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Thema: [Tagebuch] Talaria - ehemalige Spionin des Waldes  (Gelesen 1412 mal)

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Hallo Allerseits!

In der Hoffnung, diesem Bereich ein wenig neues Leben einzuhauchen werde ich nun mein eigenes Abenteuer starten.

Ich freue mich über jede Art von Reaktion auf mein Tagebuch, also nur immer her damit!
Ich habe einen Hang ein wenig zu ausschweifend zu werden, sollte dies zu arg auf die Nerven gehen dürft ihr mich gerne zurechtstauchen



Vorwort

Ich werde für die DisD Variante TES IV: Oblivion auswählen.
TES V: Skyrim bietet mir noch zu viel unbekanntes und ausserdem sehe ich das als eine gute Möglichkeit wiedermal das alte Oblivion aus dem Regal zu kramen ;-).
Ausserdem sehe ich es auch als eine gute und angenehme Art meinen Schreibstil zu verbessern.
Das ganze wird auf der PS3 gespielt, was Screenshots etc. ein wenig erschwert, aber ich hoffe das ich hier eine Lösung finden werde. Somit fallen auch sämtliche Mods o.ä. weg. Einzig die Shivering Isles sowie Knights of The Nine werden als Plug-Ins fungieren und werden auch genutzt, so es die Neun denn wollen.
Die Charakterliche Entwicklung lasse ich dabei völlig offen. Auch werde ich mich vom Schicksal leiten lassen. Sprich: Ich werde nur nach logischen Abläufen und Handlungen spielen und keine Quest "absichtlich" ansteuern. Der Schnellreise bin ich grundsätzlich abgeneigt und werde diese somit auch nicht benutzen.

So, kommen wir zum Wesentlichen:





Der Charakter

Name: Talaria
Rasse: Waldelfin
Sternzeichen: Der Liebhaber
Klasse: Agent
Hauptfertigkeiten: Wortgewandheit, Handelsgeschick, Illusion, Schütze, Akrobatik, Schleichen und Sicherheit
Schwierigkeit: Unverändert
Ruhm:0
Infamie:0
Stufe: 1




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Ausrüstung:

Eiserner Bogen mit dazugehörigen Eisen Pfeilen als Hauptwaffe

Stahlkurzschwert mit einem Lederschild für den Nahkampf

Grober Lederbrustharnisch

Sackleinenhose

Grobe Lederstiefel

Rote Samtkleidung und Schweinslederschuhe für den Aufenthalt in Städten und gehobeneren Orten



Absolvierte Quests:

Hauptquest

Entkomme aus dem Gefängniss (am 27. des Letzten Samen)




Vorgeschichte

Talaria galt als eine ausgesprochen talentierte Spionin ihres Stammes in den westlichen Valenwälder.
Mit 14 begab sie sich in Ausbildung, um im 17. Lebensjahr zur offiziellen Spionin im Dienste ihres Häuptlings aufzusteigen.
Anschliessend absolvierte die flinke Waldelfin ihre ersten, leichteren Missionen.
Der Winter verging und Talarias Stamm zog weiter um sich tiefer in den Wäldern niederzulassen.

Talaria wurde beauftragt, das Gebiet nach benachbarten Stämmen oder Feinden zu durchsuchen. Wobei das Eine das Andere natürlich nicht unbedingt ausschloss. Doch das sollte sie früh genug erfahren.

Am 4.Tag ihrer Mission, sie war kurz davor die Mission abzuschliessen und nach Hause zurückzukehren, wurde ihr eine seltene Unachtsamkeit zum Verhängniss.
Der abgeknickte Ast eines Baumes lockte den ansässigen Stamm auf Ihre Fährte. Es dauerte dementsprechend nicht lange bis 8 Pfeilspitzen Talarias Gesicht entgegen ragten. Ihr wurden die Hände gefesselt und die Augen verbunden, dann wurde sie weggeführt. Nach wenigen Tagen Gefangenschaft verkaufte der feindliche Bosmer Stamm Talaria in die Sklaverei.

3 Jahre lang war Sie jeden Sonnenaufgang aufs neue gezwungen auf dem Pelagia Hof in Himmelsrand zu schuften. Da Sie die einzige Hilfsarbeitskraft auf dem Hof war, hatte Sie dementsprechend alle Hände voll zu tun. In den Augen der Hofherrin war sie dennoch nichts als elfischer Abschaum, und das bekam Talaria auch zu spüren. Als Bett diente ein einfacher Heuhaufen zwischen Kühen und Schweinen und etwas anderes als Brot, Kartoffeln, Kohl und Wasser gab es praktisch nie. Die einst freie und stolze Waldelfin führte ein Leben im Elend...

Bis zu diesem schicksalhaften Tag, an dem die regelmässig auf dem Hof einkehrende Khajit Karawane einen ihrer Eisendolche "liegen liess".
Dieses Versehen hatte unserer Bosmerin teuer bezahlen müssen, zwar hatte Sie kein Geld, doch als weibliches Elfengeschöpf hat man schliesslich noch anderes zu bieten...

In der darauffolgenden Nacht schlich Talaria sich also in das Gemach der Herrin um das zu tun, was schon lange getan werden sollte. Dummerweise weckte der letzte Aufschrei der Hofherrin die Wache, welche ohne grosse Mühe die ausgemergelte und ungerüstete Waldelfin zu überwältigen wusste. Der Jarl von Einsamkeit übergab Talaria den Kaiserlichen und so gelangte Talaria vom Regen in die Traufe, von Sklavenarbeit auf dem Hof in die Todeszelle in der Kaiserstadt.

Das erst 21 Jahre alte Lebenslicht Talarias schien zu erlöschen, als...
« Letzte Änderung: 08.02.2013, 18:10 von Schiriki »
  03.01.2013, 18:26
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Morndas, der 27. des Letzten Samen, 3E 433, Eintrag 1

Bei Dibella, was für ein Tag!
Schon verrückt wie viele Wendungen so ein Leben haben kann.
Heute Morgen weckten mich die Sonnenstrahlen, welche durch mein kleines Gitterfenster schienen.
Kaum hatte ich mein Frühstück, altes Brot mit Spuckwasser, heruntergewürgt, da treten auch schon 4 seltsame Gestalten an meine Zellentür.
"Toll, endlich werde ich Exekutiert und kann diesen Rattenmist hinter mir lassen!" war so ziemlich mein erster Gedanke. Ich ging auf die Gruppe zu.
"Zurück Gefangener!" Ein gutaussehender, kräftiger Rothwardone packte mich an meinem Pferdeschwanz (auf dessen Länge ich übrigens wirklich Stolz bin, Ihr solltet ihn sehen, vor Neid erblassen würdet Ihr!) und schleuderte mich in die Ecke. Die einzige Frau in diesem geheimnissvollen Gefolge näherte sich der Wand meiner Zelle und zog an der Kette, an der noch der Arm meines Vorgängers baumelte.

Ich traute meinen scharfen Elfenaugen nicht. Da öffnete sich doch tatsächlich eine Art Geheimgang. Ein verdammter Fluchtweg! Vor meiner Nase, und das die ganze Zeit. Die Götter müssen sich wahrlich von mir abgewandt haben. Als wäre das nicht schon genug, schritt Kaiser Uriel Septim VII als nächstes in meine Zelle. Eine erhabene Aura umgab ihn, und zog mich völlig in seinen Bann. Er erlaubte mir mit Ihnen zu gehen, da er meinte er sähe in mir einen Schicksalsträger.

Nach wenigen Schritten wurden wir jedoch von seltsamen Assasinen in Roten Roben und herbeibeschworenen, seltsam verzierten Rüstungen angegriffen. Ich begriff nicht so recht was vor meinen Augen geschah, das war alles auch schon wieder vorbei. Als ich den Leichen einen Blick zu warf, traf mich beinahe der Schlag.
Der Hauptmann der kleinen Truppe lag mit aufgeschlitztem Körper im Staub der Ruine. Ihre Mitstreiter blieb aber keine Zeit um ihren gefallenen Hauptmann zu betrauern. Im nächsten Augenblick verschwanden Sie durch eine Tür und schlossen Sie ab. Endstation.

Verdammt! Ich begann die Leichen zu durchsuchen, wobei ich mir ein kurzes Stahlschwert des Hauptmanns aneignete. Ein ähnliches kannte ich bereits aus den Valenwälder. Nur war mein damaliges um einiges leichter und schärfer. Doch ich will nicht meckern. Die Wand bröselte und zwei Ratten stürmten durch sie hindurch und auf mich zu. Das war das letzte was sie in ihrem Leben taten. Sieht so aus, als wäre hier doch nicht ganz Endstation. Ich beschloss den weiteren Ratten hier erstmal Einhalt zu gebieten um mich anschliessend richtig umsehen zu können. Das Stahlkurzschwert der Hauptfrau erwies mir dabei ausgezeichnete Dienste.
Wenig später stolperte ich über einen Knochenhaufen, wo auch ein - Hircine sei gepriesen - ein Eiserner Bogen mit genügend Pfeilen für ein ganzes Banditenlager lag. Freudestrahlend nahm ich in an mich und beschloss fortan meine Fähigkeiten als ehemalige Spionin und Agentin aufzufrischen. Sie sind in letzter Zeit ziemlich eingerostet. So schlich und schoss ich mich an Ratten,Untoten und Goblins (Was ist das für ein Ort?!) vorbei bis ich schliesslich wieder zur Gruppe aufschloss. Unterwegs fand ich allerlei nützliche und wertvolle Dinge. Ausser dem Kaiser war jedoch niemand über unser Wiedersehen  erfreut.

Der Kaiser jedoch wurde mir von Sekunde zu Sekunde sympatischer. Wir begannen uns angeregt zu unterhalten über die Neun, das Schicksal und die Sterne. Ich verriet ihm sogar mein Sternzeichen (Der Liebhaber). Das Gespräch hätte sich wohl bis zur nächsten Ära hingezogen, wenn da nicht wieder diese seltsamen Assasinen uns das Leben schwer machten.  Gut, das Baurus (so hiess der Rothwardone) und sein Kumpane diese ohne grosse Umschweife beseitigten und wir unseren Weg hastig fortsetzen konnten. Leider war ich den zwei erfahrenen Schwertkämpfern keine wirklich grosse Hilfe im Kampf...

Völlig ausser Atem erreichten wir eine Sackgasse. Zuerst brachte man den Kaiser in Sicherheit und beorderte mich dazu, ihn zu bewachen. Jetzt ging es schnell.
Baurus und Glenroy liefen in die grosse Halle zurück. Der Kaiser drehte sich zu mir, drückte mir sein goldenes Amulett mit einem riesigen Roten Edelstein in die Hand und befahl mir, das Amulett zu Jaufree in der Weynon-Prior zu bringen. Sie befände sich in Choroll. Ich konnte keine weiteren Fragen mehr stellen, weil sich die Wand neben mir öffnete , einer dieser Assasinen heraussprang und seinen Dolch in den Leib des Kaisers rammte. Ich stand in diesen paar Sekunden in denen das geschah nur regungs- und fassungslos daneben. Der Kaiser ermordet. Tot. Und ich stand keine 2 Fusslängen weit weg! Und wieso um den Willen der Neun gab er MIR das Amulett der Könige? (Baurus sagte mir zumindest es hiesse so)

Er war erstaunt darüber das der Kaiser mir das Amulett anvertraute, akzeptierte aber den Entscheid des Kaisers.
Er erklärte mir wie ich nach draussen gelange. Der Weg war sehr simpel und schliesslich stand ich vor den Toren der Abwasserkanäle..
Freiheit! Der Wind der mir durch die Haare weht, der Geruch des Harzes an alten Baumstämmen... Wie ich das alles vermisst habe!

Doch da war noch ein ganz anderer, muffiger, stinkender Duft. Zu meinem Bedauern waren das die Düfte meiner "Kleider".
Also marschierte ich zielgerichtet ins Marktviertel der Kaiserstadt um mir neue Kleidung zu besorgen. Ich kann ja nicht voll Gerüstet und Bewaffnet durch die Städte Cyrodiils laufen. Ein neues Kleid kaufen. Leichter gesagt als getan.

Nach Stundenlangen suchen, die Sonne hatte den höchsten Punkt längst überschritten, fand ich zumindest etwas akzeptables. Ich schwafelte noch ein wenig mit der Verkäuferin Jesine. Eine wirklich nette Frau.
Sie erzählte mir von einem Ladenbesitzer, der seine Waren zu wahren Spottpreisen anbiete und die Händlergemeinschaft ein falsches Spiel vermute. Ich bot natürlich meine Hilfe an.

Also stiefelte ich zur nächsten Kreuzung und dann nach links wo auch schon der "Fruchtbare Münzbeutel" war. Thoronir, der omniöse Ladenbesitzer, hielt jedoch stillschweigen über seine Geschäftspraktiken. Ich werde wohl nach Ladenschluss mal ein bisschen weiter forschen müssen.

Erstmal begab ich mich jedoch in die Herberge zum Kaufmann. Die Sonne ging langsam unter und ich hatte noch viel von diesem heutigen Tag zu verarbeiten. Ich nahm mir ein Zimmer und setzte mich seit ein wenig mehr als 3 Jahren wieder auf ein richtiges Bett. Es fühlt sich so verdammt gut an!

Anschliessend versuchte ich noch die gefundenen Alchemiezutaten zu verarbeiten, was mir jedoch nur mässig gelang. Naja, es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen...

Es war spät geworden und so begab ich mich ins Bett um meine erste Nacht als freie Waldelfin zu verbringen.





Tirdas, der 28. des Letzten Samen, 3E 433, Eintrag 2

Ein stinklangweiliger Tag. Ich schlug den Tag tot indem ich das Amulett der Könige genauer unter die Lupe nahm und schlief den Rest der Zeit bis zum Einbruch der Dunkelheit, dann heftete ich mich Thoronir an die Fersen.





Middas, der 29. des Letzten Samen, 3E 433, Eintrag 3

Ich belauschte das Gespärch zwischen Thoronir und Argarmir. Wurde jedoch nicht recht schlau daraus und beschloss Argamirs Machenschaften mal auf den Zahn zu fühlen. Ich wartete in der Nähe seiner Wohnung bis er sie verliess. Die kaiserlichen Schlösser waren für mich kein Problem und schwups war ich drin. Ich durchwühlte den Wohntrakt und die Privatgemächer, konnte aber leider nichts belastendes finden. Da hörte ich jemanden an der Tür. Mist! Raus hier! Geistesgegenwärtig eilte ich in den Keller hinunter um von dort aus über die Abwasserkanäle zu entwischen. Doch dort bot sich mir ein Anblick den ich wohl nicht so schnell vergessen werde.
Dem Knochenmehl, den Schädeln und der Schaufel nach zu Urteilen konnte Argamir keine seriöse Handelsperson sein. Das Manifest mit den Namen und Grabbeilagen kürzlich verstorbener bestätigte meinen Verdacht. Ich schnappte mir das Buch und suchte Thoronir auf.

Dieser wollte sich nach der unagenehmen Erkentniss erstmal seines eben verspeisten Abendbrotes in der Herberge zum Kaufmann entledigen. Dann schwor er sich und mir die Geschäftsbeziehung(en) mit Argamir abzubrechen. Doch damit war die Sache noch nicht getan...

... Ich suchte den Friedhof auf um Argamir zu stellen. Es dauerte auch nicht lange bis ich ihn und einen komplizen im Mausoleumder Trentius-Familie auspürte. Die Tür schloss sich in meinem Rücken und mir dämmerte das ich wiedermal in eine Falle getappt war. Schnell zückte ich meine Stahlklinge und hob meinen Lederschild. Dann ging es schnell. Mithilfe des Kuss des Liebenden streckte ich Argamir leicht nieder. Sein Komplize jedoch, eine wandelnde Blechdose, bereitete mir Probleme. Er traf mich mehrere Male mit seinem Langschwert an den ungeschützten Beinen. Ich spürte wie ich zu Boden fiel. Als er sich über mich bog, um mir meinen Gnadenstoss zu verpassen stach ich zu. Das Stahlschwert bohrte sich durch seinen Schädel und er sackte reglos in sich zusammen. Dann wurde es dunkel.

« Letzte Änderung: 04.01.2013, 16:24 von Schiriki »
  04.01.2013, 14:18
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Turndas, 30. der letzten Samens, 4. Eintrag

Ich bin bei Jensine wieder aufgewacht die mich über die Konsquenzen meines Handelns aufklärte.
Froh, eine gute Tat vollbracht zu haben machte ich mich von dannen.

Dann habe beschlossen einem älteren Herr bei seiner Jagd nach den Schlachterfischen zu helfen...




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Uuuuund das wars! -.-
Diese Schlachterfische sind nicht zu unterschätzen...

Werde im Verlaufe des heutigen Abends mich nochmals dran versuchen ^^
  08.02.2013, 18:06
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