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Thema: Violet- Heldin auf Abwegen  (Gelesen 2557 mal)

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Willkommen,
Schön das ihr meine erste Erfahrung bei Dead is Dead mit meinen Charackter Violet lesen wollt. Es ist schön wieder Oblivion spielen zu können und zu sehen wie schnell man hier wieder die Tastaturkürzeln vergisst. Ich joffe ich schaffe es bis Level 5 xD
Lg lufel

Klappbox
- Ich werde nur am Abend Zeit haben zu schreiben und zu zocken und entschuldige mich jetzt schon mal für die Rechtschreibung.Ich werde versuchen so wenieg zu machen wie es geht^^
-Ich werde versuchen die Gespräche so orginaltreu zusammenzufassen wie es geht
-Logikfehler bitte entschuldigen

Vorgeschichte: Violet wuchs in Windhelm auf, der Stadt des großen Heldesn Ysgramors. Ihre Eltern waren Soldaten und so entschied sie sich früh sich dem Soldatentum zu widmen. Doch das disziplinierte Leben war nichts für sie. Mit 17 verließ sie ihr altes Leben in Windhelm und reiste in ganz Tamriel herum. Sie wollte sich einen Namen machen. So erkundete Violet Dwemerruinen, Ayleidenruinen und war immer auf Reisen. Doch eines Tages, ruhte sich die junge Nord in Bruma in einer Taverne aus und trank Nord-Met. Sie bemerkte nicht wie ein Argonier, ihr Hist-Saft in ihr Met schüttete und sie das austrank. Wie in einem Skoomarausch vergass sie sich selbst und zerstörte fast die ganze Taverne. Bewusstlos wurde sie in das Gefängniss des Kaiserreiches gebracht und ihre neue Geschichte begann...

Steckbrief: Name: Violet
                          Alter: 20
                          Rasse: Nord
                          Sternzeichen: Der Krieger
                          Klasse: Ritter
                          Besinnung: Das Gute, manchmal aber auch einen Hang zum Kriminellen um anderen besser zu helfen.
                          Aussehen:
Klappbox
                          Schwierigkeitsgrad: Standart

Aktuelle Rüstung:  Klingen-Helm
                                    Klingen-Brustharnisch
                                    Klingen-Handschuhe
                                    Klingen-Beinschienen
                                    Klingen-Stiefel
Aktuelle Waffe:
                                   Hauptwaffe: Kataner Nebenwaffe: Silberlangschwert

Questplannung: Kämpfergilde spielen, eventuell Hauptquest. Ah und Obliviontore zu ignorieren, außer es wird Questbedingt nötig.

Erledigte Quest: Liefert das Amulett ab
                                  Feld des Todes
                                  Durchsuchung des Schlosses
                                   Die Zuflucht des Grabfinders
                                   Kein Meter Sicht
                                 Verderbnis und Bewusstsein
                                   Zusammenstoß mit dem Tod
                                  Die trostlose Miene
                                  Paranoia       
                                  Durchbruch der Belagerung
                                  Die Schlacht um Schloss Kvatch
                                  Findet den Erben
                                  Weynon-Priorei
                                  Bärensaison
                                  Die Bruderschaft
                                  Zwei Seiten der Medallie       
                                  Das Geheimniss des Tales           

Aktuelle Quest: Quest holen in Anvil

Weitere Quest: Unfreundlicher Mitbewerber
                                Findet den Erben
                                Eine Tür in Niben
                                Der Anfang
                                Von Geburt an getrennt
                                 Auf der Suche nach euren Wurzeln
                                Der Pfad der Morgenröte

Danke sehr das ihr es bis hierhin geschafft habt zu lesen xD Viel Spaß,
Eure Lufel<3
                         
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« Letzte Änderung: 03.06.2013, 19:18 von lufel »
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  14.03.2013, 18:31
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Tag: Unbekannt ; Ort: Gefängnis


                Mein Kopf...Er tat so weh...Was war nur wieder passiert?Müde stand ich auf. Alles tat mir so verdammt weh. Doch als ich mich umsah, war es nicht die nette Taverne in Bruma in der ich aufgewacht war, nein es war was komplett anderes! Entsetzt realisierte ich das ich in einem Gefängnis saß und meine komplette Ausrüstung verschwunden war! „Bei Talos!“ fluchte ich wütend. Wie konnte das nur passiert sein? Ich war doch nur in Bruma etwas Nord-Met trinken, nicht mehr...Oder? Was war nur in dieser Zeit passiert!? In dieser Stunde war ich sehr gereizt und verzweifelt, doch meine Laune sollte noch schlechter werden.
„Oooh, so ein hübsches Mädchen. Eure Haut ist so hell, so rein. Und Euer Körper ist so … stark. Lasst mich raten. Eine Nord, richtig.“ Wer zum Reich des Vergessenen spricht mit mir? Leicht schlürfend und durch die Handketten beschwert ging ich zum Zellentor und sah mir gegenüber in der anderen Zelle einen geradezu krankhaft grinsenden Dunkelelfen. Das war also der Sprecher. Ich wollte ihm nicht antworten, doch da fing er schon wieder an zu reden.
Ich wette, Ihr glaubt, ziemlich zäh zu sein, hm? Jede Wette, dass Ihr ein Schwert schwingen könnt und so. Na ja, das ist nicht wichtig! Nicht hier drin. Kämpfen ist nicht gut.“
Und ob! Dachte ich. Nicht umsonst wollte ich Heldin werden und ganz Tamriel bereisen aber das es mit einem Gefängnis endet...
„Aber sorgt Euch nicht. Die Wachen behandeln die hübschen Dinger immer recht gut. Bis ganz zum Schluss. Oh, das stimmt. Ihr werdet hier drinnen sterben, Nord!“
Was?! „Hey Dunmer, wie sterben, was meinst du damit?!“ Er lachte mir nur ins Gesicht. „Hey?!!“ schrie wütend und trat mit einem Fuß gegen das verdammte Gitter. Der Dunkelelf verschwand in seine Zelle, sodass ich nur noch erahnen konnte im Schatten und ich setzte mich verzweifelt auf einen Hocker hin. Ich war gerade erst 21 Jahre alt und sollte sterben? Was ging hier nur vor?
Es vergingen nicht einmal ein paar Minuten als ich erneut Stimmen hörte. Mein Mitgefangener krähte nur lachend:“ Sie kommen dich holen Nord!“.
Das war doch alles nur ein Missverständnis...bestimmt! Doch es war keine normale Wache, es waren merkwürdige Wachen und ...der Kaiser! Was machte der Kaiser hier in meiner Zelle?
Diese Zelle sollte doch frei bleiben!“ knurrte eine der Wachen. Trotzdem machten sie die Tür auf und der dunklere von denen sagte zu mir drohend: „Wehe du bewegst dich Gefangener!“ Leicht ängstlich und angespannt ging ich von meinem Hocker zur Wand und sah geschockt zu wie der Kaiser an mir vorbeiging und mich dann anblickte.
„Du...Ich habe dich in meinen Träumen gesehen!“
Wie in deinen Träumen?“ rutschte es mir aus. „Majestät..“ fügte ich hastig hinzu. Selbst als Heldin in einem Gefängnis musste man höflich bleiben...Nicht wahr?
„In den Träumen, die mir die Göttlichen schenken.Du wirst die Zukunft beeinflussen. Folge mir noch ein kleines Stück.“ sagte der Kaiser und wand sich ab. Während ich mit dem Kaiser gesprochen hatte, hatte eine der Wachen, die ich erst jetzt als Klinge identifizierte hatte, eine geheime Öffnung geöffnet und ein Gang führte in die Dunkelheit.
Da hat wohl jemand Glück gehabt.“ sagte eine der Klingen. Das hatte ich und hätte ich mehr Zeit gehabt hätte ich mehr darüber nachgedacht, doch ich musste mich beeilen und ihnen folgen..In meine Freiheit.
Ich blieb der Gruppe auch wenn die Klingen wegen meiner Anwesenheit nervös waren. Ich hätte ja auch eine Mörderin sein können...Aber die war ich bestimmt nicht! Der dunkle Gang endete in einem hellen, Ayleidengemachten Gang. Dann stimmten die Gerüchte, dass die Kaiserstadt direkt über diesen Ruinen läge und die Klingen sie benutzten. Was für Gefahren und Abenteuer hier nur lagen...dachte ich sehnsuchtsvoll. Doch ich konzertierte mich wieder, als merkwürdige in roten Kutten versehene Gestalten auftauchten und gegen die Wachen kämpften. Ich wollte mich mit meinen bloßen Fäusten ebenfalls in den Kampf stürzen, doch der Kampf war zu schnell vorbei und die Hauptfrau war gefallen.
Sie wird uns in Erinnerung bleiben..“ sagte die dunklere Klinge traurig. Ich nickte kaum merklich und fand auf den Boden, ihre Klinge. Vorsichtig hob ich sie hob und merkte es jetzt das mich die Wachen verlassen hatten mit den Kaiser. Die Tür die weiterführte war verschlossen und ich war keine Diebin um so etwas zu öffnen.Zu meinen Glück gab es einen kleineren Durchgang, der durch eine Höhle führte. Wo ich dort auch auftritt überall waren Ratten und zu meinen Entsetzten auch ein Zombie. Ich hatte nur selten einen der Kreaturen gesehen und sie waren abscheulich! Dennoch setzte ich meinen Weg fort und entdeckte Goblins. Sie waren schwerere Gegner als die Ratten doch ich kam glimpflich davon. Die Göttlichen waren mir hold.
Als ich dachte ich würde endlich am Ausgang sein von dieser Höhle, erwartete mich geradezu eine Goblin-Schamanin. Sie schoss mit ihren Stab Feuerzauber auf mich und ich duckte mich so schnell es ging vor diesen Zaubern. Es war eine heikle Sache meine Widersacherin zu töten, doch nach dem harten Kampf nahm ich mir ihren Stab mit. Wenn ich das überleben, kann ich gutes Gold draus machen und mit eine Unterkunft bezahlen dachte ich hoffnungsvoll.
Der Gang endete abrupt und fiel mitten in die hellen, weißen Gänge. Mutig sprang ich den Abhang hinunter und sah, dass ich die Klingen und den Kaiser erreicht hatte.
„Schon wieder diese Gefangene!“rief einer genervt.
Lasst sie, sie wird uns noch ein Weilchen begleiten.“ antwortete der Kaiser gelassen. Wie konnte man bitte in so einer Situation gelassen bleiben?!Ich weiß nicht was passiert war, aber eindeutig war der Kaiser in Gefahr und da würde jeder normale Mensch Angst haben.
Haben sie keine Angst?“ rutschte es mir erneut aus. Ich sollte wirklich lernen meine Zunge besser im Zaum zu halten. Er fixierte mich mit seinen blauen Augen und antwortet mir:
„Wenige dürfen erfahren wann und wo sie sterben und deswegen bin ich froh dass ich das wissen darf. Diese Ruine wird mein Grab sein.“ Ich antwortete nichts darauf, ich war einfach zu perplex von dieser Antwort. So hatte ich sie nicht erwartet.
Die dunklere Klinge gab drückte mir eine Fackel in die Hand: „Mach dich nützlich und halt die Fackel. Ich vertrau dir nicht, aber wenn es der Kaiser will..Um Talos willen!“ seufzte er. Ich folgte ihnen und staunte über diese wunderschönen Architekturen, als erneut die Rotmäntel angriffen. Diesmal kämpfte ich mit, mit dem Schwert der toten Klinge. Es war alles weiterhin ruhig als die eigentlich Tür abgesperrt wurde. Misstrauisch beobachtete ich alles, bis die eine Klinge schrie:
„Ein Hinterhalt! Schützt den Kaiser!“
Ich folgte dem Ruf und lief zum Kaiser, doch es war schon zu spät. Er drückte mir sein Amulett in meine Hand und sagte ich sollte es zu Jauffre finden und seinen Sohn finden. Dann starb er mit einem Dolch im Rücken. Wütend tötete ich den Rotmantel mit dem Schwert und fühlte mich schuldig nicht früh genug gekommen zu sein. Die Klinge die kam war entsetzt.
„Der Kaiser...Nein...Hat er..was gesagt?“ fragte er endlos traurig.
„Ich soll das Amulett zu Jauffre bringen und seinen Sohn finden.“ erwiderte ich.
„Jauffre? Mein Großmeister? Nun...Er lebt in einer Priorei, in der Nähe von Chorol...Danke das du die Klinge von unserer Hauptfrau mitgenommen hast...bring das Amulett hin, den der Kaiser zählt auf dich, selbst wenn er Tod ist!“
Ich nickte. Kurz bevor ich weiterging, gab er mit einen Schlüssel zu den Abwasserkanälen und so musste ich durch die Fäkalien der Kaiserstadt watten, mit Ratten kämpfen und mit letzter Kraft Goblins töten. Noch nie war ich so müde und innerlich zerrüttet gewesen.

Als ich die ersten Lichtstrahlen sah, lächelte ich. Die Sonne...Ich hatte sie vermisst und deren ausgehende Wärme. Ich musste mich schleunigst ausruhen und dieses Amulett wegbringe, denn es war wichtig. Ich ging müde den Weg vom Abwasserkanal hoch zum Tor zum Marktbezirk. Die Wachen draußen musterten mich nur kurz. Eine zischte nur: „Wasch dich, du riechst nach Scheiße!“ Wie recht du hast...Ich stank schlimmer als der letzte Bettler im Hafenviertel.
Ich verkaufte den Stab, das Fleisch von den vielen Ratten und vielen anderen und hatte einen ansehnliche Summe zusammen. Morgen würde ich mir eine Rüstung zusammensuche, doch erst brauchte ich ein Zimmer und Wasser zum waschen. Die beliebte Händlertaverne im Marktviertel war gut genug für mich und ich bekam Nord-Met, was mich positiver stimmte und etwas Brot. Endlich konnte ich mich fürs erste ausruhen. Morgen würde ich viel vorhaben.
« Letzte Änderung: 14.03.2013, 18:38 von lufel »
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  14.03.2013, 18:35
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Vorbereitungen für eine lange Reise

Tag: Sundas Ort: Kaiserstadt; Hinter der Wawnet-Herberge auf einem Pfad

Vorsichtig schloss ich die Augen auf. Nein, im Gefängnis war ich wirklich nicht mehr und die ich hatte auch keine Ketten mehr an meinen Händen. Schnell sprang ich auf und seufzte. Ich musste mich um eine Rüstung kümmern und mich dann nach Chorrol begeben.
Ich ging nach unten, zum Besitzer des Hauses und fragte nach wo ich gute Rüstung kaufen könnte, er riet mir „Zur besten Verteidigung“ zu gehen. Das tat ich auch. Es war merkwürdig durch diese breiten Straßen zu gehen, die gefüllt waren mit Bewohnern in vielen Farben und grimmig aussehenden Wachen. Es fühlte sich falsch an, nachdem was sich im Gefängnis ereignet hatte.
Als ich das Geschäft betrat begrüßten mich zwei Männer. Ich ging automatisch zu den Verkäufer der schwere Rüstung trug. Er hatte viel Auswahl und seine teuerste (Über 9000 Gold!) Rüstung konnte ich mir nie leisten. Die Stahlrüstung wirkte mir günstiger und ich erkaufte sie mir. Doch für die Schuhe blieb mir kein Geld mehr übrig.
Wieder draußen, suchte ich, entgegen meinen Stolz in allen Fässern und Truhen um Geld zusammenzukratzen. Was machte ich nur für diese Schuhe! Mit viel Gemüse, abgetragenen Kleidern und weiteren unnützigen Zeug betrat ich das Geschäft von Jensine. Sie sagte nicht viel zu meinen verkauften, was mich erstaunte. Wer brachte bitte täglich so ein Krempel mit in den Laden?
Mit dem neu dazugekommenen Geld kaufte ich mir meine Schuhe und sah zufrieden aus. Jetzt konnte es losgehen!
So schlenderte ich noch ein bisschen vom Marktviertel bis zum Talos-Platz. Je weiter ich ging, desto reicher wirkten die Häuser. Auch in der Kaiserstadt wusste man wo Arm und wo Reich lebte und in diesem Fall war es der Talos-Platz.
Endlich, ließ ich das Tor hinter mir und entdeckte einen Stall. Einige Pferde waren dort zu sehen und alle viel zu teuer zu bezahlen. Ich ringte mit mir selber...Sollte ich mir eines stehlen, gegen meine Ehre um schneller den Auftrag zu erledigen oder doch der ehren halber und meinem Heldensein lassen?Doch als das Pferd sich außerhalb des Blickfeldes des Verkäufers entzug packte ich das Pferd sanft aber entschieden sprang drauf  und preschte mit ihm über die Brücke. Durch die Schnelligkeit verwischte sich ein bisschen meine Sicht und die Aussicht die man sonst genießen konnte von der Brücke aus, war mir diesmal nicht gegeben.
Auch die Wawnet-Herberge passierte ich, aber blieb nicht stehen. Vlt. Hätte ich hier jemanden helfen können, aber ich hatte immer noch Angst vor den Wachen. Den selbst in meiner Rüstung und meiner Erfahrung im Kampf war ich noch nicht in meiner besten Form. Die Wachen hätten mich zu schnell überwältigt und um mein Kopfgeld zu bezahlen würde mir das Geld fehlen.
Ich sah mir meinen gegebenen Pfad an, der mich nach Chorrol führen würde.
Es würde eine lange Reise werden.



  Violet in neuer Garnitur.
Violet und ihr gestohlenes Ross
« Letzte Änderung: 25.05.2013, 22:55 von lufel »
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  25.05.2013, 22:31
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Eine längere Reise und ein Doppelagentenpriester

Tag: Fredas Ort: Zwischen Wawnet-Herberge und Chorrol; Weynon-Priorei; Ställe von Chorrol

Ich nahm erneut die Zügel meines gestohlenes Pferdes und ritt los. Der Pfad war, deutlich zu sehen und selbst im Dunklem erkennbar. Es gab einen leichten Anstieg nach oben und genau in diesen Anstieg entdeckte ich eine alte Ruine. Mein Endeckersinn rief mich und ich wollte sie mir genauer ansehen. Schnell stieg ich ab, aber als ich in die Nähe der Festung Nickel gehen wollte, griff mich ein verflixter fieser Wolf an. Er hatte mich vollkommen überrascht, aber durch meine neue Rüstung  hatte ich es überlebt. Meine Lust die Ruine genauer anzusehen, schwellte ab und ich ging zurück zu meinem Pferd, was aus irgendeinen Grund, sich wieder wegbewegen wollte.
Seufzend packte ich es wieder an die Zügel und schwang mich auf. Den Anstieg beendete ich schnell und hatte einen unglaublich schönen  Ausblick auf die Kaiserstadt. Von weitem sah sie einfach atemberaubend aus. Ein Juwel in diesem großen Reich.
Doch war man einmal in der Stadt lernte man schnell, dass es nicht nur ein Juwel war, sondern auch Schattenseiten hatte. Dies ließ mich wieder meinen Blick nach vorne richten.
Der Pfad ging sehr linear weiter. Die Natur änderte sich so gut wie gar nicht. Es war immer wieder dieser gleich fröhlich wirkender Wald. Der umringt war von lilanen Holunderbäumen und reichlichen Wild, wie Rehen und Hirschen. Diese Natur gaukelte einem vor wie friedscheinig die Welt war, doch sie war es gar nicht. Das hatte ich auch schon vor dem Gefängnis bemerkt. Ich war in vielen Provinzen gewesen und es gab in jeder Schatten-, sowie Glanzseiten. Es gab keine Lösung, dass alle glücklich sein konnten, da war ich mir sicher. Doch eines war mir klar, ich würde ein kleines Stück dazu beitragen,dass Tamriel ein besserer Ort sein würde.
Das hörte sich aber etwas falsch an, in meinem Ohren. Ich hatte in Müll gewühlt, war in einem Gefängnis und stahl mir ein Pferd. So waren keine Helden! Nicht solche die ich in Windhelm als Held verehrt hatte. Ysgramor, war bestimmt auch kein Dieb gewesen, oder?
Ein Schrei riss mich aus meinen Gedanken. Ich realisierte das ein Bandit auf mich zulief mit einem eisernen Streitkolben. So schnell es ging, sprang ich von meinem Pferd zog mein Schwert und blockte seinen ersten Schlag ab. Ich konterte mit einem Seitenhieb und er strauchelte. Erneut stoß ich zu. Aber mein Angreifer, kam wieder auf die Beine und ich geriet in Bedrängnis. Ich nahm mir einen Heiltrank und tötete ihn Schlussendlich. „Verdammtes Pack“ knurrte ich. So knapp hatte ich noch nie einen Kampf gegen einen Banditen ausgetragen. Ich wusste was das hieß...Mehr trainieren!
Mein verfluchtes Pferd war wieder weggegangen und genervt packte ich es an die Zügel und ritt weiter. Ich hätte es wirklich nicht stehlen sollen!
Auf dem Wege entdeckte ich eine verlassene Farm der Odiil. Das ganze Feld, voller Gemüse war verwüstet und auch einige Zäune waren eingerissen. Was war hier nur passiert? Als ich das Haus betreten wollte, war es verschlossen. Vlt. Waren sie auf der Flucht gewesen, nachdem diese „Wesen“ diese Farm angegriffen hatten. Deswegen öffnete ich die Tür nicht und hoffte später in Chorrol mehr Informationen darüber zu erfahren. Vielleicht konnte ich ja noch helfen?
Er war nur noch eine kurze Passage, bis ich in der Weynon-Priorei ankam. Es war eine kleine, altmodische Priorei, bestehend aus einer Kirche (Selbstverständlich!), Einem Haus für die Priester, einen weiteren Haus (Vlt. Für einen Arbeiter hier?) und einem Stall für die Pferde.
Das gestohlene Pferd ließ ich im Stall und sagte fest: „Du bleibst hier. Ich habe gelernt, das man Pferde nicht stehlen sollte.“Und diesen Entschluss wollte ich wirklich einhalten.
Ich trat in das Gebäude der Priester ein und wurde vom freundlichen Licht und der harmonischen Atmosphäre etwas überrascht. Doch ich fasste mich schnell und sah einen Priester in einer schwarzen Kutte. Selbstbewusst aber mit genug Demut in der Stimme fragte ich:
„Lebt hier Jauffre?“
„Ja, gehen sie bitte nach oben.“
Er hatte nicht einmal aufgeschaut, sondern in seinem Buch weiter gelesen. Ich nickte knapp und ging die Treppe hoch, wo ich diesen Jauffre sah, sitzend an einem Schreibtisch.
„Sind sie Jauffre?“
Er sah mich leicht verwirrt an und nickte.
„Hier, das ist das Amulett der Könige, für sie.“
Der Mann mit den grauen Haaren zog scharf die Luft ein und fragte mich:
„Woher haben sie das Amulett?“
Und so erzählte ich ihm meine ganze Geschichte und übermittelte ihm die letzten Worte des Kaisers. Er schwieg kurz und sagte dann:
„Du wirst Uriels Septim Sohn finden müssen. Ich bin einer der wenigen, der weiß das er einen unehelichen Sohn hatte. Ich selbst hatte ihn wegbracht. Du musst nach Kvatch eilen und ihn herbekommen, bevor unsere Feinde ihn finden.“
Feinde? Ein Sohn? Was?!
Ich hielt selber für mich fest, dass die Hoffnung noch nicht untergehen muss, wenn ich diesen Sohn finden sollte. Mein Problem waren diese dummen Daedra-Verehrer des Merunes Dagon Kreises. Ihr Plan war es alle Septim-Blütige zu ermorden, damit das Drachenfeuer erlischt und nichtwieder auflammt und ihr Meister in unsere Welt eintreten kann. Und ich bekam die wundervolle einfache Aufgabe die größte Hoffnung für ganz Tamriel wiederzufinden. Ach verdammt!
Ich mochte Abenteuer, das versichere ich euch, aber so viel Verantwortung zu bekommen, dass war ich nie gewohnt. Ich war immer nur die kleine Heldin die versuchte ein bisschen zu Helfen, aber das?
Jauffre deutete auf eine Truhe , die rechts neben mir stand. „Nimm dir die Ausrüstung. Ich bewahre sie auf, wenn Klingenmitglieder kommen.“
„Warten sie, sie sind Priester und gleichzeitig Großmeister, also eine Art Doppelagent?“
Er seufzte leicht genervt: „Ihr Aufgabe ist es Martin zu finden. Denken sie über nichts anderes nach, verstanden.“
„Danke“ erwiderte ich sarkastisch und nahm mir den ganzen Inhalt der Truhe. Daraus konnte man sicherlich einen guten Preis machen und mit dem Geld würde ich mir eine bessere Waffe und Trainingseinheiten verschaffen können. Auf dem Weg nach unten hielt mich der Mönch mit der schwarzen Kutte auf. „Ich sehe das sie im Dienst von Jauffre sind. Bitte nehmen sie mein Pferd, dann sind sie schneller wieder da.“
„Danke“erwiderte ich leicht erstaunt. Es war fast als hätten die Göttlichen mir verziehen, dass ich das Pferd gestohlen hatte. Draußen begegnete ich den Schäfer der ganzen Anlage, der so gnädig war und mir einen Reparaturhammer schenkte. Doch bevor ich los reisen wollte, betrat ich die Kirche und betete am Altar. Ich spürte wie eine Kraft, die ich noch nie gespürt hatte, mir neuen Lebensmut gab und mich von innen kräftigte. Mit einem Lächeln verließ ich die Kirche und ging zu den Stallungen. Das gestohlene Pferd hatte sich schon von dannen gemacht und mir blieb mein neues Pferd übrig. Es war gefleckt und hatte die Farbe eines dunklen Apfelschimmels. Eigentlich war ich nie so sentimental, das überließ ich den Elfen, aber ich taufte das Pferd „Schicksal“. Mein Schicksal war voller Überraschungen und das würde sich in Zukunft sicherlich nicht ändern.
Ich sprang auf das Pferd. Nach Kvatch? Nein! Zuerst würde ich nach Chorrol und mich ausruhen sowie verkaufen gehen. Vlt. Würde ich ja noch Informationen über das verlassene Bauernhaus finden!
Von der Weynon-Priorei nach Chorrol war es nur ein kurzer Ritt gewesen. Ich genoss es mit dem Pferd zu reiten und die Strecke war wirklich zu kurz und zu schnell zu Ende gewesen um Schicksal weiterauzuführen. Ich stellte mein Pferd in einer offenen, öffentlichen Stallung hin. Da ich nicht mehr als 7 Gold besaß schlief ich im Stall. Es war eine kalte Nacht, aber nichts in Vergleich zu Windhelm! Morgen würde ich Chorrol betreten.

  Die Kaiserstadt, am Ende des Aufstiegs.
Jauffre, der Doppelagentenpriester.
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  26.05.2013, 00:20
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Chorrol, Heldeneinsatz und eine spannende Untersuchung

Tag: Loredas Ort: Stallungen in Chorrol, Graue Stute

Mich weckten verfrühte Sonnenstrahlen und der Geruch von Pferdeäpfeln. Es war keine gute Idee gewesen gerade hier zu schlafen, aber immerhin hatten die schweren Pferdekörper in der Unterkunft etwas gewärmt. Ich rappelte mich auf, klopfte kurz an der Schulter meines Pferdes und ging los nach Chorrol.
Das Tor wirkte sehr groß und das Wappen war drauf gemalt (Eine große Eiche). Ich trat ein und wirklich, Chorrol wirkte wie eine kleine, aber schöne ordentliche Stadt. Das erste was zu sehen war, war eine weiß-graue Statue. Sie stellte eine Frau da, die einen Mann auf die Knie nahm und ihn vlt. Heilte. Sollte es die Hilfebreitschaft Chorrols darstellen? Ach was fragte ich mich da bitte.
Von dieser Statue aus gingen drei Straßen. Die, die nach geradeaus ging führte zu dieser großen Eiche, der rechte Weg zur Kirche und der linke zum Schloss der Gräfin.
Zuerst aber wollte ich meine Sachen verkaufen, die ich von der Weynon-Priorei bekommen hatte, dann würde ich mir einen guten Schluck Nordmet gönnen. Ich fand den Plan gut und ging zu einem Geschäft was sich verdächtigt nach einem Ramschladen anhörte. „Nordwaren und Handel“ hatten ihren Sitz, links neben dem Tor. Kurz vor dem Laden begrüßte mich eine junge Argonierin die sich mir als Dar-Ma vorstellte und erzählte das ihre Mutter diesen Laden führen würde. Ich lächelte kurz und ging weiter zum Geschäft.
Der Laden war nicht schmuddelig aber auch nicht luxuriös, er war genau richtig eingerichtet. Im Innenraum des Geschäftes begrüßte mich eine Argonierin namens Seed-Neues. So verkaufte ich meine ganzen unnötigen Krempel und reparierte nebenbei meine Ausrüstung. Zufrieden mit meiner Ausbeute ging ich zur „Die graue Stute“. Es war eine sehr schäbige Schenke, die Gäste bewirtete vom Ork bis zum Kaiserlichen. Aber genau das passte zur mir. Ich kaufte mir einen Nord-Met und wollte mir einen Schluck genehmigen als ein völlig aufgelöster Mann in Bauernkleidung auf mich zukam und mir berichtete das sein Bauernhof angegriffen wurde und seine Söhne ohne Wachen dieses beschützen wollten. Er sollte dabei sein, aber er konnte nicht mehr, er sei einfach zu alt. Der ältere Mann tat mir sehr Leid und ich schlug vor mit seinen Söhnen gemeinsam den Bauernhof zu schützen. Er nickte und wirkte etwas glücklicher und so verließ ich erneut Chorrol und ging erneut zur Priorei, um mich mit seinen Söhnen zu treffen.
Die beiden Söhne hießen Antus und Rallus, beide trugen keine wirkliche Rüstung und ich machte mir wirklich Sorgen dabei, ob sie das überhaupt überleben würden. Doch beide waren voller Wut und Enthusiasmus diese Wesen zu töten, dass wir zu dritt zur verlassenen Farm gingen und uns auf dem Feld aufstellten. Rallus sagte noch ein paar mutige Worte und dann ging es los.
Diese „Wesen“ waren verdammte Goblins. Den ersten Ansturm überlebten wir ohne große Rückschläge, es war fast, als würde man Fliegen weg klatschen. Doch der zweite Ansturm war schwieriger zu überstehen und ich musste etwas Magie gebrauchen, um mich zu heilen.
Der letzte Ansturm sollte der fatalste werden. Es waren diesmal nicht nur normale Goblins dabei gewesen, sondern auch ein Scharmützel. Ich konzertierte mich komplett nur auf den Kampf gegen ihn und vergaß die Brüder. Es war ein schwieriger Gegner und ich musste zwei Heiltränke benutzten, damit ich nicht starb.
Ich atmete schwer aus und sah den entsetzten Gesichtsausdruck von Rallus. Was war passiert? Und dann entdeckte ich die Leiche seines Bruders Antus.
„Oh nein...“ flüsterte ich gequält. „Das wollte ich nicht...“ Ich hatte doch dem alten Mann versprochen auf seine Söhne aufzupassen und jetzt war einer gestorben! Was war ich nur für ein Monster was sich Held nannte...
Rallus schluckte tapfer und sagte: „Er ist mutig gestorben und ohne Angst. Wir müssen das meinem Vater berichten.“
Ich brachte kein Wort mehr heraus und folgte ihm zurück nach Chorrol. Ich schaute gar nicht mehr in die Landschaft sondern machte mir die ganze Zeit selber Vorwürfe. Als wir wieder in der Grauen Stute ankamen sah der alte Mann uns erstaunt an.
„Wo ist Antus?“ fragte er sofort.
„Es tut mir Leid, er hat es nicht mehr geschafft.“ antwortete ich matt.
Er sah mich eine Weile an und sagte:
„Ich kann ihnen für nichts danken und muss eine Beerdigung für meinen Sohn vorbereiten. Nehmen sie das, ich bin nicht sehr reich.“
„Danke.“
sagte ich heiser und hätte dieses Gold am liebsten weggeworfen. Ich bekam Gold obwohl ich seinen Sohn nicht retten konnte. Oh Schicksal du liebst mich aber auch oder?
Ob die Neun Göttlichen mir noch verzeihen würden? So ging ich zur Kirche und gab auf dem Weg zwei Bettlern ein Goldstück. Sie brauchte es eher als ich.
In der Kirche erfuhr ich  etwas schreckliches. In Anvil wurden alle Priester ermordet und ein Prophet wäre aufgetaucht. Nicht nur das die Septim-Dynastie am sterben war, jetzt gab es noch verrückte die gegen die Göttlichen heuchelten. Das waren wirklich dunkle Zeiten in Cyrodill.
Als ich am Altar beten war spürte ich wieder diese reinigende Kraft die mich von Innen wärmte. Vielleicht verzeihen sie mir erneut?
Ich fühlte mich wieder etwas stärker und ging wieder raus nach Chorrol. Durch Gerüchte hatte ich erfahren, dass die Gräfin eine Untersuchung einrichten wollte. Vlt brauchte sie ja Hilfe und diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Eilig ging ich den gepflasterten Weg zum Schloss der Gräfin Valga und wurde vom pompösen Protz begrüßt. Natürlich war es ein Schloss, dennoch, wenn man das mit der Grauen Stute verglich, waren das weltliche Unterschiede.
Ich ging bis zur Gräfin, machte einen knappen Knicks und begrüßte sie:
„Seien sie Gegrüßt Gräfin Valga“
„Schönen Tag Reisender, Was führt sie zu mir?“
„Ich habe erfahren das sie eine Untersuchung machen, ich würde gerne helfen, wenn eine Chance dazu besteht“
„Da haben sie gut gehört.Das stimmt, ich führe eine Untersuchung. Jemand hat mir ein Gemälde gestohlen, nämlich das von meinem verstorbenen Gatten. Hätten sie Interesse den Dieb zu finden?“

Ehrlich gesagt, hatte ich noch nie Wache gespielt die nach was Verdächtigem sucht, aber es wäre bestimmt eine gute Erfahrung.
„Das würde mich sehr erfreuen.“
„Gut dann befragen sie auch bitte alle Burgbewohner!“
erwiderte sie und ich bejahte es.
So standen auf meiner Liste der Majordomus Gro-Goth, Der Herold Canyhe Wavvick, Hauptmann Bittner,Orgnolf und Chanel. Da der Herold gleich neben der Gräfin stand befragte ich ihn zuerst. Ihm war nur aufgefallen, das Orgnolf ihm seit einiger Zeit verdächtiger vorkam.
Auch der Majordomus erzählte mir das ihm Orgnolf verdächtiger vorkam, da er in letzter Zeit im West-Turm heimlich trank. So sprach ich mit dem Verdächtigem, der aber war so unhöflich das ich ihn bestechen musste bis er mir erzählte das er in der Tatnacht wegen einer Lieferung Streit hatte und dann Schlafen gegangen war. Ich wusste nicht ob ich ihm glauben sollte, ließ es aber erst dabei. Der Hauptmann brachte mir mit seiner Aussage einen neuen Verdächtigen. Chanel wäre in dieser Nacht ebenfalls im Westturm gewesen und hätte ihrer Meinung nach Magie studiert.
Sofort ging ich zu Chanel, die sich in ihren Gemächern befand. Sie wollte mir ebenfalls nichts erzählen, bis ich sie bestochen hatte. Daraufhin erzählte sie mir nur das sie Essen war in der Großen Halle und dann schlafen gegangen war. Ob ihr glauben sollte wusste ich ebenfalls nicht. Sie wirkte fast zu freundlich und ihre Aussage sehr einstudiert.
Da ich alle befragt hatte musste ich Beweise suchen gehen. Da der Westturm zurzeit sehr unter Verdacht stand, etwas zu verbergen begab ich mich dahin. Auf dem ersten Blick wirkte er nur wie eine Rumpelkammer mit einer Tür zum Gewölbeturm, doch hinter einer Truhe befand sich ein Geheimgang der nach unten führte. Dort war ein Atelier. Ich fand meinen ersten Beweis und wusste das der Täter ein Künstler war.
Als meine beiden Verdächtigten nicht ihn ihren Zimmer waren wühlte ich in ihren Truhen und Schränken rum (Orgnolf Sachen stanken!). Während ich bei Orgnolf nichts verdächtiges fand, war bei Chanel Malersachen zu finden. Sie war für mich eindeutig die Täterin, doch zuerst wollte ich ihre Aussage überprüfen. Somit ging ich in die Große Halle zum Esstisch und entdeckte Malspuren. Sie war wirklich essen, hatte aber davor gezeichnet, vermutete ich. Somit war der Fall geklärt.
Ich stellte Channel und sie erklärte mir ihre Beweggründe für ihre Tat. Sie war in den Grafen selber verliebt gewesen und war die Künstlerin des Bildes gewesen. Doch sie wurde eifersüchtig als sie sah wie die Gräfin das Bild an schmachtete. So holte sie sich ihr eigenes Bild wieder zurück. Sie tat mir schon Leid, aber ich musste streng bleiben.
„Tut mir Leid aber die Gräfin muss es erfahren.“ erwiderte ich. Der Ausdruck in ihren Augen sagte alles aber ich ließ mir nichts anmerken.
Die Gräfin war hocherfreut über meine Ergebnis und belohnte mich mit Geld und ein paar Edelsteine. Chanel wurde aus Chorrol verbannt und ich verließ das Schloss.
Es wurde langsam Abend als ich den Entschluss fasste mich der Kämpfergilde anzuschließen. Wieso sollte ich nach Kvatch gehen? Ich hatte es nicht einmal geschafft einen Bauernsohn zu retten und was wäre überhaupt mit einem Kaisersohn? Nein ich konnte diese Verantwortung nicht tragen, ich würde mich einfach in Arbeit versinken und die musste es bestimmt in der Kämpfergilde in Hülle  und Fülle geben. Da war ich mir einfach sicher. Dieser Jauffre würde einfach jemand anderen finden. Jemand mit mehr Selbstbewusstsein und mehr Mut im Herzen.
Ich ging zum Platz mit der großen Eiche und entdeckte das große Haus der Kämpfergilde, die genau neben der Magier lag. Ich und zaubern? Nein  Magie würde nie was für mich sein. Man musste mit einem Schwert in der Hand sterben in einer Schlacht aber nicht in einem magischen Experiment. Was wäre man denn dann bitte? Eine hochnäsige Elfe? Nein!
Ich trat ein und wurde von einem Dunkelelfen in einer Eisenrüstung begrüßt, er erklärte mir das ich zu Vilina Donton gehen musste um mich anzumelden. Auf dem Weg nach oben traf ich zwei Orks. Sie wirkten wirklich wie große Krieger. Die Meisterin der Kämpfergilde begrüßte mich mit einem Lächeln.
„Ähm Seien sie Gegrüßt. Ich wollte fragen, ob ich mich der Kämpfergilde anschließen könnte?“
„Das könntest du wenn du keine Dunkle Vergangenheit hast und sie auch seien lässt.

Ich log gelassen: „Ich bin eine Nord ich und eine dunkle Vergangenheit? Nein.“
„Das ist gut, Willkommen in der Kämpfergilde. Wenn du Aufträge haben willst geh nach Anvil zu Azzan oder nach Cheydinhal."
„Warten sie ich muss jetzt de ganzen Weg dorthin jetzt gehen?“
„Ja, Viel Spaß noch.“

Nun, dann wusste ich immerhin wo ich mit Schicksal reiten müsste. Ich verließ das Gebäude eilig. Es war jetzt spät Abends geworden und ich ging zur Grauen Stute, wo ich mit einem Reynald Jemane ins Gespräch kam. Der Arme erzählte mir das irgendwer seinen Namen mitbenutzte in Cheydinhal. Ich versprach ihm, dass ich nach diesen Menschen suchen würde. Er dankte mir und ich  holte mir ein Bett in der Grauen Stute.
Wenn ich über diesen Tag nachdenken, weiß ich nicht ob er gut oder schlecht gelaufen ist.

  Das ist Chorrol.
Kurz vor der Schlacht im Gemüsefeld
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  26.05.2013, 12:44
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Eine Reise, unsichtbare Ratten und aufmüpfige Totenbeschwörer

Tag: Sundas Ort: Chorrol, Blockbierquell, Festung Caractus, Roxy-Herberge, Moss-Flesenhöhle, Ställe von Cheydinhal

Am nächsten Morgen stand ich früh auf und kaufte mir ein Brot in der Schenke. Nebenbei unterhielt ich mich mit einem Ork dessen Namen ich schon wieder vergessen hatte (Mussten Orks sich fast immer gleich anhören?) Wie auch immer erzählt hatte er mir das er ebenfalls in der Kämpfergilde war, rausgeschmissen wurde und im Gefängnis landete (Und das sogar öfters!), weil er gestohlen hatte. Ich schenkte ihm nur wenige Mitleidige Worte und verließ danach die Graue Stute und Chorrol.
Draußen erwartete mich Schicksal schon. Es stand immer noch brav neben den anderen Pferden und zufrieden setzte ich mich auf. Ich wusste das der Weg nach Cheydinhal sehr lang sein würde, trotzdem würde ich versuchen ohne große Pausen zu reiten. Mein Plan war es immer noch den ersten Auftrag zu bekommen von der Kämpfergilde.
Zuerst durfte ich den Weg zurückreiten, den ich schon vorhin geritten war, um zur Priorei zu gelangen. Mir gefiel immer noch nicht dieser grüne Wald, es war einfach zu friedlich... In Himmelsrand wusste man immer das überall Gefahr lag, da die Gegend durch ihren vielen Schnee und Gebirgsketten nicht sehr Menschen sowie Elfen unfreundlich war. Als ich nach ein paar Stunden endlich wieder die Kreuzung erreichte, nahm ich den linken Weg der mich nach Cheydinhal führen würde. Der rechte führte zur Kaiserstadt und den anderen Städten.
Ich begegnete auf dem Weg nur einer alten Ruine namens Kaiserreich. Sie war ziemlich eingefallen und wirkte nicht sehr stabil zum eintreten. Meinen Kopf würde ich da eindeutig nicht riskieren. Der Weg wurde etwas steiler und ich entdeckte ein kleines Dörfchen namens „Blockbierquell“. Es waren nur drei Häuser und in der Mitte lag ein großes sauberes Gemüsefeld. Ich fragte mich nur wo die Bewohner blieben. Verlassen sah es eindeutig nicht aus. Verwirrt deswegen stieg ich ab und ging in die eine Herberge hinein. Niemand war zu sehen bis mich eine Stimme ansprach. Hatte ich Halluzinationen?
„Hey du!“ Ich schaute mich um zu der Stimme die ich gerade vornehmen hatte.
„Mein Name ist Diriam Serethi. Ich bin unsichtbar, besser gesagt alle Bewohner hier sind unsichtbar. Du musst uns helfen!“
Unsichtbar? Das würde natürlich einiges erklären!
„Und wie kann ich das? Und wie seid ihr überhaupt unsichtbar geworden?“
„Ein Hochelf, Ancotar, hat sich in eine Festung, hier in der Nähe versteckt. Ich vermute das er der Quell der Probleme ist. Könntest du ihn bitten diesen Zauber aufzuheben?“

Ach ich hätte es ahnen müssen! Hinter den meisten Problemen lagen immer Magie und Elfen zusammen. Aber ich wollte nicht  so sein und antwortete höflich: „Das werde ich machen.“
So verließ ich die Taverne und folgte dem Pfad zur Festung Caractacus, wo ich diesen hochnäsigen Hochelfenmagier finden sollte. Als Schicksal etwas unruhig wurde, war ich verwirrt, was war los? Ich stieg ab und wurde von etwas angriffen, sehen konnte ich es nicht. Instinktiv stoß ich zu und es machte ein leises „Puff“. Der Zauber verflog und eine Ratte kam zum Vorschein. Würde es für mich unsichtbare Gegner geben? Ich hasste Magie.
Ich betrat die Ruine und suchte nach diesem Zauberer, der sehr wahrscheinlich auch unsichtbar sein musste. Vermutlich hätte ich ihn nie gefunden, hätte er nicht gerufen das ich mich nach Oblivion scheren sollte.
„Wo sind sie? Verdammt nochmal ich sehe sie nicht“ knurrte ich genervt. Von diesen Zaubern hatte ich wirklich genug. Als ich ihn endlich antraf stellte ich ihn zurede, seine wundervolle elfische Antwort war: „ Ach in 1 oder 2 Jahren ist das schon vorbei.“
„Aber sie brauchen den Gegenzauber jetzt“ erwiderte ich kühl.
„Nun wenn sie dann endlich gehen. Ich mag Unsichtbarzauber, dann kann endlich niemand sie sehen und ansprechen...“
„Ich will nicht wissen ob sie Magie mögen, ich brauche den Gegenzauber.“
erinnerte ich ihn scharf.
„Ja Ja hier nehmen sie es und stellen sie sich in die Mitte des Platzes, dann sollte alles wieder in Lot gebracht werden.“
Da ich nicht mehr mit ihm sprechen wollte, verlas ich ihn schnell und kehrte nach Blockbierquell zurück. Ich stellte mich mitten ins ordentliche Gemüsefeld und wirkte diesen „Zauber“. Ob er gewirkt hatte wusste ich nicht, aber als ich in die Taverne zurückkehrte sah mich ein freudestrahlender Dunkelelf an.
„Danke sehr für ihre Hilfe. Aber wissen sie, meine Schwestern hätten unsichtbar bleiben können.“ Er lachte dabei und ich lächelte nur knapp. Aber nachdem ich mit seinen Schwestern gesprochen hatte (Unfreundlich Dunkelelfen) hatte ich ihn verstanden.
Es war erst Mittag und ich zog es vor nach einem guten Bier, weiterzureisen Richtung Cheydinhal.

So ritt ich weiter den Weg entlang. Als die Straße nach Bruma gabelte trat mir ein Kloß im Hals und als ich die Berge entdeckte bekam ich leichtes Heimweh. Egal wie viele Provinzen ich verglich, meine Heimat war einfach unbeschreiblich. Ich glaube ich hätte noch lange in Erinnerungen geschwelgt, hätte mich nicht erneut ein Bandit nicht angegriffen. Und die Kaiserlichen nannten ihre Straßen sicher! Nach ein paar Schlägen lag er tot da und ich fragte mich wo er sich versteckt hatte. In der Nähe seiner Leiche fand ich eine Ayleidenruine namens Secrene. Reingehen wollte ich nicht, nachdem ich die vielen Leichen der anderen Banditen entdeckte. Ich hatte ein zu mulmiges Gefühl dabei. Zurück auf dem Weg mit Schicksal eindeckte ich die nächste Taverne namens Roxey-Herberge. Ich konnte es mir nicht verkneifen und ging in die Herberge die sehr voll war. Dort war eine Gruppe von Jägern oder Söldnern, ein Kriegsvetteran, eine Wache und die Wirtin selbst die ich ansprach ob es  Gerüchte gab. Sie erzählte mir über einen Totenbeschwörer namens „Raelyn die Grabfinderin“. Wenn ich diese töten würde gäbe es ein Kopfgeld dafür. Ich stimmte zu und war so wieder auf dem Weg. Diesmal ohne Schicksal da die Zuflucht der Totenbeschwörerin gleich hinter der Herberge in einer Höhle namens „Moos Felsenhöhle“ lag.
Ich ging in die dunkle Höhle hinein und wurde sofort von einer Ratte angegriffen, die ich schnell töten konnte. Dann aber entdeckte ich den Totenbeschwörer und seinen Zombie. Sofort lief ich auf den Totenbeschwörer zu und versuchte ihn schnell zu töten, doch das war nicht einfach und als er fast gestorben war, heilte er sich wieder hoch. Hinderlich wurde die Sache dann als zwei Skelett sich zum Zombie gesellten und seinem Freund den Totenbeschwörer. Nachdem ich fast all meine Heiltränke getrunken hatte, lagen meine Angreifer tot auf den Boden.
Wenn das erst der Anfang war konnte ich den Auftrag sowie die Kämpfergilde vergessen, wenn ich nicht mit einfachen Totenbeschwörer zurechtkam. Obwohl ich einige Wunden hatte und nicht viele Heiltränke lief ich weiter und besiegte weitere Skelette und wartete eine Zeit, bis es mir etwas besser ging, bis ich den nächsten Totenbeschwörer traf. Diesmal machte ich nicht den Fehler erst auf das beschworene zu gehen sondern sofort den Beschwörer selbst anzugreifen.
Ich sparte mir so die Heiltränke und mein Leben. An seinem Körper eindeckte ich einen Schlüssel der sicherlich eine Tür in dieser Höhle öffnen würde. So ging ich den Weg wieder zurück und entdeckte eine verschlossene Tür, die ich mit dem Schlüssel öffnete. Da entdeckte ich die gesuchte Totenbeschwörerin und machte sie mit wenigen Klingen hieben fertig. Auch ihren Kameraden konnte ich töten, indem ich ihn an die Wand drängte, damit er weniger Freiraum hatte zum verteidigen und angreifen.
Nach diesem anstrengenden Kampf kehrte ich zurück zur Taverne und bekam für meinen Lohn mickrige 45 Gold. Für den Aufwand!  Aber ich sagte nichts,gute Helden hielten die Klappe.
So verließ ich die Roxey-Herberge und ich ritt weiter mit Schicksal Richtung Cheydinhal. Der Weg der steiler wurde ging jetzt wieder bergab. Jetzt erst sah man auf der linken Seite die wundervollen Gebirge die Cyrodill mit Himmelsrand teilten und auf der rechten Seite die Kaiserstadt. Ach dieses ganze Land war ein Gegensatz für sich selber. Endlich errichte ich die Abzweigung die nach Cheydinhal führte. Es war schon Abends als ich abbog und nach einer Unterkunft suchte. Ich fand sogar ein Haus (Roland Jenserics Haus), aber niemand war da und alles war abgeschlossen. Das hieß für mich in der Nacht schnell weiterzureisen. In Himmelsrand hatte ich gelernt nie Nachts der Natur zu vertrauen. Das war ihre Tageszeit.
Ich zählte nicht mehr wie viele Bäume ich sah bis ich Cheydinhal sah. Wie glücklich ich war zu wissen, das ich endlich da war. Auch hier war ein Stall draußen. So ließ ich Schicksal hier und schlief erneut im Stall. Morgen würde ich mit Cheydinhal ansehen, meinen ersten Auftrag holen und mehr über den Namen von Reynald Jemane und seinen Mitbenutzer herausfinden.
Müde schlief ich endlich ein.

  Blockbierquell Taverne
Roxy-Herberge
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  27.05.2013, 17:58
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Cheydinhal, Ein sonderbares Bild, Auftrag holen und zu hohe Steuern

Tag: Morndas Ort: Ställe von Cheydinhal, Cheydinhal

Am nächsten Tag wachte ich auf im Pferdestall. Es war eine kältere Nacht gewesen als in Chorrol, das konnte daran liegen, dass Cheydinhal näher an den Gebirgen lag und somit dem etwas raueren Klima ausgesetzt war. Ansehen konnte man das aber nicht, da überall Bäume waren.
Nachdem ich durch das Stadttor gegangen war sah ich mich in einer Stadt, die mich ein bisschen an einen Gotik-Stil erinnerte. Die Häuser waren hoch gebaut und bestanden aus dunklen Ebenholzbalken und weißen Wänden. Das einzige was mich dran erinnerte das ich noch im Kaiserreich war, war der weiße Pflaster weg und die Kirche im Zentrum der Stadt.
Bevor ich mich zur Kämpfergilde begab, wollte ich mich über den Namen Jemane erkundigen. So sprach ich sofort die erste Bettlerin an, die sich auch die Glückslose nannte. Nachdem ich ihr ein Goldstück gegeben hatte wurde sie gesprächig und erzählte, dass ein gewisser Guliver Jemane sich in der Neuland-Schenke aufhielt. Da diese Schenke gleich rechts neben dem Tor lag besuchte ich sie zuerst. Den Suchenden fand ich schnell, da er als einziger am Morgen schon Bier trank an der Theke.
Entschuldigen sie, kennen sie einen gewissen Reynald Jemane, der, der in Chorrol leben sollte?“ fragte ich höflich und hoffte das er mir endlich sagte wieso er den Namen mitbenutzte.
„ Er lebt? Er lebt wirklich noch?!“ rief er überrascht. Dann sah er mich voller Dankbarkeit an und stand schnell auf.
„Ich muss sofort aufbrechen und ihn finden. Wir werden uns noch in Chorrol sehen und ihnen dafür danken,dass sie dieses Wiedersehen ermöglicht haben!“ rief er voller Glück.
Aber bevor ich weitere Fragen stellen konnte, war er davon gelaufen. Nun, dachte ich, wenn ich wieder in Chorrol sein würde, hätte ich immerhin jemanden geholfen.
Doch bevor ich die Schenke verlassen wollte, befragte ich die Dunkelelfen-Bardame, die mir erklärte dass hier sehr viele Dunkelelfen lebten und sie sich selber abgrenzten. Dazu sei ein gewisser Dunkelelfen-Künstler hier in der Stadt und ich sollte mir die Bilder ansehen. Ich und Kunst! Paah!
So ging ich noch verkaufen in den Läden „Borbas Kaufladen“, „Mach-Nas-Bücher“ und „Der Marsch-Reiter.“ Ich kaufte mir neue Heiltränke und reparierte meine Sachen. Zufrieden mit meiner Ausbeute ging ich weiter die Straße entlang, als ich ein lautes Schluchzen hörte aus einem Haus. Was war passiert? Ich ging vorsichtig ins Haus hinein und entdeckte eine aufgelöste Dunkelelfin.
„Was ist los?“fragte ich.
„Mein Geliebter, Rhtye Lythandas hat sich wieder eingesperrt und ich mache mir solche Sorgen um ihn.“ Seufzend blickte ich zu ihr auf. Wahrscheinlich hatte er sich nur bewusstlos gesoffen, um Ruhe zu haben von seiner Geliebten. Dass aber sagte ich nicht und ich versuchte möglichst freundlich zu sagen: „ Wenn sie wollen, kann ich ja nachsehen.“
Sie nickte heftig und so öffnete ich die verschlossene Tür und entdeckte eine saubere Malstube. Ich inspizierte genauer die Bilder und den Boden bis ich ein Bild zu stark berührte und es einen heftigen Ruck gab. Entsetzt schloss ich die Augen und machte sie wieder auf.
Ich war nicht länger in der Malstube, ich saß in einem verdammten gemalten Wald fest. Zu meiner Überraschung sah ich einen Dunkelelfen.
„Wo zu Hölle Oblivions bin ich.“knurrte ich.
„In einem Gemälde, nun schauen sie mich nicht so an! Es ist so dass ich einen magischen Pinsel besitze indem ich meine Gedanken und Vorstellungen so aufs Gemälde zeichnen kann. Aber ein Dieb kam und stahl mir den Pinsel und malte auf mein Porträt Trolle. Ohne den Pinsel kommen wir nicht heraus und ich werde nicht den Pinsel holen, weil ich Angst vor diesen Trollen habe.“ endete er seinen langen Monolog. Schon wieder Magie! Wie viele Probleme wären nicht enstanden wenn nicht schon wieder jemand gezaubert hätte. Aber mir blieb nichts anderes übrig als diesen Dieb zu stellen und die Trolle zu vernichten.
Der Dunkelelf-Künstler gab mir Terpentin-Flaschen, die den Trollen den Garaus machen sollten. So bestrich ich mein wunderbares Schwert, wie ein hinterhältiger Assassine, mit Terpentin ein und begab mich auf die Suche nach den Trollen und dem Dieb. Ironisch war, dass die ganze Gegend ein Wald war. Ich wusste es eben immer, vertrau der Natur und schon überhaupt ruhigen Wäldern nicht. Dann ging das Geschrei los. Der erste Troll entdeckte mich und lief auf mich los. Wutentbrannt lief ich ebenfalls gegen ihn und tötete ihn schneller, da das Terpentin wirkte. Doch der Kampf war nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Ich setzte mich und wirkte freiwillig(!) Magie, um mich zu heilen. Dieser Kampf würde heikel werden. So benutzte ich meine Taktik für die nächsten 4 Trolle bis ich die Leiche des Diebes eindeckte. Ich nahm mir den Pinsel und sah wie zwei Trolle auf mich los liefen. Entsetzt, da ich wusste das ich zwei Trollen nichts entgegenzusetzen hatte, lief ich auf eine höhere Felsplattform und heilte mich schon wieder mit Magie hoch und versuchte von oben meine Feinde zu besiegen, was recht schwer war, aber nach einer gefühlten Ewigkeit geschafft war. Meine Feinde lagen auf dem Boden und ich ging etwas schwerfällig und ausgelaugt zurück zum Künstler. Er wirkte begeistert und begann sofort ein Portal (besser gesagt ein Bild) zu zaubern und so kehrte ich zurück. Seine Frau war sehr glücklich ihren Künstler wiederzusehen und ich selber bekam als Lohn eine magische Schürze die ich sofort verkaufte.
Das komische war, dass ich, seit ich zurückgekehrt war, von der gemalten Welt, sich die Zeit nicht sonderlich weit verändert hatte. So war es erst Mittag und ich machte mich auf dem Weg zur Kämpfergilde. Schon vor dem großen Gildehaus zu stehen verschaffte mir ein kleines Kribbeln, doch bevor ich noch irgendetwas peinliches tun würde, ging ich hinein. Es war ein gemütlich wirkendes Haus, was voller Waffen,Waffenständer,Wappen und Vitrinen bestand. Im ersten Stockwerk eindeckte ich den Ork Burz-Gro Kash der hier die Gilde anführte und organisierte und mir Aufträge geben würde.
Doch bevor ich etwas sagen konnte rief er schon genervt: „Schon wieder ein Frischling. Diese ganze Gilde besteht doch nur aus Leuten die keine Gesellen hat.“Danke für die Einleitung dachte ich grimmig und sagte kühl: „Nun ich kann mich doch bestimmt beweisen. Kann ich einen Auftrag bekommen?“
„Nun einen Lieferauftrag bestimmt. Bring diese Waffen zur trostlosen Miene und das jetzt. Los!“erwiderte er und so verschwand ich wieder schnell vom Gildehaus. Hatte ich jemanden freundlicheren erwartet? Aber waren gerade nicht Unterkriege wie er dafür bekannt so grimmig zu sein? Genervt ging ich wieder weiter. Auf dem Weg traf ich erneut einen Bettler und gab ihm ein Goldstück. Ich fragte ihn wieso in letzter Zeit so viele Bettler hier herumliefen, seine Antwort war das die Steuern zu hoch wurden und wenn ich mehr darüber erfahren wollte, sollte ich Levante Nedaren sprechen. Da mich das sehr interessierte und ich es hasste arme Menschen zu sehen, die besseres verdienten ging zur Dunkelelfin die in der Nähe eines Hauses stand, was versperrt war durch Holzbretter. Wer da wohl wohnte?
Doch das ging mich jetzt nicht an, ich sollte mich um die Steuern kümmern. Die Frau erzählte mir das niemand hier gegen die falschen Steuern hier was ausrichten könnte außer vlt. Garrus Daelliun Ulrich Lelands (Der böse Steuerhinterzieher) Stellvertreter. Somit machte ich mich auf dem Weg zum Schloss von Cheydinhal. Garrus wollte mit mir darüber nicht reden bis ich ihn bestoch. Dann erzählte er mir, dass er was unternehmen wollte, nur wenn er einen Zeugen hätte, ich sollte also den betrunkenen Aldos fand und ihn als Zeugen mitnahm.
Ich musste den armen Bettler lange suchen bis ich ihn fand. Er schlief auf der Straße und er tat mir wirklich leid. Doch indem ich Ulrich festnehmen würde, würde ich auch ihm helfen können. Aldos wollte mir sein Haus zeigen, auch wenn ich nicht verstand wieso. Vlt. Wollte er mir die Situation genauer darstellen? Wie auch immer, wir gingen zum versperrten Haus wo davor eine Wache stand und dann fings an. Mein Zeugen spottete über die Wache und über die Steuer und zog ein Messer.
„Nein! Hör auf!“schrie ich wütend. „Verdammt nochmal hören sie auf!“ Doch die Wache war schneller und tötete Aldos. „Wie können sie nur!“
„Gehen sie weiter Bürger.“
war seine einzige Antwort. Wütend darüber das ich Aldos verloren hatte ging ich zu Llevana. Zuerst wollte sie mir nicht glauben dann wurde ihr Gesichtsausdruck eiskalt und sie sagte nur: „Führ Ulrich hierher und sag ich hätte Beweise gefunden.“
Ihr Ton und die Kälte die sie ausstrahlte gefiel mir überhaupt nicht. Nein, ich würde ihr so nicht helfen, vlt wusste ja Garrus weiter? So beeilte ich mich und erzählte ihm die neue Situation. Auch ihm gefiel das überhaupt nicht mehr und er gab mir einen Schlüssel um Ulrichs privates Zimmer zu durchsuchen. Ich war keine Diebin, und leise zu schreiten war nicht für mich möglich. Trotzdem ging ich die Kaserne der Wachen und wartete bis einer der Wachen den Raum kurz verließ. Schnell lief ich zur Tür, um zum Raum von Ulrich zu gelangen und öffnete sie. Ulrich hatte ein sehr gut eingerichtet Zimmers. Edler als ich das von Wachen erwartet hätte. Auf der Kommode lag ein Brief wo er seinen Schwester schrieb, dass er nächstes Mal mehr Geld schicken würde um einen Palast zu bauen. Dieser Brief würde ihn in den Kerker bringen!
Ich nahm schnell meinen Weg zurück und brachte den Brief Garrus. Es überraschte ihn das ich den Brief fand und was da überhaupt stand. Er sagte mir, dass wir uns in 2 Stunden in „Zur Herberge“ treffen würden. Das traf sich auch gut. Es war schon mittlerweile Spätnachmittag geworden.
In der Herberge trank ich ein bisschen Dunkelbier und aß ein paar Äpfel. Sich endlich ausruhen zu können tat einem gut. Die zwei Stunden gingen sehr schnell um und Garrus kam wieder. Er erklärte mir, dass er jetzt die Wachen anführte und mir der Graf dankte. Ich bekam Gold und freute mich darüber. Cheydinhal konnte ich helfen und das Gefühl tat gut.
Ich mietete mir ein Zimmer „Zur Herberge“ und schlief ein. Morgen würde ich einen Auftrag für die Kämpfergilde bestreiten.

Cheydinhal
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  28.05.2013, 19:39
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Ein Auftrag, eine Reise und kurz vor Skingrad

Tag: Tirrdas, Middas und Turdas Ort: Cheydinhal, Trostlose Mine, Skingrad Ställe

Ich war viel zu spät wach und meine Waffenlieferungen würde ich zu spät abgeben. Schnell stand ich auf und aß noch nichtmal. Vor den Ställen holte ich Schicksal und suchte nach der Mine die Nord-östlich lag, man nannte sie auch trostlose Mine. Ich ritt auf keinen Pfad und suchte mir selber in diesen endlosen Wald einen Pfad mit Schicksal.
Die Mine war nicht weit entfernt gewesen und ich band Schicksal etwas weiter weg. Den vor der Mine hatten sich mehrere Goblins platziert. Ich zog mein Schwert raus und lief auf die Goblins los. Diese schrien und gingen auf mich los, mit kleinen alten Eisendolchen. Es war ein wunderbares Gefühl sich überlegen zu fühlen und diese kleinen Biester endgültig zu töten.
Nach diesen kleinen Kampf betrat ich die Mine. Ich musste nicht weit gehen und sah an einem Lagerfeuer drei Mitglieder aus meiner Gilde.
Ich sprach die Rothwardonin, Rienna an.
„ Ah gut das du da bist! Verteil die Waffen doch und dann gehen wir diese Goblins töten.“
„Natürlich“
sagte ich ruhig. Dem Ork Brag-gro Bhag gab ich den schweren Kriegshammer, da Orks solche bestimmt mehr mochten als normale Kaiserliche wie Eldior, dem ich das Schwert gab.
Nach der kleinen Verteilung gingen wir tiefer in die Eigenweide der Mine und töteten die Goblins. In einen der Haupträume konnte man erkennen, welches Massaker diese Viecher angestellt hatten. Überall lagen tote Minenarbeiter in ihrer eigenen Blutlache, ihre Werkzeuge noch verstreut. Wütend wegen den vielen Leichen hier, kämpfte ich noch heftiger gegen die Goblins. Gegen einen einzigen Gobelin zu kämpfen ist kein Problem, doch wenn drei gleichzeitig auftauchen, dann wurde die Sache riskanter und gefährlicher. Und da ich in solch einer Situation stand konnte ich auf meine Gildenmitglieder nicht aufpassen und entdeckte erst, nach dem Eifer des Gefechtes, dass Rianna gestorben war. Aber was hätte ich nur dagegen tun sollen? Hätte ich besser kämpfen sollen, um sie zu schützen?Ach, egal mit wem ich war, er starb nach einer kurzen Zeit. Ich hatte eine tödliche Reichweite.
So zog ich mich aus der Mine zurück und ritt mit Schicksal zurück nach Cheydinhal. Burz-gro Kash war nicht erfreut, dass es Opfer bei der Mine gab. Ich wollte mich entschuldigen, aber er brach mich ab und beförderte mich zum Schüler. Da er jetzt keine Quest für mich hatte, da ich keinen neuen Rang innehatte, der dafür passen würde, sollte ich zu Azzan in Anvil. Cheydinhal und Anvil waren sehr weit entfernt und ich müsste Pausen über Skingrad und Kvatch einplanen. Bei dem Wort Kvatch bekam ich immer noch ein mulmiges Gefühl. Mein Gewissen sagte ich sollte Jauffre helfen, mein Kopf sagte mir das ich das nicht schaffen würde. Was würde ich tun wenn ich in Kvatch wäre?Doch zuerst müsste ich nach Skingrad und das wären 2 Tage voller reiten, wenn ich mich beeilen würde. So schlief ich in dieser Nacht im Gildehaus und ging dann, nachdem ich mich gesättigt hatte, zu den Ställen und ritt mit Schicksal wieder los.
Zuerst würde ich wieder den bekannten Weg, den ich schon von Chorrol aus geritten war, zurückreiten müssen. Das Haus was ich auf dem Weg gesehen hatte (Roland Jesercis Haus) war immer noch verschlossen. Vlt war der Besitzer Tod oder er war unterwegs? Doch wie auch immer, ritt ich weiter, bis die Straße sie gabelte und ich den Weg nahm der links ging, Richtung Bravur und Leyawiin. Würde sich der Wald bis zum Ende erstrecken? Hieß es nicht das in Leyawiin, was sich zur Grenze von Schwarzmarsch erstreckte es dort sumpfartiger war und das in der Nähe von Anvil es keinen richtigen Wald gab, sondern sehr hohe Gräser? Ich achtete auf die Änderung der Natur hier, aber eindeckten konnte ich nichts. Dieser lange Pflasterstein weg führte endlos, durch den endlosen Wald.
Nach einiger Zeit wurde ich durstig und ich ritt in die Nähe des großen Rumore Sees, welcher nicht weit vom Weg war. Ich nahm ein paar gierige Schlucke, als ich eine sonderbare grüne Pflanze eindeckte, die einen leichten summenden Ton von sich gab. Was war das? Meine Neugier war groß und so entfernte ich die Pflanze vorsichtig vom Boden und nahm sie mit. Vlt. Würde ja jemand in einer Stadt mehr über diese sonderbare Pflanze wissen?
Meine kleine Entdeckung war beendet und ich ritt weiter, dem Weg entlang, bis ich an einer großen Brücke ankam. Mitten auf der Brücke stellte sich ein Bandit und wollte Geld von mir.
Kalt sah ich ihn an und sprang von Schicksal ab und kämpfte gegen ihn. Doch er war nicht der einzige Bandit dort. Zwei weiter kamen hinzu, ebenfalls ein Wolf und ein Legionär der auf Patrouille war. So kämpfte ich mit der Wache gegen die Feinde und töteten sie rasch.
„Sie sollten auf dem Weg bleiben. Nur auf den Straßen ist es sicher!“ sagte er streng. Ich sah ihn leicht ungläubig an. „Ich bin die ganze Zeit auf der Straße!“ sagte ich.
Die Wache erzählte mir nichts mehr und ging weiter. Was immer das für eine Aktion gewesen war, ich hatte sie überlebt. Die Hälfte des Weges hatte ich hinter mir gelassen und so ritt ich die Nacht hindurch weiter, ohne etwas großartiges zu sehen oder Veränderungen in der Natur zu entdecken. Bis ich an einer Höhle vorbeikam, die sich Grünmet-Halle nannte. Hier waren ein paar Wölfe gewesen, doch auch die tötete ich schnell.
Die ersten Sonnenstrahlen gingen auf und am Horizont sah ich die Schemen von Skingrad. Mir tat mein Hinter schon weh vom ganzen reiten und ich war sehr glücklich, bald da zu sein und mir bald einen Met gönnen zu können. Ja, ich freute mich drauf.
Ich nahm den unteren Weg zu den Ställen von Skingrad, wo ich Schicksal daließ, der schon am Grass futterte. Es war erst Mittag und ich machte ein kleines Nickerchen draußen. Am Nachmittag, da wollte ich in die Stadt und sehen was es zu tun gab. Danach würde ich mich nach Kvatch begeben und schnell weiterreisen, ja der Plan gefiel mir.

Die Gildenmitglieder , noch friedlich versammelt vorm Lagerfeuer
Nirnwurz, am Ufer.
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  29.05.2013, 17:31
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Skingrad; Ah es ist eine Nirnwurz! Und ein vermeintlicher Bürger

Tag: Turrdas, Fredas, Loredas und Sundas Ort: Skingrad, Schattenblatt-Dickicht

Nach meinem kurzen Nickerchen stand ich auf und betrat die Stadt. Skingrad war eine Stadt, die gespalten war durch einen Kaiserlichen Pflaster weg. Auf der linken Seite führte der erste Weg in die linke Stadthälfte hinein und sofort wurde ich angesprochen von einem Waldelfen.
„Pssssst. Willst du mir helfen? Jaaa? Um Mitternacht vor der Kapelle.“
„Was?!
“ fragte ich verwirrt, aber der Waldelf war so schnell verschwunden wie er gekommen war. Sollte ich diesem Irren helfen? Ich hatte da meine Bedenken, aber halfen den Helden nicht jeden...Sogar Irren und Elfen? Na gut dachte ich innerlich, um Mitternacht würde ich diesen Elfen treffen, aber mein Schwert würde bereit sein, wenn es ein Hinterhalt werden sollte.
Ich schaute mich eine Weile um und musste sagen das Skingard eine sehr schöne Stadt war. Einen Unterschied zwischen Arm und Reich konnte ich nicht erkennen und es gab sehr wenige Bettler. Im Mittelpunkt stand wieder die Kapelle. Dazu gab es sehr viele Läden und zu meinen Glück zwei Tavernen. Doch zuerst verkaufte ich ein paar Sachen, die ich von den toten Banditen aufgeschnappt hatte und kaufte mir ein paar Heiltränke, bis ich weitere Rüstungsteile für meine Stahlrüstung fand. Ich kaufte mir den Rest, musste aber sagen, dass ich fast pleite war. Mit 32 Goldstücken in der Tasche ging ich zur Taverne „Zur Westebene“ und wollte dort etwas vor mich hin dösen, bis 24 Uhr war doch dann kam ich ins Gespräch mit der Thekenfrau, die mir erzählte, dass in ihrem Keller ein Alchemist war der sich mit allen Pflanzen auskannte. Das interessiert mich brennend, weil ich wissen wollte was ich gepflückt hatte. Vlt. Könnte man daraus einen wunderbaren Stärkungstrank brauen, der für den Kampf den dringenden Mut gab.
Im Keller stank es nach Experimenten und Magie. Jetzt wollte ich eigentlich wieder weg aber ich rieß mich zurück und suchte im Keller nachdem Alchemisten, als ich einen Hochelfen fand, namens Sinderion. Ein Hochelf...Och Schicksal.
„Seien sie Gegrüßt. Kennen sie zufällig diese Pflanze?“ frage ich in freundlichen Ton. Der Hochelf schaute sie sich näher an und seine Augen bekamen einen glücklichen Glanz.
„Ja...Ja! Das ist eine Nirnwurz, mit ihr kann man einen wunderbaren Trank machen. Sie müssen mir mehr bringen. Sofort! Im Schattenblatt-Dickicht findet ihr mehr und hier ein Brief um mehr zu finden.“ rief er fröhlich.
Er hätte es mir auch sagen können, aber nein. Nun, ich verließ die Taverne und ritt noch an diesem Tag Richtung Dickicht,um die Nirnwurze zu holen. Der Hochelf brauchte zehn Stück. Das Dickicht war sehr schön. Ein kleiner Tümpel, mit einem Felsen in der Mitte und ringsum Sträucher und Gebüsche. Ich fand vier weitere Nirnwurze, um den Tümpel herum, aber bis ich zehn Stück fand, könnte Sinderion warten.
Mit der Ausbeute kehre ich zurück nach Skingrad, wo es mittlerweile Abend geworden war. Ich begab mich hinter die Kapelle und wartete auf den Irren Waldelfen. Dieser sah sich mehrmals um bevor er mit ihr sprach.
„Du musst mir helfen. Ich werde beobachtet....Überall Spione...Du musst mir helfen!“
„Und wie?“
„Beobachte Bernadette Pernales, sie wird um 6 Uhr da sein...Vor meinem Haus und mich beobachten!“

War er verrückt geworden? Ich verstand ihn ehrlich gesagt nicht, aber wenn ich ihm beweisen würde, dass niemand ihn beobachtet, dann könnte ich ihn vlt. Doch helfen. Also nahm ich den Auftrag an und ging in die Nähe seines Hauses und wartete.
Um 6 Uhr tauchte die Frau auf. Aber die blieb nicht am Haus von Glathir. Sie ging weiter, Richtung Arbeit. Glathir hatte unrecht gehabt, Bernadette war unschuldig! Unauffällig ging zu ihr und fragte nach wegen Glathir. Sie erzählte mir nur, dass er der Irre der Stadt ist und hier hin gehört, obwohl sie etwas Angst vor ihm hat. Nun, für mich war die Frau unschuldig. Um 24 traf ich mich erneut mit Glathir, erneut hinter der Kapelle. Dort sah er mich schon voller Vorfreude an.
„Nun sie beobachtet mich, nicht wahr? Nicht wahr?!“
„Nein sie ist unschuldig. Da bin ich sicher, sie ist keine Spionin.“
Er betrachtete mich eine Weile abschätzend an und sagte dann: „Gut, dann beobachten sie Totius Sextius. Er ist ganz bestimmt ein Spion. Ach ja hier ihr Geld!“
Ich verließ erneut den Irren und fragte mich ob es richtig war, was ich tat, als der Hauptmann der Wache mich ansprach und mir erklärte das Glathir ein Irrer war. Als wäre mir das nicht aufgefallen! Ich sollte aufpassen und der Wache sofort etwas melden, sollte er etwas „Komisches“ tun. So versprach ich es und beobachtete diesen Totius Sextius. Aber als er sich  bis 12 Uhr nicht aus seinem Haus bewegte, ging ich ihn einfach besuchen und er wirkte für mich ebenfalls nicht wie ein Verrückter. Er erzählte mir nur, dass wenn er zum Schloss des Grafen ging, ihn Glathir hasserfüllt ansah, aber nicht verstand wieso. Nun, wenn ich diese Beobachtung dem Waldelfen teilen würde, würde er überhaupt nicht glücklich sein. Aber Lügen? Ich konnte das schlecht!
Erneut um 24 Uhr, am gleichen Ort, traf ich mich mit ihm. Er wirkte enttäuscht wegen meiner Beobachtung, gab mir aber das versprochene Geld. „Nun der letzte auf der Liste ist Davide Surillie.Er ist es ganz bestimmt. Er ist der Anführer der Verschwörung!“
Der berühmte Weinmacher? Trotzdem ging ich ihn beobachten und so wie die  anderen zwei hielt ich ihn für unschuldig, sagte Glathir um 24 Uhr aber nicht die Wahrheit, ich wollte wissen, was er dann macht. Ich wollte seine Reaktion sehen. Und diese war nicht schön.
Er steckte mir einen Zettel zu und flüsterte wahnsinnig: „Dann wird es noch mehr Gold geben.“ Als ich den Zettel laß, gefror mir das Blut in den Adern. Er wollte David Surillie tot sehen. Nein, dass würde ich nicht zu lassen! Ich suchte schnell eine Wache auf und zeigte ihnen den Brief und meine Verdächtigung. Er wirkte nicht überrascht aber folgte mir und tötete in einem kurzen Gefecht. Nun war der Wahnsinn hier beendet. Von seiner Leiche aus nahm ich mir seinen Schlüssel. Er könnte mir später vlt. Nützlich werden. Dann ging ich in die Taverne, bestellte mir ein Zimmer und schlief wohlig ein und versuchte nicht über den Irren nachzudenken.

Die einigen Tage die ich hier in Skingrad verbracht hat
te waren Interessant aber auch lang gewesen. Morgen würde ich nach Kvatch reisen und von da aus nach Anvil. Ja, morgen würde es ein schöner Ausritt werden.

Das ist Glathir, der verückte Waldelf.
Sinderion, der geniale Alchemist.
Die neue, komplette Stahlrüstung
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  30.05.2013, 19:27
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Kvatch, Oblivion, Martin und eine Rückeroberung eines Schlosses

Tag: Sundas  Ort: Flüchtlingslager, Kvatch, Obliviontor, Schloss von Kvatch

So wachte ich wieder auf, ausgeschlafen und zufrieden. Ich hatte nicht viel Geld und hungrig war ich auch nicht, Mittags würde ich ja sowieso schon in Kvatch sein und was essen können. Skingard verließ ich am frühen Morgen, auf dem Rücken von Schicksal.
Die Straße schlängelte sich langsam vor sich hin. Es wurde emsig steiler und die Bäumen wichen den Gebüschen und Sträuchern. Nur noch vereinzelte Bäume sah man, die aber langsam von hohen Gräsern ersetzt wurde. Ich wusste das ich schon näher an Kvatch war, als plötzlich ein Hochelf die Straße entlangläuft und sich nicht einmal umsah? Was war hier nur los?
Verwirrt, preschte ich die Straße nach Kvatch hoch und sah das mitten auf dem Weg ein Lager aufgebaut war. Das gefiel mir nicht, den das waren bestimmt keine Banditen. Ein Rothwardone murmelte vor sich hin: „Sie muss noch da sein...Ich kann da nicht rein...“
„Was ist hier los?“ fragte ich.
Der Rothwardone schwieg und schaute weiter vor sich hin, als wäre er im Schock. Das war nicht in Ordnung. So ritt ich mit Schicksal weiter, diesmal vorsichtiger. Etwas musste in Kvatch los sein. Kurz vor der Stadt, ließ ich Schicksal da und ging zu den Wachen, die vor einer Holzbarriere standen. Erst jetzt bemerkte ich den blutroten Himmel...Oh nein.
„Bürger gehen sie weg zum Flüchtlingslager!“ sagte der Hauptmann Salvian Matius.
„Was ist hier los?“ fragte ich.
Ein Tor aus Oblivion hat sich geöffnet. Ganz Kvatch ist zerstört, wir sind hier die einzige Abwehrline. Es ist gefährlich, sie sollten gehen.“ sagte er fest.
„Ich werde helfen, wie kann man dieses Tor schließen?“ sagte ich ohne zögern. Wenn dieser Martin noch leben sollte...ich würde ihm helfen und das konnte ich nur indem ich dieses verdammte Tor schloss. Oh wäre ich nur früher gekommen, was hatte ich nur angestellt!
Der Hauptmann sah mich mit Erstaunen an und erwiderte: „Gut, dann sollten sie ins Obliviontor und herausfinden, wie man es schließt.“
Ich nickte knapp und schloss mich den restlichen Männern an. Erst jetzt konnte ich das Tor sehen. „Oh du...“ flüstere ich entsetzt. Es sah aus wie ein blutrotes-oranges Auge, was umschlossen wurde von einer Art Klaue, in der Farbe schwarz. Der ganze Boden war trocken und man sah Leichen von Wachen und Zivilisten. Das sah grauenhaft aus. Die Monster die sich vor dem Tor tummelten, waren die Wesen die Beschwörer oft zu sich riefen. Man nannte sie auch Skamps und schossen auf uns nervige Feuerbälle. Wenn man schnell war konnte man ausweichen, wenn nicht, nun dann brannte es ein bisschen...
Ich tötete den nächsten Skamp und lief dann geradeaus ins Tor. Es war ein komisches Gefühl aber gut anfühlen tat es sich auch nicht. Ich dachte Kvatch wäre schlimm zugerichtet, aber diese Ebene war einfach nur...grauenhaft. Der Himmel war rot, der Boden trocken und voller Risse, alles war voller Lava und verbrannte Körper lagen auf dem Boden. Auch hier wuchsen Pflanzen, namens Blutgras. Ich wäre glaube ich länger stehen geblieben, als ich Geräusche eines Kampfes hörte. Einer der Wachen kämpfte hier noch! Schnell eilte ich ihm zu Hilfe und half ihn dabei die wenigen Skamps zu töten.
„Danke.“ keuchte er. Er sah erschöpft und müde aus. „Ich bin der einzige, nicht wahr?“
„In diesem Ort? Sehr wahrscheinlich, aber Salvian Matius lebt noch und noch ein paar weitere Wachen. Laufen sie zu ihnen, ich schaffe das schon alleine.“
bot ich ihm an. Wenn er hier weiterkämpfen würde, würde er noch sterben und das konnte mein Gewissen nicht verkraften. So verließ mich die einzig menschliche Seele hier und ich machte mich alleine, weiter auf dem Weg. Der Weg der hier weiterführte, führte zu den großen Türmen. Mich verwirrte es noch welchen Nutzten diese komischen Türme haben, aber ich folgte ihnen.
Das komische an dieser Ebene war, dass alles hier tödlich war. Selbst die Pflanzen. Einige lähmten einen, andere packten einen und schlugen dich. Diese Welt war verdammt gefährlich. Der Weg endete beim großen Turm, wo sich einige Skamps und explosive Pflanzenteile verteilten. Ich hasste es vom Feind wegzulaufen, aber ich würde es sonst nie überleben. Ich lief zur Tür, ignorierte die Explosionen und die Skamps und atmete erleichtert ein als ich im Turm war. Dann aber zog ich wieder scharf die Luft ein. Der ganze Turm stank nach Tod. Es wirkte, als würde man in einem Gedärm spazieren gehen. Da war nichts natürliches. Auch hier waren Skamps und tötete die Rasch, aber meine Rüstung war fast vollständig kaputt mit meinem Schwert. Da ich mir jetzt eine Atmen-pause gönnen konnte reparierte ich meine Rüstung und lief weiter, durch eine weitere Tür. Hier wurden die Wände jetzt dunkelrot und es gab Truhen, die sich im Takt eines Herzschlages bewegten. Die Ort war tödlich abstrakt und mir gefiel es nicht. Dann hörte ich das dunkle Lachen eines Dremora Cardiffs und spürte den Schlag eines Streitkolbens an meiner Seite.
„Uff,verdammt.“ knurrte ich. Der Schlag verletzte mich und durch ein paar Heiltränke war ich wieder halbwegs auf den Beinen und tötete den  Angreifer.
Wie lang würde der Turm noch gehen? Aber als ich weitergehen wollte, durch eine Tür war sie versperrt. Ich musste also den Schlüssel finden. Der Dremora von vorhin besitzt keine, also benutzte ich eine Brücke die zum anderen Turm führte. Der war niedriger. Der kleinere Turm hatte eine hellere Farbe und wurde nur von einem weiteren Dremora beschützt. Diesen konnte ich schneller töten, da ich auf ihn vorbereitet gewesen war. In einem Käfig entdeckte ich einen Menschen. Er sah abgemagert und sehr müde aus. Wie lang er hier war und was er aushalten musste...
„Hallo, hören sie mich?“ rief ich.
Ja. Nehmen...sie den Schlüssel und holen sie den Siegelstein...oben im Turm.“Dann brach der arme Mann zusammen und ich musste wieder zurücklaufen in den größeren Turm wo ich endlich die Tür öffnen konnte. Mittlerweile war ich im mittleren Erdgeschoss angelangt und tötete einen Feuer-Atronach. Ich hasste diese Dinger. Beste Freunde von Magier, wisst ihr? Als ich an einer Teleportrune ankam, wurde sie von einem Dremora-Beschwörer beschützt. Diesen erledigte ich nach großen Schwierigkeiten.Durch den Teleport, war ich oben angekommen,in die oberste Etage. Wo war der Siegelstein? Nach einer kleinen Ewigkeit entdeckte ich eine Tür, öffnete sie mit meinem Schlüssel und kam in der letzten Etage an. Hier spürte man die Hitze sehr und der letzte große Anlauf von Gegner kam. Ich glaube ich wäre fast gestorben, hätte ich mich nicht hinter einem Brunnen versteckt und meine günstige Position ausgenutzt.
Die letzten Stufen, über eine Art fleischige Plattform führte mich zu einem roten Stein. Sollte ich ihn anfassen? War er gefährlich? Meine Neugier übermannte mich jetzt schon und ich fasste den Siegelstein an. Plötzlich spürte ich einen heftigen Ruck. Die Plattform brach und dann sah ich nur noch rotes Licht.

War ich Tot? Nein...Ich war wieder vor Kvatch. Der rote Himmel ist verschwunden, das Tor mit ihnen. Ich hatte es geschafft. Das Obliviontor, es war geschlossen.

Leicht torkelnd kehrte ich zum Hauptmann zurück.
„Sie haben es geschafft! Jetzt müssen wir noch Kvatch erobern, Los!“ rief er voller Vorfreude und Kampfgier und die anderen Männer liefen ihm hinterher. „Warte...“ sagte ich lahm, aber sie liefen weiter. Ach man, Helden sollten die Klappe halten und Ausdauer haben die bis zur Unendlichkeit reicht, nicht wahr? So lief ich ihnen, besser gesagt tappte ich ihnen, hinterher, nach Kvatch. Wie groß wohl hier die Schäden schon waren?
Als wir die zerstörte Stadt betraten, erschreckten mich die Schäden etwas. Die Häuser brannten, waren eingestürzt und voller Schutt und Asche. Vor der Kapelle lagen überall Leichen und Skamps sowie Dremora-Beschwörer und Dremora Cardiffs. Mit den Männern an meiner Seite stürmten wir den Platz und töteten die verbliebenen Kreaturen. Jetzt, mit mehreren Kämpfern an meiner Seite fühlte ich mich bestärkt und kämpfte mit der Kraft die ich noch erübrigen konnte. Nachdem der Platz gestürmt war, gingen wir in die Kapelle und fanden nur noch drei Zivilisten und zwei Wachen. Hier musste doch auch Martin sein...Oder? Nein ich würde später nach ihm suchen, zuerst musste ich Kvatch helfen. Das war wichtiger.
Der Hauptmann rief die Männer wieder zusammen und wir verließen die Kapelle und töteten weitere Oblivionkreaturen, bis wir zum Tor kamen was verschlossen war.
„Verdammt.“ knurrte der Hauptmann. „Wir brauchen den Torschlüssel.Gehe zu Berich Inan, er weiß was zu tun ist...hoffentlich.“ Ich nickte und ging zurück zur Kapelle. Die Wache fand ich schnell, aber sie wollte mir den Weg zeigen und mir später aufschließen. Als wir durch die Gruft gehen wollten, kamen noch zwei Legionäre hinzu, die den roten Himmel gesehen hatten und jetzt uns Hilfe leisten wollten. Ich nahm die Hilfe an und so gingen wir durch die Gruft der Kapelle. In der Gruft, wo eigentlich Frieden herrschen sollte unter den Toten, lebten diese Oblivionkreaturen weiter. Mit den erfahrenen Legionären an meiner Seite, konnten wir sie nach einigem Hadern erledigen.
Dann waren wir wieder in Kvatch und kämpften uns bis zu einer versteckten Luke hin, die wahrscheinlich zu einem Wachturm gehört hatte. Berich öffnete die Luke und ich stieg runter. Überall herrschte dort Feuer und sehr viel war hier kaputt. Nichts wirkte sicher und eher einsturzgefährdet. Der kurze Gang endete mit einer Leiter, die nach oben führte zum Tor. Von da aus entriegelte ich das Schloss und das Tor fuhr hoch. Jetzt konnten wir uns endlich bis zum Schloss durcharbeiten!
In diesem Abschnitt begegneten uns „nur“ Skamps. So langsam aber sicher, wurde die Hitze der Feuerbälle unerträglich. Wäre hier ein Dunkelelf, würde es schneller von statten gehen...
Wir beeilten und und liefen in die Halle. Der Hauptmann befahl mir nach dem Grafen zu suchen. Ich versprach ihm das und ging suchen mit den Legionären. Doch in der Großen Halle starb der erste Legionär, trotzdem kämpfte ich verbissen weiter. Vlt. Lebte der Graf ja noch! Aber als wir in seinen Gemächern auftauchten, lag er Tot in seiner Blutlache. Erschlagen von einem Skamp, der sich noch im Raum befand und töteten. Ich nahm seinen Siegelring mir und kehrte zurück zu Salvian Matius. Er wirkte sehr traurig über dessen Tod, doch gab mir eine Rüstung als Dank was ich geschaffen hatte. Ich dankte ihm ebenfalls und suchte nun endgültig nach Martin. Dieser hielt sich in der Kapelle auf und ich dachte nach wie ich ihm schonend beibringen sollte, dass er ein unehelicher kaiserlicher Sohn war.
„Sind sie Martin?“ fragte ich prompt.
Ja, wieso?“ er wirkte etwas verdattert.
„Nun,...ähm ich soll sich zur Weynon-Priorei bringen.“
„Und was bringt mir das?“
„Ach hören sie, sie sind der uneheliche Sohn des Kaisers Uriel Sepitms, wegen ihnen wurde diese Stadt überhaupt angegriffen, weil diese Daedra-Verehrer hinter ihnen her waren.“
„Ich,der Sohn eines Kaisers? Sie verwechseln mich.“
„Denken sie ich lüge?“
„Nun...Nein. Gut ich folge ihnen.“
endete er abschließend. Den Neun sei Dank! Leute zu überreden war nicht meine Stärke, sondern die der Kaiserlichen. Wir gingen nach unten zum Flüchtlingslager und ruhten uns auch. Es würde eine lange Reise werden, wenn wir nach Chorrol zurückreisen würden.

  Das ist Salvian Matius. Der Hauptmann.
  Kurz vor dem Obliviontor.
Martin.
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  31.05.2013, 21:02
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Martin kann kämpfen, Das Amulett wurde geklaut und wir sind im Wolkenherrscher-Tempel

Tag: Morndas Ort: Kvatch-Flüchtlingslager, Scherbenfels, Dreckshack, Weynon-Priorei und Wolkenherscher-Tempel

Am frühen Morgen stand ich auf und stieg schon aufs Pferd. Martin wollte sich kein Pferd nehmen, also nahm ich Schicksal und ritt langsam voraus. Eigentlich müssten wir die Straße nehmen,um nach Chorrol zu gelangen, aber ich entschied, dass wir such die Wildnis streifen würden. Das könnte uns Zeit sparen und uns länger inkognito halten, dies war ja zurzeit sowieso am wichtigsten. So verließen wir früh den Weg und begaben uns nordöstlich.
Das einzige was sich jetzt in der Vegetation änderte bis wir den Scheibenfels-Hof entdeckten, war der trockene Boden und die höheren Grässern. Der Hof bestand aus einem Haus und einem eingereihten Zaun, der mit Schaffen befüllt war. Eigentlich wollten wir weitergehen, aber dann hörte ich ein lautes Brüllen und entdeckte einen großen Bär. Bevor Martin sich noch verletzten konnte, tötete ich den Bären. Wenn hier jemand leben sollte, sollte ihn warten und so betrat ich das kleine Bauernhaus, wo mich ein aufgeregter Mann ansprach.
„Sie müssen mir helfen! Wissen sie, seit letzter Zeit gibt es hier so viele Bären und sie reißen regelmäßig meine Schafe. Töten sie sechs von ihnen, bitte.“ Er hörte sich so verzweifelt an, dass ich annahm. Es würde ja nur eine kurze Zeit dauern. So suchte ich mit Martin nach den Bären und töteten fast alle, als wir an einem Tümpel vor dem Hof nach den letzten Bären suchten. Ich glaube, ich hätte mich noch schwer verletzt, hätte Martin den Bären der sich an geschlichen hatte, angegriffen. Wir töteten den letzten Bären und kehrten zu dem Bauern zurück, der mir als Dank ein Buch schenkte. Ob ich es lesen würde? Nein, ich glaube nicht.
Es war mittlerweile Mittag geworden und wir gingen weiter. Es passierte nichts besonderes, als wir am Schrein von Sanguine ankamen. Einer der Verehrer erzählte mir das ich Cyrodilischen Brandywein Sanguine geben müsste, um ihn zu beschwören. Wenn ich einen Deadline beschwören sollte, würde die Welt untergehen!
Die Landschaft wurde steiler und die Bäume höher. Wir waren also mittlerweile in der Nähe von Chorrol, vermutete ich, oder wir hatten uns komplett verlaufen. So gingen wir weiter, passierten ein großes leeres Haus, was baufällig wirkte und abartig nach Oger stank. Hier wollte ich nicht länger verweilen, weil es zu gefährlich war und ich Martin schützten musste. Nicht weit vom verlassenen Haus entdeckte ich ein kleineres Dörfchen namens Dreckshack. Es war zu Hälfte verbrannt und wirkte sehr, sehr leer. Wer würde hier freiwillig leben? Zwischen Ogern und Ayleidenruinen? Nun, ich sicherlich nicht. Ich würde mein ganzes Leben lang reisen, solang ich konnte und in einer Schlacht sterben.
Wir kamen noch an einem Schrein der Dibella an und ich betete, um ihren Segen. Es war immer gut dieses frische Gefühl der Verzeihung zu bekommen. Von hier aus war es nicht mehr weit, bis zur Weynon-Priorei und wir konnten wieder den Weg benutzen. Aber als wir in die Nähe der Priorei angekommen waren, lief mir der Hirte entgegen, der verfolgt wurde von einem Agenten der Morgenröte. Schnell tötete ich den Verfolger, der nichts war im Gegenzug eines Skampes.
„Wo ist Jauffre?“rief ich dem Hirten zu.
„In der Kirche!“ entgegnete er mir und lief weg. Auf dem Weg sah ich das Prior Marabel gestorben war. Er tat mir Leid aber für Trauer blieb keine Zeit. In der Kapelle kämpfte Jauffre mit seinem Kataner gegen zwei Angreifer. Ich half ihn mit einem und nach kurzer Zeit waren beide Tod.
„Wo ist Martin?“
„Hier in der Priorei. Aber wieso werden wir angegriffen?“
„Sie sind hinter dem Amulett her. Schnell!“
Wohin ging er den? So schritten wir zurück zum Haupthaus der Priorei, im hastigen Schritt. Jauffre fand das Amulett nicht und er sah nicht glücklich aus. „ Hier ist es nicht sicher. Aber es gibt Hoffnung, wir bringen Martin zum Wolkenherrscher-Tempel. Er ist in der Nähe von Bruma. Dort ist er in Sicherheit.“
„Okay, dann gehen wir dorthin.“ Wir liefen zu dritt raus und Jauffre nahm sein Pferd und ritt voraus. Martin sah ich nirgendwo. War er mit Jauffre mitgegangen? Mit einem mulmigen Gefühl nahm ich Schicksal und ritt vom Ort weg. Martin musste in Sicherheit gebracht werden. Das war Priorität und so nahm ich erneut mich den normalen Weg sondern ritt querfeldein. Auf meinen Weg durch die Landschaft, die steiler wurde aber dennoch farbenreich blieb, entdeckte ich eine Ayleidenruine namens Lintei und noch eine Höhle. Von der Höhle aus folgte ihm dem Pflasterstein weg und nahm dann einen Feldweg, der mich nach oben führte, um Bruma herum. Ich roch die frische angenehme kühle Luft der Berge und spürte endlich Schnee auf meiner Haut. Es war schön, es war als wäre ich wieder in Windhelm.
Doch ich konnte nicht in Erinnerungen schwelgen, ich musste weiter. Das war meine Aufgabe, meine Verpflichtung. Der Weg wurde wieder breiter und ich stand vor einem breiten Tor.Wo ich mich auch umschaute, ich sah nur die hohen Mauern des Tempels. Wo aber waren Jauffre und Martin? Ich wartete vier Stunden als sie ebenfalls kamen. Durch Auffresse Auftauchen wurde das Tor durch einen gewissen Cyrus geöffnet und ich sah eine lange,hohe Treppe die in ein großes Steingebäude führte. Links und rechts, oberhalb der Treppe, versammelten sich die Klingenmitglieder und warteten auf ihren Anführer und Martin. Ich schloss mich denen an und wartete auf deren Rede. Jauffre wollte nur das Martin in Sicherheit blieb und Martin erklärte, dass er noch unsicher war und hoffte das Vertrauen der Klingen nicht zu enttäuschen. Er dankte mir ebenfalls für meine Hilfe. Doch was sollten wir jetzt tun? Mit einem Thronerben ohne Amulett? Ich wand mich an Jauffre der mir ein schönes Angebot machte:
„Du hast hart gekämpft. Willst du dein Schwert für das Kaiserreich heben? Ein Mitglied der Klingen werden?“ Wieso nicht, wer den Klingen angehörte, war ein ehrenhafter Mensch.
„Das würde ich gerne.“ erwiderte ich fest.
„Dann, im Kraft des Großmeisters, ernenne ich dich zum Mitglied der Klingen. Willkommen.“ Er lächelte zufrieden.
„Was sollen wir tun, gegen die Feinde und wie wollen wir das Amulett holen?“ frage ich direkt.
„Erstmal brauchen wir die Aktivitäten des Feindes. Wegen dem solltest du mit Baurus sprechen, er ist in der Kaiserstadt.“ Ich hatte eine neue Aufgabe. Aber was war mit der Kämpfergilde? Das würde ich morgen entscheiden. So ging ich in die Schlafräume der Klingenmitglieder, fand eine neue Klingenrüstung für mich und schlief dann in meinen Lager ein.
So viel zu tun, so wenig Zeit. Würde zuerst für die Kämpfergilde streiten oder fürs Kaiserreich? Und so zermarterte ich mir die ganze Nacht den Kopf was ich morgen tun würde.

  Wir im Wolkenherscher-Tempel und Martin wird begrüßt.
Die neue und schöne Klingenrüstung für Violet mit neuem Schwert
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  01.06.2013, 19:51
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Bruma, Geschichtsstunde, Zwei Seiten der Medaille und ein falscher Vampirjäger


Tag: Tirdas Ort: Wolkenherrscher-Tempel, Bruma, Borralstein-Höhle

Ich wachte auf und fühlte den Muskelkater, dem ich mir nach dem Reiten eingebrockt hatte. Aber ein wahrer Nord ignorierte den Schmerz also stand ich auf und aß etwas Käse. Nachdem ging ich nach draußen und sah das Schicksal immer noch draußen stand. Ein leichtes Schuldgefühl übermannte mich, trotzdem stieg ich auf und ritt den Weg runter. Ich hatte nachgedacht was ich tun würde und hatte den Entschluss gefasst etwas in Bruma zu verweilen und meinen Muskelkater auskurieren. Dabei wollte ich Sachen verkaufen gehen und den Bewohnern bei möglichen Problemen helfen. Was ich danach tun würde, wusste ich noch nicht, aber das würde sich ja noch später erübrigen. Jetzt war es erstmals wichtig in Bruma überhaupt anzukommen.
Der Pfad der von der Tempel-Anlage ging, schritt nicht weit und so war ich nach kurzer Zeit vor den mächtigen Toren von Bruma. Da ich keinen Stall für Schicksal gefunden hatte, ließ ich ihn in der Nähe des Tores stehen und betrat die Stadt.
Bruma, war eine halbe Nordstadt und eine halbe cyrodilische Stadt. Es wurden so viele Steine benutzt, wie in Windhelm und die Häuser bestanden aus dem gleichen guten Nordholz. Doch wie die Stadt ausgerichtet war und das die Kapelle in der Mitte stand, erinnerte an eine typische cyrodilische Stadt, wie Chorrol. Trotzdem ließ ich mir das Gefühl von etwas Heimat nicht nehmen und ging mit einem Lächeln in die Stadt. Im Handelshaus Novarome verkaufte ich Tränke, Alchemiezutaten sowie Ketten und Ringe. Dannach ging ich zwei Treppen weiter unter zu einem Nordschmied, der leider keine typischen Nordwaffen verkaufte. Dennoch konnte ich meine alte Stahlrüstung verkaufen und ein paar ältere Schwerter und kaufte mir von dem Geld ein paar Reparaturhämmer, um meine inzwischen kaputten Sachen zu reparieren. Eigentlich wollte ich den Tag  bei Olavs Breu und Sträu ausklingen lassen, aber dann erfuhr ich von einem Gerücht, was sich verdächtig anhörte. Es hieß das Jorundur gefangen genommen wurde und das Anora sehr aufgebracht war. Ich beschloss also mich dieser Sache anzunehmen.
Anoras Haus war nicht weit entfernt von der Taverne und ich trat ein. Sie begrüßte mich sehr barsch: „Siehst du nicht das ich aufgebracht bin?“
„Schon, aber was ist mit dem gestohlene Gold?“ erwiderte ich. Anora wollte darüber nicht reden, also bestoch ich sie und sie erzählte mir endlich mehr.
„Ich und Jorundr waren kleine Diebe. Wir haben wenig gestohlen und so das man uns fast gar nicht bemerken konnte. Aber dann kam Jorundr auf die wunderbare Idee einen Steuergeldtransport der mit Wachen bestückt war, zu beklauen. Dabei tötete der Idiot eine der Wachen und wir mussten mit dem Geld fliehen. Als wir unser Lager aufschlugen war ich in dieser Zeit Nahrung suche. Doch als ich wiederkam wurde er schon festgenommen und das Geld hatte er versteckt. Ich weiß ich hätte nicht mitmachen sollen, aber er hat mir mit schlimmeren gedroht...“
Sie tat mir einerseits Leid aber andererseits war es auch nicht richtig so ein Diebesleben zu führen. Dennoch wollte ich ihr helfen und verließ ihr Haus, wo mich sofort der Majordomos Tolgan der Gräfin Carvain ansprach. Er sagte die Gräfin wollte mit mir sprechen und gab mir schon als Vorschuss 25 Gold. Da ich sowieso ins Schloss musste, würde ich diese Gräfin einen Besuch abstatten. Aber wollte eine Gräfin von mir? Einer Unbekannte? Nun, ich hoffte das würde sich schnell klären.
Das Schloss war prunkhaft in den Farben Gelb eingerichtet und in der Großen Halle auf einem Thron saß die Gräfin Carvain in einem blauen Kleid, die ich dann nach einer Verbeugung ansprach und fragte was sie von mir wollte.
„Sie müssen wissen, ich suche den drakonischen Stein des Wahnsinns. Er soll sich im Fahlen Pass aufhalten. Sie wissen doch über den Bescheid oder?“
„Ähm, sagen wir mal nein.“
„Also, der große Reman wollte Cyrodill einen und hatte mit seiner großen Armee eine Schlacht gegen die Akaviri im Norden des Reiches gesammelt. Die Akaviri waren so töricht und sind durch Morrowind gereist, ohne das sie das Einverständnis des Lord Vivecs hatte. Der hatte sich mit den Dreugh-Königen verbündet und so mussten die Akavir einen Zweifront-Schlacht führen. Nach einer kurzen Zeit gaben sie auf und der letzte Ort wo sie sein sollten, ist der Fahle Pass. Ich biete sie, mir diesen Stein zu holen.
„Gut, das werde ich tun. Was springt für mich raus?“

„Ein anderes Artefakt der Akavir. Hier, das ist ein Tagebuch sowie ein alter Schlüssel den wir von einem Boten hatten. Viel Glück!“
Das würde bestimmt, eine spannende Aufgabe sein, die ich aber später erledigen würde. Erstmal würde ich mich um Anoras Komplizen kümmern. Der hielt sich natürlich im Kerker auf, der mir von einer Wache geöffnet worden war. Jorundr wollte mir aber nicht reden, weil er dachte, ich wäre in Spitzel. Meine Idee war es mit ihm in die Zelle zu kommen, aber was sollte ich dafür tun? Mit Seufzen stahl ich vor der Wache, die mir den Kerker aufgeschlossen hatte, einen Gegenstand und wurde prompt in den Kerker geschmießen. Erst jetzt wollte mir Jorundr glauben, dass ich kein Spitzel war. Er erzählte mir eine andere Version der Geschichte, nämlich das Anora dran Schuld war das er im Gefängnis war. Sie habe die Wache getötet und dann die Wachen, als er alleine im Lager war auf ihn gehetzt. Er wollte mir nur sagen wo der Ort wenn ich Anora töten würde und ihr richtiges Amulett holen würde als Beweis. Ob ich das tun sollte? Für Geld soweit zu gehen? Es fühlte sich nicht richtig an also, erzählte ich Anora, nachdem ich zu ihr zurückgekehrt war, das er wollte das ich sie töten sollte. Sie gab mir einen Schlüssel, um das richtige Amulett aus der Truhe neben ihrem Bett zu holen.Dann sollte ich den Schatz holen und die Hälfte ihr zurückgeben. Wenn ich das nicht tun sollte, würde sie es der Wache erzählen. Diese Frau war raffiniert und ich war mir sicher, dass ihre Geschichte und Jorundrs`s Geschichte nicht ganz stimmten, sondern nur dazu dienten beide ins bessere Licht zu stecken.
Wieder im Kerker um Jorundr zu besuchen, freute er sich das sie Tod war. Wenn er je raus kommen würde, würde er die Wahrheit erfahren, dachte ich traurig. Er markierte mir auf meiner Karte den Standort und so gingen ich außerhalb von Bruma zum Versteck, wo ich von einem Tyrellius, einem korrupten Wachmann überrascht wurde. Er hatte Anora schon getötet und jetzt war ich dran, damit er das ganze Gold haben könnte. So griff er mich an, aber ich konnte ihm entgegensetzten und der Kampf war schnell vorbei. Dieser Wachmann war ein schlechtes Beispiel. Trotzdem nahm ich mir das Gold und die Schätze aus dem Versteck und suchte nach Anora, in Bruma aber als ich sie in ihrem Haus fand, war sie Tod. Diese Geschichte zeigte nur was Gold aus einem machen konnte. Wegen solchen Sachen entstanden erst Diebesgilden und Dunkle Bruderschaften. Traurig darüber was ereignet hatte, kehrte ich zurück zu Olavs Breu und Streu. Dort erzählte man sich jetzt von einem Vampirjäger namens Raynil Drales, der einem Man namens Brandon Lirian getötet haben sollte, da er ein Vampir gewesen war. Olav konnte sich das nicht vorstellen, weil er Brandon öfters auch am Tag gesehen hatte. Mir gefiel die ganze Geschichte nicht also nahm ich mich der ebenfalls an.
Ich ging in das Haus des Verstorbenen, der Tod aus seinem Bett lag. Seine Frau saß voller Trauer auf dem Stuhl und die Ermittler-Wachen standen nutzlos Rum. Ich fragte den Hauptmann dieser Gruppe, Carrius Runellius nach, was los war. Zuerst wollte er mir nichts erzählen, bis ich ihn bestoch und er mir erzählte, das Brandon ein Vampir gewesen war, den Raynil Drales war ein Vampirjäger und musste es ja besser wissen. Ehrlich gesagt, war ich mir da nicht so sicher und sprach mit der Witwe. Sie erzählte mir das Brandon nachts arbeitete und tagsüber schlief und er ganz sicher kein Vampir gewesen war. So nahm ich mich den „Untersuchungen an“ und befragte Einwohner, nachdem vermutlichen Vampirjäger. Ich erfuhr das er in Olavs Breu  und Streu eine Unterkunft gesucht hatte. Der Inhaber, Olav wollte mir, sogar nachdem ich ihn bestochen hatte nichts erzählen. Ich musste mich also auf den Weg des Diebes gehen, schlich mich hinter einem Balken und stahl seinen Schlüssel. Mit dem Schlüssel ging ich in das Zimmer des Vampirjägers, der nicht mehr da war. Dafür fand ich hinter der Kommode ein Tagebuch eines gewissen Gelbourne. So fragte ich Olav erneut, aber diesmal wegen Gelbourne. Er bestätigte mir das Raynil ebenfalls so was gesagt haben sollte. Ich hatten also den Täter überführt, da war ich mir sicher. Ich traf erneut den ermittelnden Wachen und erzählte ihn die Wahrheit und die Beweisstücke, die ich gefunden hatte. Er fand jetzt auch, dass die Sache komisch wurde und beschloss mich in einer Stunde in Olavs Breu  und Streu zu treffen. Dort trank ich guten Met, frisch aus Himmelsrand und unterhielt mich einem Pärchen, was auf typische Nordart lebte. Es war schön, noch so etwas zu hören. Bis mich dann jemand fragte ob ich nicht die Heldin von Kvatch wäre, die die Obliviontor geschlossen hatte. Ich antwortete nichts drauf, aber trotzdem war ich verwirrt, wie schnell die Kunde sich herumgesprochen hatte. Nach der Stunde kam Carius und sagte das der Täter nicht mehr in Bruma war. Aber in der Borealstein-Höhle sein sollte. So wurde ich damit beauftragt nachdem Übeltäter zu  suchen. Die Höhle war nicht weit entfernt und der kurze Ritt beanspruchte meinen Hinter nicht mehr so viel ab.
Es war sehr dunkel, als ich eintrat und nachdem „Vampirjäger“ suchte. Der zeigte sich aber schnell, als ich in die Nähe der Truhe kam. Er gestand das er das getan hatte. Ich schlug ihm vor ihn zur Wache zu bringen, aber er wollte lieber frei sein und kämpfte gegen mich. Er war kein wirklicher Gegner gegen mich, auch nicht als er erneut einen Heiltrank nahm. Nach Kvatch und den vielen Skamps war ich einfach besser geworden. Nachdem er Tod da lag,nahm ich mir die drei Schlüssel und öffnete die Truhe die eine Kette offenbarte, die keinen Wert trug. Wegen dem war er her gewesen? Der ganze Aufwand für sowas? Da konnte ich nur den Kopf schütteln und zurückreiten zu Erline, der Witwe. Sie erzählte mir das ich Mann, das schon lange vermutet hatte und die Kette extra verzaubert hätte, damit niemand sie nehmen konnte. Aber sie wollte den Zauber jetzt fallen lassen. Sie sagte ein Wort (Es war Bruderschaft gewesen) und aus der hässlichen Kette wurde ein wunderschönes Artefakt. Erline schenkte es mir, den ich verdiene es. Es machte mich leicht verlegen und ich dankte ihr aus meinem ganzen Herzen.
Es war mittlerweile spät Abend geworden und ich ging wider zu Olavs Breu und Streu, wo ich mir ein Zimmer mietete. Morgen würde ich mich um den Drakonischen Stein des Wahnsinns kümmern und erfahren wo sie die alten Akavir versteckt hatten. Das wird spannend.

  Bruma
  Der falsche "Vampirjäger".
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  02.06.2013, 18:01
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Ein geheimnisvoller Pfad und der Stein des Wahnsinn

Tag: Middas, Turdas  Ort: Bruma, Serpent Trail

So wachte ich im muffigen Bett auf und stand schleunigst auf. Für 10 Gold pro Nacht, musste das Bett wie es aussah, wirklich nicht sauber sein. Wie auch immer, heute würde ich mich über den drakonischen Stein des Wahnsinns kümmern.
Auf der Karte des Fahlen Passes, des ehemaligen Boten, waren die Drachenklauen-Felsen eingezeichnet. So verließ ich das Osttor und ging zu Fuß den Weg entlang, der sich schlängelnd durch die Landschaft voller Schnee ging. Ich liebte das Wetter und den Frost, der einen an den Zehen kitzelte. Es war als wäre man in Windhelm, nur das es dort noch kälter war, nämlich wie Knochenmehl.
Der Pfad endete an mehreren Felsenhaufen, die ebenfalls in der Karte verzeichnet waren. Wenn ich ihr glauben sollte, sollte ich jetzt rechts abbiegen bis zur nächsten Wegmarkierung, die eine Statue sein sollte. Jetzt gab es keinen Geröllpfad mehr und ich musste mich durch den Kniehohen Schnee und die Anhöhe des Gipfels kämpfen. Aber ich war dran gewohnt, was hier von einem gefordert wurde war nichts zu Hochrotgher!
Und wirklich, nach kurzer Zeit entdeckte ich die Statue. Sie war schon sehr zerbröckelt und was immer sie auch darstellen sollte, es sah aus wie ein Mann in Rüstung. Jetzt sollte ich, wenn ich der Karte folgen sollte, geradeaus gehen, um den vergessenen Pfad zu entdecken. Die Richtung in der ich lief wurde steiler und bergiger und auf dem Weg begegnete ich ein paar Kobolde, die ich aber schnell erledigte. Ihre Feuerbälle, erinnerten mich stark an die der Skamps aber es ging schon.
Nach dem letzten Kobold, fand ich den Eingang. Es war eine alte Tür, mit merkwürdigen Zeichen, die ich entdeckte. Vorsichtig trat ich ein und stand in einer dunklen Höhle.
Es stank hier fürchterlich, aber ich konnte den Geruch nicht definieren, so ging ich weiter, hörte dann aber ein Ohrenbetäubendes Geräusch eines Ogers. Ich suchte mir Deckung und grief ihn dann an. Überaschenter Weise war er nicht so schwer zu besiegen wie die gemalten Trolle in Cheydinhal. Mit diesem Gefühl beflügelt, tötete ich ihn mit ein paar Schwerhieben.
Die ganze Höhle war sehr verwinkelt und voller Truhen und Oger und kurz vorm Ende entdeckte ich die Leiche des Botens, der Befehle mit sich hatte. Ich nahm sie vorsichtshalber mit. Die Höhle endete ebenfalls mit einer Tür, die genauso komisch aussah wie die vorherige. Das musste doch ein Zeichen sein, das hier früher Akavir gewesen waren, oder?
Nachdem ich die Tür geöffnet hatte, blendete mich helles Licht. Ich realisierte das ich in einem geschlossen Tal stand, was sie oft bei Gebirgen befand. Die Höhle war keine Höhle sondern ein Passweg! Das müsste ich dieser Gräfin erst erzählen.
Auch hier war überall Schnee zu sehen und zugefrorene Seen, dazu gab es wieder diese widerlichen Oger, die einzeln schnell zu bekämpfen waren, aber zu dritt ein wahrer Mord. Nur durch erneutes Einsetzten von Heilmagie (Wie ich es hasste) konnte ich den Angriff überleben und die kaputte Festung betreten, die sich Schlangenmund nannte.
Zuerst blendete mich helles blaues Licht bis sich meine Augen wieder dran gewöhnten. Die Lichter hier schienen in geisterhaften Farben und mir gefiel das nicht. So wie die toten Akavir-Soldaten, die sich als Skelett Wesen auf mich stürzten. Selbst das sie Untot waren, machte sie zu gefährlichen Gegner und das machte die Sache nicht einfach bis zum Anführer durchzukommen. Nach Pfeilenfallen, weiteren Soldaten und Hebeln für Brücken und Türen, war ich letztendlich beim Akaviri-Komandanten Mishaxhi angekommen. Er sah nicht in mir eine Nordfrau, er sah in mir den Boten, der die Nachricht überbringen sollte. Ich gab ihm die Befehle und er sowie alle Akavir-Soldaten in diesem Gebäude hatten endlich ihren Seelenfrieden.
Hinter ihm öffnete sich eine Steintür. In dem dahinter liegenden Raum, befand sich das Amulett auf einem Podest. Es sah nicht schön aus, aber was solls, die Gräfin hätte es. Dann räuberte ich die Truhen aus und verließ die Festung und ging durch den Passweg zurück.
Von da aus ging ich querfeldein nach Bruma zurück, was aber nicht sehr weit war. Dafür war ich dankbar, den mir taten meine Beine schon weh. Die Rüstung und das Schwert waren schon schwer und dann auch noch der lange Weg!
In Bruma ging schnurstracks zurück zur Gräfin die mir einen Ring gab, den man auch Vipernauge nannte. Ich beschloss diesen Ring nicht zu verkaufen sondern als Andenken an diese Aufgabe zu behalten. Noch an diesem Abend ging ich verkaufen. Es hatte sich einiges angestaut, seit dem letzten mal. Mit dem vielen Geld kaufte ich mir neue Reparaturhämmer und Heiltränke. Ohne sie wäre ich schon gestorben!
Am Abend kehrte ich zurück zu Olav und mietet mir das Stinkebett. Vlt. Weil es mich an Windhelm erinnerte, weil es in der Kaserne ebenfalls so gestunken hatte?
Doch mit einem glücklichen Gefühl schlief ich müde ein. Morgen würde ein neuer Tag kommen.

Ein weiteres Wegzeichen.
Akaviri-Komandanten Mishaxhi
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  03.06.2013, 19:17
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