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Thema: Steam *premium* Workshop, bezahlbare Mods  (Gelesen 2688 mal)

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Guten Tag!

Vor ein paar Tagen hat Valve, die Firma hinter Steam, Moddern es möglich gemacht Mods in ihrem Workshop zu verkaufen. Der Workshop ist Steams Plattform, auf der Mods hoch und runtergeladen werden können.

So, mich interresiert eure Meinugn in folgenden Aspekten:

1. Wie findet ihr es generell, Modder mit Geld zu unterstüzen? Sind freiwillige Spenden okay? Wie steht ihr zu diesen "mini-DLCs" auf Steam?

2. Was haltet von der Geldaufteilung? 75 % des Erlöses gehen an Steam und Bethesda, 25% an den Modder. Außerdem gibt es die Einschränkung, dass der Modder erst Geld bekommt, nachdem sein Mod einen Erlös von mindestens 100 Euro gebracht hat.

3. Wieviel könnt ihr zu den rechtlichen Aspekten sagen? (Hier kenne ich mich garnicht aus) Soweit ich gehört habe soll es da Probleme geben, zb: Inwieweit muss der Modder support gewährleisten?


Hier noch ein meiner Meinung nach ziemlich Interresantes Video von "Sirius" zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=houbhV7-Ubc
Quelle ist steam.com, und das oben verlinkte Video.
Ich tanze gerade das Fischstäbchen- ein äusserst schmackhafter Gemütszustand.
  26.04.2015, 14:37
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1. Große Projekte wie Enderal, Wyrmstooth, Falskaar und andere diverse Questmods verdienen den Donation-Button. Da werden DLC-Gebiete gebaut und oft eine Story gespannt, die noch vertont wurde (!). So viel Arbeit, gerade weil sie freiwillig und und auf kostenloser Basis ist, verdient Anerkennung und auch die Donations. Selbstverständlich hat man als Schüler nicht immer die Möglichkeit DAS große Geld zu spenden, aber jedes bisschen zählt und das ich damals für Nehrim etwas gespendet habe, bereue ich nie. Meiner Meinung nach gehören die Möglichkeit zu spenden, um einen Modder zu unterstützen, immer dazu. Was da einfach hin und wieder geschaffen wird, verdient es auch.

2. Es ist unfair. Wie viel Leistung geben Steam und  Bethesda für den Mod? (Okay, Bethesda hat uns die Engine gegeben und so weiter und so fort aber sie haben nicht das Mod an sich gemacht) Andersherum fände ich es logischer. 25% an  Steam und  Bethesda und 75% an die guten Modder, deren Arbeit es auch verdient hat. Die Einschränkung mit den 100 Euro ist ja auch Banane, da es wieder ein Gewinn für Steam und  Bethesda ist und nicht den Modder. Meist darf der sich auch noch die Kritik anhören, wieso die Mod nun kostenpflichtig ist (Wie die Leute von SkyUI, die die neuste Version jetzt auf Steam bringen werden. Da gibts ein gehate im Nexus Forum!) Einige Kritiker bezeichnen diesen kostenpflichtigen Content im Steamshop auch als das Ende des Moddens...Ob sich das bewahrheitet ist eine andere Sache.

3. Habe dazu einen sehr interessanten Blogeintrag von Nexus gelesen. Wer Englisch lesen kann, kann ich den Artikel nur empfehlen -> Blogeintrag, wie Nexus zu Steam steht

Übrigens danke für das Eröffnen des Therads. Ist grad ein tolles Thema zu diskutieren :D
Barrelphobie--> Backphobie
  26.04.2015, 14:59
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Ich kanns schon nicht mehr hören ... Ich werde hier einfach mal meinen Post drüben bei Scharesoft zu dem Thema kopieren, der meinen Standpunkt zu dieser Geschichte repräsentiert.

Zitat von: Arukai
Diese Paid-Mods-Aktion wird auf lange Sicht ohnehin nur Probleme aufwerfen. Der Austausch von Modderressourcen war vorher kein Problem, natürlich, hat ja auch niemand dran verdient. Jetzt ist aber Geld im Spiel - dann will natürlich jeder, der auch nur ansatzweise irgendwie was zur Mod beigetragen hat, was vom Kuchen ab. Und wenns auch nur eine HD-Textur für einen Löffel war. Das wird Zerwürfnisse in der Community hervorrufen, die ersten Mods mussten ja schon aus dem Programm genommen werden, weil Ressourcen anderer Ersteller genutzt wurden, die mit der monetarisierung ihrer Arbeit nicht einverstanden waren.
Und wie sieht das auf der rechtlichen Seite aus? Vorher hat man ja stets auf eigene Gefahr sein Spiel gemoddet - wenns dann zu CTDs führte oder Savegames zerschossen hatte, war das so. Aber auch hier ist jetzt Geld mit von der Partie. Wenn ich für eine Mod bezahlen muss, findet ein Handel statt und als Käufer habe ich ein Recht auf eine gewisse Qualität und eine möglichst fehlerfreie Mod. Natürlich, man kann sein Geld binnen 24h zurückverlangen, aber besonders in einem Spiel wie Skyrim ist das lächerlich kurz. Viele Probleme, die Mods verursachen, fallen einem meistens erst nach mehreren dutzenden Spielstunden auf - dann hab ich aber schon geblecht und mein Rückaberecht ist ausgelaufen. Ich würde mir über den Tisch gezogen vorkommen.
Und ist der Modder nun zum Support gezwungen, wenn seine Mod Fehler verursacht? Vorher natürlich nicht, aber wie gesagt, die User bezahlen nun Geld für die Mods. Wenn da trotzdem noch die "Mod at your own risk"-Regelung gilt, ist das für mich noch ein Grund, von Paid-Mods Abstand zu halten.

Der Gipfel dieser Geschichte ist meiner Ansicht nach aber der Split. 25/75 ... wenn ich ein Modder wäre, würde ich mich darauf nicht einlassen. Valve und Beth kassieren dabei quasi fürs Nichtstun ab, und ich - der die Mod letztendlich kreiert und da Stunden, Tage oder Wochen an Arbeit reingesteckt hat, wird einem Viertel der Erträge abgespeist. Niemand würde sich bewusst so übers Ohr hauen lassen.

Aber was mich am meisten stört - durch diese Monetarisierung hat das nichts mehr mit Modden zu tun. Das Modding war in meinen Augen stets "von der Community, für die Community". Aber so sind das nun 3rd-Party-DLCs und sowas unterstütze ich nicht.

Das ist mein Standpunkt zu der Geschichte, und auch alles, was ich zum Thema zu sagen habe.

Das Thema steht mir mittlerweile schon zum Halse raus. Die zugrundeliegende Idee in allen Ehren - Modder für ihre tüchtige Arbeit zu entlohnen, daran ist nix falsch. Aber das aktuelle System ist einfach unterirdisch und kann so nicht bestehen bleiben. Besonders die nicht geklärten Rechtsfragen sind ein Ding der Unmöglichkeit.
I've been playing MMOs for a long time. And if theres one thing I learned, it's that lions do not concern themselves with the opinions of sheep.
Just take that little voice in your head that tells you to be tactful and understanding - and shoot it. Shoot it in the god damn face.
~Kirito~
  26.04.2015, 18:43
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1. Modder finanziell zu unterstützen ist völlig ok. Aber das sollte freiwillig sein, als Spende. Ich werde in 1000 Jahren keinen Mod kaufen. Einzige Ausnahme wären Mods, die an sich ein eigenes Spiel, und ihr Geld wert sind, wie Enderal. Aber Mods wie SkyUI? Ich habe schon das Spiel gekauft, und soll für ein benutzbares UI nochmal Geld ausgeben? Vor allem gibt es SkyUI schon lange.

2. Die Modder können froh sein, das sie überhaupt so viel kriegen. Wer darauf rein fällt verdient keinen Cent. Valve und Bethesda haben sich nur eine neue Methode ausgedacht, Idioten die Taschen zu leeren. Das der Mod mindestens 100 € abwerfe muss finde ich gut, sonst verlangt jeder Depp Kohle für seinen Scheißdreckmod.

3. Man darf gespannt sein, wann der erste Modder verknackt wird, weil er zu viel Geld damit verdient, und kein Gewerbe angemeldet hat.

4. Ich sehe da ein technisches Problem. Wie soll der Kopierschutz aussehen? Wird es überhaupt einen geben? Werden alte Versionen von Mods die plötzlich konstenpflichtig sind auch kostenpflichtig?
  26.04.2015, 18:53
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Der Steam-Workshop ist für die Modding Community vollkommen irrelevant. Nicht nur, was Skyrim angeht.

Die meisten guten Mods kriegt man überhaupt nicht über Steam Workshop, oder nur noch in alten, nicht mehr gepflegten Versionen, weil die Modder wieder dazu übergehen, Nexusmods oder andere vergleichbare Sites zu nutzen.

Für Skyrim ist die Kombination Nexusmods + Mod Organizer die einzig sinnvolle Alternative, wenn man ernsthaft und ohne Hickhack modden will. Das einzige Mod, das ich jemals über Steam bezogen habe, war SkyUI. Im Skyrim Workshop findet man ansonsten nur Müll, und die Integration in den Launcher ist ein Alptraum.

Was das Abkassieren angeht: Versuchen kann man alles. Meiner Meinung nach wird die Nummer ganz schnell wieder aufgegeben, weil niemand, aber wirklich niemand, den ich kenne, so dumm ist, Geld für ein Mod auszugeben.

Mods leben davon, dass sie kostenloser User-Content sind. Sobald das nicht mehr der Fall ist, weil jemand Geld dafür will, handelt es sich um ein DLC. Selbst die Hersteller-DLCs kauft nur ein kleiner Bruchteil der Spieler, weswegen sich das ganze für den Hersteller kaum lohnt.

Rein rechtlich ist die ganze Sache auch eher fragwürdig, denn die meisten Mods nutzen fast ausschließlich den Content des Vanilla Games, und der ist bereits bezahlt. Ich weiß nicht, wie Bethesda / Zenimax zu dieser Entwicklung steht, aber ich denke, vielen Firmen dürfte es nicht gefallen, wenn Spieler mit dem von der Firma erstellten Content Geld verdienen.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  26.04.2015, 19:23
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Der Steam-Workshop ist für die Modding Community vollkommen irrelevant. Nicht nur, was Skyrim angeht.

Die meisten guten Mods kriegt man überhaupt nicht über Steam Workshop, oder nur noch in alten, nicht mehr gepflegten Versionen, weil die Modder wieder dazu übergehen, Nexusmods oder andere vergleichbare Sites zu nutzen.

Ich fürchte aber genau das wird sich nun in Zukunft ändern. Developern ist hiermit gerade eine Möglichkeit eröffnet worden, quasi ohne eigens Zutun Geld abzugreifen. Ergo werden viel mehr Spiele in Zukunft Modding-Möglichkeiten haben. Das ist erstmal gut.
Damit sie davon profitieren können, müssen die Mods aber über Steam laufen. Ergo erwarte ich, dass in absehbarer Zeit viele Spiele exklusiven Steam-Mod-Support haben werden und Seiten wie Nexus etc. mittels digitaler Signaturen oder was weiß ich sperren.

Und zu den 75% Schwund bei den Einnahmen für Modder: Dass das frech hoch drei ist, darüber müssen wir nicht reden. Daran ist aber in diesem Fall nicht Steam schuld. Die nehmen nur ihre Standard-Gebühr für Microtransaktionen wie bei den Tauschkarten etc. auch. Den Rest lassen sie aber die Entwickler frei einstellen. In diesem Fall nimmt sich also Bethesda gute 60-70% vom Kuchen.
Und @Grom mit "Die 100€ Hürde hilft gegen Billig-Mods": Wenn du ne Skyrim-Mod für 1€ reinstellst, musst du die 400x verticken, bis du das erste mal Geld siehst. Wenn du sie jetzt im Laufe ihrer Existenz 799x verkaufst, schenkst du Valve/Bethesda damit im Zweifel 99,75€, weil die diese Hürde ja nicht nur *einmal* überwinden musst, sondern vor jeder Überweisung an dich. Was glaubst du, was die damit an "Gewinn" machen, weil sie das Geld nach ihrer Regel einfach niemals auszuahlen müssen?
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes. - Marie von Ebner-Eschenbach
  26.04.2015, 20:19
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Ich meine damit, das es sich nicht lohnt, Mods die sich nicht zu spielen lohnen für Geld einzustellen.

Das das Modell, Mods zu verkaufen bei Publishern auf offene Ohren trifft sieht man auch bei ARMA 3. Und da ist es wie bei Skyrim: Im Workshop gibt es nur Schrott und alte Versionen. Die Frage ist wie Sinon sagt, wie lange dauert es, bis Mods Steam-Exklusiv werden.
  26.04.2015, 23:08
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Besonders interessant wird die Frage, wenn Mods Content aus anderen, noch nicht kostenpflichtigen Mods verwenden. Bin gespannt, was es da für Ansätze gibt, denn der Modder (der sicher ursprünglich nachgefragt hatte), greift ja nicht nur auf die Inhalte des Originalspiels zurück (wofür sich Beth ja nun bezahlen lässt) sondern auch auf die Arbeit anderer, die vielleicht gar nicht auf die Bezahlschiene aufspringen möchten.

Und Fadomai sagte: „Wenn Nirni ihre Kinder trägt, dann nimm eines davon und verwandle es.
Mach die schnellsten, klügsten und schönsten menschenähnlichen Wesen aus ihm und nenne sie Khajiit.“
  27.04.2015, 11:29
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Die Antwort ist eigentlich klar. Stimmt der Originalautor der kommerziellen Verwendung nicht zu, darf dessen Content nicht verwendet werden.


Gibt es denn Informationen bezüglich Kopierschutz und was aus alten Versionen jetzt kostenpflichtiger Mods wird?
  27.04.2015, 12:11
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@ Grom
Die alten Versionen (So wie bei SkyUI) bleiben auf Nexus erhalten. Aber das ist jedem Modder freigestellt, soweit ich das verstanden habe. Einige nehmen diese auch raus, andere lassen sie für die Fans bleiben. Die Updates werden dann künftig auf dem Steamshop sein...Das Gehate darf man sich dann später sowieso anhören.
Barrelphobie--> Backphobie
  27.04.2015, 14:58
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Ich fürchte aber genau das wird sich nun in Zukunft ändern. Developern ist hiermit gerade eine Möglichkeit eröffnet worden, quasi ohne eigens Zutun Geld abzugreifen. Ergo werden viel mehr Spiele in Zukunft Modding-Möglichkeiten haben. Das ist erstmal gut.
Damit sie davon profitieren können, müssen die Mods aber über Steam laufen. Ergo erwarte ich, dass in absehbarer Zeit viele Spiele exklusiven Steam-Mod-Support haben werden und Seiten wie Nexus etc. mittels digitaler Signaturen oder was weiß ich sperren.

Die Prognose klingt in sich Schlüssig, hat aber einen Makel: Sie setzt voraus, dass das System "Mods für Geld" funktioniert, das heißt von der Spieler-Community angenommen wird. Und das sehe ich einfach nicht. Es gab unzählige Versuche unzähliger Studios, mit DLCs und Mods zusätzliches Geld abzugreifen, und selbst bei den ganz großen DLCs ist nicht klar, ob und wie sich das für die Firmen lohnt. Kaum einer hat sich damals alle Fallout 3 / Fallout New Vegas DLCs gekauft, oder alle von Oblivion. Daran, dass diese Dinger dann mit der nächsten GOTY verramscht werden, erkennt man schon, dass die Studios versuchen, auf diesem Wege den Aufwand wieder einzufahren. Und das sind immerhin Vollversionen vom Hersteller, kein Bastelkram aus dem Kinderzimmer.

Ehrlich gesagt, verstehe ich die ganze Aufregung um diese Bezahl-Option nicht so wirklich. Denn ja, es ist wirklich nur eine Option. Wenn der SkyUI Entwickler der Meinung ist, mit seinem Krempel das ganz große Geld verdienen zu wollen, dann bietet ihm Steam jetzt die Chance dazu. Das zwingt niemanden mit vorgehaltener Waffe, seinen Kram zu kaufen. Und wenn die Idee wirklich gut ist, wird es früher oder später Modder geben, die eine freie Alternative erstellen, denn die Tools dazu sind frei.

In dieser Hinsicht sind sich die Modding-Welt und die freie Software-Welt recht ähnlich. Die kreative Dynamik entsteht, weil es kostenlos ist und jeder das Werk eines anderen weiterverwenden kann (mit Genehmigung, versteht sich). Deshalb ist die Open-Source-Bewegung stärker als die Summe ihrer Einzelteile, genau wie die Modding-Communities. Kein Bezahl-System dieser Welt kann da etwas vergleichbares bieten. Denn sobald Geld im Spiel ist, gibt es Verträge, Deadlines, Regress-Ansprüche, Streitereien und Frust.

Das Risiko, dass Modding-Tools jetzt einem geschlossenen "third-party-SDK" weichen werden, sehe ich nicht. Aus oben genanntem Grund. Eine geschlossene Gruppe von Drittanbietern kann niemals eine Modding-Community ersetzen. Und ohne eine lebendige Modding-Community gibt es kein Interesse der Spieler an Mods.

Modding gab es schon, bevor es offiziell von den Spiele-Herstellern unterstützt wurde. Modder fragen da nicht lange. Die machen einfach. Selbst wenn zukünftige Bethesda-Titel plötzlich ohne frei verfügbaren Editor kämen, würden findige Leute schnell eine Lösung finden und etwas eigenes programmieren. ENB hackt sich zum Beispiel einfach in Microsofts Direct3D 9 Funktionen rein. Dagegen kann kein Spielehersteller etwas tun.

Ich sehe das ganz entspannt. Der Steam Workshop konnte sich nie als echte Alternative zu Seiten wie Nexus etablieren. Und mit dieser Aktion, schätze ich, hat er sich endgültig ins Abseits katapultiert.
« Letzte Änderung: 28.04.2015, 00:55 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  28.04.2015, 00:27
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Ich glaube nicht, dass sich dieses Modell für Mods bezahlen zu müssen langfristig so durchsetzen wird. Denn ganz ehrlich: Ich würde nicht so ohne weiteres für eine Mod zahlen, ausser vielleicht wenn es wirklich so etwas Großes ist wie z.B. Enderal (als freiwillige Spende, sowas mache ich gerne, weil die Modder da ja auch echt Arbeit reinstecken und ich das unterstützen will. Aber eben auf freiwilliger Basis, schon weil nicht jeder gleich viel zahlen will/kann). Aber vorher Geld abdrücken für eine kleine Mod, die dann womöglich nicht mal richtig funktioniert (und seis nur, weil sie sich mit einer anderen nicht verträgt), was ich womöglich leider erst zu spät merke? :poeh: Nö, ganz sicher nicht. Mal abgesehen davon, dass es ja auch wirklich sehr viele kostenlose Mods gibt, die echt super sind. Warum sollte ich da also extra Geld ausgeben, von dem der Modder dann auch noch gerade mal 25% sieht? (Wenn er Glück hat. Wobei das ja schon mal jeder Modder selber wissen muss, ob er so einen Deal eingeht). Das macht so gar keinen Sinn und ich bezweifle irgendwie, dass so wahnsinnig viele andere Leute gewillt sind, für die Mods Geld auszugeben, weshalb das ziemlich fix abschmieren wird. Einfach weil es sich auf Dauer nicht lohnt.

Falls ich mich irren sollte und das Ganze nicht "den Bach runtergeht", dann wäre das wirklich schade. Denn sobald da irgendwie Geld im Spiel ist, wird da vermutlich ein großes Hickhack losgehen mit einer ganzen Menge gehate. Das fängt ja jetzt schon an. Und irgendwann gibt es dann wahrscheinlich die Plattform mit den ganzen kostenpflichtigen Mods (also Steam) und die anderen mit den Kostenlosen. Greußlich. Und in neueren Spielen wird dann womöglich noch versucht, fremde Modding Plattformen zu sperren (wie ja schon von meinen Vorschreibern erwähnt). Da bezweifle ich allerdings, dass das wirklich gut funktioniert. Es gibt jede Menge findige Leute, die mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit früher oder später einen Weg um diese Sperre finden...

Was das Benutzen von kostenfreien Mod Inhalten in kostenpflichtigen Mods angeht: Wenn ich eine kostenlose Mod hochgeladen hätte und dann sehen würde, dass jemand die nimmt und zusammen mit irgendwas anderem dafür Geld verlangt, würd ich dem ganz schön den Marsch blasen. Und auch hier glaube ich, dass das nicht nur mir so geht. Letztendlich führt dieses System Mods kostenpflichtig zu machen vor allem zu einer Menge Streiterei und rechtlich fragwürdig ist es meiner Meinung nach obendrein. Denn wie soll denn da dann genau der Support für die Mod aussehen (und wenn ich Geld dafür ausgebe, erwarte ich das)? Die Dauer des Rückgaberechts finde ich auch eher lächerlich, weil ich den Fehler womöglich erst viel später bemerke. Und dass es sowieso Probleme gibt, wenn noch andere Mods mit eingebaut wurden, wurde ja schon mehrfach erwähnt. Das haut einfach hinten und vorne nicht hin, modden lebt meiner Meinung nach zu sehr großen Teilen davon, dass es eben kostenlos ist, bzw. auf Spendenbasis.
  28.04.2015, 04:25
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Lol und nach dem ganzen Shitstorm wurde das mit den Zahlen der Mods rausgenommen. Juhu!
Barrelphobie--> Backphobie
  28.04.2015, 07:15
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Auf die Spieler zu hören scheint in letzter Zeit In zu sein. Erst Ubisoft, jetzt Valve. Fehlt nur noch das EA sich um seine Kunden schert.

Vielleicht sollte Valve ein Zwischending einrichten. Eine Möglichkeit entweder nichts zu bezahlen, oder einen Betrag selbst auszuwählen. Quasi ein System zum Spenden direkt über Steam, ohne eine 75:25 Verteilung.
  28.04.2015, 08:12
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... oder mit (relativ) frei wählbarer Verteilung, wie beim Humble Bundle. Das fände ich tatsächlich eine tolle Sache. Haben sie das tatsächlich wieder rausgenommen? Gibt es eine Begründung dafür o.ä.?
  28.04.2015, 08:21
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  28.04.2015, 08:25
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[...]it's clear we didn't understand exactly what we were doing.
:lachen: Ja ne is klar.
In life, I have no religion,
Beside, the heavy metal Gods!
  28.04.2015, 15:40
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  • Drachengott
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Immerhin, sie geben ihren Fehler zu. Auch nicht selbstverständlich heutzutage... ;)
  28.04.2015, 16:31
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Die Protest-Woche gegen Valve und Bethesda, zusammengefasst von MXR, in dem ihm eigenen, politisch maximal unkorrekten Ton:

NO PAID MODS EDITION - Skyrim Mods - Week 174
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  28.04.2015, 23:39
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Mit dem Schritt sind aber auch wieder nicht alle happy: Kotaku
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes. - Marie von Ebner-Eschenbach
  29.04.2015, 18:50
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