Das hier hab ich vor kurzem mal aus Langeweile angefangen. Hat noch keinen Titel oder überhaupt eine Story. Ich werde einfach mal schauen, wo das Ganze hingeht.

Prolog
Der Rauch legte sich und gab den Blick auf die dreiecksförmigen, schwarzen Ungeheuer, auch ZG200 „Slaughter“ genannt, frei, die gen Himmel davon sausten. Vor wenigen Minuten noch fegten sie über das Land und wurden indes von lauten Explosionen und grellen Lichtern begleitet. Wenn man genau hinhörte, konnte man auch die kläglichen Schreie von Menschen vernehmen. Nun herrschte nur noch Totenstille. Sein Blick wanderte vom Himmel hinunter zum Boden. Krater, brennende Überreste von Fahrzeugen, Gebäuden und bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Personen. Dies war das Gesicht des Krieges. Ein hässliches Gesicht, von dem er sich am liebsten abgewandt hätte. Wenn es nur so einfach wäre…
Durch das bläuliche Visier starrte er noch einige Minuten auf das Trümmerfeld. Seine wievielte Mission während dieses sinnlosen Krieges war das schon? Die Siebenundzwanzigste? Oder die Achtundzwanzigste? Mindestens. Und egal, wo er war, der Anblick war immer der gleiche. Tod und Trauer, Rache und Zorn. Alles Negative, was ihm einfiel, sammelte sich in so einem Krieg. Aus Freunden werden Feinde. Brüder schlachten sich gegenseitig ab. Doch es war ein unabdingbarer Instinkt der Menschheit. Sie kämpften schon seit Anbeginn der Zeit. Ja, die gesamte Geschichte war durch die unterschiedlichsten Kriege geprägt. Grundsätzlich hatten sie aber alle exakt den selben Kern.
Eine Hand legte sich auf seine Schulter. Langsam wendete er den Kopf vom Schlachtfeld nach rechts, zu der Person, die nun neben ihm stand. Von weitem hätte man die beiden nicht auseinander halten können. Beide trugen schwere Kampfpanzerungen in Schwarz- und Grautönen, Helme mit blauem Visier. Manchmal hielten die Zivilisten fremder Planeten sie für Roboter. Wer konnte es ihnen auch verübeln? Im Grunde waren sie doch Maschinen, in irgendwelchen Laboren durch Gentechnik geschaffen. Geschaffen, um zu zerstören und zu vernichten. Doch wenn man genauer hinsah, merkte man, dass jeder auch ein eigenes Individuum war und auch Gefühle hatte. Von außen konnte man die Individualität zumindest anhand der Kennnummern ausmachen. Der Mann, welcher den Ort beobachtete, an dem sie vor Minuten noch gekämpft hatten, trug die Nummer 371 auf seinem Brustpanzer. Der andere wurde durch die Nummer 141 gekennzeichnet.
„Kommst du? Wir wollen überlegen, wie es jetzt weitergeht.“ Ohne auf eine Rückmeldung zu warten, ging er zurück zu der kleinen Höhle am Fuße einer Klippe, wo einige andere saßen. Noch einmal lies 371 seinen Blick über das Schlachtfeld wandern, dann stieß er zu den anderen.