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Thema: Das Zentrum der sterblichen Ebene: Tamriel  (Gelesen 2535 mal)

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Tamriel, der Ort an dem sich Licht und Dunkelheit seit Anbeginn der Zeit bekämpfen, hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Von der Ära der Dämmerung als die Götter noch auf Nirn wanderten, über die Meretische Ära bis zu den drei Ären der Menschen, die letzte davon die Ära der gloreichen Septim Dynasti. Die Geschichtsbücher enthalten so viele Kämpfe, so viele großartige Schöpfungen und so viele unglückliche Schicksale wie kaum ein ander Ort auf Nirn.

Die lange erste Ära war vor allem von der Verschiebung der Macht von den Elfen zu den Menschen und dem ersten Auftauchen der heute mächtigsten Religionen geprägt. Aus dem Herzen von Tanriel wissen  wir von der Rebellion der menschlichen Rasse, von ihrer erdrückenden Lage als Sklaven und schließlich davon, dass sie ihre ehemaligen Herren, die Elfen, besiegten. Aus dem Nordosten des Landes wissen wir von der unglaublichen Macht, die das Herz Lorkhans auf Dwemer, Chimer und auch Menschen ausübte.  Diese Macht führte schließlich zum Krieg des ersten Rates, dem Verschwinden der Dwemer, den glorreichen Taten Nerevars, dem Verrat des Tribunals und der folgenden Bestrafung der Chimer durch Azura.

Die zweite Ära beginnt nachdem ein Potentat aus Akavir erfolgreich den letzten Erben der cyrodiilischen Herrscherreihe tötet. In dieser Zeit wurden auch viele der heute mächtigsten Gilden, wie z.B. die Magiergilde und die Dunkle Bruderschaft, gegründet. Diese Ära endet schließlich damit, dass Tiber Septim mit Hilfe des Numidiums, einem alten dwemerischen Artefakt, Tamriel wieder unter seiner Führung vereinte.

Die dritte Ära, von der viele sagen, sie wäre die gloreichste von allen, ist die unter der Führung der Septim Dynasti. Doch diese jahrhundertlange Ära scheint langsam ihr Ende zu finden, obwohl dies schon öfters drohte: der Krieg des roten Diamanten und eine lange Dekade unter der Führung des Jagar Tharn schienen schon das Ende des Kaiserreichs einzuläuten. Die dritte Ära ist zudem noch vor der Reinkarnation Nerevars, der Erneuerung des Numidiums durch Dagoth Ur und dem Fall des Tribunals geprägt.

Zudem scheint sich das Ende der dritten Ära zu nähern. Augenzeugen berichten davon, dass der Kaiser im Sterben liegt und kein legitimer Nachfolger vorhanden ist. Sollte der Kaiser in naher Zukunft sterben, würde das wohl das Kaiserreich in Chaos und Bürgerkrieg stürzen.

"Wenn der Drache stirbt, stirbt das Kaiserreich. Wo
ist das Blut des verlorenen Drachen, des Vaters des Kaiserreiches? Aus dem
Schoße der Leere, wer soll der blutigen Flut Einhalt gebieten?"
  07.09.2004, 16:46
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