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Thema: Gibt es noch Arktwend-Spieler heutzutage?  (Gelesen 2483 mal)

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Da das letzte Posting in diesem Unterforum schon fünf Jahre zurückliegt, kann ich mir meine Frage vermutlich selbst beantworten ...
Aber vielleicht wartet ja hier ein einsamer Geist auf einen Gesprächspartner?

Zur Zeit spiele ich seit etwa 100 Stunden Arktwend, und ich finde es phantastisch. Die Hauptquest ist toll, die Welt sieht wirklich gut aus, grafisch ist das fast schon das Niveau von Oblivion, und Maurin ist mir geradezu ans Herz gewachsen.

Also los, fangt nochmal mit Arktwend an, dann bekommen wir diesen Thread zum Laufen.
Mein Screenshot-Blog: http://morrowindscreenshots.blogspot.de

Mein System: Pentium II - 450 Mhz / 64 MB RAM / Nvidia Riva TNT2 / 3,5-Zoll-Laufwerk
  03.09.2014, 20:48
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Ich habe tatsächlich mal darüber nachgedacht, nachdem Nehrim so gut war, die beiden Vorgänger zu spielen, aber momentan komme ich vor lauter anderen Spielen nicht dazu.
  04.09.2014, 07:45
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Mach das, unbedingt, das ist so ein tolles Spiel. Allein wenn man zum ersten mal in Arktwend anlegt, nachdem man sich durch das Unterdeck einer brennenden Galeone gekämpft hat: das düstere Setting, ein aufgegebenes Dorf, in dem überall Skelette liegen, die fahlen Schreie eines unbekannten Wesens im wolkenverhangenen Himmel ... dann durch das verwinkelte Gebirge, hoch zu dem kleinen Kloster auf einem der Gipfel. Weiter durch dichte Wälder, in denen die Blätter herunter trudeln, durch den Grenzzaun, hin nach Stormwend, einer Stadt etwa vier mal so groß wie Balmora. Wow.
Und die landschaftliche Vielfalt: Auen, Wälder, Sumpfe, Lavaebenen, Eiswüsten, verschneite Nadelwälder, Sandwüsten - alles da.
Und die Hauptquest ist wirklich toll, zudem wirklich lang, etwa 30 Spielstunden, wenn man nicht hetzt. Eine Handvoll Gildenquests gibt es auch. Und NPCs wie Maurin und Callisto, die einem wirklich ans Herz wachsen.

Natürlich gibt es auch Mängel: neben Hauptquest und Gilden gibt es wenig zu tun, nur um die Hauptstadt Stormwend herum existieren ausreichend Dungeons, in entfernteren Landstrichen findet man kaum welche, in der riesigen Wüste z.B. keine.
Das Balancing ist späterhin nicht das Gelbe vom Ei, zwar sind die Gegner teils ziemlich stark, aber man bekommt Waffen, die alles problemlos weghauen. Ein paar Drachen im Spiel sind von der Stärke her ein Witz, und vor allem kann man die ersten zwei wirklich starken Gegner, die zusammen mit Dutzenden Skeletten am alten Turm rumstehen durch bug using auf Level 1 niedermachen, was einem ein sehr starkes Schwert und einen sehr, sehr wertvollen Stab einbringt.
Dann gibt es viel zu wenig Schätze. Es kann passieren, dass man sich eine halbe Stunde durch Massen von Monstern kämpft und man findet am Ende des Dungeons: nix.

Leider wurde die TC von SureAi relativ plötzlich abgeschlossen, dann verlagerten sie ihre Kreativität auf Nehrim. Es hätte Arktwend gut getan, wenn noch ein Jahr Content-Entwicklung reingesteckt worden wäre, dann wäre es eines des besten RPGs ever geworden. Aber auch so ist es phantastisch.
Nur die Vertonung ist grauselig, aber sie kommt nur an einigen Stellen vor, hauptsächlich am Anfang. Und es gibt zwar einen Rückkehr-Zauber, aber keinen zum Markieren, was mich wirklich geärgert hat.

Grafisch finde ich das Spiel auch heute noch sehr ansprechend, nahezu auf dem Niveau von Oblivion (minus Animationen). Von der Stimmung her wirkt es wie eine Mischung aus Morrowind und Gothic I.
Kurz gesagt: ich hatte 100 Stunden wirklich Spaß bislang und bin noch nicht ganz durch, vermutlich folgen noch 20 weitere Stunden, ich muss noch die letzten Sequenzen der Hauptquest abschließen und dann die Wüste weiter erkunden, vielleicht finde ich ja dort doch noch ein paar Höhlen ...

Also los, ladet es euch runter! Es ist doch auch zu schade, dass so eine Perle in Vergessenheit zu versinken droht!

EDIT: aber spielt bloß keinen Magier, denn es gibt keine Gilde und viel zu wenig Zauber, kaum Illlusion, kaum Veränderung. Ein Haudrauf oder ein Waldläufer, damit kommt man gut durch.
« Letzte Änderung: 04.09.2014, 11:29 von Kallmorgen »
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  04.09.2014, 11:21
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Huhu,
ich suche nicht wirklich Gesprächspartner, aber ich hänge auch immer noch an Arktwend und spiele es auch ab und zu gern wieder. Ich dachte auch lange, die einzige zu sein, die sich überhaupt noch daran erinnert. :o
-Als ich später in "Nehrim" zurück nach Stormwend kam, war das dann richtig emotional. ("Hach, das Standbild auf dem Markt steht ja noch fast....-aber sonst*schluchz*-alles kaputt hier...-mein schönes Arktwend" ) Und dann kommt da dieser Arkt daher und reklamiert MEIN Arktwend für sich. Unglaublich. Wo ICH doch eigentlich Kaiserin wäre. Nicht zu fassen. Und bloß, weil das jetzt alles in Ruinen liegt, soll der mal nicht glauben, er könne jetzt hier machen, was er will :mad:......... undsoweiterundsoweiter. ;)
Ja, ist ein tolles Spiel, selbst wenn man so viel rumlatschen muß.
Deshalb herzliche Grüße an alle letzten Getreuen!
E. :master:
« Letzte Änderung: 07.12.2014, 22:39 von Eisfalter »
  07.12.2014, 22:36
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Mir geht's da ähnlich wie Grom. Nachdem ich von Nehrim so begeistert war, habe ich mehr als einmal darüber nachgedacht, die Vorgänger zu spielen. Mich schreckt allerdings mehr die betagte Game-Engine ab. Ich liebe Morrowind inständig, aber zocken kann ich es einfach nicht mehr. Das altbackene Kampfsystem mit gewürfelter Treffer-Wahrscheinlichkeit nervt mich heutzutage einfach zu sehr. :(
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  08.12.2014, 05:56
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Arktwend lohnt sich auf alle Fälle, im Verhältnis zu Morrowind ist es grafisch ziemlich aufgemotzt; fallende Blätter, Schmetterlinge, dichte Wälder, und erst die Schneewälder: ich habe in keinem Spiel bislang eine Landschaft erlebt, in der ich mich wirklich verirren konnte, in den Schneewäldern von Arktwend bin ich zeitweise völlig LOST gewesen.
Die Spielmechanik ist natürlich die Morrowinds, aber man muss ja nur richtig skillen, dann merkt man das Auswürfeln kaum noch.
Ich jedenfalls habe mehr als 130 Stunden mit großer Freude in Arktwend verbracht, dann ist mir leider die Festplatte auf meinem alten Notebook gecrasht, so dass ich die zwei letzten Quests nicht mehr erledigen konnte.
Im Sommer werde ich es vermutlich nochmal spielen, dann hoffentlich bis zum Schluss ohne Festplattencrash.

Was ich wirklich nochmal betonen möchte ist, wie großartig die Landschaften gestaltet sind. Dichte Wälder, verschneite Plateaus, ein großartiges Gebirge, sogar eine wirklich überzeugende Wüste. Auch die Städte sehen klasse aus. Eine wirklich gute Arbeit, die man nicht einfach im Orkus der Geschichte verschwinden lassen sollte.

Nehrim ist natürlich auch toll, hatte bei mir nur einen grausamen Bug, den schlimmsten in meiner bisherigen Spielerkarriere: Kim war nicht da. Ich hab es auch nicht geschafft, sie herbeizucheaten. Schlecht.

Als nächstes möchte ich Myar Aranath ausprobieren. Irgendwelche Erfahrungsberichte? Ist die TC genauso gut wie Arktwend?
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  01.01.2015, 20:43
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