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Thema: Thema Zeit/reise  (Gelesen 3369 mal)

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@ Boby: Bei Überlichtgeschwindigkeit bewegst du dich in der Tat rückwärts in der Zeit, sagt jedenfalls die spezielle Relativitätstheorie (wie dargestellt in Werner – Das muß kesseln ;)). Diese Theorie enthält übrigens überlichtschnelle Teilchen, Tachyonen, als eine mathematische Lösung. Es deutet aber meines Wissens nichts darauf hin, dass die real existieren. Ich teile eure Hoffnung da nicht – den Weg abzukürzen halte ich noch für realistischer.
Die größten Kritiker der Molche
waren früher eben solche
  01.04.2013, 22:29
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@Boby: Das heißt doch dann aber, dass man sich das Geschehen nur von weitem ansehen kann!? Ein Eingreifen, wie es der Thread-Ersteller wollte ist damit trotzdem unmöglich. (Von dem daraus resultierenden Paradoxon sowieso mal angesehen.) Ist das dann überhaupt noch eine Zeitreise im eigentlichen Sinn?

@Grom: Woher nimmst die Annahme, dass Einstein Unrecht hatte? Die Teilchen, die dafür nötig wären, sind zwar unwarscheinlich aber nicht auszuschliessen. Also rechtfertigt die rein hypthetische Existens dieser Teilchen die Annahme eine Theorie, gegen die bis jetzt nix beweisbares spricht, ist falsch?
We were -- waist deep in the Big Muddy
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  01.04.2013, 23:55
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Einstein sagt, das es etwas nicht gibt, ohne das zu beweisen. Die Nichtexistenz (wie auch die Existenz) von irgendetwas zu beweisen, dessen Ebene der Existenz man mit den zur Verfügung stehenden Technologien nicht erfassen kann, ist schier unmöglich. Er kann recht haben, oder unrecht. Ich finde es interessanter, anzunehmen, das es solche Teilchen geben könne, als zu glauben, die gäbe es nicht, weil Einstein das gesagt hat.
  02.04.2013, 08:33
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In der Wissenschaft gilt aber die einfachste Theorie als die richtige, zumindest solange bis etwas anderes bewisen ist. Also finde ich es etwas vermessen zu saen, die gängige Theorie erklärt zwar alles, ist aber falsch. Weil man eine andere Theorie nicht ausschließen kann. Also muss diese richtig sein.
Anzuhemen, dass es so was geben könnte, finde ich legitim.
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  02.04.2013, 10:28
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@Boby: Das heißt doch dann aber, dass man sich das Geschehen nur von weitem ansehen kann!? Ein Eingreifen, wie es der Thread-Ersteller wollte ist damit trotzdem unmöglich. (Von dem daraus resultierenden Paradoxon sowieso mal angesehen.) Ist das dann überhaupt noch eine Zeitreise im eigentlichen Sinn?
Hm, es ist eine Reise durch die Zeit, ohne die Möglichkeit, einzugreifen und die Vergangenheit zu verändern. Denn das ist das das theoretische Problem an der Sache: "Was wenn du in der Vergangenheit deinen eigenen Vorfahren tötest?"
Also ich würde sie lediglich nutzen, um mir die Geschichte live anzusehen - auch wenn ich durch so einen Job den Historikerjob an den Nagel hängen könnte :lachen: Gut dass ich das nicht beruflich mach später :D Zumindest nicht direkt.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  02.04.2013, 10:33
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Also ich würde sie lediglich nutzen, um mir die Geschichte live anzusehen - auch wenn ich durch so einen Job den Historikerjob an den Nagel hängen könnte :lachen: Gut dass ich das nicht beruflich mach später :D Zumindest nicht direkt.
Tja Augen auf bei der Berufswahl. :lachen:

@Boby: Das heißt doch dann aber, dass man sich das Geschehen nur von weitem ansehen kann!? Ein Eingreifen, wie es der Thread-Ersteller wollte ist damit trotzdem unmöglich. (Von dem daraus resultierenden Paradoxon sowieso mal angesehen.) Ist das dann überhaupt noch eine Zeitreise im eigentlichen Sinn?
Man selbst bleibt ja wo man ist, also würde ich sagen es ist keine Reise. Alles andere wäre ja auch Wahnsinn. Aktion = Reaktion, daher wäre es ja unmöglich durch die Zeit reisen zu können ohne etwas zu verändern/kaputt zu machen.
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  02.04.2013, 18:51
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Andererseits würd das viele neue Quellen eröffnen ... aber dann würden wir wohl eher zu Soziologen verkommen :(


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  02.04.2013, 19:07
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Warum Soziologen kannst du mir das bitte genauer erklären?
Als Talos von Atmora zu Tiber Septim wurde...
  03.04.2013, 11:26
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Haja, möglich wäre auch ein Anthropologe.

Die Geschichtswissenschaftler beschäftigen sich ja mit dem Vergangenem, mit dem primären Ziel, herauszufinden, was passiert ist, wie und aus welchen Gründen/Ursachen.
Wenn man Zeitreisen kann, braucht man sich das was und wie nur noch ansehen, die Gründe und Ursachen könnten dann auch in den Bereich Soziologie oder Anthropologie fallen.

Und jaaa, Historiker sehen ein klein wenig auf Soziologen herab :D Aber das tut selbst die Philosophie :D


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  03.04.2013, 11:37
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Die armen Soziologen  :D jeder sieht auf sie herab  ;)
Als Talos von Atmora zu Tiber Septim wurde...
  03.04.2013, 19:16
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Also ich bemitleide eher die Philosophen dafür, das sie ihre Profession als Wissenschaft betrachten.
  04.04.2013, 08:24
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Also ich bemitleide eher die Philosophen dafür, das sie ihre Profession als Wissenschaft betrachten.
:lachen: Tja ... ^^ Naja, ich glaube das ist eher die Tradition. Ich habe allerdings auch nie gehört, dass jemand das als Wissenschaft bezeichnet hat - und ich hatte es 8 Semester als Nebenfach :P

Im Endeffekt ist der wissenschaftliche Wert der Philosophen meist noch geringer als der der Soziologen. Ich hab mich immer gefragt, was diejenigen in meinen Kursen später machen wollen, die das fachwissenschaftlich und dann noch als Kernfach studiert haben :ugly:
Ein Gutes hat's jedoch: man lernt unheimlich intensiv, sich mit Texten zu beschäftigen, Argumentationsgänge herauszuarbeiten und eigene aufzubauen (2 Semester Logik, hurray!), und zu schreiben :) Deswegen hat es sich für mich doch gelohnt, auch wenn's teilweise echt träge war ^^


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- John Barrowman -
  04.04.2013, 09:22
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Wenn es keine Philosophie geben würde, w würden dann die ganzen Fragen bleiben?  :huh:
Als Talos von Atmora zu Tiber Septim wurde...
  04.04.2013, 10:01
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Ohne die Philosophie gäbe es im Grunde überhaupt keine Wissenschaften und auch unsere Kultur nicht so, wie sie ist :)

Und ja, die Fragen würden bleibe - sie würden allerdings nicht mehr von 'studierten' Philosophen gestellt, sondern - wie es sich gehört - von jedem Menschen, der bereit ist sich solche Fragen zu stellen. Und es würden vielleicht nicht ganz so viele und abgedrehte Fragen sein :lachen:


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- John Barrowman -
  04.04.2013, 10:08
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Zum Thema Philosophie empfehle ich immer KLICK ;)

Klappbox
« Letzte Änderung: 04.04.2013, 11:11 von GreenGiant360 »
  04.04.2013, 11:09
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Ich hab 4 Jahre Philosophie studiert - das ist ein alter Hut :P


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- John Barrowman -
  04.04.2013, 18:45
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Aber immer wieder sehr amüsant ;) Und es soll ja immer noch Menschen geben, die noch nie etwas von den Wise Guys gehört haben ... Unfassbar ...
  05.04.2013, 07:05
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Warum sollte man Philosophie studieren?  :huh: Eigentlich kann jeder, sich Fragen stellen und nach Antworten suchen. :meinung:
Als Talos von Atmora zu Tiber Septim wurde...
  05.04.2013, 12:10
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Also ich bemitleide eher die Philosophen dafür, das sie ihre Profession als Wissenschaft betrachten.
Naja Philosophie ist eine geistes Wissenschaft. Aber in unserer arroganten Gesellschaft wird das ja eher belächelt. Bestes Beispiel ist oben stehendes Zitat.

Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  05.04.2013, 13:50
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Als Geisteswissenschaft kann man vieles bezeichnen. Wissenschaft kommt von Wissen schaffen. Welches Wissen entspringt der Philosophie?
  05.04.2013, 14:16
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