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Thema: Der Orden der Klippenläufer  (Gelesen 21421 mal)

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Neues Forenrollenspiel auf nirn.de

"Wir sind weit weg von zu Hause. Dies ist ist ein kaltes, hartes Land. Ein weiser Händler entdeckt stets die besten Gelegenheiten, selbst wenn er dafür weit reisen muss. Und Himmelsrand ist in der Tat ein große Gelegenheit."
Ri'saad - Karawanenführer der Khajiit


Endlich wollte er einen Moment durchatmen, da wurde er durch lautes Geschrei gestört: "Drachen, Meister, Drachen, Piluis meinte, dass.. Wachen uns nicht.. Stadt lassen wollen." Faric der Bretonenjunge stand mit hochrotem Kopf im Eingang seines Zeltes und war völlig außer Atem. Energiegeladen und neugierig wie er war, hatte der emsige Racker natürlich die Nachricht wieder als Erster aufgeschnappt und war ohne Rücksicht auf Verluste strikt in Felvans Zelt gestürmt. Niemand durfte sein Zelt betreten! Der hochgewachsene Dunmer setzte seine strengste Miene auf und tadelte den Jungen: "Was habe ich dir gesagt? Richtig, niemand betritt das Zelt des Meisters unangekündigt!". Draußen war die Stimme von Piluis zu hören: "Es stimmt Meister, angeblich wollen sie niemanden in die Stadt lassen, weil ein 'Drache' die alte Grenzfeste Helgen bis auf die Grundmauern niedergebrannt haben soll. Ich konnte es weder glauben, noch die Wachen überreden..". "Drachen? Helgen zerstört? Also sprechen die verängstigten Flüchtlinge die Wahrheit, welche seit dem Vormittag in unserem Lager um Nahrung und Decken betteln. Egal, wir haben hier nichts zu verschenken. Wer kein Gold hat, bekommt auch nichts. Piluis, geh sofort zu Geminus und gib ihm zu verstehen, dass ab sofort seine Mittagspausen gestrichen sind! Er soll nun durchgehend das Vorratszelt bewachen! Was treibt Gemellus eigentlich? Wenn er die Pferde schon versorgt hat, soll er Holz für die Nacht sammeln und sich dann zu seinem Bruder gesellen! Piluis, hab ein Auge auf die Beiden und Faric, sieh zu, dass du Gemellus bei seinen Aufgaben hilfst!". "Ja Meister.." Verlegen verließ der kleine Bretone das Zelt und der Kaiserliche tat ebenfalls wie ihm geheißen worden war. Felvan erhob sich von seinem Arbeitstisch und warf sich seinen Mantel aus kostbarer dunkelblauer Seide über. Mit einem Blick in den kleinen goldgerahmten Spiegel versicherte sich der Karawanenführer, dass er wie gewohnt eine seriöse und gut aussehende Erscheinung abgab. Ein gepflegtes Aussehen und eine gefüllte Goldtruhe - dies war das Kapital eines jeden Geschäftsmannes und Anführers. So hatte es ihm sein alter Herr früher eingebläut, auch wenn dieser sich niemals wirklich Anführer nennen durfte. 6 Jahre bot Felvan Hlaalu nun schon Schutz für den bunten Haufen, welcher gerade hier bei der Honigbräu-Brauerei nahe Weißlauf lagerte. Wenn er an seine Anfänge in Solstheim zurückdachte, so schwellte sich seine Brust vor Stolz. Mit bescheidenem Kapital und ganz alleine, war er als simpler Gemischtwarenhändler den Zwängen der traditionsverliebten und steifen dunmerischen Gesellschaft entflohen und hatte sich seitdem in ganz Tamriel einen Namen gemacht. Mit harter Arbeit, Ideenreichtum und der vermeintlichen Gunst Azuras mauserte er sich bis zum Anführer der Gemeinschaft von Händlern, die man heute im Jahre 4Ä201 als Felvans Karawane kannte. Im Grunde konnte jeder sich dem Handelszug anschließen, den der Dunmer mit seinem geübten Blick als nützlich und folgsam einstufen konnte. Seine Bedingungen waren einfach aber effektiv: Niemand durfte einem Anderen mit seinen Waren oder seinem Handwerk Konkurrenz machen und jeder musste am Ende des Monats einen sogenannten "Karawanenzehnt" in die Handelskasse einbezahlen. Zudem war sein Wort Gesetz und er hatte bei allem das letzte Wort. Dies musste jeder seiner Männer und Frauen akzeptieren.
Nachdem er sein Zelt verlassen hatte, drehte Felvan eine Runde durch das Lager. Normalerweise verbrachte er die meiste Zeit damit, in seinem Zelt über großen Plänen zu brüten und Angelegenheiten der Karawane von dort aus zu regeln. Wenn er sich jedoch einmal in aller Öffentlichkeit seinen Leuten zeigte, so wussten diese in der Regel, dass er etwas Wichtiges zu sagen hatte. "Hört mal her! Wie ich erfahren musste, ist die Stadt aufgrund eines Drachenangriffs auf Helgen momentan nicht zugänglich. Das bedeutet für uns folgendes: Vielen Reisenden wird es ähnlich ergehen wie uns, weswegen wir uns auf eine gute Zeit einstellen können, was die Verkäufe angeht. Andererseits können wir die nächsten Tage wohl keine Einkäufe und keine Verpflegung in Weißlauf holen. Das heißt, dass wir hierbleiben werden bis sich die Tore wieder öffnen. Was diesen ominösen Drachen angeht, so denke ich, dass wir in Reichweite der Stadt am sichersten sind." Felvan strich sich geschäftsmännisch über seinen dünnen Schnauzbart. "Ach ja, wir haben momentan wirklich Mangel an Wachen, deshalb bitte ich euch alle aufmerksam zu sein. Falls wir wieder einen Banditenangriff erleben, so muss jeder sofort kampfbereit sein. Ihr wisst ja, in der Regel kündigen sich solche Übergriffe durch das Blöken von Gronbongs Ziegen an, darauf können wir uns aber nicht immer verlassen. Sollte sich doch noch jemand wegen des Steckbriefs melden, so schickt ihn zu Piluis! Faric soll sich dann bei mir die weiteren Anweisungen abholen und den Söldnern überbringen. Ansonsten denke ich, dass jeder ganz normal seinen Geschäften und Aufgaben nachgehen kann, nur achtet darauf, dass ihr euch nicht zu weit vom Lager entfernt!". Ein vieltöniges leises "Jawohl Meister" ertönte aus den Reihen der Händler und Gefolgsleuten und der Dunmer kehrte in das größte der Zelte zurück. Hinter sich verschloss er wieder den Zelteingang, was für gewöhnlich bedeutete, dass er nicht gestört werden wollte. Zurück an seinem Schreibtisch kramte Felvan noch einmal den Steckbrief heraus, welchen er in alle Ecken Himmelsrands -und darüber hinaus- hatte verschicken lassen:

Zitat
Karawane sucht Söldner für lukrative Arbeit!

Eine vortreffliche Klinge aus Hammerfell für den gestandenen Krieger? Ein Kleid aus Pelletiner Seide für die Gemahlin, das ihre Nachbarin blass aussehen lässt? Ein Fässchen Cyrodiilischen Branntwein, um die Sorgen des Alltags zu vergessen? Das ist es doch, was sich der echte Nord wünscht!

Ich, Felvan Hlaalu, sorge mit meinen ebenso ehrlichen wie fleißigen Geschäftsfreunden dafür, dass all diese heiß begehrten Waren selbst das kleinste Dorf Himmelsrands erreichen. Doch wie Ihr wisst sind die Zeiten unruhig. Banditen streifen umher, um das zu rauben, wofür ein ehrlicher Mann viele Tage arbeiten muss. Diebe und Schwindler treiben ihr Unwesen, wilde Tiere lauern abseits der Wege auf jede Gelegenheit.
Damit wir auch weiterhin das Beste vom Besten zu Euch bringen können, benötigen wir Schutz.

Seid Ihr ein Söldner? Sucht Ihr das Abenteuer? Dann schließt Euch der Karawane an! Kommt zur Honigbräu-Brauerei bei Weißlauf und werdet Teil unserer Gemeinschaft!

Gez.: Felvan Hlaalu - Karawanenführer

P.S.: Bezahlung erfolgt erst nach getaner Arbeit mit zufriedenstellendem Ergebnis

Er hoffte, dass sein Aufruf diesmal die richtigen Leute erreichte. Die nächste Zeit würde wohl nicht einfach werden, nachdem ihn aus allen Himmelsrichtungen finstere Gerüchte erreichten. Ein Bruderkrieg zwischen Ulfrik und den Kaiserloyalen sollte angeblich anstehen. Die Thalmor versuchten immer mehr das Kaisereich zu demütigen und zwangen ihm aberwitzige Vorschriften auf; selbst hier in Himmelsrand. Und aus dem Süden strömten Flüchtlinge, welche behaupteten, dass Helgen von etwas mächtig Bösem bis auf die Grundfesten niedergebrannt worden sei. Er brauchte nun nichts dringender als zuverlässige, gewiefte und starke Beschützer. Nachdenklich betrachtete Felvan die Trophäe aus dem Schädel einer längst vergessenen Kreatur auf seinem Tisch und fragte sich, welches Schicksal Azura ihm und seiner Gefolgschaft wohl bestimmt haben mochte.

Regelwerk:
Klappbox
1. Eigentlich selbstverständlich: Gesteuert wird nur der eigene Charakter. Es ist nicht erlaubt, die Charaktere anderer Mitspieler ohne deren Einverständnis zu bewegen, Handlungen mit ihnen durchzuführen, sie abzustechen, zu verbrennen, zu bestehlen, aus Fenstern zu schmeißen … ich glaube, ihr wisst, worauf ich hinaus will. NSCs (also Nichtspieler-Charaktere) dürfen von jedem Spieler gesteuert werden, aber auch hier bitte keine sinnlosen Massenschnetzeleien veranstalten.

2. Es gilt, eine einheitliche Schreibform einzuhalten. Nach meiner Erfahrung tut es die Vergangenheitsform aus der Erzählerperspektive mit wörtlicher Rede am besten. Rechtschreib- und Grammatikfehler passieren jedem mal, aber ich bitte trotzdem, nach besten Möglichkeiten leserlich, logisch und fehlerfrei zu schreiben.

Beispiel:
Der massige Ork machte keine Anstalten, der Abenteurergruppe den Weg freizumachen. Im Gegenteil – er verbarrikadierte den Pfad durch seine hünenhafte Gestalt und ließ die Hand zum Griff seiner Axt auf dem Rücken wandern.
„Ihr werdet nirgendwo hingehen. Nie mehr“, meinte er mit einem verhängnisvollen Grinsen.

3. Schließt an Nummer 2 an – keine Einzeiler. Bitte. Versucht, in der Situation so viel Text wie möglich auszuarbeiten, damit die anderen auch was zu lesen haben. Wenn euch Inhalt fehlt, versucht vielleicht, die Gefühle eures Charakters oder der Eindruck, den er von seinem Gegenüber hat sowie die Umgebung mit einfließen zu lassen. Aber solche Sachen wie:

Er drehte sich weg, um sich wieder seinem Getränk zu widmen. Punkt.

Haben meiner Ansicht nach keine Existenzberechtigung.
Als grobes Mindestmaß würde ich sagen vier bis fünf (möglichst längere) Sätze genügen.

4. Keine OP-Charaktere (OP steht in diesem Fall nicht für Operation, sondern für Overpowered).
Es macht einfach keinen Spaß, wenn in Kampfsituationen keine Spannung aufkommt, weil Charakter XY neben seinen meisterhaften Kampfkünsten mit dem Schwert auch die mächtigsten Zerstörungszauber beherrscht und mit seinem Bogen bis auf 100 Kilometer Distanz jeden Pfeil ins Schwarze schießt. Und selbst wenn der Gegner ihn trifft, trägt er ja seine magische Daedra-Rüstung, die ihn vor allen Schadensarten schützt.
Skyrim lässt sowas vielleicht durchgehen, aber wir wollen hier sowas nicht. Natürlich dürfen Charaktere in bestimmten Bereichen stark sein, aber sie müssen auch Schwächen aufweisen, die ihren Stärken ebenbürtig sind. Erst dann macht ein RPG auch Spaß, weil man in jeder Situation schauen muss, ob und wie der eigene Charakter von Nutzen sein kann oder ob der Rückzug angesagt ist.

5. Da Unser RPG auf dem Elder Scrolls-Universum aufbaut, sollte die Lore zumindest größtenteils eingehalten werden. Niemand erwartet, dass ihr ein absoluter Experte darin seid, aber Dinge wie lorekonforme Namen (wenn ihr euren Dunmer-Charakter Bratwurst nennt, könnt ihr wieder umdrehen) und passende Charakterhintergründe (sofern ihr welche zu euren Charakteren ausarbeiten wollt) sollten schon drin sein.
Genau so ist es nicht erlaubt, Personen aus den Elder Scrolls Games zu spielen. Nicht das Drachenblut, auch nicht Ulfric Sturmmantel und schon gar nicht Elenwen (wobei die wohl eh niemand in Betracht ziehen würde, alte Hexe).
Mitgliedschaften in den gängigen Gilden/Fraktionen Skyrims sind möglich, solange ihr euch nicht zu deren Anführer aufschwingt, denn zum Zeitpunkt des RPGs erfreuen sich die aktuellen Führungspersonen (noch) bester Gesundheit.

Lagerplatz:


Hauptcharaktere: (sind ausschließlich vom Autor zu führen bzw. nach individueller Absprache)
ArukaiAlistair Sorienne (Bretone, männlich)
Der AlchemistSinfer (Khajiit, männlich)
ElderlordArtarus der Grüne (Altmer, männlich)
FelidaeLink
LaskarElie Farralaine (Bretone, weiblich)
lufelNimneth Drachenbaum (Bosmer, weiblich)
MoonlordAsono Tanim (Dunmer, männlich)
Neo93Skjor Baldorsson (Nord, männlich)
Noah JanusShakh gro-Shogath (Orsimer, männlich)
SuiteSophia Vagantius (Kaiserlich, weiblich)
Ti-Jun GefiederDer-den-Schwanz-nicht-bewegt (Argonier, männlich)

Karawanen-NPCs: (dürfen entsprechend der charakterlichen Vorgaben des Autors von allen verwendet werden, allerdings weder getötet noch verletzt oder aus dem Lager weggeschickt)
AutorKarawanen-NPCBeschreibung
Felvan Hlaalu (Dunmer, männlich)Karawanenführer. Geboren und erste Schritte als Händler in Solstheim. Danach Aufstieg zu einem sehr wohlhabenden fahrenden Händler in weiten Teilen Tamriels. Bleibt in seinem Zelt lieber ungestört. Er ist hart aber gerecht, gewohnt zu befehlen, tolerant gegenüber allen Rassen und Geschlechtern, ehrgeizig, risikofreudig, mächtig stolz, fleißig, charismatisch und religiös, wenn es seinen pragmatischen Absichten nicht im Weg steht. Trägt meist einen kostbaren Mantel aus dunkelblauer Seide und einen schmalen Schnauzbart. Auf seinem Schreibtisch in seinem Zelt ist der Schädel eines Klippenläufers ausgestellt.
ArukaiElandril (Bosmer, weiblich)Bogenmacherin und Händlerin für den Jagd-Bedarf. Ist in Cyrodiil aufgewachsen und hat ihr Handwerk von ihrem Vater gelernt. Sehr temperamentvoll und aufbrausend, neigt zu Handgreiflichkeiten.
ArukaiGulan-Jee (Argonier, männlich)Alchemist, aus der Schwarzmarsch stammend. Soll angeblich in seiner Vergangenheit Hist-Saft und Skooma geschmuggelt haben, generell ein zwielichtiger Genosse. Wird auch oft Schlangenzunge genannt.
Der AlchemistOhtanar Larethal (Altmer, männlich)Bezeichnet sich selbst als "hochrangiger Magier", ist aber ein Wahrheit nur ein Scharlatan, dem selbst kleine Zauber schwerfallen, aber um jemanden, der keine Ahnung von Magie hat, zu beeindrucken, reicht es eben doch. Seine Aufgabe in der Karawane ist es hauptsächlich, den Wert von magischen, verzauberten und anderen mysteriösen Gegenstanden zu schätzen und mit diesen dann auch zu handeln. Seine hochnäsige Art macht ihn innerhalb der Karawane unbeliebt und vor allem mit Gulan-Jee liegt er oft im Zwist, da er die Alchemie verachtet und nicht zu den Magiekünsten zählt.
Der Alchemist
ElderlordFiona Gunnasdottir, (Nord, weiblich)Schürferin, fast 2 Meter groß und hat eine helle Haut, kurze, blonde Haare und ein kantiges Gesicht. Sie reist mit der Karawane mit und schürft seltene Erze, die sie dann verkauft. Sie verdient sich die Reise, indem sie die Wagen wartet und alle Schäden an Waffen und Rüstungen in der Karawane repariert. Sie ist eine gute Zuhörerin, hat für jede Sorge ein offenes Ohr und ist sehr einfühlsam, aber lebensfroh und immer für ein Trinkgelage zu haben.
ElderlordGrobong Gro-Burz (Ork, männlich)Äußerlich ungefähr 70. Er ist erstaunlich klein für einen Ork (150cm) und wurde deswegen von seiner Familie verstoßen. Er wurde ein Einsiedler und ein inbrünstiger Ahänger von Akatosh. Er zog nach langen Jahren der Einsamkeit aus, um Akatosh als Wanderpriester zu dienen. Er folgt der Karawane zusammen mit seinen zwanzig Ziegen und versorgt sie mit Milch, Käse und manchmal auch Ziegenfleisch. Er dient außerdem als Seelsorger und Üriester der Gruppe. Er ist manchmal seltsam in sich gekehrt, aber er ist freundlich und teilt gerne die Erfahrungen seines langen Lebens mit anderen. Er ist sehr friedlich und würde keiner Fliege etwas zu Leide tun, aber wenn das Leben eines Unschuldigen bedroht ist, dann tut er alles, um diesem zu helfen. Notfalls verwendet er auch einen seltsame Form des waffenlosen Kampfes, die er in seiner Zeit als Einsiedler perfektioniert hat, indem er mit bloßer Körperkraft Bäume gefällt und Steine zertrümmert hat...
FelidaeFaric (Bretone, männlich - 9 Jahre)Vermutlich ein Waise. Wurde vor 2 Jahren von der Karawane aufgelesen, und da sich der Kleine als helles Köpfchen und sehr fleißig herausgestellt hat, nun fester Bestandteil der Karawane. Seine Aufgaben sind vielfältig, er ist immer ganz begeistert, wenn er den Söldnern, Händlern un dbesonders dem Karawanenführer, helfen darf: Botengänge, Personen in Städten ausfindig machen, Beobachten - ungern, aber trotzdem pflichtbewusst erfüllt er auch tägliche Aufgaben wie Wasser holen, Beeren/Früchte sammeln, Holz sammeln. Generell ist er eifrig darauf bedacht, denen zu helfen, zu denen er aufblickt: neben dem Karawanenführer auch Söldner/Krieger, Jäger ... modern ausgedrückt: jedem der ihm 'cool' erscheint.
Felidae
lufelAstaron Stoinie (Bretone, männlich) aus High Rock; pflegt Beziehungen zu vielen Händlern aus ganz Tamriel
lufelPiluis Secudicus (Kaiserlich, Männlich)ehemalige Kaiserliche Wache, der das Leben dort aber zu langweilig wurde. Schloss sich also der Karawane an und kann stupide, kleine Aufgaben wie wachen, ein Lager aufbauen und Sachen schleppen machen. Da er eine Kaiserliche Wache war, könnte er möglicherweise  Beziehungen zu anderen Wachen pflegen.
MoonlordTheriah Zabdalkaradamsi (Dunmer, weiblich)Sorens Gehilfin (de facto Sklavin), scheu, verängstigt, aber ihrem Herrn vollkommen hörig
MoonlordSoren Andalar (Dunmer, männlich)Gemischtwarenhändler aus Schwarzlicht; fett, träge, wird nur munter, wenn er ein Geschäft wittert; lässt sonst lieber andere für sich arbeiten, z.B. Theriah
Neo93Gaius Benirus (Kaiserlich, männlich)Reicher Kaufmann aus Cyrodiil, handelt mit Wein und Stoffen, die er in Himmelsrand an den Mann bringen will. Er ist ein wenig untersetzt, kleidet sich stehts in edle Gewänder und stinkt gradezu nach Geld, weswegen er auch glaubt, alles müsste nach seiner Pfeife tanzen. Reist mit der Karawane, da diese Schutz bietet, ist allerdings als erstes immer auf seinen Vorteil bedacht.
Neo93
Noah JanusGemellus und Geminus (Kaiserlich, männlich)Zwei nichtsnutzige, ruppige Zwillinge ursprünglich aus Bruma, welche für niedere Arbeiten wie Holzholen, Waschen und auch die Nachtwache herhalten müssen.
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« Letzte Änderung: 17.03.2014, 20:53 von Moonlord »
  10.03.2014, 20:54
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  • Legionär
    • Legion
Die Nachricht hatte sich in Weißlauf schnell herumgesprochen. Die Grenzfestung Helgen wurde von einem Drachen angegriffen und nahezu vollständig zerstört, alle redeten darüber und grade in der beflaggten Märe wurde von nichts anderem gesprochen.
Skjor saß an einem Tisch in der Ecke des großen Schankraums, löffelte einen Eintopf aus Kohl, Bohnen und etwas Schinken und beobachtete gelangweilt die restlichen Gäste. Das Gasthaus war gut besucht, am Nachbartisch saßen ein paar abgerissene Gestalten, die sich selbst als Söldner verstanden. Schlecht bewaffnete Anfänger traf es nach Skjors Meinung wohl eher. Er leerte seinen Becher in einem Zug und winkte der Schankmagd, einer zerbrechlich wirkenden Bretonin zu, ihm neuen Met zu bringen, als er vom Nachbartisch etwas aufschnappte.
"...Karawane draußen bei der Honigbräu Brauerei. Der Anführer verspricht Abenteuer und eine großartige Bezahlung."
Ein kurzer Blick in seinen Geldbeutel bestätigte Skjor, dass es Zeit wurde, einen neuen Auftrag anzunehmen, seine Barschaft war schon wieder ordentlich geschrumpft, seit er in Weißlauf gestrandet war.

Es gibt sicherlich besser bezahlte Jobs, als eine karawane zu beschützen, aber besser als gar nichts. Und...  wenn ein Drache in der Nähe ist, ist dies sicherlich ein einmaliges Erlebnis.

In seinen Gedanken versunken bemerkte er die Bretonin erst, als sie einen weiteren Krug Met vor ihm abstellte. Er schaute sie mit seinen eisblauen Augen an, murmelte ein knappes "Danke" und bezahlte seine Rechnung.
Anschließend blieb er noch ein paar Minuten sitzen um den gut gefüllten Krug zu leeren, packte seine Sachen und machte sich gespannt auf den Weg zur Honigbräu Brauerei...
  11.03.2014, 17:25
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  • Fremdländer
    • Neuling
"Ich glaube ja, die Wache hat mich veräppelt ... Drachenangriff, als ob. Ich hätte hartnäckig bleiben sollen, dann wäre ich wahrscheinlich reingekommen."
Alistair hatte es sich auf einem flachen Felsen unweit von Weißlauf gemütlich gemacht, während er die vorbeiziehenden Wolken beobachtete. Nur kurz zuvor wollte er in die Stadt, doch die Torwache hinderte ihn daran. Angeblich sei die Stadt aufgrund eines Drachenangriffs in Helgen abgeriegelt worden, doch der Bretone zweifelte ein wenig daran. Drachen klangen da zu weit hergeholt, denn diese geflügelten Bestien waren kaum mehr als Legenden. Er hatte schon oft in Büchern über sie gelesen, aber wie auch sonst niemand je einen gesehen. Wenn sie mal existiert haben - nun gut, sie werden höchstwahrscheinlich einst existiert haben - dann taten sie es heute nicht mehr.
Und was nun? In die Stadt kam er scheinbar nicht, und um zur nächstbesten Stadt zu gelangen, reichte sein restliches Geld wohl nicht, ganz zu schweigen von seinen Vorräten. Schließlich hatte er fest damit gerechnet, sich hier wieder ein wenig was verdienen zu können ... im Tempel von Kynareth vielleicht. Seitdem der Bürgerkrieg in Himmelsrand tobte, waren Heiler eigentlich oft gefragt, besonders in den großen Städten, wo die Soldaten stationiert waren. Aber den Plan konnte er abschreiben.
Ihm entfuhr ein tiefer Seufzer. Viele Chancen blieben ihm eigentlich gar nicht offen. Nochmals holte er den Zettel hervor, welchen er unweit des Tores von einem Holzbalken im Mauerwerk gerissen hatte.
"Söldner und Abenteurer ... ich bin eigentlich weder das eine noch das andere. Aber vielleicht ist dort ja doch ein Heiler gefragt." Für ihn war das eigentlich das Beste, was er in seiner gegenwärtigen Lage tun konnte. An sich stimmte ihn der Gedanke munter, in einer Karawane umherzuziehen. So ganz allein war es nicht nur langweilig, sondern auch recht gefährlich. Die Frage war nur, ob seine Dienste in solch einer Gemeinschaft vonnöten sein würden.
Andererseits - die Karawane lagerte gerade an der Honigbräu-Brauerei. Das war vielleicht eine viertel Stunde Fußmarsch von hier aus. Womöglich sogar weniger.
Also schwang der Bretone sich auf, warf sich seinen Umhang, welchen er als Unterlage zum Liegen genutz hatte, um und schnappte sich seine Beutel und seinen Stab. Dann stapfte er los, an den Zelten der Kahjiit-Karawane vorbei zurück auf die Straße, um von dort zur Brauerei und somit zu seinem Ziel zu gelangen.

Es brauchte tatsächlich nur zehn Minuten, da stand er inmitten all der Zelte, der Leute und - wohl am wichtigsten - der Waren. Genauer gesagt stand er bereits vor dem größten Zelt, da hier wohl der Karawanenführer Lager bezog. Noch einmal überlas er den Steckbrief ... es wurde nicht erwähnt, an wen er sich wenden sollte. Nur, dass man die Karawane aufsuchen sollte.
Soll ich vielleicht einfach hineingehen?, druckste er herum. Letztendlich entschloss er sich und öffnete die Zeltwand, um ins Innere zu treten.
"Wie oft habe ich es schon gesagt? Niemand - das bedeutet wirklich NIEMAND - kommt unangekündigt in mein Zelt! Habt ihr etwa alle Kartoffeln in den Ohren oder ..." Erst jetzt blickte der Dunmer auf und sah in das neue Gesicht. Das neue, leicht verängstigte Gesicht.
"Wer seid ihr überhaupt und wer hat euch erlaubt, einfach so in mein Zelt zu stolzieren?", fragte er schroff und verschrenkte die Arme.
"I-ich ... also ..." Alistair räusperte sich, um den Kloß im Hals zu lösen und hielt den Steckbrief vor. "Ich bin hier, weil ich diesen Zettel fand."
"So?" Felvan musterte den schmächtigen Bretonen einmal genauer. "Seid ihr euch denn sicher, dass ihr für so etwas herhaltet? Was könnt ihr denn so?"
"Nun ... also in erster Linie bin ich eigentlich ein Heiler. Ich war mir nicht sicher, ob meine Dienste hier gebraucht würden, aber ich brauche dringend Arbeit ..."
Der Dunmer zeigte auf den Dolch des Bretonen. "Und sonst? Jetzt sagt mir bitte nicht, ihr wisst nicht wie man kämpft. Was ist mit dem Ding da an eurem Gürtel? Wisst ihr damit umzugehen?"
"Der Dolch? Ich ... nunja ... ich benutze ihn eigentlich eher als Werkzeug. Aber ich kenne die ein oder andere Technik, wobei das nicht sehr viel ist."
Der Dunmer seufzte auf. Da kam endlich mal ein Bewerber, und dann weiß er nicht einmal mit einer Klinge umzugehen. Ein Heiler ... Sicherlich könnte man Verwendung für so jemanden finden, aber er hatte sich eher vorgestellt, einige gesottene Krieger aufzutreiben, die auch wussten, wie man kämpft.
"Und sonst? Ihr müsst euch doch irgendwie zur Wehr setzen können", harkte Felvan noch einmal nach.
"Lasst mich überlegen ... theoretisch beherrsche ich die Zerstörungsmagie, aber ich nutze sie nicht gern."
"Aber ihr wisst wie man sie benutzt? Könnt ihr damit zumindest wilde Tiere oder Banditen bekämpfen?"
Alistair nickte bedächtig. "Wenn es sein muss. Ich würde es aber bevorzugen, sie in die Flucht zu schlagen. Für gewöhnlich rette ich Leben, ich nehme aber keine." Dieses Mal sprach er mit deutlich mehr Bestimmtheit in der Stimme als zuvor. Felvan grübelte kurz über den Burschen nach. Er war also ein Heiler und beherrschte auch Zerstörungsmagie, war allerdings scheinbar einer dieser gewaltverabscheuenden Menschen. Dennoch - bislang hatte sich niemand sonst als Begleitschutz beworben.
"Nun gut. Ich denke, du wirst der Karawane irgendwie schon Nutzen sein. Du kannst hier bleiben." Lächelnd deutete Alistair eine Verbeugung an.
"Vielen Dank. Ich werde mein Bestes geben."
"Ja ja. Und jetzt raus. Mach dich mit den anderen bekannt und wenn du schon hier bist, sieh gleich zu ob du irgendwie helfen kannst. Als Heiler wirst duch dich ja wohl etwas mit Alchemie auskennen, unser Alchemist Gulan könnte vielleicht deine Hilfe gebrauchen."
Sichtlich erleichtert verließ Alistair wieder das Zelt. Erst jetzt hatte er einen Blick für all die anderen hier, und es dauerte auch nicht lang bis er ein Zelt sah, in dessen Tür bereits einige getrocknete Plfanzenbüschel hingen. Ein Argonier saß davor auf einem Schemel und machte den Eindruck zu schlafen. Das würde wohl dieser Gulan sein. Doch zuvor wollte der Bretone sich mit den anderen etwas bekannt machen.
« Letzte Änderung: 11.03.2014, 19:38 von Arukai »
  11.03.2014, 18:21
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  • Bettler
    • Neuling
Nein, wirklich? Ein Drache in Helgen? Und dann noch der Bürgerkrieg? War Himmelsrand denn nun völlig am Rande des Zerfalls? In der "beflaggten Mähre" war die Aufregung groß. Die meisten Gäste  proletierten fahrig zu dieser Angelegenheit; Der allgemeine Alkoholpegel war aber noch tief, deswegen ging Elie Farralaine nicht davon aus, dass eine hitzige Diskussion ausarten würde. Trotzdem waren ihr die schweigsamen Gäste weitaus lieber; Wie dieser Nordkrieger, der alleine in der Taverne hockte und seinen Met in windeseile leerte. Elie war immer wieder beeindruckt von der Trinkfestigkeit der Nord. Während ihrer schillernden Zeit als emsige Gesetzesbrecherin, war Trinkfestigkeit eine erstaunlich-wichtige Fähigkeit gewesen. Wenn Banditen mal nicht mit Raubzügen beschäftigt waren, dann waren sie häufig im Vollsuff. Doch Elie war mittlerweile vermutlich aus der Übung; Dieser eine Krug hätte sie wohl schon aus den Stiefeln gehauen. Die junge Frau bemerkte, wie der Mann noch einen Krug bestellte. "Bitte sehr, der Herr“ sagte sie, während sie den vollen Krug auf den Tisch stellte. Ihr Blick huschte jedoch zu einem anderen Tisch, an dem sich gerade ein paar Männer unterhielten.

"...Karawane draußen bei der Honigbräu Brauerei. Der Anführer verspricht Abenteuer und eine großartige Bezahlung."

Elie hatte schon von dieser Karawane gehört. Scheinbar hatten die Mitglieder nötig... Sie bekam nur nebenbei mit, wie der blonde Herr aus der Taverne verschwand. Sie musste zugeben; Das Angebot hörte sich verlockend an. Elie runzelte leicht die Stirn, als sie sich kurz im Gasthaus umsah. Zumindest verlockender als das. Als sie damals Banditin wurde, hatte sie nicht damit gerechnet, irgendwann als Kneipenmagd zu enden...  Als Kneipenmagd, die zu schlecht bezahlt wird. fügte sie in Gedanken hinzu...

"Hulda; Wir erwarten doch noch eine Lieferung aus der Honigbräuerei, nicht wahr? Ich werde mal nachsehen, was dort los ist. Faralde kann ja kurz für mich übernehmen." Mit diesen Worten war sie auch schon aus der Gaststätte verschwunden, sicher nicht mit der Absicht, sofort zu der Brauerei zu gehen... 

« Letzte Änderung: 11.03.2014, 18:35 von Laskar »
  11.03.2014, 18:34
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  • Späher
    • Klingen
Seit sieben Tagen befand sich die Waldelfe auf den Weg nach Weißlauf. Einer der größten Städte Himmelsrands mit den besten Möglichkeiten etwas zu verkaufen. Dies wollte sich Nimneth zu nutzen machen, da sie seit mehreren Wochen in den Wäldern von Falkenring umher gestreift war und in der Natur gelebt hatte, wie viele ihrer Art. Doch nun fehlten ihr einige wichtige Gegenstände wie neue Pfeile für ihren guten, alten Elfenbogen. Unter anderem wollte sie den Besitzer des Trunkenen Jägersmann oder seinen Bruder Anoriath fragen, ob er irgendwelche Aufträge für sie hätte. Nur mit jagen und den erlegten Tieren kam man in Himmelsrand nicht weit. Die Nord aßen lieber Horkerfleisch als Hirschleber.
Doch bevor Nimneth Weißlauf überhaupt erreichen konnte grüßte sie Skulvar, der Besitzer der Ställe vor Weißlauf. Als er ihre Beute ansah schüttelte er nur den Kopf.
„Da kommst du nicht rein! Wegen irgendwelchen Drachen ist die Stadt gesperrt. Sogar mich haben sie ausgesperrt! Stell dir dies vor! Aber ich glaube die haben recht, irgendwo da hinten hats Rauch gegeben“ erklärte ihr der Nord stürmisch. Nimneth war enttäuscht darüber, da sie nun die ganze Beute umsonst erlegt hatte. Bevor sie eine neue Stadt auffinden könnte, wäre das Fleisch nicht mehr frisch. Doch Skulvar hatte noch nicht aufgehört zu reden.
„Wenn du was verkaufen willst, guck mal bei der Karawane vorbei. Die sind irgendwo bei der Honigbräu-Brauerei. Bestimmt kaufen sie dir was ab!“
Nimneth verabschiedete sich von ihm und brach Richtung Honigbräu-Brauerei auf. Hoffentlich zahlen sie gute Preise, dachte sie innerlich, sonst war wirklich alles umsonst gewesen.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:47 von Orwan »
  11.03.2014, 18:43
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
"Riechst du das, Vivec?" Asono sog geräuschvoll die Luft ein. "Ziegenbraten mit ... Wacholderbeeren, hmh, das kommt von ... dort."
Noch während er redetze hatte Vivec schon an Tempo zugelegt. Asono sah ihn gerade noch heftig schwanzwedelnd hinter einem imposanten Zelt verschwinden, welches größtenteils aus fein bemalten Guarhäuten bestand. Da hatte jemand Geschmack.
 Bei dem Zelt brannte eion Feuer über dem sich fröhlich brutzelnd ein Ziegenbein am Spieß drehte. Wie selbstverständlich lag Vivec bereits daneben, in der Hoffnung etwas abzubekommen. Eine schmale graue Hand fuhr durch sein zottiges Fell. An der Hand hing ... Asono stieß einen leisen Pfiff aus ... eine zerbrechlich wirkende Dunkelelfe.
"Azura sei mit euch, muthsera!", sprach er sie an und setzte dabei ein Lächeln auf von dem er glaubte, dass keine Frau widerstehen könne. Es wirkte, wenn auch nicht so wie geplant.
"Azura sei auch mit Euch, Sera", erwiderte sie und schlug schüchtern die Augen nieder. "Ist das Euer Hund? Bitte nehmt ihn vom Feuer weg bevor Herr Andalar es bemerkt. Ihr möchtet sicher keinen Ärger bekommen."
Nein, das wollte Asono nicht. Gerade setzte er zu einer Antwort an, als aus dem Zelt eine herrische Stimme ertönte: "Ist das Essen endlich fertig, Theriah? Warum dauert das wieder so lange?"
"Sofort, Herr Andalar!" Die Dunmer schoss hoch wie vom Skeever gebissen, womit sie Vivec erschreckte, welcher ebenfalls aufsprang und protestierend kläffte.
"Was, bei Bal ...?!" In der aufgerissenen Zelttür erschien ein rundlicher Dunmer mit zornig verkniffenem Gesicht. Mit einem Blick hatte er erkannt, dass Asono kein zahlungskräftiger Kunde war, damit blieb nur die zweite Kategorie: Gesindel.
"Ihr da! Warum belästigt Ihr mich?", wandte er sich an Asono.
Ich belästige dich doch gar nicht, Dicker. Ich belä... wundere diese Dame", schoss es diesem durch den Kopf, aber angesichts des immer noch verführerisch duftenden Ziegenbeins und seines knurrenden Magens beschloss Asono, die Bemerkung großzügig zu übergehen.
"Serjo ... Andalar, wie ich vermute", antwortete er betont höflich. "Es freut mich immer, einen Landsmann zu treffen. Vielleicht hättet Ihr die Güte ..."
"Ja, ja, spart Euch die Schnorrerei. Wenn Ihr wegen dem Aufruf gekommen seid, geht zu Felvan." Er deutete grob in die Richtung des größten Zeltes. "Und jetzt verschwindet!"
Damit drehte er sich um und verschwand wieder im Zelt, dicht gefolgt von Theriah, die ihm das dampfende Essen hinterhertrug.
Asono zuckte bedauernd die Schultern. "Siehst du, Vivec, selbst die eigenen Leute behandeln einen von oben herab, wenn man nicht in einer feinen Robe daherkommt." Der Hund nickte, so als ob er wirklich verstanden hatte.
"Dann lass es uns mal bei diesem Felvan versuchen."
Sie schlugen die Richtung ein, die der Händler ihnen gewiesen hatte. Er hatte einen Aufruf erwähnt, vielleicht gab es da etwas zu verdienen.
  11.03.2014, 20:58
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Ein Riese, ein zeitloser Gigant, erhob sich schier bis in den Himmel. Der Wind umbrauste ihn und zupfte an seinen alten, knorrigen Ästen. Einige Nadeln, losgerissen durch diese stürmische Liebkosung segelten sachte zu Boden. Der Himmel war eisklar und nur einige klare Wolken störten seine Reinheit.
Und es war verdammt kalt! Artarus riss sich von der Szene vor ihm los und begann leise zu fluchen. Ein zufällig vorbeikommender Wanderer hätte vielleicht Wortfetzen aufschnappen können: "Schutzzauber.....zu Ende....Schund.....so viel Gold....wenn ich ihn wiedersehe....."
Artarus konzentrierte sich und versuchte sich an einen anderen Schutzzauber gegen diese verdammte Kälte zu erinnern. Doch so sehr er sich anstrengte, ihm fiel nichts ein und langsam konnte er seine Finger nicht mehr richtig spüren. Er murmelte noch ein paar Flüche auf deadrisch und sprach dann die lange und komplizierte Zauberformel des "Schundzaubers". Der Zauber wirkte sofort und eine wohltuende Wärme schoss sofort durch seine gefrorenen Glieder und taute sie in Sekundenschnelle auf. Der Art magisch gewärmt konnte sich Artarus jetzt endlich wieder seiner Tätigkeit zuwenden. Er klopfte am Stamm des riesigen Baumes und überlegte, wie er wohl an den "Schatz im inneren des grünen Giganten", wie es die alte Bosmerfrau genannt hatte, kommen könnte. Er könnte in eine Stadt gehen und sich eine Axt borgen und einen ganzen Wald abholzen, um zu lernen mit ihr umzugehen um sich dann der entwürdigenden Tätigkeit hinzugeben, einen riesigen Baum zu fällen. Oder er konnte sein Lieblingselement nutzen, um den Baum zu zerlegen. Bei dieser Vorstellung zog sich ein breites Grinsen über Artarus Gesicht. Er stellte sich in Position und schob die langen Ärmel seiner Robe zurück, um sie nicht versehentlich in Brand zu setzen. Er hatte nämlich keine Lust, wieder als brennende Fackel durch ein ganzes Dorf zu laufen, um sich dann in einen eisigen Fluss zu stürzen und halb zu ertrinken. Artarus schauderte, als ihn die Erinnerung einholte. Schnell verscheuchte er sie aus seinem Geist und konzentrierte sich auf das Wesentliche. Er schloss die Augen und stellte sich eine Flammensäule vor, wie sie aus seinen Fingern schoss. Er fühlte auf einmal ein wohlbekanntes Kribbeln in seinen Händen, öffnete die Augen und sah zufrieden, wie Feuer aus seinen Fingerkuppen schoss...und den Baum etwas zu weit seitlich traf! Schnell korrigierte Artarus seinen Fehler und sah zufrieden zu, wie sich ein Tunnel im Stamm des ewigen Giganten formte. Auf einmal sah er ein kleines Kästchen! Er versuchte, seinen Zauber zu beenden, aber zu spät, das Kästchen hatte schon Feuer gefangen! Schnell sprach Artarus einen Frostzauber, in der Hoffnung, die Flammen zu löschen. Eine eisige Kälte ergriff seine Hände, als er sich auf den Zauber konzentrierte.
Der Zauber wirkte sofort und die Flammen erloschen. Das Kästchen hatte zwar einige Rußspuren, aber dafür war das Schloss durch den Zauber zersprungen. Artarus hielt das Kästchen behutsam in Händen und öffnete es ganz, ganz langsam. Würde es das Geheimnis der Unsterblichkeit enthalten? Oder ein mächtiges Artefakt? Oder kostbare Edelsteine?
Der Deckel ging auf...
...
...und Artarus hätte das Kästchen am liebsten auf dem Boden zertreten!
Das Kästchen enthielt einen einzigen, kleinen Zettel! Doch Artarus besann sich: Was, wenn das das Rezept für einen wertvollen Trank war? Möglich ist in Nirn ja bekanntlich alles. Artarus entfaltete den Zettel und sah folgende Sätze:

Katzenblut tränkt Bärenklaue,
Schwerterklang den Baum der Alten erfüllt,
Herz des Adlers blutig brennt,
Odem der Alten Leben kennt,
weißer Stein und blaues Gold,
silbern wird der Tod sich winden,
der Drache wird den Schlüssel finden


Artarus verstand kein Wort. Wahrscheinlich war es irgendein abstruses Gedicht eines verrückten Künstlers. Allerdings könnte es auch eine Prophezeihung sein. Schließlich waren die auch immer so unverständlich. Vielleicht stand auf dem Pergament ja der Name des Schreibers? Er betrachtete das alte und vergilbte Papier...und hielt erstaunt inne, als er hastig gekritzelte Notizen sah:

Mein Schatz......Ewigkeit......Sinn......Traum Rabe.....Unsterblichkeit

Beim letzten Wort stutzte Artarus: ">-Unsterblichkeit! Der Baum der Alten! Den Baum kenne ich doch! Moment, da war doch so ein Flugblatt....eine Karawane! Die zieht genau in dir richtige Richtung! Ich werde mich einfach ihr anschließen! Meine Suche wird endlich ein Ende haben-<"
Schoss es ihm durch den Kopf. Artarus drehte sich um, um sich in Richtung Weißlauf zu begeben - und sah direkt in das Grinsen eines Banditen:
" He Alter, gib mir dein Gold und ich lasse dich am Leben!"
"Du wagst es, so mit mir zu reden, ich bin Artarus, auch als der Grüne bekannt! Fliehe, sonst wird dies das Letzte sein, was du in deinem Leben gesagt hast."
Artarus konzentrierte sich innerlich und bereitete einen Zauebr vor, der ihn "etwas" gefährlicher würde wirken lassen, als im Moment.
Er richtete sich so hoch auf wie möglich:
"Eramustor Sefariet!"
Auf einmal begann die Welt um Artarus zu verschwimmen und er begann zu taumeln, während der Bandit vor ihm immer größer wurde und sich in drei Banditen teilte, die alle mit gigantischen Streitkolben bewaffnet waren. Artarus begann zu schreien:
"Hilfe, Hilfe"
Doch er hörte seine Schreie selbst kaum. Mit dem letzten Stückchen Verstand, was ihm noch geblieben versuchte er, seine Schreie zu verstärken.
"Hilfe, Hilfe!‼"
Die Schreie donnerten nur so über dem Land und waren vielleicht sogar in Weißlauf noch zu hören. Die drei gigantischen Banditen hielten für einen Moment inne und der letzte Funken von Artarus' Verstand begann ganz schwach zu hoffen......
....
...
..
.

Klappbox
O.O erstaunlich O.O
Würfelprobe: Veränderung: 1
Nicht allzu erstaunlich...
Würfelprobe: Zerstörung: 3
Warum meint es das Schicksal, wenn ich einmal einen schlechten Wurf will, es so gut mit mir?
Würfelprobe: Zerstörung: 1
Juhu, gerade, wenn es gefährlich wird verlässt mich mein Glück ^^
Würfelprobe: Illusion: 10
Zum Glück!
Würfelprobe: Illusion: 2
« Letzte Änderung: 13.03.2014, 17:51 von Elderlord »
  13.03.2014, 17:25
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  • Späher
    • Klingen
Nimneth verließ rasch die Ställe von Weißlauf und kehrte der Stadt ihren Rücken zu – inklusive ihrer Beute- und suchte die Honigbräu-Brauerei auf. Sie verließ für diese kurze Strecke den Weg nicht, was ihr aber leicht unangenehm war. Die Straße war eindeutig zu offen, doch sie musste mit diesem Gefühl klar kommen.
Als Nimneth die eindrucksvolle Gestalt der Brauerei von weitem erahnen konnte, hörte sie einen Schrei. Verwirrt schaute sie in die Richtung, die eindeutig nicht von der Brauerei kam. Erneut kam ein Schrei und Nimneth Entschluss stand fest. Zuerst würde sie die dem Schrei nachgehen, dann würde sie ihre Beute verkaufen gehen. Entschlossen zückte sie ihren Elfenbogen.
Der Schrei kam aus der Richtung zu Flusswald, wo sich auch der Weg hinschlängelte.Vorsichtig lief sie abseits der Straße, verlor sie aber nicht aus dem Blick. Wer hatte diesen markerschütternden Schrei von sich gegeben? Was war nur los?, fragte sich die Bosmer. Die Vegetation wurde leicht üppiger und hohe Kiefern bedeckten nun den Weg. In den dichten Schatten, die die Bäume warfen konnte sich die Waldelfe hervorragend verstecken und auf neue Schreie horchen. Plötzlich roch sie einen seltsamen Geruch vom verbrannten Holz. War dies nur ein Lagerfeuer eines dummen Reisenden oder mehr?, fragte sie sich. Der Geruch des brennenden Holzes, wurde stärker und plötzlich stand sie in der Nähe eines ehemaligen großen Baumes, der nun ein gewaltiges Loch in sich hatte. Doch die Szene wurde noch merkwürdiger.
Ein Altmer in einer sehr dunklen Robe, der auch noch sehr hysterisch aussah, stand da und wurde von einem Banditen bedroht, der sich schon eindeutig auf sein späteres Gold freute. Vorsichtig schlich Nimneth sich näher und konnte die Äste, die auf dem Waldboden lagen umgehen. So bemerkte keiner von den beiden, das die Waldelfe ihren Bogen anspannte und auf den Kopf des Banditen zielte.
Sie ließ los und der Pfeil flog zischend durch die Luft. Der Bandit drehte sich mit entsetzten Gesicht um und versuchte noch zu fliehen. Dadurch verfehlte der Pfeil seine eigentliche, tödliche Wirkung und traf diesen nur an der Schulter. Schnell legte Nimneth einen neuen Pfeil an, und zielte so schnell, wie es nur die Bosmer konnten. Diesmal traf der Pfeil sein Ziel, auch wenn stark abseits, in den Brustkorb und der sterbende Bandit röchelte seine letzten Worte, bevor er zu Boden fiel und an seinen Wunden verblutete. Die Waldelfe legte ihren Bogen immer noch nicht ab und ging recht vorsichtig zum Altmer.
„Was war hier los?“ fragte sie direkt. Nimneth hatte noch nie gute Erfahrungen sammeln können, indem sie Fragen ausweichte.

Klappbox
Ich hoffe ich habe das mit den Würfeln verstanden^^
Schleichen: Gewürfelt die 4
Erster Schuss: Gewürfelt die 3
Zweiter Schuss: Gewürfelt die 4
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:48 von Orwan »
  13.03.2014, 18:59
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
"Hilfeee!" ertönte es aus südlicher Richtung. Asono wandte den Kopf, drehte sich aber sofort wieder um und schritt weiter auf das Zelt des Anführers zu. "Was wird das schon sein?", sagte er zu sich selbst. "Eine Jungfer in Nöten, der Stimme nach. Da wird sich schon jemand drum kümmern. Ich kann ja nicht alles machen." Er sah sich nach Vivec um, so als würde er Bestätigung suchen, dass er sich richtig verhielt, doch der hund war nicht da. Er hatte wohl den Platz am Feuer für aussichtsreicher empfunden als die Treue zu seinem Herrn. Auch das störte den Dunmer nicht ... nun, nicht sehr. Ein bekanntes Gesicht in der Nähe, auch wenn es nur das eines Hundes war, hätte ihm den Gang zum Karawanenführer sicher erleichtert.

Er kam an weiteren Zelten vorbei. Eines davon war mit Bündeln getrockneter Kräuter behängt. Davor stand ein Mensch, der auf einen sitzenden Argonier einredete. Die beiden beachteten ihn nicht.
"Au!" Asono wurde beinahe umgerissen. Das "Entschuldigt" bekam er noch gerade so mit, bevor der Junge, der ihn fast umgerannt hatte, zwischen den Zelten verschwand.
"Pass besser auf, du Racker" murmelte er, wohl wissend, das es schon zu spät war. Er rieb sich die schmerzende Hüfte, dann ging er weiter.

Das Zelt war gleich erreicht. Draußen ließ sich gerade niemand sehen, und da man an Zelte nur schwer anklopfen konnte, schlug er kurzerhand die Eingangsplane beiseite, grüßte höflich und trat ein.

"Ich hatte doch gesagte, NIEMAND ... ach, was soll's. Heute hat wohl Sheogorath seinen Ehrentag." Felvan ließ resignierend die Schultern hängen. Es musste ja einmal so kommen, dass der Aufruf Erfolg hatte. Jetzt musste er sich wegen dieser Schnapsidee eben um die Ankömmlinge kümmern.
"Ihr seid wegen dem Schriebs da, richtig? Was könnt Ihr? Schwert? Bogen? Magie?"
"Äh ... ja, in dieser Reihenfolge." Es stimmte zwar nicht ganz, doch Asono war der Meinung solche Feinheiten lieber später zu klären. Immerhin hatte er sowohl ein Schwert als auch einen Bogen schon mal in der Hand gehabt und zum Entzünden eines Lagerfeuers reichte seine Magie allemal. Felvan sah ihn von oben bis unten an. Seine Miene verreit nicht, ob er mit dem Eindruck zufrieden war, doch um schnell wieder Ruhe zu haben nickte er schließlich. "Gut. Ich gehe mal davon aus, dass Ihr weder zur Diebesgilde noch zur Bruderschaft gehört. Schaut Euch im Lager um, macht Euch mit den anderen bekannt und sucht Euch Arbeit. Essen gibt's hier nicht ohne Gegenleistung, verstanden?"
"Jawohl, serjo!"
"Worauf wartet Ihr dann noch? Raus hier!"
Asono kam der Aufforderung nur zu gern nach.
  13.03.2014, 19:35
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  • Fremdländer
    • Neuling
Alistair war gerade in ein höchst interessantes Gespräch mit dem Alchemisten der Karawane verwickelt, als er plötzlich einen Schrei vernahm. Einen Hilfeschrei, um genau zu sein. Natürlich regte sich sofort seine hilfsbereite Art und sein Verstand befahl ihm, sogleich zum Ort des Geschehens zu eilen, um etwaige Verletzte zu versorgen oder sonst wie von Nutzen zu sein. Somit endete das Alchemistengeschwätz mit Gulan-Jee abrupt, als er aus dem Zelt stürmte.
"Verzeiht", meinte er noch hastig, während er so urplötzlich aufbrach.
Als er inmitten des Lagers stand, orientierte er sich zunächst. Erneut ertönte der Schrei, und hier im Freien konnte er die Quelle wesentlich leichter ausmachen, als es noch im Zelt der Fall war. Es kam aus südlicher Richtung, wo die Straße zum kleinen Holzfällerdorf Flusswald führte. Hastig sprintete der junge Bretone seinem Ziel entgegen und musste sich dabei seine Kapuze festhalten, damit es sie nicht einfach von seinem Haupt wehte. Mehrere Male geriet er ins Stolpern, da seine Füße schneller waren als seine Gedanken, und so verwunderte es auch nicht, dass er sich einmal sogar tatsächlich längst abpackte und über den harten Boden scheuerte. Bis auf einige Dreck- und Moosflecken war er jedoch von Verletzungen oder dergleichen verschohnt geblieben, und er stellte zudem erleichtert fest, dass er schon zu weit vom Lager entfernt war, als das irgendjemand das hätte sehen können.
Dann endlich - nach einer gefühlten Ewigkeit des Laufens - kam er an seinem Ziel an. Schwer atmend kam er zum Stillstand, stützte sich auf seine Knie und schaute von der mit einem Bogen bewaffneten Bosmer zu dem Hochelfen und schlussendlich zu dem Mann, der da im Dreck lag. Für Letzteren schien auch jegliche Hilfe zu spät zu kommen, zumindest dem blutgetränkten Erdboden um ihn herum nach zu urteilen.
Wäre er vielleicht schneller gelaufen ...
Einige Male noch schnappte er nach Luft, dann brachte er auch endlich einige Wörter hervor.
"Ich ... ich habe ... Schreie gehört. - Wa ... was geht denn ... hier vor sich?"
War die Elfe womöglich ein Wegelagerer? Wollte sie den Altmer etwa ausnehmen? Er beschloss, keinen voreiligen Schluss zu ziehen, ehe er keiner Erklärung gehört hatte.
  13.03.2014, 21:20
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Auf einmal zerstoben die Banditen in einen Schwarm grüner Bienen. Ein seltsamer kleiner, grüner Bär näherte sich Artarus und hinter ihm schien ein Troll zu keuchen. Ohne dass er es wollte, formten seine Lippen schwache, zittrige Worte:
"Baum......Drache"
Dann schrie er auf einmal das nächste Wort nur so aus sich heraus: "Unsterblich‼"
Dann begann die Welt auf einmal, sich in einem grünen Wirbel aus Wasser zu drehen. Artarus verdrehte seine Augen und sank wie tot zu Boden...
..
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« Letzte Änderung: 14.03.2014, 06:44 von Elderlord »
  13.03.2014, 21:42
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  • Novize
    • Magiergilde
Während Nimneth und Alistair sich gerade um Artarus kümmerten, lief Sinfer den Weg entlang, der an der Honigmet-Brauerei vorbeiführte. Er war sehr schlecht gelaunt und blickte dementsprechend finster drein. Diese überheblichen Stadtwachen! Verspottet hatten sie ihn und ihm grinsend erzählt, das erstens die Stadt zurzeit wegen Drachenangriffen abgeriegelt war und das zweitens Khajiit in den Städten Himmelsrands sowieso nicht geduldet werden im allgemeinen. "Was tun?", dachte er. "Himmelsrand wieder verlassen? Die Idee gefällt mir auch nicht wirklich.". Er war so in Gedanken versunken, das er den Lagerplatz, an dem er vorbeiging, zunächst gar nicht bemerkte. Als er dann doch den Kopf hob und die vielen Zelte sah, war er sehr erstaunt. "Noch eine Karawane hier...wie interessant. Ach ja, ich erinnere mich, die haben doch neue Leute gesucht.". Er dachte nach und wog Vor- und Nachteile gegeneinander ab. Er entschied sich dafür, der Karawane beizutreten, es war die beste Möglichkeit, die er im Moment hatte. Also betrat er das Gelände und hielt direkt auf das größte Zelt zu, weil er vermutete, das der Karawanenführer dort wohnte. Als er sich gerade anschickte, das Zelt zu betreten, rannte ein kleiner Junge an ihm vorbei. Als er sah, das der Khajiit sich anschickte, einfach einzutreten, blieb er stehen und sagte noch: "Nein, nicht da...zu spät.".Sinfer hatte das Zelt schon betreten und sah sich sofort einem anscheinend sehr genervten Dunmer gegenüber. "Niemand....ach, heute eh schon egal. Noch einer, der wegen des Steckbriefes hier ist, nehme ich an.", sagte der Elf. "So ist es", antwortete Sinfer. "Nun, warum sollte ich eine kleine Katze einstellen, die als Waffe lediglich einen Dolch hat und damit wahrscheinlich nicht einmal umgehen kann.", fragte Felvan. Sinfer antwortete nicht sofort, sondern zückte den Dolch und tat so, als wollte er zustechen, bevor er die Waffe wieder wegsteckte. Das ganze ging sehr schnell und hatte höchstens ein paar Sekunden gedauert. "Wärt ihr ein Bandit gewesen, der die Karawane angreifen will, wärt ihr nun tot.", sagte Sinfer ruhig. Felvan stammelte: "Gut..gut...ihr seid angestellt. Aber jetzt verschwindet aus meinem Zelt!". Sinfer nickte und ging. Lächelnd machte er sich auf den Weg, um sich den Lagerplatz näher anzusehen, er wollte sich mit den Händlern bekannt machen. Schließlich war es nie verkehrt zu wissen, wer Wertsachen bei sich hatte und wer nicht.

Klappbox
Würfelprobe:
Redekunst (Einschüchtern): 1
Hat besser geklappt, als ich dachte.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:48 von Orwan »
  14.03.2014, 13:11
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  • Späher
    • Klingen
Als Nimneth einen Bretonen sah, der ebenfalls dazukam, dachte sie es konnte wahrlich nicht besser werden. Den der Hochelf murmelte etwas unverständiges, bis er das Wort „Unsterblich“ rief. Sie hatte nicht erwartet, dass jemand noch so laut schreien könnte. Doch der Altmer lag wie tot auf dem Boden und Nimneth seufzte. Als sie hier her gelaufen war, hatte sie nicht gedacht, gleich sowas erleben zu müssen.
Sie fixierten den Bretonen, der einen blauen Mantel trug und mit all seinen Utensilien aussah wie ein Magier und sagte knapp. „Dieser Hochelf hatte um Hilfe geschrien, da ihn ein Bandit bedroht hatte. Jetzt ist er tot und der Altmer bestimmt auch bald. Tu was dagegen, ich bin keine Magierin.“ erwiderte sie in einem herrischen Ton.
Die Waldelfe dagegen, wanderte zum Banditen und versuchte ihre beiden Pfeile noch zu retten. Doch beide waren durch den Angriff und die vorherigen zu abgenutzt. „Wie soll ich nur mit vier Pfeilen mein Essen erlegen?“ murmelte sie ärgerlich zu sich selber. Wenn sie die Beute nicht verkaufen würde, würde es schlecht um sie stehen. Doch bevor sie an die Karawane denken konnte, kehrte sie zum Bretonen und zum Hochelfen zurück.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:48 von Orwan »
  14.03.2014, 16:25
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  • Fremdländer
    • Neuling
Nach wie vor mit einem perplexen Gesichtsausdruck sah Alistair zunächst mit an, wie der Altmer nun zusammenbrach und lauschte anschließend der dürftigen Erklärung der Waldelfe, genau wie ihrer Aufforderung, dem Hochelfen zu helfen.
"Sicher doch", meinte er kurz. Das "Wenn ihr mich so lieb darum bittet", das er vor sich hin murmelte, hatte die Elfe wohl nicht gehört. Schließlich hätte er dem Altmer so oder so geholfen, da brauchte es keinen Befehl.
Rasch kniete er sich neben ihn und und hielt seine Hände flach wenige Zentimeter über dem bewusstlosen Körper, während er einen gängigen Zauber der Wiederherstellung vorbereitete.
Eine sanfte, golden glühende Aura umschloss seine Hände und auch der Körper des alten Mannes wurde von einem ähnlichen Glühen erfasst, während Alistair dessen Körper mit seinen magischen Kräften abtastete. Schließlich hatte er keine Ahnung, woraus der plötzliche Zusammenbruch resultiert war, und ohne diese Erkenntnis konnte er nur schwerlich helfen.
Er konnte jedoch weder innere Wunden noch irgendwelche Gifte oder Krankheiten ausmachen, lediglich der unregelmäßige Herzschlag legte einen Schock nahe. Wodurch dieser ausgelöst wurde ... das würde wohl nur der Altmer ihnen sagen können.
Es erleichterte Alistair aber ungemein, da er nun sicher war, dass der Hochelf nicht in Lebensgefahr schwebte. Dennoch wollte der Heiler auf Nummer Sicher gehen und bereitete einen weiteren Zauber vor. Dieser sorgte dafür, dass der Herzschlag wieder in Einklang gebracht wurde. Sicher, das wäre spätestens in wenigen Minuten von selbst geschehen, aber Alistair fühlte sich so besser.
Nun erhob der Bretone sich wieder und atmete zunächst auf.
"Kein Grund zur Sorge, er ist wohlauf. Er braucht lediglich Ruhe und ein warmes Bett wäre auch nicht ganz verkehrt ... helft ihr mir, ihn zum Lager der Karawane vor der Brauerei zu bringen?" Ohne eine Antwort abzuwarten packte er den bewusstlosen Altmer an beiden Armen und wartete auf die Elfe.
"Mein Name ist übrigens Alistair", erwähnte er anschließend. Seine gute Schule sah es eigentlich vor, sich direkt zu Beginn vorzustellen, jedoch ... unter diesen Umständen war das recht unwichtig. Zudem rätselte über die letzten Worte, die der Hochelf über seine Lippen brachte, ehe er umkippte. Die ersten Worte hatte er kaum verstanden, das Unsterblich! jedoch umso mehr. Was es damit wohl auf sich hatte?

Klappbox
1. Wurf: Wiederherstellung (Diagnose); 3 -> Erfolg
2. Wurf: Wiederherstellung (Regulierung des Herzschlags); 2-> Erfolg
« Letzte Änderung: 15.03.2014, 14:28 von Arukai »
  14.03.2014, 18:18
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  • Schildknappe
    • Legion
Voller Trübsinn setzte Shakh einen Fuß nach dem Anderen und trottete in Gedanken versunken vor sich hin, ohne auf den Weg zu achten. Der Tag hätte so schön sein können, wenn da nicht sein chronisches Goldproblem gewesen wäre. In Weißlauf war er bis jetzt erst einmal gewesen, bei der Honigbräu-Brauerei jedoch noch nie. Eigentlich hatte der junge Orsimer sich kurzerhand entschlossen, den schönen Tag und die üblicherweise damit einhergehenden gute Laune der Marktleute auszunutzen, um sich gutes Gold und Mahlzeiten für die nächste Woche zu verdienen. Doch die Wache am Stadttor hatte ihn nur ausgelacht und meinte etwas von wegen: "Geh nach Hause schäbiger Ork! Hier wirst du dir Nichts einhandeln, außer einem Pfeil ins Knie." Shakh hatte aber gesehen, dass auch die anderen Leute nicht in die Stadt gelassen wurden und hatte sich schließlich aufgerafft nach der berüchtigten Karawane zu fragen, welche laut dem Steckbrief in seiner Tasche nach Söldnern suchen sollte. Voller Schwermut begann Shakh einige simple Harmonien auf seiner Laute zu zupfen.

"Kam einst ein Ork Shakh Shogath genannt, nach Weißlauf gerritten, von Markarth er stammt."

Das große Loch, dass das Vergessen in seinem Kopf hinterlassen hatte, war bei solchen Sätzen immer allgegenwärtig. Genau genommen wusste er nicht, woher er stammte. In seiner Fantasie malte sich der Orsimer immer aus, dass sein Vater ein großer gerechter Häuptling in einer mächtigen Orkfestung war. Seine Mutter war darin immer eine wunderschöne Frau, welche wundervoll nach Bergblumen duftete und Shakhs Vater innig liebte und ihre Kinder liebevoll umsorgte. "Ähem", er räusperte sich und versuchte seine Stimmbänder etwas zu lockern. "Lalalala". Shakh sah die Zelte des Lagers in der Ferne auftauchen und sein Magen gab ein überlautes Knurren von sich.

"Gut spielen konnt' er die Laute doch kein Glück, hatte er mit seinem schönsten Stück
Doch still ward' der Ork, kein Wort mehr er sagt, als die Wache mit Spottrufen vor ihn trat"

Beim Gedanken an die vorlaute Wache fühlte er sich an die Aufseher der Minen von Markarth erinnnert. "Böse, Menschen gibt es überall", so dachte er. "Es ist als würden böse Menschen noch mehr böse Kinder kriegen, welche dann wieder böse Kinder kriegen.." Shakh versuchte sich wieder auf das Lied zu konzentrieren:

"Ihr stinkt und ihr klaut und trinkt all unsern Met, nun lasst uns doch sehen ob ein Pfeil euch wohl steht!"

Der mächtige Ork versuchte eine Familie anzulächeln, welche ihm auf der Straße gerade entgegenkam. Die Frau schaute ihn mitleidig an, während ihr Begleiter sich einfach nur amüsierte. "Sieh an, ein Ork welcher seinen eigenen Gestank besingt. Erst ein Drachenangriff und jetzt das! Was passiert nur mit dieser Welt?!"
Als hätte der Mann diesen herbeigerufen, schlich sich tatsächlich ein beißender Geruch in Shakhs Nase und rührte an einer seltsamen Erinnerung ihn ihm.

"Mit lautem Klirr'n ertönt wieder 'die Stimme'. Sie befiehlt ihm dafür diesen Mensch zu entzünden
Flickernd und und flackernd so tanzt er umher, seine Worte er spricht ....nimmermehr
"

Shakh wurde es plötzlich seltsam warm und sein Kopf schmerzte. Es hörte gar nicht mehr auf, sondern wurde von Sekunde zu Sekunde schlimmer. Er stand schon fast beim Lager der Krawane, als er realisierte welcher eklige Geruch das war. "Verbranntes Fleisch!" so schrie er laut und atmete durch den Mund. Es half nichts, das wusste der kräftige Orsimer. Auch wenn es nur der Geruch von gebratenem Ziegenfleisch war, welcher in der Luft lag, war es als hätte Shakh Lava eingeatmet, welche sich nun durch seine Lungen bis in die Eingeweide fraß. Ihm blieb nur ein Möglichkeit. Shakh spielte auf der Laute und versuchte die Stimmen in seinem Kopf zu übertönen.

"Die Flamme, sie kämpfte verzweifelt gegen den Stein
ruft tausend mal tausend Brüder zum Krieg
Stein ist ganz allein doch sein Geist unbesiegt
sein Panzer wird halten und siegreich sein"


Es war zu spät. Shakh verlor jegliches Bewusstsein und sein Körper sprang auf. Die Narben auf Shakhs Händen begannen zu glühen und sämtlich Muskeln spannten sich an. Mit einem Satz sprang er inmitten der Handelszelte und schlug wild um sich. Die Ziegen blökten laut und Ohtanar Larethal ließ vor Schreck den goldenen Ring fallen, welchen er gerade noch begutachtet hatte. Shakhs Fäuste hätten den Altmer beinahe im Gesicht getroffen, doch Fiona die Schürferin reagierte am Schnellsten und blockte den Orsimer ab. Alleine konnte sie die wildgewordene Bestie nicht halten und rief um Hilfe. Piluis hatte dummerweise gerade eben sein kaiserliches Schwert liegen lassen und versuchte daher die Füße des Orks zu umklammern. Doch selbst die vereinigte Körperkraft der Beiden reichte nicht ganz aus, um Shakh zu Fall zu bringen. Schließlich stolperte der Ork von selbst über Ohtanars Stand und sank in sich zusammen. Die Hände schützend über seinen Kopf erhoben, kam Shakh langsam wieder Sinnen. "Wasser! Bitte! Trinken! Tut mir leid! Ich mach es wieder gut!" so keuchte Shakh, der selbst keines bei sich trug und sich die dicken Schweißperlen aus dem Gesicht wischte.

Klappbox
Würfelprobe:
Redekunst (Beruhigungsversuch) 7
« Letzte Änderung: 15.03.2014, 22:28 von Noah Janus »
  15.03.2014, 21:58
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  • Bettler
    • Neuling
Elie ließ den Wind durch ihre Haare wehen. Für das Nordland war das Wetter erstaunlich gut, was wohl mit der Lage des Fürstentums zu tun hatte. In Ostmarsch wäre sie nun wirklich nicht gerne... Nun, außer bei der Vorstellung, in einer der Thermalquellen zu baden, die in der ewigen Landschaft des Fürstentums zahlreich vorhanden waren.  Als die kleine Bretonin auf dem Weg zur Brauerei war, bemerkte sie einen ziemlich großen Orsimer, der wohl in die gleiche Richtung ging. Mit Orks hatte Elie früher des öfteren zu tun; In ihrer damaligen Bande waren nicht Wenige von ihnen. Aber an Gemeinheit und  Grobheit waren sie auch nicht viel größer, als der restliche Abschaum, mit dem sie früher zu tun hatte...

Die junge Frau war vollkommen irritiert, als der Orsimer plötzlich von der Rolle war. Vorher wirkte er ziemlich ruhig, doch nun war er in blinder Rage und fiel das Karawanenlager an, das sich Elie eigentlich ansehen wollte. Ein paar Leute versuchten, ihn aufzuhalten, doch er landete schließlich selbst am Boden und rührte sich nicht mehr. Die Bretonin nahm die Situation äußerst ernst; Sie zückte ihren Dolch und stellte sich mit nichts-sagendem Blick vor den Ork. Dem musste man schnell den Rest geben; Wer weiß, wie viel Schaden er noch anrichten würde, wenn er wieder richtig zu sich kam. Die Blutrünstigkeit dieses Volkes war nicht zu unterschätzen... Doch plötzlich;

"Wasser! Bitte! Trinken! Tut mir leid! Ich mach es wieder gut!" Elie hielt inne und sah erschrocken zu ihm hinab. Sie fühlte sich auf einmal etwas eklig; Das war also aus ihr geworden? Oder eher: So war sie immer noch? Jemand, der sofort daran dachte, zu töten? Sie steckte das Messer wieder weg und sah sich um. Die Beteiligten waren alle etwas starr. Musste sie etwa...? „Beim Reich des Vergessens!“ zeterte sie verärgert und griff nach einem gefüllten Eimer in der Nähe. Sie roch daran, um zu prüfen, ob er nicht womöglich als Pissoir missbraucht wurde; In ihrem damaligen Umfeld eine berechtigte Sorge. Doch das hier schien in Ordnung zu sein.

Sie stellte den Eimer mit dem Wasser vor ihm hin. „Hier.“ sagte sie nur kurz-angebunden und verschränkte ihre Arme.
« Letzte Änderung: 16.03.2014, 12:16 von Laskar »
  16.03.2014, 12:09
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  • Schildknappe
    • Legion
Gierig griff der Orsimer nach dem Eimer und trank ihn in einem Zug fast leer. Den Rest des Wassers schüttete er sich über die dunkelrote Mähne, um sich den Kopf etwas abzukühlen. Das Loch am Himmel, durch welches man angeblich bis ins Reich Ätherius sehen konnte, blendete Shakh, als er versuchte zu erkennen, wer ihm diesen Gefallen getan hatte. Ein kühler Windstoß fuhr ihm über das nasse Haar und vertrieb die Kopfschmerzen. Langsam gewöhnten sich Shakhs rote Augen wieder an die Sonne und über ihm zeichnete sich die kleine Gestalt und die weichen Züge einer blonden Menschenfrau ab. Schließlich kehrte auch die Kraft in Shakhs Glieder zurück und er stützte sich mit den großen Händen vom staubigen Boden ab. "Danke Frau! Ich danke euch vielmals!", so sagte er, als Felvans markante Stimme ertönte: "Was beim Reich des Vergessens habt ihr da angerichtet? Weiß denn keiner von euch, wie man sich in solcher Gesellschaft zu benehmen hat?" Ohtanar stimmte in das Geschimpfe mit ein: "Er hat mich umgerempelt und mir meinen kürzlich erworbenen Ring der gesteigerten Manneskraft aus der Hand geschlagen. Zudem hat er meinen Verkaufsstand zerstört. Ich verlange eine Entschädigung!" Felvan seufzte. "Also nennt mir zuerst eure Namen und was euch hierher geführt hat!" "Ich heiße Shakh gro-Shogath und komme aus Markarth." Der Ork zeigte dem Dunmer den Wisch aus seiner Ledertasche und redete mit tiefer nasaler Stimme, da er gezwungenermaßen durch den Mund atmen musste: "Ich suche nach Arbeit.. es tut mir so Leid! Es ist der Geruch von verbranntem Fleisch, welcher mich vergessen lässt. Ich bin dann nicht mehr Herr meiner selbst und kann mich danach an Nichts mehr erinnern.." Shakh wühlte einen abgenutzen und verfärbten Geldbeutel heraus. Daraus schüttelte er die letzten 11 Septime und bot sie dem Altmer an. "Ich weiß es ist nicht viel, aber mehr habe ich nicht. Ich bin hier um Arbeit zu finden. Wenn ihr gestattet, werde ich meine Schuld abarbeiten." Ohtanar wollte gerade heftig protestieren ob der lächerlich kleinen Goldsumme, als der Karawanenführer ihm mit einer Geste seiner Hand Einhalt gebot. "Nehmt das Gold an! danach soll der Ork solange den Ring der gesteigerten Manneskraft suchen, bis er wieder aufgetaucht ist. Er soll euch auch helfen den Stand zu reparieren und euch für den restlichen Tag dienen." An Shakh gewandt meinte er: "Sorgt dafür, dass das nie wieder geschieht!" Felvan betrachtete abschätzend den muskulösen Ork, sein Kettenhemd und das oliv schimmernde Schild an dessen Rücken. "Ihr tragt eine seltsame Ausrüstung, als wäre sie euch auf den Leib geschmiedet.. Seid ihr Schmied oder etwas ähnliches?" Shakh bestätigte den Verdacht des Dunmer: "Jawohl... Meister. ich war lange Gehilfe in Gorzahs Schmiede in Markarth." "Ah Gorzah! In Ordnung ihr dürft bleiben, wenn ihr das mit dem Ring erledigt habt." Eilig schob Shakh noch hinterher:"Ich kann auch eure Kunden erfreuen, durch das Spiel auf meiner Laute und meinen schönen Gesang!" Felvan lachte: "Azura bewahre! Erledigt erst einmal den Rest. Ich werde es euch wissen lassen, falls mir je der Sinn nach Bardenmusik steht und auch wenn ich Aufträge für euch habe." Schließlich nahm sich der Dunmer Elie an: "Und ihr seid.. wer bitte? Was habt ihr mit dem Ork zu schaffen?"
Shakh versuchte inzwischen sich zu erinnern, wohin der Ring gefallen war. Ohtanar trieb ihn dabei fleißig an: "Ich will, dass ihr den kompletten Platz absucht! Und wenn ihr ihn bis zur Nacht nicht gefunden habt, dann gebe ich euch eine verdammte Fackel und ihr dürft nicht eher schlafen, bevor ihr ihn gefunden habt! Wisst ihr eigentlich wieviel die Herrschaften aus dem Wolkenbezirk für so einen Ring bezahlen? Was für ein ungehöriges Benehmen.. selbst für einen Ork."
Der Orsimer hatte nun erstmals Gelegenheit das Lager und die ausgestellten Waren zu betrachten. Er staunte nicht schlecht über die ganzen wertvollen Dinge, die hier feilgeboten wurden. Shakh suchte den Boden ab und sein Blick fiel zufällig in Richtung des Khajiit, den er noch gar nicht bemerkt hatte. Kurz glaubte er, hinter dessen Füßen etwas Goldenes aufblitzen gesehen zu haben. Eine kleine Wolke schob sich vor die Sonne und Shakh fragte sich, ob er sich getäuscht hatte. "Verzeiht mir Herr Kaatschit! Könntet ihr kurz hinter euch sehen, ob der Ring der gesteigerten Manneskraft dorthin gefallen ist?"
« Letzte Änderung: 16.03.2014, 21:25 von Noah Janus »
  16.03.2014, 20:53
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    • Magiergilde
Als ihn der Ork ansprach, wollte Sinfer eigentlich gerade schauen, ob er irgendwas von Ohtanars Waren, die alle auf dem Boden verstreut waren, an sich nehmen konnte ohne das es jemand in der Aufregung merkte. Er zuckte kurz zusammen, gewann die Fassung aber innerhalb von Sekunden wieder zurück und lachte. "So einen Ring gibt es wohl tatsächlich?", antwortete er amüsiert. Dann drehte er sich um und sah auf den Boden. "Hm, ich kann nichts entdecken. Ein Ring ist aber auch ohne Sonne schwer auszumachen, und er könnte hier überall liegen!". Sinfer beschloss, dem Ork zu helfen, doch wie eigentlich immer waren seine Gedankengänge dabei nicht uneigennützig. Er sagte: "Hm, ich hatte eigentlich vor, mir das Lager anzusehen, dabei könnte ich euch helfen, diesen seltsamen Ring zu finden....im Gegenzug seid ihr mir einen kleinen Gefallen schuldig." Gespannt wartete er auf die Antwort des Orks und erwartete eigentlich, das dieser ihm zustimmen würde. Immerhin konnte es im ungünstigen Fall lange dauern, den Ring zu finden, das ginge zu zweit sicherlich schneller.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:48 von Orwan »
  17.03.2014, 01:10
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    • Dunkle Bruderschaft
Asono hatte von seinem Platz vor Felvans Zelt eine gute Aussicht. Er hatte gesehen, wie der Ork blindlings herumfuchtelnd durchs Lager rannte, wie er stürzte und auch, wie die anderen um ihn herumstanden, gafften und lamentierten. Vorsichtig war er näher getreten.

'Sieh an, sieh an, Nocturnal scheint es heute gut mit mir zu meinen.' Grinsend bückte er sich, um das kleine glänzende Ding aufzuheben, welchens ihm vor die Füße gerollt war. Mit einer tausendfach geübten flinken Bewegung verschwand der Ring in Asonos Hosentasche.
Was er wohl wert war? Der ganzen folgenden Aufregung nach eine Menge Gold. Und natürlich war seine angepriesene Eigenschaft auch nicht zu verachten. Asono beschloss deshalb, den Ring vorerst zu behalten, bis sich die Gelegenheit für einen Test ergab. Später konnte er ihn immer noch weiterverkaufen oder "verlieren", wenn die Sache gar zu heiß wurde.

"Braucht Ihr noch Hilfe beim Suchen?" wandte er sich scheinheilig ebenfalls an den Ork. "Felvan hat gesagt, ich soll mich nützlich machen. Mein Name ist übrigens Asono."

Klappbox
Würfelprobe Schleichen = 3 (heimlicher Ringfund erfolgreich)
« Letzte Änderung: 17.03.2014, 07:07 von Moonlord »
  17.03.2014, 07:05
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Skjor verließ die beflaggte Mähre um sich auf den Weg zu der an der Honigbräu-Brauerei lagernden Karawane zu machen. Er schlenderte durch die Straßen Weißlaufs, schließlich würde die Karawane wohl kaum innerhalb der nächsten Stunde aufbrechen und genoss, wie die Sonne ihm die Haut wärmte und alles in helles Licht tauchte.
Als er an der Kriegsjungfer vorbeikam ertönte hinter ihm ein Ruf „Skjor, Skjor!“ er wandte sich um und entdeckte die Schmiedin Adrianne, die an ihrem Amboss stand und grade einen der vielen Hämmer beiseite legte.
„Wie lange ist das her? Was führt euch nach Weißlauf?“
Adrianne hatte seinem Vater eine Zeit lang in der Schmiede geholfen, bevor sie mit ihrem Mann nach Weißlauf gegangen war, um einen eigenen Laden zu eröffnen.
Froh, ein bekanntes Gesicht zu sehen ging Skjor zu ihr hinüber „Schön euch zu sehen. Zu lange... Seit ihr hierher gezogen seid, habe ich an der Seite der Sturmmäntel gekämpft und nun ziehe ich durch das Land und verdiene mein Geld mit dem, was ich am besten kann.“ er deutete auf die große Axt auf seinem Rücken „draußen bei der Brauerei soll eine Karawane lagern, die nach Kämpfern sucht. Die Straßen sind gefährlich geworden.“
„Davon habe ich auch bereits gehört. Es ist keine große Karawane, aber es sollen einige reiche Kaufleute daran beteiligt sein.“ Sie zwinkerte ihm zu. Das hörte sich nicht schlecht an.
Die beiden plauderten noch eine Weile über dies und jenes und Skjor machte sich endlich auf den Weg zur Honigbräu-Brauerei.

Dort angekommen sah er als erstes einen großen Ork, der auf dem Boden herumkroch und anscheinend nach etwas suchte. Um ihn herum lagen die Überreste eines zerstörten Verkaufsstandes und er wurde kritisch von einem erbosten Altmer und zu seiner Überraschung von der Schankmagt aus der beflaggten Mähre beobachtet. Und dann war da noch eines dieser Katzenwesen, das ebenfalls im Staub nach irgendetwas suchte.

Komischer Haufen. Das kann ja eine interessante Reise werden.

Niemand schien den großen Nord zu bemerken, was an sich schon ungewöhnlich war, überragte er doch viele der anwesenden Gestalten.

„Ehem! Ich habe gehört, ihr sucht Schutz auf eurer Reise und habt Arbeit für erfahrene Krieger? Bei
wem soll ich mich melden?“

In dem Moment trat ein edel gekleideter Dunmer zu ihm und kurz flackerte Erstaunen in seinem Gesicht auf, wurde aber schnell wieder von seiner anscheinend befehlsgewohnten Art überspielt.
„Ich bin hier der Karawanenführer. Ihr wollt also für mich arbeiten?“
Felvan beäugte Skjor kritisch und fuhr dann fort:
„Wie glaubt ihr denn, und behilflich zu sein?“

Was ein arrogantes Arschloch! Es ist doch wohl offensichtlich, dass ich nicht hier bin um die Leute zu belustigen.

„Was glaubt ihr denn, was ich für euch tun kann?“ fragte Skjor den Dunmer, nahm seine Axt und hieb sie mit einem Schrei in die Überreste des ohnehin schon zerstörten Ladentisches, dass das Holz mit einem lauten Knall zu allen Seiten wegsplitterte.
„Und jetzt stellt euch vor, das wäre ein Bandit, der euch überfallen wollte.“

Felvan war wirklich beeindruckt, so jemanden konnte er wirklich gebrauchen. Natürlich zeigte er dies nicht und sagte
„Nun gut. Das wird wohl genügen. Findet euch im Lager zurecht, sucht euch einen Schlafplatz und macht euch irgendwie nützlich, so lange uns keine Banditen begegnen. Eure Bezahlung erhaltet ihr, wenn wir sicher an unserem Ziel angekommen sind.“

Währenddessen glaubte Ohtanar seinen Augen nicht mehr zu trauen. Erst demoliert dieser fette Ork seinen Stand und dann taucht auch noch dieser Nordländer auf und verarbeitet auch noch die letzten Reste zu Kleinholz!
„Ihr! Das... Das... ist ja wohl die Höhe!“ fing er an, sich zu beschweren, als der Nord ihm einen Blick zuwarf, als würde er das nächste Opfer seiner Axt werden.
„Da war doch eh nichts mehr zu retten“ sagte dieser nur und warf Ohtanar einen Septim zu.

Skjor schaute noch kurz in die Versammelte Runde und setzte sich anschließend an eines der Feuer im Lager um dort seine Habseligkeiten abzulegen.

Klappbox
Würfelprobe Zweihändig: 2
« Letzte Änderung: 18.03.2014, 00:05 von Neo93 »
  17.03.2014, 12:33
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