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Thema: Vereinte Nationen stärken weltweit die Rechte der Frauen  (Gelesen 1506 mal)

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Manchmal gibt es auch gute Nachrichten. Die Uno-Mitgliedstaaten haben eine Erklärung verabschiedet, welche Frauen die gleichen Rechte zusichert wie Männern. Besonders muslimische Staaten, aber auch Russland und der Vatikan hatten sich bis zuletzt dagegen gewehrt.

Damit ist der Schutz vor Verfolgung, Vergewaltigung und Ungleichbehandlung zwar noch nicht umgesetzt, die Botschaft beim "kleinen Mann" auf der Straße oder beim Bezirksrichter noch nicht angekommen, aber immerhin existiert nun eine einheitliche gesetzliche Grundlage, welche die Staaten in die Pflicht nimmt.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  16.03.2013, 12:04
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  • Skelett-Magier
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Bevor der Westen das nicht bei sich selbst durchsetzt können die Muslime gelassen bleiben. Also noch ca. 1000 Jahre  :P
  16.03.2013, 20:24
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Sehe ich auch so. Zumal dem mit Gesetzen nicht beizukommen ist. Gleichberechtigung muss in den Köpfen angekommen sein, vorher ist alles nur Fassade.
  17.03.2013, 13:26
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  • Skelett-Krieger
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Das ist zwar richtig, aber wenn man etwas ändern will, muss erst einmal für ernstzunehmende Konsequenzen gesorgt werden. Freiwillig werden einige Leute nie von ewig-gestrigen Gedankengut ablassen.

Mit anderen Worten: Wenn ich sehe, wie mein Nachbar für das Verprügeln seiner Ehefrau in den Knast kommt, fange ich an, mir zu überlegen, ob ich meiner Frau eins mit der flachen Hand verpasse. Vorher nicht, denn was Menschenrechtsorganisationen oder Regierungsvertreter anderer Länder labern, geht mir meilenweit am Arsch vorbei, wenn es in meinem Land schon immer Gang und Gäbe war, dass man aufmüpfige Frauen diszipliniert.

« Letzte Änderung: 17.03.2013, 14:08 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  17.03.2013, 14:07
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//edit: Worauf mich Hanrok aufmerksam gemacht hat und was ich hätte hinschreiben sollen: Diese Analyse bezieht sich nur auf westliche Verhältnisse!
Da hast du wohl recht mit, aber die meiste Gewalt gegen Frauen sind Affekt-Taten. Das heißt, sie wurden nicht von langer Hand geplant. Es ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass Straftaten aus dem Affekt weder mit harten Strafen, noch mit einer flächendeckenden Überwachung zu verhindern sind. Sollte der Täter die Tat, hier als Beispiel das Schlagen einer Frau, geplant haben, würde die Tat mit hoher Wahrscheinlichkeit, trotz der härteren Strafen, nicht verhindert werden können.
« Letzte Änderung: 17.03.2013, 14:40 von Lucla »
Pro Einhorn? Ich bin dabei!

Diese Steam Signatures sind echt cool... :)
  17.03.2013, 14:26
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  • Skelett-Krieger
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Ähm, nein. Dieser Beschluss richtet sich nicht gegen Strafdelikte gegen Frauen und hat nichts mit Kriminalitätsbekämpfung zu tun. Deine Beobachtung ist zwar richtig, Lucla, geht aber zu sehr von den Verhältnissen hier in Deutschland aus.

Es gibt Länder in der Welt, da ist es Sitte, dass Frauen nichts zu melden haben. Tun sie es doch, weil sie sich zum Beispiel ungerecht behandelt fühlen und den Mut haben, sich gegen das System aufzulehnen, ist es in diesen Ländern ebenfalls Sitte, dass der Ehemann, Bruder oder Vater diese Frau gefügig macht - mittels häuslicher Gewalt. Selbst Männer, die eigentlich keinen Hang zur Gewalt haben, MÜSSEN das tun, weil sie sonst ihr Ansehen in der Gesellschaft riskieren.

Insbesondere (aber nicht nur) in muslimisch / islamistisch geführten Ländern ist diese Sitte heutzutage noch Standard und wird von Männern hartnäckig aufrechterhalten. Frauen, die offen protestieren, werden da mitunter auch mal drangsaliert, verfolgt, wegen Nichtigkeiten ins Gefängnis geworfen, oder - wenn sie gar nicht anders zum Schweigen zu bringen sind - getötet.

Gegen diese Zustände geht der obige Beschluss vor. Klar, dass insbesondere in diesen Ländern in der politischen Führung härter darum gerungen werden musste. Denn dort sitzen teilweise noch erzkonservative Machthaber, die von der Idee gar nichts halten, Frauenrechtlerinnen frei sprechen zu lassen.

Dass die Länder trotzdem unterschrieben haben, ist die eigentliche gute Nachricht hinter der guten Nachricht. Denn es bedeutet, dass der Einfluss der ewig-gestrigen Erzkonservativen auch in diesen Ländern bröckelt, und bei der Mehrheit in der Regierung ein Umdenken stattfindet.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  17.03.2013, 14:36
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