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Thema: Enttäuscht von Skyrim  (Gelesen 9925 mal)

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So, nun habe ich die Schatten in der Ini komplett deaktiviert, und schon sieht das Spiel besser aus! (Die Performance verbessert sich dadurch aber nicht, was mich ein bisschen wundert).
Dann bin ich zum Ödsturzhügelgrab, habe dort alles weggekloppt. Gerade mal zwei Heiltränke verbraucht. Sieht so aus, als müsste ich den Schwierigkeitsregler ganz nach rechts ziehen, sonst wirds öde im Ödsturzhügelgrab.
Was mich dort aber echt schockiert hat: bei Arvel wird in großer Schrift über seinem Haupte angezeigt, dass ich ihn erschlagen soll. Am Besten wäre es ja, wenn er sich einfach in meinen Zweihänder stürzt, dann muss ich gar nix mehr machen.

Und im Allgemeinen: bleibt das weiterhin so, dass die NPCs kaum Gesprächsoptionen haben und so gut wie keinen Text? Und sehe ich das richtig, dass ich alle leeren Kisten u.ä. schon vor dem Berühren als "leer" angezeigt bekomme?

Meine Güte, ich hatte ja bislang alle Berichte, die von der übermäßigen Vereinfachung Skyrims schrieben, für übertrieben gehalten. Pustekuchen.  :rolleyes:

Und die Menü-Führung ist wirklich grau-en-haft. Besonders beim Handeln. Ganz, ganz schlimm.
Ich bin wirklich nicht sicher, ob ich Skyrim weiterspielen werde.
« Letzte Änderung: 09.09.2014, 22:01 von Kallmorgen »
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  09.09.2014, 21:57
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Und im Allgemeinen: bleibt das weiterhin so, dass die NPCs kaum Gesprächsoptionen haben und so gut wie keinen Text? Und sehe ich das richtig, dass ich alle leeren Kisten u.ä. schon vor dem Berühren als "leer" angezeigt bekomme?

Für den Indikator der leeren Kisten bin ich dankbar. Das mit den Gesprächsoptionen und dem Text bleibt so. Lediglich im Dragonborn Addon haben sie versucht, den wichtigen Figuren wieder mehr Gesprächsoptionen und Text zu geben.

Das oben von mir verlinkte Video zieht einen direkten Vergleich zwischen Morrowind - Oblivion - Skyrim. Da wird auch das angesprochen. Und auch das mit den Questmarkern. Lohnt vielleicht, sich das mal anzugucken.
« Letzte Änderung: 09.09.2014, 22:04 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  09.09.2014, 22:03
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Das verlinkte Video habe ich mir schon letztes Jahr angeschaut und dachte damals, der Mann übertreibt, so schlimm kann es ja nicht sein. Aber mittlerweile vermute ich: es ist noch schlimmer.
Ins Besondere das mit Arvel regt mich auf; man tritt ihm gegenüber, und das Spiel befiehlt einem in großen Lettern: Erschlage ihn! - Das ist ein Witz, oder? Das kann man in einem RPG doch nicht machen, schon gar nicht in einem TES-Teil. Da fühl ich mich ja wie ein Baby, dem man die Hand leiten muss.

Fehlen nur noch die dicken Ausrufezeichen über den Köpfen der Questgeber ...

.
« Letzte Änderung: 09.09.2014, 22:12 von Kallmorgen »
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  09.09.2014, 22:10
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Ins Besondere das mit Arvel regt mich auf; man tritt ihm gegenüber, und das Spiel befiehlt einem in großen Lettern: Erschlage ihn! - Das ist ein Witz, oder?

An so etwas kann ich mich nicht erinnern. Skyrim blendet keine Questaufgaben über Figuren ein. Bist du sicher, dass das nicht vielleicht ein Bug ist?
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  09.09.2014, 22:27
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Wenn man mit Arvel spricht erfährt man, dass er diese Klaue hat und dann kommt, in Skyrim typischer Manier dieser Lauftext der die nächste Queststage ankündigt und da steht halt: "Erschlage Arvel"... während man ihn anschaut. Das ist dann schon sehr lächerlich.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
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  10.09.2014, 00:16
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Wie wäre es, einfach zu akzeptieren, das es heute keine RPGs mehr gibt wie früher, und nur noch mindestens 10 Jahre alter Spiele zu spielen? Aus der Zeit, als Gewinn noch nicht die einzige Triebfeder der Spielehersteller war.
  10.09.2014, 07:59
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@Grom: Nein, denn wenn wir einfach schweigen und akzeptieren, dann wird TES endgültig vor die Hunde gehen!
Nur wenn wir etwas sagen und die Entwickler merken, dass sie Kunden verlieren, wenn sie so weiter machen, dann bekommen wir vielleicht ein TES VI, dass unseren Ansprüchen genügt.
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  10.09.2014, 08:12
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Glaubst du was du da schreibst? Die Diskussion gab es hier schon 100 Mal, aber von mir aus gerne noch mal. Bethesda scheißt auf Enthusiasten. Wenn auf 9 Casual Gamer 1 Enthusiast kommt, glaubst du wirklich die interessiert was der möchte? Es geht nur noch um Geld, nicht darum ein schönes Spiel zu machen. Die Zeiten sind entgültig vorbei. Du kannst dir die Finger wund tippen, sogar TES 6 boykottieren, es nützt dir nichts. Weil Bethesda in der gleichen Zeit tausendfach Zuspruch einfacher Gemüter bekommt.
  10.09.2014, 08:23
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Und nachdem es so Sachen gibt, wie SureAi oder "Skywind" und "Skyblivion" wird sich erst recht wenig daran ändern. Insofern scheißt Bethesda nicht auf Enthusiasten, sonst hätten sie nicht das CK veröffentlicht. Allerdings versuchen sie daraus einfach eine Menge Geld zu ziehen(bspw. die DLCs zu Skyrim)
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  10.09.2014, 11:37
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Dann bin ich zum Ödsturzhügelgrab, habe dort alles weggekloppt. Gerade mal zwei Heiltränke verbraucht. Sieht so aus, als müsste ich den Schwierigkeitsregler ganz nach rechts ziehen, sonst wirds öde im Ödsturzhügelgrab.
Nunja, was hast du denn von dem (theoretisch) ersten Dungeon im Spiel erwartet?
Da werden einem frischen Charakter, der noch keine Fertigkeiten sonderlich hoch hat, die wichtigsten Dungeon-Mechaniken beigebracht ("Rätsel", Fallen, Gegner, "versteckte" Schalter, Wortwand, Endkampf). Morrowind und Oblivion waren anfangs auch einfach und Skyrim will kein Dark Souls sein. ;)
Mit dem Schwierigkeitsregler solltest du vorsichtig sein. Wie gesagt, Skyrim ist kein Dark Souls, in Skyrim sollen viele Gegner gar keine Herausforderung sein, sondern Kanonenfutter, damit einem der Spielercharakter entsprechend mächtig vorkommt (er ist halt kein gewöhnlicher Söldner/Bandit) - dafür sind einige andere Gegner echt hart. Selbst mit der besten Rüstung die ich bekommen kann darf ich den Schwierigkeitsregler nicht ganz aufdrehen, weil die Gefahr besteht, dann von einigen "geonehittet" zu werden. :ugly:

Und ehrlich gesagt habe ich da kein Problem mit. In Morrowind bin ich durch die ersten Dungeons auch quasi ohne Herausforderung durchgelaufen und konnte erst mal die Welt kennen lernen - von den Wegen, die mit Klippenläuferleichen gepflastert waren, ganz zu schweigen, da braucht man auch keinen Heiltrank für...

Was mich dort aber echt schockiert hat: bei Arvel wird in großer Schrift über seinem Haupte angezeigt, dass ich ihn erschlagen soll.
In der Tat, das ist mir auch aufgefallen. War aber auch die einzige Stelle im Spiel die mir in Hinsicht Questanzeige negativ aufgefallen (bzw. im Gedächtnis geblieben) ist, weil zu dem Zeitpunkt gar nicht klar war, warum man den töten sollte. Erst nachdem man ihn befreit hat, werden seine Motive klar, aber die Anzeige kam schon, während er noch im Netz hang und darum gebeten hat, befreit zu werden. :|

Und im Allgemeinen: bleibt das weiterhin so, dass die NPCs kaum Gesprächsoptionen haben und so gut wie keinen Text?
Jein. Unwichtige NPCs haben nicht viel zu sagen - hätte wohl auch zu viel Geld gekostet um entsprechende Mengen in allen möglichen Sprachen zu vertonen.
Wichtige NPCs jedoch haben durchaus eine Menge zu erzählen, und in den DLCs kommen Begleiter hinzu, die einem Romane erzählen - nebenher, ohne dass der Spielfluss unterbrochen wird, und kontext-sensitiv, also abhängig vom Ort, wo man sich befindet.


Meine Güte, ich hatte ja bislang alle Berichte, die von der übermäßigen Vereinfachung Skyrims schrieben, für übertrieben gehalten.
Halte ich immer noch. Zumindest die meisten Berichte. Selbst bei dem bereits verlinkten Video gibt es einige Punkte, denen ich widersprechen muss, und nur als kleines Beispiel, damit die Diskussion nicht zu weit ausufert:
Einige NPCs (die wichtigeren) können nicht mehr sterben - weit mehr als es in Oblivion noch der Fall war, von Morrowind ganz zu schweigen (wobei in Skyrim auch sehr viel mehr NPCs in die Hauptquests verwickelt sind als in Oblivion). In dem Video werden Casual-Gamer und die sogenannte Vereinfachung dafür verantwortlich gemacht. Ist das so? Das sehe ich nämlich anders. Skyrim ist sehr viel dynamischer als seine Vorgänger. NPCs können ohne das Zutun des Spielers sterben, manchmal sogar ohne dass er es mitbekommt. Wenn dadurch Quests nicht mehr erfüllbar sind hat das nichts mehr mit spielerischer Freiheit oder Konsequenzen zu tun, es wäre einfach mies und führt zu Frust. Und selbst das "Aggro-System" (NPCs gehen erst zu Boden bevor sie sterben, feindliche NPCs lassen von diesem ab wenn sie andere Ziele haben) hilft da nicht weiter, wenn der Schaden zu groß ist oder keine anderen Ziele verfügbar sind. Bei gewissen Events musste ich einen Spielstand 3x neu laden, weil ich in Weißlauf überfallen wurde und die Gegner dabei NPCs getötet haben und ich das nicht wollte, auch wenn die unwichtig waren.

In meinen Augen ist das keine Vereinfachung, sondern eine Konsequenz der Weiterentwicklung. Ein statisches Skyrim, wo wirklich alles in Spielerhand liegt (wie schon bei Morrowind) wäre (mir) auch viel zu langweilig und sicherlich bei weitem nicht so erfolgreich gewesen, aber da hätte man den NPC-Schutz nicht mehr wirklich gebraucht.

Skyrim ist für mich mit den DLCs zum besten Teil der TES Reihe geworden. Sicher, die Sache mit den Fraktionen in Morrowind und dem Umfang der Questreihen ist bisher ungeschlagen, aber trotzdem kann ich kein Morrowind mehr spielen. Wenn ich mal wieder Lust darauf habe spiele ich meistens 20-30 Minuten ehe es mir wieder reicht, weil es mir zu langweilig geworden ist. Nahkampf z.B. besteht von level 1 an bis zum maximalen Level auf "Gegner zielen, Angriffstaste drücken". In Skyrim gibt es aktives Blocken, Kontern, Schildschläge, Entwaffenen (mit dem entsprechenden Talent auf die Waffenhand des Gegners zielen), Gegner umrennen (Schildsprint), Rundumschläge, Sprintangriffe, Lähmungsangriffe und die Drachenschreie, und vermutlich habe ich noch Techniken vergessen.
Das Magiesystem in Morrowind ist umfangreicher als das in Skyrim, trotzdem macht es mehr Spaß dem Gegner in Skyrim Feuerbällte um die Ohren zu hauen und Gegner als untote Diener wiederzubeleben als in Morrowind einen <Schadenseffekt auf Ziel> oder <beschwöre Zombie> zu wirken.

Bei Morrowind ist es der Umfang und die Tiefe der Spielwelt, die Spaß macht.
Bei Skyrim ist es das Gameplay und die Atmosphäre.

Wenn du dich auf das Spiel nicht einlassen kannst, dann kannst du auch nicht wirklich Spaß damit haben. :|

Wie wäre es, einfach zu akzeptieren, das es heute keine RPGs mehr gibt wie früher, und nur noch mindestens 10 Jahre alter Spiele zu spielen? Aus der Zeit, als Gewinn noch nicht die einzige Triebfeder der Spielehersteller war.
Leider ist das Leben heutzutage teurer geworden, genauso wie die Entwicklung von Spielen, und von Enthusiasmus kann man keine Familie ernähren. Spieleentwickler müssen dafür sorgen, dass sich ihr Spiel verkauft, und je größer das Team, desto mehr müssen sie verkaufen. Es gibt auch heute noch solche Spiele wie damals (auch RPGs), wo ein kleines Entwicklerteam an einem Spiel sitzt und keine Millionen verdienen muss um davon leben zu können, so was nennt man heutzutage "indie games". ;)
« Letzte Änderung: 10.09.2014, 16:58 von Elessar »
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  10.09.2014, 16:54
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@Elessar: Naja, das mit den unsterblichen NPC's haben sie aber ganz klar vor dem Release anders angekündigt. Da hiess es, wenn ein wichtiger NPC stirbt, könne man trotzdem die Quest erledigen, weil dann ein entweder ein Verwandter des Toten oder ein anderweitiger Nachfolger seinen Part übernehmen würde. Davon war letztlich überhaupt nichts zu sehen im Spiel.

Was mich an Skyrim am meisten enttäuscht hat ist, das das ganze angekündigte Random Zeug gar nicht funktioniert. Statt dass man durch die Zufallsmissionen wie angekündigt in Dungeons geschickt wird, die man noch nicht entdeckt bzw betreten hat, wird man immer wieder in die gleichen 10 Höhlen geschickt. Obwohl es auf der Karte noch reichlich weisse Flecken gibt, soll ich andauernd den Banditenanführer vom Langen Messer (oder so ähnlich) killen. Ich hatte mir da erhofft, dass im Hintergrund abgehakt wird in welchen 50 Höhlen ich schon war, und die Random Aufträge mich zufällig an einen der noch unentdeckten Orte schicken. Stattdessen gibt es pro Gilde gefühlt 10 Zufallsmissionen, die sich dann immer wiederholen.
Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

Runden mitgespielt: 10,  Runden gewonnen: 5,  Runden verloren: 5,  Runden überlebt: 3,  von den Assassinen ermordet worden: 6,  von der Mehrheit gelyncht worden: 2, als Bürger gewonnen: 3, als Bürger verloren: 4, als Assassine gewonnen: 2, als Assassine verloren: 1
  10.09.2014, 17:34
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@Elessar: Naja, das mit den unsterblichen NPC's haben sie aber ganz klar vor dem Release anders angekündigt. Da hiess es, wenn ein wichtiger NPC stirbt, könne man trotzdem die Quest erledigen, weil dann ein entweder ein Verwandter des Toten oder ein anderweitiger Nachfolger seinen Part übernehmen würde. Davon war letztlich überhaupt nichts zu sehen im Spiel.
Ich kenne die Ankündigung, habe aber von dem "wichtig" nichts mitbekommen; das System gibt es tatsächlich im Spiel, aber nur für kleine Nebenquests, die teilweise auch zufällig erzeugt werden. Töte Beispielsweise die Wirtin in Weißlauf, dann übernimmt ein Ysolda das Gasthaus und von da an bekommt man von ihr die Gerüchte und zufällige Aufgaben. Tötet man den Händler in Flusswald, dann übernimmt seine Schwester das Geschäft.
Wobei die Auswahl da auch recht klein ist - nur NPCs mit dem Interesse an dem Geschäft übernehmen das (Ysolda z.B. erwähnt auch, dass sie eines Tages das Gasthaus kaufen möchte, die Schwester des Händlers ist nunmal seine Schwester und der Laden ist dann alles, was sie noch hat).

Wahrscheinlich haben die Spieler (und einige Stellen der Presse? Siehe dieses Video) die Ankündigung (mal wieder) "overhyped" und sich die tollsten Sachen vorgestellt, während die Entwickler aber nur gesagt haben, was auch wirklich drin ist, wobei die aber bestimmt nicht extra erwähnt haben, dass das nur bei einigen Nebenquests so ist. :sleepy:
Was mir aber noch im Gedächtnis geblieben ist, ist das mit der Wirtschaft, die man hätte beeinflussen können sollen - z.B. indem man Sägemühlen sabotiert wodurch es dann zu Pfeilmangel kommen soll oder so. Davon habe ich nix gesehen.
« Letzte Änderung: 10.09.2014, 20:13 von Elessar »
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  10.09.2014, 20:02
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Das Holz für Pfeile stammt auch nicht aus Sägemühlen.
  11.09.2014, 08:18
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Hallo Elessar,
das Ödsturzhügelgrab mag ja eines der Anfangsdungeons sein, trotzdem finde ich es fiel zu einfach. Und in Oblivion war das noch anders, selbst das Tutorial war schwieriger, allein der Goblin-Schamane hat mich beim ersten Durchgang bestimmt zwei- dreimal zu Asche verarbeitet.
Ganz zu schweigen von Morrowind. Wenn man dort die erste Höhle gleich hinter Seyda Neen betrat, hat man vielleicht noch die Banditin besiegt, der Magier hinter ihr hat einem aber auf Level 1 oder 2 keinerlei Chance gelassen.

Sicher: auch Morrowind und Oblivion wurden irgendwann ab Level 30 wirklich einfach, aber z.B. Kvatch auf Level 12 ... meine Güte, bin ich da oft draufgegangen, alle drei Sekunden musste ich in die Kirche, um mich zu heilen.

Und dass man kaum noch NPCs in Skyrim töten kann, finde ich mehr als blöde. Nicht dass ich das machen würde, ich spiele immer sehr zurückhaltend, was solche Sachen anbelangt, aber ich möchte es tun können. Schon bei Morrowind hat es mich gestört, dass die Hlaalu-Wachen respawnen; in meinem Wohnhaus gegenüber vom Hlaalu-Rat musste ich alle drei Tage zwei von ihnen ins Jenseits befördern  :lachen:

Ich sage es ungern, aber ich habe Skyrim jetzt erstmal beiseite gelegt und Gothic 3 installiert, das ich auf meiner alten Kiste auch nicht spielen konnte (ausser auf niedrig mit 15 FPS). Und ich muss sagen, die Welt hat mich sofort wieder reingezogen, bin erst um 4 Uhr morgens schlafen gegangen.

(Was ich bei Gothic 3 allerdings echt absurd finde, ist der Grafikhunger; um das Spiel auf Ultra flüssig spielen zu können, braucht man nicht die minimalen 128 MB, sondern das Zehnfache. Wie soll das überhaupt mit 128 MB funktionieren??? Niedrig mit 2 FPS???)
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  11.09.2014, 16:10
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Hallo Elessar,
das Ödsturzhügelgrab mag ja eines der Anfangsdungeons sein, trotzdem finde ich es fiel zu einfach. Und in Oblivion war das noch anders, selbst das Tutorial war schwieriger, allein der Goblin-Schamane hat mich beim ersten Durchgang bestimmt zwei- dreimal zu Asche verarbeitet.
Lustigerweise hatte ich in Oblivion auch keinerlei Probleme. Hab mich da durch das Tutorial durchgeschnetzelt wie auch durch das Tutorial in Skyrim. :p
Und wenn dir das zu einfach ist, dann hast du immer noch die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad hochzustellen.
Skyrim ist so aufgebaut, dass es mit der Zeit schwieriger wird - anders als z.B. in Morrowind, wo es einfache und schwierige Dungeons gibt, und wenn man Pech hat landet man anfangs in einem schwierigen oder schlafwandelt sich später durch einen leichten Dungeon.
In Oblivion und Skyrim skalieren die Gegner mit dem Level des Spielers, wobei Oblivion da ein wenig "unausgereift" war (später ist einfach jeder Bandit in Vulkanglas-Rüstung rumgelaufen, das war affig und ein Atmosphäre-Killer), und die Gegner in Skyrim ein Mindest- und Maximallevel haben: Einen Säbelzahntiger möchtest du in Skyrim nicht auf level 1 begegnen, Wölfe jedoch können einem spätestens ab level 5 nicht mehr gefährlich werden - wenn sie es überhaupt auf level 1 sind. :p
Und während man in Skyrim seinen Fortschritt anhand der "normalen" Gegner spürt, tauchen jedoch nach und nach gefährlichere Gegner auf.
https://www.youtube.com/watch?v=7E5xLupf34Q#t=1736
An dem Video sieht man, wie wichtig Movement und Blocken sein kann (das hat der Spieler da noch nicht wirklich raus). :ugly:

Ganz zu schweigen von Morrowind. Wenn man dort die erste Höhle gleich hinter Seyda Neen betrat, hat man vielleicht noch die Banditin besiegt, der Magier hinter ihr hat einem aber auf Level 1 oder 2 keinerlei Chance gelassen.
Hm, ich kenne da nur die Höhle mit den Sklaven, da bin ich immer reingegangen um mich ein wenig auszurüsten, bevor ich mit dem Schlickschreiter gereist bin, und hatte keine Probleme damit - aber vielleicht meinst du auch eine andere Höhle.
Und das einzig schwierige an den Dungeons, in die man von den jeweiligen Fraktionen / Quests als erstes geschickt wird, ist diese zu finden. :P

Und dass man kaum noch NPCs in Skyrim töten kann, finde ich mehr als blöde. Nicht dass ich das machen würde, ich spiele immer sehr zurückhaltend, was solche Sachen anbelangt, aber ich möchte es tun können.
Wie gesagt, das System ist zum Schutz vor Einwirkungen gedacht, die nicht vom Spieler kommen (weil man als Spieler eh keinen Grund haben sollte diese zu töten). Wenn du das unbedingt möchtest kannst du das Spiel immer noch modden. Es gibt quasi für alles Mods, auch dafür dass man NPCs töten kann. Aber dann darf man sich hinterher auch nicht beschweren, dass Quests kaputt sind, nur weil ein Drache die Stadt angegriffen und NPCs getötet hat. ;)

Man kann sich Spaß allerdings nicht erzwingen. Wenn du einfach nicht ins Spiel eintauchen kannst, weil du dich an diversen Sachen störst, dann kann man da nichts dran machen. Wobei ich glaube, dass du dir den Spaß durch solche Videos und deinen Erwartungen durch Morrowind (und Oblivion?) selber ein wenig genommen hast.
Versuch doch einfach mal, dir das Spiel in ein paar Wochen/Monaten wieder anzuschauen, und versuch dann einfach es als das Spiel zu sehen, was es ist, nicht als das, was es hätte sein können. Wäre schade ums Geld, wenn du nach wenigen Stunden schon damit abgeschlossen hast.
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  11.09.2014, 20:56
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Habe heute zum ersten mal die Mainquest von Skyrim beendet, und das obwohl ich mir das Spiel schon am 12.11.11 gekauft habe.
Sie war grauenhaft schlecht, wie diese ganze Dovahkin Story, aber wenigstens habe ich sie jetzt erledigt und sie geht mir nicht mehr auf den Sack...
Zeit die Dawnguard Reihe weiterzuspielen, denn die ist gut.

Skyrim ist einfach ein Hack'n'slay und wenn die Inszenierung kacke ist (Nach 2 Quests kann man die Mainquest vorhersagen), ist der Rest auch so.
Noch dazu kommt, dass das Spiel, wie in den letzten Posts in diesem Thread beschrieben, krass stupide ist. Damit muss man sich leider abfinden.

Mittlerweile bereue ich stark, den Charakter auf 2 Einhandwaffen geskillt zu haben, denn die Vorgehensweise im ständigen Kampfgeschehen besteht darin, eine Taste gedrückt zu halten und bei niedriger Lebensenergie ins Menu zu gehen um ein paar Tränke zu schlucken.
Ich denke Magie wäre hier eine schöne und komplexere Alternative gewesen, denn dann wären wenigstens die Kämpfe interessanter. Aber mit Level 30 nochmal eine Neuausrichtung?
Vielleicht werde ich mit dem aktuellen Charakter die Dawnguard Questreihe zu Ende spielen und dann einen Magier beginnen und mit dem nach Solstheim segeln und die Dunkle Bruderschaft und den Bürgerkrieg erledigen. Aber dann würden mir wieder die ganzen Quests die ich ja schon gemacht habe wieder aufgeschwätzt...

Die größte Herausforderung bei Skyrim ist es, die vielen schlechten Seiten zu ignorieren oder akzeptieren und die guten zu genießen. :huh:
peace of mind lies hidden deep within
  11.09.2014, 23:32
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Mittlerweile bereue ich stark, den Charakter auf 2 Einhandwaffen geskillt zu haben, denn die Vorgehensweise im ständigen Kampfgeschehen besteht darin, eine Taste gedrückt zu halten und bei niedriger Lebensenergie ins Menu zu gehen um ein paar Tränke zu schlucken.
Ich denke Magie wäre hier eine schöne und komplexere Alternative gewesen, denn dann wären wenigstens die Kämpfe interessanter.
Für Nahkampf kann ich Schwert + Schild oder Zweihandwaffe + Blocken empfehlen. Durch die Talente entsteht ein schön dynamischer Kampf, wo man viel besser ausweichen, Gegner entwaffnen oder Positionen ausnutzen kann - vor allem durch das Talent, dass einen in Zeitlupe versetzt, wenn man dabei ist, einen schweren Angriff zu blocken (mit Schild oder Zweihandwaffe). Gegen nicht-Magier und nicht-Drachen schaffe ich es mit meinem Nahkämpfer meistens, kaum getroffen zu werden, sodass gegen die leichten Angriffe eine Gesundheits-Regenerations-Verzauberung auf der Rüstung ausreicht, um keine Heiltränke schlucken zu müssen. :)
Muss nur wirklich aufpassen, von schweren Angriffen nicht getroffen zu werden - und Magier müssen halt schnell mit Sprint-Angriffen und Schreien ausgeschaltet werden, sonst bin ich schneller tot als ich Heiltränke nehmen kann. :P

Wer eher der Nahkämpfer ist, sollte das auf jeden Fall mal ausprobieren. :)

Magier hatte ich früher am meisten gespielt, doch die ewige Manatrank-Schluckerei ging mir auf die nerven, und wenn man so weit ist seine Rüstung mit 100% "Magickakostenreduzierung" zu verzaubern, dann wird es schnell eintönig. Als Magier hatte ich ich am meisten Spaß, als ich ihn mit Illusion gespielt habe: Gegner gegeneinander aufhetzen und sich verstecken (hab mir extra dafür den Zauber "Andere verblassen" ercheated, um Begleiter unsichtbar machen zu können - normal kaufen kann man den leider nicht), übrig gebliebene Gegner mit beschworenen Waffen erdolchen und wenn sie zu stark für einen Onehit waren schnell unsichtbar machen/beruhigen und einen erneuten Versuch wagen kann sehr viel Spaß machen. :D
Um ehrlich zu sein ist das sogar mein Lieblings-Spielstil geworden. Gegner - und manchmal auch neutrale NPCs - zu manipulieren macht echt Spaß, und die Kämpfe mit Drachen sind damit unglaublich herausfordernd, atmosphärisch (sind eben gefährliche Drachen, da passt es ganz gut wenn mein Charakter die nicht einfach zu Tode prügeln kann) und spannend. ;)
« Letzte Änderung: 12.09.2014, 02:01 von Elessar »
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  12.09.2014, 01:53
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@Kallmorgen: Na ja, wo du jetzt schon mit Oblivion vergleichst:
Ich habe Oblivion auch gespielt und hatte da genauso wenig Schwierigkeiten wie in Skyrim. Wo ich mich in Skyrim durch Banditen geschnetzelt habe, konnte ich das auch in Oblivion. Und wenn mal ein Team aus 3 Magiern, die alle was beschwört haben, in Oblivion zu stark war, dann habe ich die Situation auch mal in Skyrim erlebt. Das Skyrim wirklich leichter als Oblivion sein soll, kann ich nicht sagen. Vielleicht gegen Ende mehr, aber der Sinn eines RPGs ist ja die spürbare Entwicklung und die war in Oblivion grottenschlecht. Trotzdem spiele ich Skyrim immer auf Experte oder Meister, aber das liegt nicht daran, dass es zu leicht ist. Dadurch musste ich auch manchmal hunderte Male neuladen, weil mich irgendwo welche Banditenfreaks jedes mal aufs Neue geonehittet haben, und das waren nicht mal die Endbosse. Aber die Härte ist mein persönlicher Geschmack. In meinen ersten Spielstunden wurde ich auch auf Adept gefordert.
Und das die wichtigen NPCs bzw. mehr als in Oblivion nicht sterben können, liegt an der Dynamik, wie Elessar schon richtig beschrieben hat. In der Außenwelt wird alles gleichzeitig berechnet, und da kann es schon mal vorkommen,  dass irgendein random encounter, also ein Zufallsereignis wie ein Drachen- Vampir- Bär- oder wasweissichangriff auf eine Stadt läuft, ohne das man sich selber in dieser befindet. Keine Ahnung ob es sowas gibt, aber ich hab einen Angriff ausser vielleicht die der Morgenröte, die aber nicht so stark waren und nicht so viele gleichzeitig attackieren konnten wie Drachen,  in Oblivion nicht erlebt. Und die finden ja auch nur statt, wenn man sich in unmittelbarer Nähe befindet. Beth wollte schlicht und ergreifend verhindern, dass irgendwer stirbt, ohne das man es mitkriegt oder verhindern kann. Oder würde es dir gefallen, wenn du zum ersten Mal nach Falkenring (kein eigenständiger Ladebereich wie Einsamkeit) kommst, und ALLE Einwohner tot auf dem Boden liegen und damit auch die potentiellen Quests nicht mehr gegeben werden können?

Für Rechtschreib- sowie Grammatik- und Zeichensetzungsfehler haftet meine Autokorrektur *hust*
  12.09.2014, 10:00
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In Falkenring werden trotzdem NPCs mit Quests von Drachen und Vampiren erledigt, wenn man Pech hat. Falkenring ist ein schlechtes Beispiel.

Was die Schwierigkeit angeht, muss ich Elessar aber recht geben. Schwere Gegner finde ich auch auf Lvl 39 noch. Hab grad erst zum ersten Mal Bekanntschaft mit 3 Werbären gemacht. Trotz legendärer Drachenrüstung, sterbe ich schnell mal, wenn ich nicht aufpasse. 

Und in Oblivion waren die Kämpfe auch nicht schwer, sondern die Steuerung mies. In Morrowind war es einfach so, dass man auf niedrigem Level einfach nur 1 mal getroffen hat, bei 10 Versuchen. Was eher nervig statt herausfordernd war. (die Ratte tötet dich zwar bei 7 Versuchen, du musst aber trotzdem immer wieder neuladen und versuchen das Biest mit Glück zu treffen, weil du sonst nie besser treffen kannst) Sobald man mal soweit die Waffenfertigkeit gelevelt hatte, dass man auch getroffen hat, war es dann zu leicht.
Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

Runden mitgespielt: 10,  Runden gewonnen: 5,  Runden verloren: 5,  Runden überlebt: 3,  von den Assassinen ermordet worden: 6,  von der Mehrheit gelyncht worden: 2, als Bürger gewonnen: 3, als Bürger verloren: 4, als Assassine gewonnen: 2, als Assassine verloren: 1
  12.09.2014, 13:22
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In Morrowind war es einfach so, dass man auf niedrigem Level einfach nur 1 mal getroffen hat, bei 10 Versuchen.
Stimmt ja, vielleicht kam es mir deshalb nicht so "herausfordernd" vor: Meistens hab ich irgendwelche magiebegabten Klassen gespielt, und deren Zauber waren schwach genug, um eine annähernd 100% Erfolgschance zu haben...
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  12.09.2014, 23:39
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