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Thema: Nirn, Oblivion, Aethernus und der Kosmos  (Gelesen 2908 mal)

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Der Kosmos in der Welt von 'Elder Scrolls' hat nicht viel mit unserem heutigen Weltbild zu tun. Jedes Objekt am Himmel, ob Monde, Sterne oder die Sonne haben eine meist religiöse Position und Bedeutung.

Planeten sind gleichzeitig Götter und deren Heimat. Das man sie als kugelförmige Gebilde aufnimmt liegt einzig allein an der falschen visuellen Auffassung durch die Augen der Sterblichen. Da jeder Planet ein Objekt mit unendlicher Masse und unendlicher Größe umgeben von der Leere des Oblivion ist, nehmen die Sterblichen sie als 'Blasen' innerhalb eines Raumes wahr. Planeten sind magisch und unmöglich. Die acht Planeten sind die 'Eight Divines', also die acht Götter des Kaiserreichs.
Nirn (bdt. Arena) ist eine begrenzte scheibenförmige Welt und enstand bereits am Anfang aller Zeit durch die Götter, als Lorkhan die anderen Götter dazu brachte die Scheibe der Sterblichen zu formen. Nirn ist der Planet der Sterblichen und die Ebene der Sterblichen, was im Grunde das Selbe ist. Die Erschaffung von Nirn kippte die Balance im Kosmos, vor allem die Aedra und Daedra (Götter und Dämonen) hatten ihr Interesse daran gefunden, besonders an dessen Herz, dem Kontinent Tamriel.

Was sind dann Monde? Im Prinzip kleine Planeten, solange eine unendliche Masse kleiner sein kann als eine andere unendliche Masse. Sie befinden sich normalerweise auf einer orbitalen Bahn und ähneln daher stark dem Mond in unserer Welt. In vielen Kulturen repräsentieren Monde verschiedene Heilige oder niedere Götter. Am Himmel von Nirn sieht man die beiden Monde Masser und Secunda. Sie sind die stetigen Begleiter der sterblichen Ebene. Sie sind wie 'Planeten', jedoch schon vor langer Zeit gestorben und werden daher von den Sterblichen als Monde wahrgenommen. Ihre 'Oberfläche' stirbt nach und nach über lange Zeit gesehen immer mehr ab. Von Nirn aus gesehen gibt es wie auf der Erde Mondphasen, diese werden jedoch nicht Schatten verursacht, da man durch die schwarzen Bereiche Sterne sehen kann.

Nun kommt jedoch die Frage auf, was der 'Raum' ist, in dem all dies geschieht? Dieser endlose Raum ist die Deutung von Oblivion, dem Reich des Vergessens, die Leere und Dunkelheit die die Ebene der Sterblichen umgiebt. Jedoch fungiert auch dieser Raum wie ein 'Planet' im Sinne dieser Welt (s.o.), denn hinter den Sternen sieht man Aetherius, die Umrandung der Leere von Oblivion. In diesem Bezug sind Sterne nicht anderes als Brücken zwischen Oblivion und Aetherius, der magischen Fläche. Sie werden als Löcher am Rande des Raums wahrgenommen. Folglich sind größere Sterne nicht näher an Nirn, sondern einfach größere Löcher zwischen Oblivion und Aetherius. Der größte bekannte Riss zwischen diesen Welten ist Magnus, die Sonne.

Aber wie passen bewegliche Sterne in dieses Weltbild? Die meisten sind nur ein Stück Magie, die gerade von Oblivion oder Aetherius durch den Kosmos unterwegs ist. Die größeren sind Planeten, wie z.b. Ban Daar. Da alle anderen Sterne fest sind, bleiben auch die dreizehn Sternzeichen am Himmel fest. Und da jeder Stern eine Verbindung in die magische Welt von Aethernus ist, strahlt auch jeder von ihnen magische Energie in Richtung Nirn ab. Aber nur neun Zeichen werden vollständig von Sternen gebildet. Die anderen werden durch Hinzuziehen eines Planeten gebildet: Akatosh, Julianos und Arkay.
Wie bereits weiter oben erwähnt ist die größte magische Brücke Magnus oder auch Sonne genannt. Magnus war bei der Schöpfung der Ebene von Nirn dabei und tatsächlich ihr wahrer Schöpfer (Lorkhan war nur sein Berater). Zu dieser Zeit war Nirn noch ein Ort voller Magie und für die ersten Sterblichen fast ein tödlicher Ort. Zum Schutze dieser verließ Magnus die Ebene und der Raum zwischen ihm und der Ebene wurde durch Oblivion ausgefüllt. Die Reise war nicht einfach und einige 'Fetzen' von ihm können noch heute als Sterne am Nachthimmel wahrgenommen werden.

Daher ist auch ein Himmel wie auf der Erde nicht möglich. In der Nacht sehen Sterblichen in Wirklichkeit nur durch Oblivion hindurch und sehen dort die magische Welt von Aethernus. Am Tage überdeckt Magnus die Helligkeit dieser magischen Brücken und lässt den Himmel in blauer Farbe erstrahlen.

All dies, was die Sterblichen als 'Kosmos' bezeichnen, wurde in der ersten Ära (DE = Dawn Era) durch unvorstellbar starke Magie geschaffen und kein Sterblicher würde diese Magie je verstehen können. Daher existieren nur Mythen und Legenden darüber, die viel zu zahlreich sind um hier darüber zu schreiben.

Text: LordKain (first_kain@yahoo.de)
Quellen: The Imperial Library (http://til.gamingsource.co.uk/)
  07.09.2004, 12:27
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Ich versteh zwar nicht alles, aber ich find das ganze Göttersystem sowieso faszinierend.

Name: Kiron Rethan
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  07.09.2004, 12:46
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Zitat
Original von Kiron

Ich versteh zwar nicht alles, aber ich find das ganze Göttersystem sowieso faszinierend.


was verstehts du denn genau nicht?
  07.09.2004, 13:05
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Vielen Dank für diese Übersetzung Kain!  :)
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  07.09.2004, 14:25
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