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Thema: Der Orden der Klippenläufer  (Gelesen 21268 mal)

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Shakh war erstaunt, dass ihm gleich zwei Leute helfen wollte, und dass ihm trotz seines Aussetzers keiner dieser Händler sofort an die Gurgel wollte. "Zum Glück war es diesmal anscheinend nicht ganz so heftig. Nur etwas kaputtes Holz und ein verlorener Ring", dachte er bei sich. Seine Laune besserte sich schlagartig. "Habt vielen Dank, Khatschit! Und auch euch danke ich, dunkler Mer! Shakh nimmt die Hilfe gerne an. Vorher muss ich noch schnell etwas tun." Der Orsimer versuchte sein Bestes, sich auch bei Piluis und bei Fiona zu entschuldigen, welche offensichtlich etwas von Shakhs Ausraster abbekommen hatten. Fiona bot er seine Eisenpanzerstiefel an und Piluis wollte er seine Axt schenken. Beide lehnten ab. Erstere roch an den Stiefeln, rümpfte unfreiwillig die Nase und meinte freundlich aber bestimmt, dass Shakh ja nichts dafür könne. Der Kaiserliche dagegen war deutlich misstrauischer und sagte, dass Shakh sich einfach nur nützlich machen solle. Die schartige Axt lehnte er ebenfalls ab. Daraufhin begann der Ork den Boden nach dem Ring abzusuchen.  Kurz wurde er unterbrochen als der stämmige Skjor mit seiner Axt den Rest des Ladentisches spaltete, aber nachdem von ihm keine Gefahr auszugehen schien, machte er sich wieder auf die Suche. Ohtanar, welcher die Bemerkung von Sinfer zuvor gehört hatte, kam auf den Khajiit und den Dunmer zu. Vermutlich hatte der Schrecken aufgrund von Fjords Hieb den Altmer etwas versöhnlicher gestimmt. "Und ob es diesen Ring wirklich gibt! Ich habe seine Wirkung selbst studiert. Nach meiner Analyse handelt es sich um eine modifizierte Version des Rings der gesteigerten Ausdauer, nur dass sich seine Wirkung beim Anstecken hauptsächlich auf den Lendenbereich konzentriert. Ich war erstaunt, wie schnell die Wirkung einsetzt." Dass der Vorbesitzer den Ring verkauft hatte, weil die Wirkung schon einsetzte, wenn der Ring nur die Haut berührte, verschwieg der Schätzer lieber. Schließlich würde es den Wiederkaufswert deutlich schmälern, wenn diese Söldner den Fehler des Rings irgendwo ausplauderten.
« Letzte Änderung: 17.03.2014, 17:00 von Noah Janus »
  17.03.2014, 16:48
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Nimneth war nicht glücklich über die Situation, aber zumindest würde sie gleich zur Karawane stoßen, indem sie dem Altmer half. Sie schulterte sich ihren Bogen und ihre Habseligkeiten fester um und packte den Hochelfen fest an seinen Fußknöcheln. Lange würde sie ihn nicht tragen können, aber der Weg war nicht weit. Zum Glück, dachte sie sich. „Mein Name ist Nimneth und wir  sollten jetzt wirklich los.“ erwiderte sie knapp und steuerte die Richtung an, aus der sie vorher gekommen war. Nun kam ihr aber der Weg länger vor, vielleicht lag es an dem Altmer, oder weil sie nicht länger lief sondern langsam vor sich gehen konnten. Was auch immer es war, die hohen Kiefern entschwanden bald ihrem Sichtfeld und die Erde wurde wieder fester. Der weiche Waldboden war nicht mehr und sie konnte die Honigbrau-Brauerei schon sehen. „Wo soll er hingebracht werden?“ fragte sie den Heiler  namens Alistair.  Wahrscheinlich wusste er mehr, als die Waldelfe.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:46 von Orwan »
  17.03.2014, 17:37
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Elie konnte dem Ork kaum antworten, da wurde sie von einem aufgeblasenen Dunmer angesprochen. Aha. Wohl der Karawanenführer. Sein herablassender Ton gefiel Elie nicht. "Ich habe gar nichts mit dem Ork zu tun." antwortete sie, während sie ihre Arme verschränkte. "Ich bin hier, weil ich eurem Aufruf folgen will." "Was, ihr? Was könnt ihr schon tun?" fragte er ziemlich ungläubig und musterte die junge Frau abschätzig. Die Bretonin prustete daraufhin, als hätte er einen Witz erzählt. "Elie Farralaine vermag es, für die richtige Summe Blut vergießen zu lassen. Gebt mit zwei anständige Klingen und ich kann euch eine kleine Kostprobe meiner Fähigkeiten geben. Wie wäre es mit dem fetten Dunmer da drüben? Oder dieser zwielichtigen Katze? - Natürlich nur, wenn ihr für deren Blut auch zahlen könnt." Sie grinste und sah zu dem Elf hinauf. Felvan betrachtete die Frau mit nachdenklicher Miene. Wenn das kein schmieriges Theater war, dann war sie sicher nützlich. Hirnlose Personen, die für etwas Geld vor keiner Gewalttat zurück schreckten, waren durchaus brauchbar. Doch Felvan wusste, dass die Loyalität solcher dubiosen Gestalten ihre Grenzen hatte. Nämlich so lange, bis das Geld ausging. Aber er bezweifelte, dass dies der Fall sein würde.. Nach langem Grübeln entschied er sich, diese Person bleiben zu lassen. Aber Waffen vertraute er ihr zunächst nicht an. Natürlich nicht. Sie war nur eine daher-gelaufene Fremde.

Elie stellte sich nach diesem "netten" Gespräch vor ein Feuer und hielt ihre Hände in der Nähe die Flammen. So schnell konnte es also gehen. Heute Morgen noch eine Tavernenmagd, und nun eine Söldnerin. Hulda musste sich wohl eine neue Schankmaid suchen. Aber irgendwie fiel es der Bretonin leicht, sich von ihrem alten Leben zu verabschieden. Ein unkontrollierter Ork, ein ominöser Khajit und ein rüpelhafter Nord... Das konnte spannend werden. Elie sah zu dem blonden, grobschlächtigen Mann, der ebenfalls am Feuer saß. "Nach 2 Krügen Met immer noch eine solch gute Führung mit der Axt. Beeindruckend." sagte Elie belustigt, während sie auf den zerstörten Stand des Altmer deutete.
« Letzte Änderung: 17.03.2014, 21:22 von Laskar »
  17.03.2014, 20:30
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"Das Lager ist direkt dort hinten, gegenüber der Brauerei. Dort wird sich ein warmes Plätzchen finden. Ich hätte ihn ja lieber in den Tempel von Kynareth in der Stadt gebracht, aber ich bezweifle, dass die Wache uns reinlässt. Selbst mit einem Verletzten." Alistair zog das Tempo etwas an, da der Altmer allmählich recht schwer für den Bretonen wurde und er sich bereits danach sehnte, die 'Last' irgendwo abzuladen.
Während des Weges stellte er auch den Versuch ein, die Elfe in ein Gespräch zu verwickeln. Immerhin hatte sie ihm ihren Namen verraten, aber sie machte nicht wirklich den Eindruck, als wäre ihr nach Plaudern zumute. Jedenfalls nicht in der gegenwärtigen Situation, und das konnte Alistair tatsächlich auch nachvollziehen. Vielleicht bot sich noch eine Gelegenheit, schließlich war er jemand, der gern neue Bekanntschaften machte. Nicht, weil sein Vater ihm stets gepredigt hat, wie wichtig es sei, Freunde in allen möglichen Positionen zu haben - ihm ging es tatsächlich um zwischenmenschliche Interaktion. Andere Leute und ihre Persönlichkeit faszinierten den Bretonen nunmal.
Irgendwann war dann auch das letzte Stück Weg geschafft, und die drei befanden sich inmitten des Lagers. Während seiner kurzen Abwesenheit hat sich eine Vielzahl neuer Personen eingefunden, die meisten wahrscheinlich aufgrund des Aufrufes. Aber mit denen konnte er sich auch später vertraut machen. Jetzt galt es zunächst, eine Bettstatt für den Hochelfen zu finden ... ja, wohin denn nun mit ihm? Ein wenig orientierungslos schaute sich Alistair um, ehe sein Blick unweigerlich auf das Zelt des Alchemisten Gulan-Jee fiel. Mit ihm verstand er sich bisher am besten, und das Zelt war schön warm, damit die zahlreichen Kräuter trocknen konnten, wodurch sie eine längere Haltbarkeit erreichten und manche sogar neue Eigenschaften entwickelten. Somit steuerte er direkt darauf zu, an dem Argonier vorbei und zur Schlafmatte im hinteren Bereich.
"He, wartet ... wa-", wollte der Argonier protestieren, doch da waren Alistair und Nimneth schon an ihm vorbeigerauscht. Seufzend folgte er ihnen und betrachtete den Altmer.
"Braucht er etwa Medizin?", wollte Gulan wissen.
"Nein, nein. Nur Ruhe. Es scheint als habe er einen Schock erlitten, aber er wird wieder auf die Beine kommen. Kann er bitte so lange hierbleiben?"
Der Argonier knirschte mit den Zähnen.
"Wenn er bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht wach ist, schmeiß ich ihn raus. Aber solange ich mein Bettzeug aber nicht brauche, kann er meinetwegen hier liegen."
"Habt dank, Meister Gulan. Ich bin sicher, in spätestens ein oder zwei Stunden dürfte er wieder zu sich kommen." Nun ja, so ganz sicher war sich Alistair da nicht - das war auch nur schwerlich vorauszusehen - aber es half, die Echse wieder zu beruhigen. Noch einmal fühlte er den Puls des Altmer, doch dieser war nach wie vor in einem gesunden Bereich.
"Tja", meinte der Bretone zu Nimneth, als sie wieder im Freien standen, "ich bin ja schon gespannt, was diesen Schock ausgelöst hat. Und vielmehr, warum er lauthals Unsterblich gerufen hat." Vielleicht gelang es ihm ja jetzt, mit ihr in ein Gespräch zu kommen.
« Letzte Änderung: 23.03.2014, 16:45 von Arukai »
  17.03.2014, 21:18
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Nimneth hatte selten so viele Personen an einem einzigen Fleck gesehen, abgesehen in einer Stadt. Und selbst dort mochte sie die größeren Menschenmengen nicht. Versucht sich dieses Unwohlsein nicht anmerken zu lassen, ging sie mit und betrachtete die Karawane, die sichtlich größer war als sie erwartet hatte. Sie hatte eher mit einer kleinere, geschlossenen Gruppe gerechnet, so wie Khajiit-Gruppen sie sie öfters vor den Städten Himmelsrand gesehen hatte. Doch hier sah sie Argonier, Khajiit ... sogar ein Kind, welches durch die Zelte flitzte. Es war eine wirklich erstaunliche Gruppe. Als der Altmer abgelegt war und sie wieder im Freien standen, sprach sie Alistair an. Sie redete ziemlich ungern mit Fremden, doch dieser hatte sie immerhin schon zur Karawane geführt und wirkte bis jetzt freundlich.
„Auch ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Doch der Hochelf wirkt alt und vielleicht war er auch verwirrt? Die Altmer die ich bisher getroffen hatte, hatten ihre Feinde immer mit einem gezielten Feuerzauber erledigt und waren ,so stolz wie sie sind, weggegangen.“
Nun, Nimneth hatte diese Altmer meist auch hinterher umgebracht, da diese fast genauso schlimm waren wie Banditen und Plünderer, aber dies musste niemand wissen. Auch nicht der freundliche Heiler.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:47 von Orwan »
  18.03.2014, 19:28
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Als Artarus die Augen öffnete, war die Welt um ihn immer noch etwas verschwommen, aber die Monster waren endlich verschwunden.
Er richtete sich auf und stellte fest, dass ihn jemand (oder war er selbst es gewesen?) auf eine Liege gelegt hatte. Neugierig blickte er sich um. Er war in einem Zelt und -seine Augen begannen zu leuchten, als er es sah- in diesem Zelt gab es einen Alchemietisch!
Er stand von der Liege auf und musste sich erstmal an dem Tisch festhalten, bevor er seinen festen Stand zurückgewann. Er richtete sich auf und betrachtete die Alchemieuntensilien: Blaue Bergblumen lagen neben einer Falkenfeder, einem Drosselei und einigen Grasbüscheln. Alte Erinnerungen an seine Karriere als Alchemist wurden in Artarus wieder wach, als er sorgsam die Grassamen aus den Grasbüscheln klopfte. Er versuchte sich an einige seiner alten Rezepte zu erinnern, doch irgendwie wollte ihm nichts einfallen. Egal, probieren geht über studieren! Er zerstampfte die Grassamen und gab vorsichtig ein paar Blütenblätter der Bergblumen hinzu. Dann nahm er das Drosselei und zerschlug es, um seinen Inhalt über die Mischung zu gießen. Dann begann er die übel riechende Substanz zu erhitzen. Auf einmal begann das stinkende Gebräu zu qualmen und der Gestank wurde noch größer. Fluchend schnappte sich Artarus den Kolben, um ihn vom Feuer zu nehmen, doch der Kolben war kochend heiß und mit einem Fluch auf deadrisch ließ Artarus ihn fallen. Der Kolben fiel auf den Boden und schlug auf der Vorratskiste des Alchemisten auf, deren hölzerner Deckel von der Substanz einfach zersetzt wurde. Das Gebräu traf auf etliche alchemistische Zutaten und begann zischend mit ihnen zu reagieren. Das Gebräu begann zu zischen, aber es setzte wenigstens keine tödlichen Dämpfe frei und fing kein Feuer (das war Artarus schon mehrmals passiert. Zum Beispiel damals in Vivec, als er testen wollte, ob man mithilfe eines Deadraherzes und verschiedenen Hautfetzen der unterschiedlichsten Tiere, einen Sud gegen die Aschepest brauen konnte. Der Verursacher des "Infernos von Vivec" wurde glücklicherweise nie gefunden.). Dafür lösten sich die schönen Zutaten zusehends in Wohlgefallen auf. Artarus sah nur einen Ausweg: Ein Frostzauber würde die Reaktion stoppen. Hoffte er zumindest. Er machte sich bereit und versuchte seine Gedanken zu klären. Doch der Gestank klebte noch widerlich in seiner Nase und auf seiner Zunge lag ein stechender Geschmack. Er holte tief Luft, schloss die Augen und murmelt uralte Silben. Als er die Augen wieder öffnete, sah er, dass der Eisstrahl langsam aber stetig die Reaktion zum Erliegen brachte. Die Reste der Zutaten und der Truhe waren jetzt zwar gefroren, aber das würde dem Besitzer hoffentlich nicht auffallen. Apropos Besitzer: Wo war dieser eigentlich? Artarus sah sich um. Wie könnte er verschwinden, ohne dass jemand etwas bemerkte? Auf einmal öffnete sich die Zeltplane und ein Argonier trat herein...

Gulan-Jee hatte schon viel erlebt, doch das hier übertraf einfach alles! Fassungslos sah er auf die gefrorenen Überreste seiner Kiste, die fast seinen gesamten Besitz enthalten hatte: seine Wechselkleidung, 100 Septime, seine Heiltränke, etwas Skooma und zentnerweise wertvolle Zutaten aus allen Ecken Himmelsrands. Er sah immer wieder zwischen den Resten seines Besitzes und dem verrückten alten Altmer, der ihn etwas betreten ansah, hin und her. Eine Welle aus Wut brandete über den armen Gulan-Jee hinweg, eine Welle, wie sie eigentlich nur reinster Hist-saft auslösen konnte. Er sprang mit erhobenen Fäusten auf den Altmer zu und schlug auf ihn ein. Der Altmer machte keine Anstalten, sich zu wehren und ließ die Schläge mit schmerzverzerrten Gesicht über sich ergehen. So plötzlich, wie die Wut gekommen war, verschwand sie auch wieder und der Argonier ließ von seinem Opfer ab und warf sich auf seine Liege und begann leise zu schluchzen. -Warum muss es immer mich treffen? Warum hassen mich die Götter nur so, warum? -

Alle Knochen in Artarus Körper schmerzten, als der Argonier von ihm abließ. Warum hatte er sich nicht gewehrt? Hatte er, Er!, Artarus der Grüne, etwa so etwas, wie ein schlechtes Gewissen? Unmöglich, er hatte sein Gewissen schon vor langer Zeit verloren, das einzige was zählte, war die Unsterblichkeit und die würde er erlangen, koste es, was es wolle. Trotzdem legte er seine alte und schwielige Hand auf die Schulter des schluchzenden Argoniers. Er beugte sich über ihn und sagte leise: "Es tut mir Leid. Du wirst Ersatz für deine Zutaten erhalten, dass verspreche ich dir bei meiner Ehre! Ich werde das Geheimnis der Unsterblichkeit mit dir teilen, wenn ich es erlange." Das war mehr, als er eigentlich hatte anbieten wollen, doch jetzt war es gesagt. Artarus warf dem Argonier einen letzten Blick zu und schlug die Zeltplane zurück, um das Zelt zu verlassen....

Gulan-Jee spürte eine Hand auf seiner Schulter und hörte, wie der verdammte Altmer etwas von Unsterblichkeit faselte. Jetzt war er wohl verrückt geworden! Er würde von dem Altmer verlangen, ihm die Zutaten zu ersetzen, genau das würde er tun. Seine Tränen versiegten und er stand auf und folgte dem Altmer hinaus aus dem Zelt...
...
..
.

Klappbox
Fast genauso, wie geplant, nur "etwas"zu schlecht
Würfelprobe: Alchemie: 10
Knapp daneben :(
Würfelprobe: Alchemie: 3
Naja.
Würfelprobe: Zerstörung: 6
« Letzte Änderung: 20.03.2014, 18:00 von Elderlord »
  20.03.2014, 17:29
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  • Novize
    • Magiergilde
Sinfer ging durch das Lager und sah sich nebenbei nach dem Ring um. Er kam gerade am Zelt des Alchemisten Gulan-Jee vorbei, der gerade irgendwas beklagte....vielleicht hatte er sich bei einem Experiment vertan, als ihm die Idee kam, wo der Ring gelandet sein könnte. Sie hatten den Platz rund um den zerstörten Verkaufsstand schon abgesucht und allzuweit konnte der Ring auch nicht geflogen sein, also blieb nur noch eins. Jemand hatte ihn heimlich an sich genommen, während alle noch von der ganzen Aufregung um den Anfall des Orks abgelenkt waren. Rasch ging er im Geist die Liste der Personen durch, die es gewesen sein konnten. Der Karawanenführer sicher nicht. Einer der anderen Händler...sehr unwahrscheinlich, und wenn er sich richtig erinnerte, war zum Zeitpunkt des Geschehens nur Ohtanar selbst dagewesen, der es natürlich auch nicht war. Der große Nord...Sinfer bezweifelte, das er den Ring für sich behalten würde. Die meisten Nords waren zwar grobschlächtig und ungehobelt, aber immerhin namen sie es mit der Ehre und so ziemlich genau. Sinfer konnte diese Einstellung zwar nach wie vor nicht verstehen, aber sie half ihm jetzt, den Kreis der Verdächtigen weiter einzugrenzen. Je länger er darüber nachdachte, desto klarer wurde ihm, das eigentlich nur eine Person für den Diebstahl in Frage kam, und das war der seltsame alte Dunkelelf, der den Hund dabei hatte. Hatte dieser nicht auch so komisch gegrinst, als er Shakh und ihn beim Suchen beobachtet hatte und dem Ork ebenfalls seine Hilfe angeboten hatte? Bestimmt befand sich der Ring damals schon in seinem Besitz! Sofort machte sich Sinfer auf den Weg, um den diebischen Elf zu konfrontrieren. Eigentlich hatte er nichts dagegen, und wäre die Situation anders gewesen, hätte er selbst genauso gehandelt, aber da er die nächste Zeit hierbleiben wollte, hieß es sich mit den Händlern gutstellen und nicht ihre Wertsachen entwenden. Dagegen würde er jetzt, wenn er den Ring "wiederfinden" würde, sicher sowohl bei Shakh, dem er weitere Sucharbeit ersparte, und Ohtanar, der sein merkwürdiges Kleinod wiederbekommen würde, einen Stein im Brett haben. Schnell hatte Sinfer den Dunmer gefunden, und zu seiner Freude stand er auch noch abseits von den anderen, das machte die Sache wesentlich einfacher. Er näherte sich Asono von hinten, legte ihm eine Hand auf die Schulter und drehte ihn langsam zu sich herum. "Entschuldigt, aber da ist eine Angelegenheit, die wir beide zu klären haben. Ich denke, ihr habt vorhin etwas gefunden, das euch nicht gehört. Ein guter Rat von mir: ihr solltet besagte Fundsache schleunigst wieder verlieren, dann kommt ihr heil aus der Sache raus.", sagte Sinfer sanft, aber auch bestimmt und ein wenig bedrohlich. Dann lächelte er und zeigte dabei die Zähne, und fuhr kurz die Krallen aus. Diese Drohgebärden waren zwar zum größten Teil nur Theater, aber viele ließen sich davon überzeugen.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:47 von Orwan »
  21.03.2014, 12:18
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Der-den-Schwanz-nicht-bewegt kam gerade in dem Lager an und sah sich um. Er suchte sich ein gemütliches Plätzchen, setzte sich auf eine kleine Decke die er zuvor aus seinem Rucksack zog und sah sich um. Sein Blick blieb bei einem Kahjiit stehen. "Was macht ihr denn da?" fragte er ihn, stand auf und ging zu ihm hin.
"Wieso diese bedrohliche Geste? Ihr wollt ihm doch wohl nichts tun, oder?" Der-den-Schwanz-nicht-bewegt versuchte so nett wie möglich zu schauen, doch das gelingt ihm nur selten und das weiß er. "Aber lasst mich raten. Ihr seit ein kleiner krimineller Kahjiit und versucht diesem Dunmer etwas abzunehmen? Und nun lässt ihn bitte in Ruhe" Er versuchte ihn zu überreden.

Klappbox
Das überreden hat ja nicht so gut geklappt  :| Habe soeben eine 10 gewürfelt
  22.03.2014, 09:02
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Auf dem dreckigen Boden herumkriechen, um einen Gegenstand zu „suchen“ den man längst gefunden hatte, machte nur begrenzt Spaß. Bereits nach einer halben Stunde hatte Asono beschlossen, es gut sein zu lassen und sich stattdessen lieber nach jemandem umzusehen, an dem – oder besser der – er die Wirkung des Ringes testen konnte. Leider war die kleine Dunmer vom Bratspieß nirgends zu sehen, so sehr er sie auch im ganzen Lager suchte. Wahrscheinlich hatte ihr Gebieter sie zum Holzsuchen geschickt. Nun, Asono hatte ja Zeit, er würde eben warten.

Wie er dann so herumstand, spürte er plötzlich eine Hand auf der Schulter. Eine haarige Hand!
"Entschuldigt, aber da ist eine Angelegenheit, die wir beide zu klären haben … „
Der Khajiit, der dem Ork beim Suchen geholfen hatte? Na, da war Asono ja mal gespannt, was er von ihm wollte.
Er erfuhr es schnell. Der Flohbeutel wollte den Ring. Aber woher wusste er …? War Asono nicht geschickt genug gewesen? Das wäre ihm neu. Andererseits konnte es auch gut sein, dass er hier einem „Kollegen“ gegenüber stand, der die kleinen Diebestricks aus eigener Erfahrung kannte oder …“
Der Dunmer unterbrach seinen Gedankengang, da ihn das Raubtiergebiss seines gegenüber immer noch angrinste. Der Kater dachte wohl, dass man ihn so einfach einschüchtern konnte.
„Na gut, wenn Ihr darauf besteht“, antwortete er betont gleichgültig, wobei er mit der Linken langsam unter seine Jacke fuhr. „Selbstverständlich gebe ich ihn Euch gern.“ Statt des Ringes umfassten seine Finger einen der Wurfsterne, dabei trat er einen Schritt zurück und sein Lächeln bekam einen verschlagenen Zug.
Bevor die Situation jedoch eskalieren konnte, mischte sich eine dritte Person ungefragt ein.
"Wieso diese bedrohliche Geste? Ihr wollt ihm doch wohl nichts tun, oder?"
Beide fuhren herum und starrten den dazugetretenen Argonier an. Zuerst wollte sich Asono über die Einmischung aufregen, doch der folgende Satz ließ ihn aus voller Kehle auflachen:
„Ihr seid ein kleiner krimineller Kahjiit und versucht diesem Dunmer etwas abzunehmen? Und nun lässt ihn bitte in Ruhe.“
Immer noch lachend schlug er dem Argonier freundschaftlich auf die Schulter. „Gut gesprochen, mein Junge. Ja genau so scheint es zu sein.“

Damit ließ er die beiden stehen und ging zum Fluss hinunter um Vivec zu suchen.
  22.03.2014, 15:53
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Unermüdlich tastete Shakh den Boden ab, während der Khajiit und der Dunmer anscheinend schon die Lust verloren hatten. Nebenbei sammelte er auch die restlichen Schmuckstücke Ohtanars auf und säuberte sie sorgfältig. Schließlich beschloss der Orsimer erst einmal den Stand des Altmer zu reparieren. Als er den Tisch mit einem Schmiedehammer und Nägeln, sowie einem einfachen Klebstoff aus dem Lager der Karawane zusammengeflickt hatte, trieb ihn der Altmer erneut an: "Ork, ihr habt hier alles säuberlich aufgereiht, doch etwas fehlt noch. Könnt ihr erraten was es ist? Ich gebe euch einen kleinen Hinweis: Was ist klein und golden und rund und lässt das Herz eines jeden Priesters mit zuviel Gold höher schlagen?" Shakh war gerade etwas abwesend, da er sich mehr darauf konzentrierte seine Atmung zu kontrollieren. "Gebt ihr mir einen weiteren Hinweis?" "Den Ring natürlich! Dummkopf von einem Ork!" "Natürlich der Ring.." Der Orsimer krabbelte weiter durch das Lager und suchte selbst die unmöglichsten Stellen ab. Irgendwie erinnerte ihn diese Arbeit an die ewige Suche nach Silbererz in den Minen. Wie schon damals kam ihm mit der Zeit ein Rhythmus und eine Melodie in den Sinn. Ohne seine Lautenbegleitung begann er zu singen:

Blut und Silber verschlossen im Berg
Unergründeter Schatz in der Tiefe
Die Ohren so taub und das Herz wird schwer
Es spürt keinen Schmerz und auch keine Liebe
Die Arme sie werden langsam zu Blei
Die Beine verschmelzen mit Dreck und Gestein
Die Seele sie grübelt über das Sein
doch die Gedanken sie wandern so frei so frei


Shakh hatte gar nicht bemerkt, wie die Mittagshitze langsam aber stetig der frühabendlichen Kälte gewichen war. Piluis, Geminus und Gemellus entzündeten Fackeln und machten sich daran ihre Posten einzunehmen. Auch der Besucherstrom ebbte langsam ab und die meisten Kunden verließen zufrieden und um einige Septime leichter mit ihren neusten Erwerbungen den Handelsplatz.
Ohtanar Larethal stand mit entschlossenem Gesichtsausdruck über ihm und streckte ihm eine Fackel entgegen..
« Letzte Änderung: 22.03.2014, 18:14 von Noah Janus »
  22.03.2014, 18:10
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Als Artarus das Zelt verließ bemerkte er als erstes die Kälte. Die Nacht näherte sich mit großen Schritten und die Schatten waren lang geworden. Er hörte, wie eine Stimme melodisch ein Lied sang und überall waren Fackeln entzündet wurden, ebenso, wie ein großes und helles Feuer, das in der Mitte der Karawane munter vor sich hin flackerte. Artarus schritt auf das Feuer zu, das schon von vielen Gestalten umringt war. Der Gesang endete und es kam Artarus fast so vor, als ob der Ork, der gerade eine Fackel überreicht bekam, der Sänger gewesen wäre. Aber das musste das Alter sein, das ihm da einen Streich spielte, denn wer hatte je von einem singenden Ork gehört? Auf einmal trat der Argonier hinter Artarus aus dem Zelt:
"Entschuldigt, Altmer, aber ihr müsst mir noch meine Zutaten ersetzen, die ihr vernichtet habt."
"Ich habe euch versprochen, das Geheimnis der Unsterblichkeit mit euch zu teilen, reicht euch das nicht?"
"Pah, Unsterblichkeit, sinnloses Geschwätz! Ich will euer Geheimnis nicht, ich möchte Geld!"
~"So ein unverschämter Argonier!"~ dachte sich Artarus, laut sagte er: " Nun gut, wenn ihr so dumm seit, die Unsterblichkeit abzulehnen, dann sei es halt drum. Hier, das sind meine letzten 7 Septime. Nehmt sie und begebt euch von dannen."
"7 Septime!? Wollt ihr mich narren? Die Zutaten waren ein Vermögen wert! Ihr werdet für mich arbeiten, bis eure Schuld beglichen ist, oder ich rufe die Wachen!"
" Nicht so hastig, wir können doch über alles reden!", beteuerte Artarus. Mit den Wachen wollte er sich nicht anlegen, auch wenn er ihnen garantiert haushoch überlegen war. Schließlich hatte er schon hunderte Ordinatoren in den ewigen Tod geschickt. Nagut, es war nur ein einziger gewesen und er hatte ihn eigentlich nur in einer Vorratskammer eingeschlossen und war verschwunden. Aber mit den mickrigen Wachen würde er ohne Probleme fertig werden! Jawohl! Er hatte nur gerade keine Lust dazu. " Ich komme mit euch und gebe euch einen ganzen Haufen Gold, wenn wir erst am Baum der Alten angekommen sind, das verspreche ich euch!"
"Baum der Alten was soll das denn bitte se..""Alarm, Alarm, Banditen! Rennt, sie werden uns töten!"
Artarus schaute verdutzt auf den kleinen Bretonenjungen, der mit einem starken Ausdruck von Panik an ihnen vorbeirannte.
Artarus sah sich um und entdeckte auch bald die Banditen. Es waren zwei abgehärtete Kerle, groß und mit bleichen Gesichtern. Sie trugen leichte Rüstungen aus Leder und Tierfellen und schwangen beide rostige Äxte. Während Gulan-Jee schnell in sein Zelt rannte, blieb Artarus seelenruhig stehen.
Die Banditen näherten sich Artarus bis auf wenige Meter. Als dieser immer noch keine Reaktion zeigte, blieben sie verdutzt stehen. Einer der beiden, den eine schreckliche Narbe über dem rechten Auge entstellte, näherte sich vorsichtig Artarus:
"Habt ihr denn keine Angst? Ich bin ein Bandit und werde euch töten und ausrauben. Ihr müsstet schreien und davonlaufen?"
Artarus zeigte keine Reaktion, außer das auf einmal eine kleine Flamme aus seinen Fingern schoss und begann, zwischen seinen Händen hin und her zu tanzen. Doch die Flamme war pink! Innerlich fluchte Artarus und ließ die Flamme erlöschen, woraufhin sie in pinken Funken zerstob. Dann drehte er sich langsam ein Stückchen um und sah dem Banditen in die Augen:
"Sieh einmal an, mein neues Suchobjekt ist da!" Artarus bemerkte zu spät, dass er sich versprochen hatte. Der Zauber, der ihm ein bedrohliches Glitzern verleihen sollte brachte nur ein schwaches Leuchten zustande. Der Bandit schien trotzdem etwas beeindruckt zu sein, denn er ließ seine Waffe ein Stück sinken. Artarus gab die Illusionen auf und ließ einen Feuerstrahl aus seiner Hand schießen. Da er sich aber nicht genug konzentrierte, war der Strahl eher schwach und versengte nur leicht die Kleidung des Banditen. Der Bann war gebrochen und der Bandit stieß einen lauten Kriegsschrei aus. Aus der Dunkelheit erschienen weitere Gestalten und rannten auf das Lager der Karawane zu. Artarus sah die Axt direkt auf seinen Kopf zusteuern, er besann sich auf einen Schutzzauber und murmelt eine Formel. Die Luft schimmerte kurz und die Axt wurde für einen kurzen Moment gebremst. Dieser reichte, um ihr die tödliche Wucht zu nehmen und nur ihre stumpfe Seite traf Artarus am Kopf. Für einen kurzen Moment sah Artarus viel zu viele Sterne, dann taumelte er und ging in die Knie. Er hatte nur eine Chance: Er musste darauf vertrauen, das seine Handschuhe ihrem Namen gerecht werden würden. Er zog sie schnell aus einer Robenfalte und streifte sie sich über. Der Bandit erhob wieder seine Axt und um Artarus wurde es dunkel. Die Axt fuhr auf ihn nieder, aber er spürte keinen Schmerz. So musste der Tod sein. Doch warum hörte er dann Lärm und Flammen und roch verbranntes Fleisch? Er streifte die Handschuhe wieder ab und sah neben sich die verbrannte Leiche des Banditen. Die Axt war verschwunden und es waren Spuren eines Feueratronachen zu sehen. Anscheinend hatte sich die Axt kurz vor dem Treffer in einen Flammenatronachen verwandelt, der den Banditen erledigt hatte. Glück gehabt. Doch dann sah Artarus den Atronachen - und er hatte keinen blassen Schimmer, wie er ihn wieder verschwinden lassen könnte. Still verfluchte er sein Schicksal, während die Banditen ihren verrückten Angriff auf die Karawane fortsetzten. Sie mussten wohl planen, sich schnell wieder zurückzuziehen, wenn die Wachen kamen und dabei so viele Waren mitzunehmen, wie ihnen möglich war...
..
.

Klappbox
Naja.
Würfelprobe: Illusion: 5
Och menno.
Würfelprobe: Illusion: 5
Der arme Artarus.
Würfelprobe: Zerstörung: 6
Wieso?
Würfelprobe: Veränderung: 5
Juhu :)
Würfelprobe: Verzauberung: 2
« Letzte Änderung: 23.03.2014, 16:23 von Elderlord »
  23.03.2014, 11:34
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"Gut möglich", kommentierte er die Erklärung Nimneths. Vielleicht war der alte Hochelf ja tatsächlich senil, auszuschließen war das zumindest nicht. Und dennoch - Alistairs Neugierde war dadurch nicht befriedigt. Der Altmer war sicherlich ein Magier, und allgemein hieß es ja: Umso älter ein Magier ist, desto größer ist sein arkanes Wissen. Sicherlich wusste er Dinge, die vielen anderen verschlossen blieben. Vielleicht war er ja gewillt, den Bretonen an seinem Wissen teilhaben zu lassen ...

Er hatte gar nicht mitbekommen, wie Gulan wieder in das Zelt zurückging. Allmählich zog ihm ein abstoßender Geruch in die Nase, dann hörte er Geräusche aus dem Inneren des Alchemistenzeltes.
Ehe der Bretone sich der Zeltwand zuwenden konnte, wurde diese bereits geöffnet - aber nicht von Gulan, sondern von dem Altmer. Seltsam ... Alistair konnte sich nicht daran erinnern, dass er so übel mitgenommen aussah, als sie ihn herbrachten ...
Auch der Argonier folgte kurz darauf und die zwei beredeten irgendwas. Gulan wurde dabei recht laut, und wenn Alistairs Ohren ihn nicht täuschten, ging es wieder um Unsterblichkeit. Doch bevor er den Hochelfen zur Rede stellen konnte, brach mit einem mal Panik zwischen den Zelten aus. Irgendwer – der Stimme nach zu urteilen ein Kind – schrie etwas von Banditen, und Alistair fuhr rasch herum, um sie auszumachen. Es waren zwei an der Zahl, doch wie er dieses ruchlose Pack kannte, wartete der Rest nicht weit von hier, irgendwo in der mittlerweile hereingebrochenen Dunkelheit der Nacht.
Sie gingen auf den Hochelf zu, und Alistair beobachtete das kleine Spektakel, welches der Altmer darbot. Und als er selbst eingreifen wollte, da kam auch bereits die scheinbar restliche Bande, um das Lager auszunehmen. Der Bretone konnte ihre Zahl nicht ausmachen, aber es waren nicht gerade wenige.
Eine kleinere Gruppe aus drei Banditen war unweit von ihm zwischen den Zelten aufgetaucht und kam direkt auf ihn zu. Er bezweifelte, dass er sie zum friedlichen Abrücken bewegen konnte, also begann er, einen Zerstörungszauber vorzubereiten, während sie immer näher kamen.
Kleine Blitze züngelten über seine Handflächen, die er bewusst hinter seinem Rücken verbarg. Die Banditen kamen näher, doch bevor sie ihn angreifen konnten, erhob er beide Arme hoch in die Luft. Die Blitze schossen scheinbar willkürlich in alle Richtungen und umgaben den Bretonen mit einem regelrechten Blitzgewitter. Die Blitze selbst waren nur sehr schwach, das änderte aber nichts daran, dass die Banditen ihre Waffen fallen ließen und erschrocken den Rückzug antraten. Der Zauber erlosch, als sie wieder verschwunden waren, und Alistair wirbelte erneut herum. Die Banditen, die den Hochelfen attackiert hatten, waren nicht mehr, dafür erblickte er einen Feueratronachen. Egal woher er kam, er war scheinbar außer Kontrolle. Und wenn niemand eingreifen würde, dann würde für den Hochelfen wohl das letzte Stündlein schlagen, denn es sah nicht so aus, als wäre er Herr der Lage. In aller Schnelle fiel dem Bretonen nichts besseres ein, als es mit Frostzaubern zu versuchen. Man sagte zwar, dass Bretonen ein natürliches Händchen für Beschwörungen jeglicher Art hatten, doch selbst einem solchen gelang es nicht, ohne die nötige Ausbildung einen Bannzauber gegen Daedra auszusprechen.
Hastig also formte er in seinen Händen eine Wolke aus purem Frost, um sie auf den Atronachen zu werfen. Der Zauber fiel leider mickriger aus, als es Alistair lieb war und wenngleich er das flammende Ungetüm erwischte, so war dieses nicht sonderlich beeindruckt davon. Aber es hatte immerhin von dem Altmer abgelassen, was Alistairs eigentlicher Bewegrund war. Dass der Atronach dafür nun ihn ins Visier nahm … soweit hatte der Bretone natürlich nicht gedacht.
...

Klappbox
1. Würfelprobe: Zerstörung - 1
So kanns gern weitergehen :)
2. Würfelprobe: Zerstöung - 8
Oder auch nicht. das war verdammt knapp.

Der kleine Alistair würde nun gerne gerettet werden ... er ist nicht so der Freund von Gegrilltem  :ugly:

« Letzte Änderung: 23.03.2014, 16:45 von Arukai »
  23.03.2014, 12:22
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Der Feueratronach näherte sich Artarus, als auf einmal ein Frostzauber die flammende Bestie traf. Der Atronach fuhr herum und wendete sich seinem neuen Angreifer zu. Soweit Artarus es ausmachen konnte, war es ein Bretone. Artarus richtete sich langsam auf und schloss die Augen. Doch auf einmal hörte er wieder einen Schrei und seine Konzentration brach. Der Frostkeil, der in seiner Hand erschien war gerade einmal so groß, wie ein Kiefernzapfen. Wütend schleuderte Artarus ihn trotzdem auf den Atronachen, doch dieser flackerte nur kurz und setzte unbeirrt seinen Weg zu dem Bretonen fort, der anscheinend vor Schreck erstarrt war. Artarus schloss die Augen und alles um ihn wurde still.
Eis, Gletschereis, eine Kälte, die Steine bersten lassen konnte, Feuer, das heiß über seine Hände lief
Als Artarus die Augen wieder öffnete, sah er, wie seine Hand brannte und die andere mit glitzernden Eiskristallen übersäht war. Einen Moment lang war er selbst erstaunt, wie gut ihm der Zauber gelungen war, dann legte er seine Handflächen zusammen und formte mit seinen Fingern ein perfektes Dreieck. Klares Gletscherwasser spielte stürmisch in seinen Händen. Er öffnete sie nach vorne gestreckt und ließ der Magie freien Lauf. Eine perfekte Wassersäule schoss aus seinen Handflächen und traf den Atronachen. Dieser zerfiel sofort zu einem großen Haufen von Feuersalzen. Doch nicht genug, das Wasser war weiterhin da und bildete eine seltsame Form in der Luft. Einen Moment lang glaubte Artarus, dass das Wasser ein Amulett formen würde, doch dann zerfiel das Gebilde und hinterließ eine Aura von Frische und Idylle. Artarus wandte sich zu dem Bretonen um:
"Wer seid ihr? Nennt mir bitte euren Namen, denn wenn ihr ein Bandit seid, dann werdet ihr nun von Artarus dem Allmächtigen besiegt werden! Doch seid ihr ein Freund, dann möchte ich mich bei euch für den Eiszauber bedanken, auch wenn ich die Lage natürlich vollkommen unter Kontrolle hatte."

Klappbox
Pech, wie üblich:
Würfelprobe: Zerstörung: 8
O.O So einen Wurf habe ich noch nie gesehen O.O
Doppelwürfelprobe: Zerstörung: 1 1
Fast, aber das Glück muss ja irgendwann enden.
Würfelprobe: Verzauberung: 5
« Letzte Änderung: 23.03.2014, 16:23 von Elderlord »
  23.03.2014, 13:01
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  • Schildknappe
    • Legion
Shakh hatte seine Suche noch lange nicht aufgegeben. Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit, jegliche Schuld, die auf ihn fiel, entweder mit Arbeit, Gold, oder in seltenen Fällen mit Blut zu tilgen. Irgendwie genoss er sogar die kühle Luft, den Geruch von leichtem Frost und Nebel. Eine besonders wagemutiges Fackelwürmchen näherte sich dem Orsimer und schien ihm bei seiner Tätigkeit helfen zu wollen, als plötzlich ein Schrei erschallte und den Lichtpunkt verscheuchte:
"Alarm, Alarm, Banditen! Rennt, sie werden uns töten!"
Shakh fragte sich einen Moment, ob die anderen Söldner den Schrei des Jungen gehört hatten. Er holte tief Luft und brüllte lauter als es der kleine Junge vermochte: "Überfall! Böse Menschen!" Das schließlich weckte auch die Ziegen und sie vereinigten ihre Stimmen zu einem lauten nervtötendem Chor. Der Orsimer sah, wie ein altmerischer Greis versuchte, es ganz alleine mit Zweien aufzunehmen. Shakh wollte ihm zu Hilfe eilen, doch ein dunkelhäutiger Söldner kam ihm mit einem stählernen Zweihandhammer in die Quere. Der Barde sah seinen Widersacher gerade noch rechtzeitig, um seinen Schild zu erheben. Mit einem lauten Krachen wehrte Shakh den Hieb ab, musste sich aber gleich auf den Nächsten Angriff gefasst machen. Diesmal kam dem Rothwardonen ein zweiter Bandit zu Hilfe. Während heftige Streithammerschläge versuchten Shakhs Block zu durchbrechen, suchte der zweite mit einem spitzen Schwert eine Lücke zwischen Schild und Rüstung. Er fand sie auch und schlug ein Loch durch Shakhs Kettenhemd bis tief in seine rechte Schulter. Dei beiden Angreifer hätten dem Ork wohl auf der Stelle den Gar ausgemacht, wären sie nicht einen Moment lang abgelenkt gewesen, vom Schauspiel aus Eis und Flammen auf der anderen Seite des Karawanenlagers. Der Orsimer versuchte den Moment zu nutzen um mit seiner Axt zum Gegenangriff auszuholen, doch seine verletzte Schulter machte sich schon jetzt bemerkbar und der Barde ließ die Waffe fallen.
Shakh vergaß vor Schmerz seine Atmung zu kontrollieren und roch den beißenden Gestank, den er so sehr fürchtete.
"Sooo ernst, sooo verbohrt sind sie. Wie langweilig. Das Feuer wird ihnen eine amüsante neue Farbe verleihen!"
Shakh kämpfte mit aller Gewalt gegen die leise Stimme in seinem Kopf. Er hatte keine Zeit seine Laute erklingen zu lassen, also wiederholte er laut das Lied, welches ihm vorher in den Sinn gekommen war.

Blut und Silber.. verschlossen im Berg
Unergründeter...Schatz .. in.. Tiefe...
Gedanken so.. frei.. so frei


Diesmal gelang es ihm den Anfall zu kontrollieren und Shakh bündelte die Kräfte, die die Erinnerung in ihm weckte zu seinem Vorteil. "Diesmal nicht, nein diesmal bleib ich wach!" Der Rothwardone wusste gar nicht, wie ihm geschah als er wahrnahm, dass ihm ein Arm fehlte. Shakh hatte seine Zähne tief in das Fleisch geschlagen und ihn abgerissen. Wie verrückt schlug er nun mit dem Körperteil auf den Rothwardonen ein. Shakh drehte sich einmal um die eigene Achse und benutzte so das spitze Ende des orkischen Schildes an seinem linken Arm als Waffe. Schließlich sanken beide Banditen zu Boden. Mit blutübererströmten Gesicht stand der Ork nun über den Beiden und stieß einen weiteren Kampfschrei aus, der die anderen Angreifer erschaudern ließ. Die beiden kaiserlichen Zwillinge eilten ihm zu Hilfe und wollten weitere Plünderaktionen vereiteln. Doch Shakh hatte seine Kräfte schon aufgebraucht und sank von einem zum nächsten Augenblick zu Boden. Ohne die furchterregende Wirkung des Orsimers, verließ Gemellus und Geminus der Mut und sie blickten sich nach Hilfe um.

Klappbox
Würfelprobe
Blocken 6 (Hätte besser sein können :/)
Blocken 9 (Knapp dem Tod entronnen  :ugly:)
Einhandwaffen 9 (-.-...)
Redekunst 3 (Phew :) hätte aber auch besser sein können)
« Letzte Änderung: 23.03.2014, 14:15 von Noah Janus »
  23.03.2014, 14:06
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  • Novize
    • Magiergilde
Sinfer war sehr wütend auf den Argonier, immerhin war er gerade fast an den Ring gekommen, hätte sich diese blöde Echse nicht eingemischt. "Mit Verlaub, aber ihr seid sogar für die Maßstäbe eines Argoniers dumm!", sagte er wütend. "Nicht ich bin hier der Schuldige, sondern der Dunmer. Und ihr musstet mir genau in dem Moment dazwischenfunken, als ich die Sache klären wollte. Natürlich hat sich dieser Schuft die Gelegenheit genutzt und sich sofort vom Acker gemacht! Ihr...". Eigentlich wollte Sinfer noch ein paar generelle Beleidigungen folgen lassen, aber das Gebrüll des Orks und die damit verbundene Warnung vor dem Banditenangriff unterbrach ihn. Sinfer ließ den Argonier einfach stehen und rannte los.

Natürlich stürzte er sich nicht mitten in den Tumult, er war ja nicht lebensmüde. Mit einem Dolch gegen schwerbewaffnete Banditen in den Nahkampf überzugehen war keine gute Idee. Stattdessen schlich er sich hinter den Zelten an den Banditen vorbei. Einige von ihnen waren schon fleißig mit Plündern beschäftigt. Er wollte sich dann unbemerkt an einen der Banditen heranschleichen, aber dieser bemerkte ihn natürlich genau eine Sekunde, bevor Sinfer zuschlagen wollte. Sinfer stach dann trotzdem zu, aber sein Dolch prallte von der Eisenrüstung des Banditen ab. Dieser zögerte nicht lange, schlug Sinfer die Waffe aus der Hand und rückte mit seinem Streitkolben gegen ihn vor. Ihm blieb nichts anderes übrig, als den Schlägen seines Gegners so gut es ging auszuweichen, bis dieser doch einen heftigen Treffer landete, der Sinfer zu Boden schmetterte. Doch er hatte Glück im Unglück, denn er war genau neben seinem Dolch gelandet, den er vorhin verloren hatte. Schnell nahm er sich eine Handvoll Staub und warf ihn dem Banditen direkt ins Gesicht. Während dieser noch seinen Gegner verfluchte und sich den Sand aus den Augen rieb, stach Sinfer zweimal mit dem Dolch zu. Er traf die Hand des Banditen, woraufhin dieser den Streitkolben fallenlassen musste. Zum Glück für Sinfer entschied der Bandit jetzt, das die Sache den Ärger nicht wert war, und flüchtete.

Atemlos stand der Khajiit da und sah sich nach weiteren Gefahren um, doch das sich ihm von hinten ein weiterer Bandit näherte, das sah er nicht.

Klappbox
Schleichen: 2
Generell an den Banditen vorbeischleichen klappt....
Schleichen: 8
...aber an den einen heranschleichen natürlich nicht :worried:
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:47 von Orwan »
  23.03.2014, 14:50
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  • Späher
    • Klingen
Die Ruhe die vorher geherrscht hatte, war verschwunden. Die Waldelfe konnte nur noch das wilde Treiben der Banditen, in der sich her anbahnenden Dunkelheit erkennen und versuchte sich aus dem Geschehen herauszuhalten. Mit einem Bogen einen Nahkampf zu gewinnen war unmöglich. Vorsichtig schlich sich Nimneth an den Zelten entlang, um den Ärger zu entgehen. Sie hätte nie hierher kommen sollen! Jetzt steckte sie erneut mitten in einem Kampf fest. Plötzlich hörte sie laute Kampfgeräusche, als sie beobachten konnte wie ein Khajiit sich gegen einen Banditen schlug und erstaunlicherweise gewann. Nimneth wollte dann weitergehen, doch sie bemerkte einen Banditen der sich an den Khajiit heranschlich. Obwohl sie einen kurzen Moment zögerte, schulterte die Waldelfe sich schnell ihren Elfenbogen und schlich sich näher ran. Der Bandit hörte sie nicht, obwohl sie nicht so auf ihre Schritte achtete wie sonst. Nimneth zog einen, ihrer wenigen Pfeile und zielte auf den Kopf des Banditen. Als sie losließ hörte sie noch das altbekannte surren, bevor der Pfeil sein Ziel fand. Statt den Kopf, hatte der Pfeil den Hals getroffen, dennoch sank der Bandit sofort zu Boden, bevor er etwas unverständliches röchelte und verblutete.
Da der Khajiit nicht mehr in Gefahr war lief sie schon weiter ohne noch etwas zu sagen. Weiter an den Zeltwänden entlang, in eine Richtung wo hoffentlich weniger Banditen waren.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:47 von Orwan »
  23.03.2014, 16:21
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
Asono war noch nicht weit gekommen als hinter ihm bei den Zelten der Tumult losbrach. Banditen? Hatte er richtig gehört? Etwas änst... nein, aufmerksam sah er sich um. Warum war Vivec nicht an seiner Seite, wenn man mal einen Hund gebrauchen konnte? Aber nein, der Zeckenmagnet hatte sich verkrümelt und wenn Asono ehrlich zu sich selbst war, dann hätte er das am liebsten auch getan. Dummerweise ging das nicht, denn zwei der Strauchdiebe kamen vom Fluss her genau auf ihn zu. Jetzt war Kampfgeist gefragt.

Noch waren sie weit genug weg, als die Hand des Dunkelelfen wieder in seine Jacke wanderte. Der Dolch brachte nichts, aber die Wurfsterne schon.
Ungefähr zwanzig Schritt.
Der erste der beiden, ein Khajiit, welcher an einem ekeligen Haarausfall litt, schwang seine Krummschwerter hoch durch die Luft.
15 Schritte.
Asono zielte und warf.
12 Schritte.
Weiter kam der Bandit nicht.
Mit einem erschrockenen Jaulen berschlug er sich, schlitterte noch ein Stück und blieb dann reglos im Gras liegen.
Nicht so sein Kumpan. Erst jetzt erkannte Asono, dass der unglaublich dürre zerlumpte Mensch eine Frau war.
8 Schritte.
Für die Wurfsterne war das zu nah. Er riss nun doch den Dolch heraus und stemmte die Füße gegen den Boden. 'Bei Molag Bal, ist die hässlich!' dachte er noch, da schoss eine Stichflamme auf ihn zu und hüllte ihn ein.
"Verfluchtes Magierpack!"
Asono war sauer. Hätte er nicht die angeborene Feuerresistenz seiner Rasse besessen, so würde er schwerste Verbrennungen davongetragen haben. Dummerweise war seine Kleidung nicht feuerresistent. "Stirb, S'wit!" Mit einem Brüller hechtete er seiner Angreiferin entgegen und warf sie um. Sein Dolch raste herab, traf auf eine Barriere und glitt wirkungslos zur Seite. Wieder züngelten Flammen auf. Er schaffte es, die Hand der Magierin zu packen und wegzudrücken, doch kurz darauf traf ihn ein hochgezogenes Knie mit voller Wucht. Asono wurde schwarz vor Augen. Wimmernd beide Hände im Schritt haltend rollte er zur Seite. Sein Dolch lag nutzlos im Gras.

Als er sich wieder erheben konnte, sah er die Banditin nur noch in weiter Ferne.
Fluchend humpelte er zum Khajiit, zog den Wurfstern aus der Wunde, reinigte ihn oberflächlich und steckte ihn weg. Dann nahm er seinen Dolch, klaubte die Reste seiner verbrannten Bekleidung zusammen und schlich zu den Zelten zurück.

Irgendwo im Gras, zwischen Ascheresten, glitzerte ein kleiner goldener Ring unbemerkt vor sich hin ...
  23.03.2014, 17:28
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  • Bettler
    • Neuling
Banditen. Als Der-den-Schwanz-nicht-bewegt dies hörte sah er sich sofort um. Er wusste nicht ob er sich mit seinem Dolch in die Nähe der Banditen schleichen oder einfach weglaufen sollte. Er entschied sich für das weglaufen. Auf dem Weg sah er einen Dunmer und ging langsam zu ihm "Brauchst du Hilfe?" Er sah ihn an und spührte plötzlich gewaltige Schmerzen in seinem Bein. Er sah an sich herunter und das letzte was er sah bevor er umfiel  war ein vergifteter Stahlbolzen in seinem Schienbein.
« Letzte Änderung: 24.03.2014, 11:18 von Ti-Jun Gefieder »
  24.03.2014, 09:34
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  • Legionär
    • Legion
Kurz nachdem Skjor sich an dem Feuer niedergelassen hatte, kam die junge Bretonin aus der beflaggten Mähre zu ihm und sprach ihn an:
"Nach 2 Krügen Met immer noch eine solch gute Führung mit der Axt. Beeindruckend."
Er blickte sie kurz an und antwortete:
„Alles eine Frage der Übung. Ob mit der Axt oder im Trinken das bleibt euch überlassen. Aber was bringt eine Schönheit wie euch dazu, bei einer Karawane anzuheuern?“
Grade, als er seine Frage ausgesprochen hatte, ertönte von dem Ork ein Schrei „Überfall!“, der Skjor sofort aufschrecken lies um noch grade zu beobachten, wie der Ork einem Banditen einfach einen Arm ausriss und einen weiteren mit seinem Schild erschlug.

Auf einmal wimmelte es in dem Lager von Banditen und auch Skjor sah sich plötzlich einer Gestalt in einer fleckigen und verschlissenen Lederrüstung gegenüber, die ein rostiges Schwert schwang, das offensichtlich aus Beständen der Kaiserlichen Armee stammte. Von diesen Schwertern hatte der Nord wahrlich genügend gesehen.
Es blieb keine Zeit, zu der Axt zu greifen, also zog er seinen Dolch, als der Bandit auch schon zuschlug. Doch der Schlag war nicht stark und traf nur Skjors Rüstung, die den Schlag ohne weiteres abfing. Er versuchte, den Banditen mit seinem Dolch zu treffen, doch dieser drehte sich geschickt weg und schlug sofort wieder nach dem Nord, diesmal traf er fast eine Schwachstelle der Rüstung. Der Kerl war besser, als man vermuten würde. Zeit dem Ganzen ein Ende zu setzen. Als der Bandit kurz abgelenkt war, trieb Skjor die gebogene Klinge seines Dolches mit voller Kraft von der Seite durch das abgewetzte Leder der Banditenrüstung, deren Besitzer erstarrte und zu röcheln begann. Skjor trieb den Dolch noch etwas weiter in den Banditen, zog ihn wieder heraus und steiß den vermutlich bereits toten Banditen von sich.
Anschließend wischte er den blutigen Dolch an der Hose des Banditen ab und steckte ihn weg um zu seiner Axt zu greifen und in dem Chaos nach weiteren Gegnern zu suchen.

Klappbox
Würfelproben:
Schwere Rüstung - 5
Einhändig - 10
Schwere Rüstung - 6
Einhändig - 3
  24.03.2014, 10:41
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  • Bettler
    • Neuling
Elie konnte kaum zu ihrer Antwort ansetzen. Beim Weine des Sanguine! Ein Überfall an ihrem ersten Abend? So ein Glück aber auch... Die Bretonin sah mit an, wie das Lager in wenigen Sekunden im Chaos versank. Seltsam, mal auf der anderen Seite eines Raubzuges zu stehen... Es war Not am Mann! Der große Nord nahm sich bereits eines Banditen an, der sich dem Feuer genähert hatte. Die  junge Frau biss sich auf die Unterlippe, während sie ihren Dolch zog; Sie brauchte eine anständige Waffe und zwar schnell! Mit ihrem winzigen Dolch konnte sie auf die Dauer wohl nur ein wenig pieksen. Ein anderer Räuber, ein großer Kaislerlicher mit einer Axt, war gerade dabei, gefährlich nahe zu kommen. Elie sah sich hastig im Lager um. Da! Die Schürferin  hatte ihren Stand zurück gelassen! Grinsend rannte sie los und hob die Spitzhacke auf. Der Bandit verfolgte sie und leckte sich über die Lippe; Er bemerkte, wie die Bretonin wohl versuchen würde, sich zu wehren. Er grinste breit und hob seine Axt. Elie stürzte zügellos auf ihn zu. Sie holte mit der Spitzhacke aus...

Die Spitzhacke bohrte sich durch die Schulter des Banditen. Sein Grinsen erlosch und wandelte sich in ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Er ging auf die Knie, und Elie benutzte ihren Dolch, um ihm mit einem Schnitt durch die Kehle den Rest zu geben. Jetzt hatte sie auch eine anständige Waffe. Die junge Frau nahm die Axt des Banditen an sich, die neben seinem leblosen Körper lag.  Die Maid atmete aus. Und visierte auch schon den nächsten Banditen an...

Klappbox
Einhändig, Würfel: 3
« Letzte Änderung: 14.05.2014, 16:18 von Laskar »
  24.03.2014, 12:47
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