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Thema: Nordkorea kündigt Nichtangriffspakt mit Südkorea  (Gelesen 3975 mal)

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Die Lage verschärft sich. Nordkorea hat den USA nun offiziell mit einem Atomschlag gedroht.

Da sie allerdings keine Langstreckenraketen besitzen, die bis zu den USA vordringen könnten, kommen eher Ziele in näherer Umgebung in Betracht. Möglich wären zum Beispiel Südkorea, Guam oder Japan.

Ich bin niemand der leicht in Panik verfällt, aber ein bisschen Besorgniserregend ist das schon. Zumal ich die Führung in NK auch so einschätze, dass sie in ihrer Verzweiflung wirklich zu extremen Mitteln greifen würden. An einen "Dritten Weltkrieg" glaube ich allerdings nicht. Dazu sind die Chinesen zu klug.
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  04.04.2013, 10:40
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Hätten die Vorgänger von Kim-Jong-Un nicht mit unzähligen leeren Drohungen die Glaubwürdigkeit nordkoreanischen Säbelrasselns untergraben, hätte ich den USA durchaus einen Präventivschlag zugetraut.
Man stelle sich vor, der Iran würde mit Atombombentests und derartigen Drohungen gegen Israel (das offiziell bei den USA den gleichen außenpolitischen Status hat wie Südkorea) und die USA ankommen, die USA wären schon vor Wochen einmarschiert.

Das große Problem bei Ländern wie Nordkorea ist, das der Großteil an ihre Sache glaubt. Auch die Führer dieser Länder glauben daran. Erst recht in der dritten Generation. Egal wie schlecht es den Menschen geht, wenn sie an eine natürliche Überlegenheit ihres Volkes glauben, ist ihnen mit Vernunft nicht beizukommen. Denn Kim-Jong-Il wird vielleicht noch bewusst gewesen sein, das er keinen Krieg gegen die USA gewinnen kann, erst Recht nach dem Fall der Sowjetunion und der Lockerung des chinesichen Kommunismus. Kim-Jong-Un wird das womöglich erst in dem Moment begreifen, wenn seine Häscher an die Tür klopfen.
« Letzte Änderung: 04.04.2013, 11:05 von Grom »
  04.04.2013, 11:04
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Letztens im "heute journal" Klaus Kleber dazu: "In einem Satz ... Es bleibt also spannend."

;)
  04.04.2013, 11:07
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Denn Kim-Jong-Il wird vielleicht noch bewusst gewesen sein, das er keinen Krieg gegen die USA gewinnen kann, erst Recht nach dem Fall der Sowjetunion und der Lockerung des chinesichen Kommunismus. Kim-Jong-Un wird das womöglich erst in dem Moment begreifen, wenn seine Häscher an die Tür klopfen.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass er sich der Lage seines Landes nicht voll und ganz bewusst ist.

Was wäre denn wenn er einen Krieg will eben weil er weiß das dieser nicht zu gewinnen ist? Ein ehrenvoller Kampf in dem der große Füher Kim Jong Un leider den bösen USA und dem Kapitalistischen Süden unterlegen ist und danach Milliarden US Prämie für den Wiederaufbau und den Wandel zu einer Scheindemokratie einstecken?
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  04.04.2013, 18:07
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Kim-Jong-Un wird nach einem Krieg garnichts einstecken. Er wird entweder gefangen und in Südkorea oder den USA zum Tode verurteilt, oder wie bin Laden von einer Spezialeinheit erschossen. Oder er begeht Selbstmord.
  04.04.2013, 18:14
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Man stelle sich vor, der Iran würde mit Atombombentests und derartigen Drohungen gegen Israel (das offiziell bei den USA den gleichen außenpolitischen Status hat wie Südkorea) und die USA ankommen, die USA wären schon vor Wochen einmarschiert.


Das wage ich zu bezweifeln. Vorher nehmen die Israelis die Samson-Option vor. DANN haben wir ein echtes Problem.

@Toipic: Ich würde mir nicht allzuviel Gedanken machen. Die Nordkims rasseln schon ewig mit den Säbeln. Zudem sind sie hier nicht mal die Aggressoren. Das sind die USA und Südkorea, die quasi im Vorgarten Nordkorea's Ihr Waffen platzieren und Spielchen spielen. Die selbe Problematik hatten wir schonmal mit Kuba. Da allerdings hat es niemanden gestört, als die USA genau das taten, was Nordkorea jetzt macht.
  05.04.2013, 18:43
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Das Israel vorher einen Atomkrieg vom Zaun bricht ist natürlich möglich, auch wenn ihnen klar sein muss, das das niemand in Israel überlebt.


Das Nordkorea so isoliert ist, liegt nicht daran, das sie niemand mitspielen lassen will. Es gibt da ja nicht mal Öl.
Nicht die Aggressoren? Das Verhalten der USA und Südkoreas ist zwar alles andere als deeskalierend, doch ist es Nordkorea, von dem die Offensive ausgeht. Und so wie die USA und SK ihre Streitkräfte mobilisieren, mobilisiert NK die Seinen.
  06.04.2013, 13:50
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Das Säbelrasseln Nordkoreas dient wohl zur Stärkung von Kim-Jong-Un innerhalb in Nordkorea, das ist aber jediglich Rätselraten - was alle treiben denn niemand scheint Einblick in Nordkorea zu haben.
Einen Kampf auszulösen macht für Nordkorea, wenn es deren Linie halten möchte, keinen Sinn es sei denn der Kim-Jong-Un möchte sich und Nordkorea ganz bewusst opfern.
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  06.04.2013, 19:47
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