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Thema: Bekommen Gamer den Hals nie voll genug?  (Gelesen 3695 mal)

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Dann bist du in anderen Ecken des Internets unterwegs, als ich. Ich hab mich an unreflektierte Hasstiraden gewöhnt. Aber verstehen kann ich sie meistens nie so ganz.
Ein Grund dafür könnte sein, dass große Spiele in den letzten Jahren zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung die Erwartungen nicht erfüllen konnten, wie z.b. Duke Nukem Forever oder fast jedes Release von Ubisoft im Jahr 2014 (so wie ich das bisher sehen konnte). Gerade in der Promophase wird um viele Spiele eine riesen Hypeblase gebaut, die dann mit dem Releasetag platzt, weil man einfach merkt, dass da viel aufpoliert wurde und halt eben nicht alles Gold ist, was glänzt. Trotzdem rennen alle in die Läden/Onlinehändler und kaufen das Spiel oder gar die (über)teuren Sondereditionen.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  21.06.2015, 19:33
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Spiele sind aber nicht nur, in der Herstellung teuer, die Kosten in der Regel am Ende dann ganz gut Kohle. Und so Argumente, wie selber Schuld, wenn man Spiele bei Release und zum Vollpreis kauft u.s.w. zählen nicht. Die Gamingindustrie verdient vor allem an den Release Kunden, die für ein Spiel 40-60 Euro berappen. Das ist schon eine Stange Geld, für die man dann auch AAA Qualität erwarten kann.
Kriegt man aber in der Regel nicht. Gerade Spiele die im vorhinein mit grossen Kampagnen gehyped wurden, kamen in jüngster Vergangenheit extrem unfertig auf den Markt. Und gleichzeitig unternimmt die Industrie alles nur erdenklich mögliche um zu verhindern, dass der Kunde das Produkt bei Nichtgefallen zurückgeben kann. Oder wenigstens weiterverkaufen. In jeder anderen Branche wäre da die Hölle los.

Und wer sich über sowas wie Grafik aufregt, hat Glück, dass er keine richtigen Probleme hat. Es ist gang und gäbe, dass irgendwelche Fantasiewerte als Hardwareanforderungen angegeben werden. Dem Kunden wird zugemutet, sich einen Haufen Passwörter zu merken nur um seine eigenen Spiele spielen zu können. Von Banken und Versicherungen mal abgesehen, kann es sich sonst kaum jemand leisten, so mit seinen Kunden umzugehen.



Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

Runden mitgespielt: 10,  Runden gewonnen: 5,  Runden verloren: 5,  Runden überlebt: 3,  von den Assassinen ermordet worden: 6,  von der Mehrheit gelyncht worden: 2, als Bürger gewonnen: 3, als Bürger verloren: 4, als Assassine gewonnen: 2, als Assassine verloren: 1
  21.06.2015, 22:51
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