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Thema: Was lest ihr gerade?  (Gelesen 122660 mal)

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Jetzt lese ich gerade Robinson Crusoe

Oh, sag mal bitte, wie du das Buch fandest. Da würde mich mal eine andere Meinung interessieren. ich habe das auch dieses Jahr gelesen und ... lies mal und sag mal dann wie du es fandest  :P

...Und ich habe heute das Buch ebenfalls durchgelesen. Zum dritten Mal. Mir gefällt insbesondere sein Einsiedlerleben und die Kreativität zu überleben, aber all die großen Sinnfragen oder Handelsrouten haben mich nie besondere interessiert. Ich glaube das besondere an diesem Buch ist einfach die Möglichkeit mitten auf einer einsamen Insel zu sein und zu überleben. Wie würde man selber reagieren? Was würde ich an Robinson Crusoes Stelle machen? Deswegen lese ich das Buch immer gerne wieder =)
Barrelphobie--> Backphobie
  16.12.2016, 13:52
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Ok, mach ich.
Ich versuche mich zu beeilen, aber ich werde wohl erst an/nach Weihnachten richtig zum Weiterlesen kommen. Am 22. schreibe ich meine nächste Klausur und danach müssen noch ein paar Geschenke gekauft werden  :ugly:
  16.12.2016, 16:33
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Ich hab die SZ im Onlineabo. Kann ich nur empfehlen. Ist billig, man hat nicht so den Drang, alles zu lesen, und der Journalismus, den sie machen, ist jeden Cent wert (heute ganz aktuell: Eine riesige investigative Recherche über die Leute, die bei Facebook verbotene Inhalte löschen müssen - und wie traumatisiert sie sind, weil man sie mit all den schrecklichen Dingen, die sie sehen, allein lässt).
  16.12.2016, 16:43
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Ich hab die SZ im Onlineabo. Kann ich nur empfehlen. Ist billig, man hat nicht so den Drang, alles zu lesen, und der Journalismus, den sie machen, ist jeden Cent wert (heute ganz aktuell: Eine riesige investigative Recherche über die Leute, die bei Facebook verbotene Inhalte löschen müssen - und wie traumatisiert sie sind, weil man sie mit all den schrecklichen Dingen, die sie sehen, allein lässt).

Ich habe jetzt auch seit neusten ein reines Online-Abo: der New York Times. Wegen dem englisch und vielleicht einen "globaleren"(/"amerikanischeren"?) Blick auf das Weltgeschehen zu bekommen? Ansonsten habe ich schon seit über einen Jahr die WiWo abonniert. Davor habe ich lange Zeit die ZEIT abonniert, auch auf Papier, das war mir dann doch zu ... akademisch ;) und wenig mit meiner "echten" Welt (bzw. die, die mich interessiert, nämlich Wirtschaft).


Liest du die SZ dann über die Webseite? Oder über Apps? Welche "Lesegewohnheiten" hast du denn da?

  19.12.2016, 10:57
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Alles und nichts. Wenn ich Zug fahre, übers Tablet. Ansonsten gern über die Handapp. Oder auf der SZ-Seite, da sind viele Plus-(Zeitschriften-)Artikel direkt eingebunden. Und du? :)
  20.12.2016, 15:34
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... Ansonsten gern über die Handapp. ...

Kann man damit das Telefon einspare und direkt von der Handfläche lesen? Haben will. :ugly:
We were -- waist deep in the Big Muddy
And the big fool said to push on.
  20.12.2016, 19:37
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... Ansonsten gern über die Handapp. ...

Kann man damit das Telefon einspare und direkt von der Handfläche lesen? Haben will. :ugly:

 :ugly:

Ich spiele auch mit dem Gedanken mir eine Zeitung im Online Abo zu bestellen, wüsste aber auch nicht welche. Ich kenne mich leider gar nicht aus. Was ist denn zum Beispiel der Unterschied zu frei verfügbaren Artikeln von Spiegel Online oder der Welt? (Ist der Spiegel eine gute Zeitung? - weiß ich grad nicht so genau...)

Btw. Ich habe gestern nach 2 Tagen Coraline von Neil Gaiman beendet. Während ich den ganzen Tag in der Bibliothek hocke, war mir nicht so arg nach schwierigerem Englisch, deshalb hab ich Robinson Crusoe mal pausiert und ein "Kinder"buch passte da etwas besser.
Den Film hatte ich etwa 1-2 Wochen zuvor auf Netflix gesehen und finde sowohl Buch, als auch Film, durchaus gelungen. Einige - teilweise auch größere - Änderungen gibt es im Film, dennoch finde ich, transportiert der Film die Essenz des Buches ganz gut. Vielleicht fand ich die Änderungen auch nicht so schlimm, weil ich mal von meiner eisernen Regel "erst Buch, dann Film" abgewichen bin. Ich denke, daran liegt es eher.
  22.12.2016, 09:47
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Abhängig davon, wo ich mich aufhalte (eigene Wohnung/Freundin) lese ich Solaris von Lem und Futu.re von Gluchowski. Beides ziemlich gut. Hin und wieder greife ich auf Gedichte von Puschkin zurück. Ich glaube, ich habe es schon mal erwähnt, aber ich finde russische Literatur sehr faszinierend. Gerade wenn es um Fantasy/Science Fiction geht finde ich russische Autoren besser als andere.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  05.03.2017, 21:35
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Gerade wenn es um Fantasy/Science Fiction geht finde ich russische Autoren besser als andere.
Und warum liest du dann polnische Science Fiction?  :D
Lem schreibt aber wirklich nicht schlecht, zuweilen vielleicht etwas langatmig.

Als russischen SF-Autor fand ich vor Jahrzehnten Sergej Snegow sehr gut.

Momentan lese ich Die Bestsellerformel
Schonungslos, menschenverachtend und wahnsinnig humorvoll geschrieben.


Und Fadomai sagte: „Wenn Nirni ihre Kinder trägt, dann nimm eines davon und verwandle es.
Mach die schnellsten, klügsten und schönsten menschenähnlichen Wesen aus ihm und nenne sie Khajiit.“
  06.03.2017, 18:26
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Weil ich ihn in einem Atemzug mit den Brüdern Strugazki als sowjetisch geprägten Autor nennen wollte. Aber du hast recht, die Aussage war nicht korrekt.
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  06.03.2017, 19:11
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Jetzt lese ich gerade Robinson Crusoe

Oh, sag mal bitte, wie du das Buch fandest. Da würde mich mal eine andere Meinung interessieren. ich habe das auch dieses Jahr gelesen und ... lies mal und sag mal dann wie du es fandest  :P

Okay, Tjati,
ich habe es endlich durch und anhand von Goodreads dürftest du ja mittlerweile wissen, wie großartig ich dieses Buch fand - not.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll.

Ich bin ein großer Fan von altem Englisch und auch von etwas komplizierteren Sätzen, aber bei Robinson Crusoe habe ich bezüglich dieser Vorliebe auch die Grenzen aufgezeigt bekommen. Seine Sätze umfassen teilweise mehr als eine halbe Seite und es ist dermaßen schwierig über so viele Worte dem Gedankenfluss zu folgen, dass ich ganze Passagen teilweise bis zu 6-7mal gelesen habe, weil ich immer zwischendrin den Faden verloren habe.
Dem zuträglich war auch, dass dieses Buch einfach so unfassbar dröge war. Über Seiten ergeht er sich in Elegien über seine Gottesfürchtigkeit und die Qualität der Gefühle, die ihn überkommen. Und als wäre diese Kamelle nicht schon nach den ersten 6 Sätzen (aka 4 Seiten) total ausgelutscht, werden eben jene Gedankengänge mit kleinen Abänderungen alle paar Seiten wieder in ganzer Breite ausgewalzt.

Zu Anfang fand ich das Buch noch recht unterhaltsam, wenn auch nicht spannend, da ich die Ausführungen über die Landwirtschaft, die er dort betreibt durchaus mochte. Sobald es dann aber immer mehr nur um seine - doch recht beschauliche - Gefühlswelt geht, musste ich mich zwingen, jeden Tag mindestens ein Paar Seiten zu lesen, um das Buch irgendwann einmal zu beenden.

Und dazu kommt noch, dass ich keinen Romanprotagonisten kenne, der dermaßen selbstgerecht und unsympathisch ist. So wird - mal wieder besonders ausführlich - ausgewalzt, was für einen Dienst er Freitag erweist, dass er ihm als Sklave dienen darf und noch viele andere Knaller, wie zum Beispiel die "Übersetzung" von Freitags eigentlich recht verständlichem, gebrochenen Englisch.

Jo, okay. Als ich es gelesen habe, sind mir noch viel mehr Dinge aufgefallen, die ich absolut scheußlich fand.
  06.03.2017, 21:08
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Danke danke danke.

Das triffts bei mir auch. Ich fand's ganz grausig und verstehe nicht warum das Buch zum Weltkanon gehört. Ich habe die deutsche Übersetzung gelesen und kann daher nichts zur Sprache sagen - das deutsche lies sich recht passabel. Aber diese ewig gleichen langweiligen stets wiederholenden Ausführungen haben mich auch geqäult. Genau wie du musste ich mir das Lesen wirklich vornehmen. Eines der unansprechendsten Bücher die ich je gelesen habe (danach kommt "Die Leiden des jungen Werthers"). Am Anfang auch nett, ja, da bin ich bei dir, aber nach dem ersten zehntel merkte ich schon, da kommt nichts. Nur der erste und letzte Teil fand ich genießbar aber der Rest war wirklich geschenkt.

Hach bin ich froh in dem Punkt keine Einzelmeinung zu haben :) Entschuldige, dass ich dich nicht gewarnt habe. Ich wollte gerne wissen ob es jemanden wie mir da gehen kann.
  06.03.2017, 22:38
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Ich habe ja eh das Ziel nach und nach alles zu lesen, das als "Klassiker" eingestuft wird. Von daher ist es nicht schlimm, dass du mich nicht vorgewarnt hast. Im Gegenteil, sonst hätte ich vermutlich direkt von vorne an keine Lust gehabt. :D

Ich sehe schon, unsere Buchgeschmäcker sind gar nicht so verschieden. Bis Robinson Crusoe rangierte "Die Leiden des jungen Werther" bei mir auch auf Platz 1 der "Warum zur Hölle gilt das als Weltliteratur?"-Liste, wurde nun aber erfolgreich von Robinson Crusoe abgelöst.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber ich würde da lieber sogar nochmal den Werther lesen, als mir diese Tortur nochmal anzutun. Aber wer weiß, ich habe noch einen zweiten Defoe im Regal stehen (Moll Flanders).
Vielleicht schafft es das ja auch in die Top 3  :ugly:
  08.03.2017, 00:58
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An welchen Kanon orientierst du dich denn da? Ich kenne da die ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher [1 [2]

Eine andere Liste, die ich da noch kenne, mit mehr Fokus auf Gegenwartsliteratur, ist die BBC Big Read: https://de.wikipedia.org/wiki/BBC_Big_Read

Wie fandest du denn Lenz von Georg Büchner?
« Letzte Änderung: 08.03.2017, 08:19 von Tjati »
  08.03.2017, 08:04
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Puh! ich orientiere mich da eigentlich an nichts so wirklich.
Ich habe ein Lesezeichen letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse gekauft mit den "50 books to read before you die". Die hätte ich irgendwann gern mal durch. Darauf sind Klassiker, aber auch moderneres, wie Harry Potter, Herr der Ringe oder His Dark Materials.
An sich gehe ich meistens nach Autoren. Ich surfe ganz gern auf Amazon, erstelle mir da eine ewig lange Wunschliste, um mir die dann nach und nach nicht bei Amazon zu kaufen :D Da gehe ich bei den alten Klassikern nach Autoren und bei aktuelleren "Klassikern" nach Sachen die mich besonders interessieren. Im Moment interessiere ich mich vor Allem für Englische Klassiker (trotz Robinson :D)

Darauf sind jetzt u.A.
The Handmaids Tale - Atwood
Animal Farm & 1984 - Orwell
A Clockwork Orange - Burgess
Catch 22 - Heller
The Catcher in the Rye - Salinger
Fahrenheit 451, The Martian Chronicles, The October County - Bradbury
Alles was die Penguin Classics so von den Geschwistern Bronte hergeben
The Time Machine, The Island of Doctor Moreau, War of the Worlds, Invisible Man - Wells
The Adventures of Tom Sawyer, The Adventures of Huckleberry Finn - Twain
Oliver Twist, Great Expectations, David Copperfield, Little Dorritt, Dombey & Son, A Christmas Carol - Dickens
alles von Brecht
Ansichten eines Clowns, Die verlorene Ehre der Katharina Blum - Böll
Effi Briest - Fontane
Moby Dick - Melville
Treasure Island - Stevenson
Murders in Rue Morgue - Poe
Heart of Darkness - Conrad
Tess of D'Urbervilles, Far from the maddening Crowd - Hardy

Es fehlt aber noch viel. Bei deutschen Sachen gucke ich meistens, was es von Schöningh so gibt, den Verlag mag ich gern.
Bei Französisch gucke ich meist nach Reclam, weil ich Klassiker ohne Vokabelangaben recht schwierig finde.
Und jetzt in Brasilien versuche ich mir mal einen teil von Paolo Coelho zusammenzukaufen. Das ist nämlich schwierig, Portugiesische Bücher in Deutschland zu kaufen.

Lenz habe ich noch nicht gelesen. Laut deiner Goodreads Bewertung sollte ich das aber wohl mal schleunigst nachholen  :ugly:
Ich kann dir in diesem Sinne auch wirklich Hiob von Joseph Roth ans Herz legen :D



  08.03.2017, 19:44
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Herz der Finsternis habe ich zumindest Mal angefangen. Ich meine mich zu erinnern dass es schon nicht uninteressant war, aber relativ schwer zu lesen.
Ansonsten hab ich von der Liste nur den Fänger im Roggen gelesen. Weil ich es in der Schule mußte. Was jetzt nicht heißt das ich es nicht gut fand. Da gab es andere Kandidaten. Und das war noch nicht mal der Werther.

Ansonsten, kennt eine(r) von euch Haruki Murakami? Bin letztes Jahr im England-Urlaub über dessen "Kafka am Strand" gestolpert. Da ich aber andere Sachen zu tun hatte, bin ich mit Lesen nicht wirklich weit gekommen. Hab mir das das hier aus der Bibliothek geholt und fertig gelesen. Nun ja; es ist gut, aber anders als was ich so gewohnt bin zu lesen. Und auch wenn am Ende mehr Fragen offen als geklärt sind, fühlt es sich trotzdem abgeschlossen an. Mehr von ihm zu lesen hab ich noch nicht hin bekommen. Steht aber durchaus noch auf dem Plan.
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  09.03.2017, 10:54
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Herz der Finsternis habe ich zumindest Mal angefangen. Ich meine mich zu erinnern dass es schon nicht uninteressant war, aber relativ schwer zu lesen.
Ansonsten hab ich von der Liste nur den Fänger im Roggen gelesen. Weil ich es in der Schule mußte. Was jetzt nicht heißt das ich es nicht gut fand. Da gab es andere Kandidaten. Und das war noch nicht mal der Werther.

Jetzt musst du's auch sagen  :D

Zitat
Ansonsten, kennt eine(r) von euch Haruki Murakami? Bin letztes Jahr im England-Urlaub über dessen "Kafka am Strand" gestolpert. Da ich aber andere Sachen zu tun hatte, bin ich mit Lesen nicht wirklich weit gekommen. Hab mir das das hier aus der Bibliothek geholt und fertig gelesen. Nun ja; es ist gut, aber anders als was ich so gewohnt bin zu lesen. Und auch wenn am Ende mehr Fragen offen als geklärt sind, fühlt es sich trotzdem abgeschlossen an. Mehr von ihm zu lesen hab ich noch nicht hin bekommen. Steht aber durchaus noch auf dem Plan.

Bisher noch nicht. Kannst du mir mal so einen Einblick geben, was ich mir darunter vorstellen kann? Drama, Sozialkritisch, Lebensgeschichte?
Seine Bücher gelten ja mittlerweile schon als "Klassiker" der Gegenwartsliteratur, aber bisher konnte ich mich noch nicht dazu motivieren, mal was von ihm anzufangen.
  09.03.2017, 23:32
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Ich bin mir gar nicht GANZ sicher. Aber ich weiß nur dass ich hätte irgendein Buch lesen sollen. Und das war so dröge, ich habs tatsächlich nicht über die erste Seite geschafft. Ich glaube es war "Kabale und Liebe". Den Werther hab ich tatsächlich noch mit einigem Interesse gelesen.

Zu "Kafka am Strand"; Irgendwo zu Beginn fällt (sinngemäß) der Satz "Das klingt wie ein Märchen, aber das ist es ganz und gar nicht." Das trifft es vielleicht am besten. Es liest sich über weite Strecken wirklich wie ein modernes Märchen. Es gibt im Wesentlichen zwei Handlungsstränge. Einmal aus der Sicht eines Jugendlichen Ausreißers und andererseits begleiten man einen Mann im Rentenalter. Beide Geschichten sind auf seltsame Weise miteinander verwoben. Die erste könnte man zumindest über weite Strecken als Coming Off Age bezeichnen. Die andere ist, nun ja, märchenhaft.

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  10.03.2017, 12:49
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Kabale und Liebe war auch das einzige Buch der Schullektüre, das ich nicht fertig gelesen habe  :D
De caligine clamavi ad te Lumine.
  10.03.2017, 13:49
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Kabale und Liebe fand ich super, hab es allerdings auch freiwillig gelesen.
Ich bin kein großer Fan von Kafka :/

Und in der Schule mochte ich Wilhelm Tell nicht so gerne. Aber das ist schon fast 10 Jahre her.
  10.03.2017, 22:16
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