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Thema: Die Belagerung Rihoiils  (Gelesen 943 mal)

  • Reisender
    • Neuling
Dies ist meine erste Geschichte, hoffe sie gefällt euch, bin noch am weiter schreiben, und würde mich auch freuen, wenn ich dies nicht vollkommen umsonst getan hätte und jemand sagen würde ob er sich über ne fortsetzung freuen würde... mfg max

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Die Belagerung Rihoiils

Die Nacht war pechschwarz. Man konnte nicht einmal die eigene Hand vor Augen sehen, Geschweige denn, die der Feinde...

Aber irgendwo dort draußen in der dunklen Brühe mussten sie sein, die Bestien. Die Nacht bereitete ihnen nicht so grosse Probleme, sie zogen sogar Nutzen daraus. Das hatten sie ihren Ahnen zu verdanken, die sich durch einen mächtigen Zauber vor vielen Monden die Fähigkeit verschafft hatten, bei Nacht zu sehen, als wäre es Tag. Anfänglich waren sie, die ork-änlichen Rôn-Wark mit dieser Fähigkeit nur darauf aus, bei Dämmerung jagen zu gehen, aber die Zeiten hatten sich geändert, und vorher halbwegs friedliche Rassen wurden bösartig und habgierig und anders herum. Die Rôn-Warks genossen ihren schlechten ruf und nutzten jede Gelegenheit, diesen auszubauen. Sie mordeten, brandschatzten, raubten. Aber diese Halb-Orks vor den Stadttoren in diesen düsteren Zeiten waren anders. Sie waren organisiert und führten Krieg. Unerbittlichen Krieg. Krieg der Niemanden verschonen sollte.

Und heute Nacht war es wie jede andere Nacht seit einem und einem halben Mond. Die Belagerung zog sich. Rihoiil hatte seitdem viel von seinem Glanz verloren, seine grünlich schimmernden Dächer, die von schon Weitem sichtbar waren, wenn sich die Sonne darin spiegelte, waren voll Schutt, den die Katapulte der Gegner von den festen Stadtmauern sprengten, überall roch es nach Teer, welcher auf die Angreifer geschüttet wurde wenn diese einen ihrer Routine-Angriffe  ausführten. Diese Angriffe waren seltsam, man wusste nicht wie und woher und wann man angegriffen wurde. Das einzige was einen Hinweis gab, waren die lauten hellen Pfiffe, mit denen sich diese Wesen zu verständigen wussten. Es wäre bestimmt auch ohne gegangen, aber es schien gerade so, als machten sich die Bestien eine Spaß daraus, Menschen zu quälen, wenn sie ihre Angst spüren konnten....

Organisiert. Strategie. Dachte sich Sihan im Stillen.
Er war einer von etwa sechzig Männern die in der heutigen schwärzesten aller Nächte Wache an der Westmauer hatten. Aber was heisst Männer? Es waren Jünglinge, keiner Älter als 25. Allesamt unerfahren im Umgang mit Waffen. Und dies ging dem jungen Sihan durch den Kopf, wie so viele tausend andere Dinge auch. Was ihm aber am meisten Angst bereitete, war, dass er an der Westmauer stationiert war. Man vermutete, dass der Feind auf dieser Seite der Stadt sein Hauptlager in den Bergen hatte. Zwar griffen die Katapulte immer von der Ebene im Norden aus an, und auch das einzige Gefecht der Menschen mit den Halb-Orks fand dort statt, doch man wusste es einfach. Es war dieser Geruch. Nach der Schlacht. Fast alle Kampferprobten Männer verstarben an diesem Tag, da die Generäle auf den Trick der Bestien herein gefallen waren und sie für zu wenige gehalten haben. Sie liessen zum Angriff blasen und keiner der das grosse Stadttor passiert hatte, sollte am Abend durch dieses zurück kehren.
Der Geruch von verbranntem Fleisch, Haar und Leder der Rüstungen. Die Rôn-Warks nahmen alle Leichen mit sich, in grossen Schubkarren, so gross, dass etwa eine ganze Wachtruppe von 20 Mann darauf passte. “Geplant, es muss geplant gewesen sein!“, dachte der Jüngling wieder bei sich.
Und am Abend roch man es, Töchter rochen ihren Vater und Bruder, Frauen ihre Männer, Menschen rochen Mitmenschen. Der steife Westwind, der im Frühling schon früh im Jahr Wärme von den Bergen brachte, zeigte nun seine grausame Seite.
Aber dennoch gab es Zweifler in der Stadt, welche noch immer von  plündernden Orks sprachen, anstatt die wirkliche Gefahr zu erkennen. Sie befehligten auch weiterhin Trupps von bis zu 50 Mann in die Berge zum Erkundschaften und wenn der Wind dann später am Tag den vertrauten Geruch heruntertrug, leugneten viele immer noch die Existenz eines grossen Heeres der Rôn-Warks.
Auch heute Morgen wurde ein solcher Erkundungstrupp losgeschickt. Er war noch nicht zurück gekehrt. Aber die Ungewissheit blieb bestehen. Der Wind bließ nur sehr schwach und jeder auf der Westmauer hoffte das dies auch so blieb, in dieser pechschwarzen Nacht, in dem man einen Ork nur hätte erkennen können, wenn dieser einen aus einer Elle Entfernung angehaucht hätte. Man hätte wahrscheinlich den Geruch von Menschenfleisch gemischt mit Met gerochen. Wahrscheinlich....
 
Ende I.Teil
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hoffe auf feedback
es sind von vorneherein zwei dinge klar zu stellen:
1. ich spiele keine gewaltverharmlosenden spiele, und
2. na und????
 :master: :master::alien: :master: :master:
  10.05.2006, 23:38
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  • Skelett-Magier
    • Untot
Erinnert mich doch stark an den Nationalepos der Ungarn wenn es um Belagerung geht, Sterne über "blub" (den namen der stadt habe ich vergessen). ;)

Der Übergang in der ersten Zeile, wo du beginnst über die Orks zu erzählen, da dachte ich im erseten Augenblick, das du von den Menschen reden würdest.
Vlt, das erste Sie durch die Orks/Feinde oder so ähnlich ersetzen.
Meine Signatur war 17 Pixel  :ugly: zu hoch, nach einer so langen Zeit...  oO :censored:
Aber was soll man machen :| nun bleibt mir nur noch eins, ich brauch ne neue ;), wer Vorschläge hat, PN an mich oder den Papst  :er-wars:.
Solange :wayne: :frieden:
  11.05.2006, 16:03
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  • Reisender
    • Neuling
hey, danke für die anregende kritik.... ich dachte schon die wären alle vor ihren pcs eingeschlafen....

den nationalepos kenn ich nicht... aber das mit dem verwirrtem am anfang is mir auch starka ufgefallen, bin aber gestern zu todmüde ins bett gefallen um das noch zu ändern, danke für die kritik....

mfg max
es sind von vorneherein zwei dinge klar zu stellen:
1. ich spiele keine gewaltverharmlosenden spiele, und
2. na und????
 :master: :master::alien: :master: :master:
  11.05.2006, 16:22
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