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Umfrage

Wie sollte der Westen auf Russlands Vorstöße zur Ukraine reafieren

Der Konflikt ist nur diplomatisch zu lösen, die G8-Treffen sind dafür wichtig.
Die Kritik des Westens ist heuchlerisch, Russland verteidigt nur legitime Interessen.
Bei einer weiteren Eskalation sollte ein militärisches Eingreifen der NATO nicht ausgeschlossen werden.
Es sollte eine Rückkehr vom G8-Format zu G7-Gipfeltreffen ohne Russland erwogen werden

Thema: Krimkrise - Umfrage  (Gelesen 4399 mal)

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Das Problem ist: Die Medien haben in Russland und Putin doch das perfekte Ziel. Sie können zu dem Thema endlos lange Artikel schreiben,zum "Diktator Putin's Werbekampagne" oder "Plant Putin eine Invasion?".
Erstens bringt das den Medien Geld, zweitens hat man einen Sündenbock ein "Feindbild" für viele Dinge (zum Vergleich: in der DDR waren es die Amis, heute die Russen).
Und drittens würde die Revolution in der Ukraine auf einmal nicht mehr so positiv und heroisch wirken, wenn die Krim freiwillig zu Russland geht, wo doch erst der Prorussische Präsident gestürzt wurde. Dann würde der deutsche Michel ja bemerken, dass in der Ukraine keine Menschenrechtsaktivisten an die Macht wollen sondern Rechtsextreme und Personen wie eine gewisse Timoschenko, die gerne "Putin mit einem MG erschießen und eine Atombombe auf die Russen in der Ukraine schmeißen" wollen. (Wenn man es nicht glaubt: In Youtube einfach mal Timoschenko und Telefonat eingeben ;))
Und viertens und letztens haben die Amis und die NATO einen Grund, mal wieder gegenüber Russlands die Muskeln spielen zu lassen und sich als Helden hinzustellen, verherrlicht durch die Medien. Man könnte manchmal meinen, man wäre wieder in der DDR, nur andersrum, diesmal gegen Russland statt gegen die USA...
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, nur bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher - Einstein
  01.04.2014, 21:28
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Tja, die Propaganda ist mal wieder im vollen Gange ... wer gedacht habe, die Medien seien heute alle objektiv und durchsichtig ist ziemlich naiv :|


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  01.04.2014, 21:37
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Sehe ich genauso, ich habe nur immer Angst, das zu äußern, seit ich gehört habe, dass ein Beamter wegen so einer Äußerung entlassen wurde.
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, nur bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher - Einstein
  01.04.2014, 21:46
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Gott sei Dank bin ich keine Beamtin.

Und wegen freier Meinungsäußerung darfst eig auch nicht entlassen werden ;)


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- John Barrowman -
  01.04.2014, 21:48
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In Deutschland schon, da findet man immer irgendeinen Grund. Zum Beispiel "Volksverhetzung" oder "Rassissmus" (warum auch immer so eine Äußerung rassistisch sein soll) sind immer gute Gründe. Wenn solche Worte fallen, dann prüfen die Richter nicht lange sondern winken die Entlassung einfach durch. Freie Meinungsäußerung gibt es teilweise leider nur noch auf dem Papier, wenn ich daran denke, wie einer meiner Mitschüler (der zwar nicht gerade der hellste ist) zum Direktor musste, weil er in der Religionsstunde sagte, dass er es als Menschenrechtsverletzung empfindet, wenn Frauen im Islam ein Kopftuch tragen.
Ich finde, Meinungsfreiheit heißt, über jede Meinung und sei sie noch so seltsam, zu reden und zu diskutieren, denn es ist keine Lösung, jemanden einfach mundtot zu machen.
Siehe NPD-Verbotsverfahren. Ja, es sind Rechte Spinner, aber ist das ein Grund, ihnen das Recht der freien Meinungsäußerung zu nehmen, indem man ihre Partei verbietet?
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, nur bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher - Einstein
  01.04.2014, 21:59
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Man stelle sich vor, in Griechenland würde die Goldene Morgenröte auf die gleiche Weise einen Umsturz gegen das proeuropäische Regime herbeiführen. Wie würde die Presse dann reagieren? Wahrscheinlich genau umgekehrt. Der Ex-Präsident würde in einem der EU-Staaten Zuflucht finden und die EU würde die Separation proeuropäischer Gebiete Griechenlands unterstützen. Glaubt eigentlich noch irgendjemand daran, der EU ginge es um Demokratie oder gar Menschenrechte? Es geht nur um Geld und Macht. Koste was es wolle. Die Ukraine ist nur eine weitere Krise, in der sich Politiker profilieren können, für die sich sonst niemand interessiert. Außerdem hält es den Pöbel bei Laune. Bush hat Krieg gespielt, um von den Problemen der USA abzulenken, die Politiker der EU mischen sich in Krisen ein, die sie nichts angehen.

Meinungsfreiheit gibt es nur in den USA. Hier in Deutschland ist das eine Illusion. Gerade bei Beamten, als Staatsdiener haben sie dem Staat zu dienen, und dessen Position zu vertreten. Gefälligst.
Und das geht noch weiter. Man stelle sich mal vor, ein Wissenschaftler behaupte, er hätte eindeutige Beweise, das der Holocaust nicht stattgefunden hätte. Zunächst würde er wegen Holocaustleugnung vor Gericht gezerrt, anschließend medial hingerichtet. Ob seine Beweise wahr sind, und der Holocaust tatsächlich nie stattgefunden hätte, wird niemanden interessieren. Deshalb forscht auch kaum jemand in die Richtung, und die die es tun werden als Spinner abgetan, schließlich ist das eine international beschlossene Wahrheit.
  02.04.2014, 07:59
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Meinungsfreiheit gibt es nur in den USA. Hier in Deutschland ist das eine Illusion. Gerade bei Beamten, als Staatsdiener haben sie dem Staat zu dienen, und dessen Position zu vertreten. Gefälligst.
Und das geht noch weiter. Man stelle sich mal vor, ein Wissenschaftler behaupte, er hätte eindeutige Beweise, das der Holocaust nicht stattgefunden hätte. Zunächst würde er wegen Holocaustleugnung vor Gericht gezerrt, anschließend medial hingerichtet. Ob seine Beweise wahr sind, und der Holocaust tatsächlich nie stattgefunden hätte, wird niemanden interessieren. Deshalb forscht auch kaum jemand in die Richtung, und die die es tun werden als Spinner abgetan, schließlich ist das eine international beschlossene Wahrheit.

Ich würde nicht sagen das es in der USA durchweg Meinungsfreiheit gibt.

Aber dein Beispiel ist auch nicht gerade ideal gewählt - ob der Wissenschaftler beweist das es nicht sein kann so viele Menschen zur Strecke zu bringen bei der damaligen Infrastruktur spielt keine Rolle, die KZ's und Menschentransporte sind ein Fakt, vom Dritten Reich und Mittätern (Ungarn, Frankreich, ...) selbst dokumentiert, das man nicht widerlegen kann, demzufolge ist der Holocaust in Stein gemeißelt.

Das man sich in Deutschland schwer tut wenn eine Meinung geäußert wird gegenüber anderen Menschen und Religionen kann ich nachvollziehen aber warum will/muss man über anderen Menschen urteilen und das dies Mitmenschen auch erfahren?
Viel zu sehr werden heute Meinungen eher als Urteile gefällt, Terrorismus ist dafür ein Paradebeispiel.

Das Dilemma der Medien ist, ein einfaches Schwarz-Weiß Muster bringt Geld. Die Zeit zum Recherchieren und überprüfen ist geschrumpft aber man muss der Realität ins Auge sehen, jede Form von Journalismus ist eine Art Aktivismus für eine Sache - das war es schon immer auch wenn die Klasse der Redakteure und Journalisten dies nicht eingestehen, bis auf einige wenige wie Glenn Greenwald.
« Letzte Änderung: 02.04.2014, 11:32 von Aruhn »
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  02.04.2014, 11:30
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In den USA gibt es von allen westlichen Staaten nach meiner Beobachtung die größte Meinungsfreiheit.

Ich will nicht darüber diskutieren ob der Holocaust so geschehen ist oder nicht. In wie weit da was dokumentiert ist kann ich auch nicht beurteilen, und allein darüber zu diskutieren ist Futter für den neuen deutschen Faschismus im Toleranzpelz.
Es ist nur in Deutschland das extremste Beispiel der verbotenen Meinungsäußerung.

Es wäre viel zu teuer und für den Pöbel uninteressant, genau über die Hintergründe der Dinge, die so passieren nachzuforschen.
« Letzte Änderung: 02.04.2014, 12:22 von Grom »
  02.04.2014, 12:20
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Das Dilemma der Medien ist, ein einfaches Schwarz-Weiß Muster bringt Geld. Die Zeit zum Recherchieren und überprüfen ist geschrumpft aber man muss der Realität ins Auge sehen, jede Form von Journalismus ist eine Art Aktivismus für eine Sache - das war es schon immer auch wenn die Klasse der Redakteure und Journalisten dies nicht eingestehen, bis auf einige wenige wie Glenn Greenwald.
Und in 50-100 Jahren darf meine Zunft dieses Dilemma ausbaden und die Wahrheit versuchen zu erforschen ^^


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- John Barrowman -
  02.04.2014, 12:35
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Die Wahrheit stirbt mit denen, die sie selbst erlebt haben.
  02.04.2014, 12:49
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dass ein Beamter wegen so einer Äußerung entlassen wurde.

Quelle?
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  02.04.2014, 13:59
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Das ist nur bedingt wahr.

Leider kann man in der modernen Zeit immer weniger auf Tagebücher o.ä. zurückgreifen.
Trotzdem möchte ich nochmal betonen, dass in solchen Fällen die Historiker immens wichtig sind, weil sie sich wenigstens die Mühe machen, zu recherchieren um im Nachhinein die Erinnerung / den Blick der Welt zu korrigieren und die Wahrheit - so gut es geht - darstellen.

Dass die Möglichkeiten im Nachhinein begrenzt sind, ist natürlich klar.


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- John Barrowman -
  02.04.2014, 14:01
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@Morag: Hat mir ein (zuverlässiger) Freund letztes Jahr erzählt. Er hat mir dabei keine Textquelle genannt, wenn ich ihn mal wieder sehe, dann kann ich ihn ja fragen ;)

@Diskussion: Ja, die Medien haben und werden immer nur das schreiben, was der Staat will. Schließlich machen sie nur dann Profit. Selbstständige und freie Medien gehen entweder pleite oder werden mehr und mehr von Extremen und Extremisten missbraucht (siehe pi-news.net  Zwischenzeitlich eine Seite mit interessanten und gut recherchierten Artikeln, ist leider nach und nach mehr und mehr zu einer radikalen Seite geworden. Wenn man von sehr seltenen guten Artikeln absieht hauptsächlich rechtes Gedankengut. Schade eigentlich, die Seite schien Potenzial für ein freies Medium zu haben.)
@Felidae: Ja, nur die Historiker bringen Licht ins Dunkel. Doch leider gab es in der Geschichte immer wieder Fälle, wo Historiker gezwungen wurden, die Geschichte zu verfälschen. Man kann nur hoffen, dass die Menschheit irgendwann aus den Fehlern der Vergangenheit lernen wird...
  02.04.2014, 18:08
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@Felidae: Ja, nur die Historiker bringen Licht ins Dunkel. Doch leider gab es in der Geschichte immer wieder Fälle, wo Historiker gezwungen wurden, die Geschichte zu verfälschen. Man kann nur hoffen, dass die Menschheit irgendwann aus den Fehlern der Vergangenheit lernen wird...
:huh: Aha? Wann, wo, wie?


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- John Barrowman -
  02.04.2014, 18:15
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Denk an die Historiker unter Hitler oder unter Stalin ;)
Heutzutage wird zum Glück (hoffentlich) nichts verfälscht ;)
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, nur bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher - Einstein
  02.04.2014, 18:25
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Ist nicht gerade mein Fachgebiet ... aber soweit ich weiß wurde nichts verfälscht, es wurde lediglich ... anders interpretiert ;)


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- John Barrowman -
  02.04.2014, 18:38
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@Felidae: So kann man es auch nennen ^^
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  02.04.2014, 18:42
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Naja, "Geschichte verändern" bedeutet für mich, dass die historische Wahrheit durch eine historische Lüge ersetzt wird, die dann allgemein gültig ist - allgemein gültig im Sinne von: überall in der Welt - und davon kann man ja im Dritten Reich nicht sprechen.


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- John Barrowman -
  02.04.2014, 18:53
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War anders gemeint, habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt ;)
  02.04.2014, 18:57
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@Morag: Hat mir ein (zuverlässiger) Freund letztes Jahr erzählt. Er hat mir dabei keine Textquelle genannt, wenn ich ihn mal wieder sehe, dann kann ich ihn ja fragen

Heutzutage ist zwar nichts mehr mit Gewissheit auszuschließen, dennoch fällt es mir schwer, das zu glauben... Aber wer weiß...

Mal "wieder" was Neues bzgl. der Ukraine (ich weiß, hat nur indirekt mit der Krim zu tun, und wirklich "neu" sind die Anschuldigungen auch nicht, aber ist glaub ich mit das erste mal, dass sich westliche Medien diese Haltung zu eigen machen...):

http://www.tagesschau.de/ausland/maidan-schuesse102.html
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  10.04.2014, 11:22
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