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Thema: Der Orden der Klippenläufer  (Gelesen 21295 mal)

  • Fremdländer
    • Neuling
Innerlich musste der Bretone tatsächlich ein wenig schmunzeln, als der Altmer sich ihm vorstellte. Artarus, der Allmächtige ... so sieht es also aus.
"Ich gehöre sicher nicht zu den Banditen. Ich bin Alistair, meines Zeichens Heiler und Kräuterkundler", antwortete er dem Hochelfen.
"Und für den Zauber braucht ihr mir nicht zu danken, vielmehr danke ich euch, dass ihr den Atronachen so schnell zerstört habt."
Schon drang wieder der Kampfeslärm zu Alistair durch und er realisierte, dass es immer noch nicht vorbei war. Allerdings waren die Banditen mittlerweile schon ziemlich ausgedünnt worden und auch, wenn der Heiler nicht allzuviel von Taktik und Kriegsführung verstand, so glaubte er zumindest, dass sie bald schon ablassen würden. Wobei, hoffen traf es wohl eher.
Zumindest zwei der verbleibenden Banditen im Lager schienen von ihrer Niederlage nicht wirklich überzeugt und hatten die zwei Magier erspäht. Mit erhobenen Waffen stürmten sie auf den Bretonen und den Altmer zu und schienen sich bereits im Lauf abzusprechen, wer wen übernimmt.
Alistair hatte keine Chance, einen Zauber zu sprechen, und so blieb ihm nur der Griff zum Dolch. Blöderweise lies die nervöse Hand das gute Stück nach dem Ziehen sogleich auf den Boden fallen, und dem Heiler blieb nur einen Satz nach hinten zu machen und sich ebenfalls zu Boden zu begeben. Der Bandit - ein ungehobelter Rothwardon mit einer fetten Narbe über dem Auge - war sich seiner Beute bereits sicher. Doch bevor er zustechen konnte, schaffte Alistair es, eine schwache Version des Kerzenscheinzaubers zu wirken. Geblendet stolperte der Rothwardone etwas zurück und ermöglichte es dem Heiler, wieder auf die Beine zu kommen. Sogleich kam ihm eine Idee, wie er dem räudigen Wegelagerer das Fürchten lehren konnte.
Als dieser sich wieder erholt hatte, sah er, dass der Bretone beide Hände übereinander hielt. Dazwischen keimte ein golden leuchtender Funke auf, der von Sekunde zu Sekunde an Kraft gewann. Als die Kugel seine Handflächen ausfüllte, entließ er sie in Richtung des Banditen, wenngleich der Zauber nicht so stabil war, wie Alistair es sich gewünscht hatte. Dieser zerstreute sich schon kurz nachdem er an dem Banditen vorbeigeflogen war, welcher sich heilsuchend ins Gras geworfen hatte. Eigentlich unnötig, war dieser Sonnenfeuerzauber nur für Untote wirklich gefährlich. Für einen Laien sah dieser Zauber aber ebenso gefährlich wie jeder Zauber aus der Zerstörung aus.
Ein weiteres Geschoss folgte sogleich, welches aber kaum stabiler war als das erste. Alistair schob das mal auf seine Nervosität und die Tatsache, dass er bereits einen guten Teil seiner Magicka verbraucht hatte. Das zweite Geschoss schlug kurz vor dem Banditen auf und zerstob mit einem Knall in tausende gleißende Funken. Das war genug, um ihn den Rückzug antreten zu lassen. Eigentlich wollte Alistair noch einen Feuerball über den Kopf des Rothwardonen hinweg fegen lassen, doch dieser Zauber löste sich bereits in heiße Luft auf, ehe er die Hände seines Meisters verlassen hatte. Sofort nahm er die Hände wieder runter und hoffte, dass niemand diese Peinlichkeit mitverfolgt hatte.
Nun schaute er sich rasch um, um zu sehen, ob der Artarus den anderen Banditen bereits bezwungen hatte oder vielleicht Hilfe benötigte.

Klappbox
Würfelprobe:
Einhändig - 9; Ich hab zwar mit nem Fail gerechnet, aber ne kleinere Zahl hätte es auch getan. Soll ja zumindest so aussehen, als könnte Alistair mit seiner Waffe umgehen. ^^
Veränderung - 4; Knapp an der Grenze, aber immerhin.
Wiederherstellung - 8; Was ist denn heute los?
Wiederherstellung - 7; Nicht viel besser ...
Zerstörung - 10; Are you kidding me?!   :ugly:

Wir stellen fest: Luck is a B*tch.
« Letzte Änderung: 24.03.2014, 15:54 von Arukai »
  24.03.2014, 15:21
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
War das nicht der Argonier von vorhin? Der, welcher ihm bei seinem "Khajiitproblem" so unerwartet beigestanden hatte? Asono war sich nicht ganz sicher. Diese Schuppengesichter sahen irgendwie alle gleich aus, aber wer sollte es sonst sein? So viele Argonier liefen hier ja nicht herum.
Der Andere sagte etwas, was Asono nicht verstand, denn noch immer war der Überfall in vollem Gange. Sollte er ihn doch in Ruhe lassen, damit er sich schnell neue Kleidung besorgen konnte. Schließlich war er ja nicht dessen Kindermädchen!

Im Wegdrehen bemerkte Asono, wie der Argonier plötzlich das Gesicht verzog, an sich herab sah und umfiel. "Skribdung!" Jetzt musste er wohl doch mal nachsehen.
Schnell bemerkte er den Bolzen und auch das Blut, welches fast schwarz aus der Wunde zu fließen begann. Das sah nach Gift aus.
Asono schaute sich um. Der Lärm hatte sich gerade ein wenig gelegt und niemand schien von ihnen Notiz zu nehmen. "Wollen wir hoffen, dass das ein verirrter Bolzen war und mir nicht der nächste im Hintern steckt", brummelte er, fasste den Argonier unter den Armen und begann, ihn zum nächsten Zelt zu ziehen. Es war das des Alchemisten, was Asono jedoch nicht störte. Rücksichtslos schnitt er mit seinem Dolch die hintere Zeltbahn auf, zog die Echse hinein und hievte sie schließlich auf das Bett. "Liegt still!" zischte er ihm zu. "Wie ist das mit Eurer Giftresistenz? Braucht Ihr einen Heiltrank?" Er sah gar nicht hin, ob der Argonier antwortete oder nicht sondern begann im ohnehin verwüsteten Zelt nach Heiltränken zu suchen.
  24.03.2014, 16:50
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Der Bretone schien höflich und bescheiden zu sein, denn er lobte Artarus' Zauber und wollte noch nicht einmal Dank für seinen Zauber haben. Doch bevor Artarus das Gespräch fortsetzen konnte, rannten auf einmal zwei Banditen auf sie zu. Der eine wandte sich in Richtung des Heilers, aber der andere, ein Ork mit nur einem Arm und einem für einen Ork lächerlich kleinen Dolch in der Hand, rannte schnurstracks auf Artarus zu. Dieser war von dem Anblick eines Orks mit Dolch leicht amüsiert, bereitete aber einen Illusionszauber vor. Als er den Zauber gerade auslösen wollte, warf der Ork den Dolch in die Luft und schnitt dabei eine dämliche Grimasse. Artarus musste durch diesen Anblick so sehr lachen, dass der Zauber in seiner Hand verpuffte. Der Bandit fing seinen Dolch wieder auf und hechtete blitzschnell zu Artarus und stieß mit dem Dolch nach ihm. Artarus wollte den Dolch schon mit seinem Robenärmel abfangen, als er erkannte, dass der Dolch anscheinend verzaubert war. Er ließ sich stattdessen also lieber schnell zur Seite fallen, wodurch der Dolch ihn verfehlte. Er rappelte sich wieder auf und schoss einen kleinen Feuerball auf den Kopf des Banditen, doch dieser machte eine schnelle Bewegung, weswegen der Zauber nur einige Haare verkohlte. Der Bandit hob den Dolch und stieß nach Artarus, welcher schnell die Formel eines Schutzzaubers murmelte. Er verhaspelte sich leicht, weswegen der Zauber den Dolch zwar bremste, aber Artarus auch gleichzeitig mit einem Ruck zu Boden warf. Der Bandit schaute etwas verdattert, doch dann fing er sich und hob den Dolch zum Todesstoß. Artarus wirkte mit letzter Kraft und eher instinktiv, als geplant einen letzten Zauber. Eine ware Explosion an Flammen schoss aus seinen Händen und traf den erstaunten Banditen mitten in sein Gesicht. Artarus richtete sich langsam auf, während der Bandit zu einem Häufchen Asche zerfiel. Nur der Dolch war noch übrig. Neugierig näherte sich Artarus dem Dolch und bückte sich nach ihm, ohne zu bemerken, dass der Bretone sich zu ihm umdrehte...

Klappbox
Verdammt :mad:
Würfelprobe: Illusion: 9
Puh :)
Würfelprobe: Verzauberung: 2
Naja
Würfelprobe: Zerstörung: 6
Och Menno
Würfelprobe: Veränderung: 6
Glück gehabt  :)
Würfelprobe: Zerstörung: 1
PS: Irgendwie würfele ich zu oft ^^
  24.03.2014, 17:30
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  • Schildknappe
    • Legion
Shakh lag derweil außer Gefecht am Boden und stöhnte: "Nicht schon wieder..". Wieder war da dieses niederschmetternde Gefühl der Hilflosigkeit und der Unwissenheit. Wieder hatte er anscheinend die Kontrolle verloren. Er schmeckte eine süßlich herbe Flüssigkeit in seinem Mund, welche ihm grauenhaft bekannt vorkam. Als er sich mit seiner Zunge über die Zähne leckte, intensivierte sich der Geschmack und Shakh wurde seiner gewahr: "Blut! Was hab ich nur getan..". Der Orsimer wär am liebsten ewig auf diesem staubigen Fleckchen Himmelsrand gelegen, bis ihn irgendwann der Tod eingeholt hätte. Um ihm herum herrschte noch das Chaos. Shakh sah aus dem Augenwinkel Füße, die wild durcheinander rannten.
Und doch - Irgendetwas war anders gewesen bei diesem Anfall. Shakh konnte sich erinnern! Die Bilder des Kampfes, bevor er zusammengebrochen war, kehrten wie aus dem Nichts zurück. Das war bisher noch nie geschehen. "Ein Rothwardone... ich hab ihm in den Arm gebissen." Der Ork erschrak fast, ob der Brutalität des folgenden Bildes. "Ich prügelte auf ihn ein.. wieder und wieder.. mit seinem eigenen Arm." Der Orsimer biss die Zähne zusammen. Auch der Schmerz seiner Stichwunde in der rechten Schulter, machte plötzlich auf sich aufmerksam. "Dieser andere Kerl, er stach mir tief ins Fleisch". Der Barde fasste sich an die vermeintliche Stelle und eine heftiger Blitz durchzuckte ihn und ließ genau so schnell wieder nach, wie er gekommen war. "Ich hab dem Anderen die Kehle mit dem Schild aufgeschlitzt.. Sie waren Feinde!" Shakh stemmte sich mit der linken Pranke hoch und blickte umher. Dies alles war die Wirklichkeit. "Ich habe es kontrolliert!" Endorphine durchströmten ihn, wie eine verloren geglaubte Hoffnung, die plötzlich stärker als zuvor wieder aufkeimt.
Nichtsdestotrotz würde er Hilfe brauchen, das wusste er. "Der Bretone, ja da war ja dieser Bretone.. und der Andere. Der Altmer. Bestimmt sind sie Magier, so wie sie gekämpft haben. Vielleicht können sie auch heilen?" Shakh überlegte, was er ihnen im Gegenzug bieten konnte. Eigentlich nichts außer seiner Ausrüstung und seiner Laute.
Er schleppte sich in die Richtung der Beiden und rief laut: "Ihr da, Magier oder?" Shakh begann die Riemen an seinem orkischen Schild zu lockern. "Könnt ihr meine Schulter heilen? Ich gebe euch dafür meine... Axt." Shakh hatte gerade beschlossen, dass er seinen Schild behalten wollte. Für ihn, war er -zusammen mit der Laute- das Symbol der Freiheit. Es war sein Geschenk von Gorzah, einen Tag bevor er zum ersten mal so etwas wie Freiheit gekostet hatte.
« Letzte Änderung: 25.03.2014, 17:24 von Noah Janus »
  25.03.2014, 17:13
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  • Novize
    • Magiergilde
Sinfer schlich sich am Kampfgetümmel vorbei. Er sah, wie sich die beiden Magier um einen wildgewordenen Atronarchen kümmerten und der Dunkelelf mit dem Argonier zwei weitere Banditen erledigten. Der Dunkelelf verlor dabei fast seine gesamte Kleidung an den Feuerzauber seiner Gegnerin, der Argonier wurde von einem Pfeil getroffen und ging zu Boden. "Geschieht der Echse recht", dachte Sinfer bei sich. Dann kam ihm ein Gedanke: Wenn der Dunkelelf seine Kleidung größtenteils eingebüßt hat...dann hat er vielleicht auch den Ring verloren! Schnell sah er sich um. Die Banditen traten überall den Rückzug an, seine Hilfe wurde also nicht mehr benötigt. Schnell ging er dorthin, wo er den Ring vermutete. Während er da suchte, ahnte er nicht, in welcher Gefahr er schwebte, bis er ein Surren hörte, das nichts gutes bedeutete. Schnell warf er sich auf den Boden und entging so dem Pfeil des Bogenschützen, der vorhin auch den Argonier verletzt hatte. Sinfer verfluchte sich dafür, nicht mehr daran gedacht zu haben, das hätte übel für ihn enden können. Jetzt hatte er nur eine Chance...er musste in den Nahkampf übergehen, bevor der Schütze den zweiten Pfeil auflegen konnte. Er rannte auf den Banditen zu, sprang ihn an und riss ihn um, wobei er ihm den Bogen aus der Hand schlug. Der Bandit, von diesem tollkühnen Angriff überrascht, konnte zunächst nichts gegen Sinfers Schläge machen, dann aber besann er sich und blockte die Hiebe ab, auch wenn er sich dabei einen Kratzer nach dem anderen holte. Jetzt war aber der Bandit im Vorteil, da er eindeutig kräftiger war als Sinfer...es sah nicht gut für den Khajiit aus.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:46 von Orwan »
  25.03.2014, 18:13
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Artarus bückte sich nach dem Dolch, als auf einmal eine Stimme nach ihm rief. Schnell steckte er den Dolch in seine Robe und drehte sich zu dem Rufenden um...
Währenddessen kamen die ersten Stadtwachen in das Lager der Karawane. Als die Banditen ihrer neuen Gegner gewahr worden, wandten sie sich um und suchten ihr Heil in der Flucht. Auch ihr Hauptmann floh, wurde jedoch von einem Pfeil der Wachen in den Rücken getroffen, als er gerade den Fluss überqueren wollte. Er schleppte sich mit letzter Kraft an das andere Ufer und blieb dort tot liegen...
..
.
« Letzte Änderung: 25.03.2014, 18:40 von Elderlord »
  25.03.2014, 18:16
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  • Fremdländer
    • Neuling
Artarus schien mit dem zweiten Banditen alleine fertig geworden zu sein ... der Anblick es Aschehäufchens ließ Alistair jedoch innerlich seufzen. In dieser Provinz war der Respekt vor dem Leben nunmal dürftig ... ach was, das war in ganz Tamriel so. Letztendlich waren die Banditen selbst Schuld. Der Bretone war nur froh, dass er selbst kein Leben auslöschen muss.
"Ihr da, Magier oder?"
Nervös wirbelte Alistair herum. Noch ein Bandit? Nein ... den Ork hatte er zuvor schon gesehen. Er machte auch nicht den Eindruck, als wolle er sie angreifen. Als er sie dann nach Heilung fragte, waren zumindest für den Bretonen jegliche Zweifel beseitigt. Sofort eilte er dem Ork entgegen.
"Setzt euch, damit ich mir die Wunde einmal ansehen kann. Und die Axt könnt ihr gern behalten, jemand wie ich kann damit ohnehin nichts anfangen", meinte er freundlich und wartete, bis der Ork seiner Bitte nachgekommen war. Irgendwann musste er aufhören, seine Dienste für lau anzubieten ... aber nicht jetzt. Der Orsimer konnte die Axt wahrscheinlich besser gebrauchen.
"Dann wollen wir mal ..." Es handelte sich um eine Stichwunde, recht tief. Alistair sah schon, hierzu musste er bei vollen Kräften sein. Somit zog er eine kleine Phiole aus seinem Beutel und leerte prompt den Inhalt, kurz darauf schon spürte er, wie seine magische Kraft allmählich wiederkehrte. Anschließend nahm er Mörser und Stößel zur Hand, um eine Handvoll Kräuter zu einem Brei zu verarbeiten. Anschließend füllte er diesen Brei in eine leere Phiole, gab etwas Wasser und eine weitere Flüssigkeit hinzu.
Kritisch beäugte der Bretone die Mixtur. Der Brei hätte definitiv feiner sein können, und die Menge an Wasser schien etwas zu viel. Kein Meisterwerk, bei weitem nicht ... aber es würde seinen Zweck erfüllen.
"Hier, trinkt dies. Das sollte den Schmerz etwas betäuben." Nachdem der Ork den Trank geschluckt hatte, begann der Heiler mit seiner eigentlichen Arbeit. Es folgte eine Phase der Konzentration, in welcher Alistair seine magischen Kräfte sammelte. Goldene Fäden woben sich um seine Hände, welche er nun vorsichtig zur Wunde führte. Sofort wanderten jene Fäden in die Wunde, und taten ihren Dienst.
Unter der Hilfe Alistairs Magie begann sich der Wundheilprozess erheblich zu verschnellern, wenngleich der Zauber nicht sein volles Potential entwickelte. Man konnte förmlich mit ansehen, wie die Blutung stoppte und die Wunde sich ganz langsam verschloss. Nach einigen Minuten erlosch der Zauber und Alistair musste sich nun ebenfalls auf die Knie begeben. Für heute hatte er definitiv genug herumgezaubert.
"So ... das wäre es. Mehr kann ich leider nicht für euch tun. Es wird wohl mindestens ein oder vielleicht auch zwei Tage brauchen, bis die Wunde wirklich verheilt ist, aber ihr solltet eure Schulter zumindest wieder bewegen können." Der Bretone atmete mehrmals tief ein und aus, ehe er sich wieder erhob. Dann reichte er dem Ork die Hand.
"Ich bin übrigens Alistair."

Klappbox
Würfelprobe:
Alchemie - 7
Wiederherstellung - 8

Immer diese knappen Ergebnisse ... aber immerhin.
« Letzte Änderung: 02.04.2014, 16:03 von Arukai »
  25.03.2014, 21:06
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  • Späher
    • Klingen
Die Banditen zogen sich zurück. Schneller als die Waldelfe geahnt hatte. Sie hatte noch nicht einmal die Karawane verlassen können, denn sie war erst am äußersten Rand der Zelte angekommen. Da Nimneth nun zurückkehren konnte, drehte sie sich um und lief zurück. Die Beute musste immer noch verkauft werden...irgendwie. Erneut nahm sie den gleichen Weg, nun aber zurück und auch nicht mehr schleichend. Somit wurde sie sofort erkannt, als flüchtende Banditen auf sie zuliefen. Wieso mussten sie genau diesen Weg wählen?, fragte sich Nimneth wütend. Schnell zog sie ihren Bogen und erkannte, dass sie nur noch zwei Schuss übrig hatte. Einige der Pfeile, die sie noch vorher gehabt hatte waren durch das Kampfgetümmel hinausgefallen. Schnell zog sie den vorletzten Pfeil, während der große Bandit mit seiner Axt und lautem Gebrüll auf sie lief. Dennoch bewegte sie sich nicht von der Stelle, spannte den Bogen und ließ den Pfeil fliegen. Dieser flog elegant in sein Gesicht, wobei das Leben vom Banditen verschwand, wie Rauch im Wind. Nimneth konnte hören wie sein schwerer Körper samt Axt auf den Boden fiel und der andere Bandit, eine Nordfrau einen Klageschrei von sich gab.
"Du hast meinen Bolufi getötet, jetzt werde ich mir dein Leben nehmen!" Schnell wich Nimneth der Frau aus, doch diese war sehr geschickt mit ihrem Dolch und verletzte sie leicht am Oberarm, wobei ihr alter Mantel erneut neue Risse annahm. Die Waldelfe versuchte Abstand zu gewinnen und zog dann blitzschnell, wie es nur die Bosmer können, ihren Bogen und zielte auf die Nordfrau, die ebenfalls sehr schnell war. Der Pfeil traf ins Schwarze, nun ja mehr die Brust der Nordfrau, die röchelnd zu Boden ging. "Nein...Nicht...." murmelte sie noch, bevor sie zu ihren letzten Atemzug nahm. Die Waldelfe hockte sich zu ihr und schloss die Augen des Banditen. Mehr war nicht mehr zu tun und so ging sie weiter an den Zeltwänden entlang, zurück zum Mittelpunkt der Karawane, wo hoffentlich genug Händler überlebt hatten.

Klappbox
Beim Bogen schießen eine 4 gewürfelt.
Ausweichen (Habe ich mit dem Schleichwert genommen): 5
Bogenschießen: Wieder 4
Barrelphobie--> Backphobie
  26.03.2014, 07:30
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  • Bettler
    • Neuling
Elie bemerkte, wie sich die Banditen langsam zurück zogen. Die Wachen der Fürstentums kamen. Die werten Herrschaften trudelten also auch endlich mal ein! Dachte sich die Bretonin, als sie die Kriegsaxt des Banditen in ihrer Hand wog und sich die Blutflecken aus dem Gesicht wischte. Sie wollte sich gerade mit dem Gedanken anfreunden, verschnaufen zu können, da vernahmen ihre Ohren eine Rauferei. Es waren immer noch nicht Alle weg?! Die junge Frau sah sich um. Tatsächlich. Elie rümpfte ihre kleine Nase. Die zwielichtige Katze, die sich mit einem Banditen schlug. Allzu gut sah es für den Khajiit ja nicht gerade aus; Der Räuber war gerade dabei, ihn zu übermannen. Ihr blieb wohl nichts anderes übrig; Der Kater gehörte auch zu der Karawane und für die arbeitete sie jetzt nun mal. Die Bretonin rannte los und hob die gestohlene Axt. Der Bandit wollte dem Kater gerade mit einem Hieb die Nase brechen, da sah er die junge Frau und fuhr leicht zusammen. Jedoch zu spät: Die Bretonin schwang ihre Waffe...

Und traf den Banditen, der gerade über dem Khajiit saß, in die Brust. Der Mann röchelte noch mal kurz, sah die Bretonin starr an und fiel dann mit erloschenen Augen zur Seite. Die kleine Frau atmete tief aus und zog die Axt aus dem leblosen Körper. Dann wischte sie mit ihrer Schürze das Blut von den Klinge, während sie schweigend zu der Katze sah.

Klappbox
Würfel, Einhändig: 3
« Letzte Änderung: 27.03.2014, 13:08 von Laskar »
  27.03.2014, 13:05
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  • Bettler
    • Neuling
Der-den-Schwanz-nicht-bewegt wachte in einem Zelt auf und der Dunkelelf von vorhin stand neben ihm und durchwühlte das Zelt.
"Was macht ihr da?" Fragte Der-den-Schwanz-nicht-bewegt sah ihn komisch an und versuchte zu erraten in welchen Zelt er sich befindet. Es sah aus wie das wie das eines Alchemisten.
"Was sucht ihr denn? Falls ihr einen Heiltrank sucht, ich glaube das da hinten ist einer." Er zeigte auf eine rote Flasche auf dem Alchemietisch.
  27.03.2014, 17:16
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Der Bretone kümmerte sich um den Ork und nannte ihm seinen Namen: "Alistair" Soso, so hieß er also. Er schien in der Alchemie bewandert zu sein, denn er heilte den Ork mithilfe eines alchemistischen Breies. Vielleicht konnte der Bretone -Alistair- Artarus ja in die tieferen Geheimnisse der Alchemie einweihen (obwohl Artarus natürlich perfekt eingeweiht war, schließlich war er der Meister der Alchemisten).
Also näherte sich Artarus dem Bretonen und sprach ihn an:
"Seid gegrüßt, Alistair. Wie ich sehe, habt ihr euch um unseren grünen Freund hier gut gekümmert. Ihr scheint ein geschickter Alchemist zu sein, obwohl mein Können das eure natürlich weit übertrifft. Vielleicht kann ich euch ja etwas beibringen: Ihr könntet mir zum Beispiel ein paar Tränke vorbrauen und ich zeige euch dann, wie man sie noch perfektionieren kann. Achja, ich bin Artarus, der Grüne und ich bin der wohl mächtigste Magier auf ganz Nirn!"
  27.03.2014, 17:31
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  • Schildknappe
    • Legion
Shakh nahm die heilende Hand dankend an und zog sich hoch. "Heiler sind toll!" Der Orsimer schmunzelte freundlich. "Ein, zwei Tage sagt ihr? Ach das wird bestimmt schneller gehen. Shakh gro-Shogath hat schon ganz andere Wunden überlebt." Der Ork deutete auf die Narben in seinem Gesicht und auf seinen Händen. Zu dem alten Hochelf meinte er: "Seid gegrüßt, Artarus der Grüne. Ihr seid wohl auch ein grüner Freund, hm? Dann sind wir ja schon zwei." Shakh entfuhr ein tiefes herzliches Lachen.

Während die drei sich unterhielten, gab auch Felvan endlich wieder ein Lebenszeichen von sich. "Ihr Prinzen des Chaos, warum straft ihr mich? Warum muss ich dort kämpfen, wo kein Kampf sondern Handel gedeihen sollte?" In Wirklichkeit hatte der Dunmer keinen einzigen Banditen getötet. Beschützt von seinem Leibwächter Piluis, hatte er in seinem Zelt ausgeharrt und dabei nur ein paar Befehle an die Händler gegeben, die sich ebenfalls nicht selbst beschützen konnten. Dieser Angriff war bei weitem der heftigste, den die Karawane in letzter Zeit über sich ergehen lassen musste. Und doch war Felvan insgeheim erstaunt darüber, wie die Neuankömmlinge den Überfall vernichtend zurückgeschlagen hatten. Seit langer Zeit suchte er nach neuen Söldnern und Wachen für ihr Hab und Gut. "Plötzlich tauchen sie Alle auf einmal zur gleichen Zeit auf und gerade dann, wenn ich ohne sie die Nacht wohl nicht überlebt hätte. Bei der Königin des Nachthimmels, das darf kein Zufall sein!"
Routiniert wimmelte der Dunmer die Fragen der Wachen von Weißlauf ab. "Unnützes Pack. Was außerhalb ihrer starken Mauern geschieht, interessiert sie ohnehin nicht.", so schimpfte er, sobald die Soldaten weg waren. Danach ging Felvan die Warenbestände von jedem einzelnen Händler durch und prüfte genau, was Alles gestohlen wurde. Es hatte vor Allem die kostbaren Kleider und die Schmuckstücke erwischt. "Sehr schlau nur die leichten und wertvollen Dinge mitgehen zu lassen." So dachte er bei sich. Nach der Inventur, als es schon spät geworden war, behelligte ihn plötzlich die Bosmer Elandril, welcher er im Geheimen aufgetragen hatte, den Fliehenden zu folgen. Ungestört bei schwachem Kerzenlicht in Felvans Zelt, unterhielten sie sich über die Erkenntnisse ihrer Jagd. "Ich habe sie verloren, Meister. Sie sind in alle möglichen Richtungen gerannt und ich wusste nicht mehr, welchem ich folgen sollte. Dann konnte ich nicht anders, als denjenigen, welchem ich am dichtesten auf den Fersen war, zu erschießen.. Tut mir leid Meister - ich wollte nur so dringend Rache nehmen.." Die Pfeilmacherin senkte den Kopf. "Aber bevor ihr mich schimpfen wollt, hier habe ich etwas gefunden, dass uns vielleicht etwas nützen könnte. Ich hab versucht es zu lesen, aber ich erkenne nicht, welch seltsame Zeichen dies sein sollen. Felvan hielt eine Kerze vor das zerknitterte Stück Pergament, welches Elandril ihm nun zeigte. Felvan musste staunen.

Gronbong und Fiona hatten ein knisterndes Feuer entzündet, auf welchem ein großer Eintopf leise vor sich hinköchelte. Die Händler tuschelten noch immer ganz aufgeregt über den nächtlichen Überfall und die Söldner leckten ihre Wunden, oder machten es sich am Feuer bequem. Der Karawanenführer stürmte aus seinem Zelt und störte die nächtliche Idylle. Er schnappte sich eine Holzlatte, welche eigentlich für das Lagerfeuer gedacht war und mit kurzen wütenden Schlägen nagelte er zwei Stück Pergament an den Pflock. "90 Septim für denjenigen, der diesen Brief, welchen wir heute bei einem der Räuber gefunden haben, entschlüsseln kann! Ich weiß, dass es auf daedrisch geschrieben ist, ich selbst kann es aussprechen, habe aber nie gelernt es zu lesen. Das zweite Pergament ist die Abschrift des daedrischen Alphabets, welches der Bandit anscheinend benutzt hat, um die Nachricht zu lesen. Mir sagt der Text überhaupt nichts, selbst mit der Übersetzung... Ich gebe 90 Goldstücke obendrauf, wenn ihr mir den Aufenthaltsort und den Namen meiner oder meines Widersachers nennen könnt."

Klappbox


« Letzte Änderung: 29.03.2014, 22:08 von Noah Janus »
  28.03.2014, 00:17
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
Erschrocken fuhr Asono herum, wobei er eine ganze Reihe kleiner Fläschchen von einer Kiste riss. Einige davon gingen zu Bruch und verbreiteten einen eigenartigen Geruch nach Honig, sauren Gurken und verdorbenem Skeeverfleisch in Zelt.
„Müsst Ihr mich so erschrecken?“ Er sah in die von Der-den-Schwanz-nicht-bewegt gewiesene Richtung, nahm den Heiltrank und reichte ihn dem Argonier hin. „Hier! Trinkt! Und dann macht, dass Ihr wieder auf die Beine kommt, bevor der nächste Bandit hier rein schaut.“
Die Aufforderung war nicht nötig, denn der Überfall war mittlerweile zurückgeschlagen.
Kein Bandit kam somit ins Zelt, sondern Gulan.
„Bei den Hist!“ Er rümpfte angewidert die Nase, wobei er sofort die zerschlagenen Fläschchen sah. „Das werdet Ihr mir bezahlen!“, schrie er den Dunmer an, „Und das auch!“ Er deutete auf den Heiltrank, dessen Inhalt gerade in Der-den-Schwanz-nicht-bewegt’s Mund verschwand.
„Aber ich …“
„Nichts aber!“ Gulan rechnete schnell im Kopf den Wert der Tränke zusammen. „Das sind … sagen wir … 90 Septime und keinen weniger!“
Asonos Kinnlade klappte herunter. Das war doch … Dafür konnte er doch nichts … Ein zweiter Versuch, sich zu rechtfertigen wurde durch Gulans Hinweis auf die Stadtwachen abgewürgt.
’Da will man einmal jemandem helfen’, dachte er, ’und dann so etwas! Die Götter müssen mich hassen.’
Es brachte nichts. Ohne ein weiteres Wort verließ er das Zelt, um doch noch Vivec zu finden.


Später am Feuer überlegte Asono immer noch, wie er dem Alchemisten seinen Schaden bezahlen konnte. 90 Septime waren ein ordentlicher Haufen Geld. In Cyrodiil, wo er mehrere Hehler gut kannte, wäre das kein Problem, aber hier …
Vivec hielt sich da natürlich raus. Er lag zu Asonos Füßen, ließ sich von dem Bretonenjungen das Fell kraulen und starrte dabei erwartungsvoll zum Bratspieß hinüber.
’Verfressenes Vieh!’, dachte Asono und stand auf.
Gerade in diesem Moment kam Felvan wutentbrannt aus seinem Zelt gerannt und hantierte mit einem Zettel herum.
War das die Lösung? 90 Septime für die Übersetzung eines Stücks Papier?
Da Asono schon stand, war er als erster bei dem Schriebs, starrte eine Weile darauf, rieb sich das Kinn und sagte dann:
„Hmh, wenn ihr mich fragt, ist das Jel in daedrischer Schrift. Adalbert Fifqgjwy … meine Eltern hatten mal einen argonischen Sklaven, der so ähnlich hieß. Eigentlich müssten unsere Echsen das übersetzen können, wenn ich es ihnen vorlese.“
Erwartungsvoll schaute er Der-den-Schwanz-nicht-bewegt an. Zu Gulan sah er lieber nicht hin.
  28.03.2014, 10:26
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  • Fremdländer
    • Neuling
Nachdem Shakh nach besten Möglichkeiten verarztet war, wandte Alistair sich Artarus zu, welcher ihn soeben angesprochen hatte.
"Das wäre mir wirklich ein Vergnügen, wenn es euch keine Umstände bereitet. Auf dieses Angebot würde ich nur zu gerne zurückkommen. Vielleicht könntet ihr mir auch das ein oder andere über Magie beibringen?"
Es stimmte den Bretonen fröhlich, dass Artarus sich von selbst bereit erklärte, dem jungen Heiler einige Dinge zu zeigen und seine Fertigkeiten zu verfeinern. Er hätte ihn zwar so oder so danach gefragt, doch das wäre ihm auch etwas unangenehm gewesen ... so hatte sich diese Angelegenheit aber von selbst geklärt.

Etwas später dann befand auch der Bretone sich unter den Interessierten, die einen Blick auf die rätselhafte Notiz erhaschen wollten, die reihum gegeben wurde. Viele wussten nicht wirklich etwas damit anzufangen, einer jedoch meinte, es könnte in 'Jel' verfasst worden sein. Wenn Alistairs Wissen ihn nicht trügte, so war das die Sprache der Argonier ... er selbst kannte nur wenige gängige Begriffe wie 'Saxhleel' oder 'An-Xileel'. Nachdem er selbst die daedrischen Lettern für sich übersetzt hatte (als Magier war es fast notwendig diese Schrift zu kennen, da viele Zauber in älteren Büchern in eben dieser Schrift verfasst waren), fand er den Vorschlag gar nicht so abwegig ... und es waren sogar gleich zwei der Echsenmenschen unter ihnen. Blieb nur zu hoffen, dass sie dieser Sprache auch mächtig waren. Wer wusste schließlich, ob sie wirklich gebürtig aus der Schwarzmarsch stammten.
Und dennoch - manche der Wörter waren selbst für diese eigenartige Sprache zu ... willkürlich. So wirklich sicher war es sich nicht, dass das wirklich die argonische Sprache war. Aber es war bislang wohl die heißeste Spur.
Es blieb wohl abzuwarten, was die Argonier dazu zu sagen hatten. Indes grübelte Alistair weiter, was diese scheinbar willkürliche Aneinanderreihung von Buchstaben sonst bedeuten konnte ...
« Letzte Änderung: 02.04.2014, 16:03 von Arukai »
  28.03.2014, 21:10
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Dieser grüne Ork nannte ihn, Artarus, seinen "grünen Freund"! Wie konnte er es wagen!
Doch bevor Artarus eine schlagkräftige Antwort geben konnte, akzeptierte Alistair sein Angebot und auf einmal stürzte ein Dunmer aus einem großen Zelt und rief etwas von einer Übersetzung. Das halbe Lager schien sich um den Dunmer zu versammeln und es wurde festgestellt, dass die Nachricht wohl in Jel geschrieben war. Was für ein Glück der Dunmer doch hatte, dass sich Artarus, der beste Experte für Jel, gerade in seiner Nähe befand.
"Tretet zur Seite und gebt mir die Nachricht! Ich bin ein Experte für alle Sprachen, insbesondere Jel!"

Felvan sah erstaunt auf den Altmer in der schlichten Robe, der zu ihnen trat.
"Wenn ihr wirklich Jel beherrscht, dann kommt und übersetzt die Nachricht, ich werde euch auch gut entlohnen!"

Artarus schnappte sich die Nachricht und studierte sie gründlich. Die daedrische Schrift war keinerlei Problem für ihn, schließlich hatte er in den Jahren seiner Verbannung hauptsächlich daedrische Schrift lesen müssen. Doch was er da las, übertraf seine Sprachkenntnisse bei weitem: "Jzjm sfjhx enjq mjnuuo", murmelte er vor sich hin. Er hatte schon öfters Jel gelesen, aber diese Vokabeln waren ihmm unbekannt. Vielleicht war das ja gar kein Jel? Er blickte kurz auf und bemerkte, dass ihn alle anstarrten und anscheinend erwarteten, dass er den Text übersetzte.
"Also, bei diesem Text handelt es sich eindeutig um Jel. Und zwar ist das hier ein Liebesbrief eines gewissen Adalbert an seine argonische Geliebte Mjnuuo. Er schreibt, dass er beabsichtigt, mit den Überfällen aufzuhören und zu ihr nach Schwarzmarsch zu ziehen, um sie zu heiraten und mit ihr in einem schicken Häuschen in der Kaiserstadt in Cyrodiil zu leben. Er wünscht ihr alles Gute und beteuert, dass er sie ewig lieben wird. Liebeskram halt. Wir sollten der Ärmsten diesen Brief schicken und ihr sagen, dass ihr Geliebter tot ist. So und nun gebt mir das Gold, ich habe es mir ja redlich verdient!"
Artarus sah den Dunmer erwartungsvoll an und hielt seine Hand auf. Doch Felvan war nicht überzeugt:
"Und warum hat er seinen Liebesbrief auf daedrisch verfasst? Seine Geliebte ist ja keine Daedra, wenn ich das richtig verstanden habe."
Upps. Da hatte er sich wohl vermacht: "Vielleicht wollte er nicht, dass einer seiner Kameraden den Brief liest!"
"Und deswegen schreibt er ihn auf daedrisch?"
...
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« Letzte Änderung: 03.05.2014, 12:17 von Elderlord »
  29.03.2014, 10:13
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"Was ist denn da los?" Dachte sich Der-den-Schwanz-nicht-bewegt und schaute nur vom Weiten hin. Er ging hin und fragte den Dunmer von vorhin was denn los sei. "Ist etwas passiert?" Der Argonier sah den Zettel und erinnerte sich an etwas die der Rothwardone der ihn aufzog erzählte.
Klappbox
"Hör mir zu mein Sohn" Sagte der Rothwardone. Der-den-Schwanz-nicht-bewegt mochte es damals nicht wenn er ihn so nannte. Aber es ist auch egal. "Wenn du irgendwann einen Zettel mit 2 roten Kreuzen auf der Rückseite siehst, dann wirst du wissen dass ich dich suche." Der-den-Schwanz nicht bewegt verstand nicht was er damit meinte. "Was meint Ihr damit? Wollt ihr dass ich fortgehe?" "Aber nein! Noch nicht." Sagte der Rothwardone, drehte sich um und ging weg.
Der Argonier sah sich um "Entschuldigung, dürfte ich mir den Zettel einmal anschauen?" Er wusste nicht ganz was er sagen sollte.

« Letzte Änderung: 29.03.2014, 11:00 von Ti-Jun Gefieder »
  29.03.2014, 10:46
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Der Orsimer hörte aufmerksam zu und versuchte zu helfen.
"Fifqgjwy.." Shakh schaute auf den Zettel. Aus irgendeinem Grund kam ihm diese Schrift so bekannt vor, obwohl er noch nie etwas von Jel gehört hatte. Und auch mit den Daedra hatte er nichts zu schaffen, außer dass er am liebsten nichts mit ihnen zu tun haben wollte.
"Fifqgjwy.., das stimmt!", so stimmte er Asono zu. Shakh schaute wieder auf das Alphabet und versuchte die nächsten Wörter zu lesen. Artarus versuchte Felvan seine ganz eigene Übersetzung anzudrehen: "Jzjm sfjhx enjq mjnuuo"
Der Ork las laut nach: "jzjm.. stimmt.. sfjhxyjx...stimmt.. enjq.. ist richtig.. mjnuuo ..falsch! Es muss wohl mjnxxt heißen, Artarus." Felvan lachte: "Ihr glaubt wohl, ihr könntet mir eine Netchkuh aufbinden was, Magier? Kommt hier mal jemand, der wirklich helfen will?"
Shakh verstand zwar kein einziges Wort, aber dieses sture Übersetzen ohne groß nachdenken zu müssen, fiel ihm überhaupt nicht schwer. "Wenn ihr erlaubt Herr, so werde ich das für euch kurz abschreiben. Leiht ihr mir einen Stift?" Der Dunmer reichte ihm eine Papierrolle und seinen kostbaren Füller aus türkisem Glas, welches an den Rändern mit Gold verziert war.
Der Orsimer brauchte eine ganze Weile, um sich mit dem ungewohnten Schreibgerät in seiner vergleichsweise riesigen Hand zurechtzufinden. Schließlich schrieb er mit der hässlichsten Handschrift, die man wohl jemals auf Tamriel gesehen hatte:

Fifqgjwy,

jzjm sfjhxyjx enjq mjnxxt kjqasx pfwfbfsj.
jzjw fzkywfl mnxxy uqzjws zsi bnjijw ajwxhmbnsijs.
kjqasx rzxx zjgjwqjgjs!!

ywjkky rnhm gjn ijs xyjnsjwsjs yzjwrjs inj ijs kqzxx gjbfhmjs.

p.


Als er fertig war, schaute er auf das Geschriebene und versuchte einen Sinn zu erkennen. Irgendwie wusste der Ork schon, dass es ein vergebliches Unterfangen sein würde. Für solche Spielereien, war sein Verstand einfach nicht trainiert.
« Letzte Änderung: 29.03.2014, 22:09 von Noah Janus »
  29.03.2014, 22:06
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Der-den-Schwanz-nicht-bewegt sah den Dunkelelfen Asono an.
"Ich habe gehört ihr müsst dem Trankmischer wegen mir 90 Septime geben. Ich habe hier noch ein paar." Der-den-Schwanz-nicht-bewegt gab ihm 110 Septime und versuchte das niemand anders es bemerkt. "Die 20 Septime sollen eine Entschuldigung sein. Falls jemand mich sucht, ich such mir ein Plätzchen am Fluss und werde mich dort schlafen legen."
  01.04.2014, 16:32
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Die Waldelfe sah wie die Ruhe wieder zurückkehrte und sich das Chaos langsam lichtete. Wachen wurden aufgestellt und die verbliebenen Händler sammelten ihre Sachen auf und vorbereiteten sich für die Nacht. In einigen Gesichtern war der Schock immer noch zu sehen, während andere wütend vor sich hin murmelten. Die ganze Atmosphäre wirkte ein wenig...angespannt. Doch Nimneth kam zielstrebig ins Zentrum der Karawane und musste erkennen, das einige sich um ein knisterndes Lagerfeuer versammelt hatten. Auch Alistair und dieser seltsame Altmer, dem es erstaunlicherweise wieder gut ging. Im Feuerschein erkannte sie auch einen Dunmer, in einem feinen dunkelblauen Mantel. War das dieser Felvan? Der Karawanenanführer? Seine Ausstattung war immerhin kostbarer als die der anderen...Doch das musste sie jetzt nicht interessieren. Sie entfernte sich etwas weiter weg vom Lagerfeuer und entdeckte eine andere Waldelfe, die einen Bogen spannte. Eine Heimatschwester...Viellicht wusste sie wo die restlichen Händler waren? Versucht möglichst ruhig auszusehen und die Erschöpfung vom Kampf sich nicht anmerken zu lassen begrüßte Nimneth die andere Waldelfe.
„Seid Gegrüßt, Heimatschwester. Wisst ihr vielleicht wo ich meine Jagdbeute verkaufen könnte?“
Die andere Waldelfe blickte auf, spannte aber dennoch den Bogen demonstrativ weiter. War sie stolz oder wollte sie mit Nimneth nicht reden?
„Schönen Abend, auch wenn man dieses Desaster so nicht nennen kann! Diese verdammten Banditen haben mir einige schönen Bögen zerbrochen, doch dafür habe ich ihnen meine scharfen Pfeile ins Knie und in den Kopf geschossen. Aber das ist ja nicht deine Frage...Zufällig kaufe ich auch an, aber lieber tausche ich. Übrigens nennt man mich Elandril.“
Ihr entging nicht der Blick den die andere Waldelfe auf ihre Beute gab. Aber was sollte Nimneth nun tun? Bald würde es so oder so verorten und Weißlauf würde für einige Zeit gesperrt sein. Wenn sie dadurch wenigstens Pfeile bekommen würde, wäre das ja ein Anfang. Sie nickte leicht und legte das Fell eine Säbelzahntigers, als auch das frische Fleisch eines Hirsches nieder. Den Hirschen hatte sie noch in der Nähe von Flusswald erlegt, als es sich einen Schluck Wasser am fließenden Gewässer nehmen wollte. Leider hatte es nur Nimneth nicht bemerkt und war dadurch zu ihrer Beute geworden. Während Elandril ihre Beute näher musterte, sprach Nimneth weiter.
„Ich bräuchte neue Pfeile und vielleicht auch einen Jägerdolch, meiner ist mir letztlich zerbrochen.“
Ohne noch etwas zu sagen, nahm Elandril ihre Beute und holte aus einen ihrer Gepäcktaschen einen kleinen, Stahldolch heraus. Dann holte sie noch noch neue Pfeile, ebenfalls aus Stahl, aber aus sehr guter Qualität. Wie es aussah wusste Elandril etwas von ihrem Handwerk.
„Das könntest du bekommen, Waldschwester, aber wieso schließt du dich der Karawane nicht an? Wir brauchen immer Kämpfer und Bogenschützen gibt es hier nicht so viele...geschweige Waldelfen. Wie wärs?“ fragte sie Nimnet. Diese antwortete ihr noch nicht, sondern packte ihre neuen Sachen ein. Die Pfeile in den alten Köcher und den Dolch mit einem Lederriemen an den Fußknöchel befestigen. Somit war er immer griffbereit, wenn es sein musste. Die Waldelfe hatte tatsächlich darüber nachgedacht, war sich aber immer unsicher gewesen. Obwohl sie es ungern zu schau stellte, mochte sie größere Gruppen nicht. Diese hießen immer ein größeres Risiko und das hatte man an der Banditenbande gesehen, dennoch der Vorschlag war verlockend...und bestimmt würde er Profit abgeben.
„Ich glaube ich werde in Kürze mit dem Dunmer reden“ erwiderte Nimneth, bevor diese Elandril verließ.
« Letzte Änderung: 26.08.2014, 10:46 von Orwan »
  01.04.2014, 17:16
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Ein Liebesbrief, in Jel verfasst und in daedrischer Schrift niedergeschrieben? Alistair war ziemlich gutgläubig, aber das klang selbst für ihn zu weit hergeholt. Und überhaupt ... irgendwas störte ihn an dem Text schon die ganze Zeit. Es wollte sich ihm nur nicht so wirklich offenbaren, zumindest bis jetzt. Wieso hatte er sich diese Frage nicht schon eher gestellt?
Bevor der daedrische Text überhaupt begann, stand da noch etwas. Ein Name, Adalbert, jedoch war er durchgestrichen. Konnte es wohl sein ... unfassbar. Der Schlüssel zur Entzifferung des Briefes war ihnen ja regelrecht auf dem Silbertablett mitgegeben worden!
"Verzeiht, Shakh ... könntet ihr mir eure Abschrift geben?" Als er den Zettel in der Hand hielt, begann er zu zählen. Der Name Adalbert hatte acht Buchstaben - und Fifqgjwy ebenfalls. Natürlich! Dann stand das F tatsächlich  für A, also im Alphabet um fünf Buchstaben verschoben. Und wenn er das komplette Wort nach dieser Methode umstellte ... dann erhielt er Adalbert.
Ein breites Grinsen machte sich auf dem Gesicht des Bretonen breit.
"Hört mal alle her! Ich hab des Rätsels Lösung!", rief er, um auch alle aufmerksam zu machen. "Shakh, reicht mir doch bitte den Füller. Und ein Stück Pergament wäre auch nicht verkehrt."
Nachdem er hatte, was er brauchte, fing er an, den Text dem Schlüssel entsprechend umzuschreiben. Es waren zwar einige Fehler darin, aber alles in allem ergab das Geschriebene Sinn. Folgendes überreichte er anschließend Felvan:

adalbert,

eueh naecstes ziel heisso felvns karawane.
euer auftrag hisst pluern und wieder verschwinden.
felvns muss ueberleben!!

trefft mich bei den steinernen tuermen die den fluss bewachen.

k.


"Hier, bitte sehr. Kreidet mir bloß nicht die Fehler an, ich habe es lediglich entschlüsselt, wie es ist."
Steinerne Türme, die den Fluss bewachen ... es gab einige Flüsse in Himmelsrand, und vermutlich auch einige Türme, welche nahe dem Ufer eines Flusses errichtet wurden. Allerdings sollte man sich wohl an der direkten Umgebung orientieren Gab es da nicht zwei Türme am Weißfluss, wenn man Richtung Ostmarsch zog?
...
« Letzte Änderung: 02.04.2014, 16:04 von Arukai »
  02.04.2014, 14:55
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