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Thema: Manga Anime und Ihr...  (Gelesen 86479 mal)

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Dort werden öfter bestimmte Staffeln, oder alle Staffeln komplett durchgezeigt. Weiß jetzt aber nicht, ob sie das weiterhin so tun=)

Ich wusste gar nicht das es dazu eine Comic-Reihe gibt o.o Und das Thema mit Zukos Mutter hatte mich schon in der Serie, gerade am Ende intressiert.
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  02.08.2013, 19:27
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"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  02.08.2013, 21:13
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Avatar: der Herr der Elemente ist toll. Ich hab das glaub ich so 4 oder 5 mal komplett geschaut (auf Nick gabs ja immer diese Wochenenden, wo das lief) und würde es auch jederzeit erneut schauen. Blöd nur, dass die Legende von Korra so schlecht geworden ist ... war schon von den ersten Folgen sehr enttäuscht, weil ich mit zu hohen Erwartungen rangegangen bin.
Von den Comics wusste ich bisher aber auch noch nicht. Danke, Hanrok.

Hat übrigens einer von euch schon mal Samurai Girls geschaut? Ich fand es vom Titel her recht interessant ... aber dann ... wer es schon geschaut hat, weiß glaub ich, was ich meine.  :ugly: Und Aesthetica of a Rogue Hero schlägt in die gleiche Richtung. Ich würde beides kurz vor Soft-Porno einsortieren ^^
I've been playing MMOs for a long time. And if theres one thing I learned, it's that lions do not concern themselves with the opinions of sheep.
Just take that little voice in your head that tells you to be tactful and understanding - and shoot it. Shoot it in the god damn face.
~Kirito~
  02.08.2013, 22:48
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Naja, der Titel impliziert's doch schon :p
  02.08.2013, 23:11
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Avatar: Danke für die Links. Mal sehen wann ich wieder Geld habe um mir einen Band zu kaufen ^-^

Deswegen gucke ich immer auf Animeproxer, in welcher Kategorie es ist.
Ich habe einen sehr schönen Anime abgeschlossen. Er nennt sich "Clannad", was Familie heißt. Das Thema dahinter, Famile und Freunde, sowie die Zukunft, wurden sehr schön dargestellt. Ebenfalls vergisst man den Soundtrack dazu nicht (The Place where wishes come true ) Die zweite Staffel soll sehr traurig werden, mal sehen ob ich sie mir dann anschauen will:/
Aber wer auf sowas steht, kann ich es nur herzlichst empfehlen.
« Letzte Änderung: 03.08.2013, 09:02 von lufel »
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  03.08.2013, 09:00
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Ich buddle mal diesen Thread wieder aus, weil ich euch ein paar meiner beliebtesten Animes vorstellen möchte.

[Post verschoben]
« Letzte Änderung: 29.08.2016, 17:53 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  11.10.2014, 13:41
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Toller Post, Hanrok! Werde ich mal meine Freundin vorstellen, sie schaut ganz gerne mal Animes. Vielleicht ist ja etwas dabei. Wir schauen hin und wieder zusammen Death Note. Abgesehen von dem Protagonisten und Antagonisten gefällt mir die Serie :ugly:
  19.10.2014, 13:18
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Code Geass: Hangyaku no Lelouch




Action, Drama, Romance, Mech

Inhalt: m Herbst 2010 fällt das mächtige Königreich Britannia in Japan ein, erobert dieses mit Leichtigkeit und verleibt sich Japan als 11. Kolonie ein. Von nun an werden die Japaner nur noch 'Elevens' genannt, ohne Grundrechte und der Willkür der Briten ausgeliefert.
In Japan selbst lebt Lelouch, Sohn des Imperators von Britannia. Lelouch entschied sich einst in Japan im Exil, versteckt von seinem Vater zu leben, da dieser nichts tat, als Lelouchs Mutter von Terroristen getötet wurde. Er setzte es sich zum Lebensziel Britannia, seinen Vater und all das für was er steht zu vernichten.
Nun, sieben Jahre später, erhält Lelouch durch einen Zufall die nötige Macht um sein Lebensziel umzusetzten. Doch die neue Macht bringt auch neue Gefahren mit sich und allzu einfach, wie Lelouch es sich dachte, lässt sich der Imperator sein geliebtes Britannia nicht nehmen.

Eigenes Fazit Mich hat zuerst der Zeichenstil seeehr abgeschreckt und deswegen war der Anime sehr weit unten auf meiner Watch-Lister gewesen. Im Nachhinein hat der Stil perfekt zur Art des Anime gepasst und mich nur wundern lassen, was es für Perlen in 2007 gab. Lelouch ist ein sehr komplexer und starker Charakter, der aber nicht der imba Charakter ist, dadurch ist er mir sehr sympatisch geworden und hat dem Anime nochmal eine eigene Note gegeben. Ich kann diesen Anime jeden empfehlen, der gute strategische Kämpfe sich anschauen kann, nicht von zu viel Gerede abgeschreckt, die Emotionen aushalten und auf einen Anime steht der es viel mit Werten und Entscheidungen auf sich hat.





@ Hanrok; Richtig tolle Liste! Kimi ni Todoke habe ich selber gesehen und es ist ein überaus witziger als auch schöner Anime (Und Generell schaue ich nicht viel mit Romance, aber den muss man sich mal angeschaut haben!) Ich stimme dir bei deinem Fazit vollkommen zu.
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  20.10.2014, 14:39
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Death Note und Code Geass schiebe ich schon sehr lange auf ... wollte ich eigentlich beide schon geschaut haben. Allerdings habe ich neuerdings eine gewisse Skepsis gegenüber solchen hochgelobten Anime, nachdem ich das ach so tolle Guilty Crown geschaut habe - der Begriff "overrated" trifft es hier ziemlich gut. Der Anime hatte zwar seine Momente, aber im großen Ganzen ... fand ich ihn allenfalls "Okay". Gut möglich, dass da einige Dinge in der Übersetzung verloren gegangen sind (hab den Anime mit Ger Dub geschaut), das wäre eine plausible Erklärung. Seither lass ich da ne gewisse Vorsicht walten ...

Ein Anime, den ich hingegen sehr empfehlen kann ist:

Mahou Shoujo Madoka Magica

Magical Girl, Drama, Psychological, Fantasy

Inhalt: Eigentlich ist Madoka Kaname eine ganz gewöhnliche Schülerin. Sie ist brav, freundlich und höflich, fühlt sich aber oft überflüssig und hat mit einem eher geringen Selbstvertrauen zu kämpfen. Jeden Tag geht sie gemeinsam mit ihren Freundinnen Sayaka und Hitomi zur Schule. Eines Nachts hat sie einen äußerst merkwürdigen Traum, in welchem ein weiteres Mädchen mit dunklen, langen Haaren eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Als besagtes Mädchen dann am nächsten Tag als neue Schülerin in ihrer Klasse aufkreuzt und offensichtlich sogar eine Menge über sie weiß, ist Madoka mehr als überrascht. Tatsächlich ist diese Begegnung aber nur der Anfang. Später trifft sie das seltsame magische Wesen namens Kyubey, welches von Homura gejagt und nur dank Madoka und Sayaka entkommen kann. Diese machen danach Bekanntschaft mit dem Magical Girl Mami Tomoe und bekommen von Kyubey das Angebot, für einen beliebigen Wunsch ihrer Wahl auch Magical Girls zu werden, um auf die Jagd nach Hexen zu gehen ...

Persönliches Fazit: Mir hat diese insgesamt 12-Teilige Anime-Serie sehr gut gefallen. Auf den ersten Blick wirkt es zwar wie ein typischer Magical Girl Anime (wie z.B. Sailor Moon, Cardcaptor Sakura oder Jeanne, die Kamikazediebin), allerdings wird schnell klar, das Madoka Magica eine völlig andere, vor allem ernstere Herangehensweise an das Genre hat. Die gesamte Story ist ein einziges Drama, welches sich primär auf die fünf Hauptcharaktere (Madoka, Sayaka, Mami, Homura, Kyoko) sowie Kyubey konzentriert. Ich finde sogar, dass die Story von Madoka Magica so ziemlich das Gegenteil aller mir bekannten Magical Girl Anime ist. Besonders Homura ist ein sehr interessanter Charakter, der in den ersten Folgen ein wenig wie ein Antagonist auftritt, sich im Laufe aber immer mehr dadurch entfaltet, dass man ihre Beweggründe und Geschichte erfährt. Die Schicksale einiger der Charaktere (besonders Kyoko) sind zwar vielleicht für den ein oder anderen etwas überdramatisiert, aber daran habe ich mich nie wirklich gestört.
Und die musikalische Untermalung ist einfach super. Das Ending hat sogar seinen Weg auf mein Handy gefunden und sollte einen guten Eindruck der allgemeinen Stimmung des Anime vermitteln.
Letztendlich sei gesagt, dass ich so manches Mal tatsächlich weinen musste, als ich Madoka Magica geschaut habe. Wer Dramen und traurige Stories mit einer gewissen Komplexität (die sich trotz der geringen Episodenanzahl gut macht) mag, sollte auf jeden Fall mal diesem Anime eine Chance geben.

Edit sagt:
Hier gibt es eine meiner Meinung nach gute, spoilerfreie Review (natürlich auf Englisch, wie die meisten tollen Sachen ^^): Link
« Letzte Änderung: 23.10.2014, 16:34 von Arukai »
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  20.10.2014, 20:01
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@Arukai: Mir geht es bei den Top-Titeln ähnlich. Ich habe das hoch gelobte Clannad angefangen, obwohl ich schon am Zeichenstil erkennen konnte, das mir das nicht liegen würde (nichts gegen Chibi-Style, aber wenn die Augen derart groß sind und Mund und Nase fast fehlen, können die Figuren IMO kaum mehr Emotionen vermitteln). Tatsächlich konnte ich dann auch mit der Handlung nichts anfangen und hab es nach ein paar Folgen abgebrochen. Ich habe gehört, dass Clannad After Story deutlich besser sein soll; also vielleicht probiere ich den irgendwann noch mal aus. Auch so Sachen wie One Piece (grauenhafter Zeichenstil) machen mich einfach nicht an.
« Letzte Änderung: 07.11.2014, 18:19 von Hanrok »
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  25.10.2014, 16:54
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Ich habe meine obige Liste erweitert.
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  07.11.2014, 18:21
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One Piece (grauenhafter Zeichenstil)
Geschmackssache halt. :P

Habe mir letztens mal "No game no life" reingezogen. Nach den ersten 2 Folgen musste ich auch noch die restlichen 10 der ersten Staffel schauen - am Stück. :ugly:
Sehr unkonventionell gemacht, sowohl vom Zeichenstil her, als auch von der Story:
Zwei Geschwister, zwei nahezu übermenschlich guten Gamer (mit einigen psychischen Störungen), werden von einem Gott einer Parallelwelt in diese hineingezogen.
In dieser Welt gibt es Magie, nur dass die Menschen als einzige Rasse keine nutzen können - dafür werden aber sämtliche Konflikte mit Spielen ausgetragen. Durch die Gesetze besagten Gottes sind die Einsätze von Spielen bindend, das geht sogar so weit, dass man die Liebe einer Person im Spiel gewinnen kann... die Einsätze können also weit über materielle Güter hinaus gehen. Betrügen ist sogar erlaubt, nur hat man automatisch verloren, wenn man dabei erwischt wird.
Doch wie gewinnt man als Mensch, der überhaupt keine Affinität zu Magie hat, gegen magiebegabte Rassen, die nach herzenslust schummeln können ohne dass es den Menschen auffallen kann?

Hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Staffel. War auch recht humoristisch, wenn auch teilweise etwas albern. :P
« Letzte Änderung: 07.11.2014, 19:22 von Elessar »
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  07.11.2014, 19:19
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Gestern ist der Naruto-Manga beendet wurden mit 700 Chaptern. Auch wenn ich es nur seit 2 und halb Jahren wirklich gelesen habe und jeden Mittwoch auf ein Kapitel gewartet habe, so macht mich das schon traurig das so etwas so lang andauerndes tatsächlich zu Ende ist.
Danke Masashi Kishimoto für Naruto, es war eine schöne und lange Reise gewesen.
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  07.11.2014, 19:44
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Gestern ist der Naruto-Manga beendet wurden mit 700 Chaptern. Auch wenn ich es nur seit 2 und halb Jahren wirklich gelesen habe und jeden Mittwoch auf ein Kapitel gewartet habe, so macht mich das schon traurig das so etwas so lang andauerndes tatsächlich zu Ende ist.
Danke Masashi Kishimoto für Naruto, es war eine schöne und lange Reise gewesen.
Endlich!
Das letzte Kapitel fand ich persönlich absolut super. Zuerst war ich nicht so angetan von den Kapiteln zuvor, mir war das ein wenig zu übertrieben... aber das letzte Kapitel hat's wieder gut gemacht. Schöner Abschluss des Mangas, die meisten "Ereignisse" dort haben auch meinen Erwartungen voll entsprochen. :)

Übrigens: Schon das gemalte One Piece Logo auf dem Felsen auf der vorletzten Seite bemerkt? :D
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  08.11.2014, 02:02
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Ja, die letzten Kapitel, insbesondere 699 war wie ein Liebesbrief an Sasuke, hätte man Friend mit Lover ersetzt: D
Das Abschlusskapitel war wirklich wunderschön gewesen, war auch ein bissche zu Tränen gerührt, weil eine so fantastische Reihe nun zu Ende ist. Troootzdem
Spoiler
fand ich eine Endpairings ziemlich seltsam. z.b. das Kind von Ino und Sai. Wusste gar nicht ob es ein Junge oder ein Mädchen war o.O Während das Kind von Sasuke und Sakura aussah wie das von Sasuke und Karin. Mich hat das jetzt nicht so viel gestört, weil es eben das letzte Kapitel war, aber lustig war es auf jeden Fall!
Im Manga wurde ja gesagt, dass es im Frühling einen neuen Manga von Masashi Kishimoto geben wird...Mal sehen was es wird, denn gespannt bin ich auf jeden Fall!

Ah und ja, das habe ich gesehen, musste an der Stelle richtig grinsen, weil das schon toll reingepasst hat für das Ende c:
« Letzte Änderung: 08.11.2014, 08:44 von lufel »
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  08.11.2014, 08:42
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Im Manga wurde ja gesagt, dass es im Frühling einen neuen Manga von Masashi Kishimoto geben wird...Mal sehen was es wird, denn gespannt bin ich auf jeden Fall!
Steht doch am Ende vom Manga: Kurzgeschichten aus der Welt von Naruto. Die erste soll sich wohl um Kakashi drehen.
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  08.11.2014, 15:52
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Log Horizon
Oder auch: Das bessere Sword Art Online
Abenteuer, Action, Comedy, Fantasy, Magic, Romance, Shounen

Inhalt/Beschreibung: Die Grundprämisse von Log Horizon ist bestimmt nicht neu - es geht um das MMO "Elder Tale", welches sich großer Beliebtheit erfreut. Es ist ein Fantasy-MMO, welches sich jedoch die reale Welt als Vorbild nimmt, das bedeutet z.B., dass die Spielwelt auf dem Japan-Server tatsächlich dem echten Japan entspricht, selbiges gilt für alle anderen Server. Eines Tages finden sich etwa 30.000 Spieler des Japan-Servers im Spiel wieder - aber nicht vor dem heimischen Rechner, sondern tatsächlich im Spiel. Sie alle sind mit ihrem Avatar "verschmolzen". Das wirft natürlich eine Unmenge an Fragen auf, nicht zuletzt die, warum das geschehen ist und wie so etwas überhaupt möglich ist. Jener schicksalshafte Vorfall wird von den Spielern als "die Apokalypse" bezeichnet, und es stellt sich heraus, dass sich auch im Spiel selbst vieles verändert hat. Gemeinsam mit seinen Freunden findet der Magier Shiroe sich also in einer Welt wieder, die ihnen nicht so vertraut ist, wie sie anfangs vermutlich dachten und es gilt, sich dort zu behaupten.

Persönliches Fazit: Ich fand Sword Art Online nicht schlecht - ich habe es recht gern geschaut und bin jetzt momentan auch an der 2. Staffel dran. Allerdings ist mit SAO das passiert, was vielen "populären" Anime passiert; Es wurde overhyped. Letztendlich war es für mich "Okay", aber unterhaltsam, jedoch nicht der Überflieger, wie der Hype einem Glauben machen wollte (weshalb man sich nie auf irgendeinen Hype einlassen sollte). Erst anschließend bin ich über Log Horizon gestoplert und war hellauf begeistert - die Animationen waren zwar nicht auf dem Niveau von SAO (da konnte man echt nicht meckern), doch alles andere gefiel mir dort besser. Zunächst bedient es sich nicht dem ausgelutschten "Deathgame"-Plots (sprich stirbst du im Spiel, stirbst du auch in echt), was mich aber mehr überrascht hat war, dass das "Oh mein Gott, wir müssen sofort alles daran setzen, aus dem Spiel heraus zu kommen!" ausbleibt - es ist allerhöchstens nebensächlich. Und ich finde, das tut dem Anime gut. Stattdessen wird sich darauf fokussiert, wie die Spieler (im Spiel "Abenteurer" genannt) versuchen, innerhalb des Spiels eine Gesellschaft mit Recht und Ordnung zu schaffen. Das Zentrum der Geschichte und die Heimat der Hauptcharaktere bildet dabei Akihabara. Tatsächlich geht es später auch viel um Politik, nicht nur unter verschiedenen Gilden der Abenteurer, sondern auch mit den "Leuten vom Land" (welche die NSCs des Spiels sind). Kämpfe gibt es natürlich auch, aber die fallen an sich meist eher zweitrangig aus und sind auch nicht allzu beeindruckend animiert (in der 2. Staffel sieht es jedoch wesentlich besser aus). Tatsächlich steht bei den Kämpfen Taktik und Strategie im Vordergrund, wodurch sich die flachen Animationen verkraften lassen.
Auch gefällt mir Protagonist Shiroe sehr gut. Wo wir in SAO z.B. den schwertschwingenden "Beater" (Kombination aus Cheater und Beta-Tester) Kirito haben, der in mehr als nur einer Situation einfach überstark rüberkommt, ist Shiroe ein Support-Magier, Stratege und ist eher der "Mastermind" der Gruppe. Ich fand es immer sehr interessant zu sehen, was für Pläne und Taktiken er schmiedet, um mit verschiedenen kniffeligen Situationen zurechtzukommen.

Alles in allem für mich ein sehr schöner Anime. Staffel 1 habe ich sehr gerne geschaut und momentan bin ich natürlich auch an Staffel 2 dran. Es ist einfach eine andere, erfrischende Herangehensweise an den "Gefangen in einem Spiel"-Plot mit interessanten Charakteren, einer ebenso interessanten Welt und gut abgemessenen Anteilen von Comedy und Romance.
Achja, und das Opening ist einfach super und ich finde es toll, dass sie es auch nicht in Staffel 2 ausgetauscht haben :D
« Letzte Änderung: 26.11.2014, 23:21 von Arukai »
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~Kirito~
  25.11.2014, 16:43
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Ich habe mir heute nach langem Zögern Wie der Wind sich hebt angeschaut, Altmeister Hayao Miyazakis letzten Film. Gezögert habe ich, weil ich die Kontroverse mitverfolgt habe, die dieser Film in seinem Heimatland Japan ausgelöst hat.

Letztendlich muss ich sagen, es ist schwer, zu diesem Film eine Meinung zu haben. Er ist sehenswert, aber doch sehr viel ernster und thematischer als jeder andere Studio Ghibli Anime. Es ist kein wirklicher Familien-Film. Ich würde sogar sagen, er ist nicht einmal für eine bestimmte Altersgruppe zu empfehlen.

Ich interessiere mich leider gar nicht für Fliegerei und auch nicht für das Flugingenieurswesen, darum drohte der Film bei mir zur Mitte hin stark abzusinken. Der Anfang ist interessant, weil man ein paar historische Einblicke in das Japan vor dem zweiten Weltkrieg sammeln kann. Nachdem Jiro aber an seiner Maschine tüftelt, wurde mir tatsächlich etwas langweilig. Das ganze gibt sich wieder, wenn etwa ab der Hälfte des Films mehr auf das Privatleben des Protagonisten eingegangen wird und der Film sich seiner Liebesbeziehung zu Naoko zuwendet - die in der Tat sehr bewegend ist.

Gar nicht gefallen haben mir Miyazakis Schnitte und Zeitsprünge in diesem Film. Die wirken etwas unzusammenhängend. Ich brauchte jedes mal Minuten, um mich wieder zu orientieren und zu wissen wo / in welcher Zeit ich bin und was in der Zwischenzeit passiert ist. Auch die fortwährenden Traum-Sequenzen, die sich mit der Realität überschneiden und den authentischen Anspruch des Films zu ruinieren scheinen, neigen dazu, den Zuschauer mehr zu verwirren, als dass sie dienlich sind.

Meine Befürchtung, dass der Film Krieg bzw. Kriegsmaschinen glorifizieren würde, hat sich nicht erfüllt. Ganz im Gegenteil. Der Film findet klare Worte zu diesem Thema und es mangelt nicht an kritischen Untertönen. Trotzdem hat mich der Film etwas unzufrieden zurück gelassen. Hauptsächlich wohl, weil mir für einen Anime von Hayao Miyazaki noch irgendetwas gefehlt hat. Vielleicht mehr von dem Charme seiner älteren Werke, die vielleicht weniger authentisch waren, dafür aber mehr das Herz berührt haben.
« Letzte Änderung: 03.12.2014, 20:55 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  03.12.2014, 20:49
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@Hanrok: Ich muss mich bei dir bedanken, wegen deiner Empfehlung von "Guardian of the Spirit". Vor kurzem zu Ende geschaut und es ist wirklich ein toller Anime. Ich weiß nicht, ob ich den sonst überhaupt je gefunden hätte. :)

Habe die letzten Abende damit verbracht, mich endlich auch den Filmen zu "Mahou Shoujo Madoka Magica" zu widmen. Ich werde diesen Post hier in zwei Teile unterteilen - Teil 1 für die ersten beiden Filme und Teil 2 für den dritten Film.

Warum? Nun, Film 1 (The Story of the Beginning) und Film 2 (The Story of Eternity) sind im Endeffekt nur eine Zusammenfassung der 12-Teiligen Animeserie. Dabei fasst "The Story of the Beginning" die ersten 8 Episoden in circa 2 Stunden zusammen. Natürlich wurde da gekürzt und komprimiert, doch man hat definitiv an den richtigen Enden gespart. Trotz der Kürzungen wird die Handlung schlüssig erzählt und alle wichtigen Informationen und Elemente werden wiedergegeben. Lediglich das Weglassen von Mamis Wunsch ist mir leicht negativ aufgefallen, das wirkt sich zwar so gut wie gar nicht auf den Plot aus, hilft aber, ihren Charakter etwas besser zu verstehen. Auch wird es versäumt, den Unterschied zwischen einer Witch und einem Familiar zu erklären - das wird dann an einer Stelle quasi vorrausgesetzt, ist aber auch nicht so schwer, aus dem Kontext heraus zu verstehen. Ansonsten lässt sich sagen, dass die Kämpfe überarbeitet wurden und im Vergleich zur Serie etwas cineastischer rüberkommen. Auch die Verwandlungsszenen sind anders und passen meiner persönlichen Meinung nach so besser zu den jeweiligen Charakteren.
Es gibt eine Szene, die auch schon in der Serie vorkam (mir aber erst im Film aufgefallen ist), und ich weiß nicht ob sie so gedacht war oder ich da zu viel hineininterpretiere, aber diese würde ich als wohl genialstes "Forshadowing" (andeuten eines zukünftigen Ereignisses) beschreiben, welches ich bisher so in Filmen/Serien bemerkt habe. Ich packe das in einen Spoiler am Ende des Posts, da es ... nunja, eben ein Spoiler ist.
Einige Stücke des (wohl gemerkt außerordentlich guten) Soundtracks wurden neu arrangiert, was ebenfalls ein wenig Frische bringt.
Selbst, wenn man die Serie an sich gesehen hat, kann man den ersten Film gut anschauen. Natürlich ändert sich am generellen Plot nichts, aber es gibt viele kleine Änderungen. Ein Muss ist der Film allerdings sicher nicht, wenn man den Anime gesehen hat.
Wenn der erste Film die ersten 8 Episoden umfasst, so behandelt der zweite Film "The Story of Eternity" logischerweise die restlichen 4 und somit im Grunde das Finale des Anime. Grundsätzlich gilt hier vieles, was ich schon zum ersten Film gesagt habe - überarbeitete Animationen, Veränderte Szenen, neu arrangierte Musikstücke. Dieser Film geht etwa 110 Minuten (schätzungsweise 100 ohne Opening/Ending und dem Teaser zum dritten Film am Schluss) und kommt ohne Kürzungen aus - vielmehr wurden Szenen dadurch länger, es gibt auch einige neue und andere, die aus den ersten 8 Episoden hierher verschoben wurden (z.B. Madokas Traum, der in der Serie eigentlich den Anfang von Espisode 1 war). Hier lohnt es sich also auch für diejenigen, die die Serie kennen, trotzdem einen Blick hineinzuwerfen.
Deswegen würde ich jenen, die die Serie gesehen haben, trotzdem bei Film 2 anzufangen, da einige der neuen/längeren Szenen durchaus sehenswert sind.

So, und jetzt zu Film Nummer 3 - "The Story of the Rebellion". Die Original-Serie wurde ja durch die ersten beide Filme abgehandelt, was bedeutet, das hier die Story weitergeführt wird. Die Protagonistin hier ist definitiv Homura Akemi, die allerdings auch schon in der vorherigen Handlung eine wichtige Rolle eingenommen hat. Was will ich schon gorßartig sagen, ohne zu spoilern ... wer die Serie selbst schon als komplex betrachtet hat, der wird sich wundern ... Rebellion ist meiner Meinung nach nichts anderes als der personifizierte Mindfuck. Im positiven Sinne.
Es geht schon gleich am Anfang los - man sieht das Setting und denkt sich einfach nur: "Was zur Hölle? Das ergibt keinen Sinn! Was ist denn aus den vorhergegangenen Geschehnissen geworden!" Es wirkt beinahe, als würde die Serie von vorne beginnen. Dann aber auch wieder nicht, einige Einflüsse des Endes der Serie sind vorhanden. Alles wirkt verschoben und deplaziert, konfus und seltsam. Dann löst sich die Problematik, langsam fangen die Dinge an, einen Sinn zu ergeben. Die Auflösung hat mich verblüfft und war schlüssig und clever, dann folgt das vermeindliche Finale. Und in dem Moment, in dem dann das Happy End eintreten sollte, geht dann erst der richtige Mindfuck los. Wie gesagt, es ist schwer, das ganze zu erklären, ohne zu spoilern ... ich habe die letzten 20 Minuten oder so mit offenem Mund dagesessen und konnte es kaum fassen. Das Ende ist wirklich seltsam, weder Gut noch Schlecht. Das führte aber zumindest bei mir auch dazu, dass Rebellion irgendwie einen faden Beigeschmack hinterlassen hat ... das Ende macht nach einiger Überlegung Sinn, kann aber auch wieder als Cliffhanger gesehen werden - kurzum, ich war am Ende nicht voll und ganz zufriedengestellt.
Das ändert aber nichts daran, dass ich die Weiterführung der Serie sehr gefeiert habe. Zumindest Rebellion lege ich jedem ans Herz, der die Serie geschaut hat und auch nur entfernt wissen will, wie es weitergeht.

Der Spoiler zu der Forshadowing-Geschichte:
Klappbox
Noch recht zu Anfang (nachdem Mami Madoka und Sayaka vor der Hexe rettet), unterhalten Mami, Madoka und Sayaka sich in Mamis Wohnung. In einem Ausschnitt sehen wir dabei Mamis Spiegelbild im Glastisch, um den sie herumsitzen, und mit etwas Fantasie sieht es so aus, als würde ihr Kopf in ihrem Schoß liegen. Der Punkt an der Sache ist, das Mami im Kampf gegen die Hexe Bebe stirbt, indem Bebe ihr den Kopf abbeißt ... wie gesagt, vielleicht interpretiere ich da zu viel hinein, aber wenn das beabsichtigt war, dann ist das eine äußerst clevere Andeutung auf Mamis Tod.


Und als Abschluss muss ich einfach die "Cake Song"-Szene aus Rebellion packen ... die ist so herrlich weird, dezent creepy und der Song ist seither mein derzeitiger Ohrwurm. :D Außerdem zeigt die Szene perfekt, was den Artstyle und die Atmosphäre von Madoka Magica im Allgemeinen ausmacht. (Keine Sorge, enthält im Grunde keine Spoiler, solange man den Film nicht kennt - selbst dann muss man schon clever sein, die Andeutungen zu verstehen, ich musste sie auch nachlesen ^^)
« Letzte Änderung: 27.12.2014, 21:52 von Arukai »
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  27.12.2014, 21:46
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Ich buddel mal aus (nicht ganz) aktuellem Anlass den Thread mal wieder aus.

Als selbsternannter Anime und Zeichentrick-Afficionado muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich erst jetzt mitbekommen habe, dass Studio Ghibli eine unbefristete Pause eingelegt hat und sich offiziell von der Produktion von Feature-Filmen (Kino-Produktionen) verabschiedet hat. Der 2015 erschienene "Erinnerungen an Marnie" wird Ghilbi's letzter Kinofilm gewesen sein. Ich muss sagen, dass mich das doch ziemlich bestürzt hat.

Zu den Gründen und Gerüchten, das Studio würde nun ganz dicht machen, will ich jetzt nicht alles wiederholen, was anderswo ausführlich nachzulesen ist. Stattdessen lasse ich mal diesen Link da, der alle Unklarheiten beseitigen dürfte:

Studio Ghibli und die Zukunft der 2D Animation

 :(  :(  :(  :(  :(  :(
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  16.03.2016, 23:14
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