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Thema: Mass Effect - Allgemeiner Thread  (Gelesen 40423 mal)

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Es gab einen "Leak" (Ob man ihm glaubt ist jedem selbst überlassen), wo bereits ein paar Infos zu möglichen Begleitern rausgekommen sind. Unter anderem der Kroganer, der auch im Video zu sehen war. Ob es dieser ominöse Begleitercharakter ist, ist natürlich nur Spekulation (Sein Name soll Drack heißen. Zumindest wenn man Reddit glaubt. Quelle )
« Letzte Änderung: 03.04.2016, 16:14 von lufel »
Barrelphobie--> Backphobie
  03.04.2016, 16:11
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Ja, die ominöse Online-Umfrage, die EA gemacht haben soll. Die dann ein Gamer gefunden haben will und auf Reddit gepostet hat. Die zirka 20 DIN-A4 Seiten mit geplanten Gameplay-Features verrät, nur um die Meinung der Umfrage-Teilnehmer zu erfragen.

Würde EA wirklich solche Umfragen an Spieler herausgeben, bräuchten Sie keine NDAs (Non-Disclosure-Agreements - Geheimhaltungsvereinbarung) mehr und könnten einfach mit allen Infos offiziell an die Presse herantreten. Die würde sich freuen. EA mag blöd sein, aber so geschäftsschädigend blöd sind sie dann wahrscheinlich doch nicht.

Kann sein, dass diese Expedition nach Andromeda tatsächlich schon einen Kroganer und eine Asari an Board hat - das würde das Vorhandensein der Rassen in ME4 erklären. Aber alles in allem bin ich mehr als skeptisch, was all diese Informationen angeht. Das ist für meinen Geschmack zu viel - und vor allem zu konkret - um ein echtes Leak zu sein.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  03.04.2016, 16:20
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Man braucht keinen Leak, um zu wissen, das mit größter Wahrscheinlichkeit Kroganer und Asari als Begleiter dabei sein werden. Vermutlich auch Quarianer, Turianer und vielleicht auch Salarianer, Menschen und Batrarianer. Angesichts dessen, das die vermutlich beliebtesten Begleiter Turianer, Quarianer und Salarianer waren, sie die vielleicht auch für die Hauptfigur auswählbar.
  03.04.2016, 19:59
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Zitat
Angesichts dessen, das die vermutlich beliebtesten Begleiter Turianer, Quarianer und Salarianer waren, sie die vielleicht auch für die Hauptfigur auswählbar.

Ich glaube, es wurde bereits bestätigt, dass der HC in jedem Fall ein Mensch sein wird. Man kann keine Rasse wählen.
Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

Runden mitgespielt: 10,  Runden gewonnen: 5,  Runden verloren: 5,  Runden überlebt: 3,  von den Assassinen ermordet worden: 6,  von der Mehrheit gelyncht worden: 2, als Bürger gewonnen: 3, als Bürger verloren: 4, als Assassine gewonnen: 2, als Assassine verloren: 1
  04.04.2016, 10:26
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Naja, das Material stammt aus dem Jahre 2014 und dürfte aus einer sehr freuen Entwicklungsphase stammen.
  04.04.2016, 16:31
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Da das Spiel aber diesen Herbst erscheinen soll ... :D


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  04.04.2016, 18:16
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Mass Effect Reise Poster für die Nostalgischen unter uns.

Klappbox
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  07.04.2016, 11:56
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Einen schönen guten Morgen auch hier :)

Wie ich bereits im "Was spielt ihr gerade?"-Thread geschrieben habe, habe ich erst letzten Monat Mass Effect durch einen Freund entdeckt. Ich habe die Trilogie völlig unbefangen und "jungfräulich" durchgespielt und bin absolut begeistert.

Falls die kommenden Aussagen/Fragen/Schilderungen in diesem Thread schon bis zum Umfallen diskutiert wurden, entschuldigt bitte. Ihr dürft mir in dem Fall gern auf den Kopf hauen, aber ich hatte bislang nicht die Zeit, alle 26 Seiten zu lesen :D

Zuerst möchte ich allgemein etwas über das Ende sagen: ich habe vor Jahren mal mitbekommen, dass viele Leute enttäuscht waren, wie die Geschichte um Shepard endete. Das war mir beim Erspielen glücklicherweise nicht präsent, denn ich fand das Spiel von vorne bis hinten atemberaubend gut und auch das Ende richtig stark (auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier gerade unbeliebt machen könnte :D).

Es gibt lediglich eine einzige Sache, die mich an der Mass Effect Reihe richtig nervt und das, obwohl sie mit dem Spiel an sich eigentlich gar nichts zu tun hat. Das DLC-Management bei Origin ist eine richtige Frechheit, wie ich finde. Ich habe mal alle DLCs aufaddiert, nur aus Interesse, was es mich kosten würde. Ich kam auf 106,- €. 106,- € für DLCs einer Spielereihe (ME 2+3) finde ich unglaublich. Ich weiß, da ist viel bei, das man nicht braucht. Die Genesis-Dinger sind, wenn ich das richtig verstanden habe, zum Simulieren eines Spielecharakters aus dem Vorgänger. Und ich habe mir trotzdem den Shadow Broker DLC gekauft. Ich bin auch immer noch sauer auf mich selbst deswegen :D An sich war der zwar ganz cool, aber man hätte sich sicher auch mehr Mühe damit geben können. Die "Romanze", die darin enthalten war, hätte auch etwas mehr Raffinesse vertragen können. Aber sei es drum.

Nichtsdestotrotz wollte ich lediglich hier meine neu entdeckte Liebe zu Mass Effect kundtun :D

Ein letzter Punkt: kommt es mir nur so vor, oder war der erste Teil ein wahnsinnig gutes Spiel, der zweite eine Offenbarung und der dritte eineinhalb Schrittchen in die andere Richtung? Ich fand den dritten Teil ein wenig lieblos...

Liebe Grüße,
styx
  02.06.2016, 11:35
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Die offizielle Meinung des Internets ist genau umgekehrt. Teil 2 ist der schwächste Teil, und Teil 3 der beste.
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  02.06.2016, 11:52
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Ich finde Teil 1 den schwächsten Teil. Ob es an solchen lieblos gestalteten Lästigkeiten wie dem Rumgegurke auf den Planeten die alle gleich aussahen und totlangweilige Miniquests beinhalteten lag, oder an der nicht ganz so tiefgehenden Darstellung der Begleiter (von denen man sich im 2. Teil einige hätte klemmen können), oder daran, das man noch viel mehr als im 2. und 3. Teil unnötig viel zu latschen hatte, keine Ahnung.

Allerdings empfinde ich bei den meisten Spielereihen eine Verbesserung von Teil zu Teil.

Außer bei Reihen wie Assassins Creed, Far Cry oder Call of Duty.
« Letzte Änderung: 02.06.2016, 15:50 von Grom »
  02.06.2016, 15:48
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Und die TES Reihe natürlich.
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  02.06.2016, 20:28
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Wundert mich, dass das hier gar nicht gepostet wurde:

Mass Effect Andormeda Official EA Play 2016 Video
  14.06.2016, 16:12
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Am 21. März ist es soweit.

MASS EFFECT: Andromeda - Cinematic Trailer #2
« Letzte Änderung: 30.01.2017, 20:18 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  30.01.2017, 20:13
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Es gibt doch hier den einen oder anderen Mass Effect Fan ;) Kann schon jemand mit Erfahrungsberichten zu "Andromeda" glänzen?
  30.03.2017, 14:07
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Wenn du schon so nett fragst, melde ich mich hier nochmal im Forum an und schreibe mal viel zu viel  ;)

Also ich habe mir Andromeda direkt zum Release am 23. gekauft und seit dem auch schon einige Stunden hinein investiert. Laut Origin sind es inzwischen 54h. Laut meinem Speicherstand habe ich davon fast 50h Stunden in den Singleplayer investiert und damit 52% Spielfortschritt.  (Also bei allem was ich schreibe gilt: Ich bin noch nicht am Ende des Spiels angekommen)
Schon einmal mein kleines Fazit vorne weg: Meiner Meinung nach kann ME:A nicht mit den Vorgängern mithalten, ist aber bei weitem auch nicht das schreckliche Spiel, zu dem es viele erklären wollen. Aber eins nach dem anderen. Ich werde erstmal relativ neutral auf die einzelnen Punkte im Spiel eingehen, damit man ungefähr weiß wovon ich rede und dann nochmal ein kleines Fazit schreiben.

Die Ausgangssituation der Geschichte
Die sogenannte Andromeda Initiative wollte, ungefähr während den Ereignissen in der Shepard-Trilogie, die Andromeda-Galaxie besiedeln. Dazu wurden Mitglieder von verschiedenen Rassen der Milchstraße in Kryokapseln tiefgefroren und dann in großen Schiffen auf eine über 600 Jahre dauernde Reise geschickt. Als die menschliche Arche dann in Andromeda ankommt, wird unser Protagonist bzw. unsere Protagonistin aus dem Kryoschlaf geweckt und wir stellen fest: Es läuft absolut nicht wie erwartet. Die menschliche Arche hat den Kontakt zu den anderen Archen verloren und auch die angeblich sehr gut bewohnbaren Planeten sind absolut nicht gut bewohnbar.
Unsere Aufgabe als Pathfinder ist es dann, eine mögliche Lösung für das Problem zu finden und die verschiedenen Planeten bewohnbar zu machen.

In meinen Augen war es durchaus eine gute Idee, dass man nicht nur die Geschichte um Shepard, sondern auch die Milchstraße hinter sich lässt. Mir gefällt auch die Ausgangssituation der Geschichte, dass man sich in einer komplett unbekannten Welt zurechtfinden muss und nicht genau weiß wie die Hintergrundgeschichte dieser Welt aussieht und was es mit den Gegnern hier auf sich hat. Denn, soviel sei gesagt, auch in dieser Welt gibt es natürlich eine feindselige Alienrasse, bei der man nicht genau weiß, wie ihre Motive genau aussehen und wo sie überhaupt herkommen. Das könnte man also ungefähr mit der Geschichte vom ersten Mass Effect vergleichen, wo es am Anfang auch mehr Fragen als Antworten gab und man Stück für Stück mehr erfahren hat. Es gibt auch noch mehr Parallelen zum ersten Teil, beispielsweise erforscht man auch wieder die Ruinen einer anderen Alienkultur, von der man auch so ziemlich nichts weiß.

Der Protagonist/die Protagonistin
Da Shepard beim Aufbruch nach Andromeda leider in der Milchstraße beschäftigt ist, spielen wir in ME:A einen neuen Protagonisten. Wahlweise schlüpfen wir in die Rolle von Scott Ryder oder Sara Ryder. (Der Vorname kann geändert werden, der Standardvorname wird aber auch in manchen Dialogen verwendet, wenn man ihn beibehält.) Den Charakter kann man dann natürlich auch wieder optisch anpassen. Die beiden Ryders sind nebenbei bemerkt Zwillinge. Der Charakter, den man nicht spielt, bleibt dann allerdings im Kryoschlaf.
Ryder wird dann relativ zu Beginn des Spiels zum Pathfinder, der bewohnbare Planeten für die Rassen der Milchstraße finden muss.
Beim Protagonisten gilt: Ryder ist nicht Shepard! Mit Shepard hatte man einen einsatzerprobten N7-Elitesoldaten gespielt. Ryder ist eher unfreiwillig zum Pathfinder geworden und ist auch noch jünger und damit etwas jugendlicher als Shepard. An ein paar Stellen im Spiel wird auch darauf angespielt, dass Ryder eigentlich nie für diese Rolle ausgebildet wurde. Ich finde man merkt das auch in einigen Dialogen und sogar im etwas, ich nenne es mal „jugendlicherem Grundton“ des Spiels. Besonders in ME1 hatten die Dialoge meiner Empfindung nach einen deutlich militärischeren Ton. Davon hat sich ME:A noch etwas weiter entfernt. Hier werden auch teilweise Scherze in eigentlich ernsten Situationen gemacht. Ob man das gut oder schlecht findet bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Die Crew
Auch in ME:A bekommt man natürlich ein eigenes Raumschiff mit einer eigenen Crew. Das Raumschiff heißt diesmal Tempest, ist aber ansonsten der Normandy relativ ähnlich. Die Crew besteht aus 6 Begleitern, die man auf Außeneinsätze mitnehmen kann. Die zwei menschlichen Begleiter sind von Anfang an dabei, die anderen trifft man erst nach und nach, allerdings alle relativ am Anfang des Spiels. Zusätzlich zu diesen Begleitern gibt es auf der Tempest noch eine Ärztin, einen Mechaniker, einen Piloten und eine Wissenschaftlerin/Navigatorin. Außerdem gibt es noch die Künstliche Intelligenz SAM, mit der man eigentlich durchgehend in Kontakt steht, die aber nicht wirklich einen eigenen Charakter hat, sondern uns eher beratend unterstützt.
In ME:A wurde wieder viel Wert auf diese Charaktere und auf die Interaktion mit ihnen gelegt. Man kann sie wieder auf verschiedene Dinge aus ihrer Vergangenheit ansprechen, ihre Meinung zu verschiedenen Dingen erfragen und natürlich auch mit ihnen flirten. Außerdem gibt es auch oft Dialoge zwischen den Crewmitgliedern, die man auf der Tempest mit anhören kann und auch wenn man sich mit zwei Begleitern auf einen Planeten begibt tauschen sich die beiden öfter mal untereinander aus.
Außerdem kann man für die Begleiter auch ein paar Quests erledigen. Das sind zum einen kleinere Aufgaben, zum anderen gibt es für die 6 Begleiter aber auch wieder Loyalitätsmissionen. (Wovon ich bis jetzt aber nur 3 gemacht habe)

Skillsystem
In Andromeda beschränkt man sich am Anfang nicht mehr auf eine Charakterklasse. Stattdessen hat man Zugriff auf alle Kampffähigkeiten aus den drei Bereichen Technik, Biotik und Kampf. Da sind dann auch einige bekannte Fähigkeiten dabei, wie beispielsweise die Unsichtbarkeit beim Techniker oder das Ziehen und Werfen des Biotikers. Dabei gibt es größtenteils aktive, aber auch einige passive Fähigkeiten, die man wieder so leveln kann, wie man das aus Teil 3 gewohnt ist. Jede Fähigkeit hat insgesamt 6 Stufen und die höheren Stufen kosten immer einen Skillpunkt mehr. Bei den Stufen 4-6 kann man sich dann eine von zwei möglichen Verbesserungen aussuchen.
Die Klassen aus den Vorgängern sind allerdings nicht völlig entfernt worden. Es gibt jetzt sogenannte Profile, die diesen Klassen entsprechen. Von diesen Profilen kann man immer eines aktiv haben und erhält dadurch passive Boni. Die Profile schaltet man frei, indem man Punkte in die Fähigkeiten der einzelnen Bereiche investiert. Investiert man beispielsweise in Technikfähigkeiten, schaltet man den Techniker frei, investiert man in Technik und Kampf, schaltet man den Infiltrator frei.
Man kann zwar mehrere Fähigkeiten und Profile freischalten, kann aber immer nur ein Profil und 3 aktive Fähigkeiten benutzen. Allerdings kann man sich sozusagen mehrere Loadouts zusammenstellen, die jeweils aus einem Profil und 3 Fähigkeiten bestehen, und kann dann zwischen diesen während des Kampfes wechseln.  (Kleine Anmerkung: Ich habe das kaum genutzt. Ich spiele auf normaler Schwierigkeit und da reicht es meistens halbwegs gut Zielen zu können und 1-2 Fähigkeiten zu benutzen)
Die Begleiter haben jeweils 3 aktive Fähigkeiten und 2 passive. Die kann man genauso steigern wie die eigenen Fähigkeiten auch, muss für die höchste Stufe der Fähigkeiten aber erst die Loyalitätsmission erfüllen. Die Begleiter bekommen auch weniger Punkte pro Stufenaufstieg.

Inventar sowie Forschung und Entwicklung
Das alte Inventarsystem aus Mass Effect 1 ist zurück! Man findet jetzt wieder viele verschiedene Waffen, Rüstungen und Mods, die man dann entweder behalten, verkaufen oder auch verschrotten kann, um daraus Materialien zu erhalten. Man kann außerdem jetzt selbst Waffen herstellen. Dazu sammelt man während seiner Abenteuer in Andromeda Forschungspunkte, mit denen  man dann Baupläne für die verschiedenen Gegenstände erforschen kann. Diese Gegenstände kann man dann mit Materialien herstellen und dabei auch noch etwas anpassen, indem man verschiedene Erweiterungen bei der Herstellung installieren kann. (Beispielsweise mehr Slots für Mods, mehr Schaden, wenn Schilde voll sind)

Dialoge
Es gibt wieder sehr viele Gelegenheiten um mit verschiedenen Charakteren zu sprechen. Zum einen natürlich mit der eigenen Crew, zum anderen bei wichtigen Missionen oder wenn man auf Planeten unterwegs ist. Es gibt auch wieder Bereiche, die beispielsweise der Citadel aus den Vorgängern sehr ähnlich sind, auf denen man also relativ frei herumlaufen kann um mit vielen Leuten reden kann und sich auch Quests geben lassen kann. Es gibt auch wieder einige Quests, die nur daraus bestehen auf einer Station herumzulaufen und mit verschiedenen Personen zu reden.
Die Dialoge laufen im Prinzip wieder ab wie in den Vorgängern. Man kann verschiedene, eher Stichpunktartige, Dialogoptionen auswählen und Ryder formuliert das dann nochmal schön aus. Der größte Unterschied ist, dass es bei den Dialogoptionen kein Renegade oder Paragon mehr gibt. Stattdessen wählt man zwischen Optionen aus, die oft einer von vier bestimmten Arten zu antworten zugeordnet sind. Die Antwort kann dann entweder emotional, überlegt, lässig oder professionell sein.  Zusätzlich gibt es natürlich wieder Fragen oder manchmal auch Antworten, die einfach nur das Gespräch voran bringen.
Die Inszenierung der Dialoge lässt teilweise etwas zu wünschen übrig. Zum einen wurden die Gesichtsanimationen ja schon sehr oft kritisiert (teilweise zu Recht, allerdings habe ich da das Gefühl, dass das Internet auch sehr gerne übertriebt. Mir wäre das gar nicht so extrem aufgefallen und es ist auch nicht in allen Gesprächen ein Problem) Zum anderen gibt es auch viele Dialoge, in denen sich die Charaktere nur gegenüberstehen und man hat auch nur diese eine Kameraperspektive. Das ist aber auch wirklich nur bei unwichtigen Dialogen der Fall. Die Dialoge mit der Crew und die Story-relevanten Dialoge sind so, wie man es bei Mass Effect gewohnt ist.

Erkunden im Weltraum und auf Planeten
Erkunden macht man entweder wieder durch das Scannen der Planeten, oder indem man sich auf einem Planeten begibt und dort mit seinem Fahrzeug (dem Nomad) durch die Gegend fährt.
Das Scannen von Planeten läuft dabei wieder so ab wie im zweiten Teil. Man wählt einen Planeten aus, zu dem man fliegen möchte. Anschließend bekommt man gesagt, ob es eine Anomalie gibt, dann kann man nach dieser Anomalie scannen und bekommt dafür in der Regel Erfahrungspunkte oder Materialien. Manchmal scannt man auch für eine bestimmte Quest. Das Scannen ist ehrlich gesagt sehr unspannend.  Auf einigen Planeten gibt es gar nichts und man ist da umsonst hingeflogen. Das weitaus schlimmere ist allerdings, dass es immer eine Animation gibt, wenn man zu einem anderen Planeten fliegt. Die dauert ungefähr 20 Sekunden und lässt sich auch nicht überspringen.

Die meiste Zeit erkundet man allerdings, wenn man selbst auf einem Planeten ist. Die Planeten sind optisch durchaus unterschiedlich. Es gibt einen Wüste, Eis, Dschungel oder auch einen eher kargen Asteroiden. Wenn man auf einem Planeten ist, wird Mass Effect zu einem Open World Spiel. Auf der Karte gibt es viele verschiedene Markierungen, die uns Questziele und manchmal auch Questgeber anzeigen, außerdem gibt es noch interessante Orte (die oft sehr uninteressant sind) und Orte, an denen man nach Mineralien suchen kann. Letzteres läuft quasi so ab wie das Scannen in ME2, mit dem bedeutenden Unterschied, dass man nicht mehr einen Scanner mit der Maus bewegt, sondern der Scanner das eigene Fahrzeug ist. Die Mineralien sind zum Glück eher optional und man braucht sie in der Regel nur für das Herstellen von Waffen.
Ansonsten sind diese Planeten ungefähr so, wie man das zum Beispiel von Spielen wie Far Cry 3 kennt. Man hat eine Markierung auf der Karte, fährt da hin, trifft unterwegs noch auf einen anderen Questgeber, fährt dann weiter, kommt an einem feindlichen Lager vorbei, steigt aus, bringt die Gegner um, scannt einen Gegenstand, bekommt gesagt, dass man noch zwei weitere solche Gegenstände in solchen Lagern finden soll, fährt dann zu seinem ursprünglichen Ziel und hat dann schon wieder vergessen was für eine Quest man hier eigentlich gerade macht (man merkt vielleicht, dass dieser Teil nicht unbedingt mein Lieblingsfeature in diesem Spiel ist)
Man kann die Planeten aber nicht immer komplett frei Erkunden. Wie gesagt, sind die Planeten nicht gerade gut bewohnbar und die Lebenserhaltung des Raumanzugs bzw. des Nomads hält die Umwelt nicht ewig ab. Zu einigen Gebieten kommt man am Anfang deshalb noch nicht, in anderen kann man sich nur kurz aufhalten, bis man zu einer der sicheren Schnellreisestationen zurück muss. Das ganze fällt aber bis auf die wirklich wenigen Gebiete, in denen man nur 5 Sekunden überlebt, meistens kaum auf und man ist dann doch nicht so sehr eingeschränkt.

Kampf
ME:A ist auch wieder wie die Vorgänger im Kampf ein 3rd-Person-Shooter. Man hat wieder Pistolen, Sturmgewehre, Präzisionsgewehre und Schrotflinten zur Auswahl und natürlich noch die verschiedenen aktiven Fähigkeiten, die man nutzen kann. Es gibt aber auch deutlich spürbare Unterschiede. Man ist jetzt, dank eines Jetpacks, deutlich mobiler als noch in den Vorgängern und muss sich demnach nicht nur hinter einer Deckung verkriechen. Man kann auch schon mal über das offene Feld laufen, oder auch aus einem Jetpack-Sprung heraus angreifen und dann bei Gefahr schnell hinter die nächste Deckung springen. Das macht den Kampf deutlich agiler und man kann auch nicht so schnell von Gegnern bedrängt werden, obwohl das Kampfgebiet meistens sehr offen ist. Zum Kampfgebiet muss man auch noch dazu sagen, dass die Kampfgebiete oft in der Open-World liegen. Sie sind also deutlich offener und Deckungen sind nicht mehr so offen vorgegeben. Wenn man sich hingegen in einer Mission befindet, erinnert der Levelaufbau wieder etwas mehr an das, was man z.B. aus ME2 kennt. Also eher ein Schlauchlevel, auch wenn man trotzdem noch verschiedene Deckungen zur Auswahl hat und sich noch relativ frei bewegen und positionieren kann.
Ein anderer Unterschied zu den Vorgängern ist, dass man im Kampf nicht einfach Pause drücken kann um die Fähigkeiten der Begleiter zu koordinieren. Man kann den Begleitern nur noch sagen, wo sie sich positionieren sollen und welchen Gegner sie angreifen sollen. Auch auf die Bewaffnung der Begleiter hat man keinen Einfluss.

Multiplayer
Zum Multiplayer nur so viel: Es gibt wieder einen Multiplayer, der auch wieder mit dem Singleplayer verbunden ist. Vom Gameplay ist der Multiplayer das gleiche wie in ME3. Er wirkt sich aber bei weitem nicht so stark auf den Singleplayer aus. Hier bekommt man nur kleinere Belohnungen, wie Credits, Materialien etc.

Mein Fazit bis jetzt
Mir macht Andromeda viel Spaß. Ich mag die Welt und finde auch die Story wieder sehr interessant. Wie gesagt, es erinnert ein bisschen an die Story von ME1, wo man noch nicht genau wusste, was in diesem Universum genau aus welchem Grund passiert und ich bin da auch sehr gespannt, wie es da noch weiter geht. Außerdem liebe ich es einfach mich mit der Crew der Tempest zu unterhalten. Für mich waren in ME immer die Begleiter der wichtigste Teil des Spiels. Ich kann im Moment noch nicht wirklich sagen, ob ich die Begleiter in Andromeda besser oder schlechter finde als die aus der alten Trilogie. Es sind wieder sehr schöne Charaktere dabei, allerdings habe ich noch keinen gefunden, den ich wirklich so großartig fand wie Mordin oder Garrus. (wobei ich Garrus in ME1 auch noch nicht so extrem gut fand)
Besonders am Anfang habe ich von Andromeda gedacht: okay, das ist definitiv Mass Effect. Zwar etwas anders, anderer Hauptcharakter, die Level sind anscheinend etwas größer und die Kämpfe mit etwas mehr springen, aber das es hat immer noch einige Stärken von Mass Effect.
Als ich dann endlich soweit war, dass ich auf dem ersten frei begehbaren Planeten war, wurde meine Stimmung dann doch etwas gedämpft. Die Planeten sind halt wirklich jeder für sich eine kleine Open-World. Das klingt jetzt natürlich komisch, dass ich das in einem Elder Scrolls Forum als Kritikpunkt anbringe, aber das zieht das ganze schon irgendwie etwas in die Länge. Man bekommt sehr viele Quests, von denen viele eher belanglos sind und nur das Journal beziehungsweise die Karte vollmüllen. Es gibt auf den Planeten oft solche Quests wie: sammle davon 10, geh dahin, bring die um… Und auch wenn es mal eine interessantere Quests auf einem Planeten gibt, wo auch mal ne kleine Geschichte hintersteckt oder man auch mal ne Entscheidungsmöglichkeit hat, steckt da auch noch relativ viel Fahrzeit mit drin. Man muss halt erstmal auf dem Planeten von A nach B fahren. Das wird besonders dann langweilig, wenn zwischen den Begleitern auch noch peinliche Stille herrscht und im Grunde nichts passiert, außer dass man auf der Tastatur w drückt. Dazu kommt dann natürlich noch, dass man auf dem Weg an tausenden Gegnern vorbeifährt, wo man eigentlich jedes Mal wieder aussteigen und kämpfen muss.
Auch das Kämpfen leidet in meinen Augen etwas an dieser offenen Welt, besonders in kombination mit dem Jetpack. In den alten ME-Spielen hatte man oft einen eher übersichtlichen Kampflatz, in dem es ein paar klar erkennbare Wege gibt mit Deckungen, die man nutzen konnte. Hier sind die Kämpfe oft eher in einem sehr offenen Gebiet, wo ein paar Steine im Weg liegen, die man als Deckung nutzen kann, aber auch nicht unbedingt muss. Die Gegner könnten von allen Seiten kommen, aber eigentlich ist das egal, weil ja auch relativ egal ist wo man gerade steht, man kann ja schnell irgendwo anders hinspringen. Wohin ist dann auch nicht so wichtig.
Der Grund warum mich das am meisten stört  ist, dass es neben diesen Open-World-Planeten ein schönes Spiel gibt. Es gibt immer noch Missionen in abgeschlossenen Gebieten, auf Raumstationen etc. die sich vom Kampf wieder etwas mehr wie die alten Spiele anfühlen (das waren nebenbei bemerkt die Kämpfe, die ich am meisten verloren habe, weil es hier nicht komplett egal ist, was man macht) Es gibt auch immer noch coole Charaktere. Es gibt eine interessante Geschichte und auch einige interessantere Quests.
Mir kommt es ein bisschen so vor, als hätte Bioware ein Mass Effect entwickelt, dass zwar in vielen Punkten anders ist, aber im Kern die Qualitäten der Vorgänger hat (wenn auch nicht ganz so gut, wie die Trilogie). Anschließend haben sie dann aber immer wieder Stückchen Open-World in dieses Spiel gehämmert, wodurch die ganze Spielerfahrung deutlich gestreckt und irgendwie verwässert wird.

Jetzt nochmal die tl;dr-Version:
Meiner Meinung nach ein nettes, etwas anderes Mass Effect, das zwar nicht das großartige Spiel ist, das die Vorgänger waren, aber dennoch sehr nett, wenn auch mit zu viel Open-World darin.
  30.03.2017, 18:12
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Uiuiuiui, vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Leider klingt sie so, als ob ME:A doch auf den "to be done"-Stapel gehört :D Jetzt muss ich nur noch Zeit dafür finden :(
  31.03.2017, 09:42
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  • Hoher Drachengott
    • Nirn.de Team
Vielen Dank für die ausführliche und interessante Darstellung! Sehr gespannt, klingt besser als was ich sonst als Tenor vernommen habe.
  31.03.2017, 20:19
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  • Skelett-Krieger
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Frage: Hat man irgendeinen Vorteil durch die DeLuxe Edition, oder sind das alles nur "kosmetische" Gimmicks? Ich meine, sind die Waffen und Rüstungen besser als in der Standard Edition?

EDIT:

Um meine eigene Frage zu beantworten:

Die Waffen und Rüstungen der DeLuxe Edition sind tatsächlich etwas besser, als das Standard-Gear, aber nicht viel. Sie entsprechen ungefähr den Stufe 2 Upgrades der normalen Sachen. Man hat also einen etwas leichteren Einstieg, nicht mehr.
« Letzte Änderung: 08.04.2017, 09:54 von Hanrok »
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  02.04.2017, 14:50
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  • Skelett-Krieger
    • Untot
Weiß jemand, wie man die Strahlenbelastung auf Eos reduzieren kann? Ich dachte eigentlich, dass nach der Aktivierung des Atmosphären-Wandlers die Stufe 3 Strahlung in einigen Gebieten automatisch reduziert wird, aber bisher hat sich daran nichts geändert. Und ich habe nun schon einige Zeit verstreichen lassen.

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  23.04.2017, 14:59
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  • Legionär
    • Legion
Bei mir ging die Strahlung automatisch zurück, nachdem ich ein oder zwei Missionen der HQ weiter verfolgt habe. Anschließend konnte ich den gesamten Planeten befahren und die Lebensfähigkeit auch auf 100% steigern.
  23.04.2017, 18:42
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