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Thema: The Wire  (Gelesen 1311 mal)

  • Hexer
    • Magiergilde
"The Wire ist mehr als eine Polizeiserie, sie ist ein Epos über den Niedergang der amerikanischen Großstadt."
Süddeutsche Zeitung
"Beste Serie seit Jahrzehnten"
New York Times
"wird als das beste Drama, seit es Fernsehen gibt, erinnert werden"
San Francisco Chronicle




The Wire ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die von 2002 bis 2008 in Baltimore gedreht wurde. Aufgezeigt wird der Niedergang der amerikanischen Stadt und des amerikanischen Gemeinwesens. Dazu wird der Drogenhandel in Baltimore beschrieben, unter anderem aus der Sicht von Polizisten, Kriminellen, Drogensüchtigen, Politikern und Journalisten. Der Name der Serie (engl. für Draht/Kabel, auch: Abhörgerät) spielt auf das systematische Abhören der Telefone der Verdächtigen und die darauf fußenden methodischen und geduldigen Ermittlungen an, die als eine der normalen Arbeitsweise der Polizei in Baltimore überlegene Methode dargestellt werden.

Die Serie zeichnet sich durch eine realistische Zeichnung der Figuren aus, deren Persönlichkeit und Beziehungen untereinander über die gesamten Staffeln hinweg entwickelt werden. Allerdings erschweren die komplexen Charaktere und Handlungsstränge den Zugang zur Serie. Dies führte zwar zu einigen äußerst positiven Kritiken, aber auch zu relativ schlechten Einschaltquoten, da viele Zuschauer der vielschichtigen Handlung nicht folgen konnten.

Während Staffel 1 sich mit der Drogenszene in der Innenstadt und den sog. "Projects", einem Sozialbauviertel beschäftigt, besucht die Serie in Staffel 2 den Hafen von Baltimore und kümmert sch ab Staffel 3 auch um die politischen Machenschaften, sodass das Rathaus immer mehr in den Fokus rückt.

Die US-Website Metacritic.com, welche Kritiken von verschiedenen Redaktionen zusammenfasst, bewertet die vierte Staffel mit durchschnittlich 98 %, eine der höchsten vergebenen Bewertungen für eine Fernsehserie seit Bestehen der Datenbank.





Ich bin gerade mitten in Staffel 3 und bin zunehmends begeistert, sodass ich euch dieses Juwel umbedingt vorstellen musste. Wie oft anklingend ist gerade der Einstieg extrem schwer, da am Anfang kaum Cliffhanger vorkommen und man ungewohnt kaum Spannungsbögen pro Folge hat, sondern vielmehr einen Bogen pro Staffel, ja fast pro Serie. Doch nach 2 Wochen ab und zu eine Folge geschaut war ich gefesselt und habe Staffel 2 in nur 3 Tagen angeschaut - nebenher zum Unibetrieb. Noch ein Wort zur deutschen Synchronisierung. Jene finde ich durchaus gelungen und okay, allerdings wird sie kaum an den echten Straßenslang heranreichen - ein Gefühl für die Probleme der Dealer und Junkies usw kriegt man trotzdem - wer die DVDs hat sollte OmU schauen. Im Stream ist jedoch nur die deutsche Sprache verfügbar.
« Letzte Änderung: 12.01.2013, 14:37 von Thunderbird »
Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.
  12.01.2013, 14:30
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  • Beschwörer
    • Magiergilde
Das ist wirklich eine Spitzenserie (HBO hat oft eni gutes Händchen mit seinen Serien).
Wer kann. sollte sie unbedingt im Original schauen.
Die üblichen Krimi-Serienkonventionen werden über den Haufen geworfen, mit einzelnen Folgen wird man nicht glücklich werden, man muss das Ganze sehen. Es fängt eher gemächlich an und entwickelt sich dann langsam, während man immer wieder aus verschiedenen Perspektiven der Handlung folgt.

So etwas würde ich mir mal vom deutschen TV wünschen und nicht den hundertausendsten Tatort aus Hintertupfingen.
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Steam? Never ever! Not in a million million years!
  12.01.2013, 14:41
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  • http://www.seoman-mondkalb.org/index.html


  • Skelett-Magier
    • Untot
Eventuell sollte man mal einen allgemeinen Serienthread eröffnen.. findet bestimmt mehr zuwachs.

Danke für den Tipp! Wenn ich Dexter erstmal durch bin, werde ich mir die Sopranos angucken und das hier vormerken :)
  12.01.2013, 14:44
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