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Thema: Zuerst Skyrim jahrelang gezockt - jetzt Oblivion  (Gelesen 2429 mal)

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Hallo liebe Community,

Ich habe mich entschlossen, mich, nachdem ich mich in diesem tollem Forum ausgiebig umgesehen habe, hier anzumelden, denn ich würde wahnsinnig gerne über Skyrim und über Oblivion quaken!

Nachdem ich Skyrim seit 2012 zocke und nun jetzt mit meinem letzten Charakter nach Spielzeit 705/19/25 das Level 80 erreicht habe, sämtliche Gildenquests und natürlich die Hauptquest durch habe, ich denke mal alle Orte (409) entdeckt und sich so ziemlich alles schon tausendfach wiederholt, hab ich mich jetzt mal entschlossen, den Vorgänger Oblivion anzuzocken.

Mich interessiert SEHR, welches der beiden Spiele Euch besser gefällt, wo seht ihr die Vor- und Nachteile beim jeweiligen Game? Ich beschreibe weiter unten, wie extrem mir Skyrim ans Herz gewachsen ist, wie ich es spiele und vielleicht habt Ihr (eventuell auch in umgekehrter Form, da ja die meisten sicherlich Oblivion zuerst gespielt haben) ähnliche Gefühle:
Also ich lasse mich ziemlich auf Oblivion ein, da mich die ganze komplette Geschichte von Elder Scrolls unglaublich fasziniert und ich eben auch Cyrodil besuchen will, doch ... Das Gameplay ist im Vergleich zu Skyrim find ich ziemlich sperrig und nicht so "flüssig", auch finde ich das Menu in Skyrim deutlich komfortabler und "direkter". Ich spiele Oblivion natürlich auch als Argonier, schade fand ich, dass man nur das Gesicht etwas grün färben kann und nicht die ganze Haut wie in Skyrim. Ich habe jetzt ca. 30 Stunden Spielzeit hinter mir und ich muss sagen: es gefällt mir riesig und ich bin sehr gespannt wie es dann letztendlich sein wird, aber ich "vermisse" eben mein Skyrim, eben weil es, wie unten beschrieben, schon wie eine richtige Pararell-Welt für mich ist.

Ich möchte nun etwas mehr ins Detail gehen, da ich es in den anderen Threads auch sehr spannend fand, wie Eure Charaktere so sind, welche Strategien Ihr verfolgt usw...

Skyrim, dass ich wie gesagt seit 2012 kenne und zocke, habe ich am intensivsten mit meinem derzeitigen Charakter gespielt, den ich seit Sommer 2015 bis jetzt, also ca. 2 Jahre aufbaue. Ich spiele grundsätzlich als Argonier und am liebsten bin ich in schwerer Ebenerzrüstung unterwegs mit Daedrischem Schwert, Daedrischem Schild und da ich gerne auch als Assasine vorgehe, ebenso mit Daedrischem Bogen, welcher Drachenknochenpfeile verschießt. Auch sind alle Gegenstände auf Maximum verzaubert, bei den Waffen hab ich immer die Doppelverzauberung "Leben entziehen" sowie "Ausdauer entziehen", Schmieden und Verzauberung hab ich schon bei den vorhergehenden Chars sehr früh begonnen zu leveln.
Ich spiele auf XBox, weshalb cheaten nicht möglich ist und ich gebe zu, dass ich natürlich die gängigen Tricks angewand habe beim Leveln, besonders dann später beim Zaubern (was mir gar keinen Spaß macht).
Äußerst nutzvoll war das Leveln von Alchemie, welches erst das Verzaubern und Schmieden erst auf das Maximum hebt. Ich geb aber natürlich zu, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, sondern sehr viel nachgelesen und recherchiert habe.

Allerdings, um einen hohen Level aufzubauen muss man eben auch Dinge leveln, die einem nicht so liegen, und da ich irgendwann erfahren habe, dass ein gewisser Herr Ebenerzkrieger ab Level 79 kommt, konnte ich nicht anders und hab Stunden um Stunden gelevelt und gelevelt.. Hat mich ein wenig an ganz früher an meine Final Fantasy 9 Zeit erinnert :lachen:. Seit ca. einem halben Jahr "hänge" ich eigentlich nur noch "rum" in meiner Skyrim-Welt, was ich wirklich auch sehr gerne mache.. Einfach mal in meinem Haus am Falkenring mit den Kindern spielen (Sofia und Luicia) oder meine Argonier-Frau Shalvee ärgern, in dem ich Unordnung fabriziere  :rolleyes:. Auch gehe ich einfach gerne mal jagen oder kuck mir meine schöne Sammlung von Trophäen, Schmuck und Edelsteinen an.
Ich hab mir damals auch den Perk aktiviert, wo man in Truhen mehr Edelsteine und Gold findet und ich besuche auch regelmäßig den Schrein von Mehrunes Dagon. In dieser unglaublichen Spielzeit von über 750 Stunden hat sich echt ein riesen Berg an Gold (über 2 000 000) angehäuft und ich bin ein richtiger Freak, was das Sammeln angeht  - In meinem Haus hab ich alles schön säuberlich sotiert, zum Beispiel Obst und Gemüse in einem Fass, in einem anderen nur Salz und Knoblauch, oben im Alchemielabor natürlich die ganzen Zuten, Seelensteine beim Verzauberungstisch, Fleisch und Käse auch seperat unten in der Küche und ganz klar im Schlafzimmer sind, auch jeweils in vier verschiedenen Kisten/Kommoden sortiert: Edelsteine/Halsketten/Diademe/Ringe. Und im Tresor befindet sich mein Gold, Ehering, Besitzurkunden der Häuser und Daedraherzen. Ach ja: ärgerlich ist es schon, dass man nicht vernünftig platzieren kann in den Häusern, doch der geröstete Ochsenkopf bleibt schön in meiner Feuerstelle liegen und macht sich dort auch wirklich gut, finde ich  :)
Ich hab mir sogar extra ein zweites Haus gebaut (Moorthal) weil ich unbedingt noch eine Küche mit Ofen zum Backen haben wollte, und man andernfalls gewisse Speisen nicht bekommen kann und es dort einen Fischteich gibt anstatt des Bienenhauses. Das dritte Haus hab ich nicht mehr gebaut. Teilweise mach ich sogar "Urlaub" mit der Familie in den Städten, nur um zu sehen, wie sie dort agieren. Das Haus in Markath konnte ich irgendwie nicht kaufen, ich vermute es hing mit der Bürgerkriegssituation zusammen. Ich habe mich der kaiserlichen Armee angeschlossen, da ich Ulfic nicht mag und mir die Städte Weisslauf und Einsamkeit direkt ans Herz gewachsen sind. Auch wollte ich die Unordnung in Skyrim nicht mehr länger ertragen. Das Verhalten der Nord hat mir einfach nicht gefallen, obwohl ich sagen muss, dass, je länger ich mich mit der Gesammt-Geschichte beschäftigt habe, ich eigentlich jede Fraktion irgendwo nachvollziehen kann. Wie denkt Ihr denn darüber?

Jedenfalls bring ich es nicht übers Herz einen neuen Charakter zu erstellen für Skyrim (kann das irgendjemand nachvollziehen?? :lachen: :spinner:) und daher hab ich mir jetzt als "Ergänzung" sozusagen Oblivion geholt...
Bin auch am Überlegen, ob ich noch eine eigene Geschichte zu meinem Charakter verfasse...

Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich diesen Thread aufgemacht habe, da ja die letzten Postings zu ähnlichen Themen denk ich mal seeeehr lange zurückliegen, ich würde mich auf jeden Fall auf Antworten RIESIG freuen und hoffe einfach mal, dass es noch Leute gibt, die diese Spiel noch zocken..

Liebe Grüße

Carsten, der Argonier


  11.06.2017, 03:27
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[...]da ja die letzten Postings zu ähnlichen Themen denk ich mal seeeehr lange zurückliegen
Ja warum wohl  ;)
Für die meisten ist Skyrim kein aktuelles Spiel und abgehackt. Die ganz treuen TES-Fans spielen ESO, solange es kein TES VI gibt.
Für mich persönlich war Skyrim zwar technisch gut (weil neu), aber der Story und den Hintergründen hat es oft an Kontinuität gefehlt. Historische Geschehnisse wurden verschwiegen oder verdreht, damit sie zu der neu erfundenen Drachengeschichte passten. Neue Spieler merkten nichts davon und fanden die Geschichte toll. Die für mich schönsten Sachen aus Skyrim habe ich in Videos verewigt.
Meinen letzten Oblivion-Volldurchgang habe ich hier im Forum protokolliert - falls es Dich interessiert, wie andere das gespielt haben  :)

klarix :klarix:
  11.06.2017, 13:46
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Vielen Dank Klarix die Antwort,

ja ich dachte es mir schon fast, dass das keiner mehr zocken wird  :(

Könntest Du mir eventuell noch verraten, was du mit "die Geschichte verschwiegen" meinst, dass würde mich
total interessieren.

Danke auch für den Link, das sehe ich mir natürlich sehr gerne an!

Bei Oblivion ist mir bisher aufgefallen, dass ich deutlich länger laufen muss, um einen Ort zu entdecken, mich stört in der Wildnis arg das Gras, da man die Gegner nicht gut bzw. gar nicht sieht, dafür gefallen mir die Goblins ziemlich gut und die Oblivion-Ebene.

Ich fand die Drachen ziemlich gut gemacht in Skyrim, trotz meinen hohen Levels spiele ich aber nicht auf "legendär", da mir speziell die Drachen, welche dann ab Level 80 kommen echt zu stark sind (eine Attacke und weg vom Fenster, mann muss schon während man getroffen wurde einen Maximal-Gesundheits-Trunk anwenden, vermutlich müsste ich dann Daedra oder Drachenrüstung tragen, welche mir aber optisch nicht gefallen, weshalb ich sie nur dekorativ in meinem Haus zum anglotzen habe)

Hmmm... echt schade, dass ich so spät dran bin ..

Du hättest auch keine Ideen mehr, was ich auf Skyrim anstellen könnte?
  11.06.2017, 16:10
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Du hättest auch keine Ideen mehr, was ich auf Skyrim anstellen könnte?
Wie stark hast du Skyrim denn schon gemoddet? Das ist immer die beste Möglichkeit frischen Wind reinzubekommen. Nach etwa 300 Stunden Skyrim habe ich das Gameplay stark umgekrempelt und konnte weitere 200 Stunden mit einem anderen Charakter rausholen. Contenterweiterungen habe ich (bis auf die offiziellen DLCs) nie benutzt, sehr wohl aber Mods wie Ordinator (starke Überarbeitung der Talente) und Better Vampires (starke Überarbeitung des Vampirismus, mit vielen neuen Fertigkeiten/Zaubern).

Du könntest dir auch mal Enderal anschauen. Das ist quasi ein komplett neues Spiel mit der Skyrim Engine. Nachteil ist natürlich, dass auch Rassen und Lore komplett anders sind, aber da du ja mit Skyrim, dem von der Lore her schwächsten The Elder Scrolls Spiel, in die TES Reihe eingestiegen bist, könnte es dir trotzdem gefallen.

Und ja, Oblivion oder gar Morrowind heutzutage zu spielen ist... "schwierig". Früher hat man auf andere Gameplay Mechaniken gesetzt, bzw. teilweise war manches, was heute selbstverständlich ist, auch noch gar nicht (gut) umsetzbar. Morrowind ist meiner Meinung nach das stärkste Elder Scrolls Spiel, wenn es um Lore und Quests geht. Dafür sind die Spielmechaniken aber veraltet und sowohl Inszenierung als auch Dynamik quasi nicht vorhanden. Oblivion hat die Gameplay Elemente und Inszenierung verbessert, dafür aber auch in Sachen Quests, Spielwelt, Story und Lore nachgelassen. Die einzige Ausnahme dafür ist meiner Meinung nach das "Plugin" (aka Addon/DLC) Shivering Isles, das in etwa wieder auf Morrowind Niveau war.
Skyrim ist nochmal einen Schritt in diese Richtung gegangen. Story und Lore sind quasi komplett vernachlässigt worden, im Grunde bekommt man gefühlt 95% der Infos über die Welt und ihre Bewohner aus Büchern, die es in Morrowind und Oblivion schon gab. Von den NPCs und Quests erfährt man kaum etwas über die Welt. Und die Story ist extrem flach, berechenbar (die einzige positive Überraschung im gesamten Spiel war für mich die Enthüllung des Meisters der Graubärte) und größtenteils auch nicht wirklich spannend. Die Quests können auch nicht gerade glänzen, da sie irgendwie zu 80% aus "geh in Dungeon X und hole mir Y" bestehen.

Aber wenn man das Gameplay von Skyrim gewohnt ist, ist es eben schwierig, ein Downgrade nur für Story, Lore und Quests hinzunehmen.
~ Signatur ~
  11.06.2017, 18:10
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Hallo Ellesar,

also da ich ja auf der Xbox spiele, kann ich ja nicht modden und das "enderal" würde ich sehr sehr gerne mal spielen, aber gibts ja leider nicht für die Konsole, was ich sehr schade finde.

Als Argonier würde ich auch gerne Argonierkinder adoptieren und so manche Mods, was ich in Let´s Plays gesehen habe, hätte ich auch sehr gerne.. naja...

Also ich habe ja die Bücher alle gelesen, habe mich richtig reingewurschtelt in das Ender Scrolls Universum (bin immer doch dabei) und war ganz schön baff, WIE extrem komplex diese Welt ist, hab mir die Weltkarten runtergeladen von Nirn und und und... Oblivion hatte ich vor ein paar Jahren mal eingelegt, aber direkt wieder ausgemacht, da ich ja mit Skyrim damals total begeistert anfing. Jetzt aber, da mir die Welt um Nirn und die Geschichte immer vertrauter wird, hab ich mich eben vor ein paar Tagen dazu entschlossen, Oblivion zu zocken sei es nur, um Cydoril einmal zu besuchen.
Bis jetzt gefällt mir der Kontinent schon ziemlich gut, es ist fast so groß wie Skyrim also ich bin schon mal über Cyrodil drüber gelaufen, um die Atmosphäre in mich aufzunehmen und erstmal die Umgebung zu checken. Vermutlich werde ich mich in Leyawiin niederlassen, da mir die Stadt bis jetzt am besten gefällt und es an der Schwarzmarsch liegt, die man leider leider nicht betreten kann, aber dafür den Dunkelforest :-)
Nun, das Gameplay ist schon wirklich arg altbacken, aber bisher macht es trotzdem Spaß. ist eben wie "Urlaub" auf dem anderen Kontinent sozusagen.
Bye the way frag ich mich echt, warum kaum jemand als Argonier spielt, naja..

Morrorwind finden denke ich die meisten Elder Scrolls-Fans am besten, ich hoffe, ich kann mir das irgendwo noch organisieren zum runterladen oder irgendne Möglichkeit gibt es sicher. Einzig denke ich mir, wenn Morrorwind so aussieht wie Solstheim in Skyrim naja, das wär eher nicht so mein Fall... Aber diese ganze Story... Sowas hab ich noch nie gesehen! Dagegen wirkt die Herr der Ringe-Saga wie eine GZSZ-Folge, natürlich jetzt sehr überzogen formuliert

Was mich grade bei Skyrim stört ist die Balanzierung der Schwierigkeitsstufe. Auf Level 80 macht man eigentlich alles direkt platt, auch auf Meister. Auf Legendär macht es etwas mehr Laune wieder, besonders bei Eismagiern und starken Falmern, vor allem wenn es mehrere sind. Einzig die legendären Drachen sind einfach kacke, weil du da während die Attacke noch läuft, schon einen Trank nehmen musst, sonst bist du sofort tot.. Das hätte man doch etwas besser machen können.

Schade das TES 6 noch so lange dauern wird, online im Multiplayer kommt für mich absolut nicht in Frage.. Aber bis dahin kann ich mich noch weiter "reinwurschteln" in das Universum

Liebe Grüße -Carsten
  11.06.2017, 23:15
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    Skyrim lebt durch Mods! Ich habe rund 700 Stunden in diesem Spiel verbracht, ohne Mods wäre es wohl nicht mal die Hälfte geworden.

    @Klarix:

    Für mich ist Skyrim schon noch ein "aktuelles" Spiel. Das liegt vor allem daran dass es kaum vergleichbares gibt. Also Open-World-RPGs in einer mittelalterlichen Fantasywelt. Zu den Großen gehört da neben Skyrim eigentlich nur Witcher 3. Klar es gibt noch andere Spiele aber diese beiden teilen sich meiner Meinung nach den Thron.

    ESO hab ich ne Zeit lang gespielt, mir gefällt aber das MMO-Konzept nicht, es fühlt sich in meinen Augen eher an wie ein WoW in anderem Gewand, als ein Elder Scrolls Multiplayer, an.

    ------------

    Zum eigentlichen Vergleich Oblivion vs. Skyrim:

    Oblivion hab ich direkt zum Release gespielt, mit meinen enorm hohen Erwartungen als großer Morrowind-Fan. Meine Enttäuschung war dann gewaltig. Wahrscheinlich wird sie Oblivion gar nicht gerecht.

    Selbst mit Mods (die du als Konsolen-Spieler nicht mal hast), habe ich mich nie dazu durchringen können, Oblivion wirklich durchzuspielen.

    Aber ohne diese Erwartungen an Oblivion, ein würdiger Nachfolger für das vielleicht beste Rollenspiel aller Zeiten (Morrowind) zu sein, bestimmt ein gutes Spiel.

    Fünf Jahre später mit Skyrim sah die Welt dann schon ganz anders aus. Hab es nicht zum Release gekauft und hatte dann auch noch das Glück das Spiel als Geschenk zu erhalten!

    Durch Oblivion viel niedrigere Erwartungen und auch weniger potential für eine Enttäuschung weil im Zweifel ja nicht die eigenen 50 Euro verballert  :P

    Und habe auch nicht direkt zum Release gespielt, somit gab es bereits mehr Mods.

    Die Hauptstory ist grottig, die Vielfalt bei der Charaktergestaltung hatte von Morrowind über Oblivion hin zu Skyrim weiterhin abgenommen.

    Doch Abseits davon gibt es in Skyrim einiges zu Entdecken. Manche der Gildenquestreihen sind recht gut gelungen, einige der Nebenquest sind sogar sehr gut.

    Grundsätzlich macht man immer das Gleiche, man läuft von A nach B, bringt irgendwas um und läuft dann wieder zurück. Das macht auch der Rollenspiel-Primus Witchter 3 oder die großartige SureAI-Mod Enderal nicht anders. Es kommt allerdings auf die Verpackung (sprich die Story und die Dialoge) an und die ist bei Skyrim leider nicht immer top.

    Am Ende sind es aber wieder die Mods. Da gibt es nicht nur neue Rüstungen, Rassen und Spielberhäuser, sondern auch ganze Questreihen und komplett neue Welten. Natürlich nicht immer vom Format eines Enderal aber auf jeden Fall sehenswert.

    ------------------

    Fazit:

    TES-Spiele (Morrowind. Oblivion, Skyrim) MUSS man auf dem PC mit Mods spielen. Mit Konsolen bekommt man maximal die Hälfte des Erlebnis!  ;)

    Achtung: Mein kompletter Beitrag ist SEHR subjektiv geschrieben und spiegelt einzig meinen persönlichen Geschmack wieder.

    ----------------

    EDIT zum Thema Schwierigkeitsgrad:

    Open-World-Spiele sollte man generell nicht am Schwierigkeitsgrad festmachen. Je größer die Freiheit, je eher finden die Spieler Wege das Balancing auszutricksen. Gerade Alchemie und Verzauberungen sind in der Elder Scrolls-Reihe oft eine Methode um die Stärke des eigenen Charakters in ungeahnte Höhen zu treiben.

    Sehr gut umgesetzt hat das damals Gothic 2, allerdings wiederum zu Lasten der Freiheit. Eine weitestgehend freie Welt, allerdings konnte man einige Bereiche nicht gleich am Anfang erreichen und nicht gleich die besten Sachen finden (außer mit Exploits...).
« Letzte Änderung: 12.06.2017, 02:26 von Fairas »
  12.06.2017, 02:18
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@ Fairas

Also 700 Stunden ist schon sehr extrem, dann haben wir ja in etwa gleich viel Zeit damit verbracht, doch ist die Zeit da bei Dir auf einen Char bezogen oder allgeimein?
Meine 750 Stunden+ Zeit bezog sich nämlich auf meinen derzeitigen Charakter, würdest Du mir verraten,
mit welchen Charakeren Du am liebsten gespielt hast und welche Strategien hast Du verfolgt? Warst Du verheiratet? Kinder? spielst Du es aktuell noch?

Ich wünschte wirklich, ich hätte auch diese Mod-Optionen, ich würd es warscheinlich bis alle Ewigkeiten spielen  :spinner: :D .. aber jetzt bin ich halt wirklich an so einem Plateu angekommen, wo sich eben tatsächlich alles nur noch wiederholt ich lediglich noch meinen Sammeltrieb befriedigen kann sowie das simple "sich in der Welt aufhalten".

Ja dass mit dem Schmieden, Verzaubern und der Alchemie ist schon echt extrem, wie man sich damit total aufpowern kann.. Alles "nur" auf 100 zu haben ist eben nicht das Maximum. Durch die Alchemie konnte ich nochmal die Verzauberung und das Verschmieden optimieren, also im Grunde gibt es auf ganz Skyrim nicht ansatzweise so starke Waffen und Rüstungen oder auch Tränke, wie man sie dann letztendlich selbst herstellen kann..

Vielleicht probier ich doch mal aus, die Daedrische Rüstung zu tragen und damit dann auf legendär zu spielen, ob das eventuell noch eine Herausforderung sein könnte.. Denn die Ebenerz, die ich trage, ist eben doch deutlich schwächer als die Daedra oder Drachenrüstung, aber ich trage sie halt am liebsten (aber mit einem Drachenknochenhelm, da ich den am liebsten habe, man dadurch sein Gesicht sehen kann und ich finde, er einfach auch total gut optisch zur Ebenerzrüstung passt).
Als Begleiter übrigens hab ich Myoll aus Rifton (welche ebenfalls so ausgerüstet ist wie ich), die ich aber meistens vor meinem Haus zur Wache abkommandiere, wenn ich unterwegs bin, ebenso wie den Husky aus der Dämmerwacht, Bryan. Dieser ist auch gleichzeitig das Haustier meiner Tochter Sophie, Lucia hat einen Hasen :-)
Anfangs noch wurde mein Haus öfter mal von Wölfen oder Trollen, teilweise sogar von Drachen angegriffen aber seit Ewigkeiten ist das nicht mehr passiert, ich weis nicht ob das ein Bug ist, aber ich vermute mal stark.
Insgesammt ist mir das Spiel extrem oft gecrasht, was bei Konsolen-Spielen eigentlich so gut wie nie vorkommt, aber ich hab das mit der Zeit sehr gut in den Griff bekommen, indem ich eben manche Tipps wie manuelles Speichern, alte Spielstände löschen etc.. beherzigt hab. Dennoch stürtzt es hier und da manchmal noch ab.

Also das Morrorwind muss ja wirklich der Hammer sein... Irgendwie seltsam TES "rückwärts" zu spielen, aber jetzt ist ersmal Oblivion dran.. Hat jemand eigentlich Arena oder Daggerfall gespielt? Der zweite Teil soll ja unglaublich riesig sein, zweimal so groß wie England von der Fläche her, hab ich Wikipedia entnommen

Und noch eine Frage: kann mir jemand vielleicht eine Seite empfehlen, wo ich am besten über die Geschichte von Nirn am besten nachschmökern kann? Bisher hab ich meine Infos wie gesagt nur aus den Skyrim-Büchern und Wikipedia-Artikeln und fetzenweise aus Foren...
  12.06.2017, 02:55
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  • Diplomat
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also da ich ja auf der Xbox spiele, kann ich ja nicht modden

Das ist natürlich schade, dann wird Skyrim wahrscheinlich wirklich für dich ausgelutscht sein. Wobei 700 Stunden auch extrem ist, gibt ja kaum ein Spiel, dass einen für 50-100€ (DLCs inklusive) ansatzweise so lange beschäftigen kann.

Einzig denke ich mir, wenn Morrorwind so aussieht wie Solstheim in Skyrim naja, das wär eher nicht so mein Fall...

Im Spiel Skyrim ist der Vulkan ja ausgebrochen und hat alles mit Asche bedeckt, dementsprechend ist das eigentliche Morrowind (oder besser gesagt Vvardenfell, die große Insel von Morrowind auf der das Spiel spielt und die südöstlich von Solstheim liegt) nicht so trostlos und grau. Ohne Mods ist die Grafik aber extrem veraltet. Mit Mods kann man das Spiel optisch ganz gut aufpolieren. Hier mal ein Vergleich:
http://newarena.com/wp-content/uploads/2017/05/16-12.png
http://wiki.step-project.com/images/d/db/Morrowind_2016-12-17_16.51.29.215.png

Hier noch mehr Screenshots von Morrowind, inklusive Anleitung welche Mods man dafür braucht:
http://wiki.step-project.com/Guide:Morrowind#Guide:_A_modern_Morrowind

Gameplay bleibt trotzdem veraltet (Angriffe und Blocks funktionieren nach Chancen basierend auf dem Skill, Einhandwaffe 50 heißt: 50% Chance zu treffen; Talente gibt es nicht; Mana bzw. Magicka regenerieren sich nicht automatisch, man muss dafür rasten; kaum Sprachausgabe; NPC unterhalten sich nicht untereinander; Laufgeschwindigkeit ist von einem Attribut abhängig und kann bei manchen Klassen extrem gering sein, bis man das Attribut genug erhöht hat).
Dafür bekommt man eine entsprechend große Menge an Content. Zum Vergleich: Skyrim hat 4 Fraktionen denen man beitreten kann (5 wenn man eine der Bürgerkriegs-Fraktionen mitzählt, 6 mit Dawnguard oder den Vampiren), eine Fraktion hat dort 6-12 Quests und ein paar zufällige Aufträge. Morrowind hat 13 Fraktionen denen man beitreten kann (Vampirclans nicht mit eingerechnet) und jede Fraktion hat um die 18-30 Quests.
Denn keine Sprachausgabe heißt auch: Man kann den NPCs extrem viel zu sagen geben.

Neben den vielen Quests (gibt ja neben den Fraktionen auch noch Haufenweise andere Neben- und Hauptquests) kann einem nahezu jeder NPC ausführliche infos über Städte, Fraktionen, Personen die er kennt usw. geben, anstatt nur 2-3 Sätze zu haben, weil Sprachausgabe teuer ist. Dadurch bekommt man direkt im Dialog sehr viel über die Welt mit, zumindest wenn man die NPCs denn danach fragt. Und wenn die NPCs einen genug mögen, denn sonst weigern diese sich auch mal, mit einem zu sprechen oder gewisse Infos herauszurücken.
Und da es weder Random-Loot noch Level-Skalierung in Morrowind gibt, kann man mit Glück dort schon sehr früh im Spiel eine richtig starke Waffe finden und hat dadurch ein entsprechendes Glücksgefühl. Das hatte ich in Skyrim und Oblivion kein einziges Mal. Dafür können in Skyrim dank der Skalierung sogar Säbelzahntiger und Bären Drachen töten. Dova-bär. :ugly:

Was Morrowind auch bietet ist: Mehr Vielfalt. Mehr Waffenarten (Stangenwaffen, Wurfwaffen), mehr Fertigkeiten (z.B. statt nur "Leichte Rüstung" und "Schwere Rüstung" zu bieten, gibt es in Morrowind auch noch "Ohne Rüstung" und "Mittlere Rüstung"), mehr Rüstungsteile (statt Beine, Oberkörper und Helm gibt es linker und rechter Handschuh, linker und rechter Schuh, Beinschützer, Oberkörper, Gürtel, Hose, Hemd, linke und rechte Schulterplatte und Helm), mehr Zauber (außerdem kann man Zauber auch selbst erstellen), mehr Effekte und Verzauberungen...

Ich hoffe Morrowind dieses Jahr im Steam Summer Sale zu sehen, da ich es auch nur auf der Xbox und daher ohne Mods gespielt habe. Ich habe auch erst recht spät erfahren, dass es Morrowind auch für den PC gab und was man dort alles mit Mods machen könnte.
« Letzte Änderung: 12.06.2017, 03:30 von Elessar »
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  12.06.2017, 03:15
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@Carsten

Meine Spielzeit verteilt sich auf mehrere Charaktere und fand nicht nur in den reinen Skyrim-Inhalten statt, sondern wie gesagt war ich auch viel in Mods unterwegs.

Grob haben mir zwei Charaktermodelle am besten gefallen: Magier und Vampirjäger der Dämmerwacht.

Ich spiele selten mit einem Charakter alles durch (weiß gar nicht ob ich das jemals gemacht habe), sondern ich mache nur das worauf ich gerade Lust habe und wenn ich denke dass es zu meinem Charakter passt.

Aktuell spiele ich allerdings nicht mehr. Nur ab und zu wenn ich auf Nexus eine neue interessante Mod entdecke wird diese ausprobiert. Fest eingeplant ist zudem noch ein weiterer Durchlauf mit Enderal wenn da der DLC erscheint.

Meine Ausrüstung entstammt oft aus Mods. Den Schwierigkeitsgrad passe ich entsprechend an. Eine Mod-Rüstung passt nicht immer ins Balancing des Spiels. Sind meine Sachen zu schwach, drehe ich runter, sind sie zu stark (eher der Fall), drehe ich rauf. Kann ich ja zum Glück jederzeit ändern.

Als Begleiter verwende ich wieder welche aus Mods, mit besseren Funktionen, eigener Story, richtiger Persönlichkeit etc.

Bei mir kommst du um das Thema Mods nicht herum  :lachen: Habe derzeit ca. 100 Mods heruntergeladen und davon ca. 80 gleichzeitig aktiviert. Und das ist nicht mal viel, andere Leute verwenden ein Vielfaches davon  :D

Zu Morrowind:

Morrowind heute spielen ist schwierig. Selbst ich hatte es schon seit einigen Jahren nicht mehr auf dem PC installiert. Es ist wirklich sehr alt. Viel viel Nostalgie.

Ein gutes Beispiel sind die Questmarker, die gab es in Morrowind schlicht nicht. Ein Quest hatte entweder eine gute Wegbeschreibung oder man hatte bei der verzweifelten Suche nach dem Zielort irgendwo abseits des Weges ein tolles Dungeon entdeckt, welches man ansonsten nie gefunden hätte.

Ich glaube auch nicht das ich mich heute nochmal mit dem Kampfsystem von Morrowind anfreunden könnte...

@Elessar

Es gibt auch in Morrowind Random-Loot und Level-Skalierung  ;)

Einzigartige Gegenstände sind zwar wirklich besonders aber was man in Kisten etc. finden kann ist genauso zufällig. Und deine Gegner werden zwar nicht direkt stärker allerdings tauchen bestimmte Gegnertypen (nur Kreaturen, NPCs sind immer gleich; Ausnahme die Assassinen der Dunklen Bruderschaft) mit höherem Level eher auf. Auch die Beute variiert. Dremora und Goldene Heilige droppen auf höherem Level bessere Waffen.

  12.06.2017, 03:36
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Es gibt in Morrorwind gleich mehrere Vampir-Clans? wow  :eek:

Also ich verstehe wirklich nicht, warum gerade dieser Gilden-Aspekt so abgespeckt wurde, da dass mit das Interessanteste ist, finde ich.. Ich fand es in Skyrim schon sehr genial die verschiedenen Fraktionen, dort fand ich die Dunkle Bruderschaft sowie die Diebesgilde-Queste sehr gelungen, bei den Gefährten war ich aber extrem enttäuscht, das war ja extrem schnell zu Ende und auch die darauffolgenden "sich immer wiederholenden Quests" lehn ich ab, derzeit mach ich nur noch die Missionen der Dämmerwacht, diese wiederholen sich aber auch ständig (leider auch immer die gleichen Dungeons und Höhlen, keine Ahnung, warum das nicht auf alle Locations ausgeweitet wurde) und besuche halt random immer wieder die respawnten Höhlen und Burgen, wobei ja bei den Burgen kaum mehr welche übrig sind, da ich sie ja mit dem Kaiserreich bereits in der Bürgerkriegs-Quest schon eingenommen hab, was ich im Nachhinein irgendwie jetzt schade finde.

Was ich bis heute nicht geschafft hab, fällt mir grade ein, sind diese 10 Seiten für den Typ im Seelengrab zu finden  oO - ich hab bisher nur 7/10 gefunden, dafür bin ich sehr froh über das Skelet-Pferd, welches ich jederzeit beschwören kann und das nicht sterben kann. Leider ging mir der Gaul aus der Dunklen Bruderschaft ein paar Mal drauf, seltsamerweise taucht Schattenmähne aber immer mal wieder auf (Bug?)

Das Morrorwind auf der Xbox erschienen ist, wusste ich gar nicht, aber nachdem ich jetzt die Vergleichsbilder gesehen hab, denk ich, werd ich es mir auf meinen PC holen, aber jetzt ist erstmal Oblivion dran.
Kann man dort eigentlich auch ein eigenes Haus bauen, ich mein auf der Xbox-Version? ist dort auch Heirat möglich?

  12.06.2017, 03:43
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@Fairas

Hmm... also ich glaub, das würd mich ganz schön aggro machen, wenn ich den das Ziel so schwer bzw. gar nicht finden würde.. es würde mich irre machen, teilweise hatte ich damals beim alten Doom schon Wutausbrüche, weil ich den Ausgang nicht gefunden hab  :ugly: :D

Wobei bei Skyrim ist es fast schon zu einfach mit den ganzen Questmarkern, die teilweise noch schweben, also so wie bei Oblivion bisher find ichs eigentlich diesbezüglich recht angenehm.. man weis ca. wo man hinmuss aber muss schon ein wenig wurschteln

Ach, jetzt werd ich echt ganz neidisch, mensch, ich  möchte auch so gerne die Mods benützen können  :sleepy: Aber ich vermute, mein PC würde Skyrim gar nicht verkraften.. Bin mir allerdings nicht sicher, was PC angeht kenn ich mich wirklich nicht gut aus.. Das letzte Mal als ich einen PC zum zocken verwendet hab war in den 90ern.. das war ein Pentium 300 mit Windows 95, später 98.. Half-Life 1 war damals aktuell und Unreal..
Vor zwei Jahren hab ich mir einen gebrauchten PC zugelegt den ich für 38 Euro bei E-bay Kleinanzeigen gekauft hab, allerdings nur um Internet zu nutzen und meine Filme und Musik zu speichern und eben zu kommunizieren. Das einzige Spiel was ich installiert hab auf dem Rechner ist Wet - The Sexy Empire, ein Kumpel hat mir das irgendwie über Dos-Box installiert, also ich selbst kenn mich da leider null aus. Jedenfalls ist es ein 2,5 Ghz-Rechner, ich denke mal, für Skyrim wird das nicht reichen
  12.06.2017, 03:56
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Morrowind hatte auch viele einzigartige Momente und hat sehr zum Entdecken eingeladen. *schwärm*

- M'aiq der Lügner war natürlich schon dabei  ;)
- Der Meister-Trainer für Verzauberung war feindlich gesinnt, wenn man das nicht wusste, hat man ihn einfach umgehauen.
- Der Händler mit am meisten Draken war eine Schlammkrabbe.
- Die beste Rüstung lag irgendwo in einer Höhle mitten im Meer. Warum sollte man da suchen?  :lachen:
- Das beste Schwert konnte man finden wenn man Gerüchte aufgeschnappt und verfolgt hat oder halt zufällig...
- Das wirklich allerbeste Schwert war ein Easteregg und absolut unmöglich zu finden:

Spoiler
Man muss Vampir sein, eine bestimmte Quest abschließen, bei der Abgabe der Quest das eigentlich beste Schwert und exakt 11.171 Draken im Inventar haben. Dann bekommt man dieses Schwert.

Es gibt im Spiel keinen Hinweis darauf  :lachen:

Man ist Vampir, ok. Man macht diese Quest, ok. Man hat zufällig das richtige Schwert dabei, ok. Aber NIEMAND hat bei der Quest-Abgabe rein zufällig genau 11.171 Draken im Inventar  :spinner:

- Für den Endgegner braucht man eine bestimmte Taktik und kann nicht einfach mit seinem aktuell besten Schwert oder Zauber draufkloppen.

@Carsten

Manchmal bin ich bei Morrowind schon verzweifelt. Aber zur Not macht man dann einfach erstmal was anderes, gibt ja genug.

Ich gebe mal ein Beispiel: Wie Elessar bereits erwähnt hat gibt es in Morrowind mehr Fraktionen denen man beitreten kann. Allerdings haben diese Fraktionen auch nicht nur ein Hauptquartier, nein es gibt oftmals in mehreren Städten eine Niederlassung mit eigenen Händlern und Questgebern.

So bin ich bei einer Quest der Kriegergilde mal nicht weitergekommen, weil ich was nicht gefunden habe. Also ab in die nächste Stadt und da Kriegergilde-Quest gemacht, weil ich ja weiter aufsteigen wollte. Später hab ich das Gesuchte mal zufällig gefunden...

In der Regel waren die Wegbeschreibungen aber schon sehr präzise. Manchmal aber auch poetisch kreativ, sowas wie: "An der Küste geht bis zu den Zähnen des Windes und dann nach Süden" (frei aus dem Gedächtnis, so oder so ähnlich war eine Wegbeschreibung).

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Denke nicht das Skyrim auf deinem PC läuft. Mods haben zudem häufig den Nachteil, dass sie zusätzliche Performance ziehen.

Ich kenne deine finanzielle Situation nicht aber ich denke für 200-300 Euro bekommst du einen PC auf dem man Skyrim (die normale Version, nicht die Special-Edition) gut spielen kann, inklusiver "normalen" Mods. Also keine riesigen Mods oder Grafikmods mit 4k-Auflösung.

Um größere Mods, sowas wie Enderal auch vernünftig spielen zu können musst du aber schon so 400-600 Euro ausgeben denke ich.

Also extra für Skyrim einen PC anschaffen lohnt sich wahrscheinlich eher nicht  :D

Aber gibt ja noch viele andere tolle Spiele für den PC (oft ebenfalls mit Mods und oft ebenfalls für PC exklusive).
  12.06.2017, 04:23
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Maiq der Lügner  :D ich war ja gespannt, wann und wo er dann bei mir in Oblivion auftauchen würde, er lief mir allerdings bereits schon jetzt am Anfang über den Weg, was mich natürlich total gefreut hat, schade nur, dass er in Oblivion nicht auch diese tolle Sychro hatte wie in Skyrim, aber gut zu wissen, dass er auch dort vertreten ist, ich liebe solche Easter Eggs sehr! (hoffentlich kommt er noch öfter, in Skyrim hab ich ihn vielleicht 3,4 mal getroffen und das bei 750 Stunden, ich frage mich, ob ich nochmal auf diese Verrückte treffe, welche man mit Wabbajack beschiessen soll, aber wann hab ich den schon dabei.. die ist mir nur ein einziges Mal begegnet, würde echt gerne wissen, was dann passiert)

also "wer mitten im Meer in Höhlen taucht", das wäre dann wohl ich  :) ich muss immer alle Winkel genau absuchen, vor allem das Tauchen liebe ich sehr und als Argonier kann man ja zum Glück von Anfang an solang unter Wasser bleiben wie man will, aber ich hab gelesen, dass man erst ab Oblivion Argonier spielen kann

Also das mit dem Superduper-Schwert - ist ja mal VOLL krank :spinner: :spinner: :spinner:  :o also was derartiges hab ich echt noch nie gehört, hast Du davon im Internet erfahren oder haben das die Entwickler mal selbst preisgegeben? das KANN doch einfach niemand mal geschafft haben??? Na ich hoffe, dass es das Schwert dann auch wirklich wert ist  :D

Heute bei meinen Erkundungen in Oblivion hab ich mich wieder sehr gefreut, dass es soviel Argonier und Kajits gibt, viel mehr als in Skyrim (ja, ich weis, Himmelsrand ist die Heimat der Nord), ich denke ich werd mir das erste Haus definitiv in Leyawiin kaufen. Die Gräfin dort ist ja gar nicht mal ohne  :rolleyes:. Derzeit ist meine Bleibe noch die Hütte etwas auserhalb, mit der ich profesorisch erstmal mit der Ork Dame Mazoga hause. Die Arena hab ich ganz am Anfang schon gemacht und mich auch direkt der Kriegergilde angeschlossen. Das erste Oblivion Tor hab ich schon geschlossen aber bisher beschränkte sich mein Spiel erstmal mit dem groben Ablaufen von Cyrodil. Bin sehr gespannt, wie das Ganze weitergeht und wieviel Zeit ich dann letztendlich dort verbringen werde.

Also finanziell wird das wohl leider nix mit dem PC bei mir werden.. Aber TES 6 wird sicher kommen, und jetzt bin ich ja schon mal gut versorgt mit Oblivion.. Fallout 3 hab ich mir auch noch gegönnt, dass ist schon auch ein sehr gutes Spiel aber die Stimmung für dieses Szenario hab ich einfach grad nicht.. Am Schönsten ist es halt doch auf Tamriel :)
  12.06.2017, 05:09
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Das mit dem Schwert ist doch auch nur ein Easter-Egg für Leute die halt in den Editor schauen. Ist natürlich nicht Teil des "normalen" Spielverlaufs.

Rein vom Schaden her kann man mit Verzaubern noch deutlich stärkere Waffen selber herstellen, allerdings haben die dann viel weniger Ladung als die mächtigen Artefakt-Waffen und sind nach wenigen Treffern leer.

Gibt allerdings auch interessante Sachen, auf die man mit ein bisschen Erfahrung und Ausprobieren selber drauf kommen kann. Es gibt einen alternativen Verlauf der Hauptstory mit der man sehr schnell den Endgegner besiegen kann und sich die meisten Hauptquest spart. Das ist auch kein Exploit, sondern wirklich so vorgesehen, man erhält dabei sogar ein Artefakt was man ansonsten nicht bekommen kann.

Du kannst natürlich auch in Morrowind Argonier spielen. Allerdings hast du dort nicht durchgehend Wasseratmung, sondern nur einen speziellen Zauber.

Immerhin gibt es auch eine Quest wo man ertrinken muss. Ein Argonier aus Oblivion oder Skyrim könnte die gar nicht machen  :lachen:

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Naja bis TES VI gibt es bestimmt wieder eine neue Konsolengeneration also komplett ums Geld ausgeben wirst du nicht drum herumkommen  ;)
  12.06.2017, 05:35
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