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Thema: [JW] "Joslines Wacht"  (Gelesen 13866 mal)

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In der Tat war die gehärtete Lederrüstung unter seinem weiten Alik'r-Gewand schon sehr abgenutzt.
"Mit einem Händler in Not macht man die besten Geschäfte, wie Kaydon immer zu sagen pflegte", so dachte der Abenteurer bei sich.

"Nun denn. Die Dienste eines Schmiedes kann ich in der Tat recht gut gebrauchen. Wie ist dein Name Argonier? Trägst du deine Waren bei dir? Mit einer soliden leichten Rüstung und einem kleinen Jagdmesser, oder Dolch, wäre mir im Moment am Meisten geholfen - vorrausgesetzt der Preis stimmt."

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  28.12.2012, 16:00
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*Entweder der alte will mir einfach nicht sagen, wie sein Stab funktioniert, oder er hat tatschlich gute Manieren. Wer weiß, ob er freundlicher wird, wenn ich ihm seinen Stein gebe?* Dabienne entschied sich, vorerst mit der Rückgabe des Steines zu warten. Sie war keine Diebin und wollte ihn auch nicht behalten. Aber der Stab des Magiers hatte sie neugierig gemacht, und ein Druckmittel konnte man immer brauchen. So freundlich wie möglich sagte sie: "Es zeugt von Euren guten Umgangsformen, dass Ihr mich nicht langweilen wollt, Ernand. Aber wie Ihr sicherlich erkannt habt, bin ich in magischen Belangen durchaus bewandert. Und wissbegierig obendrein. Sagt mir, kennt ehr es nicht auch? Das unstillbare Gefühl der Neugierde? Wir könnten uns ja auf einen Wissenstausch einigen. Ihr habt mir sicherlich einiges an Erfahrung voraus und es wäre mir eine Ehre, Euch etwas von meiner Forschung zu zeigen." Dabienne hoffte, dass sie mit der Betonung seiner Erfahrung dem alten Zauberer genug geschmeichelt hat, dass er ihr etwas über den Stab verrät. Natürlich würde sie ihm nicht ihre ganze Forschungsarbeit zeigen, aber zumindest einige Teile, bei denen sie durchaus Rat und Hilfe benötigen könnte. *Wer weiß, dies könnte auch in guter Zusammenarbeit Enden.*
  28.12.2012, 16:17
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"Ich muss euch enttäuschen verehrter Reisender, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich meine Waren prinzipiell nicht bei mir trage,", meinte Valedrian,"aber ich kann euch für 2000 Septimen eine vorzügliche neue Kettenrüstung machen, solltet ihr das Material besorgen. Im Falle, dass ich das Material, das sollten so etwa 5 Eisenbarren sein, kaufen muss, schlage ich den Preis natürlich drauf. Eure vorhandene Rüstung kann ich für etwa 500 Septime reparieren und verbessern. Solltet ihr diese geringen Summen nicht bei euch führen, könnt ihr die Schulden als mein Leibwächter abarbeiten.
Übrigens: Mein Name ist Valedrian Eisenhauer, wie lautet euer?" Und zum Nord gewand:"Trinkt mit mein Freund, auf eine gemütliche Runde!"

Während er dies sprach, musterte er das Aussehen des Kaiserlichen und kam zu dem Schluss, dass dieser nicht das Geld haben würde ihn zu bezahlen, er aber eine neue Rüstung durchaus gebrauchen
würde. Im geheimen dachte Valedrian:"Er wird einen ausgezeichneten Leibwächter abgeben."
« Letzte Änderung: 28.12.2012, 19:03 von Lucla »
Pro Einhorn? Ich bin dabei!

Diese Steam Signatures sind echt cool... :)
  28.12.2012, 16:33
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Ernand musste unwillkürlich über den Vorschlag der jungen Magierin schmunzeln. Sie schien ja wirklich erpicht darauf zu sein, etwas über den Stab in Erfahrung zu bringen. "Natürlich kenne ich das Gefühl von Neugierde. Es hat mich zufällig mein ganzes Leben lang begleitet und lässt mich auch jetzt nicht los. Ich werde euch Teile meines Wissens lehren. Es scheint mir nur natürlich, dass zu tun, denn mir wird nicht mehr sehr viel Zeit auf Mundus verbleiben, und ich kann nicht eher guten Gewissens sterben, bevor ich nicht mein Wissen mit jemandem, der es verdient, geteilt habe.". Bei diesen Worten schaute er sie scharf an. Er glaubte schon, das sie es verdient hatte, aber um sicher zu gehen, würde er einen kleinen Test durchführen. "Nun, fangen wir mit diesem Stab an. Ich habe ihn von einem.....Freund geschenkt bekommen, als Belohnung für einen kleinen Gefallen, den ich ihm erwiesen habe, und er arbeitet anders als ein gewöhnlicher Stab. Er ist in der Lage, Zauber aus allen fünf Magieschulen auszuführen, und leistet dabei mehr als das bloße Kanalisieren der Magicka des Magiers.". An dieser Stelle hielt er inne und wartete auf ihre Antwort, gespannt, ob sie die scheinbare Unmöglichkeit dieses Vorgangs erkennen und anzweifeln würde. Während er auf ihre Antwort wartete, suchte er nach dem letzten wertvollen Gegenstand, den er besaß und bisher hier noch nicht benutzt hatte.
Gipfelnebel-Herrenhaus Statistiken: Runden insgesamt: 8 | Runden mitgespielt: 7 | Runden gewonnen: 6 | Runden überlebt: 4 | Rollenverteilung: 5*Gut;1*Böse;1*Drittpartei
Sieht schon ganz gut aus, aber besser geht immer.
  28.12.2012, 16:54
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Odeiran – Dunmer – 29 – Dieb, Bogenschütze

„Da hinten! Ich glaub das ist er!“, schrie eine der vier oder fünf Wachen des Fürstentums, welche den armen Odeiran durch das Unwetter jagten. Ein Pfeil wurde auf die Silhouette im Regen geschossen, welche die Wachen als den Dieb identifiziert hatten. Sein Ziel erwischte er jedoch nicht – zumindest nicht so, wie es gedacht war. Er streifte die Schulter des schmächtigen Dunmers, zerriss das lederne Polster und Haut und Fleisch, welche darunter lagen. Keine lebensgefährliche Verletzung, solang sie möglichst schnell behandelt wurde.
Odeiran verkniff sich einen Aufschrei aufgrund des brennenden Schmerzes, um die Wachen nicht zu sich zu locken. Oder war das vielleicht besser? Man würde ihn einkerkern, aber auch versorgen.
Oh nein, noch einmal gehe ich nicht in den Kerker! Nie wieder würde er stehlen! Vielleicht konnte er ja auch legal Geld verdienen, als Jäger oder so. Er legte also noch einen Zahn zu, lief, so schnell es ihm möglich war und ließ sich erleichtert an einem Fels nieder, als eine Wache die anderen zurückrief. "Es ist zwecklos! Bei diesem Mistwetter erwischen wir ihn nie!“
Jetzt konnte er endlich durchatmen und erstmals einen Blick auf seine Wunde werfen.  Es brannte wie verrückt, als er sie berührte. „Verdammt“, presste  er mit aufeinandergebissenen Zähnen heraus. Jetzt musste er Hilfe finden. Irgendwo in der Pampa! Na, hoffentlich war ihm das Glück diesmal holder, als bei seinem Diebstahl vorhin.
Nach einigen Minuten konnte er eine Hütte ausmachen. „Bei Azura, bitte lass jemand daheim sein, und ich schwöre, nie wieder gegen das Gesetz zu verstoßen!“ Je näher er der Hütte kam, desto mehr schwand seine Hoffnung. Zumindest sah das Gebäude von außen nicht bewohnt aus. Und sein Zustand wurde zusehends schlechter.  Der Dunmer riss die Tür auf und taumelte hinein. Tatsächlich war das Haus gar nicht so verlassen, wie es von außen den Anschein hatte. Es war sogar recht voll! Ich danke dir, Azura.
„Bitte… bitte sagt mir, einer von euch ist ein Heiler“, keuchte er in die verdutzte Runde, während er sich am Türrahmen festklammerte. Er trug eine lederne Rüstung mit zahlreichen Taschen und Beuteln, einen einfachen Bogen samt Köcher auf dem Rücken und einen Dolch aus Stahl an der Hüfte. Die Kapuze hatte er abgesetzt und sein weißes Haar kam zum Vorschein, welches im recht starken Kontrast zu seiner dunklen Haut stand. Ein violettes Tattoo zog sich über sein Gesicht.
« Letzte Änderung: 28.12.2012, 19:43 von Arukai »
I've been playing MMOs for a long time. And if theres one thing I learned, it's that lions do not concern themselves with the opinions of sheep.
Just take that little voice in your head that tells you to be tactful and understanding - and shoot it. Shoot it in the god damn face.
~Kirito~
  28.12.2012, 19:39
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Ernand wollte tatsächlich sein Wissen mit ihr teilen. Dabienne fühlte sich tatsächlich geschmeichlt - und das wunderte sie. Denn schließlich wollte sie doch nur etwas über diesen Stab erfahren. Was ihr der Magier allerdings sagte, wunderte sie noch mehr. *Ein Stab und Zauber aus allen Magieschulen? Was beim Reich der Leere soll das?* "Das" Dabienne stockte, sie konnte nicht fassen, das sie erzählt bekommen hatte. "Nun, sagen wir das kann ich nicht wirklich glauben. Dies wiederspräche doch allen Gesetzen der Magie." Während sie dies sagte, suchte Ernand nach etwas. War es der gelbe Edelstein? *Ich warte noch kurz ab, wenn er mir den Stab erklärt hat, werde ich ihm den Stein geben! Aber, was soll er mir eigentlich erklären? Zauber aus Schulen der Magie...* Dabienne konnte es immer noch nicht glauben. *Und was meint er mit "mehr als bloße Kanalisieren der Magicka"? Was soll er denn sonst noch machen?*. Dabienne wollte schon Ansetzen, eine Idee zum Stab zu äußern, als das quietschen der Tür erneut zu hören war. Dich gefolgt von einem gekeuchten Ruf. Sie konnte nicht alles verstehen, aber die Worte "Bitte" und "Heiler" hörte sie eindeutig. Offensichtlich suchte ein Verletzter zuflucht in Joslines Wacht. Nun war Dabienne zwar keine ausgebildete Heilerin, aber sie war durchaus hilfreiche heilender Sprüche mächte. Außerdem hatte sie einige schmerzstillende Kräuter und heilsame Tränke im Gepäck.

"Seit Ihr der Widerherstellung mächtig? Kann Euer Stab auch heilen? Sollte er, da benötigt jemand Hilfe" sagte sie zu Ernand und betrat bereits den Wohnraum. Beim Hilfesuchenden handelte es sich um einen Dunmer in leichter, lederner Rüstung die an der Schulter eingerissen war. Unter dem Riss quoll leicht Blut hervor. Sie lief auf den Verletzten zu: "Ich bin der Alchemie sowie der Magie mächtig, lasst mich euch helfen Dunmer."
  28.12.2012, 20:25
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Ernand blieb im Arbeitszimmer stehen und besah sich den Dunmer von oben bis unten. Seine Erfahrung sagte ihm, dass dieser Elf seinen Lebensunterhalt nicht mit einem ehrlichen Beruf verdiente, aber sein Gewissen befahl ihm zu helfen, da er es konnte. Seufzend schloss er zuerst die Tür und flüsterte dann noch einen Befehl. Die Spitze des Stabes öffnete sich wie eine Blüte und gab eine Halterung frei, in die Ernand von allen unbeobachtet den weißen Kristall einsetzte. Mit einem Klicken rastete der Stein in der Halterung ein und die Spitze schloss sich wieder. Das Kristall, aus dem der Stab bestand, vorher so klar, dass man ohne Probleme hindurchsehen konnte, färbte sich so weiß wie der eingesetzte Stein. Ernand öffnete die Tür wieder und ging mit dem weiß leuchtendem Stab in der Hand auf den Dunmer zu. "Wenn du es mir erlaubst, heile ich dich schnell mit meinem Stab, Elf.", sagte er doch ein wenig unwirsch, weil er seine Zeit mit einer Lappalie wie diesem Kratzer vergeuden musste.
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  28.12.2012, 20:45
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Wo bei Oblivion war sein Glück gewesen, als er diese Karaffe stehlen wollte? Egal, es war offensichtlich wieder da. Gleich zwei der Anwesenden schienen das nötige Wissen zu haben, seine Wunde zu versorgen. Mittlerweile hatte er sich näher ans Feuer gewagt, da er doch recht durchgefroren war. "Oh, habt Dank. Dann fangt am besten an", meinte er zu dem Magier mit dem Stab. Er hatte schon begonnen, seinen Schulterpolster abzulegen, um die Wunde zugänglicher zu machen. Sein Blick jedoch blieb am Stab des alten Mannes hängen. Sieht ja aus wie aus purem Kristall, dachte er verblüfft. Gleich darauf fragte er sich, wie viel er wohl wert wäre, vertrieb diesen Gedanken aber schnell wieder. Er hatte ja immerhin geschworen, sich legaler Arbeit zuzuwenden. Und er wollte keinesfalls den Zorn einer daedrischen Fürstin auf sich ziehen!
"Mein Name ist übrigens Odeiran." Er richtete das an alle Anwesenden, um sich nicht jedem einzeln vorstellen zu müssen.
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~Kirito~
  28.12.2012, 21:23
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Logianus wollte gerade seine Feilscherkünste unter Beweis stellen, da schwang die Tür auf und ein Dunmer stürmte herein, der offensichtlich schwer verletzt worden war. Er hatte die Hilfe scheinbar dringend nötig, um die er bat, denn Blut quoll unter seinem ledernen Schulterteil hervor. Kaum war dies geschehen, öffnete sich das Nebenzimmer und die junge Bretonin trat heraus, gefolgt von einem älteren Bretonen, den er bis jetzt noch gar nicht wahrgenommen hatte. Anscheinend wollte der Alte weißmachen er könne mit seinem seltsam anmutenden Stab jede Wunde heilen, wenn es jemand benötigte.
"Sagt mal habt ihr dadrin euren Großvater wiedererweckt? Sind da etwa noch mehr von diesen Hexern da drin?", fragte er die Bretonin. An den Dunmer gewandt meinte er: "Odeiran richtig? Ich würde diesem Spielzeug da nicht trauen! Am Ende ist der große Kristall an der Spitze ein schwarzer Seelenstein und er hält dich darin für Ewigkeiten gefangen. So wahr mein Name Logianus ist - meine Sinne täuschen mich nur selten was ungewöhnliche magische Waffen angeht und dieses Artefakt ist in der Tat sehr ungewöhnlich. Ich habe etwas Verbandszeug da, sowie ein äußerst köstliches Desinfektionsmittel." Er hob die Flasche und nahm einen großen Schluck daraus, in der Hoffnung, dass ihm weitere Überraschungen an diesem Morgen erspart bleiben würden. "Ich hoffe du bist nicht hier um Ärger zu verursachen, denn den hatte ich in diesem Land und besonders heute schon zur Genüge!"
« Letzte Änderung: 28.12.2012, 22:15 von Noah Janus »

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  28.12.2012, 21:52
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Hagen hatte den von Logianus angebotenen Schnaps dankend angenommen. Er war ungewohnt scharf aber er sorgte für eine angenehme wärme im Bauch, die man in solch einer Nacht gut gebrauchen konnte. Die Anwesenheit des Argoniers in der Trinkrunde fand er zwar etwas ... gewöhnungsbedürftig, aber Hagen war der Letzte, der dagegen protestiert hätte, wenn es einen ordentlichen Schluck umsonst gab. Natürlich hätte er dafür zahlen können, oder selbst eine seiner Metflaschen aus den Satteltaschen holen. Ersteres verstieß jedoch gegen die Grundregeln seines Faches. Geld wurde nur dann ausgegeben, wenn es sich nicht vermeiden ließ und selbst dann wurde erst über die Höhe gefeilscht. Wie sonst konnte man reich werden? Und die Flasche von draußen holen würde bedeuten, dass er nur wieder nass wurde. Nein, dazu verspürte Hagen keine Lust.

Zu seinem Glück richtete sich die Aufmerksamkeit aller auf den nächsten Neuankömmling. Ein Dunmer kam halb zur Tür hereingefallen. Er brauchte einen Heiler, wie es schien, doch damit konnte der Nord nicht dienen. Also hielt er sich zurück. Nachdem Logianus seinerseits dem Dunmer hilfe angeboten hatte, antwortete Hagen ihm, wenn auch verspätet auf seine Frage: "Was mich hierher führt? Ein Missgeschick, befürchte ich. Ich befand mich gerade auf einer wichtigen privaten Reise als mein Steigbügel riss. Er fiel herab und nun muss ich auf besseres Wetter warten, um ihn zu suchen und weiterreiten zu können."
Bei seinen Worten kam ihm blitzartig ein Einfall. Er sah Valedrian an: "Sagt, Herr Argonier, wenn ihr Schmied seid, könntet Ihr mir doch sicher einen neuen Steigbügel fertigen. Etwas eisen würd sich hier schon finden, man braucht ja nicht viel dafür. Ich gebe Euch ... sagen wir, 5 Septim. Angenommen?"

5 Septim waren natürlich ein lächerlicher Preis, fast schon eine Beleidigung, aber Hagen wusste, dass es dabei nicht bleiben würde. Es kam darauf an, wie gut sich der Argonier aufs Feilschen verstand. Und ein höherer Preis war immer noch besser, als morgen im Dreck zu wühlen.

« Letzte Änderung: 29.12.2012, 16:30 von Moonlord »

Und Fadomai sagte: „Wenn Nirni ihre Kinder trägt, dann nimm eines davon und verwandle es.
Mach die schnellsten, klügsten und schönsten menschenähnlichen Wesen aus ihm und nenne sie Khajiit.“
  28.12.2012, 22:06
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Obwohl der Schnaps sehr gewöhnungsbedürftig gewesen war, genoss Valedrian jeden Zug den er nehmen konnte, bevor die Tür derart aprubt aufgerissen wurde, dass er fast das Glas fallen ließ. Ein leicht verwundeter Dunmer stand in der Tür und rief nach einem Heiler. Dieses Exemplar seiner bedauernswerten Rasse war besonders schlimm, denn er vertraute auf leichte Rüstung und weinte wenn er darin etwas abbekam. Die Rüstung war sowieso merkwürdig, wie die eines Diebes, der möglichst leise vorgehen wollte. Und von schlechter Qualität war sie auch noch! So eine Schlamperei konnte man bei Valedrian natürlich nicht erwarten, wenn man bei ihm bestellte. Gerade als Valedrian dem Dunmer vorhalten wollte, dass diese leichte Verwundung auch von allein heilen würde, kamen schon die beiden Magier aus dem Nebenraum und machten sich daran ihn zu versorgen.

Den Einwand dieses einfältigen Kaiserlichen konnte Valedrian nur zurückweisen, ein Magier, der sich der schwarzen Künste bediente, wäre nie so friedlich gewesen wie es der alte Mann bis jetzt gewesen war.
Als nun der eingebildete Nord auch noch fragte, ob Valedrian dessen Steigbügel für lächerliche
5 Septim reparieren würde, wurde es Valedrian eindeutig zu bunt. Daher meinte er:"Mein lieber Freund ich werde mir euer Angebot nicht durch den Kopf gehen lassen, ich bekomme 40 Septim und kein Stück weniger für meine Arbeit", und zur Gruppe hin meinte er:" Meine Herren, verehrte Dame! Wir sollten, anstatt uns der schwarzen Künste gegenseitig zu verdächtigen, uns vielleicht einmal aneinander vorstellen, um alle Missverständnisse und oder Vorbehalte aus dem Weg zu räumen. Kommt, setzt euch! Ernand, ich wäre euch sehr verbunden wenn ihr ein Feuer in dem Kamin zaubern könntet. Das alte ist durch den Zug bei der geöffneten Tür leider wieder ausgegangen. Nun erzählt einmal alle, wer seid ihr, woher kommt ihr was wollt ihr? Dabienne, wollt ihr nicht anfangen? Oder ihr, Hagen? Oder vielleicht doch ihr verehrter Abenteurer?"
« Letzte Änderung: 29.12.2012, 13:43 von Lucla »
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  28.12.2012, 23:32
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"Erst nennt ihr meinen Stab ein Spielzeug und dann eine Waffe! Er ist weder das eine noch das andere, er ist ein Werkzeug, das in meinen Händen bisher nur gutes bewirkt hat! Aber ich kann wohl schlecht von einem ungebildeten Kaiserlichen erwarten, über den Tellerrand seiner kleinen Welt hinauszusehen!", wetterte Ernand. Gleichzeitig konzentrierte er sich auf den Heilzauber und ließ seine Magie durch den Stab fließen. Schnell zeichnete er mit der Spitze den Verlauf der Wunde nach, welche daraufhin schnell heilte, bis nur noch ein kleiner Fleck davon zeugte, dass der Dunmer an dieser Stelle jemals eine Verletzung erlitten hatte. "So, das wäre erledigt", murmelte er, hörte dann aber lieber dem schwadronierenden Argonier zu, den wohl der Weingenuss redselig gemacht hatte.

"Ein Feuer wollt ihr? Nun, das lässt sich machen, aber dafür muss ich kurz den Stab neu justieren. Ich bin gleich wieder da.", sagte Ernand und zog sich erneut in das Arbeitszimmer zurück. Mit geübten Handgriffen entfernte er den weißen Stein wieder aus dem Stab, welcher daraufhin durchsichtig wurde, und steckte ihn zurück in den Beutel. Dann nahm er den roten Stein heraus und überlegte, ob er ihn einsetzen sollte oder nicht. Immerhin war die verstärkende Kraft in diesem Fall nicht zu unterschätzen, und Ernand wollte ja nicht das Haus abbrennen oder anderweitig Chaos verursachen.
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  29.12.2012, 00:36
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"Niemandes Hände haben nur Gutes vollbracht.", murmelte der Söldner. "Und die eines Magiers erstrecht nicht."

Unbeeindruckt von der Reaktion des Alten, beschloss Logianus dem Argonier etwas mehr Aufmerksamkeit und Höflichkeit zu schenken.

"Nun mein lieber Valedrian. Ihr wollt also meine Geschichte hören? Mein Name ist Logianus, wie ich schon erwähnte und ich komme ursprünglich aus Anvil in Cyrodiil. Ich habe früher dem Kaiserreich im Großen Krieg gedient und gegen diese Thalmor-Hexer gekämpft. Ich wurde in Hammerfell stationiert und kenne dieses Land mittlerweile wie meine eigene Westentasche. In Rihad freundete ich mich mit einem Rothwardonenkrieger namens Kaydon an und der zuständige Offizier erkannte bald unsere besonderen Fähigkeiten im Kampf. Fortan wurden wir immer zu zweit auf sehr spezielle Missionen geschickt, die Schnelligkeit und Diskretion verlangten. Bei einem dieser Aufträge jedoch, wurden wir von einem Spitzel der Thalmor verraten und wir gerieten in einen Hinterhalt. Ich wurde schwer verwundet, aber Kaydon schaffte es uns in Sicherheit zu bringen."
 
Logianus nahm einen weiteren großen Schluck aus der Schnapsflasche.

"Als die Kaiserstadt dann fiel und unser Kaiser Titus II alle kampffähigen Soldaten für die Rotringschlacht benötigte, wurden wir mit anderen Veteranen der Armee in Hammerfell zurückgelassen, damit die Thalmor glauben würden, dass sich unsere Streitmacht noch in Hammerfell befinde. nach dem Krieg erholte ich mich zusehends und zusammen mit meinem Freund zog ich mehr als 4 ereignisreiche Jahre als Abenteurer durch das heiße Land der Ra Gada. Immer auf der Suche nach neuen Aufträgen und natürlich auch allen anderen Vorzügen die dieses Leben zu bieten hat. Nun hat mich ein besonders lohnender Auftrag nach Himmelsrand geführt. Mein Gefährte und ich, wir sollten etwas Besonderes an einem Ort namens "Lager Schlaftraum" besorgen. Eine dieser bösartigen Kreaturen hat Kaydon auf dem Weg dorthin angegriffen, weshalb wir leider getrennt wurden."

Er hielt kurz inne und genehmigte sich einen weiteren Schluck.

"Ich glaube nicht, dass er noch lebt so wie ihn dieses Vieh angesprungen ist, daher werde ich versuchen meinen Auftrag alleine zu erfüllen und dann nach Hammerfell zurückzukehren. Allerdings bin ich immer für kleinere Aufträge zu haben, wenn sie sich lohnen. Ich überlege ernsthaft nach Abschluss meiner Mission hierher zurückzukommen und mein Glück in Himmelsrand zu versuchen"

Er schaute abschätzend auf die Rüstung von Valedrian.

"Ihr sagt ihr seid ein Schmied und könntet meine Rüstung reparieren? Ich bin leider nicht in der Lage diesen.. stolzen Preis zu bezahlen, da mein Geld an einem anderen Ort versteckt liegt. Wohin führt denn euer Weg Herr Eisenhauer? Wenn es nicht zu weit von hier ist, könnte ich euch ein sicheres Geleit bieten. Als Ausgleich erbitte ich 500 Goldstücke und dass ihr eure zweifellos großartige Kunst an der Reparatur meiner Lederrüstung erprobt."

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  29.12.2012, 14:23
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Das das Angebot alles andere als gut war, wusste Valedrian. Die Lederrüstung Longianus war eine sehr gute, daher wird sie nach Valedrian's Schätzung ungefähr 1000 - 1350 Septime gekostet haben. Trotzdem war der Preis alles andere als angemessen, in jeder nächsten Stadt könnte er einen Söldner finden, für den er keine Rüstung zu reparieren hatte und dann immer noch die Hälfte zahlen würde! Dieser törichte Kaiserliche wollte also feilschen? Das konnte er haben, Valedrian konnte sich lange genug als Händler halten, dass sein Fuß besser feilschen konnte als dieser ausgemusterte Soldat! Daher sagte er:"Obwohl ich durch dieses starke Gebräu bereits ein wenig benebelt bin, dazu muss ich sagen, dass Argonier wirklich nicht viel trinken können, ich euer Angebot, das sich anhört als würde es direkt aus dem Reiche Sheogoraht's käme, nicht annehmen kann! Ich mache euch ein neues Angebot: ihr begleitet mich bis nach Weislauf, wo ich eure Rüstung für 450 Septime reparieren werde, wobei jeder Tag, an dem ihr mich begleitet, meinerseits mit 10 Septimen honoriert wird."

Nach einem weiteren Schluck des -wirklich guten- Schnapses und einem begierigen Blick auf die Bretonin meinte Valedrian weiter:"Longius, warum sollten wir hier so viel feilschen, lasst es uns das doch bei einem guten Schluck Wein in einer Taverne in Weislauf klären! Mich interessiert viel mehr von welchem Tier euer Freund angefallen wurde, damit ich weiß wovor ich mich in Acht zu nehmen habe,
wenn es selbst einen gestandenen Abenteurer dahinrafft!"
Darauf meinte Valedrian, zur Bretonin gewandt:"Kommt doch süße Dabienne, setzt euch zu uns!
Wir haben einen guten Tropfen und ich würde mich eurer Gesellschaft erfreuen!"
Dieser Satz und ein paar Gläser eines guten Tropfens hatten auf seinen Reisen wirklich schon viele -auch nicht argonische- Frauen dazu gebracht mit ihm die Nacht zu verbringen. "Lieber in die Großoffensive gehen bevor die Anderen es tuen", dachte sich Valedrian als er gegenüber der Frau sein nettestes Lächeln aufsetzte.
« Letzte Änderung: 30.12.2012, 11:43 von Lucla »
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  29.12.2012, 21:25
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"Nun erzählt einmal alle, wer seid ihr, woher kommt ihr was wollt ihr? Dabienne, wollt ihr nicht anfangen? Oder ihr, Hagen? Oder vielleicht doch ihr verehrter Abenteurer?", hatte Valedrian gesagt. Doch bis auf den Alik'r ... oder Kaiserlichen, wie sich herausstellte, hatte es niemand für nötig gehalten, darauf zu antworten. Hagen schloss sich dieser Meinung an. Was ging es diese Leute an, dass er auf dem Weg zu seiner Braut war? Gar nichts!
Während Valerian und Logianus nun um den Preis einer Rüstung oder deren Reparatur zu handeln begannen, sah er sich lieber etwas im Haus um. 40 Septim für einen Steigbügel hatte der Argonier verlangt. Das war doch die Höhe! Dafür bekam er in Markarth einen Bügel aus purem Silber, wenn er etwas mit Ghorza "plauderte". Und das Material würde die Echse sicher auch noch extra berechnen wollen. Zumindest das Gespräch über die Rüstung verlief in diese Richtung.
Hagen stocherte also erst einmal in den dunklen Ecken des Raumes herum und schließlich wurde er sogar fündig. Zuerst fand er einen Hammer und dann einen alten Kerzenhalter, das musste doch gehen. Ein paar Schläge hier, etwas biegen da, so schwer konnte das doch nicht sein.
Gerade wollte er die sachen Valedrian mit einem neuen angebot von 20 Septim übergeben, als dieser begann, die Bretonin anzusäuseln. Das ging ja nun gar nicht!
"Ja, wie es scheint können Argonier wirklich nicht viel trinken, ohne Unsinn zu reden", wandelte er eine Bemerkung ab, die Valderian vorhin selbst gemacht hatte. Er warf ihm Hammer, Kerzenhalter und sogar zwei 20-Septim-Münzen in den Schoß. Jetzt kam es ihm nicht mehr aufs Feilschen an. "Hier, nehmt, beginnt mit der Arbeit und denkt nicht an Dinge, zu denen Ihr physiologisch nicht in der Lage seid!"
Zur Sicherheit trat er daraufhin einen Schritt zurück und ließ die Hand zum Griff seines Schwertes sinken.

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  30.12.2012, 08:54
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" Ihr wollt also provozieren? Nun, das könnt ihr haben!",sagte Valedrian grinsend zu dem hochnäsigen Nord und sprach weiter:"Nun gut, lasst uns doch einmal die Situation überdenken! Ihr sitzt hier fest, weit und breit ist nur ein Schmied in der Nähe und ihr lehnt dessen Angebot ab und versucht eurerseits diesen Schmied mit einem Hungerlohn abspeisen? Ohne eine Reperatur steckt ihr hier für immer fest und wie ihr eben sahet ist das Schmiedehandwerk garnicht so leicht zu erlernen. Nun überdenkt besser euer Angebot! Ich mache euch meinerseits ein Angebot, welches ihr nicht ablehnen könnt! 50 Septime! Nicht weniger! Solltet ihr erneut versuchen zu handeln erhöht sich das Angebot um weitere 10 Septime!
Wisst ihr was? Euch bleibt nichts anderes über! Haha!"
Nachdem Valedrian dem Herren sein Angebot unterbreitet hatte, nahm er den Hammer und warf ihn, beiläufig und mit großer Kraft, dicht an dem Kopf von Hagen vorbei. Nachdem der Hammer an der Wand abprallte und der Hammerkopf sich löste meinte Valedrian nur: "Schlechte Qualität, wirklich!"

Diese Aktion war weniger um Hagen einzuschüchtern, als mehr um Dabienne zu beeindrucken, von ihm begangen worden. "Bald meine Liebe, glaube mir!", dachte Valedrian als er seinen Blick von der Bretonin losriss und sich wieder dem Nord und Longianus zuwandte.
« Letzte Änderung: 30.12.2012, 12:46 von Lucla »
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  30.12.2012, 11:59
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Beim Gedanken, dass diese Echse den Geschlechtsakt mit einem Menschenweib vollziehen wollte, verging es Logianus und er beschloss erst einmal von allen Avancen der Bretonin gegenüber abzulassen. Sein Krummschwert vibrierte erneut als der Argonier den Hammer von Hagen in die Hand nahm, was ihm seit er diese Klinge besaß, schon ein paar mal das Leben gerettet hatte. "Jetzt wird es gleich ungemütlich.", dachte der Kaiserliche bei sich und tatsächlich warf Valedrian den Hammer so dicht an Hagens Kopf vorbei, dass es aus Logianus Sicht kaum Absicht gewesen sein konnte.
Der Söldner sprang sofort auf, zückte sein Schwert und hielt es dem Argonier ganz dicht an den Hals.
"Genug! Habe ich nicht schon erwähnt, dass ich an diesem Morgen genug Ärger hatte? Entweder ihr schafft es irgendwie friedlich miteinander zu feilschen, oder du verschwindest von hier!".
Mit einem bedrohlichen Blick sagte er zu der Echse:
"Wie wäre es damit: Wir verschonen dein Leben und ich begleite dich bis nach Weißlauf, wo du meine Rüstung reparieren wirst. Dafür verlange ich kein Gold von dir. Das ist mein letzte Angebot! Solltest du deinen Rausch nicht kontrollieren können, werde ich vielleicht mit deiner Rüstung vorlieb nehmen, nachdem ich sie deinem toten Körper entwendet habe."
"Es wäre nicht das erste Mal.", fügte er in Gedanken noch hinzu.

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  30.12.2012, 13:03
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"Wer kann denn hier nicht friedlich verhandeln? Der der das Schwert zieht, oder der der die Qualität eines Werkzeuges überprüft? Außerdem: Ihr wollt mich töten, nicht andersrum! Um zu eurem Angebot zu kommen: Ihr zahlt nach der Reise 200 Goldstücke und wir sind im Geschäft! Und nun packt die Klinge weg, das ist doch peinlich. Das ist eine Klinge!", meinte Valedrian als er Longianus sein Wahnsinserz-Schwert zeigte. "Und wenn ich mich nicht "friedlich" verhalte wollt ihr mich also töten? Seht euch an: Ein schlecht gemachter Krummsäbel und eine Rüstung die aus dem letztem Loch pfeift! Das ist eine Rüstung!", meine Valedrian als er auf seinen stark gepanzerten und prächtig gearbeiteten Brustpanzer zeigte. "Ernand, bitte schlichtet diesen Streit, ihr als weiser Mann müsstet doch wissen was mit solchen Rüpeln wie Longianus zu tun ist! Sollen wir es wirklich auf ein Duell ankommen lassen, Ernand?"
Pro Einhorn? Ich bin dabei!

Diese Steam Signatures sind echt cool... :)
  30.12.2012, 13:24
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  • Schildknappe
    • Legion
Ruhig aber bestimmt sprach Logianus:
"Nun, wenn diese schlecht gemachte Klinge mit einem Ruck deinen Kopf abtrennt bist du vielleicht vom Gegenteil überzeugt. Willst du es darauf ankommen lassen?"
Der Kaiserliche nahm seine Klinge vom Hals des Argoniers und meinte:
"Ich bleibe bei meinem Angebot. Ich riskiere mein Leben für dich, um dich sicher nach Weißlauf zu bringen. Dafür werde ich jedoch nicht auch noch bezahlen. Solche Geschäfte lehne ich grundsätzlich ab. Der riesige Säbelzahntiger der Kaydon angegriffen hat, wird sicher nicht vor argonischem Fleisch halt machen. Er lauert da draußen irgendwo. Lautlos bis er nahe genug an seiner Beute ist, sie anzuspringen. Mein Krummschwert war ein Geschenk eines großen Kriegers. Es warnt mich vor körperlichen Gefahren und Magie. Das war mein Glück, denn sonst wäre ich wohl ebenfalls dieser hinterhältigen Kreatur zum Opfer gefallen. Dies könnte auch deine Lebensversicherung sein, wenn du auf mein Angebot eingehst."

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  30.12.2012, 13:49
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  • Assassine
    • Dunkle Bruderschaft
Die Macht von Ernands Stab faszinierte Dabienne genauso, wie sie von den Kommentaren der umstehenden Männer über ihn amüsiert war. Sie lies Ernand den Verletzten heilen, er konnte offenbar um einiges mehr bewirken, als ihre Heilzauber. Als der Dunmer, der sich als Odeiran vorstellte, geheilt war, forderte Valedrian den Magier auf, ein Feuer zu entfachen. Er lud zu einer kleinen Vorstellungsrunde ein. Dabienne wunderte es nicht, dass sie den Anfang machen sollte - sie konnte die Blicke der Männer, insbesondere des Argoniers Valedrian, förmlich spüren, doch das Verschwinden Ernands machte sie stutzig. *Das muss mit dem Stab zu tun haben.*, dachte sie. "Nun, ich würde euren Einladungen liebend gern Folgen, doch muss ich zuerst noch etwas erledigen." Dass sich einige der Anwesenden provozierten um sie zu beeindrucken amüsierte sie einerseits, andererseits hoffte sie, dass sie keinen der Streithähne nach enem Duell heilen musste. Als dann Ernand gerufen wurde, den Streit doch zu schlichten wurde es ihr endgütlig zu bunt. Sie ging zu ihm ins Arbeitszimmer um ihm den Stein zurückzugeben. "Ich denke, das hier" sie reichte Ernand den Stein, "gehört Euch."
  30.12.2012, 14:18
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