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Thema: Roleplaying in Skyrim  (Gelesen 4279 mal)

  • Schildknappe
    • Legion
Ein Thema für die vermeintlichen Freaks unter uns (sind wir das nicht Alle irgendwie?  ;)):
Wie spielt ihr eure Charaktere in Skyrim?

Roleplaying fängt bei der Charaktererstellung an und geht bis zum Pen & Paper, um seiner Spielfigur Persönlichkeit zu geben, sowie die Immersion zu steigern. Für mich steigert es das Spielerlebnis ungemein und ich wollte wissen, was ihr darüber so denkt.
Beispiele:
Gebt ihr eurem Char eine Gesinnung?
Achtet ihr auf eine lorekonforme Spielweise (u.a. passender Name, Kleidung, Sympathien der eigenen Rasse gegenüber)?
Überlegt ihr euch aus welcher Region der Charakter stammen könnte und mit welcher Kultur er aufgewachsen ist?
Gebt ihr ihm eine bestimmte Fraktion, der er sich verpflichtet fühlt?
Besucht ihr eure Frau regelmäßig?
Achtet ihr darauf Alltagskleidung in Städten anzuziehen?
Benutzt ihr Schnellreise-/Wartefunktion, oder nehmt ihr den langen Weg zum nächsten Bett in Kauf?
Hat eure Spielfigur vielleicht sogar einen festen Tagesablauf, Essgewohnheiten/vorlieben?
Habt ihr konkrete Vorschläge für rollenspielbasierte Charaktere?
Es gibt noch vielmehr Möglichkeiten seinem Char "Farbe" zu verpassen und darüber könnt ihr hier diskutieren.

P.S.: Hier soll weder eine Diskussion ausbrechen ob jemand ein "besserer" Spieler ist, nur weil er auf das Roleplaying Wert legt, noch ob Skyrim ein gutes/schlechtes Rollenspiel ist! Dafür gibt es andere Threads  ;)
« Letzte Änderung: 21.12.2012, 13:27 von Noah Janus »

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  21.12.2012, 12:52
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  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Ein schönes Thema. Ich versuche, mich immer in ein Spiel hineinzusteigern. Dazu gehört für mich, dass ich die Spielmechanik ausblende und mich auf die Umwelt und die Leute konzentriere (kein Questmarker, keine Schnellreisen, keine Konsole, möglichst ohne Mods). Meine Charaktere sprechen viel mit den NPCs und interessieren sich für alles, bis sie (ich) es kennen und verstehen. Es wird auch alles links und rechts des Pfades untersucht (eine Gewohnheit aus den frühen Tagen der RPGs). Der aktuelle Charakter gibt dem Spiel die Farbe und Ausrichtung. Entsprechend sorgsam lenke ich ihn durch die Welt, Gespräche und Quests.

Gebt ihr eurem Char eine Gesinnung?
Selbstverständlich. Um manche Spielpassagen kennenzulernen, spiele auch schon mal einen brutalen Haudraufwienix, der schnell zum Ziel kommt. Doch meistens ist es eine blonde Bretonin mit gutem Herzen und Vorlieben für Blumen und Schmetterlinge

Zitat
Achtet ihr auf eine lorekonforme Spielweise (u.a. passender Name, Kleidung, Sympathien der eigenen Rasse gegenüber)?
Überlegt ihr euch aus welcher Region der Charakter stammen könnte und mit welcher Kultur er aufgewachsen ist?
An sich schon, nur wird man (besonders bei Skyrim) dabei nicht unterstützt. Die Standardaktionen und -ausrichtungen und vor allem die Rassenboni scheinen eher willkürlich vergeben worden zu sein. Lorekonform ist anders. Die Bretonin setzt in erster Linie ihre angeborenen Magiefähigkeiten ein. Sie hegt (schon traditionell) eine leichte Antipathie Rothwardonen und Orks gegenüber. Das Spiel treibt sie zum Argwohn und Groll gegenüber den Thalmor. Während des Spieles habe ich ihre Heimat und Vergangenheit im Hinterkopf, um Dialoge und Handlungen entsprechend zu lenken. Beispielsweise kann man sich mit Serana über ihre und die eigene Familie unterhalten.

Zitat
Besucht ihr eure Frau regelmäßig?
Frau oder Mann... Meine Bretonin hat schon beide geheiratet. Der Partner lebt dann in ihrem Haus, wo sich auch all die Schätze und Trophäen befinden. Es wird täglich nach Hause zurückgekehrt.

Zitat
Achtet ihr darauf Alltagskleidung in Städten anzuziehen?
Die Alltagskleidung in Skyrim ist in meinen Augen weder ansehnlich, noch praktisch. Und wenn sie mir nicht gefällt, kann ich mich mit dem Spielcharakter nicht sehr identifizieren. Deshalb ist es (je nach Spiel- und Charakterausrichtung) entweder eine Akademierobe oder leicht-luftige Schutzkleidung - bei Einkäufen, Spazieren, in Kämpfen und zuhause. Allerdings wird zur Arbeitskleidung gewechselt, wenn geschmiedet wird.

TES5_19023_klarix_Nabila_Weisslauf_Whiterun_Lv81.jpg (222.34 KB) TES5_25466_klarix_Nabila_Schmiede.jpg (111.04 KB)

Zitat
Hat eure Spielfigur vielleicht sogar einen festen Tagesablauf, Essgewohnheiten/vorlieben?
Wenn Essen nötig wäre, würde ich es mit einplanen. Denn sonst steigt Alchemie - meistens, wenn ich es nicht will. In frühen Levels wird oft nachts geschlafen, später wird auch die Nacht für Abenteuer genutzt. Aber morgens wird meistens der Schrein von Zenithar besucht, bevor man sich der Arbeit in der Schmiede zuwendet. Danach umziehen und Händler besuchen. Wenn sich ein Bettler einfindet, bekommt er eine Kleinigkeit. Der unverkaufte Rest kommt wieder in die Truhe. Umziehen, Begleiter und sich selbst ausrüsten und ab in die weite Welt.

Zitat
Habt ihr konkrete Vorschläge für rollenspielbasierte Charaktere?
Ich bin froh, dass mit Dawnguard die Möglichkeit hinzukam, zwei Begleiter mitzunehmen. Das geht schon eher in Richtung RPG und ich versuche, alle 3 Personen sehr unterschiedlich im Kampfstil zu halten (Beispielbilder bei der KI von Serana)

klarix
  21.12.2012, 16:09
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  • Meine YouTube-Ecke


  • Späher
    • Klingen
Ich bin bei der ganzen Sache nicht ganz so... konsequent, wie klarix, aber auch ich mache mir Gedanken über Herkunft, Eigenschaften, Gesinnung und Vorlieben meines Charrackters.

Im Moment spiele ich einen Nord, der ungewöhnlicher Weise Zauberer ist. Dies ist mit seiner Persöhnlichkeit verbunden. So ist er vor Allem neugierig und will allen Geheimnissen auf die Spur kommen. In meiner Geschichte, war sein Vater ein Artzt, was meinen Char "Talin" zur Achemie gebracht hat. Er begann sich Gedanken über die Kräfte der Welt zu machen und beschloss, dass er an der Akkademie studieren würde.

Umsetzen tue ich das Roleplaying durch seine Entscheidungen in Quests und Dialogen (leider ist es etwas doof, dass ich das Spiel schon einmal durch habe, sonst wäre die Neugier noch interessanter auszuspielen...), durch seinen Tagesablauf (durch eine Mod ist er dazu verpflichtet zu essen, trinken und zu schlafen) und durch meine Spielweise. So nutze ich keine Schnellreise (höchstens Kutschen), erkunde viel, lese viele ingame-Bücher und gebe viel Geld fürs Lernen aus.

Ich habe mal überlegt, ob es nicht realistischer wäre, zu gehen, statt immer zu rennen und auch Alltagskleidung zu tragen, habe aber von beidem inzwischen Abstand genommen (zu nervig, da gehen viel zu langsam und Kleiderwechsel nicht belohnt). So setzte ich nur meine Kopfbedeckung ab, wenn ich mit Leuten spreche, zu Hause bin oder in einen Tempel gehe  ;).
Ich rufe in diesen Kreis, um sich dem Streit zu stellen:
Den, der zwischen Licht und Dunkelheit wandert.
Den, der Gerechtigkeit von Recht scheidet.
Den, der immer Schlichter und Richter ist.
Ich rufe den Goldenen Avatar!
  21.12.2012, 16:40
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  • Gräfin
    • Adel
Mmmmmh ... das ist unterschiedlich ... je nach Lauen bei mir.
Generell auf jeden Fall "ja!"

Der erste Durchlauf ist dagegen grundsätzlich eine Ausnahme, da will ich erstmal alles machen, alle Gilden, alle Quests.

Für die weiteren Durchläufe, die ich meistens mal hier, mal da spiele, erdenke ich mri verschiedene Charaktere. Selten mit eigener Geschichte oder so, sowas lebe ich beim P&P aus (zumal TES da nun wirklich nie wirklich viel bietet), wohl aber was Gesinnung und Art des Kampfes angeht.
Ein Assassinen/Dieb-Charakter, einen "Schläger", einen Vollmagier ...

Bei Oblivion habe ich es häufig so gehalten, dass ich meinem Charakter in Städten immer "normale" Kleidung an- und die Rüstung ausgezogen habe. Passt besser, wer geht schon gern in voller Ebenerzrüstung Shoppen? :D

Aber bei mir ist es tatsächlcih immer abhängig von Lust und Lauen :)


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  21.12.2012, 16:43
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  • Abenteurer
    • Neuling
Ich sehe mich immer in der Rolle, meinen Charakter selbst zu beschränken, weil das freizügige Elder Scrolls-Konzept mir nach dem Leveln einen Übercharakter bringen würde. Bei diesen Beschränkungen werden dann halt wesentliche Gameplayfeatures ignoriert, somit habe ich wenigstens ein klein wenig Wiederspielwert.

Beispiel: Aktuell spiele ich einen arroganten Hochelfenmagier. Betreten werden nur Gilden, die zu dem (Stereo-)Typ passen, also Magiergilde, ganz eventuell noch Bardenakademie. Hauptquest wird lange vernachlässigt, wie auch der Bürgerkrieg. Quests werden ignoriert, die einen dezidiert anderen Hintergrund haben - in der Zeit könnte man eher seine alchemistischen oder illusionistischen Studien vorantreiben. Leider wird man ingame ja mit Markern und Quests bombardiert, das muss ich einfach selber ausblenden. Kleidung, Items, Reiseart (Pferde) sind ebenfalls loregerecht limitiert. Das Einzige, was ich bisher noch nicht so gut hinbekomme, ist ein Tagesablauf. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, inwiefern man so etwas wenigstens halbwegs sinnvoll einsetzen und durchhalten kann - ich lasse meinen Charakter aber wohl öfters nachts als tagsüber schlafen und nehm auch gerne Nahrung zu mir, obwohl es augenscheinlich Unsinn wäre.
  21.12.2012, 20:08
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  • Schildknappe
    • Legion
Also ich liefere hier auch mal ein Beispiel meines neusten Chars "Mordyvor":

Ich spiele einen engstirnigen, etwas älteren, intoleranten Bretonen, in dem auch ein kleiner "Nazi" steckt.
-> Auch wenn es eigentlich cheaten ist, wird die Spielfigur erstmal bis zu einem gewissen Level hochtrainiert, damit sein Alter und seine Erfahrung in Magieanwendung realistischer wirken; wenn möglich immer die sarkastische Antwortoption in Dialogen wählen.

Aufgrund seiner schlechten Erfahrungen und seiner Herkunft, besitzt er ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Orks und Rothwardonen. Elfen hat er sein Leben lang nur als Feindbild kennengelernt und sieht sich durch den großen Krieg in der These bestätigt, dass Elfen (egal ob Dunmer, Bosmer, oder Altmer) am besten vertrieben, versklavt, oder sogar getötet werden müssen.
-> Äußert sich in der Questauswahl, Beitritt zu den Sturmmänteln, merische Wanderer in der Wildnis werden auch schonmal auf Sicht getötet.

 Er ernährt sich generell von Früchten, Fischspeisen und massig Wein. Am besten Alto-Wein, wenn es geht.
-> Auch wenn es für das Spiel keinen Nutzen hat, wird gegessen und getrunken, Fische gefangen und gekocht.

Er leidet an chronischer Selbstüberschätzung und hält sich für schlauer als die Daedra, weshalb er desöfteren von ihnen korrumpiert und zu schrecklichen Handlungen getrieben wird.
-> Daedraquests immer mitnehmen, wenn man gerade in der Gegend ist und auch die schrecklichsten unter ihnen annehmen; vor keiner Anzahl an Feinden zurückschrecken, auch wenn man blind ins Verderben läuft.

Als Gilde hat er sich die Akademie auserkoren, wobei ihm das schon fast zuviel Gesellschaft ist. Noch dazu, weil diese von den "Spitzohren" infiltriert wurde. Deshalb treibt es ihn weg von den Städten, hin zu den versteckten Orten, an denen er hofft die mächtigsten Artefakte und das älteste Wissen über Tamriel zu erhalten.
-> Magiergilde anschließen, nicht allzulange in großen Städten verweilen; Beute bevorzugt in kleineren Ortschaften verkaufen; Höhlen, Dungeons, Dwemerruinen, Drachehorte erkunden wo es nur geht, besonders wenn sie eine magische Aura haben; Bibliotheken nutzen und viel Ingameliteratur lesen.

Dennoch neigt er dazu, sich bevorzugt jüngere unterwürfige Begleiterinnen anzuschaffen, um sich selbst das Gefühl zu geben dem Alter zu trotzen. Zum Heiraten fehlt ihm jedoch die nötige Anziehungskraft und soziale Anpassungsfähigkeit.
-> Weibliche Begleiterinnen (v.a. menschliche Begleiterinnen und Huskarle) auf Reisen mitnehmen; nicht heiraten.

Sein Haus, welches er nur sehr spartanisch einrichtet, dient ihm lediglich als sicherer Schlafplatz und Abstellraum. Neben seinem Bett findet sich immer ein Exemplar von "Die dralle argonische Maid" (schöne Idee, hab ich mir aus einem anderen Forum abgeschaut  :lachen:)
-> ein Haus kaufen, zu dem man immer wieder zurückkehrt, es aber nicht einrichten.

Ansonsten verweile ich mit diesem Char gerne länger in Dungeons, um Symbole, Statuen und Architektur genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ich benutze nur Pferdekutschen als Schnellreiseoption und raste nicht eher, bevor ich die nächste Taverne, mein Haus, oder das nächste Banditenlager erreicht habe.
Ich beginne früh mit der Hauptquest, da sie sehr gut zum Profil des Charakters passt.
Ich nehme auch schonmal ein hohes Kopfgeld in Kauf, wenn mein Char nach übermäßigem Weingenuss versucht den Grauen Bezirk zu "säubern".
Ich suche mir einen Aedra (in dem Fall Julianos) dem der Char möglichst oft huldigen soll.
Da der Char im Kampf ausschließlich Roben trägt und sich nicht viel in Städten aufhält, muss man eigentlich keine andere Kleidung anziehen. Trotzdem gibts immer mal wieder Abwechslung durch verschieden verzauberte Kleidung.

Soweit also mein Versuch, mal einen etwas ungewöhnlichen Charakter zu spielen :D
« Letzte Änderung: 22.12.2012, 01:33 von Noah Janus »

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  22.12.2012, 01:12
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  • Schwertkämpfer
    • Kriegergilde
Das klingt alles sehr spannend. Ich habe das ganze bis heute eher so gespielt, wie es die Grenzen von Elder Scrolls zulassen. Soll heissen: Ich mache mir einen schönen Charakter (bisher immer männlich), wofür ich gut über eine Stunde verbringe. Danach wird das Spiel durchgespielt und zwar alle Gilden mit einem Charakter. Das klingt jetzt für euch „richtigen“ Rollenspieler vielleicht sehr stumpf, jedoch habe auch ich ein paar Rituale mit eingebaut, jedoch nicht absichtlich. Es hat sich einfach so ergeben, so konnte ich das Spiel am meisten geniessen:

- Eine Gesinnung hatte ich mir nie überlegt, die hat man aber, so denke ich, automatisch. Ich war immer der (scheinbar) korrekte Typ, welcher nie ins Gefängnis musste oder berge von Kopfgeld anhäufte. Aber natürlich hatte ich zahllose Morde auf dem Konto, jedoch meist Questbedingt. Wenn ich sinnlos töten wollte, machte ich einen separaten Spielstand wo ich wüten konnte :D

- Ich machte die Gilden immer getrennt, nie gemischt. Und ich lief immer in einer passenden Rüstung oder eben Robe herum. In der Stadt zog ich mich manchmal ganz um, oder nahm nur den Helm ab, wenn ich denn einen getragen habe.

- Nachdem alle Gilden abgeschlossen waren, war ich dann das, was ich noch heute bin. Ein Krieger im „Spartalook“.

- Ich spielte aber dann immer wieder so wies mir gerade gefiel. Manchmal als Kampfmagier, manchmal als Assassine, manchmal der Krieger mit Schild und Schwert oder auch der Bogenschütze. Mein Charakter ist eben wandelbar ;)

- Nahrung und Schlaf hielt ich mal so mal so ein. Ich schaute darauf, dass ich in einem Bett schlief und ich hatte immer ein Fertiggericht und ein paar Äpfel dabei, welche ich nach Lust und Laune verspeiste. Zudem hielt ich eine strikte Ordnung in meinem Haus und hatte für alles einen bestimmten Platz.

- Die Frau wurde übrigens auch ab und zu besucht  ;)

Ich hab mich eigentlich unbewusst für diese Spielweise entschieden, ich hab mir ehrlich gesagt gar nie Gedanken darüber gemacht, es anders zu spielen. Es klingt jedoch auch interessant, einen spezifischeren Charakter zu kreieren und eventuell mehrere Spielstände mit verschiedenen Charakteren zu haben.  Was mich daran aber stört, sind die vielen Wiederholungen, die es innerhalb der Welt eben gibt. Aber sobald die GOTY Version in mein Laufwerk kommt, werde ich vielleicht einen neuen Charakter machen und mit diesem sicher nicht nochmal ALLES durchspielen, sondern ihn ein bisschen spezifischer gestalten ;)
  21.01.2013, 13:02
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  • Neuling
    • Neuling
Hallo zusammen und zuerst mal ein großes Dankeschön an diese tolle community(schleimschleim ;))!

Der Post ist schon älter, aber ich werde ihn einfach mal nutzen, um meinen allerersten Beitrag hier reinzudrücken (tut bis jetzt auch gar nicht weh)...

Ich mache mir bei der Charaktererstellung eine Menge Gedanken, dabei versuche ich schon recht Lore-lastig zu sein, klappt nur nicht immer. Ich achte sehr auf den Namen, wobei ich mich da auch gerne des Sindarin aus der Tolkien-Welt bediene. Auch was verzauberte Dinge betrifft.

Meine Chars haben Geburtsdaten und eine Hintergrundgeschichte, die dann komischerweise immer bei dem Überfall auf die Sturmmäntel bei Dunkelwasserkreuzung endet.  :P

Hier mein aktueller Cahrakter:

Hruodger Nestagalion, Bretone, *Tirdas, 20. Abendstern 4Ä 174, Kaiserstadt
(der Nachname ist Sindarin und bedeutet in etwa: Sohn des heilenden Leuchtens)


Hruodgers Mutter war eine bretonische Heilerin, die sich zusammen mit anderen Priesterinnen von Kynareth während des großen Krieges um kranke und verwundete Soldaten kümmerte. Da sie immer der Meinung war, dass jedes Leben schützens- und heilenswert ist, machte sie keine Unterschiede zwischen Soldaten des Aldmeribundes und der Kaiserlichen Armee. Auch Zivilisten half sie, so gut sie konnte. Dies brachte Ihr den Beinamen "das heilende Leuchten" ein. In einer Taverne im Süden der Kaiserstadt wurde schon vor der Belagerung durch die Thalmor ein notdürftiges Lazarett eingerichtet, indem Hruodgers Mutter seinen Vater, einen verletzten bretonischen Kampfmagier kennenlernte. Leider währte die Romanze nur kurz. Er wurde, als die Kaiserstadt 4Ä 174 von den Thalmor erobert wurde, von den Thalmor "zur Befragung" weggeführt und nie wieder gesehen. Jedoch wurde Hruodgers Mutter von einem bosmerischer Kommandanten, den sie zuvor gepflegt hatte, vor den Grausamkeiten und dem Massaker an der Stadtbevölkerung gerettet, während von den Thalmor eine Schneise der Verwüstung durch die Stadt gezogen wurde.

In der Zeit der Besetzung und während der Geburt ihres Sohnes wurde Hruodgers Mutter von dem Bosmer versteckt und versorgt. In der Rotringschlacht fiel er jedoch durch die angreifenden kaiserlichen Truppen. Da Hruodgers Mutter diese relativ enge Bindung zu einem Bosmer hatte, wurde sie als Verräterin eingestuft und sollte getötet werden. Daraufhin floh sie aus der Stadt. Ein Rückkkehr nach Hochfels und Wegesruh, der Stadt aus der sie stammte und in der sie viele kannten, war nun nicht mehr möglich. Sie machte sich mit ihrem Neugeborenen auf eine schwierige Reise, bis sie nach Bruma kam und durch eine Priesterin von Mara aufgenommen wurde. Sie nannte niemandem ihren wahren Namen. Im Laufe der Zeit lernte sie einen nordischen Schmied kennen, der sich in Bruma niedergelassen hatte. Sie heirateten. Gubor, der Schmied, nahm Hruodger wie seinen eigenen Sohn an und so wuchs Hruodger relativ behütet in Bruma auf. Gubor war aus seiner Heimatstadt Windhelm auf Grund des ausbrechenden Bürgerkriegs geflohen. Er erzählte Hruodger viele abenteuerliche Geschichten, nordische Sagen und schwärmte von der kühlen und rauen Schönheit Himmelsrands. Dadurch wurde Hruodger, obwohl Bretone und in Cyrodiil geboren, wie ein Nord aufgezogen. Auch dadurch hoffte er, eines Tages das Land seines Ziehvaters zu bereisen, vielleicht sogar irgendwann Hochfels - die Heimat seines Volkes und seiner Eltern. 4Ä201 machte er sich von Bruma aus auf den auf den Weg nach Himmelsrand...

... mittlerweile ist Hruodger Stufe 21 und hat sich als Bogenschütze, Heiler und Gutmensch in Himmelsrand bewährt. Da ziemlich schnell eine Plage der Volkihar-Vampire über Himmelsrand hereinbrach und er mit ansehen musste, wie sein neuer Freund und Begleiter Faendal während eines Vampirangriffes in Flusswald getötet wurde, hat er sich sofort der Dämmerwacht angeschlossen. Durch die Nähe der Dämmerwacht zu Rifton, hat er auch Kontakt zu einem gewissen Brynjolf bekommen, der ihn einlud, reich zu werden. Dadurch wurde er ein Mitglied der Diebesgilde, was in ihm jedoch zu widersprüchlichen Gefühlen führte, da er nie Leuten schaden wollte. Andererseits lockten Reichtum und Macht.

 
Momentan trägt er die leichte Rüstung der Dämmerwacht, jedoch ohne Helm. Dafür trägt er eine Lehrlingskapuze. Seine bevorzugten Waffen sind ein feiner Elfendolch und eine verbesserte dwemerische Armbrust mit Feuerschaden. Er konzentriert sich auch auf die Künste der Wiederherstellung und des Schleichens und ist gerne mit seinem bretonischem Kumpel Celann unterwegs.

Momentan widmen sich die beiden jedoch einem heiklen Auftrag der Diebesgilde. Irgendwas mit Met und Skeevern...

to be continued...
 
  08.11.2015, 13:17
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  • Bettler
    • Neuling
Ein wirklich sehr schönes Thema,
ich bin sogar aktuell dabei mir eine Hintergrundgeschichte zum meinem Charakter auszudenken.

Name: Carsten, der Argonier
Rasse: Argonier
Geschlecht: männlich
Level: 80
Hauptwohnsitz: Falkenring, Haus Seeblick
Kinder: 2
Frau: Shalvee

Also ich habe die Welt von Skyrim als sehr feindseelig wargenommen, wo man nichts und niemanden trauen kann. Für mich war klar, dass es mein Hauptziel sein wird, für meine Familie und mich möglichst viel Macht und Reichtum anzuhäufen und aus meinem zu Anfangs armen, in Lumpen gehüllten Argonier, der keine einzige Mark im Beutel hat, den absolut mächtigesten Charakter in ganz Skyrim zu machen  :lachen:

Die Städte Weisslauf und Einsamkeit sind mir recht schnell ans Herz gewachsen, während mich Windhelm sehr traurig machte, vor allem das Verhalten von Ullfic hat mir gar nicht gefallen. Die Bürgerkriegssituation hat mir nicht gepasst, weshalb schnell für mich klar war, dass ich mich dem Kaiserreich anschliessen würde, um für Ordung und Wohlstand zu sorgen. Aber erst zu einem viel späteren Zeitpunkt, mein Charakter sollte bei der Vernichtung von Ullfic und den Sturmmänteln sehr stark sein.

Dort in Windhelm habe ich mich dann auch Hals über Kopf in die süße Argonier-Maid Shalvee verliebt. Sie tat mir so leid, als sie da am Hafen ihrer harten Arbeit nachging, für die sie nur einen Hungerlohn erhielt und sie in der kalten, zugigen Unterkunft leben musste. Auch ich schien ihr zu gefallen und man kann sagen, es war Liebe auf den ersten Blick...Es war klar, dass wir eines Tages heiraten würden.
Über Kinder dachten wir damals noch nicht nach, als wir uns im Mondschein am kalten Hafen von Windhelm küssten. Ich schämte mich aber sehr um meine Mittellosigkeit. Ich versprach ihr daher, dass ich ihr Amulett finden würde, welches sie so schmerzlich vermisste und bald zurückkehren würde, um mit ihr an einem anderen, schöneren Ort, ein besseres Leben zu beginnen. Also war mein erstes Ziel, so schnell wie möglich das nette, gemütliche Häuschen in Weisslauf zu erwerben und einige Septime zu verdienen und mir schnell einen Namen in Himmelsrand zu machen.

Es dauerte nicht sehr lange, da ich wie bessen, immer in Gedanken an Shalvee, eine Quest nach der anderen absolvierte und mir das Haus in Weisslauf kaufen konnte. Geschlafen hab ich zu dieser Zeit sehr wenig, übernachtete höchstens in kalten, feuchten Höhlen, nachdem ich die dort hausenden Banditen ausgelöscht hatte.

Nun war es dann soweit, Shalvee und ich fanden uns in der recht niedlichen Stadt Rifton ein um in Maras Tempel zu heiraten. Direkt nach der Hochzeit habe ich sie dann in mein Haus gebracht, wo schon alles schön eingerichtet war, die Fässer voller Obst und Gemüse, die Regale voller Met und Wein und das von mir erlegte Wildbret wartete nur darauf, von Shalvee zubereitet zu werden, sie ist eine so tolle Köchin, den Duft von argonischem Essen rochen unsere Nachbarn bis zum Weisslaufer Marktplatz. Wir verbrachten eine sehr romantische Hochzeitsnacht, Ihr verzeit, wenn ich nicht weiter ins Detail gehe ;)

Jedenfalls erst ab dann begann mir das Leben in Himmelsrand Freude zu machen, wie ein Wilder schloss ich Quests ab, sammelte und trug heim, dass es nur so eine Freude war. Shalvee erwies sich als außerordentlich gute Haus- und Ehefrau, wir haben bis zum heutigen Tage keinen einzigen Streit gehabt. Wir verbrachten eine herrliche Zeit in Weisslauf, feierten mit unseren Nachbaren mit Tanz und Met und waren oft im Königshaus geladen zu verschiedenen Festen, denn wir waren ja angesehene Bürger. Nun begann sich Shalvee Kinder zu wünschen, und wir beschlossen das kleine Mädchen Lucia, welches nach einem brutalen Überfall des Barbaren Ullfic und seinen Truppen auf Weisslauf beide Eltern verloren hatte, bei uns aufzunehmen.

Shalvee hatte allerdings niemals ihre argonische Gesellschaft in Windhelm vergessen, welche unter schlimmsten Bedingungen dort arbeiten und leben mussten, und bat mich, nachdem ich nun schon mehr Einfluss und auch etwas Macht hatte, mich dieser Sache anzunehmen.

Also machte ich mich auf, um mit dem zuständigen Nord (ein dicker, griesgrämiger und äußerst rassistischer Zeitgenosse) ein Wörtchen zu reden. Da ich mittlerweile ein legendärer Schmied war und er schon beim Anblick meiner Rüstung etwas eingeschüchtert war, bedarfte es keinerlei Gewaltanwendung, um ihn zu überzeugen, den hart arbeitenden Argonieren einen fairen Lohn zu bezahlen. Meine Volksgenossen waren mir sehr dankbar und heute noch besuche ich sie mit Shalvee und wir bringen ihnen teuren Wein und leckere Speisen vorbei.
Doch bei dieser Reise traf ich ein kleines Mädchen namens Sofia. Wahrlich ist Carsten, der Argonier nicht nah am Wasser gebaut, doch die Geschichte dieses Kindes traf mich so tief in mein sumpfgrünes Herz, dass ich mir die Tränen nicht verdrücken konnte. Es war wie immer eiseskalt und es schneite unaufhörlich, da lief sie frierend und ganz aleine auf mich zu und bat mich, ihr ein paar Blumen abzukaufen, die sie in einem Korb mit sich trug. Als ich sie fragte, wo ihre Eltern wären, erklärte sie mir, dass beide durch einen Drachenangriff getötet wurden. Ich beschloss sofort, Sofia zu adoptieren und ich wusste, das Shalvee und Lucia sich darüber sehr freuen würden.

Also kehrte ich, mit Sofia im Schlepptau nach Weisslauf zurück, wo Sofia sich erstmal an unserem Feuer wärmte und Shalvee uns einen leckeren argonischen Eintopf kochte. Lucia war ganz begeistert, dass sie jetzt eine Schwester hatte, wir hörten die beiden noch bis in die frühen Morgenstunden in ihrem Kinderzimmer lachen und kichern.

Nun führte mich eine Quest abermals in die Stadt Rifton, wo ich einer recht kämpferisch wirkende Nord-Frau namens Mjioll kennenlernte, welche mich auf eine geheimnisvolle Diebesgilde ansprach, die unterhalb der Stadt hausen sollte, im sogenannten Rattenweg. Da ich die Bürger von Rifton als sehr nett empfand, beschloss ich, mir die Sache einmal anzusehen und wagte mich in die dunklen, modrigen Abwasser-Gewölbe von Rifton. Ja, ich lernte die Diebesgilde tatsächlich kennen.
Ich war etwas in Zwiespalt mit mir, denn ich begriff schnell, dass ich, falls ich mich ihnen anschliessen würde, zu sehr viel Reichtum kommen könnte. Ich nahm die Gesellschaft genauer unter die Lupe und stellte fest, dass einige von ihnen im Grunde ihres Herzens nicht wirklich böse waren und ich beschloss, Anführer dieser Gesellschaft zu werden, denn dann hätte immerhin ICH das Sagen, wer wann und wo beraubt wird, oder eben nicht... Nach einigen Monaten gelang es mir, aufzusteigen und die Diebesgilde zu beherrschen. Ich beschloss, nur noch Gesellschaften zu berauben, die es meines Erachtens auch verdient hatten, brave und ehrliche Bürger wurden ab dann in Ruhe gelassen.

Es begab sich ebenfalls in Rifton, dass ich auf ein Waisenhaus aufmerksam wurde, das von einer sehr widerwärtigen, alten Frau geführt wurde, welche die Kinder sehr brutal und gemein behandelte. Ich beschloss, mich in dieses Haus einzuschleichen und besagter alter Hexe von hinten den Hals durchzuschneiden. Als diese bösartige alte Frau röchelnd vor mir zusammebrach konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Wenig später erfuhr ich dann, wie froh die Waisen über diese Tat wahren, denn ohnehin hatten sie ein sehr entbehrungsreiches und trauriges Dasein, wenigstens war die Schreckensherrschaft der alten Hexe vorbei.
Es hat mich natürlich niemand dabei erwischt, seltsamerweise erhielt ich etwas später einen mysteriösen Brief, welcher, wie sich rausstellte, von einer Organisation namens "Dunkle Bruderschaft" war. Es handelte sich hierbei um eine Bande von Attentätern und auch hier beschloss ich, diese Gilde zu kontrollieren, um selbst entscheiden zu können, welche Aufträge ausgeführt werden und welche nicht.
Schliessllich gibt es auch sehr böse Subjekte in Himmelsrand, welche durchaus auch den Tod verdient haben. Allerdings wird nie jemand wissen, das Carsten, der Argonier Chef dieser Gilde ist. Auch meine Familie wird niemals davon erfahren.

Zu dieser Zeit konnte ich viel Reichtum anhäufen und da es dann doch recht eng wurde für Shalvee, die Kinder und mich, beschloss ich ein eigenes Haus zu bauen, welches nahe Weisslauf lag, und ich erwarb das Grundstück um Haus Seeblick. Ich beauftrage meine treue Huscarl Lydia, das Haus einzurichten und sie kaufte auch noch gleich eine Kuh, ein Pferd, drei Hühner und eine Privatkutsche.
Da nun der Bürgerkrieg unmittelbar bevorstand und mir bekannt war, das Ulffic Weisslauf angreifen würde, zog ich mit meiner Familie ins Haus Seeblick ein. Schnell lebten wir uns ein, immerhin war es ein luxeriöses Haus mit viel Platz und vor allem die Kinder hatten eine wahre Freude, dort zu spielen und am See zu planschen.

Doch ich musste mich nun um Weisslauf kümmern. Der Bürgerkrieg wurde durch mich und die kaiserliche Armee erfolgreich beendet, Barbar Ulffic wurde von mir persönlich und so brutal wie möglich getötet und die restlichen Anhänger der Sturmmäntel müssen nun ihr restliches Leben im Exil im Schloss von Windhelm verbringen.
Seitdem ist Ruhe eingekehrt in Himmelsrand, der Handel blüht und die Bewohner fühlen sich sicherer und trauen sich wieder auf die Straßen, andere Rassen als die Nord werden nicht mehr diskremeniert und es scheint eine Zeit des Friedens anzubrechen. Wären da nur nicht noch die integranten Hochelfen... Einen ganz besonders fiesen, arroganten Herrn dieser Gattung, welcher sich ständig im Schloss von Markarth rumtrieb, habe ich auf sehr leisen Sohlen, durch einen gezielten Schuss aus meinem Daedrischen Bogen in seinen Hals getötet. Da ich auch schon legendärer Alchemist war, habe ich den Pfeil vorsichtshalber noch mit einem stark toxischen Gift versehen, welcher ihm noch zusätzliche Qualen bereitete bei seinem Ableben. Mit einem starken Unsichtbarkeits-Trunk gelang es mir, unbemerkt nach meiner Tat, Festung Unterstein zu verlassen. Ich bin bis heute sicher, dass ich das Richtige getan hatte.

Es kam dann eine Zeit, in der man immer wieder von Vampir-Angriffen hörte, brave Bürger wurden in ihren Häusern nachts heimgesucht und gebissen. Selbst Shalvee hatte Angst und unsere beiden Mädchen konnten kaum noch schlafen in der Nacht, obwohl unser Haus, selbst wenn ich nicht da war, von Lydia und Mjioll rund um die Uhr bewacht wurde. Also beschloss ich mich, der legendären "Dämmerwacht" anzuschliessen und Jagd auf Vampire zu machen. Ich rottete ein Vampirnest nach dem anderen aus, und es gelang mir aber bis heute nicht, alle zu vernichten. Wenigstens trauen sie sich jetzt nicht mehr in die Städte und die Bürger können zumindest wieder ruhig schlafen. Als Belohnung bekam ich von der Dämmerwacht den schönen Kampfhund Bran, welcher nun, falls ich ihn nicht brauche, das Haustier von Sofia ist, sie liebt Hunde sehr und die beiden sind ein Herz und eine Seele, ähnlich wie Lucia und ihr kleiner Hase.

Seit damals ist nun viel Zeit auf Himmelsrand vergangen, ich genieße jeden Tag mit meiner Frau und den Kindern, meine Sammelwut hat seltsamerweise nicht aufgehört - Essen, Trinken, Gold und Schmuck, ja alles schön säuberlich sortiert in unserem Haus, es fehlt uns an gar nichts und ich kann sagen, ich habe mir den Traum, den ich anfangs hatte, als mittelloser, armer Argonier, erfüllt.

Oft sitzen ich und Shalvee auf unserer Terasse bei einer schönen Flasche Würzwein, schauen in den Sternenhimmel und denken daran, wie alles angefangen hat. Damals in Windhelm, bei Schnee und Kälte und Armut... Wir sind heute immer noch so verliebt wie damals in jener Nacht und es werden noch viele viele Jahre vergehen, in denen wir glücklich leben werden, der Met wird nie ausgehen, das Feuer nie erlischen, nie mehr wird es Armut geben oder Knappheit. Mein Traum ist war geworden und ich bin der glücklichste Argonier in ganz Tamriel. Wir feiern bald unseren dritten Hochzeitstag und werden auf unserem Anwesen ein großes Fest geben, auch Ihr, liebe Freunde, seit herzlich eingeladen.

Dies war die Geschichte von Carsten, dem Argonier und seiner geliebten Frau Shalvee.



  20.06.2017, 06:25
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