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Thema: Star Trek: Enterprise  (Gelesen 1340 mal)

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Gibt es eigentlich irgendwelche Trekkies unter den Nirn'lern?

Ich würde gern mal eure Meinung hören, zum Star Trek Franchise im Allgemeinen und Enterprise, die ja der letzte (und mehr oder weniger geflopte) Ableger der Reihe war. Im Gegensatz zur Mehrheit fand ich Enterprise gar nicht so schlecht. Sicherlich einiges verschenktes Potential, aber die Rückkehr zu primitiverer Technologie (Gott-sei-Dank keine Holodecks!) fand ich eindeutig den richtigen Weg.

Nur dass sie aus T'Pol ab der 2. Staffel eine Emo-Sex-Bomb machen mussten, hat mich persönlich an den Rand der Weißglut gebracht. Und dann diese ominösen "Massage-Behandlungen" mit diesem Schnösel Tucker...  :rolleyes:

Zwar haben sie auf die erbosten Fans in der 4. Staffel gehört und versucht, aus T'Pol wieder eine Vulkanierin zu machen, aber da war schon alles zu spät.

Mittlerweile leben wir schon 10 Jahre ohne einen würdigen Star Trek Nachfolger. Was meint ihr, wäre es mal wieder einen Neustart wert, und wie müsste er dann aussehen? Eher so wie Enterprise, also "back to the roots" oder eher so wie "The Next Generation / Voyager"?
« Letzte Änderung: 12.08.2014, 21:47 von Hanrok »
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  12.08.2014, 21:46
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Oh, heikles Thema. ^^

Zu ENT:
Die ansicht schlimmste Umsetzung in der Reihe. Ich konnte mich nie damit anfreunden, dass plötzlich etwas moderner aussieht obwohl es sich in einer früheren Zeit befindet. Mal abgesehen von all den Logikfehlern die durch ENT aufgeworfen wurden. Borgs aus First Contact blieben im Eis zurück, werden in ENT entdeckt und in TNG weis bis zu der Aktion mit Q niemand was von ihnen? Der in meinen Augen erstmal nervigste Fehler, da ich ENT als einzige Serie in Star Trek nicht wirklich verfolgt habe. Doch allein dieses ganze temporale Blablub war einfach nicht meins. ^^ Wobei...war in den Filmen und Serien nicht immer die Rede davon, dass die Constitution-Class die erste Enterprise nach dem Space-Shuttel war? Fällt in dem Zusammenhang nicht vielleicht komplett ENT aus dem original-Universum heraus? In dem Fall wäre der Holodeck-Rückblick der letzten Folge wiederum ein Fehler.

Zur Neuauflage:
Sollte es eine neue Serie geben, dann wird man sie nicht mit dem vergleichen können was es schon gab. Eine Serie wie bspw TNG würde für das heutige Publikum zu wenig Aktion bieten, auch wenn ich diese in Sachen Charaktäre am besten gelungen fand. DS9 war zumindest was das Dominion anging von der Story klasse, doch der religiöse Touch war mir zu groß...jedoch stellt die Folge bei den Tribbels einen wundervollen Höhepunkt da. VOY ist genau genommen nicht mehr als ein "mal schauen wer diese Folge unser Schiff entert"-Zusammenschnitt, was halt mehr auf Aktion abzielt, aber dafür die Charaktäre eher etwas leiden läßt, ebenso auch die Story. Und TOS...nunja, auch wenn es der grandiose Ursprung ist, so kann man dies von Story, Chars und Aktion für die heutige Zeit garnicht anwenden.
Sollen sie erstmal die Kuh mit ihren neuen Kinofilmen melken, da können sie wenigstens einige Fehler auf die neue Zeitlinie schieben und später (nach dem neuen Kirk) eine neue Serie auf die Beine stellen, welche halt eine Art TNG 2.0 wird. Halt für die neu heranwachsende Generation an Trekkies. ;)
  12.08.2014, 22:37
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zu ENT: Jupp, jetzt wo du es erwähnst, das mit den Borg ist mir auch übel aufgestoßen. Die hatten zu der Zeit ja schon Computer und digitale Aufzeichnungen / Akten. Dass Starfleet etwas von solchen Ausmaßen wie den Borg "vergisst", ist einfach nicht vorstellbar.

Dass sie das Schiff Enterprise genannt haben, war sicher nicht die beste Entscheidung. Sagen wir mal, da hat eindeutig das Marketing über Logik / Story-Writing gesiegt. Ich schätze, die hatten einfach angst, dass es weniger Leute gucken, wenn sie dem Schiff einen anderen Namen geben.

Der Story-Arc des temporalen kalten Krieges war eigentlich eine spannende Idee. Nur haben sie das irgendwie total verrissen. Die haben in den ersten beiden Staffeln einen riesigen Build-up hingelegt - die ganze Zeit fragt man sich, wer dieser Unbekannte aus der Zukunft ist und was der eigentlich will - und dann verläuft es im Sande und entpuppt sich als belanglos und pointless.

Zu den Kinofilmen:
Eben nicht. Ich will wieder ein Star Trek, das den Namen verdient. Nicht diese hirnlosen Ausschlachtungen, die in den letzten 10 Jahren über die Kinoleinwand geflimmert sind.

Hier muss allerdings Einspruch erheben:
Zitat
Ich konnte mich nie damit anfreunden, dass plötzlich etwas moderner aussieht obwohl es sich in einer früheren Zeit befindet.

Das geht leider nicht anders. Das Problem gibt es mit vielen langlaufenden Fortsetzungen. Die Technik und unsere Vorstellung davon, was High-Tech ist, verändern sich ständig. Man kann keine neue Serie starten und dann Trickeffekte auf dem Niveau von 1970 machen.

Natürlich sieht die Brücke auf der neuen Enterprise moderner aus, als beim Original aus den 70ern. Die Tricktechnik in der Film / TV Branche hat sich weiterentwickelt und unsere Real-Life Technik ebenfalls. So auch unsere Vorstellungen, wie es im Jahr 2151 aussehen wird. Dem muss auch eine Serie gerecht werden. Kommunikatoren waren zu Zeiten von TOS eine reine Utopie - heute fummelt jeder 10-Jährige mit einem Handy herum und findet das selbstverständlich.

Ich behaupte, wenn Technik und Raumschiffe wie bei TOS ausgesehen hätten, hättest auch du dir die Serie nicht angeguckt. Und das mit Recht.
« Letzte Änderung: 12.08.2014, 23:50 von Hanrok »
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  12.08.2014, 23:29
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Von allen Star Trek Serien hat mir DS9 am besten gefallen. Muss aber dazu sagen, das ich die alte Serie nicht gesehen habe, nur hin und wieder eine Folge. War mir stets zu 60er.

Ich bevorzuge Serien, die einen roten Faden verfolgen, je mehr je besser, wie Babylon 5 oder Andromeda, wobei die scheußlichen 90er Kostüme von ersterem anfanges viel Überwindung erfordern. Wegen dem fehlenden roten Faden sagt mir auch Firefly weniger zu als es das verdient hätte.
DS9 und Voyager hingegen haben mir gut gefallen, weil beide mehrere folgen- und staffelübergreifende Plotstränge verfolgen. Janeway hat allerdings einen riesen Stock im Arsch.
TNG hat leider keinen richtigen roten Faden, zu viel Soap und zu viel Q, dafür den besten Captain.

Von Enterprise habe ich damals als es rauskam nur die erste, und vielleicht einen Teil der zweiten Staffel gesehen, dann aber irgendwann die Lust verloren. Ein wenig sympatischer Captain mit einem hässlichen, deplatzierten Hund, eine Vulkanierbarbie, ein Doktor einer bis dato nicht erwähnten Rasse, und eine Enterprise die aussieht wie eine Retro-Akira. Hätte besser sein können.

Ich denke eine neue Serie der "alten" Art wird es nicht geben. Was sollte das auch sein? Vergangenheit und Zukunft sind ausgelutscht, das Spiegeluniversum nur mäßig interessant, die Borg, Romulaner und Klingonen als Bösewichte kennt auch schon jeder.
Eine neue Serie in der neuen Zeitlinie mit neuem Design und jüngeren Darstellern könnte hingegen funktionieren.

Ich wäre schon zufrieden, wenn es überhaupt mal eine neue raumschiffbasierte Scince Fiction Serie gäbe.
  12.08.2014, 23:43
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  13.08.2014, 00:33
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Für mich ist Voyager die beste Serie. Wie Grom sagt find ich das auch gut, dass es einem roten Faden über alle sieben Staffeln folgt und teilweise eine ganze Staffel unter einem bestimmten Thema steht. Großartig ist gegen Ende die Story um den Doktor und die Folgen wo das Schiff so kaputt ist und sie 7 Jahre irgendwie kurz vorm verrecken im Nirvana sind als auch Scorpion sind mir bis heute in Erinnerung. Generell find ich es anfangs mit diesen komischen stumpfen gehörnten Gegnern eher fad (da war es tatsächlich etwa so, dass sie jede Folge von dieser offensichtlich minderbemittelten Rasse angegriffen wurden), Spezies 8473 so lala aber ab Staffel 4 mit den Borg usw. war es doch ein Traum. Naja, mit Neelix konnte ich mich nie anfreunden, Kes fand ich heiß und Cpt. Janeway fand ich eigentlich immer gut. Ich denke man hat sie so inszeniert damit man ihr den Captain abnimmt - ist bei Frauen wohl schwerer als bei Männern.
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  13.08.2014, 19:33
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Zu Star Trek: Ich habs mir mal angeschaut, sowohl einige Folgen der Serien, als auch ein paar Filme und ich hab überhaupt keinen Draht dazu gefunden.
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Am besten ist ja wohl immer noch die Original Serie, die hat eindeutig den meisten Charme. TOS ist auch die einzige Star Trek Serie die ich komplett gesehen habe. Von den anderen kenne ich nur einzelne Folgen, irgend wie bin ich da nie mit warm geworden.
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  14.08.2014, 11:34
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Trekkie und mit Star Trek aufgewachsen ich sein. Halt, falsches Franchise.  ;)
Allgemein habe ich mir alles, was irgendwie nach Weltraum-Sci-Fi aussieht reingezogen. Stargate, Star Trek, Star Wars, Battlestar Galactica, Babylon 5, Lexx, Farscape etc. You name it, I've seen it.

Bin mit TNG, DS9 und Voyager aufgewachsen.
ST:E gefiel mir persönlich nie, da es einfach zuviel dieses typisch amerikanischen Post 911 Pathos hatte, insbesondere mit diesem Xindiangriff. Dazu noch der Fokus auf amerikanische Kultur, der in den anderen Star Trek Serien nicht vorhanden war. Zumindest nicht in diesem Maße. Meh.

Heute schaue ich auch eher skeptisch zu Voyager zurück und frage mich ernsthaft, was ich an der Serie so toll fand (mit 10-12). Voyager hätte großartig sein können, wenn es mehr wie die Neuauflage von Battlestar Galactica gewesen wäre. Für ein Schiff, dass weit weg von Zuhause ist, fehlte es zu sehr an Spannung und dem Gefühl, dass die Crew Mangelerscheinungen hat. Es war mehr wie eine schlechte TNG-Neuauflage, es fehlte der Konflikt zwischen Überleben und dem Einhalten der Werte der Föderation. Heh, in englischen Star Trek Foren wird Janeway mittlerweile sogar als Psychopatin gesehen (ich selbst würde nicht so weit gehen^^).

DS9 hingegen beschäftigte sich wesentlich mehr mit moralischen Dilemmas und war irgendwie ausgereifter. Auch mit zum Teil sehr surreal wirkenden Subplots um die Propheten herum. Mir gefiel es, insbesondere die Folge "Im fahlen Mondlicht".

TNG.. ist einfach TNG. Ohne Picard, wäre die Serie nur halb so sehenswert. Die letzten beiden Staffeln sind mMn die besten. Vllt auch, weils etwas "düsterer" zugeht.

TOS ist einfach TOS. Meine Lieblingsfolgen sind eindeutig die Folgen mit den Tribbles und Balance of Terror (erste Begegnung mit den Romulanern). Dazu noch Shatners overacting... einfach nur herrlich. Und die Miniröcke! Hach.. die 60er :love: HD bekommt der Serie aber echt nicht gut.

Die neuen Filme sind hingegen gar nichts für mich. Wenn ich 12 Jahre alt und (wie ich nunmal mit 12 war) ohne Geschmack wäre, dann würde ich die Filme wahrscheinlich toll finden. Es ist wie mit nahezu allen neuen Blockbustern: Wenn man sein Hirn ausschaltet machts spaß, wenn nicht tuts weh.

Meine persönliche Hoffnung fürs Star Trek Franchise liegt bei Star Trek Axanar, einem mit Crowdfunding finanziertem Indiefilmprojekt, dass den Krieg zwischen Klingonen und der Föderation nachstellen will. Da es "nur" ein Indieprojekt ist, stelle ich auch nicht allzu große Anforderungen. Allerdings spielt J.G. Hertzler (Martok und einige Nebenrollen) da mit, könnte also vielleicht was werden.

http://www.youtube.com/watch?v=zh4JbLhH_8w
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  15.08.2014, 12:57
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TOS ist auch die einzige Star Trek Serie die ich komplett gesehen habe. Von den anderen kenne ich nur einzelne Folgen, irgend wie bin ich da nie mit warm geworden.
Ich muss noch "Next Generation" zu diesem Statement hinzufügen und es passt perfekt...^^
Die originale Serie ist noch ein Stück besser als "Next Generation", aber auch letztere hat mir gut gefallen. An DS9 hat mich stets das Setting in einer Raumstation gestört und die Grundstory von Voyager (zurück zur Erde fliegen) hat mich auch nicht wirklich begeistert.
« Letzte Änderung: 15.08.2014, 13:33 von Lucla »
Pro Einhorn? Ich bin dabei!

Diese Steam Signatures sind echt cool... :)
  15.08.2014, 13:30
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Ralens Kommentare über die neuen Filme erinnern mich an das arrogante Gerede von "Whiskeykennern" die über Bourbon und Bourbon-Trinker reden.
  18.08.2014, 10:54
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Ralens Kommentare über die neuen Filme erinnern mich an das arrogante Gerede von "Whiskeykennern" die über Bourbon und Bourbon-Trinker reden.

Nunja, die Filme waren schon immer ein Fall für sich.  :ugly:

Der Film:
Schreckliche Kostüme, hinnehmbare Geschichte bei wirklich schlechter Umsetzung.
Der Zorn des Kahn:
Einer der Besten, auch wenn es schon den immer mehr Richtung Aktion gehenden Trend aufzeigt. Jedoch ist die Weiterführung einer Geschichte aus der Serie grandios...und Ricardo Montalban spielte seine Rolle wirklich überzeugend. Das Ende war schön traurig, schlüssig und Nimoy konnte endlich aussteigen (er wollte ja ansich nicht mehr bei Star Trek bleiben).
Auf der Suche nach Mister Spock:
Ein für mich sehr dämlicher Film. Schlechte Story, kaum Mehrwert, einfach zu offensichtlich dass es den Teil nur gibt um Spock wieder zurück zu holen und dass auf eine nichtmal "logische" Art und Weise.
Zurück in die Gegenwart:
Der Film für die ganze Familie. Viel Witz, Seitenhiebe auf die Gesellschaft und einer schönen moralischen Geschichte. Die Wale planschen mir zum Ende hin etwas zu lang im Wasser, aber die Gerichtsverhandlung rettet es wieder.
Am Rande des Universums:
Da stört schon der Titel, schließlich fliegen sie ja in Zentrum der Galaxie. Ist aber genau genommen wenig relevant, da der ganze Film für die Tonne ist...William ist einfach nicht für die Regie gemacht.
Das unentdeckte Land:
Das Ende des kalten Krieges wundervoll in das Star Trek Universum übertragen. Eine packende Geschichte mit einer schönen Verschwörung, schöne Wendungen (wenn auch teilweise vorhersehbar) und Sulu hat ein eigenes Kommando, was will man mehr?
Treffen der Generationen:
Der erste "ungerade" Film der nicht schlecht ist. Den Übergang von TOS zu TNG lief wirklich gut, auch wenn ich immer noch glaube, dass nach aller Logik Kirk und Picard Soran nur im Nexus bekämpfen, da sie ja ansich nicht einfach so rauskommen. Aber vielleicht irr ich mich da auch.
Der erste Kontakt:
Ansich der Beste. Zwar sehr aktiongeladen, was ja nicht schlimm sein muss, jedoch auch mit einer Botschaft. Das der Film nebenbei auch etwas für nicht Trekkies ist, ist ein Bonus den man nicht verachten sollte.
Der Aufstand:
Obwohl ein "ungerader" Film noch ganz in Ordnung, bleibt hinter den "geraden" auf alle Fälle bis jetzt zurück.
Nemisis:
Die Betonung lag auf "bis jetzt", Nemisis bietet eine flache Story beim zwanghaften Versuch die Geschichte von Kahn irgendwie ins TNG-Universum als gloreichen Abschluss einfließen zu lassen. Ein überhaupt nicht würdiges Ende für die Crew, geschweige denn für Data.

Star Trek:
Der Beginn der neuen Zeitlinie. Ansich keine schlechte Idee, aber in der Umsetzung eher schlecht, da man wenn man Star Trek kennt einfach nicht damit warm wird. Für Neulinge jedoch ein guter Film. Ich könnte ja jetzt damit anfangen wie man nur auf die Idee kommen konnte, dass allein durch Neros auftauchen (man bedenke, er hat nur ein Schiff zerstört und hat dann gewartet) Spock plötzlich mit Uhura eine Beziehung hat/hatte und Chekov direkt Steuermann wurde. Würde ich jedoch da auf Fehler eingehen wäre ich hier morgen noch am schreiben. ^^
Into Darkness:
Ok...wie zur Hölle kann man die Geschichte um Kahn in einer anderen Zeitlinie nur so versauen? Mal abgesehen davon, dass ich das mit den Klingonen bis heut noch nicht verstehe und wie die Starfleet so militaristisch werden konnte (Nero wurde ja schließlich besiegt), so ist allein das Ende eine schallende Ohrfeige ins Gesicht von jedem Trekkie. Aber wer erst mit der neuen Zeitlinie eingestiegen ist kann es sich bestimmt gut anschauen.

Ja, ich werde dennoch jeden weiteren Film auch schauen, da ich die Hoffnung nicht aufgebe...aber die Ansprüche hab ich doch mal gegen Null gefahren. :(
  18.08.2014, 16:16
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Du scheinst zu vergessen, das die neue Zeitlinie ein Paralleluniversum ist, wie das Spiegeluniversum (das auf meiner Hass-Liste auf Platz 2 zwischen Q auf Platz eins und die rechteckigen Anzüge der Romulaner auf Platz drei ist - das war nur in Elite Force 1 oder 2 interessant).
Da haben die Macher die Möglichkeit, alles anders zu machen. Immerhin ist die Föderation in der nZ kein Imperium.

Was haltet ihr übrigens von Sinnlos im Weltraum?
  18.08.2014, 17:35
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Kann das meiste von Lucifer so unterschreiben.

Mit Spiegeluniversum sagst du was, Grom. Die habe ich ebenfalls gehasst. Zum Glück gab es das "damals" bei TNG nicht. Bei TOS gab es so etwas ja glaube ich auch (die haben damit angefangen), aber TOS habe ich nur in meiner Kindheit vereinzelte Folgen gesehen.

Bei DS9 und VOY habe ich die Dinger gehasst. Die einzige gute (Doppel-)Folge eines Spiegeluniversums war die von ENT. Und zwar wegen der zynischen, selbstironischen Art, die mich ein wenig an Heinleins "Starship Troopers" erinnert hat. Herrlich überzogen und boshaft. Das Problem mit den ganzen anderen Spiegeluniversumsfolgen war, dass sie sich selbst zu ernst und wichtig genommen haben.

Was haltet ihr übrigens von Sinnlos im Weltraum?

Was ist das?
« Letzte Änderung: 18.08.2014, 18:56 von Hanrok »
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  18.08.2014, 18:53
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Das einzige Mal, als ich das Spiegeluniversum recht gelungen fand war wie gesagt, als man in Elite Force auf ein Schiff des Imperiums aus der TOS-Ära, das in einer Art Weltraum-Schrott-Konglomerat, in dem auch andere Schiffe steckten, musste. Überhaupt fand ich Elite Force 1 und 2 neben Legacy mit UU-Mod von allen Star Trek Spielen am Besten.

Sinnlos im Weltraum ist eine TNG-Syncro aus den 90ern. Ich poste mal eine der mMn besseren Folgen:
http://www.youtube.com/watch?v=5IvM8f4Jglg
  19.08.2014, 07:59
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Na ja, es hat seine Momente, aber überwiegend ist es ... meh. Könnte daran liegen, dass ich nur ungefähr 20% der Wörter verstehe. Was ist das für ein Dialekt? Kölsch?
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  19.08.2014, 14:44
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Siegerländisch.
  19.08.2014, 15:10
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Du scheinst zu vergessen, das die neue Zeitlinie ein Paralleluniversum ist, wie das Spiegeluniversum (das auf meiner Hass-Liste auf Platz 2 zwischen Q auf Platz eins und die rechteckigen Anzüge der Romulaner auf Platz drei ist - das war nur in Elite Force 1 oder 2 interessant).
Da haben die Macher die Möglichkeit, alles anders zu machen. Immerhin ist die Föderation in der nZ kein Imperium.
Das Problem ist, dass die Sache mit den alternativen Universen in Star Trek nie wirklich aufgeklärt wurde, denn kaum eine Zeitreise sorgt für eine alternative Zeitline, bzw führt in eine. Beispiele dafür gibt es mehr als genug und ich zähl daher nur ein paar Wenige auf die mir sofort einfallen:
In TOS: Morgen ist Gestern -> Es wird unglaublich viel Wert darauf gelegt dass keine Beweise zurück bleiben, da es auswirkungen auf die Zeitlinie von Kirk usw hätte.
In TOS: Griff in die Geschichte -> Nachdem McCoy durch das Portal springt sitzt die Crew auf dem Planeten fest, da die Enterprise nicht mehr existiert, die Änderungen in der Vergangenheit betreffen also auch die aktuelle Zeitlinie und keine alternative.
Star Trek IV -> Eindeutig auch eine Reise ohne alternative Zeitlinie.
Star Trek VIII -> Ebenfalls keine alternative Zeitlinie, auch wenn man nur so die Sache mit ENT und den Borg erklären könnte.
TNG: Gefahr aus dem 19. jahrhundert -> Ebenfalls keine alternative Zeitlinie, sonst würde man Datas Kopf nicht wieder finden.
TNG: Gestern, heute, morgen -> Ebenfalls Einfluss auf nur die aktuelle Zeitlinie, wobei man dies notfalls auch auf Q schieben könnte.
usw.
Da selbst Spock im Film nicht von einer alternativen Zeitlinie ausgeht, sondern einfach nur von einer Zeitreise ist die Sache mit den dadurch begründeten Fehlern doch eher schwammig. Bspw. wird Kirk dort 2255 erst in der Akademie aufgenommen statt 2250, bedingt durch die Abneigung gegenüber der Sternenflotte dank dem Tod seines Vaters. Verständlich, auch dass ihm in dem Zusammenhang Spock vielleicht früher begegnet als in der alten Zeitlinie, welcher warscheinlich dort 2250 noch nicht an der Akademie sondern auf Vulkan war. Dennoch bliebe die Frage warum er zusammen mit McCoy auf der Akademie ist, schließlich ist dieser 5 Jahre älter und müsste gerade aufgrund von Kirks späten Eintritt längst mit dem Theater durch sein...abgesehen davon dass die medizinische Laufbahn wohl eh anders aussieht, schließlich wurde er erst 2266 überhaupt erst Schiffarzt. Was die Frage mit Chekov wieder aufwirft, 2245 erst geboren, zum Ausbildungsbeginn von Kirk in der neuen Zeitlinie also erst 10 Jahre alt...entweder hat Kirk 7 Jahre gebraucht ehe er bei der Akademie weit genug kam und die Sache mit Vulkan los ging, oder Pavel hat bei der Einstellung geschummelt...wobei man einem 13 Jährigen den 17 Jährigen nicht abkaufen würde. Pavel hat in der original Zeitlinie auch erst spät seinen Dienst aufgenommen und kam verspätet zur 5-Jahres-Mission (erst in Staffel 2), aber immerhin war er dort schon 22 und kann dort als Navigator bestimmt schon gut arbeiten...aber das ist auch 2267 nicht 2258. ;)
Ab einem gewissen Punkt kann man sich Fehler auch schön reden, auch die wirklich bescheidenen "Garde Uniformen" bei Into Darkness, aber irgendwann hörts auch auf. ^^
  19.08.2014, 20:52
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