen.

Aber nicht umsonst wird Deutschland immer öfter als "Bananenrepublik Deutschland" oder "Absurdistan", teils auch als "Nord- Türkei" bezeichnet. Weil Multi- Kulti- Grüne glauben, wenn man nur jeden Immigranten- Irrsinn toleriert, würde alles gut ausgehen.
  21.12.2012, 19:59
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B_R

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Aha, den christlichen Wert Fremdenhass im Sinne von "wer sich nicht anpasst wird abgeschoben" hab ich aber noch nirgendwo in der Bibel oder vom Papst gehört.
« Letzte Änderung: 21.12.2012, 20:29 von B_R »
  21.12.2012, 20:20
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Dann geh doch mal, wie beschrieben, in den Iran und verkaufe Schweinefleisch.
  21.12.2012, 20:23
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@SandraX: Das der Iran kei freies Land ist, wissen wir! Soll der Iran jetzt auf einmal Vorbild für uns sein? Offensichtlich geht es dir gar nicht um Kinderschutz sondern lediglich darum, dein intolerantes, fremdenfeindliches Gedankengut loszuwerden. Leute wie du, schaden der ganzen Diskussion nur.
Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

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  21.12.2012, 20:29
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B_R

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Nur weil die es scheisse machen, müssen wir es denen nachmachen?
Was ist das denn für eine Begründung.
Was können Iraner, die vor ihrem Regime geflohen sind, denn bitte dafür?

Ps: wenn die beschissenen Grünen die einzigen sind, die sich für freiheitlich demokratische Werte einsetzen, dann ist es aber schlecht bestellt um Deutschland.
Wir sind aber hier ein bisschen vom Thema abgewichen.
« Letzte Änderung: 21.12.2012, 20:33 von B_R »
  21.12.2012, 20:29
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Ich weiß ja nicht, woraus Du Fremdenhaß ableitest, wenn ich sage, daß man sich gefälligst seinem Gastland anzupassen hat. Ansonsten darf man gerne zu Hause bleiben.
Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen.
  21.12.2012, 22:44
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Weil ich das Gefühl habe, dass es bei dir gar nicht um die Körperverletzung an sich geht.
Wenn es ein "Deutscher Brauch" wäre, wäre ich genauso dagegen. Bei dir bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Bist du wenn es um die gute alte Ohrfeige geht, auch so vehement?
Wie soll man dir abkaufen, dass es dir um die Kinder die da verletzt werden geht, wenn sie doch deiner Meinung nach, zusammen mit ihren Eltern "abhaun" sollen?

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  21.12.2012, 23:50
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Soso, er hat Gefühle.
Und er will die Welt retten.

Ich bin dafür, daß wir erstmal mit Deutschland anfangen. Dort gibts genug zu tun.
  22.12.2012, 20:41
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B_R

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  23.12.2012, 13:07
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