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Thema: söldner build  (Gelesen 2015 mal)

  • Bettler
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Hallo liebes forum

Ich möchte gerne einen söldner spielen.
Einen wilden erfahrenen krieger.

Welche rasse und ausrüstung würde Lore und rollenspiel technisch Sinn machen.

Leichte oder schwere rüstung bewaffnung etc.

Hoffe ihr helft mir
würde mich sehr über eure antworten und Ideen freuen.
Danke lg
  14.11.2016, 17:02
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  • Gräfin
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Das kommt ganz stark darauf an, was/wie du spielen möchtest.

Für einen wilden und erfahrenen Krieger würde ich persönlich als Rasse entweder Ork oder Nord wählen, vielleicht noch den Rothwardonen. Das wäre dann auch eher schwere Rüstung und als "wilder Kämpfer" dann vermutlich eine Axt oder ein Zweihänder.
Ein Rothwardone war für mich immer eher ein 'zivilisierter' Soldat, also z.B. Schwere Rüstung und Einhänder mit Schild.

Für etwas mehr Abwechslung bietet sich ein Dunkelelf (Dunmer) an, das wäre dann aber eher leichte Rüstung, dafür mit einem Schuss mehr Magie.

Wenn es ganz wild sein soll, kommen natürlich die Tierrassen Khajiit oder Argonier in Frage, wobei die eher Richtung Leichte Rüstung und Schurke gehen.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  14.11.2016, 18:26
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  • Bettler
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Danke für deine Antwort

Mir geht es vorallem um den söldner Aspekt. Es soll halt ein erfahrener berufs kämpfer sein.
Welche rasse würde rollenspiel technisch am besten passen für einen erfahrenen Söldner?
  14.11.2016, 18:33
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  • Gräfin
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Erfahrene Berufskämpfer sind dann tatsächlich eher Rothwardonen oder Nord, denke ich.
Orks sind dann eher die Schläger, Dunmer das Leichte Rüstungs-Pendant, kommt halt drauf an ob du einen guten Söldner oder einen mit Hang zur Kriminalität spielen willst :ugly:
« Letzte Änderung: 14.11.2016, 18:44 von Felidae »


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  14.11.2016, 18:41
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Als Berufskrieger würde ich tatsächlich auch Nord oder Rothwardonen ansehen. Eine Kombination, die ich auch immer mal wieder in der Rolle des Söldners gespielt habe ist ein Rothwardone mit leichter Rüstung, Schild und Schwert.

Feli erinnert sich vielleicht noch dunkel an den guten Marcus Tyree, der hier auch immer mal wieder vorkam ;)
  14.11.2016, 19:42
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  • Bettler
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Okay danke

Also am besten wären der Nord oder der rothwardone.
Sollte ein söldner irgendwelche  Moral oder einen Codex haben?
Ich möchte einen lone wolf söldner spielen der nur für Gold  oder eine belohnung arbeitet.
Das dürfte nicht so schwierig werden denke ich weil alle aufträge irgend eine Belohnung haben.
Und ich dachte mir um einen guten Grund zu haben Höhlen verließe und Ruinen zu durchsuchen könnte sein das der söldner eben auch verlorene schätze jagt um seinen Reichtum zu vergrößern.
Was meint ihr dazu?
  14.11.2016, 22:28
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Seine Moral hängt ganz stark davon ab, was du selbst spielen möchtest.
Du hast ja die Möglichkeit, Quests abzulehnen wenn es bspw. darum geht jemanden zu töten. Das musst du dir schon selbst überlegen.

Wenn es ein Söldner ist, dem es nur ums Geld geht, ist eine gewisse kriminelle Natur natürlich gut möglich - denn damit macht man vermutlich mehr Geld als durch Katzen vom Baum zu retten.
Ein Codex könnte sein, keine Unschuldigen zu töten, oder aber: alles für den Job, sprich wenn er Töten enthält, ist das eben so. Oder aber er ist völlig kaputt im Kopf und haut einfach alles um was ihm krumm kommt.
Deine Entscheidung.

Es wäre zudem nur natürlich dass er mitnimmt, was er findet - solange es wertvoll aussieht. Ob er aus Häusern etwas mitgehen lässt, ist dann wieder deine Entscheidung, je nachdem welchen Codex zu wählst ;)
Da musst du wirklich schauen was dir am ehesten zusagt.


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- John Barrowman -
  14.11.2016, 22:42
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Eigentlich widersprechen sich "wild" und "erfahren". Ein erfahrener Krieger weiß, das die wildesten die sind, die als erste sterben.

Wie moralisch flexibel ein Söldner ist, ist unabhängig von einem Ehrencodex. Manche Söldner mögen sich auf geradezu ritterliche Werte berufen, und lehnen dann oftmals die Bezeichnung "Söldner" ab, während andere nicht viel mehr als mietbare Banditen sind, und im Zweifel stehlen, schänden und die Zeche prellen.

Jeder Söldner hat aber einen Codex (einen "Artikelbrief"), nach dem er handelt, und der üblicherweise auch Bestandteil eines Kontrakts (eines Auftrags) ist. Darin stehen Sachen wie angenommene Aufträge immer zu erfüllen, nicht auf dem Kampf zu fliehen, usw.
Man findet diverse echte und LARP-Artikelbriefe unter diesem Suchbegriff, die meisten sind aber für Söldnerheere oder -gruppen.
  15.11.2016, 08:01
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  • Bettler
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Vielen dank für eure antworten.

Ich will es halt so realistisch wie möglich machen. Natürlich  ist realismus in einem Spiel immer so eine sache.
Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Ich denke mir halt immer wenn ich einen söldner spiele welche gute Erklärung gibt es  wenn mein charakter zum Beispiel auf dem weg zu einem Auftrag ist oder von dem Auftrag zurück zum Auftraggeber und dann eine Höhle Ruine oder etwas anderes erkundet.
Würde es passen wenn er Sachen erkundet um seinen Reichtum zu vergrößern oder weil er einfach ein abenteurer ist der erkundungsfreudig ist oder jemand der immer eine neue Herausforderung sucht? Wie ist eure Meinung dazu.
Bitte helft mir hier nochmal.
Würde ein abenteurer söldner passen der aber trotzdem erfahren im Kampf ist?
Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt.
Bitte helft mir mit euren Ideen .
Danke
  15.11.2016, 17:01
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Ich denke eine ungesunde Neugierde und/oder die Hoffnung, etwas Wertvolles zu finden sollte ausreichen, um hier und da mal in eine Höhle zu linsen.
In viele Höhlen wird er ja eh durch Quests kommen, warum sich dann also nicht mal genauer darin umsehen wenn er dort einen Auftrag hat?

Ein Abenteurer sollte im Idealfall Erfahrung im Kampf haben, sonst wird das ein sehr kurzes Abenteuer in einer so gefährlichen Welt ;)


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  15.11.2016, 21:15
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Also würde es eurer Meinung sinn ergeben wenn der Charakter ein erfahrener Söldner ist und trotzdem auf Abenteuer auß ist?
Ich denke mir ein abenteurer muss ein jungspund sein der in die Welt zieht um eben Abenteuer zu erleben.
 Ich hab mir gedacht mein charakter ist ein Nord der Zb schon ein paar jahre irgendwo in tamriel als söldner arbeitet oder mal für einige Zeit in der kaserlichen legion war und dort ausgebildet wurde und kampfErfahrung sammelte.
Also ist er vielleicht so zwischen 25 und 35 Jahre alt als er in seine Heimat nach himmelsrand zurück kehrt.
Könnte er dann noch immer auf Abenteuer auß sein und wie du geschrieben hast eine ungesunde Neugierde besitzen?
Würde das stimmig sein?
Das wäre grob mein charakter Hintergrund wie ist eure Meinung dazu?
Was ich mir sonnst noch gedacht habe er könnte auch ein veteran des großen Krieges sein.
Wenn er mit 15 in die kaiserliche legion Kamm gerade als der Krieg ausbrach wäre er zu Beginn von skyrim 45 Jahre alt.
Das ist dann schon sehr alt um noch als söldner zu arbeiten und auf abenteurer auß zu sein oder?
Welche Geschichte findet ihr stimmiger?
Danke für alle Antworten bisher.
Hoffe ihr helft mir hier nochmal
Danke
  16.11.2016, 11:55
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Natürlich kann er auch mit Mitte 30 noch abenteuerlustig sein. Da gibt es ja keine Grenze, es gibt ja Menschen die immer Action brauchen, immer was neues sehen und erleben wollen etc.
Und dass ein Söldner irgendwo ein Abenteurer ist, ist völlig logisch. Wieso sonst sollte er sich so einen unbeständigen Job suchen? Wenn er kämpfen will und lieber ein gesetztes Leben führen will, dann geht er zu irgendeiner Stadtgarde, und wird kein Söldner.

Ich würde die erste Hintergrundgeschichte bevorzugen. Beide sind möglich, den ersten finde ich interessanter. Er kann ja aus der Kaiserlichen Legion ausgetreten sein, weil es ihm zu langweilig war, immer nur rumzustehen und zu patroullieren ;)


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- John Barrowman -
  16.11.2016, 17:40
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  • Skelett-Magier
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Wie ich einen Söldner aufziehen würde:

Zuerst, was ist ein Söldner überhaupt?

Ein Söldner ist ein Krieger der nicht für eine Überzeugung oder zur Verteidigung kämpft, sondern für Gold.

Rasse:

Wurden schon genannt, Nord oder Rothwardone wäre sehr passend, auch ein Argonier würde gut passen denke ich.

Skills:

Ein Söldner will überleben, das Risiko klein halten:

Schwere Rüstung + Blocken wäre dafür eine Option
Redekunst um bessere Verträge/Preise für Beute zu erzielen (das mit den Verträgen ist RP :) )

Wenn er ein Einzelgänger ist:

Fernkampf, damit er in schlechten Zeiten Jagen kann

Wenn der DLC Dawnguard vorhanden ist:

unbedingt die Armbrust, ich finde diese Waffe passt hervorragend zu einem Söldner
  16.11.2016, 18:51
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Außerdem Schmiedekunst. Ein Söldner achtet mehr aufs Geld als andere und wird alles verwerten und so viel selber bauen wie möglich.

Und Alchemie. Der klassische Söldner hat nichts mit Magie am Hut, und wird Alchemie gegenüber weniger misstrauisch sein als Magie.

Und Schleichen. Es muss nicht unbedingt ein Dieb sein, aber wenn er einen Gegner überrumpeln kann, wird er die Chance nutzen, auch wenn das nicht sein Haupt-Kampfstil sein dürfte.

Ein Ork würde mMn besser passen als ein Argonier. Wenn es eine Kriegerrasse gibt, dann sind das Orks.

Er wird in Sachen Ausrüstung Funktion über Aussehen stellen, und bei seinen Begleitern andere Söldner bevorzugen, und Leute die ihn aus einer Laune, gutem Willen folgen oder weil ein Jarl sie ihm zugeteilt hat misstrauen. Bei Söldnern weiß er woran er ist. Ob er seinen Begleitern bessere Ausrüstung gibt, oder ihnen seine Beute nicht anvertraut, hängt davon ab wie man sich das (Vertrags-)Verhältnis vorstellt.

Ein strikt ausgelegter Söldner bleibt außerdem auf den Straßen und besucht nur Locations, zu denen ihn ein Auftrag führt, oder in denen er Schätze vermutet, die das Risiko wert sind. Er wird sich sehr genau überlegen, bevor er einer Fraktion beitritt, insbesondere Sturmmänteln und Armee. Er wird weder Vampir noch Werwolf werden wollen.
  23.11.2016, 14:51
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Vielen vielen dank für eure ganzen Antworten.

Mir gefällt sehr gut was Felidae geschrieben hat das der söldner mit Mitte 30 noch immer Abenteuer lustig sein kann und das er vielleicht des halb auß der Armee ausgtreten  ist weil im daß wache stehen zu langweilig war.

Den Vorschlag von Fairas mit schwere rüstung  blocken und armbrust werde ich wohl so übernehmen.

Und wie Grom schrieb werde ich wohl schmiedekunst schleichen und Alchemie dazu skillen.

Ich habe mir halt vorgestellt eine art lone wolf charkter zu machen.
Keinen gilden beizutreten und wenn möglich alle aufträge alleine durchführen also ohne Begleiter weil mein söldner einfach niemanden so sehr vertraut wie seinen eigenen Fähigkeiten.
So in die Richtung einsamer wolf eben das würde ich ganz gut finden.
Was meint ihr dazu? Ergibt das sinn ein einzelner Söldner? Im fantasy Bereich gibt es dieses lone wolf Konzept doch e öfter oder?

Vielen vielen dank für eure antworten  Sie waren alle sehr hilfreich und es macht total Spaß meine Ideen mit euch zu teilen und eure zu lesen. Danke
  24.11.2016, 22:00
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Im Fantasy-Bereich überlebt der Held aber auch Situationen, die er normalerweise nicht überleben dürfte... Die TES-Helden sind zwar von den Göttlichen Auserwählte, womit ihre enorme Lernfähigkeit erklärt wird, das weiß dein Söldner aber nicht.
  25.11.2016, 07:57
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  • Bettler
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Das bedeutet um es realistischer zu halten sollte ich mir öfter begleiter mitnehmen.

Ich würde halt am liebsten einen einzelgänger charakter spielen.

Ich meine ist es den so abwegig das ein erfahrener ex soldat der schon eineige zeit als söldner gearbeitet hat es mit 3-5 gegnern alleine aufnimmt die noch dazu schlechter ausgebildet und gerüstet sind als er?

Das wäre für mich zb. eine erklärung vorallem weil man in skyrim auch oft einzelne gegner trifft oder halt auf kleine gruppen.
Was meint ihr da zu liebes forum?
  25.11.2016, 16:25
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
Dein Söldner kann ja einfach an Selbstüberschätzung leiden und sich darum auf vermeintlich überlegene Gegner stürzen? Oder er überfällt sie in der Nacht, um den Überraschungsmoment zu nutzen.
Komm zum Werwolfforum! Wir spielen Werwölfe von Düsterwald online. Dich erwarten eine nette Community und viele spannende Runden.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, nur bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher - Einstein
  25.11.2016, 17:16
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    • Adel
Natürlich kann er sich auch alleine durchschlagen. Man profitiert aber von einem Begleiter. Zum Einen kann ein Begleiter Gegner ablenken oder als Magier/Fernkämpfer Gegnern zusätzlichen Schaden zufügen. Zum Anderen können sie Zeug tragen, was, wenn man nicht gerade einen Magier spielt und einen Tank braucht, ihr Hauptvorteil ist.
  29.11.2016, 07:57
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