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Thema: [JW] "Joslines Wacht"  (Gelesen 14276 mal)

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Odeiran hatte Ernand aufmerksam zugehört, während er die Regeln seines Spiels erklärte. Missgünstig betrachtete er das Spielfeld und die zugegebenermaßen kunstvollen und detaillierten Figuren darauf. Irgendwie sprach ihn das Spielprinzip nicht sonderlich an, das war vermutlich eher was für irgendwelche militärischen Hampelmänner.
"Na ich weiß ja nicht", meinte er darauf hin, "das ist glaube ich nichts für mich. Mit Strategie hab ich nicht viel am Hut, erst recht nicht nach festen Regeln. Glücksspiel ist eher mein Geschmack."
Letzteres meinte er mit einem vielsagenden Grinsen. Natürlich spielte er solche Spiele nie strickt nach Regeln. Aber wenn es um Geld ging - sehr viel Geld, wohlgemerkt - spielte fast niemand nach den Regeln. Wenn er daran zurückdachte, wie viel Geld er schon in der Zersplitterten Flasche gewonnen, aber auch verloren hatte, war das fast schon erschreckend.
"Ich lasse gern einem der anderen den Vortritt, und wenn ich mir mal eine Runde oder zwei angesehen habe, werde ich mich vielleicht auch daran versuchen."
I've been playing MMOs for a long time. And if theres one thing I learned, it's that lions do not concern themselves with the opinions of sheep.
Just take that little voice in your head that tells you to be tactful and understanding - and shoot it. Shoot it in the god damn face.
~Kirito~
  31.05.2013, 13:23
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  • Bettler
    • Neuling
Es war kein Zufall, dass er von den Riesen und Lager Schlafbaum wusste. Aber warum? Woher nochmal...? Es war wie eine ferne Erinnerung, doch er war nicht in der Lage, sie ein zu ordnen. Er wusste nur noch, wie eine ihm bekannte Stimme einst gesagt hatte: "... Ein armer, aber dummer Tölpel. Er wurde von Riesen erwischt, als er eines ihrer Lager betrat. Wo war das noch gleich... Ach ja, Lager Schlafbaum. Wollte wohl mit diesem Saft das große Geschäft machen. Und nun... Siehe nur, wie sie ihn zugerichtet haben." Es war Keine der Visionen, die ihm Vaermina geschenkt hatte... Er hatte es selbst erlebt. Tolvad hob leicht seine Augenbrauen und blickte Logianus mit einer gewissen Skepsis an, als er so vor sich hin murmelte. Auf welche Art von Geschäfte ließ sich der Kaiserliche ein? "Ihr habt davon also wirklich nichts gewusst. Ihr kommt nicht aus Himmelsrand, wie? Solch einen Auftrag an zu nehmen, ohne diese Gegend zu kennen, war wirklich unklug. Ihr solltet Himmelsrand und seine Kreaturen nicht unterschätzen, Bandit." sprach der Pilger zu dem ehemaligen Soldaten. Kurz hielt er inne, bevor er weiter sprach: "... Hm... Aber ich werde euch einen Ratschlag geben, damit ihr diesen närrischen Auftrag doch noch ausführen könnt." Der Mann in der dunklen Robe setzte sich auf den nächsten Stuhl, er war immer noch übermüdet und hatte nicht mehr genug Kraft, um zu stehen. "... Es ist wahr. Die Riesen sind gefährliche Kreaturen... jedoch... Sie sind nicht allzu aggressiv. Ihr solltet euch dringend von ihren Mammuts fern halten. Wenn sie sich nicht von euch bedroht fühlen, werden sie euch nicht angreifen." erklärte Tolvad im ruhigen Tonfall und ließ dann langsam seinen Kopf sinken. Es dauerte nicht lange, da hörte man unter der Kapuze ein leises Schnarchen hervor tönen. Er war wohl kurz eingenickt...
« Letzte Änderung: 02.06.2013, 13:39 von Laskar »
  01.06.2013, 22:17
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  • Novize
    • Magiergilde
"Nun gut, wenn sich jetzt keiner an einer Partie versuchen will, dann vielleicht später.", sagte Ernand und räumte Brett und Figuren wieder vom Tisch. Dann ging er zu Valedrian und sagte: "Ich denke, es handelt sich um eine Verzauberung, die Zerstörungszauber verstärkt. Aber ich bin mir eben nicht sicher....ist das wirklich so entscheidend? Ich bin leider überhaupt nicht in der Schmiedekunst bewandert, ich könnte ja nicht mal ein entzweigebrochenes Schwert reparieren, ganz zu schweigen von so etwas filigranem wie dieser Kostbarkeit hier.". Der Ring, alt und abgenutzt, sah natürlich überhaupt nicht nach etwas kostbarem aus, aber Ernand schien das nicht zu stören. Er dachte an die Möglichkeiten, die sich ergaben, falls er den Schatz tatsächlich heben konnte. Das Problem würden die Hindernisse auf dem Weg sein, einige natürlicher, einige künstlicher Art. "Ich werde Geleitschutz anheuern müssen, und guten noch dazu, der nicht die Nerven verliert, wenn diese Untoten sich erheben und auf ihn zugewankt kommen. Das Problem ist in diesem Fall natürlich der Sold, die meisten wollen Vorausbezahlung, und das kann ich mir bei weitem nicht leisten...wahrscheinlich wird es unter den jetztigen Bedingungen noch ein oder zwei Jahre dauern, bis ich meine Expedition starten kann. Nun gut, ich habe solange gewartet, da machen ein oder zwei Jahre das Kraut auch nicht fett.". Während er über diese Dinge nachdachte, war er so abwesend, das er kaum noch mitbekam, was um ihn herum passierte.
Gipfelnebel-Herrenhaus Statistiken: Runden insgesamt: 8 | Runden mitgespielt: 7 | Runden gewonnen: 6 | Runden überlebt: 4 | Rollenverteilung: 5*Gut;1*Böse;1*Drittpartei
Sieht schon ganz gut aus, aber besser geht immer.
  15.09.2013, 16:15
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  • Schildknappe
    • Legion
Dem ehemaligen Legionär missfiel die Erwähnung des Wortes 'Bandit' sehr, doch dennoch schluckte er seinen Groll hinunter und antwortete Tolvad:
"Nein ich komme nicht aus Himmelsrand. Sehe ich etwa aus als würde ich auf bleiche Mannsweiber und auf das geschmackloses Gebräu stehen, welches sie hier Met nennen?", so scherzte Logianus. "Ich fühle mich eher in südlicheren Gefilden zuhause. Dort wo die Frauen noch zierlich und schön und geheimnisvoll sind. Ich danke euch jedoch für euren Rat Tolvad und werde mich vor diesen Riesen, sowie ihren Mammuts in Acht nehmen." Der Söldner wusste nicht, ob der Pilger seine Antwort überhaupt gehört hatte, da ihn nun anscheinend der Schlaf endgültig überkommen hatte. Also wandte sich Logianus  an Valedrian: "Da Ernand gerade das Wort Geleitschutz erwähnt hat: Ich bin bereit, wenn ihr es seid. Regelt eure Angelegenheiten hier und sagt mir einfach Bescheid, wenn wir aufbrechen können." Zu Ernand sprach der Kaiserliche: "Sobald ich wieder da bin und ihr euren Geleitschutz immer noch nicht gefunden habt, so würde ich euch gerne meine Hilfe anbieten. Ich schätze, dass es wohl nicht allzu lange dauern wird. Für Abenteuer und gefährliche Unternehmungen bin ich immer zu haben. Untote können mir überhaupt nichts." Logianus zwinkerte in die Runde. "Aber falls Valedrian es nicht allzu eilig haben sollte, so würde ich liebend gern mehr über diesen Schatz hören und worum es sich dabei genau handelt. Ihr habt allmählich meine Neugierde geweckt."

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  19.09.2013, 02:06
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  • Fremdländer
    • Neuling
Bei dem Wort 'Schatz' wurde Odeiran hellhörig. Als Dieb war er quasi darauf trainiert, alles zu hören oder zu sehen, was potenzieller Profit sein könnte, und dieses Wort gehörte definitiv dazu.
Der Dunkelelf tauchte hinter Logianus auf.
"Ich wäre im Übrigen auch dabei ... meine Bedingung wäre, dass ich behalten darf, was ich auf dem Weg finde - natürlich abgesehen vom Schatz", schloss er sich dem Angebot seines Vorredners an. Das war doch ideal ... Geleitschutz klang für ihn nach einer durch und durch legalen Arbeit und man erlebte sogar was dabei. Ob der Nervenkitzel mit dem Gefühl mithalten konnte, von Schatten zu Schatten zu huschen und alles Wertvolle einzusacken, stets unter dem Risiko entdeckt zu werden? Mit Sicherheit. Er hatte noch nie wirklich mit Untoten zu tun gehabt, aber er wusste, dass sie gefährlich waren. Aber ein gezielter Treffer mit einem Pfeil in den Kopf dürfte das Problem lösen. Ob Gift wohl bei Untoten wirkte? Wohl eher nicht.
Allerdings gab es ja zuvor auch noch etwas anderes zu eredigen. Kurz blickte er zu Valedrian, dann zu Logianus und schulssendlich wieder zu Ernand.
"Aber jetzt sagt mal, was ist das für ein Schatz? Gold? Juwelen? Artefakte? Oder ist das so eine 'Wissen ist der größte Schatz überhaupt'-Kiste?"
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~Kirito~
  19.09.2013, 18:48
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  • Novize
    • Magiergilde
Ernand tat sein möglichstes, zu erklären, was er schon wusste: "Nun ja, der Schatz besteht aus zwei Teilen, einer davon dürfte für euch interessant sein, aber für mich nicht, und mit dem anderen verhält es sich wieder umgekehrt. Die alten Nord haben ihn dort versteckt, weil die damaligen Machtinhaber nicht viel für Wissen übrig hatten, aber ich will jetzt nicht so sehr in die Geschichte abschweifen. Da es sich sozusagen um das Erbe einer der damaligen Adelsfamilien handelte, dürften viele Stücke von Wert dabei sein: verzauberte Waffen, prächtige Schmuckstücke, meisterhaft gearbeitete Rüstungen und Schilde. Noch dazu ein nicht unbeträchtlicher Haufen Gold. Aus diesem ganzen Kram besteht der erste Teil das Schatzes, er interessiert mich nicht im geringsten, also könnt ihr ihn unter euch aufteilen. Was mich angeht, so werden sich unter diesen Schätzen auch zwei Bücher finden, eines mit dem Titel "Die Essenz der Metalle" und das zweite mit nur einer daedrischen Rune auf dem Einband. Die hätte ich gern. Sie haben für euch auch keinerlei Wert, nicht mal Sammler würden dafür mehr als vierzig Septime bezahlen.". Nachdem er das gesagt hatte, wartete er auf Reaktionen.
Gipfelnebel-Herrenhaus Statistiken: Runden insgesamt: 8 | Runden mitgespielt: 7 | Runden gewonnen: 6 | Runden überlebt: 4 | Rollenverteilung: 5*Gut;1*Böse;1*Drittpartei
Sieht schon ganz gut aus, aber besser geht immer.
  18.10.2013, 19:32
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