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Thema: E3 2016: Bethesda bestätigt The Elder Scrolls VI  (Gelesen 5194 mal)

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Die E3 2016 ist zwar schon über eine Woche her, aber diese News wurde bisher nicht aufgegriffen - vielleicht auch, weil sie gewissermaßen von jedermann (und -frau) erwartet wurde.

Auf der amerikanischen Spiele-Messe hat Todd Howard bestätigt, dass Bethesda am sechsten Teil ihrer wichtigsten Spiele-Reihe arbeite: The Elder Scrolls. "Das ist wie der Elefant der im Raum steht, jedes Mal, wenn wir über irgendetwas Reden" (Anm.: Howard meint damit wohl, dass der nächste Elder Scrolls Titel sich immer wieder in den Mittelpunkt drängt, egal was das eigentliche Thema des Interviews ist.) "Und ich denke es ist eine gute Idee unseren Fans hier und jetzt zu sagen, ja, natürlich arbeiten wir am nächsten Elder Scrolls Titel! Das ist etwas, was wir lieben. Aber es ist - und ich muss aufpassen, was ich sage - noch eine lange Zeit hin. Ich könnte hier sitzen und dir das Spiel erklären, und du würdest sagen, 'Das klingt, als hättet ihr noch nicht einmal die Technologie um das umzusetzen - wie lang wird die Entwicklung wohl dauern?'"

Howard bestätigte ebenfalls, das Studio würde noch an zwei weiteren "großen Projekten" arbeiten (Anm.: Von denen eines Fallout 5 sein könnte, denn auch über einen Fallout-Nachfolger wird bereits spekuliert). Und er schätzt, dass diese Titel noch vor Elder Scrolls VI offiziell bekannt gegeben werden.

"Wir denken in langen Zeiträumen. Wir sind keine Entwickler, die so ein Projekt übereilen. Keins unserer Spiele. Wenn du also darüber nachdenkst, wie die Zukunft von diesem oder jenem Spiel aussieht, haben wir eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie es wird, und es wird Technologie und Zeit beanspruchen, die wir nicht notwendigerweise gerade jetzt haben."

Quelle
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  23.06.2016, 17:16
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Zitat
'Das klingt, als hättet ihr noch nicht einmal die Technologie um das umzusetzen - wie lang wird die Entwicklung wohl dauern?'
Hat irgendwer ne Spekulation parat? Das Einzige was ich mir vorstellen könnte wären diese VR-Brillen ... Da Beth das bereits für Fallout  angekündigt hat scheint es mir dann doch nicht so wahrscheinlich, denn demnach wäre die Technik schon da. Oder doch wieder die üblichen Todd Marketing-Versprechen?
Ich tanze gerade das Fischstäbchen- ein äusserst schmackhafter Gemütszustand.
  23.06.2016, 17:22
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Gut möglich, dass es damit zu tun hat. Ziemlich wahrscheinlich springt auch Bethesda auf den VR-Zug auf, einfach weil sie das müssen. Das ist die Zukunft des Gaming.

VR und VR ist aber nicht dasselbe. Da gibt es fließende Übergänge. Es ist ein Unterschied, ob die Brille nur deine Kopfbewegungen überträgt und dies die Kamera steuert (so wie es bei FO4 sein dürfte), oder ob das Spiel wirklich um die VR-Steuerung herum aufgebaut wird. Dass du z.B. direkt Werkzeuge und Materialien über den Controller "anfassen" und durch Handbewegungen weiterverarbeiten kannst. Dass du eine Luke anpacken und aufziehen musst, statt sie nur über "E" zu aktivieren - solche Sachen. Richtig gute VR in die Creation Engine zu integrieren, zumal es sich ja um eine Open-World-Engine handelt, dürfte tatsächlich ein Mammut-Unterfangen sein.

Vielleicht meint Howard aber auch etwas ganz anderes. Vielleicht liebäugelt er mit prozedural generierten Endlos-Welten a la MineCraft - das würde zum Werdegang der Engine passen (Radiant AI -> Radiant Story -> Siedlungsbau -> Radiant World?)
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  23.06.2016, 17:34
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'Radiant World' - da fallen mir spontan Jahreszeiten ein, und dementsprechend variierende Quests, schöne Vorstellung  :blink:
Aber so wie ich die Radianten Systeme von Beth kennengelernt habe hab ich da meine Zweifel  :boxed:
Ich tanze gerade das Fischstäbchen- ein äusserst schmackhafter Gemütszustand.
  23.06.2016, 17:52
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Die können so viel technischen Schnickschnack einbauen wie sie wollen, am Ende will ich konservativ mit Maus und Tastatur spielen können.  ;)

Die Spielwelt war (abgesehen von den Dungeons) bei TES eigentlich schon immer großartig, ich hoffe dass sie vor allem Wert auf Tiefgang in Story und Charakterentwicklung legen.
  23.06.2016, 17:57
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Ich fände HDR-Bildschirme (die kaum das VR-Brillen auf dem Markt sind plötzlich in Entwicklung sind) viel wichtiger als VR-Brillen.

Die Technologie von der die reden ist vielleicht mal eine neue Engine. Also eine ganz neue und keine aufgebohrte Gamebyro Engine. Oder ein Spiel mit dynamischer Handlung, die von einer (echten) KI erzeugt wird.

Was mich eigentlich viel mehr interessiert sind die beiden Projekte von denen die Rede ist. Fallout und TES kennen wir schon.

Ich hoffe nur, es wird kein weiteres MMO.
  23.06.2016, 20:11
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Da MMORPG nicht das Fachgebiet von Bethesda Softworks sind, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass es etwas in dieser Hinsicht sein wird. Nicht umsonst wurde die Entwicklung von ESO an das eigens dafür gegründete Zenimax Online Studio übergeben.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  23.06.2016, 20:14
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>> Elsweyr <<

BIIIIITTEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE :|


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  23.06.2016, 21:00
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Auf heißen Wüstensanden mit schnurrenden Katzenpfoten, auch nicht schlecht.

Aber mein persönlicher Favorit wäre Akavir, der rätselhafte Kontinent der Drachen und Schlangenmenschen. Nicht sehr wahrscheinlich, jedoch.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  23.06.2016, 21:16
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Am coolsten fände ich eine Rückkehr nach Morrowind.  :D
  23.06.2016, 21:43
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Ich hoffe auf jeden Fall, dass sich das neue Elder Scrolls von der Story und dem Gameplay her mehr an Morrowind als Skyrim orientiert. Ich habe lieber eine schlechtere Grafik und dafür mehr Story, als eine super Grafik ohne Inhalt. Auch eine zufällig generierte Welt für TES halte ich für nicht förderlich. Erstens würde das die Lore zerstören und zweitens gutes Questdesign schwer bis unmöglich machen.
Komm zum Werwolfforum! Wir spielen Werwölfe von Düsterwald online. Dich erwarten eine nette Community und viele spannende Runden.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, nur bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher - Einstein
  24.06.2016, 07:36
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Ich bin zweifelsohne ein riesiger Morrowind-Fan, dennoch war nicht alles gut. Das Kampfsystem von Skyrim ist besser, gesprochene Dialoge sind besser für die Atmosphäre, dass es Pferde gibt ist ebenfalls eine Verbesserung und NPCs mit einem Tagesablauf sind auch toll.

Bei Morrowind war die Story dafür um längen besser, bei Skyim gibt es einfach nur Drachen. Drachen sind bei Game of Thrones cool wo es nur drei gibt und diese nur dezent eingesetzt werden, bei Skyrim hingegen werden Drachen zur Massenware und damit langweilig. Und wer sich in Skyrim den Bürgerkrieg ausgedacht hat, bzw. umgesetzt hat, gehört wegen Unfähigkeit entlassen.

Auch die Dungeons waren in Morrowind viel besser, da abwechslungsreicher. Nicht immer der gleiche Aufbau und das gleiche Schaltrerätsel. Und in Kombination mit den einzigartigen Artefakten waren die Dungeons noch besser. Es gab viele Dungeons für die es keine Quest gab, man ist einfach so rein und mit etwas Glück mit einem tollen Artefakt wieder raus.
  24.06.2016, 13:18
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Dyanamische Handlung != zufällig generierte Welt. Vielmehr sowas wie, Bauer Jupp beauftragt dich, ein wertvolles Ding zu finden, das ihm gestohlen wurde, und das er braucht um Ludmilda zu heiraten, weil deren Vater der Hochzeit sonst nicht zustimmt. Der Typ ist halt ein Arsch. Du findest das Ding, doch weil es einen coolen Effekt hat, zwingst du ihn dir die Belohnung zu geben und behältst das Teil. Ludmilda wird anstatt an Jupp an Waldemar, den Sohn des Großbauern verheiratet.
Da du auch noch die Ersparnisse nebst Geschirr und Schmuck der Oma aus Jupps Haus gestohlen hast, sinnt er nicht nur auf Rache an dir, Waldemar und Ludmildas Vater, er ist auch völlig verarmt und schließt sich aus Frust und perspektivlosigkeit den Banditen des verlorenen Messers an. Wie der Zufall so will stellt er sich als weitaus besserer Bandit heraus als als Bauer und wird deren Anführer. Nach einigen Monaten, die du mit Geschirr klauen und Questitems unterschlagen verbracht hast, überfällt Jupp mit den Banditen des gefundenen Messers Waldemars Hof und entführt Ludmilda. Waldemar gibt dir, der du inzwischen den Ruf hast, eine Mischung aus Gildenoberhaupt, Halbgott, Grabräuber, Superheld und -schurke zu sein, zu sein den Auftrag Ludmilda zu retten und die Banditen abzumurksen. Während du Jupps Leiche nach Äpfeln durchsuchst, findest du dessen Tagebuch, und dir fällt die Sache plötzlich wieder ein, und das die das Ding beim nächsten Händler verkauft hast, weil du ein noch cooleres Ding gefunden hast.

Oder der o.g. Händler kommt in Jupps Dorf, Jupp bekommt das Ding zurück weil der Dorfälteste und andere Bewohner bezeugen können das es seins ist, und das nächste Mal wenn du in das Dorf kommst, versammeln sich die Bewohner mit Fackeln und Mistgabeln, und verlangen Schadenersatz, und du bist dort von nun an als Dieb bekannt und wirst bespuckt, mit Steinen beworfen und niemand will mit dir zu tun haben, geschweige denn handeln.

Oder Beth baut ein Dialogsystem, bei dem du keine vorgegebenen Antworten gibst, sondern mit den Spielfiguren mittels Mikro sprichst, wie mit einer echten Person, und die Antworten von einem fortschrittlichen Sprachroboter gegeben werden, der Parameter wie Stand, Bildung, Region, usw. berücksichtigt, und so das Rollenspielgenre komplett neu erfunden wird.
  24.06.2016, 13:44
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Du solltest dich als Questschreiber bewerben  :D

Was ich noch wichtiger finde als die Tiefe einer einzelnen Quest ist der Gesamtzusammenhang. Mich stört es atmosphärisch immer wenn ich als Retter der Welt oder zumindest als Meister einer Gilde immer noch die Laufburschen-Aufträge bekomme oder als unbekannter Niemand teilweise richtig große Aufgaben. Was ich mir wünsche wäre ein dynamisches Questsystem, welches die Bekanntheit und die Stärke des Charakters berücksichtigt und entsprechende Quests vergibt. Auch dass Quests, die in ihrer Story eine Dringlichkeit hervorrufen nach einiger Zeit scheitern oder ihren Verlauf verändern, inklusive entsprechender Reaktionen oder Konsequenzen. Dies würde auch die Wiederspielbarkeit enorm erhöhen, weil man womöglich völlig andere Quests erhält, wenn man die Gebiete nun in anderer Reihenfolge abklappert. Ich fand auch das Gilden-Ausschluss Prinzip der Fürstenhäuser cool oder der Krieger-Diebesgilden-Konflikt. Sowas bitte wieder häufiger!

In Skyrim gab es eher weniger durchdachte Konsequenzen wie dass man ab einem bestimmen Stand der Dunklen Bruderschaft nicht mehr mit Heartfire beginnen konnte, gibt natürlich nichts großartigeres als mit dem aktuellen Charakter das eben erworbene DLC nicht spielen zu können.  :eek:
« Letzte Änderung: 24.06.2016, 14:28 von Fairas »
  24.06.2016, 14:26
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