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Gast

Thema: USA Provozieren weiterhin einen dritten Weltkrieg  (Gelesen 3192 mal)

  • Hexer
    • Magiergilde
Ist es hier im Forum nicht anders? Imo wird hier im Forum recht gut miteinander umgegangen, wenn es etwas zu diskutieren gäbe. Ich glaube auch, dass wir als logarithmisch denkende Menschen einfach die extremen Meinungen stärker wahrnehmen.
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3. Taylorentwickeln.
  05.01.2016, 11:52
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  • Vampir
    • Untot
Leider ja.
Diskussionen werden heute kaum noch geführt und dabei ist es egal, wo man hinsieht.
Selbst unsere Politiker tun sich schwer, sachliche Diskussionen zu führen. Mittlerweile pöbeln Politiker mehr, als dass sie reden. Am schlimmsten ist das bei Tabu-Themen wie beispielsweise der Kernenergie. Es findet absolut keine sachliche Diskussion mehr statt sondern lediglich polemischer Streit und Angstschürerei. Und meinem Empfinden nach erstreckt sich das mittlerweile über fast alle Themengebiete.
Diese Verhaltenswandlung beschränkt sich natürlich nicht nur auf Politiker. Im Grunde durchzieht sie die gesamte Gesellschaft gleichermaßen.

Sehe ich genau so.
Die eigentlich spannende Frage ist warum?

Einen dritten Weltkrieg, in dem Sinne das Länder gegeneinander offen Panzer, Flugzeuge und Schiffe los lassen, sehe ich nicht kommen.
Es ist eher ein anderer Krieg bzw. Kriege die uns seit einigen Jahren begleiten und für die höchsten Flüchtlingszahlen seit dem II Weltkrieg sorgen.
Da wären z.B. Stellvertreterkriege, derer es einige gibt.
Krieg kostet zwar den Staaten Geld aber die, die davon verdienen, drängen nach immer mehr. Scheint wohl eine Droge zu sein.
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  05.01.2016, 17:28
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  • Hexer
    • Magiergilde
Bzgl. Diskussionskultur: Ist das wirklich so? Ich meine das als ernst gemeinte Frage.
Gibt es nicht in jeder Generationen Menschen und Politiker wie Trump? Dass die Ängste der Bürger genutzt werden, ist doch auch keine vollkommen neue Strategie. Ich will natürlich nichts schönreden, unsere Zeit hat ihre ernstzunehmenden Probleme (offtopic: wobei ich da das Klima-/Umweltproblem für viel schlimmer halte); aber geht es es nicht insgesamt eher voran, als zurück?
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  05.01.2016, 20:46
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  • Zenturio
    • Legion
Jahrelang ist hier gar nichts los aber wehe man schaut mal eine Woche lang nicht rein.

Pfft. Das läuft in Foren doch immer so. Was exakt der Grund ist, warum ich mir vor langer Zeit abgewöhnt habe, solche "ernsthaften Debatten" im Internet zu führen.
Du Pfeife hast auch keine Ahnung von irgendwas.  :D :lachen: :ugly: ;) :boxed: :crazy: :ugl-jump:
"It's hard to win an argument with a smart person, but it 's near impossible to win an argument with a stupid person." (You Tube und die Foren von Nachrichten-Portalen müssen so eine Art Magnet sein.) Hier herrscht doch zu fast 100% ein guter Umgangston.

Edit:
@Orwan: Ich würde mal behaupten die Zahl der Idioten ist konstant gleich geblieben und die Probleme die wir auf der Welt haben sind auch nicht mehr oder weniger geworden. In den 60ern hatten die Menschen angst vor einem mit Nuklearwaffen geführten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion und heute stellen wir mit Schrecken fest, dass sich der Umgang mit unserer Erde rächt.
Was sich geändert hat sind die Medien. Man braucht ja bloß 20 Jahre zurück zu denken. Wenn man damals solch einen Blödsinn von sich geben wollte wie es viele im Internet tun und damit auch noch genauso viele Menschen erreichen wollte musste man schon einen Leserbrief an eine große Tageszeitung schreiben (wobei die das wahrscheinlich kaum gedruckt hätten) oder Politiker werden und ansprachen im Fernsehen halten.   
« Letzte Änderung: 05.01.2016, 21:27 von Boby »
In life, I have no religion,
Beside, the heavy metal Gods!
  05.01.2016, 20:54
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  • Hexer
    • Magiergilde
Jap, wenn man die Commentsection mancherorts liest, meint man auch, "den Glauben an die Menschheit zu verlieren". Aber meiner Meinung nach kann man das nicht mit dem enormen Informationsgewinn, den das Internet bietet, messen.
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  05.01.2016, 23:25
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
Bzgl Diskussionen: Es ist nicht nur im Internet so. Ich hab allgemein das Gefühl, dass man zu 100% in ein Extrem andriften muss, um akzeptiert zu werden. Selbst, wenn man in einem der Extreme ist, aber trotzdem einige Teile des anderen Extrems versteht wird man sofort zur Sau gemacht, was einem denn einfällt. Bestes Beispiel: "Ich bin FÜR Flüchtlinge, aber ich verstehe Bedenken/Meinung/Aussage x von Pegida-Spaziergängern aus Grund y" und schon ist man statt einem "linkslinker-Gutmenschen-Punk" der an Bahnhöfen hilft und Sachspenden organisiert n Nazi  :ugly:

Aber hier funktionieren Diskussionen vergleichsweise eigentlich recht gut... vor allem, wenn man vorher kurz auf facebook reingeschaut hat  :bang:


Zum Ausgangspost: Bitte, bitte verwende das Wort Lügenpresse nicht, ich finde, das lässt jeden Beitrag unglaublich unseriös erscheinen, wie einige Vorredner schon gesagt haben.
Und ich teile die Meinung von Papst Franziskus: Wir befinden uns bereits in einer Art dritten Weltkrieg, wenn auch nicht so, wie die ersten zwei waren. Auch wenn sich Amerika und Russland nicht quer über Europa die Köpfe einschlagen (was auch dämlich wär, wenn man bedenkt, dass es von der anderen Seite viel schneller gehen würde und kein Kontinent im Weg wäre) führt so ziemlich alles Krieg gegen den IS (aber Boko Haram lassen wir in Ruhe, die haben kein Öl und sprengen sich nur in Afrika in die Luft, nicht bei uns, also is das ja egal  :rolleyes: ) und sie gegen uns. Das ganze betrifft einen ziemlich großen Teil der Erde, für mich kommt das einem Weltkrieg ziemlich nahe. Also, abgesehen von den ganzen anderen Konflikten, Bürgerkriegen, Krisenherden und was weiß ich was noch alles den Bach runtergeht.
Valar Morghulis
All men must die
  06.01.2016, 00:52
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