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Umfrage

Welche vier Parteien erreichen bei dir die höchste Übereinstimmung?

Piraten
20 (18.7%)
Die Grünen
14 (13.1%)
Die Linke
13 (12.1%)
SPD
11 (10.3%)
CDU/CSU
7 (6.5%)
FDP
7 (6.5%)
AfD
6 (5.6%)
Die Partei
5 (4.7%)
NPD
5 (4.7%)
Tierschutzpartei
3 (2.8%)
Bündnis 21/RRP
2 (1.9%)
Freie Wähler
2 (1.9%)
MLPD
2 (1.9%)
pro Deutschland
2 (1.9%)
Bayernpartei
1 (0.9%)
Die Frauen
1 (0.9%)
Familienpartei
1 (0.9%)
Nichtwähler
1 (0.9%)
ÖDP
1 (0.9%)
PSG
1 (0.9%)
Republikaner
1 (0.9%)
Volksabstimmung
1 (0.9%)
BIG
0 (0%)
BüSo
0 (0%)
Die Violetten
0 (0%)
PBC
0 (0%)
PDV
0 (0%)
Rentner
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 31

Thema: Bundestagswahl 2013 - der andere Umfragethread  (Gelesen 8037 mal)

  • Graf
    • Adel
Es naht die Bundestagswahl, und wie durch ungeschriebenes Wahlgesetz taucht in jedem Forum mindestens ein was-wählt-ihr Thread auf. Laaaangboring. In einem Computerspieleforum dürfte das recht vorhersehbar, und recht unrepräsentativ sein.

Nun hat uns die bpp (Bundeszentrale für politische Bildung) seit einigen Jahren mit dem Wahl-O-Mat ein interessantes Werkzeug an die Hand gegeben, das die Standpunkte der Parteien mit denen des Nutzers vergleicht, und die Übereinstimmung in % ausgibt. Nur werden die Fragen, die der Wahl-O-Mat stellt mMn zunehmend absurder. Darum diese etwas andere Umfrage zur Bundestagswahl 2013.

Mich interessiert, wie genau die Ergebnisse des Wahl-O-Mat mit dem überein stimmen, was man erwarten würde, bzw. was man überhaupt wählen würde.

Bitte wählt oben die vier Parteien aus, die von euch die höchste Übereinstimmung bekommen. Bei Fragen, zu denen ihr keine Meinung habt, oder die euch zu blöd sind kann es besser sein"These überspringen" auszuwählen, nicht Neutral.

Bitte beachtet ggf., das einige Parteien nicht in allen Bundesländern wählbar sind.

Folgende Parteien sind in weniger als der Hälfte der Bundesländer wählbar:
Tierschutzpartei, ÖDP, Familien-Partei, Bündnis 21/RRP, RENTNER, BP, PBC, BüSo, Die Violetten, Volksabstimmung (die ihr Logo offenbar mit Word Art gemacht haben), PSG, BIG, DIE FRAUEN, Nichtwähler, PDV, Die Partei.
« Letzte Änderung: 29.08.2013, 18:08 von Grom »
  29.08.2013, 17:58
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  • Späher
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Ich ignoriere hier einfach mal den Umstand, dass ich dieses Jahr noch nicht Wahberechtigt bin und daher natürlich auch keinen direkten Einfluss auf das Wahlergebnis nehmen kann.

Die Parteien, die bei mir die Top-Kandidaten sind, erscheinen tatsächlich etwas seltsam. So würde ich ganz sicher nicht die NPD wählen (mein 4. Platz  :boxed:) und auch die Piraten würden meine Stimme nicht bekommen. Da der Wahl-o-mat aber nur die Wahlprogramme vergleicht und (zum Glück) nichts über meine Einstellungen weiß, ist das Ergbnis allerdings auch nicht so abwegig, wie es im ersten Moment erscheinen mag. Was die Fragen angeht, so meine ich nicht, dass diese besonders kpmisch wären. Sie sind wahrscheinlich einfach so konzipiert, dass sie jeweils Gebiete abdecken, zu denen möglichste jede Partei eine Position äußert.

Im Allgemeinen würde ich aber schon sagen, dass das ganze mehr zu Bildungs- (bei der Quelle eigentlich klar) als zu Meinungsfindungszwecken taugt, da die Ergenisse schlicht zu eindimensional ermittelt werden (können). Das ist aber wohl auch nicht mehr und nicht weniger als das, was man von solch einem Tool erwarten sollte.
Ich rufe in diesen Kreis, um sich dem Streit zu stellen:
Den, der zwischen Licht und Dunkelheit wandert.
Den, der Gerechtigkeit von Recht scheidet.
Den, der immer Schlichter und Richter ist.
Ich rufe den Goldenen Avatar!
  29.08.2013, 21:09
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  • Gräfin
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Bei mir sind die Piraten auf Platz 1 - durchaus passend, auch wenn ich sie trotzdem nicht wählen werde. Dann SPD, Linke, Grüne ... hmm komische, meine Favoriten nur auf Platz 4 ...
Naja mal schauen, ich bin kein fester Wähler, und räume mir durchaus die möglichkeit ein, eines der beiden Rots zu wählen, wobei ... haja letztendlich ist nichts ideal :(


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  29.08.2013, 21:12
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Wer wählt bitte schön die NPD ? Da kann man ja genauso wenn es die NSDAP noch gäbe die wählen ! Sind immerhin beides Verbrecher.
  29.08.2013, 21:14
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Auch auf die Gefahr, dass ich mich auf sehr dünnes Eis bewege: solange es sich nur um ihr Gedankengut, ihre Meinung handelt, ist das kein Verbrechen im juristischen Sinne.

Sie sind vielleicht Idioten, aber Verbrecher ... ?


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  29.08.2013, 21:24
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Man könnte die NSDAP auch Mörder nennen. Nur finde ich, dass man die NPD nicht als Mörder darstellen bzw benennen kann da man sie sonst nicht wählen könnte. Deswegen habe ich die Wortwahl Verbrecher gewählt.
  29.08.2013, 22:18
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  • Gräfin
    • Adel
Ich wäre vorsichtig damit, alle Mitglieder der NSDAP als Mörder zu betiteln, wenn man bedenkt, dass viele Menschen damals überhaupt keine Wahl hatten und gezwungen waren, in die Partei einzutreten - das bedeutet nicht, dass sie jemanden ermordet haben.
Gefährliche Pauschalisierung, ganz gefährliche Pauschalisierung.

Welche Verbrechen begehen die Mitglieder der NPD denn?


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  29.08.2013, 22:26
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Ganz einfach, wenn man eine Partei schon Verbieten möchte, dann kann sie nicht ganz inordnung sein.

"Infolge des Bekanntwerdens des Täterumfelds der Morde durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) kam es 2012 zu neuen Bestrebungen, (nach dem ersten NPD-Verbotsverfahren (2001–2003)) ein zweites NPD-Verbotsverfahren in Gang zu setzen. Ziel der Antragsteller ist es, die Verfassungswidrigkeit der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) feststellen zu lassen und damit ein Verbot dieser Partei zu erreichen." Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/NPD-Verbotsverfahren
  30.08.2013, 08:26
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Interessant

Bei mir liegt Bündnis 21/RRP mit 82,6 % deutlich in Front, gefolgt von der Tierschutzpartei mit 76,7 % und gleichauf der Familienpartei und der ÖDP mit jew 75,6 % Habe von den drei erstgenannten noch nie was gehört Und ÖDP ist ein Sauhaufen die wähl ich nicht

Mein bisheriger Favorit für die BT Wahl die SPD liegt bei grade mal 64 % mein Favorit für die LT Wahl die Grünen immerhin bei 72,1 %
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  30.08.2013, 09:25
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Naja, wenn eine Partei verboten werden soll (oder man sie verbieten will), bedeutet das, dass sie verfassungswidriges Gedankengut vermitteln bzw. in ihrem Parteiprogramm  beinhalten. Da es seit Jahren nie ganz klappt, die NPD tatsächlich zu verbieten, scheinen die das Ganze ziemlich klug zu formulieren.
Verfassungswidriges, rechtes, radikales oder rassistisches Gedankengut bedeutet aber NICHT, dass jemand ein Verbrecher ist! Zumal die NPD nicht = NSU.

Ich will hier keinesfalls pro NPD reden, um Himmels willen, sondern eher etwas Feintuning betreiben bzgl. Begrifflichkeiten, die man bei solchen Themen wählt. Denn letztendlich haben auch rechtsradikale Idioten in gewissem Rahmen ein Recht auf ihre eigene Meinung, das ist nunmal einfach so in einem demokratischen Land, in dem das Recht auf eine eigene Meinung im Grundgesetz steht. Man kann davon halten was man will, aber das macht sie nicht direkt zu Verbrechern.


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- John Barrowman -
  30.08.2013, 09:31
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Sehe ich wie Feli, die haben es nicht geschafft, die NPD zu verbieten, also muss man sie als legitim ansehen.

Einigen wir uns darauf, dass es kein Verbrechen ist, NPD zu wählen, aber ganz sicher eine große Dummheit.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  30.08.2013, 10:33
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Tja bei mir deckt sich meine Parteiübereinstimmung ganz klar mit dem Ergebnis vom Wahl-o-mat und der Umfrage der SZ (die auch ziemlich gut ist, http://wahlomat.sueddeutsche.de/ ).
Piraten, Grünen, Die Linke und Die Partei.
DIE FRAUEN sind gleichauf mit DIE PARTEI. ^^

Es ist außerdem schade das sich viele Wähler dann doch nicht für eine der kleinen Partei entscheidet, entweder aus taktischen Gründen (was keinen Sinn macht) oder weil man glaubt es ist eine verschenkte Stimme was es aber nicht ist.
Ich gehe stark davon aus je kleiner Partei macht genau so ein Verhalten locker mehrere Prozente aus!
Beim Beispiel der Piraten wäre die 5% Hürde so keine Hürde mehr.

Außderm erhält eine Partei die über 1% hat pro abgegebene Stimme Wahlfinanzierung, d.h. euer Stimmkreuz ist gleichzeitig sowas wie eine Spende und mir wäre es Leid den inhaltslosen dicken Parteien das Geld zukommen zu lassen.
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  30.08.2013, 10:50
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Sie haben nicht nur in einem gewissen Rahmen, sondern uneingeschränktes Recht auf ihre Meinung. Ohne die deutsche Übersensibilisierung in Sachen braunes Gedankengut, wären die für die Gesellschaft genau solche Spinner wie irgendwelche Linken, Antifas, ultra-Grünen, ultra-Christen und andere Faschos.

Darum sind nationalistische Parteien in anderen Ländern auch keine Buhmänner, sondern teils akzeptierte Koalitionspartner, wie hierzulande die FDP. Denn Nationalismus hat nichts mit Krieg und Holocaust zu tun. In Deutschland ist schlicht alles, was sich auf "Deutschland und alle anderen nicht" konzentriert ein Tabu. Darum hat die AfD ein "Geschmäckle" und die pro…-Parteien gelten als rechte Spinner ohne Glatze und Bomberjacke. Das Ganze wird Geschürt von irgendwelchen Populisten, die gerne mit dem Nazivergleich um sich werfen. Dabei gibt Deutschland Unsummen für irgendwelche Sachen im Ausland aus, die zwar auch ihre Daseinsberechtigung haben, gleichzeitig geht es hier bergab. Wie viele Kommunen sind pleite, wie viele Straßen eigentlich nicht mehr befahrbar, unser einst so glorreiches Sozialsystem geht vor die Hunde. Manchmal ist ein gewisser Egoismus auf nationaler Ebene durchaus angebracht.


@ Aruhn, ich wähle aus taktischen Gründen immer eine der kleinen Parteien, bevorzugt die, die in den Umfragen am Besten abschneidet, weil ich eine neue Partei im Bundestag will.
  30.08.2013, 11:02
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Uns wurde früher im Wi/Po Unterricht erzählt, man solle seine Stimme für eine der großen Parteien vergeben, weil alles andere "Verschwendung" sei. Das ist ganz großer Unsinn.

Einzig wer nicht wählen geht, verschwendet seine Stimme. Wer eine kleine Partei wählt - sogar eine, die noch unter 5% ist - der hat sich an der Gestaltung der Politik seines Landes beteiligt. Selbst wenn die Partei trotzdem unter 5% bleibt. Wer meint, wählen bringt nur was, wenn die gewählte Partei auch "siegt", hat das Prinzip der Demokratie noch nicht verstanden.

Wer nur die großen Parteien wählt, obwohl er eine kleine Partei favorisiert, hilft aktiv mit, den Status Quo zu zementieren. Denn wie soll sich jemals etwas am Parteiengefüge ändern, wenn niemand die neuen, kleinen Parteien wählt, aus Angst seine Stimme zu "verschwenden"?

Selbst wenn die neuen Parteien nicht "regierungsfähig" sind, weil ihr Programm lückenhaft wirkt, oder sie sich schlecht organisieren, ist eine Stimme für solch eine Partei ein Signal für die etablierten Parteien.

Ich vergleiche das immer gern mit den Grünen in den 80ern, die damals noch als Ökofuzzis belächelt wurden. Sie waren die ersten, die ernsthaft die Problematik der Umweltverschmutzung in ihr Programm aufgenommen haben. Ihr zunehmender Erfolg bei den Wahlen hat letztlich dazu geführt, dass ALLE großen Parteien den Umweltschutz in ihr Programm aufgenommen haben. Selbst wenn die Grünen niemals eigenständig regieren werden, haben sie dennoch aktiv die Politik in Deutschland verändert.

Heute haben wir wieder den Fall, dass viele Dinge, die uns Bürgern ein Dorn im Auge sind, von den etablierten Parteien nicht ernst genommen oder ignoriert werden. Die daraus resultierenden "Spezialparteien" können auch hier ein Signal setzen, das bei den großen Parteien für ein Umdenken sorgen kann.
« Letzte Änderung: 30.08.2013, 11:15 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  30.08.2013, 11:02
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Sie haben nicht nur in einem gewissen Rahmen, sondern uneingeschränktes Recht auf ihre Meinung. Ohne die deutsche Übersensibilisierung in Sachen braunes Gedankengut, wären die für die Gesellschaft genau solche Spinner wie irgendwelche Linken, Antifas, ultra-Grünen, ultra-Christen und andere Faschos.

Darum sind nationalistische Parteien in anderen Ländern auch keine Buhmänner, sondern teils akzeptierte Koalitionspartner, wie hierzulande die FDP. Denn Nationalismus hat nichts mit Krieg und Holocaust zu tun. In Deutschland ist schlicht alles, was sich auf "Deutschland und alle anderen nicht" konzentriert ein Tabu. Darum hat die AfD ein "Geschmäckle" und die pro…-Parteien gelten als rechte Spinner ohne Glatze und Bomberjacke. Das Ganze wird Geschürt von irgendwelchen Populisten, die gerne mit dem Nazivergleich um sich werfen. Dabei gibt Deutschland Unsummen für irgendwelche Sachen im Ausland aus, die zwar auch ihre Daseinsberechtigung haben, gleichzeitig geht es hier bergab. Wie viele Kommunen sind pleite, wie viele Straßen eigentlich nicht mehr befahrbar, unser einst so glorreiches Sozialsystem geht vor die Hunde. Manchmal ist ein gewisser Egoismus auf nationaler Ebene durchaus angebracht.

Also mich graust es bei solchen Argumentationen... "erstmal sind die eigenen Leute wichtig, dann alle anderen". Nationalismus und Patriotismus sind einfach nur falsch. Wer sein eigenes Wohl über das der Anderen stellt, ist erbärmlich. Besonders in einem reichen Land wie Deutschland, ist immer etwas mehr Demut angebracht. Das ist eine erstrebenswerte Tugend, die niemandem schadet.
Schau dir mal an was die extremen Parteien in Ost-Europa und Russland anrichten - da würde man gerne leben.
  30.08.2013, 11:37
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Also mich graust es bei solchen Argumentationen... "erstmal sind die eigenen Leute wichtig, dann alle anderen". Nationalismus und Patriotismus sind einfach nur falsch. Wer sein eigenes Wohl über das der Anderen stellt, ist erbärmlich. Besonders in einem reichen Land wie Deutschland, ist immer etwas mehr Demut angebracht. Das ist eine erstrebenswerte Tugend, die niemandem schadet.

*Unterschreib*
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  30.08.2013, 11:44
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Die nationalistischen Auswüchse Osteuropas sind idR. rassistischer und autokratischer Natur. Das hat mit Patriotismus wenig zu tun. Können das ja anderswo diskutieren.
  30.08.2013, 14:09
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Uns wurde früher im Wi/Po Unterricht erzählt, man solle seine Stimme für eine der großen Parteien vergeben, weil alles andere "Verschwendung" sei.

Solch ein Lehrer sollte nicht lehren dürfen. Ich bin schlicht schockiert!

Wer nur die großen Parteien wählt, obwohl er eine kleine Partei favorisiert, hilft aktiv mit, den Status Quo zu zementieren. Denn wie soll sich jemals etwas am Parteiengefüge ändern, wenn niemand die neuen, kleinen Parteien wählt, aus Angst seine Stimme zu "verschwenden"?

Selbst wenn die neuen Parteien nicht "regierungsfähig" sind, weil ihr Programm lückenhaft wirkt, oder sie sich schlecht organisieren, ist eine Stimme für solch eine Partei ein Signal für die etablierten Parteien.

Kann man nur unterschreiben.

Die Signalwirkung ist definitiv da.
Gestern wurde einiges über das Politcamp erzählt (ein Treffpunkt für "Netzpolitiker" aller Parteien) das eine neue starke Partei dafür sorgt das auch die eigenen Experten mehr Gehör finden.
Als die Piraten ihren Höhenflug hatten, hatte auch erstmals ein Volker Beck für die "Hinterbänkler" der Netzpolitik in der SPD ein offenes Gehör.

Strich die "Hinterbänkler" der etablierten Parteien wünschen sich das eine neue Partei, mit frischen Wind, in den Bundestag einsteigt da sich dadurch auch die eigene Partei erneuern kann.

@Grom
Die Sorgen kann ich nur allzugut verstehen aber nicht Egoismus ist angebracht sondern mehr Allgemeingut, Miteinander.
Die Egoismus Sichtweise ist keine Lösung. Man schaue sich die Flat-Tax Logik der FDP an, eine egoistische Mannier die absolut haarsträubend und unsozial ist.
Mit so einem Modell kann man die Infrastruktur Deutschlands nie und nimmer finanzieren und dort steckt das Problem, alle EU Länder haben wichtige geldbringende Steuern drastisch gesenkt (z.B. Körperschaftssteuer). Wenn die Einnahmen einbrechen und die Infrastruktur bleibt gleich oder man macht sogar noch Wählergeschenke, ist der Ausgang für die Infrastruktur vorprogrammiert.
« Letzte Änderung: 30.08.2013, 16:21 von Aruhn »
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  30.08.2013, 16:20
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Ganz einfach, wenn man eine Partei schon Verbieten möchte, dann kann sie nicht ganz inordnung sein.

"Infolge des Bekanntwerdens des Täterumfelds der Morde durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) kam es 2012 zu neuen Bestrebungen, (nach dem ersten NPD-Verbotsverfahren (2001–2003)) ein zweites NPD-Verbotsverfahren in Gang zu setzen. Ziel der Antragsteller ist es, die Verfassungswidrigkeit der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) feststellen zu lassen und damit ein Verbot dieser Partei zu erreichen." Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/NPD-Verbotsverfahren
Die NPD zu verbieten ist, meiner Meinung nach, keine gute Idee. Die Leute dort mögen Ansichten vertreten, die für viele Leute nicht annehmbar, bzw. dumm sind, allerdings haben sie doch, im Zuge der Meinungsfreiheit das Recht, ihre Überzeugungen parlamentarisch zu vertreten. Wenn die Partei jetzt verboten werden würde, würde der deutsche Staat ja die Meinungsfreiheit einschränken - etwas das im dritten Reich ja Volkssport war. ;)
Außerdem lässt sich die (gemäßigte) rechte Szene über diesen Anlaufpunkt besser überwachen, dadurch kann man besser auf Leute eingehen, die in die Radikalität, bzw. in den Untergrund abgleiten. (also bin ich gegen ein Verbot der NPD)
 :meinung:

Uns wurde früher im Wi/Po Unterricht erzählt, man solle seine Stimme für eine der großen Parteien vergeben, weil alles andere "Verschwendung" sei.

Solch ein Lehrer sollte nicht lehren dürfen. Ich bin schlicht schockiert!
Ums mit Hanrok's Worten auszusprechen:
*Unterschreib*

Wie seht ihr das? Denkt ihr, dass Rot-(Rot-)Grün die Wahl noch wuppen kann? Schwarz-Gelb hat (laut dem letzten Deutschlandtrend) nur eine knappe Mehrheit, außerdem hat Steinbrück fünf Prozent in den Umfragewerten zugelegt, während Merkel einen Prozentpunkt verloren hat.
Pro Einhorn? Ich bin dabei!

Diese Steam Signatures sind echt cool... :)
  30.08.2013, 17:39
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Rot Rot Grün wird es meiner Einschätzung nach weder bei dieser noch bei der nächsten Regierungsbildung geben Dafür herrscht auf der einen Seite noch zu viel Argwohn und auf der anderen zu viele ideologische Hardliner

Aus einem mir nicht näher bekannten Grund würde ich einen Kanzler Steinbrück begrüßen auch wenn er mir nicht sonderlich sympathisch vorkommt Allein ich wüsste nicht in welcher Koalition das funktionieren sollte

Vermutlich wird es auf eine große Koalition hinauslaufen

Die spannende Frage ist natürlich was passiert wenn sie die SPD tatsächlich auf die Hinterbeine stellen sollte und für das Einlenken zur großen Koalition das Entgegenkommen fordert dass Merkel nicht Kanzlerin wird bzw bleibt Ob die Grünen umfallen würden Oder ob sich die CDU eine Minderheitsregierung zutrauen würde Aber ich vermute dass die SPD dafür intern zu zerrüttet ist als dass sie so eine Linie fahren könnte
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  30.08.2013, 18:05
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