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Thema: [Tagebuch] Garonir {OWC-ND}  (Gelesen 1194 mal)

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Vorab: Ich werde für dieses DiD OWC-ND benutzen
OWC-ND nutze ich, um mit den vielen neuen Items, Möglichkeiten und Gegnern für Abwechslung vom standard Oblivionalltag zu sorgen (nach zig 100 Spielstunden würde ich sonst alles kennen und das wird mit der Zeit etwas langweilig^^).
Falls sich jemand wundert, warum ich trotzdem speicher: Ich möchte später den Spielstand laden, wenn ich tot bin und mir die Statistik ansehen.

Garonir

Prolog:

Ich bin Garonir, manche nennen mich auch Garonir den Schleicher. Ich bin in meiner Heimat gesucht, wegen mehrfachen Einbruchs und Mord. Doch ausgerechnet in Cyrodiil, wo ich untertauchen wollte, wurde ich verhaftet. Wieso? Nun, ich gestehe es nur ungern, aber ich habe einen Apfel gestohlen. Ja, ganz richtig, einen Apfel! Und jetzt sitze ich hier...
Doch zuerst sollte ich mich wohl vorstellen:

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Eintrag 1:

Ich habe heute mit Valen gesprochen. Er meinte, dass Apfeldiebstahl hier ein Verbrechen sei, das mit dem Tod bestraft werde, da Äpfel hier wohl als heilig gelten. Ich wollte ihn schon auslachen, als ich Schritte hörte...die Wachen!
Doch es kam alles besser, als befürchtet: Die Wachen begleiteten einen senilen Greis, der angeblich der Kaiser war (Das ich nicht lache!) und öffneten einen Geheimgang, durch den ich nun fliehen werde.

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Bald trennte ich mich von den Wachen, nicht ohne einer von ihnen das Schwert zu stehlen. Ich musst mich bald durch Ratten, Zombies und Goblins schlachten, die hier wohl lebten - erstaunlich, und das sollte das tolle Kaiserliche Gefängnis sein? Die Goblins waren aber nicht sehr helle und zwei von ihnen starben in ihrer eigenen Falle...

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Nachdem ich einen Blitze werfenden Schamanen und seine Anhänger mit meinen Pfeilen "erlöst" hatte, fand ich ein Feder, die mich federleicht erscheinen ließ.

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Bald traf ich wieder auf die Wachen und den alten Tattergreis, die von Assassinen attackiert wurden. Meine Pfeile retteten sie und der Greis hielt mir dabei eine Rede und fragte mich, unter welchem Zeichen ich geboren wäre - ich wusste es, der Greis war nicht der Kaiser, sondern ein billiger Wahrsager!

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Ich folgte dem Wahrsager und seinen Wachen und mehr und mehr dieser verrückten Kuttenträger griffen uns an. So wie ich das verstand, hatt der Greis wohl ihren Kult beleidigt, irgendwas mit "Mythischer Morgenröte" oder so. Doch bald erreichten wir eine Sackgasse. Nach einigem hin und her entschieden wir uns für einen Seitengang, doch es war eine Falle! Ich beschützte den Greis, so gut es ging, aber leider starb er. Kurz davor gab er mir ein Amulett, das ich wohl demnächst verhöckern werde, soetwas ist schließlich was wert.
Doch eine der Wachen schien etwas bemerkt zu haben und verlangte, dass ich das Amulett, wie verlangt einem gewissen Soffred oder so ähnlich gebe. Verdammt!
Dann erklärte er mir den Weg und nannte mich einen Pilger, was ich ihm sogleich widerlegte:

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Er entschuldigte sich und nach einigen Ratten und Goblins (ich kann die Viecher langsam nicht mehr sehen) erreichte ich endlich die lang ersehnte Freiheit.

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« Letzte Änderung: 21.03.2016, 18:44 von Elderlord »
  01.09.2014, 18:03
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Eintrag 2:

Ich habe mich zur Kaiserstadt aufgemacht, in der Hoffnung, dort das ganze Gerümpel verkaufen zu können, das ich den Goblins und Assassinen abgenommen hatte. Die Stadt ist wirklich groß, hier kann man bestimmt gut auf Diebestour gehen.
Anscheinend ist da schon jemand drauf gekommen, ein gewisser "Graufuchs". Der Beschreibung nach könnte das so ziemlich jeder sein, doch ich habe mich umgehört und erfahren, dass ich Mitternacht im Hafen erscheinen soll.
Ich habe anschließend noch meinen Kram bei einem gewissen Toronir verkauft und mich nach einem lohnenden Einbruchsort umgesehen. Meine Wahl fiel auf den "Roten Diamant".
Auf dem Weg zum Hafen habe ich ein paar Schlüssel mitgehen lassen und wollte mich auf einem der Schiffe genauer umsehen. Das gefiel der Crew offensichtlich nicht so gut, den sie ging mit Säbeln und Dolchen auf mich los. Zum Glück halfen mir die Wachen, sonst wäre ich jetzt wohl schon tot.

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Danach wartete ich einige Zeit im Hafen, der ziemlich ärmlich ist. Schließlich erschien ein Dieb, der als Aufnahmeprüfung in ihre "Gilde" einen Wettkampf vorschlug: Ich sollte am schnellsten das Tagebuch eines gewissen Allectus stehlen. Zum Glück kannte ich den Namen, ich hatte sein Haus gesehen, als ich auf Umwegen zum Hafen ging. Ich eilte also schnell dorthin und schnappte es mir, bevor meine Konkurrenten reagieren konnten. Auch ein paar Silberteller ließ ich mitgehen - Berufsehre.
Ich wurde in Gilde aufgenommen und an einen Hehler vermittelt, einen Ongar, der in Bruma wohnen soll. Ich machte mich also schnell auf zum Roten Diamant und räumte ihn leer, was aufgrund des Schlüssels und meinem Können mit Dietrichen kein allzu großes Probleme hätte sein sollen. Doch als ich gerade das Schlafzimmer nach einem möglichen Schlüssel für die Ladentische durchsuchte, erwachte der Nord, dem der Laden gehört. Ich wollte ihn noch mit einem Pfeil ins Knie stoppen, doch er entkam mir leider und wurde von einer Wache abgelöst, die mich abführte und mir mein restliches Geld als "Strafe" abnahm, genauso, wie alles Diebesgut. Ich habe meine Sachen natürlich später wieder aus der Beweistruhe entwendet...

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Eintrag 3:

Ich beschloss, die Kaiserstadt direkt nach Norden zu verlassen und mir kein Pferd zu besorgen, da das entweder teuer oder tödlich enden könnte. Doch schon bald bereute ich meine Entscheidung. Als ich das Wasser schon fast erreicht hatte, griff mich ein Monster an, dass sich unsichtbar macht und mich mit seinen Schlägen schwer verletzte. Mit letzter Kraft erreichte ich einen Ausgang der Abwasserkanäle und betrat ihn. Während ich das schreibe, höre ich das Monster gegen die Stäbe hämmern.
Ich rekapitulierte meine Lage: Hinter mir ein unsichtbares Monster, vor mir die Abwasserkanäle. Ich hatte keine Wahl, ich musst die Kanäle nehmen. Die Kanäle stanken furchtbar und ich stolperte über etliche Ratten und metallene Krabben, die ich mit dutzenden Pfeilen spicken musste, um sie zu töten. Ich erledigte auch einen Magier aus dem Schatten heraus mit meinen Pfeilen, weshalb ich ihm seine schöne (und sicher sehr wertvolle) Robe abnehmen konnte.
Ich schlich mich weiter durch stinkendes Wasser und modrige Tunnel, bis ich auf einmal erstarrte: Eine weitere dieser Bestien! Hier in den Tunneln! Langsam und leise schlich ich mich an ihr vorbei, behutsam auf meine Schritte achtend. Doch plötzlich drehte sie sich zu mir um und ich rannte, so schnell ich nur konnte zum nächsten Ausgang. Diesmal landete ich unter der Arena, wo es von Zombies und anderen Abscheulichkeiten nur so wimmelte. Zum Glück fand ich bald ein verrostetes Tor, das zu den Marktkanälen führte.
Das Glück schien mir nicht hold zu sein. Der einzige Ausgang, den ich fand und erreichen konnte, ohne auf noch mehr Monstrositäten zu stoßen, war mit einem schweren Schloss gesichert, dass aus massiven Stahl zu bestehen schien. Erst nach etlichen Versuchen schaffte ich es, das riesige Ding zu knacken und landete erschöpft im Keller der besten Verteidigung. Ich gab mich als verirrter Kunde aus und verkaufte dem Händler einen Haufen Gerümpel, den ich in den Kanälen gefunden hatte. Dann leistete ich mir einen besseren Bogen, um besser gerüstet zu sein und fasste den Beschluss, mir doch ein Pferd zu stehlen.

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« Letzte Änderung: 21.03.2016, 18:50 von Elderlord »
  13.09.2014, 07:09
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Eintrag 4:

Ich schlich mich zu den Ställen der Kaiserstadt und passte einen günstigen Moment ab. Ich stahl ein schönes, weißes Pferd, auf dem ich mit hoher Geschwindigkeit Richtung Bruma ritt. Leider hatte ich nicht mit der hiesigen Fauna gerechnet und wurde von einem Minotaurus angegriffen, als ich mich gerade etwas vom Weg entfernt hatte. Nur Dank eines Legionärs, dem ich sein Pferd stehlen konnte, während er zusammen mit "meinem" Pferd gegen das Monster kämpfte, konnte ich entkommen.
Als ich Bruma erreichte, wandte ich mich zuerst an den angegebenen Hehler, einen gewissen Ongar. Er kaufte mir gerne das Diebesgut ab und ich verdiente dabei einen ordentlichen Batzen Geld. Leider musste ich auch eine Strafe wegen Pferdediebstahls bezahlen, durch einen dummen Zufall hatte der Legionär den Kampf überlebt und meldete mich. Ich plante auch bald einen neuen Raubzug: Das Schloss. Ich schlich mich am Abend hinein und konnte tatsächlich einiges Silbergeschirr entwenden. Dann entdeckte mich leider die Leibwache der Gräfin und ich war gezwungen, zu kämpfen. Die Wache starb, aber ich wurde schließlich verhaftet und erfuhr, dass die Strafe auf Mord anscheinend von 1000 Goldstücken auf 10000 gestiegen war.
Im Gefängnis legte ich mich mit meinem Mitgefangenen an, der mich einen fetten Elfen nannte. Die Wache griff ein und erstach den Gefangenen vor meinen Augen. Dann ging sie, wobei sie die Zellentür offen ließ. Ich ergriff natürlich die Chance und floh. Meine Habseligkeiten wollte ich aus der Beweistruhe stehlen, doch leider brach mein einziger Dietrich, den ich hatte verstecken können, ab. Ich schlich wieder zu der Wache, um ihr den Schlüssel zu stehlen, doch sie bemerkte mich und sperrte mich wieder in das stinkende Rattenloch von einem Gefängnis.
Ich saß meine Zeit ab und erhielt meine Sachen wieder. Doch meine Karriere war noch nicht zu Ende. Ich ließ fürs Erste das Schloss links liegen und wandte mich der Kirche zu, bei der ich leichtes Spiel hatte. Doch in meiner Dummheit öffnete ich auch die Gruft, wodurch ein schreckliches Gespenst befreit wurde, dass mich verfolgte. Nach einem heroischen Kampf, bei dem vier Wachen starben, zerfiel es in einen Haufen Ektoplasma.
Durch den Verkauf der Ausrüstung der toten Wachen und der Beute, habe ich mir wieder ein kleines Kapital geschaffen. Bald wird es wachsen, denn ich habe schon ein neues Ziel...
In der Nacht besuchte mich ein Assassine der dunklen Bruderschaft und sagte mir, ich sei ein Mörder und müsste seiner Bruderschaft beitreten, indem ich einen gewissen Rufius tötete. Ich habe ihm zugestimmt, aber denke natürlich nicht im Traum daran, durch halb Cyrodiil zu reisen, um jemanden grundlos zu ermorden.

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Meine nächsten Einbrüche waren ein Desaster. Ich wurde mehrmals wegen Einbruch und Diebstahls festgenommen, aber schließlich schaffte ich es, ein kleines Geschäft namens "Novaroma" [OT: Latein "Neues Rom"] auszurauben. Von dem Erlös konnte ich etwas Gewinn machen und meine Schulden bezahlen. Doch meine Zeit hier geht ihrem Ende entgegen, ich werde mich wieder zur Kaiserstadt aufmachen.
« Letzte Änderung: 28.09.2014, 17:38 von Elderlord »
  21.09.2014, 14:50
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