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Thema: Enttäuscht von Skyrim  (Gelesen 10018 mal)

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Lange habe ich mich auf Skyrim gefreut, musste aber vorher noch ein paar andere Spiele spielen - diese RPGs sind ja immer so endlos lang  ;)
Gestern habe ich angefangen, und ich muss, nach vier Stunden ingame, sagen: ich bin schwer enttäuscht.
Das soll ein TES-Teil sein? Alles bekommt man vorgekaut, teilweise wird auf Türen hingewiesen, die man zu durchschreiten hat, klauen kann ich auch wie ein blöder, ohne dass mich jemand angreift. Wölfe haue ich ab der ersten Minute mit zwei Schwertstreichen weg. Und diese Finishing-Moves sind ja sowas von blöde, findet das ernsthaft jemand gut?
Menü und Inventar sind eine Beleidigung, die Third-Person-Perspektive, in der ich immer spiele, ist es auch - ich meine, wenn schon Über-die-Schulter, wieso nicht im Kampf, sondern beim Laufen ohne gezückte Waffe?
Dann ist der Anfang der Hauptquest wahnsinnig linear, man kommt kaum dazu, einen Schritt neben den Weg zu setzen.
Und was die Grafik anbelangt: naja ... alles ist mit Schatten zugekleistert, die Gesichter wirken völlig leblos (da ziehe ich die Oblivions wirklich vor), und das Design ist mehr als langweilig, grau, braun, schwarz und weiß. Es entsteht einfach kein Wow-Effekt, den ich zum Beispiel bei Oblivion hatte, als ich zum ersten Mal aus der Kanalisation trat, bei Morrowind in der ersten Nacht, als die Netch-Kühe über mir schwebten, blau leuchtend.

Ich hoffe, dass wird noch besser, sonst spiele ich weiter Morrowind.
Mein Screenshot-Blog: http://morrowindscreenshots.blogspot.de

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  06.09.2014, 16:25
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Na ja, es ist nicht der Hammer. Aber vier Stunden ist zu wenig, um sich ein echtes Bild zu machen. Da solltest du noch ein bisschen weiter machen. Zock zumindest mal die Hauptquest durch.

Ich finde auch, dass die Dragonborn-Erweiterung das Spiel noch mal gehörig aufwertet. Die Quests dort finde ich besser. Man hat nicht mehr so das Gefühl, dass alles Linear ist und man keine echte Entscheidungsfreiheit hat.

Ansonsten, zum mitheulen und abreagieren:

The Elder Scrolls - The Dumbing Down
« Letzte Änderung: 06.09.2014, 17:09 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  06.09.2014, 17:05
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Na ja, es ist nicht der Hammer.

Meine Meinung. Was mich da um so mehr wundert, ist dass es Leute gibt, die es immer noch spielen. Also durchgängig seit dem Release. Was gibt es da noch zu finden? Gut, ich hab in Oblivion mitsammt offiziellen und inoffizellen Erweiterungen auch verdammt viel Zeit verbracht. Aber knapp 3 Jahre?
We were -- waist deep in the Big Muddy
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  06.09.2014, 17:20
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Was gibt es da noch zu finden? Gut, ich hab in Oblivion mitsammt offiziellen und inoffizellen Erweiterungen auch verdammt viel Zeit verbracht. Aber knapp 3 Jahre?

Die Antwort sind Mods wie Wyrmstooth, Falskaar und diverse andere. Sie halten das Spiel am Leben, weil die Community immer noch sehr aktiv ist! Ein reines Vanilla Spiel, würde niemals für drei Jahre ausreichen, da muss ich dir schon recht geben.
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  06.09.2014, 17:49
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... weil die Community immer noch sehr aktiv ist!

Echt? Ich finde sie ist nicht in geringsten vergleichbar mit dem, was bei Oblivion los war.
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  06.09.2014, 18:33
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Aber wenn man die Community von Nexus, Steam, TES Alliance und Loverslab ansieht, dann ist die schon recht beträchtlich und aktiv, aber eben nur auf Englischer Seite aus (Bei Nexus sieht man auch, dass Skyrim die meisten Files hat. Eben auch mehr als Oblivion)
Dennoch kann ich das persönlich schlecht vergleichen, weil ich die damalige Oblivion-Mod-Community nicht kenne=)
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  06.09.2014, 18:54
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Ich habe ehrlich gesagt überhaupt keinen Überblick über die Skyrim Modding Szene. Bei mir war damals schon die Luft raus, bevor das Creation Kit rauskam.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Mods umfangreich genug sind, um die Schwachpunkte eines toten, leeren Himmelsrand zu kompensieren.

Ich hoffe auf SureAI und die Enderal Total-Conversion.
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  06.09.2014, 20:35
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Das soll ein TES-Teil sein? Alles bekommt man vorgekaut, teilweise wird auf Türen hingewiesen, die man zu durchschreiten hat, klauen kann ich auch wie ein blöder, ohne dass mich jemand angreift. Wölfe haue ich ab der ersten Minute mit zwei Schwertstreichen weg. Und diese Finishing-Moves sind ja sowas von blöde, findet das ernsthaft jemand gut?
Gab es die Questmarkierungen nicht schon in Oblivion? Weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, schon zu lange her. Ein Grund dafür ist jedenfalls, dass man wegen gesprochener Dialoge und zufälliger Quests auf allzu präzise Zielangaben verzichten musste. :|
Klauen kannst du nur, wenn dich niemand dabei sieht, aber manche NPCs erlauben dir auch ihre Sachen mitzunehmen, je nach dem, wie du zu ihnen stehst. Wölfe sollen so schwach sein - die sind nach Skeevern die schwächsten Kreaturen in Skyrim, wenn ich mich nicht irre. Das sagt allerdings nichts über den Schwierigkeitsgrad des Spiels im allgemeinen aus, wobei ich Skyrim immer noch als schlecht ausbalanciert empfinde (Bären und Säbelzahntiger töten bei mir Drachen) - wenn auch besser als Oblivion.
Und ja, ich finde Finishing-Moves gut. Es fühlt sich einfach gut an, wenn man z.B. einen Bogenschützen spielt und die Kamera den Pfeil über die ganze Flugbahn bishin zum Opfer folgt, sodass man genau sieht, wie gut man getroffen hat. :)
Mehr Animationssets tragen zudem ungemein zur Atmosphäre bei. Ist schon was anderes wenn man jemanden von hinten angreift und der Charakter dann dem Opfer den Mund zu hält und die Kehle durchschlitzt, als ihm einfach kurz in den Rücken zu pieksen oder zu schlagen.

Menü und Inventar sind eine Beleidigung
Das stimmt. Dafür gibt es zum Glück Mods. Ich weiß, Mods sind keine Ausreden dafür, dass Entwickler Mist bauen dürfen - trotzdem ein Trost. Ich nutze SkyUI.

und das Design ist mehr als langweilig, grau, braun, schwarz und weiß. Es entsteht einfach kein Wow-Effekt, den ich zum Beispiel bei Oblivion hatte, als ich zum ersten Mal aus der Kanalisation trat, bei Morrowind in der ersten Nacht, als die Netch-Kühe über mir schwebten, blau leuchtend.
Nun, das wundert mich. Die meisten Spieler - zumindest alle, von denen ich weiß, dass die Skyrim spielen und alle Let's Player, bei denen ich mir Skyrim mal angeschaut habe - haben gerade wegen der Umgebung dauernd wow-Effekte. Verschneite Berge in Wolken gehüllt, Polarlichter über Schneelandschaften, Nebel-, Licht- und Wassereffekte in Dungeons und das eine oder andere Stadtdesign haben des öfteren Kinnladen auf den Tisch fallen lassen.

Was ich noch wichtig und erwähnenswert finde ist, dass Skyrim im Gegensatz zu Morrowind eher auf Gameplay als auf Storytiefe setzt, also sollte man keine "Verbesserung" von Morrowind erwarten sondern einfach nur ein anderes Spiel in der selben Spielwelt.
Wobei ich mittlerweile einfach kein Morrowind mehr spielen kann - entweder weil ich es damals schon zu lange gespielt habe, oder weil mir die Welt von Morrowind zu statisch geworden ist. Ich meine, in Skyrim ist mir ein NPC bei einem Drachenangriff gestorben, und seine Frau hat dann seine Dienste übernommen (ich glaube das war der Schmied von Flusswald) und hat tatsächlich die Trauer um ihren Mann im Dialog erwähnt. Es ist nur ein Detail, aber das hat einfach extrem viel von der Atmosphäre ausgemacht.
« Letzte Änderung: 07.09.2014, 15:20 von Elessar »
~ Signatur ~
  07.09.2014, 14:47
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Meine Meinung. Was mich da um so mehr wundert, ist dass es Leute gibt, die es immer noch spielen. Also durchgängig seit dem Release. Was gibt es da noch zu finden? Gut, ich hab in Oblivion mitsammt offiziellen und inoffizellen Erweiterungen auch verdammt viel Zeit verbracht. Aber knapp 3 Jahre?

Du darfst nicht vergessen, dass Skyrim sich als casual Titel wie CoD, Battlefield oder Counter Strike durchgesetzt hat. Viele Leute haben davor noch nie ein Rollenspiel angefasst und sind durch ein Lets Play oder einen YouTuber auf das Spiel aufmerksam geworden. Oblivion hat gerade mal 3-4 Mio. Verkäufe zu verbuchen (Morrowind dürfte darunter liegen), wobei Skyrim mittlerweile bei über 20 Mio. liegt! Sprich knapp 16-17 Mio. Spieler die vielleicht noch nie ein Spiel von solchem Ausmaß erlebt haben. Mich hat damals Oblivion auch gut 2 Jahre an die Konsole gefesselt und bis dahin war für mich GTA: San Andreas auf PS2 in Sachen Freiheit, das Maß aller Dinge.
Skyrim ist immernoch nach fast 3 Jahren unter den top 10 (momentan 7.) täglich, am meistgespielten Steam Titeln (!)... und das als Singleplayer Spiel!

Ich denke jemand der vorher Morrowind und/oder Oblivion erlebt hat, den dürfte Skyrim nicht aus dem Hocker hauen. Im Gegenteil. Anfangs war ich auch eher enttäuscht, allerdings entfaltet sich das Spiel nach einiger Zeit als solider TES Titel dem es leider an Tiefe mangelt. Insbesondere die Quest sind ziemlich öde und lahm gestaltet. Bei mir hat es dennoch für über 150 Std. an Spielzeit gereicht und das ist nun wirklich weit entfernt von einer Enttäuschung.

@Kallmorgen
Questmarkierung kannst du deaktivieren. Das sollte sowieso jeder ernsthafte TES Spieler sofort umstellen. Balancing kann man per mods nachbessern. Ansonsten musst du mindestens einige Gildenquest machen und knapp 20 Std. ins Spiel stecken bevor du zu einer Art Meinung kommst. Immerhin ist die Welt von Skyrim viel sehenwerter und schöner gestaltet als vieles in Oblivion. Da gibt es durchaus sehr beeindruckende Landschaften zu entdecken.
  07.09.2014, 17:01
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Den Questmarker gab es bereits bei Oblivion.

Aber wie gesagt, nur 4 Stunden reichen nicht, um so über das Spiel zu urteilen. Klar hat es einige schwerwiegende Probleme, gerade was Menüführung, Skillsystem, Balance und Spieltiefe(zumindest in manchen Questreihen), aber es gibt weit schlimmere Spiele.

@Taker34:
Ich habe alle drei Titel(Morrowind, Oblivion und Skyrim) gespielt und ich finde es an manchen Stellen wesentlich besser als Oblivion und zumindest finde ich den Anfang besser als in Morrowind, ich hab damals (im Alter von 13-15) 5 Versuche gebraucht um diesen dämlichen Würfel zu finden, danach war das Spiel ziemlich genial, auch wenn ich mir die HQ verbaut habe und ich seitdem keine Motivation aufbringen konnte, andere Questreihen zu machen. Ich muss auch sagen, dass ich die Questreihen der DB und DG in Skyrim besser fand, als in Oblivion und zumindest fand ich das Aufnahme verfahren in die Akademie besser gestaltet als in die der MG in Oblivion, auch wenn der Rest dann eine einzige Katastrophe war.
« Letzte Änderung: 07.09.2014, 17:35 von LordNerevar »
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  07.09.2014, 17:17
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Bin ich der einzige, der Skyrim wirklich besser findet als Oblivion? Ich habe Oblivion gespielt- oder eher gesagt ich wollte es- und nach 10 angebrochenen Charakteren habe ich es sein lassen und bei Seite gelegt. Die Welt kommt mir irgendwie total monoton vor, vor Allem zu Spielbeginn findet man immer die selben Gegner, immer die selben Dungeons, immer die selben Gegenstände... (ich weiss, dass man leveln muss um neue Gegenstände wie bessere Rüstungen zu erhalten,  aber es kommt mir trotzdem anders vor als bei Spielen wie Dragon's Dogma wo ich eigentlich NUR neue Sachen finde) Die Quests könnte ich wegen dieser unglaublich beknackten Sprachausgabe nicht erstnehmen, und das ist das einzige Spiel bisher wo es so war. Den eigentlichen Inhalt der einzelnen Quests fand ich auch nicht interessant, selbst die hochgelobte Dunkle Bruderschaft habe ich nicht zu Ende gespielt. Mir fehlte einfach der Anreiz, immer neue Aufträge anzunehmen, aufgrund des nächsten Punktes: des Gameplays. Ich habe wirklich noch nie ein Spiel gespielt,  wo das eigentliche Gameplay so... schwach ist. Die Laufanimation in der dritten Person ist lächerlich, ich hatte so oft das Gefühl "Mensch jetzt hab ich ne neue tolle Ausrüstung und habe mir bei der Charaktererstellung so viel Mühe gegeben, da will ich meinen Char auch mal sehen!", aber nach 3 Sekunden habe ich wieder zurück geschaltet, da ich es nicht mitansehen konnte,  wie sich meine Figur Richtung rechts bewegte, obwohl sie es von der Bewegung her nach vorne tun müsste. Aber na ja, da das nur eine von 2 Betrachtsmöglichkeiten ist, will ich das so stehen lassen, denn das ist nicht das Schlimmste... Denn das ist der Kampf. Ich kenne kein Spiel,  bei dem ich so wenig Spaß beim Kampf habe, und der nimmt ja in Oblivion keinen allzu kleinen Platz ein... Als Assassine ist es am erträglichsten, aber das liegt wohl daran, dass man ihn aufgrund der One- hits überspringt. Als Krieger nerven mich Sachen wie die lausigen Animationen und die Tatsache, dass meine Figur, verglichen mit humanen Gegnern, vollkommen wahllos zurückgeworfen wird. Er macht einen schweren Schlag, ich prall zurück. Ich mache Einen, er haut munter weiter. Oder: Ich blocke, er macht einen schweren Schlag, ich brauche 10 Sekunden um mich zu erholen. Andersherum kann er schneller weiterblocken.  Ist das normal? Ich könnte mir nur vorstellen, dass es mit Sachen wie dem Geschicklichkeitswert zu tun hat, aber dann wäre es doch unfair, wenn die Gegner schon auf Level 1 in diesem weit fortgeschrittenen sind und man selber nicht.
So viel zum Krieger. Die Pointe ist das bemitleidenswerte Magier- dasein. Dauernd R2 (auf der Playstation) zu hämmern macht mir keinen Spaß. Klar muss man auch zwischen den verschiedenen Zaubern variieren, allerdings sind Sachen wie Magierrüstungen nur Nebensache und man spürt die Wirkung nicht wirklich deutlich. Das Magierlicht ist total hässlich, die beschworenen Kreaturen sind genauso schlecht animiert wie ihre normalen Pendants, weswegen ich sie nur ungern beobachte (und beschwöre, denn wirklich nützlich sind sie nicht. Es kostet weniger Magicka und es geht auch schneller, wenn man die Gegner selber tötet.), einen Kampf zwischen 2 Gegnern, von denen einer von mir per Illusion bezaubert wurde, genauso wenig und zur Mystik... Nun ja... Als Magier ist es nicht so wichtig zu wissen,  wo sich die Gegner befinden. Zu den anderen Zaubern kann ich nichts sagen, denn die kann man am Anfang nicht erlangen und durch all diese Punkte konnte ich mich nie dazu durchringen, so lange zu spielen, um wirklich alle Zauberarten auszutesten.

So, und da ich bei Skyrim alles, außer vielleicht die Quests, besser finde (vor Allem das Gameplay), gefällt mir dieses einfach mehr. Wieso bin ich aber damit irgendwie der Einzige?
Für Rechtschreib- sowie Grammatik- und Zeichensetzungsfehler haftet meine Autokorrektur *hust*
  07.09.2014, 19:17
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@Taker34:
Ich habe alle drei Titel(Morrowind, Oblivion und Skyrim) gespielt und ich finde es an manchen Stellen wesentlich besser als Oblivion und zumindest finde ich den Anfang besser als in Morrowind, ich hab damals (im Alter von 13-15) 5 Versuche gebraucht um diesen dämlichen Würfel zu finden, danach war das Spiel ziemlich genial, auch wenn ich mir die HQ verbaut habe und ich seitdem keine Motivation aufbringen konnte, andere Questreihen zu machen. Ich muss auch sagen, dass ich die Questreihen der DB und DG in Skyrim besser fand, als in Oblivion und zumindest fand ich das Aufnahme verfahren in die Akademie besser gestaltet als in die der MG in Oblivion, auch wenn der Rest dann eine einzige Katastrophe war.

Also bezüglich der Gilden kann ich mich dir nicht anschließen. In Skyrim war ich nach nur 6 Quest der Gildenführer und hatte bis auf die Magiergilde völlig uninteressante Storylines. Bei Oblivion musste man sich stetig von Rang zu Rang hocharbeiten, vorher Empfehlungen ergattern und die verschiedenen Gilden der jeweiligen Städte besuchen um weiter zu kommen! Im Vergleich: 20 Kriegergildenquest / 6 Kampfgeborene Quest. Oh und dabei habe ich nichtmal erwähnt das 90% der Skyrim Quest verlangen in Höhle A zu gehen um Gegenstand B zu beschaffen. Bei Oblivion fallen mir so viele einzigartige Quest ein, bei denen selbst Sidequest alles in den Schatten stellen, was es bei Skyrim gibt... z.B. die Versammlung im Haus, bei welcher man als Mörder agiert und niemand weiß wer alle heimlich tötet (aka Gipfelnebel-Herrenhaus); Der Brunnen mit dem Ring, der einen beschwert und ertränkt; Der Typ der in seinem gemalten Bild feststeckt; Der unsichtbare Khajiit; Das Ende der DG uvm... das sind die Quest die mir jetzt spontan einfallen. Was ich aus Skyrim so toll fand? Hmh... die Daedra-Quest waren nicht ganz so öde wie der Rest. Waren sie aber in Oblivion auch nicht.

@Titch
Wenn du Oblivion nach Skyrim spielst oder nicht alle Gildenquest durchgespielt hast, ist dies nicht verwunderlich. Technisch ist Oblivion ziemlich schlecht gealtert. Dennoch sind die Quest in diesem Spiel mindestens so gut wie die in Morrowind und wirklich nichts in Skyrim ist nur annähernd vergleichbar. Dir würde ich auch empfehlen als Kampfmagier zu Spielen und weniger auf Animationen oder technische Details zu achten, da diese bei einem Spiel aus 2006 verständlicherweise nun fast 10 Jahre später sicherlich veraltet wirken. Trotzdem war Oblivion zu seiner Zeit ein Meilenstein in Sachen Spielwelt, Grafik und Umfang. Auch die Ragdoll Physik ist viel ausgeprägter als bei Skyrim (etwa wie bei GTA IV zu GTA V). Bei Oblivion konntest du übrigens noch wenigstens eigene Zauber erstellen und hattest einige Skills mehr (wobei Skills und Rüstungsteile schon seit Morrowind langsam sterben).
  07.09.2014, 21:40
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@Taker34: Danke für deine Antwort  :) Ja, ich habe Oblivion tatsächlich nach Skyrim gespielt. Könnte sein, dass es mir aufgrund der vergleichsweise schlechten Technik nicht gefiel, aber muss auch nicht, da ich wiederum viel ältere und technisch noch schlechtere Sachen, die ich auch lange Zeit nach Release gespielt habe (also das es zu dem Zeitpunkt technisch ebenso bessere Sachen gab), gerne gespielt habe und mich zumindest zu einem gewissen Grad in den Bann zogen, denn sonst hätte ich sie nicht durchgespielt.

@Threadersteller: Na ja, du kannst ja nicht deinen Wow- Effekt von Oblivion zur Zeit des Releases mit jetzt vergleichen,  immerhin ist Skyrim 3 Jahre alt. Und die meisten der Spieler, die ich kenne, hatten bei Skyrim einen Wow- Effekt, also das liegt wohl eher an der Zeit.
Das du das Tutorium nicht gut findest verstehe ich ebenso wenig. Ich finde, dass ist der beste Part des gesamten Spiels. (Edit.: Und ich hatte ungefähr 30 Charaktere mit insgesamt ~600h Spielzeit. Trotzdem habe ich die Einführung immer am Meisten genossen.) Man wird mit der Hand in die Spielwelt geführt, und nicht reingeworfen. Vorallem ist der Kontrast zwischen der geführten, action- geladenen Einleitung und dem Austreten aus Helgen so schön groß, das verstärkt das Freiheitsgefühl enorm. Wenn man gleich so starten würde, wäre es "äh wo bin ich hier, wie bin ich hierher gelangt, wieso, weshalb und warum...". So ist es "Wow da ging ja die Post ab, und JETZT bin ich richtig frei. JETZT kann ich richtig tun und lassen, was ich will."
Zu den Wölfen: Ich finde das Leveling- System genial. Es gibt Momente wie "endlich habe ich es nach so langem Training geschafft, den Riesen wegzuhauen", und trotzdem bleibt es so, dass es nicht irgendwann so ist, das man manche bzw. die 08/15 Gegner mit einem Schlag weghaut und man nicht mehr gefordert wird. Zu den Finishing- Moves: Ich sehe das so wie Elessar, sie sind einfach gut. Bei anderen Spielen würden sie deplatziert wirken, doch genau weil TES noch nie so ein Quick- time- Knöpfchen- drücken- Kampfsystem hatte wie AC oder Batman, ist das eine nahezu perfekt gelungene Abwechselung zwischen den sonst so monotonen Rechts- Links- Hieben von 2 x 1H, den Stich- und Blockgeklicke von Schwert & Schild oder dem Beide- Hände- gedrückt- halten- und- loslassengefeuere von Zerstörungszaubern. Ich hätte sowas in Oblivion in den Himmel gelobt, denn ohne fühlen sich die Kämpfe an wie oben von mir geschildert.
« Letzte Änderung: 07.09.2014, 22:48 von Titch »
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  07.09.2014, 22:42
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@Taker34:
Ich habe alle drei Titel(Morrowind, Oblivion und Skyrim) gespielt und ich finde es an manchen Stellen wesentlich besser als Oblivion und zumindest finde ich den Anfang besser als in Morrowind, ich hab damals (im Alter von 13-15) 5 Versuche gebraucht um diesen dämlichen Würfel zu finden, danach war das Spiel ziemlich genial, auch wenn ich mir die HQ verbaut habe und ich seitdem keine Motivation aufbringen konnte, andere Questreihen zu machen. Ich muss auch sagen, dass ich die Questreihen der DB und DG in Skyrim besser fand, als in Oblivion und zumindest fand ich das Aufnahme verfahren in die Akademie besser gestaltet als in die der MG in Oblivion, auch wenn der Rest dann eine einzige Katastrophe war.

Also bezüglich der Gilden kann ich mich dir nicht anschließen. In Skyrim war ich nach nur 6 Quest der Gildenführer und hatte bis auf die Magiergilde völlig uninteressante Storylines. Bei Oblivion musste man sich stetig von Rang zu Rang hocharbeiten, vorher Empfehlungen ergattern und die verschiedenen Gilden der jeweiligen Städte besuchen um weiter zu kommen! Im Vergleich: 20 Kriegergildenquest / 6 Kampfgeborene Quest. Oh und dabei habe ich nichtmal erwähnt das 90% der Skyrim Quest verlangen in Höhle A zu gehen um Gegenstand B zu beschaffen. Bei Oblivion fallen mir so viele einzigartige Quest ein, bei denen selbst Sidequest alles in den Schatten stellen, was es bei Skyrim gibt... z.B. die Versammlung im Haus, bei welcher man als Mörder agiert und niemand weiß wer alle heimlich tötet (aka Gipfelnebel-Herrenhaus); Der Brunnen mit dem Ring, der einen beschwert und ertränkt; Der Typ der in seinem gemalten Bild feststeckt; Der unsichtbare Khajiit; Das Ende der DG uvm... das sind die Quest die mir jetzt spontan einfallen. Was ich aus Skyrim so toll fand? Hmh... die Daedra-Quest waren nicht ganz so öde wie der Rest. Waren sie aber in Oblivion auch nicht.

Die Story der Akademie hätte durch aus großes Potential gehabt, endete aber viel zu abrupt, ebenso wie die der Gefährten, da hast du recht. Ich fand jedoch die Storys von Diebesgilde und Dunkler Bruderschaft um einiges besser und spannender. Was mich bei Oblivion so gestört hat, war dass die Questlinien sich so unnötig in die Länge gezogen haben, im Gegenzug sind sie bei Skyrim irgendwie viel zu kurz. Außerdem hatten einige Entscheidungen auch Auswirkungen(große und kleine) auf den Spielverlauf, was mir in Oblivion so nie aufgefallen ist.
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  07.09.2014, 23:32
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Ich bin ja schon froh, das ich nicht mit euren Ansprüchen an ein Spiel herangehe. Wenn ich mir ein aktuelles Rollenspiel kaufe, erwarte ich ein Casual Game. Und kann nur positiv überrascht werden, wie z.B. bei Risen 3. Gab es in den letzten Jahren überhaupt ein Rollenspiel, das an das rollenspielerische Niveau von vor 15+ Jahren heranreicht?
  08.09.2014, 08:20
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Man wird mit der Hand in die Spielwelt geführt, und nicht reingeworfen. Vorallem ist der Kontrast zwischen der geführten, action- geladenen Einleitung und dem Austreten aus Helgen so schön groß, das verstärkt das Freiheitsgefühl enorm. Wenn man gleich so starten würde, wäre es "äh wo bin ich hier, wie bin ich hierher gelangt, wieso, weshalb und warum...". So ist es "Wow da ging ja die Post ab, und JETZT bin ich richtig frei. JETZT kann ich richtig tun und lassen, was ich will."


Tja, so unterschiedlich kann der Geschmack sein!
Genau das kann ich überhaupt nicht ausstehen: an die Hand genommen werden. Ich möchte lieber als ahnungsloser Gefangener meine Papiere bekommen und in die Welt geworfen werden. (So wie in Morrowind).
Das Tutorial fand ich daher in Skyrim absolut öde, fast ein interaktiver Film. Deshalb gefallen mir auch Finishing-Moves nicht - sie unterbrechen den Spielfluss, wirken wie reingeklebte Filmchen, haben was total künstliches.

Vor allem die Grafik hat mich ziemlich enttäuscht (obwohl ich sie ja schon vorab aus vielen Let´s plays kannte - aber selber drin sein, ist natürlich etwas anderes). Und wenn ich Grafik sage, dann meine ich Artwork nicht Pixeldichte.
Wirklich grauenhaft finde ich die Schatten; viel zu dunkel, unnatürlich animiert. Offensichtlich sind realistische Schattenwürfe noch nicht möglich, und dann hätte ich lieber gar keine.
Apropos: kann man in der Ini die Schatten komplett ausschalten? (Schon in Oblivion war das erste, was ich gemacht habe, die Gesichtsschatten ausschalten).

Vielleicht fremdel ich auch einfach mit zeitgenössischen RPGs; mein altes Laptop hatte nur eine 256-MB-Geforce, und deshalb war Oblivion das anspruchvollste, was die Kiste hinbekam. Ich bin also auf dem RPG-Stand von 2006.

Ich hoffe, ich kann mich noch mit Skyrim anfreunden. Und mein erstes Posting ist ja auch nur ein erster Eindruck. Aber eines kann ich jetzt schon sagen: Skyrim hat mich nicht so in die Welt reingezogen wie Morrowind, Oblivion, Gothic I, Gothic II, Call of Cthullhu, Vampire - Bloodlines, Arktwend. Nicht einmal wie GTA - San Andreas ...  :blink:
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  08.09.2014, 13:01
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Gut, dass du die Einleitung schlecht findest bzw. sie nicht deinen Geschmack getroffen hat, kann ich verstehen.  Aber dieses planlos in die Welt geworfen werden hast du doch danach..? Selbst wenn dir die Einleitung nicht gefiel, dieses absolut Freie, was ich selbst bisher nur bei TES erlebt habe, hast du doch eh danach.  :P

Was aber viel wichtiger ist: Mach dir nicht so einen Kopf darüber,  was dir nicht gefällt. Versetz dich in deinen Charakter, erlebe das Spiel als kurzzeitig Gefangener, dem plötzlich weisgemacht wird, dass er ein so genanntes Drachenblut sei. Und während er all seine Geschichten erlebt und sich Gilden anschließt,  zwischen 2 Fronten eines Bùrgerkriegs gerät...
Wer negativ denkt, zieht negatives an mein Freund. Wenn du so weiterspielst,  suchst du unbewusst Fehler. Das du die findest ist klar, kein Spiel ist perfekt. Aber ich wage zu behaupten,  dass wenn man Skyrim in vollen Zügen auskostet, eine der schönsten Reisen in eine andere Welt in einem Rollenspiel erleben kann, die bis jetzt möglich sind. Genieße die Stärken, finde die Schönheit in Kleinigkeiten, erlebe Skyrim als deine Spielfigur.  Und nicht als jemanden, den schon von Anfang an Zweifel plagen.  ;)

Wenn nicht, ist doch total wurscht, ist nur ein Spiel.
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  08.09.2014, 13:37
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Questmarkierung kannst du deaktivieren. Das sollte sowieso jeder ernsthafte TES Spieler sofort umstellen.
Das sollte man aber mit Bedacht und nur temporär tun. Den Questmarker in den Spieleoptionen dauerhaft auszuschalten, ist nicht empfehlenswert, weil ein Teil der TESV-Quests ihn design-bedingt voraussetzt (wie z.B. "Die Heiligen Prüfungen der Kyne").

klarix :klarix:
  08.09.2014, 14:16
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Wie in dem oben verlinkten Video ganz richtig gesagt wird, ist das  Ausschalten des Questmarkers in Skyrim keine Option, weil das Quest-Journal so schlecht ist. Es gibt keinerlei Informationen über die Aufgabe und wegweisende Beschreibungen.

Nicht nur einige Quests, wie Klarix sagt, sondern so gut wie alle Quests in Skyrim setzen voraus, dass man stumpf dem Questmarker nachjagt.
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  08.09.2014, 17:02
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Es gibt aber meines Wissens Mods, die den Kompass bzw. die Questmarker auf dem Kompass ausschalten, man muss dann also zumindest öfter mal auf die Karte kucken.
  08.09.2014, 23:43
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