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Off Topic => Smalltalk => Philosophie => Thema gestartet von: xanthai am 04.06.2006, 21:01

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Titel: Der Tod
Beitrag von: xanthai am 04.06.2006, 21:01
Aus persönlichem aktuellen Anlass: Was denkt ihr über den Tod?
Hört man einfach auf zu existieren, wenn man gestorben ist? Stirbt nur der Körper, doch die Seele wandelt weiter auf Erden? Oder gelingt sie in höhere Sphären?
Mich würde mal interessieren, was ihr so darüber denkt...

~Xanthai~
Titel: Der Tod
Beitrag von: Gott-Frosfels am 04.06.2006, 21:09
Ich glaube nur an das was man verstehen (erklären) und/oder sehen kann->glaube ich das es nach dem Tod einfach aus ist,das Gehirn arbeitet nicht mehr,und nix von wegen Seele,höhrer Spähre oder so ein Mist.
Titel: Der Tod
Beitrag von: hennix am 04.06.2006, 21:11
is de tod nit son typ mit langer schwarzer kutte un sense?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Thor am 04.06.2006, 21:15
Er ist jedenfalls kein blöder kleiner Teufel mir Dreizack der deppert zwinckert!  :P

Hm, ich hoffe jedenfalls nicht das es einfach so aus ist nach dem Tod. Ich glaube schon das es da mehr gibt, weiß net wiedso!
Titel: Der Tod
Beitrag von: hennix am 04.06.2006, 21:16
Zitat
Original von Thor
Er ist jedenfalls kein blöder kleiner Teufel mir Dreizack der deppert zwinckert!  :P

Hm, ich hoffe jedenfalls nicht das es einfach so aus ist nach dem Tod. Ich glaube schon das es da mehr gibt, weiß net wiedso!
wer weiss
darum gehts doch
Titel: Der Tod
Beitrag von: Gott-Frosfels am 04.06.2006, 21:19
Ich habe da auch so ne zweite Sichtweise.Ich denke so,das wenn ich sterbe,ein Vogel,beispielweise ein Adler oder ein Falke kommt,und meine Seele in einen großen Strudel.mittem im Meer fliegt,dort wird meine Seele dann in irgendeine Welt kommen,je nachdem wie ich gestorben bin,und was ich geleistet habe,vielleicht komme ich als Krieger nach Valhalla.
Titel: Der Tod
Beitrag von: ge0 am 04.06.2006, 21:25
Zitat
Original von Fårseti
Zitat
Original von Thor
Ich glaube schon das es da mehr gibt, weiß net wiedso!

Wohl aus dem gleichen Grund warum sich soviele Gläubige an etwas wie den Glauben klammern. Sie können und wollen es nicht wahr haben.

Was nicht wahr haben?
Woher willst du wissen, dass *du* Recht hast?

Naja ich denke nicht gerne über den Tod nach... da breitet sich immer solch ein übles gefühl bei mir aus....
Ich habe noch lang zu leben, also denke ich jetzt noch nicht drüber nach!
Titel: Der Tod
Beitrag von: Thor am 04.06.2006, 21:25
@Farseti: Nein.


@Gott-Frosfels: Ja, mit Odin einen Heben nach dem Tod wäre schon nett!^^
Titel: Der Tod
Beitrag von: Ferdi am 04.06.2006, 21:32
Ich glaube das ich an einen Ort mit vielen schönen Frauen hinkomme,
wo ich jeden Tag PArty mache *träum*
Titel: Der Tod
Beitrag von: xanthai am 04.06.2006, 21:46
Zitat
Original von ge0
Ich habe noch lang zu leben, also denke ich jetzt noch nicht drüber nach!

Mit diesem aktuellen Anlass bei mir hätte auch niemand gerechnet. Die Person, von der ich rede, war auch ncoh nicht alt und hat erst vor nicht mal einem halben Jahr ihre erste Tochter bekommen :(
Man sieht, es kann jeden jederzeit treffen, so erschreckend es auch ist!
ich persönlich glaube auch nicht, dass es einfach so vorbei ist (auch wenn ich sonst eher ein rationaldenkender Mensch bin). Vielleicht ist es wirklich die Angst vor dem Nichts (wobei das ja laut den Buddhisten erstrebenswert sei). Aber was genau mit der Seele (oder was auch immer übrigbleibt) geschieht, kann ich mir auch kaum vorstellen.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Gott-Frosfels am 04.06.2006, 21:49
Zitat
Original von Thor
@Gott-Frosfels: Ja, mit Odin einen Heben nach dem Tod wäre schon nett!^^

Ich bitte dich,erzähl doch nicht solch seltsames Zeug.Mit Odin,Thor,Päivätar,Ilmatar oder Kuu einen Met trinken ist wohl nicht möglich!

Findest du nichts das du damit die nordische Mythologie verspottest?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Earendil am 04.06.2006, 22:11
Kann sein, dass nach dem Tod alles aus ist oder auch nicht. Ich kann es von meiner Sicht aus nicht bestimmen.
Wenn alles aus ist war das Leben sowieso sinnlos, warum sich dann noch grämen über den Tod.
Wenn nicht, auch gut.

Wie man sich vielleicht denken kann bin ich gerade nicht in dem Zustand in dem ich mir gewöhnlicherweise oft auch tiefgreifende Gedanken über solche Dinge mache, was jedoch ab und an mal vorkommt. Wenn man sich da wirklich hineinversetzt, und sich vorstellt, dass alles nichts ist, gibt das einem immer so ein unglaubliches Gefühl von Sinnlosigkeit. Beängstigend und trotzdem interessant und wunderschön.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Jonny am 04.06.2006, 22:12
Niemand kann beweisen, was nach dem Tod ist. Allerdings ist bewiesen, dass man fast immer im Rausch stirbt: Mit die letzte Handlung des Gehirns ist es, Glückshormone auszusenden, die alles überschwemmen. Es sei denn, der Tod kommt absolut plötzlich, aber dann so schnell, dass man auch nichts mehr spürt (Es stimmt nicht, dass Abstürzende schreien - keiner hat das in echt je getan. Es gibt mehrere Leute, die Abstürze von über 100m überlebt haben. Nach ihren Erfahrungen ist das ein wunderschöner Tod, ohne Angst und Schmerz).

Aber was kann man nun daraus schließen? Wir sind ein Produkt der Evolution und da entwickeln sich normalerweise nur sinnvolle Sachen, da dadurch die Fortplanzungschance vergrößert wird. Dadurch jedoch, dass wir kurz vor dem Tod glückstrunken werden, wird die Fortplanzungschance wohl eher wenig beeinflusst... Also wieso werden wir es?
Ich denke, weil da irgendetwas Gnade mit uns hatte. Und wenn da schon etwas ist, dann ist da sicher auch noch etwas nach dem Tod.
Es gibt noch mehr Gründe, wieso ich das glaube, aber alle können mit einem simplen "Angst-vor-dem-Abgrund" entkräftet werden bzw. beantwortet werden, ohne dass ich dagegen halten kann. Das hier vielleicht nicht so leicht.

//edit:
Übrigens mein Beileid!

Achja, und noch etwas;: klingt jetzt etwas blasphemisch, ist auch nicht mein Triebgrund, aber stimmt trotzdem: "Die Religion ist ein Spiel, bei dem man nur gewinnen, aber wenig verlieren kann". Zumindest die christliche.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Earendil am 04.06.2006, 22:18
Zitat
Original von jonnyimnet
Achja, und noch etwas;: klingt jetzt etwas blasphemisch, ist auch nicht mein Triebgrund, aber stimmt trotzdem: "Die Religion ist ein Spiel, bei dem man nur gewinnen, aber wenig verlieren kann". Zumindest die christliche.
Naja, wenn du mit dieser Intention Religion praktizierst wirst du dich beim lieben Gott wohl nicht allzu beliebt machen ;)

und auch von mir (obwohl ich solche floskeln nicht mag, aber man sagts ja so...) mein Beileid an den Threadersteller.
...Vielleicht sollte man sich auch für die Verstorbenen freuen. Es ist möglich, dass sie jetzt wissen was danach kommt.
Titel: Der Tod
Beitrag von: xanthai am 04.06.2006, 22:27
Vielleicht sollte man das... aber wenn man dann an ihren (ebenfalls jungen) Mann und ihrerer beider Tochter denkt, wird einem schon komisch...
Was die Religion angeht, haben sich die einzelnen Religionen ja auch nur voneinander entwickelt. Es gibt ja auch viele Parallelen zwischen den verschiedenen. Zum Beispiel haben sowohl das Christentum und der Islam die Geschichte von Abraham in ihrem Glauben. Sogar Jesus kommt im Islam vor, nur eben nicht als Sohn Gottes (bzw. Allahs) sondern als Prophet.
Ich glaube schon, dass es eine höhere Macht gibt und man kann sie ja Gott nennen. Da es unbeschrieblich ist, ist ein Wort ebenso gut wie (fast) jedes andere.


~Xanthai~

PS: Danke für euer Beileid... (http://forum.recall-revolutions.de/images/smilies/smile.gif)
Titel: Der Tod
Beitrag von: W0tan am 04.06.2006, 22:37
Zitat
Original von Fårseti
:dito:

Aber diese Vorstellung ängstigt mich.

:dito:
 :ugly:

Irgendwie find ich die Gedanken daran das man weder was spürt, sieht noch merkt abstrus... So unvorstellbar
Titel: Der Tod
Beitrag von: -Peacemaker- am 04.06.2006, 22:44
Also das für mich logischste ist, dass die "Seele" bzw. das Bewusstsein direkt (oder nach einer Weile, denn Zeit ist relativ ^^ )  nach dem Tod wieder in einem neuen Wesen vorhanden ist. Mit "Wesen" denk ich aber mehr an eines wie dem Menschen, das sich seiner selbst bewusst ist usw. (keine Fliege oder ähnliches, aber das ist ein anderes Thema), also eine leicht abgeänderte Sichtweise des Hinduismus (bin aber keiner  ;)  ).

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das nach dem Tod nichts mehr da ist. Und ein "Himmel" wie im Christentum ist für mich persönlich auch unlogisch.
Bei seinem neuen Leben vergißt man aber sein vorhergegangenes Dasein, aber ich halte die Leute, die meinen, sich an ein früheres Leben zu erinnern, dennoch für....nun ja....leicht wirr  :lachen:

Natürlich weiß ich nicht (und auch kein anderer,versteht sich) was wirklich nach dem Tod passiert. Aber für mich fällt es durch diese Sichtweise etwas leichter, mit dem Thema Tod fertig zu werden, denn demnach wäre ja nicht wirklich alles aus und vorbei. Man lebt halt ein neues Leben, jedoch ohne Erinnerung an sein vorheriges.
Und außerdem (das klingt zwar jetzt blöd, ich weiß) bin ich etwas neugierig zu wissen, was nach dem Tod wirklich passiert.


PS: Auch mein Beileid. Ich ahtte das "Glück", das meine beiden Großväter gestorben sind, als ich grade einmal in die Grundschule ging, sodass ich nicht wirklich mitbekommen habe. Ansonsten hab ich noch wenig Erfahrung mit dem Tod
Titel: Der Tod
Beitrag von: Red am 04.06.2006, 22:45
Ich hab auch schon von jemandem gehört, der beinahe ertrunken wäre, dass ertrinken schön sei. So komisch das klingt, glaube ich ihm das. Er meint, dass er ertrinken will, falls er stirbt.
Wenn ich sterbe will ich vor allem, dass es schnell geht. Ein langer Tod ist sicher nix schönes.

Ich glaube nicht, dass nach dem Tod noch irgendetwas ist. Wäre zwar schön, und wenns so ist stört es mich nicht, aber ewiges Leben will ich irgendwie nicht. Ich stell mir das langweilig vor. Irgendwann hat man doch alles erledigt und den perfekten Zustand erreicht. Vor dem fürchte ich mich. Wenn einen die Langeweile übermannt, weil man alles perfekt hat.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Der_Anfaenger am 04.06.2006, 22:47
@ Peacemaker

warum soll das blöd klingen?
den zeig mir mal, der sich darüber noch keine Gedanken gemacht hätte oder das nícht wissen möchte... :o
Titel: Der Tod
Beitrag von: Jonny am 04.06.2006, 22:48
@Earandil:
Zitat
ist auch nicht mein Triebgrund
!!!

Das ist nicht der Grund, wieso ich gläubig bin. Ich habe es nur vor einiger Zeit gelesen und fand es hier irgendwie passend. Meinen Glauben habe ich schon ein paar Jährchen länger als dieses Zitat.

@Xanthai:

Es gibt mehrere Religionsstämme. Da gibt es einmal den Altnahöstlichen, aus dem die alten Religionen wie die ägyptische oder die kanaantische hervorgegangen sind. In starker Abwandlung die Griechische und daraus fast unreflektiert die Römische. Es ist der europäisch-polytheistische.
Dann den Monotheistischen, angefangen beim Judentum, weiter zum Christentum und davon unabhängig auch zum Islam.
Der dritte große ist der Fernöstliche, der von keinem direkten, greifbaren Gottesbild mehr ausgeht, mit Hinduismus, daraus entstanden Buddhismus usw.

Nun zum Verhältnis der drei großen Monotheistischen:
Alle drei wurzeln auf Abraham, dieser hatte zwei Kinder, eines mit seiner Frau Sarah => Juden, eines mit seiner Magd, weil Sarah als unfruchtbar galt, das hat er verstoßen. Auf dieses beruft sich der Islam.
Desweiteren erkennen beide Moses an und berufen sich auf dessen Gebote.
Allerdings ist wegen dieser Vertreibung das Verhältnis Judentum-Islam historisch eher schlecht, soweit ich weiß. Genauso wie das Verhältnis Christentum-Judentum historisch schlecht ist, wegen der Kreuzigungsschuld.
Das Verhältnis Christentum-Islam ist dagegen, obwohl immer wieder durch Kriege sehr verschlechtert, theologisch eher gut: Der Islam sieht Jesus zwar nicht als Sohn Gottes, doch als wichtigen Propheten, dessen Lehre wichtig ist. Damit gelten Christen als einer Vorstufe angehörig, die zwar nicht perfekt, aber auf dem richtigen Weg ist. Im Gegensatz zu den Juden.
Ich bin hierin allerdings auch kein Experte, also verbessert mich bei Fehlern.


//edit: Nochmal was zu den verschiedenen Todesformen.
Viele "grausame" Tode sind sehr schön. Wie gesagt, wenn der Tod nicht plötzlich kommt, sind die letzten Momente so, als wäre man in einem wundervollen Glücksrausch.
- Erfrieren wird ab einem gewissen Punkt auch als schön beschrieben: Auf einmal wird man träge, das Kältegefühl verwandelt sich eher in eine angenehme, trägmachende Wärme, man will sich hinlegen und nur noch schlafen. Man gibt diesem Drang nach und erwacht nie mehr. Schön, oder? (Zumindest, wenn das Frostgefühl erstmal weg ist.)
- Zum Ertrinken weiß ich leider nichts, aber es dürfte so ähnlich sein.
- Beim Abstürzen beschreiben die Leute erstmal Verwunderung, dass das passiert. Dann ein ganz klares Erfassen der Situation: Ich werde sterben. Allerdings ohne Angst, sondern voller Gelassenheit. "Das war es jetzt also". Wenn der Sturz lange genug dauert (es tritt eine enorme Zeitdehnung auf), spielt der berühmte "Lebensfilm" ab, allerdings auch hier eher melancholisch im Grundton. Man macht sich teilweise ganz banale Gedanken, zum Beispiel über die neue Hose, die man zum ersten Mal anhat und sicher den Sturz nicht gut überstehen wird oder daran, wie die Angehörigen wohl damit umgehen werden. Anschläge am Felsen spürt man zwar, aber dumpf, als Druck, ohne Schmerz. Man realisiert es auch, aber man hat weder Angst, noch schreit man, noch tut es weh. Manchmal hört man auch, wie man gegen den Fels schlägt. Aber alles in allem ist man total friedlich. Auch schön, wie ich finde.
PS: Falls sich jemand fragt, wieso ich das so genau beschreiben kann - ich bin Kletterer. Da macht man sich über sowas Gedanken.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Earendil am 04.06.2006, 22:54
Ist nicht der Mazdaismus schon um einiges älter als das Judentum? Von daher müsste dieser Glaube der erste Monotheistische sein...

Ich verspüre manchmal fast eine Art Vorfreude auf den Tod, nicht weil ich mit meinem Leben unzufrieden bin. Einfach nur aus neugirde...
Ein Geheimnis, das wir selbst mit unserem ganzen technischen Fortschritt nicht lösen können. Ist mir sehr sympathisch.
Titel: Der Tod
Beitrag von: -Peacemaker- am 04.06.2006, 22:57
@ Der_Anfaenger


Natürlich macht sich jeder Gedanken über den Tod. Ist auch vielleicht nicht gut formuliert. Aber ich könnte mir vorstellen, dass jemand, dem ich das sage, dann denkt, ich würde mich auf den Tod freuen.

---

Und noch mal zu den Todesarten:  keine ist für mich angenehm, aber ertrinken möcht ich, wenn überhaupt, ganz sicher nicht. Ist vielleicht nicht so schmerzhaft, aber wenn man weiß, dass man sterben wird...naja.
Genauso mit verbrennen und Falltod



@ Earendil: genau das mein ich mit der Neugierde!
Titel: Der Tod
Beitrag von: Jonny am 04.06.2006, 22:58
Wie gesagt, ich bin hier kein Experte, und da das hier wohl die wenigsten sind, habe ich mich auf die bekanntesten Religionen beschränkt. Mehr dürfte wohl auch für die meisten uninteressant sein.

PS: Habe oben editiert.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Red am 04.06.2006, 23:02
Zitat
Original von jonnyimnet
//edit: Nochmal was zu den verschiedenen Todesformen.
- Erfrieren wird ab einem gewissen Punkt auch als schön beschrieben: Auf einmal wird man träge, das Kältegefühl verwandelt sich eher in eine angenehme, trägmachende Wärme, man will sich hinlegen und nur noch schlafen. Man gibt diesem Drang nach und erwacht nie mehr. Schön, oder?
Hast du gewusst, dass man Erfrohrene meistens Nackt findet? Sie fühlen sich zuerst warm, dann plötzlich wird ihnen sauheiss und sie reissen sich die Kleider vom Leib und sterben Nackt.
Erfrieren ist sicherlich kein schöner Tod - der Weg dahin ist lang und steinig.
Titel: Der Tod
Beitrag von: ge0 am 04.06.2006, 23:21
Zitat
Original von Red
Sie fühlen sich zuerst warm, dann plötzlich wird ihnen sauheiss und sie reissen sich die Kleider vom Leib und sterben Nackt.
Erfrieren ist sicherlich kein schöner Tod - der Weg dahin ist lang und steinig.

schreckliche vorstellung :-/
Titel: Der Tod
Beitrag von: Earendil am 04.06.2006, 23:25
@jonnyimnet: Interessant, wie du den Suizidgefährdeten hier den Tod bewirbst ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Tim der Große am 04.06.2006, 23:58
Nun, da der Körper nach dem Tode ja wohl kaum eine Regung mehr zeigen wird, lässt sich dies wohl auch niemals je in Erfahrung bringen. Was hier manchmal geschrieben wird, sind ja auch Nahtoderfahrungen, und dazwischen existiert ja schon ein Unterschied.

Für den Menschen ist es wohl überhaupt nicht vorstellbar, wie dies ist - überhaupt nicht mehr zu sein, nicht mehr denken zu können. Dabei ist es ja schon an sich ein Problem: wie soll man sich etwas vorstellen, was gar nicht vorzustellen ist, denn Lebende können es nicht wissen, und Tote - naja, auch nicht. Oder?? ;-)

Fantasieren kann man darüber aber schon, um diesem Problem zu entgehen. Dazu zählen eben auch die Religionen.
Titel: Der Tod
Beitrag von: xanthai am 05.06.2006, 11:14
Eine Bekannte starb vorgestern an Bluthochdruck in den frühen Morgenstunden. Sie war erst Mitte 20 (genau wie ihr Mann) und vor nicht mal einem halben Jahr hat sie ihre erste Tochter bekommen :(
Sowas regt natürlich schon zum Nachdenken über so ein Thema an... Vor allem weil man wieder sieht, dass es wirklich jeden unvorhergesehen treffen kann (2 Tage vorher haben wir noch nett miteinander geplaudert...).
Titel: Der Tod
Beitrag von: Aruhn am 05.06.2006, 16:52
Zitat
Original von Earendil
@jonnyimnet: Interessant, wie du den Suizidgefährdeten hier den Tod bewirbst ;)

Suizidgefährdete werden sich wohl kaum hier groß rumtreiben, dafür gibt es eher andere Anlaufstellen.  ;)

@Topic
Wir Menschen werden immer Versuchen zu wissen wie es einem während des Todes geht und was danach ist, doch immer wird das hinter unserem Horizont bleiben bis wir alle diesen letzten Abschnitt unseres Lebens gehen.
Biologisch gesehen sind wir tot und werden verroten, ein "Leben" gibt es nicht mehr.
Spirituell und so gesehen glauben viele das die Seele weiter lebt, fährt in den Himmel oder was weiß ich - nun abgesehen von der biologischen Sicht sind das alles aber sehr weit geholte Erklärungen ...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Red am 05.06.2006, 17:13
Zitat
Original von Aruhn
Biologisch gesehen sind wir tot und werden verroten, ein "Leben" gibt es nicht mehr.
Genau so sehe ich das auch. Wenn jemand tot ist, ist er tot, so leid es mir auch tut. Kann man nix mehr machen. Wäre zwar schön wenn man denjenigen oder diejenige wieder treffen würde, aus objektivem/wissenschaftlichem Blickwinkel ist dies jedoch absurd.
Trauer ist gut, sie sollte jedoch nicht Überhand nehmen und einen schon gar nicht vom Alltagsleben abhalten.
Ich glaube nicht an das ganze Wiedergeburts/Paradies-Zeugs. Klingt für mich absurd. Wäre schön wenn es so wäre, irgendwann werden wir es sowieso erfahren. Also warum Gedanken machen, der Tod kommt früh genug (in manchen Fällen leider auch zu früh).
Titel: Der Tod
Beitrag von: Extrodier am 05.06.2006, 18:31
Naja, wir werden es alle irgendwann einmal wissen, oder eben auch nicht. Leider werden wir es keinem mehr mitteilen können...

Ähm, meine Meinung: k.A. - wir werden sehen.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Riot23 am 06.06.2006, 11:27
Also da eigentlich alle Vorstellung von einem "Leben nach dem Tod" irgendwie auf irgendwelchen Religionen basieren
und folglich das Existieren eines Gottes (bzw. Götter) oder ähnlichem vorraussetzen, bezweifle ich ganz stark dass es sowas gibt...

Denn die Existenz eines Gottes bezweifle ich auch ganz stark...
(nach meiner Theorie sind wir entweder von Ausserirdischen geschaffen/verändert oder zumindest in grauer Vorzeit gelehrt worden ...
und die unwissenden Menschen haben daraus Götter gemacht)

Das sagt ja die Bibel indirekt auch schon selbst ... siehe Hesekiel!!!

Und auch die ältesten Schriften, die wir haben (altindische Schriften) sind mehr als eindeutig... die waren hier und wir sind nicht allein  :eek:
aber mit Gott hat das nix zu tun!!!
Titel: Der Tod
Beitrag von: Jonny am 06.06.2006, 11:58
Und wo kommen die her? Auch wieder von Außerirdischen geschaffen? Und die? Usw. Irgendwo kommst du immer an einen Punkt, wo man einen äußeren Lehrmeister braucht. Und da alles aus einem Urknall entstanden ist, muss es irgendwann einmal die ersten Außerirdischen gegeben haben, die von niemandem gelehrt werden konnten.
PS: Da mag jemand von Däniken, oder?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Riot23 am 06.06.2006, 12:14
Schuldig ... hab aber auch andere Quellen, denn von Däniken ist ja nicht unbedingt der seriöseste  ;)


Aber hast schon recht, irgendwo muss es einen Ursprung gegeben haben ... das Wunder der Schöpfung bzw. des Lebens ...
das ist aber auch das einzig "göttliche" dass ich akzeptiere
Titel: Der Tod
Beitrag von: Stone am 06.06.2006, 12:26
hmpf

-> telvanni -> christlich erzogen!!!

ok gut - bin jetzt zwar keiner, der dreimal pro wochen beitet und betet und in die kirche geht ...

...

aber ich glaube doch an jesus, gott usw.... und es ist gut so!!!

tja - mein meinung! ist so!

bezüglich Tod: http://comics.orf.at/comics/601 :D
Titel: Der Tod
Beitrag von: Jonny am 06.06.2006, 12:27
Ach, ich habe nichts gegen Däniken und die Außerirdischentheorie. In einigen Punkten ist sie sicher ... sagen wir, durchaus vertretbar. Aber sie löst eben das Schöpfungsproblem nicht, sie verschiebt es nur von uns weg. Und deswegen glaube ich dennoch an Gott. Und zwar christlich.
Titel: Der Tod
Beitrag von: RedSonja am 06.06.2006, 13:31
Ein sehr schwieriges Thema...

Ich bin mir die letzten paar Jahre sehr bewusst geworden, was das Leben bedeutet. Ich merke immer mehr meine "Sterblichkeit". Ich war ne Weile krank und bin körperlich/seelisch sehr an meine Grenzen gekommen beruflich und privat. Ich habe gemerkt, dass es Grenzen gibt und eben nicht alles geht.

Es frustriert mich... Ich habe immer irgendwie Träume gehabt, die irgendwie "zerplatzt" sind, weil mich die Realitiät eingeholt hat. Ich bin der Meinung es ist besser nicht so viel zu wissen über da Leben, und es besser ist unbeschwert zu leben (wie z.B. früher wo man jünger war).

Das Leben ist kurz und ich merke wie die Zeit immer schneller vergeht... Jetzt denke ich schon an meine eigene Familiengründung. Vor einigen Jahren war ich selbst noch ein Kind...

Mein Vater sagt immer ich soll das Leben genießen, es ist kurz. Ich genieße jetzt auch und kaufe mir alles, was ich mir wünsche und sage nicht mehr, das hat Zeit oder ich bin ja noch jung! So´n Quatsch! Wir leben jetzt und sollten jetzt alles machen was geht...

Überall werde ich verunsichert und habe Angst was zu tun...Angst vor der Zukunft... Wir alle suchen Sicherheit im Leben aber die gibt es nicht! Nur der Tod ist sicher! Sehr erschreckend!

Ich habe viel gelernt die letzten Jahre und denke, dass man alles erleben soll, was man sich wünscht. Ich hatte immer Angst bestimmte Schritte im Leben zu gehen und zu sagen: "Sch... drauf, ich mach das jetzt einfach!".

Was das Thema "Tod" betrifft: Wenn jemand stirbt ist er weg... Wie soll man das verstehen? Man hat mit dem jenigen zu tun gehabt und dann ist er WEG? Das ist was sehr merkwürdiges und erscheint dem Verstand irgendwie unlogisch. Ja wie, WEG? Wenn ich meine Oma sehe die krank ist, denke ich auch... Da komm ich auch noch hin... Das frustriert. Ja, ja ich bin noch jung... Aber eben auch nicht für immer...Es ist für mich frustrierend zu wissen, Du bist jetzt da und irgendwann nicht mehr...Menschen kommen und gehen...Aber wo gehen wir hin? Warum gibt es so viele Religionen? Damit man sie einem das Leben nach dem Tod schön redet? Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge...Ist da irgendwo Wahrheit dabei? Wir wissen es nicht! Ich selbt bewunder z.B. Mönche wie sie leben und ihre Glaubensweise (das Leben mit dem Glauben + das Leben mit dem Nötigsten und wichtigsten (kein Überfluss!).

Das Leben war schon immer ein Kreislauf. Vielleicht kommen und gehen wir? Wenn man mal logisch denkt. Aber keiner weiß es...

Schön, wenn man bei Religionen denkt, das man wiedergeboren wird oder in eine andere Sphäre übergeht... Naja und im Extremfall man sich in die Luft sprengt weil einem gesagt wird, das ist richtig. Ja, ja es warten 100 Jungfrauen auf einen....

Das einzigste was ich zum Leben wirklich beitragen kann, ist einen Kind in die Welt zu setzten, dass den Fortbestand der Art gewährleistet. Bis wir uns alle mal selbt in die Luft bomben, bzw. auf einen anderen Planeten "umziehen" müssen, weil wir unseren Planeten kaputt gemacht haben.

Ok: Jetzt mal mein Fazit. Das klingt sehr düster was ich da schreibe...

Ich lebe im Jetzt und werde alles machen, was ich möchte. Ich lass mich nicht von anderen zu was bringen, was ich nicht will. Oder lebe das Leben anderer, weil die Gesellschaft es so vielleicht gerne hätte. Ich werde nicht durchs Leben "hetzten" und irgendwann aufwachen und denken: "Wo ist die Zeit hin? Was habe ich denn überhaupt vom Leben gehabt?" Was in Zukunft ist kann mir keiner sagen! Aber: Jetzt bin ich jung und kann alles erleben. Jetzt kann ich mir was fürs Alter aufbauen und investieren. Vernunft ist wichtig, Vorraussicht auch. Aber auch einfach mal Entspannen, feiern, Spaß haben und "leben". Die richtige Mischung macht es. Bewusst leben das ist wichtig. Macht alles jetzt, genießt es und denkt nicht so viel nach! Ich weiß nicht so recht, was ich glaube soll, was mal nach dem Tod kommt. Ich möchte gerne glauben, dass es irgendwie weitergeht. Die Hoffnung stirbt zu letzt...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Extrodier am 06.06.2006, 13:36
Sehr tiefgründiger Post. Wie Du schon selbst bemerkt hast ist es aber bei aller Unsicherheit doch wichtig im hier und jetzt zu leben. Mein Leben lang auf etwas hinarbeiten, wovon ich k.A. hab ob es eintritt, das ist nix für mich...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Maceman am 06.06.2006, 13:54
Meiner Meinung nach sollte man sich einfach keine Gedanken darüber machen es bringt ja eh nix, man wirds eh nicht erfahren und keiner kann einen eine Antwort darauf geben was danach passiert bzw. ob überhaupt etwas danach passiert.

Darum bin ich Atheist, ich halte nix davon an rgendetwas zu Glauben, ich lebe jetzt, was danach ist brauch mich nicht interessieren!
Titel: Der Tod
Beitrag von: Riot23 am 06.06.2006, 14:13
Also ich denke auch, dass man besten gar nicht drüber nachdenkt, was im Tod ist, sondern sich am Besten mit dem Leben beschäftigt.

Ich habe vor fünf Jahren einen guten Freund verloren, als wir sturzbetrunken an den Zugschienen nach Hause gelaufen sind und mein Kumpel sich plötzlich auf die Schiene stellte, als ein Zug kam...

Zwei Jahre später saß ich mit einem weiteren Kumpel bei meinem allerbesten Freund (kannte ich seit ich mich zurückerinnern konnte) im Auto.
Er fuhr mehr als nur schnell und wir wollten eigentlich im nächsten Ort (obwohl er noch nüchtern war) aussteigen, weil er (aus uns nicht bekannten Gründen) aufeinmal wie ein Verrückter zu rasen anfing.
Aber den nächsten Ort hatten wir nichtmal mehr wirklich erreicht, weil er gleich in der ersten Kurve ins Schleudern geriet und das Auto sich überschlagen hat.
Mein Kumpel und ich sind OHNE EINEN KRATZER ausgestiegen, aber mein bester Freund (oder das, was von ihm übrig war) lag unter dem umgekippten Auto...

Und vor knapp einem Monat ist ein weiterer Kumpel von mir vom Zug überrollt worden...

Das alles, vorallem der zweite Fall, haben mich zu dieser Zeit wirklich total aus der Bahn geworfen
und ich hab erstmal auf alles geschissen (hab die Schule geschmissen usw.), aber dann fing man an, ernsthaft über das Leben nachzudenken ... und wie kurz es sein kann!
Seitdem weiss ich das Leben wirklich zu schätzen und bin dankbar für jeden weiteren Tag, den ich erleben darf.
Und diese Tage will ich nicht mit dem Gedanken an den Tod "verschwenden".
Titel: Der Tod
Beitrag von: Extrodier am 06.06.2006, 14:15
Harte Schicksalsschläge... Aber die Einstellung ist völlig richtig. Alles andere bringt nichts.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Alba gu brath am 07.06.2006, 15:26
biologies sagst das wenn mann gestorben ist, ist mann tod, und werde nicht witerleben, aber ich persoenlich glaube, dass unseren Hirrnen viel zu kompliziert sind, um sterben. Wenn mann hat ein Geist oder so gesehen, andere leute werde lachen und sagen 'es ist nuer in deine kopf, es ist nuer in deine hirrn, niemand hat das geist gesehen, nuer dich, also der geist existiert nicht'
aber dieses junge in mein beispiel hat das geist gesehen, also es existiert in seinen kopf, ich glaube, dass wenn mensch kann mann errinrern, lebst das mann an, also wenn ich will weiterleben nach dem tod, ich muess machen etwas besonderes und wichtig, fuer andere leute mich zu errinern , also ich weiterlebst, das ist was ich glaube.
also william wallace und elvis presley und otto von bismarck weiterleben, aber mein gross-gross-gross vater, der ich niemals getroffen hat, weiterlebst nicht.
trotzdem finde ich euer meinungen sehr interessant! :)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Extrodier am 07.06.2006, 15:30
Meinst Du damit, dass wir dann weiterleben, wenn wir irgendetwas besonderes machen, an dass sich die Menschen erinnern?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Riot23 am 07.06.2006, 15:32
Ich glaube, er meinte dass wir dann weiterleben, wenn wir irgendwas besonderes gemacht haben, weswegen sich Menschen an UNS erinnern...

Aber das ist ja eigentlich das gleiche...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Extrodier am 07.06.2006, 15:34
Ist es. Da ist sicher irgendetwas dran. Aber das ist ja schon was anderes als das worüber hier als diskutiert wurde.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Riot23 am 07.06.2006, 15:36
Ja stimmt schon ... d.h. ja nur, dass man für die Nachwelt noch präsent ist...

aber dieser Thread diskutiert ja eher drüber, ob man selbst (als Toter) noch präsent ist...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Were am 08.06.2006, 22:01
Kennt jemand hier die Bücher Raymond A. Moodys? Er hat sich als einer der ersten mit der Thanatologie beschäftigt. Kann die Bücher jedem empfehlen da er nicht zu den Autoren gehört die einem versuchen Meinungen einzutrichtern. Er bemüht sich immer objektiv zu bleiben.

Ich hoff mal dass hinterher noch was kommt. Ich hatte vor ein paar Jahren so eine Phase in der ich mir dauernd über den Tod, das Erlöschen unserer Sonne und solchen Firlefanz Gedanken gemacht hab, hatte mich in der Zeit dann auch viel mit Nahtoderfahrungen, Rückführungen und dergleichen beschäftigt.
Titel: Der Tod
Beitrag von: tjombom am 09.06.2006, 14:26
Ich hatte mal ne Sendung mit einem Typen (weiß den Namen gerade nicht) gesehen, der aus Russalnd war, der halt auf dem Gebiet Esoterik  sehr versiert zu sein schien. Also der hat behauptet, daß unser Dasein auf der Erde nur ein Bruchteil dessen sei, was auf uns noch kommen würde. Selbst die nächste Ebene nach unserem irdischen Tod sei's noch nicht alles gewesen, denn es geht immer weiter... on and on. Keine Ahnung, was ich davon halten sollte - aber manchmal habe ich auch das Gefühl, das kann's nicht gewesen sein.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Artex am 24.06.2006, 11:27
schwiereges thema...

also ich glaube (oder hoffe) das man nach dem tod in die welt kommt die man in diesem leben gerne gehabt hätte. auf jeden fall kann ich mir nicht vorstellen das nach dem tod einfach nichts kommt. :poeh:

zu den todesarten vom anfang:
-beim ertrinken dringt wasser in die lunge ein und man stirbt sofort an einem schock, also kein grausames herumgeblubber!
Titel: Der Tod
Beitrag von: Kita am 24.06.2006, 11:33
Der Tod...

...ist mir eigentlich Recht egal, viel zu Verlieren habe ich eh nicht, bloss ob
ich danach Weiterlebe?

Denke nicht, will ja dann endlich meine Ruhe vor dieser "Kranken" Menschheit
haben.


Mfg Jan
Titel: Der Tod
Beitrag von: Nerdus am 24.06.2006, 13:00
seh ich ähnlich
wenn tot, dann bitte endgültig, auf was soll man sich sonst noch verlassen?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Red am 24.06.2006, 13:04
Zitat
Original von Nerdus
seh ich ähnlich
wenn tot, dann bitte endgültig, auf was soll man sich sonst noch verlassen?
Wenn man in einen Himmel kommt, hat man ja ewig Zeit.
Nach 3 Jahrmillionen hat man doch sicher alles gemacht, was man so tun kann. Danach wirds langweilig. Deshalb will ich nicht in den Himmel.
Ewig Leben macht keinen Spaß.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor Felagund am 24.06.2006, 13:14
Der Tod ist der Moment wo unsere Seele die Hülle verlässt die wir lediglich dafür benötigen auf dieser Welt/Spähre/Dimension...ec zu existieren.
Die Seele ist reine Energie die sich dann, ohne Wissen und Können, denn das sind Eigenschaften der Hülle, in eine andere Hülle in der selben oder anderen Welt/Spähre/Dimension...ec begiebt. Dies kann ein anderer Planet eine Traumwelt oder diese Welt sein, das liegt und jetzt das Religiöse an der Sache, in der Hand Gottes. Und wer nicht an Gott glaubt wird einfach zwischen die Welten/Spähren/Dimensionen...ec geschmissen und bleibt entweder für immer Energie oder landet in eine zufällige Welt/Spähre/Dimension...ec von der er unter Umständen nicht begeistert sein wird. Ich denke das für jeden die Existens nach dem Tod so aussieht wie er es sich vorstellt, sprich es ist alles Möglich und alle Religionen sind akzeptabel.

PS. Ich lege meine Seele gerne in die Hand einer Höheren Macht als in einem ehwigen Nichts zu landen. (Dies nimmt einem auch die Angst vor dem Tod)

EDIT: Ich bemitleide alle die an nichts glauben, denn nennt mir mal einen Nachteil wenn man an etwas glaubt? ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Lord Sokar am 24.06.2006, 13:34
An etwas Glauben heißt niicht an eine Religion oder an ein Leben nach dem Tod zu glauben.
Ich persönlich glaube an etwas, nämlich an meine persönliche Stärke und an meine Fähigkeiten.
Alles andere ist mir egal. Den Tod kann man nicht aufhalten, er kommt zu jedem, egal ob aus Dummheit provoziert, durch Kramkheit oder Altersschwäche.
Ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht werde ich früher oder später herausfinden. Gibts eins ist es schön, gibt es keins ist es eh egal den das Hirn verwest mit dem Krper ohne jeden Unterschied.
Abgesehen davon wird jedes Gefühl und auch das Ich durch Hormone d.h. durch etwas physisches gesteuert bzw wird dadurch erst existent.
Liebe, Hass, Sympathie und dergleichen sind Ausdrücke hormoneller Schwankungen. Ist der Körper Tod gibt es keine Hormonproduktion und damit auch keine Gefühle.
Abgesehen davon: Der Mensch lebt nur zu einem einzigen Zweck nämlich Fortpflanzung und damit schlussendlich: Arterhaltung.
Der Mensch ist auch nur ein Tier.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Nerdus am 24.06.2006, 13:40
Zitat
Ich bemitleide alle die an nichts glauben, denn nennt mir mal einen Nachteil wenn man an etwas glaubt?
sobald du in den sphären schwebst kannst du ja mal all die menschen die unter vorgeschobenen, religiösen motiven geötet wurden fragen wo der nachteil am glaube ist...

glaube ist was die breite masse dazu bringt einer oder mehreren personen zu folgen ohne sich gedanken darüber zu machen ob es richtig ist was sie tun
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor Felagund am 24.06.2006, 13:47
Zitat
Original von Nerdus
glaube ist was die breite masse dazu bringt einer oder mehreren personen zu folgen ohne sich gedanken darüber zu machen ob es richtig ist was sie tun

Völliger schwachsinn, das was du meinst ist Religion. Der Glaube entsteht aus freien Stücken! Und nur der Glaube wird aus freien Sücken gelebt.

In der Religion folgen die Menschen, und lassen sich beeinflussen. Sie zahlen sogar dafür. Aber man kann nicht sagen das die Religion falsch ist. Denn sie erhält viele Menschen am leben.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Nerdus am 24.06.2006, 13:51
ich meine nicht religion
wenn die amerikanische regierung die menschen "glauben" lässt dass der irak massenvernichtungswaffen hat finden es alle richtig wenn er angegriffen wird
wo ist da religion? nur glaube

außerdem hab ich nie gesagt dass religion schlecht sei
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor Felagund am 24.06.2006, 13:55
Wenn die Amerikaner glauben LASSEN, glauben die Menschen immernoch aus freien Sücken. Es ist durchaus möglich das viele an das selbe Glauben, können dies aber beeinflussen. Die Religion lässt sich nicht beeinflussen.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Nerdus am 24.06.2006, 13:57
wieso mischt du denn jetzt ständig religion und glaube?
Zitat
Es ist durchaus möglich das viele an das selbe Glauben, können dies aber beeinflussen.
was können sie beeinflussen?
dass sie daran glauben oder das woran sie glauben?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor Felagund am 24.06.2006, 14:07
Sie können die Art ihres Glaubens jederzeit Ändern. Inhalter, Ziele usw
Bei der Religion ist alles Bestimmt, also keine freien Stücke mehr.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Nerdus am 24.06.2006, 14:16
art des glaubens?
entweder glaub ich an etwas oder ich glaube nicht an etwas...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor Felagund am 24.06.2006, 14:37
Zitat
Original von Nerdus
art des glaubens?
entweder glaub ich an etwas oder ich glaube nicht an etwas...

Du sagst es ETWAS...  ;)  Und das Etwas ist immer änderbar. Du weisst es schliesslich nicht.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Nightmare am 24.06.2006, 22:02
Ich glaube an die Wiedergeburt ODER an ein für jeden selbstdefiniertes Paradies.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Morpheux am 24.06.2006, 22:56
Hm und sowas im Forum "Smalltalk"!
Ich kann mir einfach nicht vorstellen das man einfach stirbt und dann nix mehr ist...
Ich meine, irgendwo muss man doch hingehen, man selbst ist doch nicht das Hirn und das Herz das aufhört zu arbeiten.
Aber es wär auch unlogisch von den VOrstellungen her die man in seinem Leben sammelt, sich vorzustellen irgendwo hinzukommen...
Wie soll man sich bewegen, wie soll man denken, aus was besteht man...?

kA

Edit: wenn das mit einem passiert woran man glaubt, was ist dann wenn man an nichts glaubt??
Titel: Der Tod
Beitrag von: Cheaper KeepeR am 24.06.2006, 23:15
Ich glaube, dass nach dem Tod alles zu ende ist  :| Das was einen Menschen ausmacht, ist seine "Seele"! Aber wenn man darüber nachdenkt, ist die Seele nichts anderes als ein eingespeichertes Reaktionsmuster auf verschiedene Begebenheiten! Also auf alles was wir zum ersten Mal erleben, erstellt unser Gehirn ein entsprechendes Verhaltensmuster für das nächste Mal  ;) Somit ist ein Gehirn ncihts anderes als ein Computer, der immer das gleiche macht. Aber  es gibt so viele Rechnungen gleichzeitig im Gehirn, dass es uns vorkommt, als ob ein Mensch wirklich leben würde, obwohl das Gehirn für alles mögliche eine bestimmt Handlung parat hat. Desswegen können Menschen sich auch nicht ändern, solange sie keine Hirnprobleme bekommen oder sie von Geburt an haben (siehe "Savants"). Ich glaube, dass das Gehirn eine riesige Schaltzentrale ist, und eine "Seele" emuliert, und zwar dadurch, dass es millionen Recheneinheiten pro Sekunde erledigt, und somit eine Intelligenz vortäuscht, obwohl Intelligenz nichts anderes als die Fähigkeit des Gehirnes ist Informationen zu verwerten mit anderen in Verbindung zu bringen, und sie abzuspeichern  ;) Diese Intelligenz unterscheidet uns von Tieren, weil unser Gehirn über so etwas in einem sehr großen Maße verfügt, Tiere aber nur sehr gering (z.B.: ein Hund merk sich, dass er eine Belohnung bekommt, wenn er eine bestimmt Tätigkeit macht, und bestraft wird, wenn er dagegen verstöhst! ergo: ein analogie Schluss, was das Beste für sich selbst ist, nämlich immer die richtige Handlung machen) Und durch unsere menschliche Intelligenz ist unser Gehirn auch in der Lage trilliarden Informationen zu speichern und in einem Bruchtiel einer Sekunde anzuwenden.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Morpheux am 24.06.2006, 23:28
So wie du es sagst klingt es als würde mein Gehirn alles für mich entscheiden..
Was aber wenn du sagst "Nein, ich mach es jetzt so", obwohl due etwas für gewöhnlich völlig anders gemacht hättest??
Titel: Der Tod
Beitrag von: Bottomless am 24.06.2006, 23:30
Wieso so viele Gedanken darum machen weil man
1. Eh nix mehr merkt
2.sich das vorstellen muss als ob man einfach etwas ausschaltet , da kann man sich nicht mehr beschweren und
3.Wenns doch etwas nach dem Tod gibt , hat man sich eben geirrt und das ist ja dann nicht so schlimm  ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Morpheux am 24.06.2006, 23:34
Ja aber man is halt neugierig...
Und da man so übertrieben stark auf sein Hirn angewiesen ist, kann man sich eben nicht vorstellen, dass man nicht mehr denken kan...
Berichte von Hirntoten wären mal ganz interessant, wobei ich glaube, dass man sich einfach nicht an die Zeit während des Hirntods erinnert...
Berichte von Wiederbelebten wären wohl interessanter...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Taschmahal am 24.06.2006, 23:39
Also ich will noch lange leben, aber irgendwann muss ich sterben. Ich habe so wie viele hier zwei Sichtweisen: Eigentlich glaube ich, dass nach dem Tod alles vorbei ist, andererseits wünsche ich mir, dass ich so zu sagen "von oben herab" gucken kann, für immer, uns sehen was auf der Welt alles passiert. Ich kann mir nicht vorstellen einfach nicht mehr da zu sein, dass ich kein Bewusstsein habe. Andererseits ist es auch so mit der Geburt: Wie wäre unser Leben verlaufen/ würde es verlaufen wenn wir andere Eltern hätten oder wenn z.B. ein anderes Spermium die Eizelle zuerst erreicht hätte, wäre ich dann immer noch ich, oder wäre ich nicht hier? Und wo wäre ich dann? Was haben wir vor unserem sein gemacht? Es gibt so viele fragen wo ich gerne die antworten wissen würde. Was ist der Sinn des Lebens? Ich glaube durch solche Fragen sind die ersten Religionen entstanden; aber auch die Wissenschaft. Fragen wie warum? oder wie groß ist das Universum. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es ist jetzt zu spät.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Silvan am 25.06.2006, 00:18
Zitat
Original von Morpheux
Berichte von Hirntoten wären mal ganz interessant, wobei ich glaube, dass man sich einfach nicht an die Zeit während des Hirntods erinnert...
Berichte von Wiederbelebten wären wohl interessanter...
Soweit ich weiß ist der Hirntod endgültig, wiederbeleben ist dann nicht mehr.

@ Topic: Ich glaube, dass dann - wie Cheaper KeepeR schon geschrieben hat - einfach alles vorbei ist, weil die sogenannte "Seele" ist nur eine Art Funktion des Gehirns ist.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Morpheux am 25.06.2006, 07:41
Na gut, ich dachte jetzt unabhängig voneinander...
Wenns keine Hirntoten gibt, die wiederbelebt wurden..
Dann wiederbelebte die ganz tot waren... Also mit so elektroschocks oder so...

Aber ich glaube gehört zu haben, dass Hirntote weiterleben können...
Titel: Der Tod
Beitrag von: schmo am 25.06.2006, 09:54
Zitat
Aber ich glaube gehört zu haben, dass Hirntote weiterleben können...

Die können an bestimmte MAchinen angeschlossen werden. Aber sie werden  immer an der Maschine hängen und nie mwhr leben können.
Irgendwann sind sie dann zu alt und sterben auch. Das ist dann auch der Grund, warum die Maschienen selten eingesetzt werden, sie bringen nix, nur verlängertes LEben, das nix bringt.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Jonny am 25.06.2006, 11:10
Hier ist die Frage, was man unter tot versteht.

Hirntod bedeutet, dass im Gehirn keine elektrischen Ströme mehr nachweisbar sind. Heißt, dass es keine Informationen mehr austauscht, wir nicht mehr denken, sprich, es tot ist.
Dieser Zustand ist irreversibel, sprich, einmal hirntot, kann man nicht mehr mit dem Denken anfangen.
Was es gibt sind Leute, die jahrelang im Koma lagen und dann auf einmal wieder erwacht sind, aber die waren nicht hirntot.

Und zu den Maschinen: Nur weil das Gehirn tot ist, heißt das noch lange nicht, dass alle Körperzellen tot sind. Unsere Gehirnzellen sind sogar mit die empfindlichsten des ganzen Körpers und sterben schon nach 5-10 Minuten ohne Sauerstoff ab.
Herzzellen z.B. halten das deutlich länger durch! Wenn also das Gehirn bereits tot ist, die meisten anderen Körperzellen aber noch leben, kann man den Körper mit viel Aufwand und entsprechenden Maschinen am Leben erhalten, obwohl das Gehirn schon tot ist.
Stellt sich nur die Frage, ob man dann schon tot ist oder nicht. Der Körper lebt noch. Aber das Gehirn und damit unsere Seele, bzw. unser ganzes Denken, ist tot.
Komische Vorstellung, wie ich finde. Eigentlich ein am Leben erhaltener Leichnam oder ein Zombie.
Titel: Der Tod
Beitrag von: ge0 am 25.06.2006, 11:33
Zitat
Original von Morpheux
Dann wiederbelebte die ganz tot waren... Also mit so elektroschocks oder so...

Das würde mich auch mal brennend interressieren!
So ne Art Bericht der wiederbelebten.
Meine Mutter ist mal fast gestorben, danach hat sie gesagt, sie lag da im Krankenwagen und es hat sich angefühlt als würde sie schweben, und sie wollte nurnoch schlafen, hätte der Mediziner nicht die ganze Zeit auf sie eingeredet, hätte sie sich wohl hingegeben...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Red am 25.06.2006, 11:54
Zitat
Original von schmo
Irgendwann sind sie dann zu alt und sterben auch. Das ist dann auch der Grund, warum die Maschienen selten eingesetzt werden, sie bringen nix, nur verlängertes LEben, das nix bringt.
Man kann ja die Teile noch verscherbeln...
Mal ernsthaft: Wenn jemand hirntot ist, aber noch funktionierende Organe hat, kann man die ja spenden, um ein anderes Leben zu retten. Ich sehe daran nichts falsches. Zudem braucht sie ja der Betreffende nicht mehr.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Extrodier am 25.06.2006, 12:12
Definitiv. Deswegen habe ich auch einen Organspender-Ausweis (alles außer der Netzhaut (das ist mir zu krass, k.A. warum)).

Und ich will sicher nicht ewig an irgendwelchen Geräten und Schläuchen hängen, wenn mein Gehirn tot ist oder ich in nem Wachkome liege und aller Wahrscheinlichkeit nie aufwachen werde...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor Felagund am 26.06.2006, 11:40
Ich will verbrannt werden. Oder eigentlich ist mir das egal was mit meinem Körper passiert. Man könnte mich auch essen und mir wers egal, haptsache es schmekt  :D
Titel: Der Tod
Beitrag von: Were am 26.06.2006, 12:20
Zitat
Berichte von Hirntoten wären mal ganz interessant, wobei ich glaube, dass man sich einfach nicht an die Zeit während des Hirntods erinnert...
Berichte von Wiederbelebten wären wohl interessanter...

Ich weiss nicht ob du das gemeint hast, aber es gibt einen gut dokumentierten Fall von einer Frau die während einer OP hirntot war. Die Frau hieß Pam Reynolds und hat ihre OP über ihrem Körper schwebend beobachten können. Obs stimmt oder nicht lass ich mal aussen vor, ich fand die BBC Doku darüber jedenfalls interessant.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor Felagund am 26.06.2006, 12:23
Ich glaube nicht das das stimmt.
Titel: Der Tod
Beitrag von: tjombom am 26.06.2006, 12:43
Es ist zwar schon amüsant, was hier so an Meinungen abgelassen wird, doch letzten Endes spielt es kein Klavier, denn es gibt einfach niemanden auf dieser Welt, der die eine oder die andere Theorie wissenschaftlich entgültig belegen könnte. Es gibt nur Meinungen und Ansätze, die sich ausschließlich auf persönliche Erfahrungen beruhen. Also kann man darüber noch ein paar 100 Jahre sinnlos diskutieren... Die Wahrheit erfährt jeder nur zum Schluß seines Lebens, die man aber auch leider nicht weitergeben kann. Also bleibt dieses Geheimnis höchstwahrscheinlich auf ewig ungelöst.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Were am 26.06.2006, 19:59
Zitat
Original von tjombom
Es ist zwar schon amüsant, was hier so an Meinungen abgelassen wird, doch letzten Endes spielt es kein Klavier, denn es gibt einfach niemanden auf dieser Welt, der die eine oder die andere Theorie wissenschaftlich entgültig belegen könnte. Es gibt nur Meinungen und Ansätze, die sich ausschließlich auf persönliche Erfahrungen beruhen. Also kann man darüber noch ein paar 100 Jahre sinnlos diskutieren... Die Wahrheit erfährt jeder nur zum Schluß seines Lebens, die man aber auch leider nicht weitergeben kann. Also bleibt dieses Geheimnis höchstwahrscheinlich auf ewig ungelöst.

Und was ist mit denen, die in Rückführungen einen ihrer früheren Tode nochmal miterleben? (Ich argumentier nur rum, ich sag nicht dass es stimmt.)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Morpheux am 26.06.2006, 20:13
Hm...
komisch!
Silvan und schmo meinen man kann nach einem hirntod nicht mehr aufwachen...
Allerdings habe ich glaub ich schon viele Berichte von Leuten gehört, die Hirntod waren und später erzählt haben sie hätten sich von oben gesehen...

Ich hoffe man muss sich nach dem Tod nicht von oben sehen, denn das ist derbst langweilig wenn man im Grab liegt...  :D

Dann würde es Sinn machen seine Asche überm Meer verstreuen zu lassen oder so...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Knoppers am 26.06.2006, 20:22
Ich war bis vor kurzem Zivi in nem großen Krankenhaus als "Hol und Bringedienst" falls das jemandem etwas sagt.

Für alle anderen isses der Logistikdienst . Naja unter anderem war es /isses immer noch die aufgabe dr zivis , die verstorbenen aus ihren bett in "den Kühlschrank" , wie wir es zynischerweise nennen, zu befördern (bettlaken zusammenrollen mit patient, 3 mann packen an rüber auf ne Edelstahlwanne und dann dann reinheben ins Kühlfach).

In diesem Sinne wird man als stinknormaler Zivi dort extrem ins kalte Wasser geworfen, ich meine man muss es nicht machen wenn man nicht will, aber ich habs gemacht und hab jetz ein ganz anderes Verhältnis zum Tod.

Ist mir fast gleichgültig geworden das ganze. Vor kurzem starb mein Opa an Raucherlunge und alle standen da und haben geheult und ich stand einfach da und fragte mich warum die alle heulen, mir war das alltäglich.Ich wusste dasses mein Opa war ich wusste dass er mir sehr nahe stand dass ich viel mit ihm erlebt hab aber es war nur ein bekanntes gesicht nix weiter, nur wieder ein weiterer lebloser, kalter und steifer körper den ein anderer Zivi in einem Krankenhaus auf die Edelstahlwanne heben musste....
Titel: Der Tod
Beitrag von: Dremora-Fürst am 20.02.2007, 14:45
Diese Frage ist unbeantwortbar.... Und dann wenn beantwortbar, dann nur durch die Bibel und ihre Dienstleuten: Wie Bischof, Erz-Bischof, oder sogar einen Kardinal (Die mit den Roten Kaputzen) oder man kann ein Monsigniore fragen (Eine viertel Stufe unter dem Kardi)

Aber um an denen heranzukommen muss man schon Familierä Bezihungen haben sonst geht da nix mehr... :ugly:

Also viel Glück im Vatikan... :lachen:
Titel: Der Tod
Beitrag von: Rippie am 20.02.2007, 14:57
Wie kommst du darauf so einen alten Thread wiede hochzuholen?? ;)

Außerdem ist er im falschen Forum ;)

Zum Thema: Naja ich hab kene Angst vorm Tod, bin eher besorgt darum wie meine Familie damit klarkommen würde.

Und die Sache mit der Seele: Ich glaub dass garnix weiterlebt, aber die Frage kann ma nur beantworten wenn man tot ist ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: ArN0LdInI am 20.02.2007, 15:58
Wenn man tot ist ,kann es dir eh egal sein ,dann kanst du ncht weinen ,denn entweder du bist gänzlich tot,oder deine seele lebt weiter und das wäre ja wieder positiv ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Fairas am 20.02.2007, 16:36
Naja, wenn deine Seele weiterlebt und du würdest dann sehen wie die anderen um Dich trauern...
Titel: Der Tod
Beitrag von: ArN0LdInI am 20.02.2007, 16:50
Dann wüsste ich das ich in ein paar Jagrzehnten mit ihnen reden kann!;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Rippie am 20.02.2007, 17:42
Nur das Problem ist, dass deine Verwandten das nicht wissen, und wenn du siehst dass siech vllt einer wegen dir umbringt (extrem^^), ist das schließlich auch nicht schön.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Dremora-Fürst am 20.02.2007, 17:57
Tod...Tod...Tod...

Was ist überhaupt Tod?

So wie ich das sehe, ist der Tod legedlich ein weitere Weg den wir ALLE gehen müssen...

Es ist die Trennung des Leibes (Körper/ Materie) und des Geistes (Seele) Also es Trennt die Seele vom Körper damit die Seele seine Aufgabe weiter machen kann.... denn dort wo die Seelen hingehen, gibt es kein Zutritt für den Körper...

Diese Frage über den Tod ist nich einfach zu erklären... Man sollte einfach sein Leben ausleben und schauen das die eigene Seele zu keinem Schaden kommt... denn wer möchte schon vor dem Herrn wie ein Wrack auftretten?  ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: etepetete am 22.02.2007, 01:45
Vorher und Nachher folgen einander.

Laotse
Titel: Der Tod
Beitrag von: Lord Sokar am 23.02.2007, 19:36
Der Tod ist meiner Meinung nach schlicht und ergreifend das Ende unserer Existenz. wir wurden geboren, haben uns fortgepflanzt und können nun sterben weil wir unseren Zweck, nämlich die Arterhaltung, erfüllt haben.
So jedenfalls sehe ich das.
Titel: Der Tod
Beitrag von: martin der Nord am 25.02.2007, 15:09
Zitat
Original von Lord Sokar
Der Tod ist meiner Meinung nach schlicht und ergreifend das Ende unserer Existenz. wir wurden geboren, haben uns fortgepflanzt und können nun sterben weil wir unseren Zweck, nämlich die Arterhaltung, erfüllt haben.

Ich sehe das Leben auf der Erde als eine Vorbereitung auf das Leben nach dem Tod. Aber ich kann mir auch eine Wiedergeburt vorstellen, woran ich allerdings nicht glaube.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Feanor56 am 25.02.2007, 16:03
Eigentlich ist es ziemlich weit hergeholt, dass es ein Leben nach dem Tod geben soll. Ich hoffe darauf, doch wenn es so ist, dann muss man sich natürlich auch fragen was danach kommt. Wenn allerdings nicht, was ich glaube, wenn man doch beachtet, dass es nicht wirklich einen Hinweis darauf gibt, dann hat das Leben nicht den geringsten Moralischen Wert, denn wovor sollte man denn noch Angst haben wenn man stirbt. Man ist vernichtet. Da sollte man sich dann auch fragen, wieweit ein Mord, außerhalb der menschlichen Ethik zu verurteilen ist. Doch da ich auch ein Mensch bin vertrete ich die Meinung, dass man als Mensch die Meisten Morde durch Menschen, an Menschen durchaus verurteilen kann.
Titel: Der Tod
Beitrag von: The Silver am 25.02.2007, 16:20
Der Tod kommt zu jeden, ob wirs wollen oder nicht.
Ich gehe immer ins bett mit den möglichkeiten wieder aufzuwachen oder nicht. Wenn der tod jetzt kommt, dann bin ich zufrieden.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Morgaine am 25.02.2007, 16:21
Hallo,
ich denke, dass sich unsere Seele mal irgendwas hat zuschulden kommen lassen. Dafür wurde sie zu einem Leben auf der Erde verurteilt. Hier muss man sich durchschlagen und der Tod ist nur die Entlassung aus dem Gefängnis in die Freiheit. Der eine darf füher raus, der andere muss halt länger hier bleiben. Der Haken an der Sache ist: Keiner weis wann er entlassen wird!

Ich weis, das ist alles ein bischen an den Haaren herbeigezogen, aber mir hilft die Vorstellung immer, wenn ich über den Tod nachdenke. Was mich stört ist der Gedanke an diejenigen die ich zurücklassen muss!

Gruss
Morgaine
Titel: Der Tod
Beitrag von: Der Terror von Tamriel am 25.02.2007, 17:18
ich glaub zwar nich an ein leben nach dem tod ( glaub an nichts)
aber trotzdem kann ich mir nur schwer vorstellen das all seine gedanken nach dem tod auf einmal weg sind

ich hab mir schon mehrmals das hirn darüber zermatert und bin zu dem schluss gekommen das der mensch nicht intelligent genug ist um darüber nachzudenken
Titel: Der Tod
Beitrag von: martin der Nord am 25.02.2007, 17:27
Zitat
Original von Morgaine
Hallo, ich denke,dass sich unsere Seele mal irgendwas hat zuschulden kommen lassen. Dafür wurde sie zu einem Leben auf der Erde verurteilt. Hier muss man sich durchschlagen und der Tod ist nur die Entlassung aus dem Gefängnis in die Freiheit. Der eine darf füher raus, der andere muss halt länger hier bleiben. Der Haken an der Sache ist:Keiner weis wann er entlassen wird!

Ich weis, das ist alles ein bischen an den Haaren herbeigezogen, aber mir hilft die Vorstellung immer, wenn ich über den Tod nachdenke. Was mich stört ist der Gedanke an diejenigen die ich zurücklassen muss!

Das finde ich ist nicht an den Haaren hergezogen, schließlich ist es der Glaubensinhalt des Hinduismus (oder Buddhismus?). Die wollen ja auch aus dem Kreislauf der Wiedergebur raus um ins Nirvana, die ewige glückseligkeit einzugehen.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Dremora-Fürst am 27.02.2007, 01:12
Zitat
Hallo,
ich denke, dass sich unsere Seele mal irgendwas hat zuschulden kommen lassen. Dafür wurde sie zu einem Leben auf der Erde verurteilt. Hier muss man sich durchschlagen und der Tod ist nur die Entlassung aus dem Gefängnis in die Freiheit. Der eine darf füher raus, der andere muss halt länger hier bleiben. Der Haken an der Sache ist: Keiner weis wann er entlassen wird!

Ich weis, das ist alles ein bischen an den Haaren herbeigezogen, aber mir hilft die Vorstellung immer, wenn ich über den Tod nachdenke. Was mich stört ist der Gedanke an diejenigen die ich zurücklassen muss!

Da liegst du gar nicht weit weg von der Scheibe... Du bist von allen die, die am nächsten liegt, gar nicht schlecht gute Überlegungskraft  ;)
 :meinung:
Titel: Der Tod
Beitrag von: Maceman am 27.02.2007, 14:22
Zitat
Original von Morgaine
Hallo,
ich denke, dass sich unsere Seele mal irgendwas hat zuschulden kommen lassen. Dafür wurde sie zu einem Leben auf der Erde verurteilt. Hier muss man sich durchschlagen und der Tod ist nur die Entlassung aus dem Gefängnis in die Freiheit. Der eine darf füher raus, der andere muss halt länger hier bleiben. Der Haken an der Sache ist: Keiner weis wann er entlassen wird!

Ich weis, das ist alles ein bischen an den Haaren herbeigezogen, aber mir hilft die Vorstellung immer, wenn ich über den Tod nachdenke. Was mich stört ist der Gedanke an diejenigen die ich zurücklassen muss!

Gruss
Morgaine

Glaube ist doch Prinzipiell immer an den Haaren herbeigezogen, also kann jeder ruhig seine Theorien bilden wie er will.  ;)

Aber prinzipiell kann man es halt einfach nicht wissen ich bin jemand der in Bezug auf den Tod keine klare Meinung hat, ich kann mir sowohl vorstellen das es nach dem Tod einfach zuende als auch das es ein Leben nach dem Tod gibt usw.. ich lass mich da ma überraschen  ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: eugene am 25.03.2007, 18:43
ich denke, der tod ist nichts, wovor man sich fürchten sollte, denn er (er)löst unsere seele von unserer fleischlichen irdischen hülle.
ich würde, falls es eines gibt, das leben nach dem tod durchaus als positiv empfinden.
dies ist meine vorstellung davon, aber es sei jedem seine eigene überlassen, was natürlich mit der jeweiligen konfession oder auch der fantasie zusammenhängt.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Lemmy am 26.03.2007, 00:43
Zitat
Original von Morgaine
Der Haken an der Sache ist: Keiner weis wann er entlassen wird!

Man munkelt einige Todesmutige schaffen es ihren "Entlassungszeitpunkt" selbst zu bestimmen


ich glaube selbst nicht an ein leben nach dem tod, ist für mich irgendwie absurd, dass das ende vom leben zugleich ein neuer anfang sein soll
Titel: Der Tod
Beitrag von: Wikinger am 26.03.2007, 00:59
Ein Gedanke, den ich teilen möchte:

Euch ist sicher schonmal aufgefallen das sich eure Träume hauptsächlich aus Dingen die ihr kennt zusammensetzen. Die Handlung in den Träumen lassen sich aber nicht bestimmen, sie passieren rein zufällig. Ihr könnt euch eure Träume auch nicht aufbauen, wie ihr sie gern hättet. Aber was wäre wenn? Was wäre, wenn der Traum so real wäre das wir ihn von der jetzigen wirklichkeit in keiner weiße unterscheiden könnten?
Wenn wir sterben, wohin geht unser Geist dann, wenn sich die Materie des Körpers zersetzt? Ich denke... Nein,. ich bin mittlerweile fest davon überzeugt das sich dann jeder, eine eigene "Traumwelt" schafft. Aus den Dingen die er kennt. Es passiert mir in letzter Zeit immer öffter das ich meine Träume anfange zu kontrollieren. Das ich mir die Umgebung in diesen Träumen aufbaue, und die Handlung bestimme. Aber kurz nachdem so etwas passiert, wache ich auf. Ist das eine art "Schutzmechanismus" des Körpers? Das der Geist die Materie nicht vorzeitig verlässt?
Wenn wir "entschlafen" würden, würden der Geist das doch eigentlich garnicht merken. Die die schonmal unter Narkose aufgeschnitten wurden, wissen was ich meine.

Leute die kurzzeitig schonmal klinisch Tot waren berichten meist von Orten, die von ihrer Religion und ihrer anderweitigen Vorstellung beeiflusst sind. Wissen das aber meist garnicht und kommen zu dem Schluss das das, das Jenseits sei. Und es für sie nur das gäbe.
Darum besteht mein Leben hauptsächlich darin Informationen zu sammeln. Über dinge die mich interessieren. Die mir freude bereiten. Damit hätte ich dann auch einen ,,Sinn des Lebens''(für mich) gefunden.
Vor ein paar Wochen bin ich zu diesem Schluss gekommen und gehe seit dieser "erleuchtung" mit ganz anderen Augen durchs Leben.

PS: Ist schon etwas länger her das ich das so geschrieben habe,
Titel: Der Tod
Beitrag von: Helios IV am 23.06.2007, 21:55
Hab mal im Radio folgendes gehört:
"Huch! Nanu, wo bin ich?"
"Guten Tag, sie sind tot und in der Hölle."
"Hölle? FEUER! SCHMERZ!"
"Nein, nein! Sie sind hier am Strand."
"FEUER! FLAMMEN!"
"Nein, wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, um alles schön zu machen."
"A-aber da! Hinterm Fenster! Feuer!"
"Ach das meinen sie. Das ist für die Katholiken, die wollen das so."

:) Jeder ist seines Paradieses Schmied, was für eine interessante Sichtweise.

Ich weiß, dass ich schonmal wiedergeboren wurde. Spricht eigentlich gegen den christlichen Glauben, aber es ist nunmal so. Keine Ahnung, ob ich wiedergeboren werde, wenn ich wieder sterbe, aber ich glaube an eine andere Welt jenseits des Todes.
Titel: Der Tod
Beitrag von: SkraG am 23.06.2007, 21:56
Zitat
Ich weiß, dass ich schonmal wiedergeboren wurde. Spricht eigentlich gegen den christlichen Glauben, aber es ist nunmal so. Keine Ahnung, ob ich wiedergeboren werde, wenn ich wieder sterbe, aber ich glaube an eine andere Welt jenseits des Todes.
Und was warst du in deinem letzten Leben?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Helios IV am 23.06.2007, 22:12
Gute Frage^^

Hinweisen zu Urteilen war ich jemand, der sehr asketisch gelebt hat. Aus Indien möglicherweise.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Cheaper KeepeR am 23.06.2007, 22:19
Zitat
Original von Helios IV
Ich weiß, dass ich schonmal wiedergeboren wurde. Spricht eigentlich gegen den christlichen Glauben, aber es ist nunmal so. Keine Ahnung, ob ich wiedergeboren werde, wenn ich wieder sterbe, aber ich glaube an eine andere Welt jenseits des Todes.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Hm irgendein Vers erinnert mich an Wiederbelebung. Nur welcher?  :lachen: Na gut nicht direkt Wiederbelebung, aber irgendwie schon  :ugly:

@Wikinger: Ich mag deine Einstellung. Du solltest eine Religion "machen", diese Religion würde immerhin mal Sinn ergeben - passiert ja selten genug  :P

Meine Ansicht ist übrigens, dass "Seelen" überleben. Keine Ahnung wo die sich dann aufhalten. Das ist so eine Art Frage wie "Was ist außerhalb des Universums?" Hey! Vielleicht gehen wir ja genau dort hin  ;) Was weiß ich ^^
Titel: Der Tod
Beitrag von: Wikinger am 24.06.2007, 21:41
Ich habe mir schon überlegt ne sekte zu gründen, aber sowas ist ja abzulehnen und zwielichtig. Vielleicht sollte ich mal ein Buch darüber schreiben, bin aber grade an einem anderen Werk über die fehlende spiritualität einer modernen Gesellschaft.
Zitat
Religion ... Sinn ergeben
Welche Religion ergiebt denn sinn? Die alten Bücher sind voller wiedersprüche und die Naturreligionen haben auch lücken und wiedersprüche. Egal ob Koran, tora, bibel oder *schmunzel* Edda...
Titel: Der Tod
Beitrag von: Tae am 24.06.2007, 23:21
Hallo,
Also der Witz ist doch gerade das wir es nicht wissen oder? Alle Menschen sind aus dem Häuschen, rennen durchs Leben, beten, Arbeiten, kauen Kaugummi und bauen Freiheitstatuen deswegen.

Ich meine der Glaube an das entgültige "Aus", d.h. an nichts nach dem Tod ist die Religion namens Wissenschaft oder logik, die weitverbreitetste Religion der Welt. Absolut schlüssig bis man in die theoretische, modellierte, bunte Welt der Atome, Strings und Quarks kommt. Das "Nichts" am Ende ist so wahrscheinlich wie ein riesen Kakadu mit Dudelsack, der über die Toten wacht.
Oder?

@ Wikinger-> Man kann tatsaechlich eine vollkommene Kontrolle ueber seine Traeume erlangen indem man Traumtagebuch fuehrt und so komische Uebungen macht. Das nennen Schlaueleute Wachtraum.
Ich meine es verhaelt sich so, dass ungeuebte Geister meist aufwachen beim >Kontrolle Uebernehmen<.

Das beweist natuerlich gar nichts und wiederlegen tut es auch nichts.
Deine...*Vorstellung* wuerft die Frage auf woher man denn weiss, das man noch nicht schlaeft. Irgendwer hat mal gesagt Das ganze Leben koennte ein Traum sein.

Ich glaub, dass schwerste im Leben ist, zu akzeptieren das man nichts weiss.
Ich denke der Tod ist eine Erlösung, aber ich freu mich nicht drauf- und das ist Absurd.

mit freundlichsten Gruessen
Tae
Titel: Der Tod
Beitrag von: Wikinger am 25.06.2007, 00:16
Zitat
@ Wikinger-> Man kann tatsaechlich eine vollkommene Kontrolle ueber seine Traeume erlangen indem man Traumtagebuch fuehrt und so komische Uebungen macht. Das nennen Schlaueleute Wachtraum.
Ich hab "die kunst des Träumens" auch gelesen  ;)

Zitat
Ich denke der Tod ist eine Erlösung, aber ich freu mich nicht drauf- und das ist Absurd.
Also ich sehe den Tod im Gegensatz zu den anderen eigentlich nicht als etwas schlimmes an. Sondern eben als eine Erlösung. Ich verstehe Leute nicht die um Spendeorgane ringen und jahrelange Kemos machen bei dennen ihnen die Haare ausfallen und kotzen. Sterben müssen wir sowieso und dieses feilschen mit dem Tod verachte ich eigentlich. Und die Ärzte die Gott spielen sowieso.
Da heißt es man würde jemanden töten wenn man das Atmungsgerät abstellt, tut man aber nicht, man lässt ihn bloß sterben. Und ich verstehe nicht wie jemand angst vor dem Tod haben kann. Er ist das absulut normalste am Leben.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Nazgul am 25.06.2007, 10:40
also ich finde das leben ist ein geschenk und etwas wunderbares!
der tod macht das leben so einzigartig und ist praktisch eine motivation aus seinem leben das beste zu machen.
ohne dem tod würde man nur vorsichhin leben. lebe jeden tag als wäre es dein letzter, so sehe ich das
Titel: Der Tod
Beitrag von: Vaard am 25.06.2007, 12:18
Zitat
Also ich sehe den Tod im Gegensatz zu den anderen eigentlich nicht als etwas schlimmes an. Sondern eben als eine Erlösung. Ich verstehe Leute nicht die um Spendeorgane ringen und jahrelange Kemos machen bei dennen ihnen die Haare ausfallen und kotzen. Sterben müssen wir sowieso und dieses feilschen mit dem Tod verachte ich eigentlich. Und die Ärzte die Gott spielen sowieso.
Da heißt es man würde jemanden töten wenn man das Atmungsgerät abstellt, tut man aber nicht, man lässt ihn bloß sterben. Und ich verstehe nicht wie jemand angst vor dem Tod haben kann. Er ist das absulut normalste am Leben.

Juchu, endlich eine Meinung der ich mich zu 100% anschließen kann.
Warum sollte denn der Tod schlimmer sein als das Leben :spinner: Angst find ich da ebenfalls völlig unbegründet!

Überhaupt zum Thema "nach dem Tod nicht mehr denken und kein Bewusstsein mehr..." und so weiter - ich bin der Meinung, dass Gedanken nicht in einem selber entstehen, sondern nur vom Menschen aufgenommen werden als z.B. Impulse im Gehirn (um's mal schlecht erklären zu wollen). Irgendwie spielt doch das Leben selbst eher um uns herum die Hauptrolle, der Mensch ist nur ein Resonanzkörper wenn man so will. Und das meine ich jetzt für sämtliche Einflüsse die Gedanken/Bewusstsein produzieren. Deshalb spielt es auch keine Rolle wenn der Körper stirbt, die Hülle vergeht, doch hat das keinen Einfluss auf das Bewusstsein, das sich weiterhin ausbreitet.

Hab's unglaublich schlecht formuliert, aber ich hoffe es ist ansatzweise nachvollziehbar worauf ich hinaus will oO
Titel: Der Tod
Beitrag von: SkraG am 25.06.2007, 14:19
Zitat
Also ich sehe den Tod im Gegensatz zu den anderen eigentlich nicht als etwas schlimmes an. Sondern eben als eine Erlösung. Ich verstehe Leute nicht die um Spendeorgane ringen und jahrelange Kemos machen bei dennen ihnen die Haare ausfallen und kotzen. Sterben müssen wir sowieso und dieses feilschen mit dem Tod verachte ich eigentlich. Und die Ärzte die Gott spielen sowieso.
Da heißt es man würde jemanden töten wenn man das Atmungsgerät abstellt, tut man aber nicht, man lässt ihn bloß sterben. Und ich verstehe nicht wie jemand angst vor dem Tod haben kann. Er ist das absulut normalste am Leben.
Ist schonmal ein enger Verwandter von dir frühzeitig gestorben?
Titel: Der Tod
Beitrag von: Wikinger am 25.06.2007, 14:23
Zitat
Ist schonmal ein enger Verwandter von dir frühzeitig gestorben?
Ich könnte so ne lange Liste aufstellen von Todesfällen. Unfall, Krankheit, Suizid. Alles dabei. Hauptsächlich waren es aber Freunde.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Mercutio am 06.07.2007, 21:18
Man kennt das ja: Ich komm in nen Thread und les nicht alles. Hier hab ich ne Ausnahme gemacht und gar nix gelesen, ausser dem ersten Post.

Meine Ansicht: Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich bin eher neugierig, was danach kommt. Ob danach etwas kommt. Wie wird es "auf der anderen Seite" sein?
Wovor ich viel mehr Angst habe, ist das sterben an sich. Will nicht lange vor mich hinvegetieren bis ich endlich aufhöre zu atmen. Wer will das schon.

Nochmal zum Tod: Ich weiss nicht ob etwas danach kommt, darum spekuliere ich auch nicht. Lebt man danach wieder, in einer anderen Form (Schlange, Grashalm, Seestern, Heliumatom?).
Titel: Der Tod
Beitrag von: Sslar am 10.07.2007, 23:11
Hallo allerseits !

Der Tod, das ist sicher ein Thema, das uns alle mal beschäftigt. Die einen denken nicht viel darüber nach, die anderen denken über den Tod nach, finden keine Lösung und werfen das Thema entweder genervt beiseite oder finden sich damit ab, dass sie nicht wissen können, warum der Tod existiert oder was er für eine Bedeutung haben könnte.
Andere beschäftigen sich intensiv und sogar leidenschaftlich mit dem Thema Tod, da er ja sehr viele existenzielle Fragen aufwirft, die den Menschen betreffen, sein Selbstverständnis und seine Haltung zu sich selbst, der Welt und der Wirklichkeit im allgemeinen.
Wäre das Leben sinnvoll, wenn der Tod die Existenz des Lebens einfach so und vollständig negieren würde ? Wir lernen im Leben, wir entwickeln uns, entfalten uns. Wir entwickeln uns sogar weiter, wir schmieden Pläne, entwerfen Konzepte für unsere Zukunft, haben Träume, Wünsche, Sehnsüchte, und doch prallt alles das irgendwann an eine große schwarze Mauer, und die nennen wir "Tod".
So kann man sich fragen, warum uns das Leben hervorgebracht hat, wenn es uns am Ende wieder erlöschen lässt. Warum all die Möglichkeiten zur Entwicklung, wenn jede Entwicklung irgendwann ins Leere läuft, sich auflöst sozusagen ?
Diese oder andere Gedanken und Fragen mag jemand gehabt haben, der sich mit dem Tod beschäftigt. Aber eines ist doch sicher: Der Tod regt uns an uns solche und andere Fragen zu stellen.

Viele Menschen haben ein inneres Bedürfnis, einen inneren Drang sich Fragen über den Tod und das Leben, die Wirklichkeit zu stellen. Das Leben beinhaltet den Tod, und gleichzeitig beinhaltet es Kräfte, Gefühle, Impulse und Gedanken, die sich mit dem Tod und der Möglicheit eines unsterblichen Daseins befassen. Und all diese Kräfte manifestieren sich im Menschen. Ein Widerspruch ?

Und dieses innere Bedrüfnis hat viele Menschen der Verangenheit und Gegenwart dazu angetrieben anzufangen zu suchen. Wonach ? Nach Antworten. Antworten, die in keinem Buch stehen, die man nicht in der Schule beigebracht bekommt und die man letztlich nur für sich entdecken und beantworten kann. Das heißt aber nicht, dass sich Menschen darüber nicht austauschen könnten. Man kann anderen seine Erfahrungen und Erkenntnisse mitteilen. Und wenn der andere sich davon inspiriert und angestoßen fühlt, umso besser :) Und Menschen, die zu gleichen Erkenntnissen gekommen sind, können sich sehr gut darüber austauschen und fühlen sich verstanden.

Zu welchen Antworten sind Menschen in der Vergangenheit und Gegenwart bzgl. des Themas Tod und ein mögliches Leben danach gekommen ?
Wer sich ein wenig damit auskennt, wird wissen, dass viele dieser Menschen, selbst wenn sie in anderen Kulturen, zu anderen Zeiten und in anderen Ländern aufgewachsen sind, zu ähnlichen und gleichen Antworten gekommen sind.
Zu den ersten größeren Entwürfen dieser Erkenntnisse und Erfahrungen gehören die Veden. Das sind die religiös-philosophischen Schriften Indiens. Ich möchte mich an dieser Stelle wirklich nicht über Religionen auslassen. Das gehört nicht direkt zu diesem Thema und ist jetzt auch nicht wichtig. Ich hatte die Veden nur als ein Beispiel aufgeführt.

Der Grundimpuls Fragen dieser Art zu beantworten, führte zur Entstehung der Philosophie, wie wir sie hier im Abendland sehen können. Er führte in Indien, Tibet etc. dazu, dass sich Menschen durch Meditation, tiefe Versunkenheit in sich selbst und Yoga im ursprünglichen Sinne der "Wahrheit", wie auch immer diese aussehen sollte, anzunähern versuchten und Antworten zu finden. ( Yoga im ursprünglichen und traditionellen Sinne bedeutet die "Wiedervereinigung mit Gott". Gott wird hier nicht im christlichen Sinne verstanden, sondern als allumfassende, göttliche Kraft, die allem Sein inne wohnt, die lebendig und bewusst ist, die "hinter" und jenseits aller Dinge und Bewegungen steht und die deshalb alles "weiß", die zugleich personal und apersonal ist, Qualitäten hervorbringen kann, aber zugleich davon frei ist. In Indien wird dieses göttliche Sein Brahman genannt. Die Seele wird in Indien als Atman bezeichnet. In der indischen Tradition wurden Brahman und Atman nie als getrennt angesehen, sie waren in den Augen der Weisen Indiens niemals wirklich getrennt )

Die Sache ist also die, dass wir im Prinzip nur dadurch zu Antworten kommen können, wenn wir uns selbst auf den Weg machen.
Die Frage danach, ob wir nach dem Tod noch existieren, hängt auch von der Frage ab, ob wir nur aus dem Körper bestehen, oder ob wir mehr sind als nur biologische Masse :)
Es wir oft gesagt, dass man eine Seele oder ein Bewusstsein nicht messen kann, deshalb existiere sie nicht. Das ist ein sehr schwaches Argument, denn nur, weil man etwas nicht messen kann, heißt es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Radioaktive Strahlen konnten jahrtausendelang weder gesehen noch gemessen werden, und doch existieren sie.
Wenn also das Bewusstsein des Menschen mehr ist als der Körper, man könnte es als Energie assoziieren, dann kann man es logischerweise auch nicht messen, denn technische Messgeräte beziehen sich nur auf die Biologie, die Materie. Wenn aber Bewusstsein was anderes ist als Materie, also jenseits von ihr existiert, sie aber dennoch beleben und erfüllen kann, dann ist es prinzipiell nicht messbar.
Spielt aber eigentlich auch keine Rolle, denn Bewusstsein ist erfahrbar ;)
Jeder von uns hat Bewusstsein. Wir haben Bewusstsein "von" Dingen. Von den Dingen, die wir sehen, riechen, hören, schmecken, tasten können usw. Aber auch unsere Gefühle und inneren Gedanken sind uns Bewusst.
Um auf den Punkt zu kommen: Viele Menschen im damaligen Indien, auch viele Philosophen unserer abendländischen Kultur haben erkannt, dass Bewusstsein ( Seele ) etwas immaterielles ist und sich vom Körper abhebt. Der Körper belebt nicht unser Bewusstsein, sondern umgekehrt, das Bewusstsein belebt den Körper, verleiht im Kraft und Impuls. ( Es gibt auch globale oder universelle Impulse, die zur Entstehung des Lebens und der Entfaltung der Evolution geführt haben, aber das ist ein anderes Thema :) )

Jenseitige Welten ?

Wenn also unser Bewusstsein etwas immaterielles ist, dann muss es konsequenterweise auch Welten oder Ebenen geben, die sich von unserer materiellen Wirklichkeit abheben und in denen wir mit unserem Bewusstsein / Energiekörper existieren können. Laut den Berichten der Menschen, die sehr weit in ihrer Entwicklung waren und diese Ebenen schon zu Lebzeiten betreten konnten, gibt es nicht nur eine jenseitige andere Welt, sondern viele.
Unsere Wirklichkeit ist nur ein kleiner Teil einer viel größeren und umfassenderen Wirklichkeit.

Sinn ?

Wo bleibt der Sinn bei alle dem ? Was soll das für unser Leben bedeuten ?
Viele Menschen sehen im Leben garkeinen Sinn. Aber damit machen sie es sich in meinen Augen zu leicht und vermeiden ernste Themen und ihre eigene Möglichkeit etwas neues zu erfahren und zu entdecken. Und dazu gehört auch Freude am Leben, der Wirklichkeit und all seinen Möglichkeiten zu erfahren. Und zu erfahren, dass es Hoffnung gibt, die nicht naiv, sondern berechtigt und reif ist.
Nach allem was ich bis jetzt darüber weiß, scheint es so zu sein, dass wir im Leben lernen sollen. Wir sollen lernen uns selbst zu erkennen, unsere Möglichkeiten zu entdecken, auch an schlimmen Dingen wie Schicksalsschlägen, Krankheit, Verlust und Leid zu wachsen. Durch unsere Interessen und Sehnsüchte, unsere Wünsche und Träume werden wir angetrieben. Folgen wir unserem Herzen, entdecken wir immer mehr Möglichkeiten und finden stufenweise Antworten, die das Ganze nach und nach mehr erkennen lassen.
Wir dürfen nicht von unserem jetzigen Standpunkt der Erkenntnis und Erfahrung alleine ausgehen, denn damit versperren wir Erkenntnissen und Gefühlen den Weg, die uns neue und andere Dinge, auch andere Sichtweisen und neue Antworten zeigen würden.
So wie ich es bis jetzt entdeckt habe, scheint ein sehr großer Sinn im Leben darin zu bestehen, lieben zu lernen.
Was soll das bedeuten ? Was heißt lieben lernen ?
Dies herauszufinden gehört ja schon zum Weg :) Ich rede hier von echter Liebe und nicht von kindlichem Gerede darüber. Wer echte und wahrhaftige Liebe erfährt, erkennt auch, dass Liebe in sich ein Sinn ist und wertvoll ist. Liebe erfüllt, beflügelt, inspiriert und verleiht Kraft. Es gibt verschiedene Formen von Liebe. Liebe zu einem Partner / Partnerin, Liebe zu sich selbst ( damit meine ich keine narzisstische Selbstverliebtheit ), Liebe zur Natur und den Pflanzen und Tieren, Liebe in seiner Arbeit, sofern man eine Arbeit hat, die man lieben kann. Liebe und Freude zeigen sich aber auch in der Beschäftigung mit Philosophie und ihrer Begeisterung, z.b. dann, wenn man etwas wirklich neues erkannt und verstanden hat und es dazu führt, dass man vieles besser versteht und damit umgehen kann.

Die jenseitigen Welten, von denen ich vorhin sprach, sind eine weitere Existenzebene, die uns ermöglichen uns weiter zu entfalten und zu entdecken. Diese jenseitigen Welten haben viele Inhalte, die wir auch hier auf der Erde haben, dazu gehören Bäume, Flüsse usw. Aber auch Inhalte, die wir hier nicht kennen und die wir uns momentan auch nicht vorstellen können. Warum sollen dort Bäume sein, wenn schon Bäume hier sind und Bäume eigentlich doch materiell sind ? So mag man fragen. Es ist aber genau umgekehrt. Hier in der materiellen Welt existieren Bäume und andere Lebensformen, WEIL sie bereits vorher als geistige Form in einer jenseitigen Welt existierten. So kann man sehen, dass die Entfaltung und Entwicklung des Lebens, der Wesen und Pflanzen hier auf der Erde nicht zufällig verläuft, sondern so ziemlich von jenseitigen Impulsen angetrieben wird und sogar davon abhängt.
Platon, der bekannte griechische Philosoph, nannte diese geistigen Prinzipien, die unsere Welt durchdringen und unser Wesen als Mensch, als Pflanze und Tier mitbestimmen, "Ideen". Aber das ist auch ein anderes Thema :)

Naja, der Text ist etwas länger geworden und teils geisteswissenschaftlich angehaucht. Ich hoffe, dass ihr ihn trotzdem gut und flüssig lesen konntet :) Dieses Thema ist sehr groß und komplex. Man kann es nicht wirklich kurz fassen.

Gruß
Titel: Der Tod
Beitrag von: Orwan am 29.12.2007, 18:40
naja^^ ich kenn mich zwar nich sooo gut mit dem thema aus und ich hab mich bisher auch nicht soo viel damit beschäftigt (ausser in der Schule), aber ich will trotzdem mal was dazu sagen:

Bei folgendem bin ich mir nich mehr 100% sicher, es ist schon 1 Jahr her als ich es erfuhr:
Es wurde meines Wissens nach einmal ein Experiment durchgeführt um dieses Mysterium "Ein Licht am Ende des Tunnels" aufzudecken.
Es gibt ja öfter ähnliche Fälle. Jedoch ist dies ja kein mathematischer Beweis sondern nur eine Erfahrung,  die aber auch nur z.B. durch Sauerstoffmangel entstanden sein kann.
Deswegen haben Forscher Personen im Krankenhaus getestet, die alle die selben Bedingungen haben, also ungefähr die gleiche Krankheit haben. Ihnen wurden kurz die Lebenserhaltungsmaschienen abgestellt, aber so dass sie nachher noch wieder gerettet werden konnten. Danach berichteten aber nur ca.10% von einer solchen Licht-Erscheinung....

Naja, ich denke daher, dass es nah dem Tod eher finster für uns aussieht.
Titel: Der Tod
Beitrag von: Ein Magier am 02.01.2008, 23:53
Zitat
Original von Orwan Hull
naja^^ ich kenn mich zwar nich sooo gut mit dem thema aus und ich hab mich bisher auch nicht soo viel damit beschäftigt (ausser in der Schule), aber ich will trotzdem mal was dazu sagen:

Bei folgendem bin ich mir nich mehr 100% sicher, es ist schon 1 Jahr her als ich es erfuhr:
Es wurde meines Wissens nach einmal ein Experiment durchgeführt um dieses Mysterium "Ein Licht am Ende des Tunnels" aufzudecken.
Es gibt ja öfter ähnliche Fälle. Jedoch ist dies ja kein mathematischer Beweis sondern nur eine Erfahrung,  die aber auch nur z.B. durch Sauerstoffmangel entstanden sein kann.
Deswegen haben Forscher Personen im Krankenhaus getestet, die alle die selben Bedingungen haben, also ungefähr die gleiche Krankheit haben. Ihnen wurden kurz die Lebenserhaltungsmaschienen abgestellt, aber so dass sie nachher noch wieder gerettet werden konnten. Danach berichteten aber nur ca.10% von einer solchen Licht-Erscheinung....

Naja, ich denke daher, dass es nah dem Tod eher finster für uns aussieht.


Vielleicht verhält es sich wie bei Träumen - nicht jeder erinnert sich daran.
Titel: Der Tod
Beitrag von: B@ll3r^B@ll3r am 03.01.2008, 02:43
Naja es gab ja mal son Galileo special. Nee das war Galileo mystery. Aufjedenfall ham se herausgefunden (reine spekulation  :)) dass vor dem Tod ein "Film" abläuft der für jeden Menschen anders aussieht. Mal isses ne Wiese mit Familie  :poeh:, oder mal am Strand  ;). Mit diesem Film wird man schon geboren oder so. Das soll den Tod "erträglicher" machen  :D, und die Glückshormone werden zusätzlich noch ausgeschüttet. Da kam auch was mit dem Tunnel aber das weiß ich nich mehr genau. So Leute, muss dann mal gehen! Da steht son Typ inner Kutte vor der Tür, schwafelt irgendwas über sone Hölle oder so...  :ugly:
Titel: Der Tod
Beitrag von: Orwan am 05.01.2008, 20:39
Zitat
[...] und die Glückshormone werden zusätzlich noch ausgeschüttet [...]
Wie sollen denn Hormone ausgeschüttet werden, wenn das Gehirn tot ist, also nichts mehr macht....das ergibt keinen Sinn... oO

Naja, der Tod ist auch etwas übersinnliches ;)
Titel: Der Tod
Beitrag von: Badkapp am 05.01.2008, 21:58
bevor man tot ist, wenn man tot ist sieht man auch nix mehr...
Titel: Der Tod
Beitrag von: BerryBlue am 07.01.2008, 21:11
Zitat
Original von B@ll3r^B@ll3r
Naja es gab ja mal son Galileo special. Nee das war Galileo mystery. Aufjedenfall ham se herausgefunden (reine spekulation  :)) dass vor dem Tod ein "Film" abläuft der für jeden Menschen anders aussieht. Mal isses ne Wiese mit Familie  :poeh:, oder mal am Strand  ;). Mit diesem Film wird man schon geboren oder so. Das soll den Tod "erträglicher" machen  :D, und die Glückshormone werden zusätzlich noch ausgeschüttet. Da kam auch was mit dem Tunnel aber das weiß ich nich mehr genau. So Leute, muss dann mal gehen! Da steht son Typ inner Kutte vor der Tür, schwafelt irgendwas über sone Hölle oder so...  :ugly:

Die Galieleo Mystery Serien enden aber eigentlich immer mit dem Satz:"Ob man daran glauben will oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden"
Also viel Trara um nichts.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: LOLinator am 29.05.2012, 23:23
Ich glaube wir seine schon alle Tod ich mein wir erleben jeden Tag leid Schmerzen Ich glaube wir sind bereits in der Hölle Wir wissen dass wir sterben werden aber wann ist immer die frage so zu leben mit dem wissen ist schon eine Qual ZU vIel wissen Ist eine Qual der Tod ist nur ein Erlös den Eier verdrängen wollen Ende ich bin nicht depressiv nur etwas Paranoid kein Scherz Ende.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Grom am 30.05.2012, 00:00
Ich hab noch ein paar Buchstaben und Satzzeichen übrig, die kannst du gerne haben: .........,,,,,,,DddeeFgIiiLnnpSttuuWWW

Ist nicht allein das Wissen, nicht zu wissen wieviel Zeit einem noch bleibt Ansporn genug jeden Tag aus vollen Zügen auszukosten? Das Leben ist zu kurz um es mit Trübsal zu verschwenden.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: progama13 am 30.05.2012, 00:01
Jeder soll denken was er will, aber bei mir ist es so: Ich habe nichts mit der Kirche am Hut. Die Vorstellung, dass man an irgendeinem Tor auf Wolke Nummer 7 um Einlass ins Paradies hoffen muss, finde ich lächerlich, da wandle ich lieber nach Sovngarde (Scherz am Rande). Aber ich finde es auch hart zu sagen, dass es aus ist, dass das Hirn tot ist und nichts mehr existiert ausser tiefe schwärze und selbst die kann man nicht mehr wahrnehmen weil man einfach nicht mehr existiert. Ich persönlich finde die Vorstellung schön, dass nicht alles vorbei ist sondern das noch irgendetwas passiert, egal was. Schon allein weil es den Tod etwas harmloser erscheinen lässt. Ich habe keine Angst vor dem Tod solange dieser natürlich und nicht gewaltsam in der besten Zeit meines Lebens eintritt. Jeder stirbt irgendwann. Und wenn es soweit ist erscheint einem der Tod wahrscheinlich nicht so schrecklich wenn man an etwas glaubt. Ich weiß auch nicht warum alle hier immer auf der Kirche rumhacken. Klar hat sie im Mittelalter und teilweise auch heute noch Mist gebaut aber wenn der Glaube bei einem einzelnen, egal welcher Glaube, die Angst vor etwas lindert oder Hoffnung in schlechten Zeiten gibt warum nicht ? Soll man jedem seinen Glauben lassen. Wie geasagt bin ich weder katholisch noch sonst irgendwas aber ich glaube nicht, dass mit dem Tod alles endet.

 :|
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: smuke am 30.05.2012, 08:00
Ich weiß auch nicht warum alle hier immer auf der Kirche rumhacken. Klar hat sie im Mittelalter und teilweise auch heute noch Mist gebaut aber wenn der Glaube bei einem einzelnen, egal welcher Glaube, die Angst vor etwas lindert oder Hoffnung in schlechten Zeiten gibt warum nicht ? Soll man jedem seinen Glauben lassen.
Weil es der Glaube ist, welcher den Menschen zu absurden und total dummen Handlungen treibt. Hierzulande vielleicht nicht, aber was auf der Welt alles passiert, nur weil die Menschen glauben sie müssen dies tun oder es wäre „richtig“ ist einfach lächerlich. Zudem beruht fast jeder Krieg auf verschiedenen Glaubensrichtungen, siehe schon nur mal Hitler mit den Juden. Es ist einfach krank, was sich die Menschheit für Märchen erzählt und diese dann auch wirklich glaubt. Somit zum Thema: Nach dem Tod ist nichts, da der Tod einfach bedeutet, dass der Körper nicht mehr funktioniert. Ohne Funktion des Hirns, ist einfach nichts mehr. Ganz logisch, ganz einfach. Der Mensch will es nur nicht glauben… Ich habe aber aufgehört, Dinge schöner zu machen als sie sind. Es ist einfach unvorstellbar, dass das Hirn nicht mehr funktioniert. Das ist zuviel für das menschliche Vorstellungsvermögen.  :cool:
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Grom am 30.05.2012, 08:13
Die Religionen sind nicht schuld an der menschlichen Dummheit. Die Menschen sind es, die eine Religion erfinden, als Leitfaden für friedliches Zusammenleben, und es in ihrer einzigartigen Ignoranz fertigbringen, Details einzubauen bzw. Details hinein zu interpretieren, die sie dazu veranlassen auf einander loszugehen. Religion ist eine Schöpfung des Menschen. Keine Entität, die die Schuld an etwas tragen kann.

Krank ist man z.B. wenn man Fieber hat und laufend hustet. Oder wenn man sich den Finger blutig beißt und damit Penisse an die Wand kritzelt.
Es ist nicht krank das Menschen einer bestimmten Religion folgen und ihr Leben daran ausrichten. Menschen brauchen Führung, irgendeinen roten Faden in ihrem Leben. Eine Lebensphilosophie. Das kann Religion sein, ein Führerkult, eine Ideologie, gesellschaftliche Normen usw.
Jeder versucht, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Die meisten lassen sich dabei leiten. Eigentlich jeder tut das. Auch die Individualisten, die sagen sie würden ihren eigenen Weg gehen, orientieren sich dabei an den bereits bekannten Wegen.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: smuke am 30.05.2012, 08:52
Die Religionen sind nicht schuld an der menschlichen Dummheit. Die Menschen sind es, die eine Religion erfinden, als Leitfaden für friedliches Zusammenleben, und es in ihrer einzigartigen Ignoranz fertigbringen, Details einzubauen bzw. Details hinein zu interpretieren, die sie dazu veranlassen auf einander loszugehen. Religion ist eine Schöpfung des Menschen. Keine Entität, die die Schuld an etwas tragen kann.
 
Ja, das sind etwa meine Worte in intellektueller Sprache (welcher ich leider anscheinend nicht so mächtig bin wie du) ausgedrückt  ;)
Es ist nicht krank das Menschen einer bestimmten Religion folgen und ihr Leben daran ausrichten.
Tut mir leid, aber was manche (extreme) Religionen “verlangen” ist einfach KRANK. Da habe ich absolut kein Verständnis mehr dafür. Ansonsten stimme ich dir im Grossen und Ganzen zu… ich hab wohl einfach weniger Verständnis für Religionen als du  :cool:
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Grom am 30.05.2012, 08:54
Definiere bitte "extreme" Religion und was die "verlangen".
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: smuke am 30.05.2012, 09:20
Ich kenn mich jetzt nicht soo gut aus, ich weiss aber, dass manche Völker des Glaubens wegen die Frauen verstümmeln. Oder eben Morde begehen. Ich denke das werden Muslime oder ähnliche sein. Oder auch diese Burka der Frauen, welche diese aufs niederste diskriminiert. Solche Sache eben, was man so sieht und liest…
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Grom am 30.05.2012, 09:35
Die Beschneidungen die du meinst gehen auf Traditionen aus vorchristlicher und vorislamischer Zeit zurück. Der Koran erwähnt keine Beschneidungen. Ein Islamisches Werk erwähnt leichte Beschneidung die von ihren Ausmaßen her mit der im Judentum üblichen vergleichbar ist. Die Annahme, Beschneidungen an Mädchen seien religiös motiviert sind falsch.
Ehrenmorde haben nichts mit Religion zu tun, sondern mit lokalen Sitten, die keinen Bruch mit Traditionen zulassen.
Die Burka ist aus Sicht des Islam kein Instrument der Unterdrückung sondern des Schutzes. Nur aus unserer Sicht ist sie ein Symbol der Diskriminierung. Aber im Islam nicht zwingend vorgeschrieben.

Übrigens gibt es hier (http://www.nirn.de/forum/index.php/topic,1209.0.html) einen Religions-Thread in den wir damit ausweichen sollten, denn hier geht es um den Tod.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: smuke am 30.05.2012, 10:30
Stimmt sorry, hab dich dort zitiert.

Um zurück zum Thema zu kommen, zitiere ich mich mal selbst:
Nach dem Tod ist nichts, da der Tod einfach bedeutet, dass der Körper nicht mehr funktioniert. Ohne Funktion des Hirns, ist einfach nichts mehr. Ganz logisch, ganz einfach. Der Mensch will es nur nicht glauben… Ich habe aber aufgehört, Dinge schöner zu machen als sie sind. Es ist einfach unvorstellbar, dass das Hirn nicht mehr funktioniert. Das ist zuviel für das menschliche Vorstellungsvermögen.  :cool:
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Oynox am 30.05.2012, 19:55
Ich glaube an die Geschichte, dass man nach dem Tod als ein Teilchen von irgendwas wieder auf der Welt ist. Zum Beispiel in einem Grashalm oder Sandkorn :D
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: LilaMue am 30.05.2012, 22:45
Den Grashalm finde ich witzig. :)
Nun, ich glaube an keine Wolke 7, auf der sitzt man schon eher des öfteren, wenn man lebt, auch glaube ich nicht, dass nach dem Tod nix mehr ist. Klar, der Körper zerfällt, verrottet und dann wird das irgendwann z. B. einem Grashalm zugute kommen, der dann besser wächst. Aber wir sind eben nun nicht nur Fleisch.
Ich glaube dass ein Teil von uns nicht stirbt, sondern einfach in eine andere Daseinsform wechselt. Ja, das glaub ich halt so. Und ich glaub auch an Widergeburt.
Also dürfte das mit dem Sterben nicht so schlimm sein. Für einen selbst halt.
Allerdings ist es schlimm für die Menschen, die noch da sind, wenn jemand Nahestehender stirbt oder vielleicht sterben könnte. Das ist das eigentlich schlimme dran, zumal ich derzeit damit konfrontiert bin. Und auch wenn man, so wie ich, davon überzeugt ist, dass die Existenz eines Menschen mit dem Tod nicht endet, ist das dann doch recht schmerzhaft.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: smuke am 04.06.2012, 09:10
Den Grashalm finde ich witzig. :)
Also dürfte das mit dem Sterben nicht so schlimm sein. Für einen selbst halt.
Allerdings ist es schlimm für die Menschen, die noch da sind, wenn jemand Nahestehender stirbt oder vielleicht sterben könnte. Das ist das eigentlich schlimme dran, zumal ich derzeit damit konfrontiert bin.
Nun, es ist für denjenigen, der stirbt, genauso wenig schlimm wenn einfach nichts mehr ist. Es sind nur die Angehörigen, die nach dem Tod eines Menschen Probleme haben.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Orwan am 04.06.2012, 16:14
Nicht, wenn diese auch irgendwann mal tot sind.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Grom am 04.06.2012, 22:44
Bis sie das sind sehr wohl.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Taker34 am 05.06.2012, 18:20
Wenn sie schon tot sind, spielt das auch keine Rolle mehr.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Orwan am 05.06.2012, 19:50
Wollte ich auch antworten, aber du hast natürlich auch Recht, @ MorpheuZ. Vielleicht habe ich mich wieder einmal zu ungenau ausgedrückt, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich dank 13 Jahren Schule müde bin, anderen meine Einstellungen erklären zu müssen, aber ich wollte darauf hinaus, dass, wenn man davon ausgeht, dass der Tod einer Person das Ende seiner Existenz bedeutet, diesem egal sein kann, was in seinem Leben passiert ist, weil er sich eben nicht mehr daran erinnern kann.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: LilaMue am 05.06.2012, 21:35
Und was wenn doch???

Was ist, wenn das Ganze so ist, dass wir, sagen wir mal, sterben... und dann das Leben gleich nach diesem Prozess erst mal wie ein Film vor einem abläuft, und einem dann sozusagen der große Zusammenhang der vielen Dinge, die da so passiert sind, bewusst wird, also man die Essenz dessen, wohin man sich entwickelt hat, präsentiert bekommt. Eine Zwischenbilanz, sozusagen.
Was wäre wohl der Sinn des eigenen Gewissens, und das innere Bedürfnis, sich im Leben danach zu richten... angenommen es hat einen tieferen Sinn?
Dann wohl den, dass man am Ende auf was Positives zurückblicken kann. Dass man sich selbst und sein eigenes Leben mit einem guten Gefühl betrachten kann. Und vergesst dabei mal den ganzen Erfolgsquatsch, der mit Geld zu tun hat.
Wenn man davon ausgeht, dass es karmische Wirkungen gibt, der Tod nicht das Ende ist, weil ja Energie, oder ich nenne es jetzt der Einfachheit halber die Seele, ewig existiert, und es darum geht, sich zu entwickeln... irgendwie würde das dann doch einen Sinn ergeben? Karmische Wirkungen, ich weiß dass das Ganze sehr komplex ist, aber einfach ausgedrückt geht's darum, dass man etwas, das man in einem vorherigen Leben vermasselt hat, in einem folgenden Leben besser macht. Ja, und wenn ich quasis so eine positive Bilanz hatte, dann komme ich schneller an mein Ziel, von dem ich jetzt nicht sagen kann, wie das dann aussieht, aber gefühlsmäßig existiert es.

Anders betrachtet, warum soll man sich im Leben bemühen, und was Positives draus machen, wenn es nur das eine Leben gibt, und mit dem Tod endet das alles?
Das habe ich mich schon öfter gefragt, und mehr. Und ich letztlich bin immer nur zu dem Entschluss gekommen, dass das so nicht sein kann. Irgendwie bin ich innerlich überzeugt, dass dann nicht einfach aus ist. Keine Ahnung, aber ich gehöre halt zu jenen Menschen, für die so ein Leben sinnlos wäre, das dann im Nichts endet.
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: Taker34 am 05.06.2012, 23:18
Das ist auch nur eine Wunschvorstellung von dir. Wie kann man im Zeitalter der Wissenschaft, in dem so gut wie alles schlüssig erklärt werden kann, an etwas Übernatürliches glauben? Wir sind auch nur Organismen wie Millionen andere im Universum. Das macht uns nicht besonders und verleiht uns keine "Seele", nichts das nach dem Tod weiterleben könnte.
Ich kann beim besten Willen nicht an ein Weiterleben in irgend einer Form nach dem Tod glauben. Das erscheint mir so lächerlich und schwach, nur damit man seinen innersten Ängsten (dem Nichts) nach dem Tod ausweicht. Wir Menschen sind nichts magisches, wir brauchen uns auch nichts auf uns einzubilden. Wir sind eben Kohlenstoffverbindungen.
 ;)
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: LilaMue am 06.06.2012, 03:46
@ Taker34
Du musst ja nicht glauben, dass da nach dem Tod was ist. Es wird sich dann spätestens herausstellen, wenn Du gestorben bist, ob es denn dann wirklich so ist oder nicht.

Ich für meinen Teil glaube auch nicht dass wir Menschen was Besonderes wären. Tiere haben auch Seelen, Pflanzen haben welche, für mich ist alles beseelt, was ja nur eine Bezeichnung dafür ist, dass alles letzlich Energie ist.
Und irgendwie könnte man auch alles als magisch bezeichnen... dazu eine Erläuterung aus der Wissenschaft.
Im Zeitalter der Wissenschaft gibt es ja auch die Quantenphysik. Das ist doch Wissenschaft... und sogar eine sehr interessante, wie ich finde.
Es war z. B. noch zu Zeiten von Einstein so, dass man dachte, der Mensch eine Art passiver Beobachter in einem existierenden Universum sein. Da der Mensch, dort eine riesige, weite Welt, die unabhängig vom Menschen existiert. Später hat dann ein Physiker namens Böhm herausgefunden, dass der Mensch als Beobachter den Gegenstand der Beobachtung beeinflußt. Und zwar würde es vom Beobachter abhängen, ob z. B. ein Elektron als Teilchen oder als Welle in Erscheinung tritt. Das bedeutet soviel, als dass das menschliche Bewusstsein in der Lage ist, Abläufe zu beeinflussen. Wortwörtlich schrieb der was von einer "hintergründigen Ebene der Wirklichkeit", und das finde ich allemal interessant, klingt zumindest so, dass man da was entdeckt hat, das mehr ist als nur das, was sich angreifen lässt.
Auf jeden Fall finde ich das Ganze betrachtenswert. Wie oft schon in der Geschichte glaubten Menschen etwas, ja waren so überzeugt von was, dass sie jegliches anderes belächelten und abtaten und dann... 100 Jahre später hat es sich als der größte Schwachsinn erwiesen... wir Menschen sind eben nicht allwissend, sondern sehr unwissend, würde ich sagen.

Aber da fällt mir was ein...
Wenn das nun stimmt und es ist so, dass man durch sein Denken Abläufe beeinflusst, also wenn ich denke, dass danach was ist, dann werde ich dann was wahrnehmen. Glaubt jemand, dass dann einfach der Lichtschalter ausgeht und alles ist schwarz, ist es womöglich für den genau so, da er das ja schon vorher beeinflusst hat und so glaubte.
Nun, das würde ich nun wirklich als vage Behauptung dahinstellen, aber es sind halt solche Gedanken, die dann in Anbetracht solcher Entdeckungen von Wissenschaftlern auftauchen.

Und nun gute Nacht, ist schon ein wenig spät, merke ich grad.  ;)
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: PudelOfDeath am 03.06.2013, 13:46
Aus aktuellem Anlass hole ich mal den Thread aus der Versenkung, ich will auch kein neues Thema mit der Überschrift "Der Tod: Reloaded" eröffnen ;)

Man hat sich jetzt schon die Seiten der Naturwissenschaft, der Beseeltheit von Lebewesen, der Religionen und der spirituellen Ebene betrachtet, mit Fragen und (persönlichen) Feststellungen zu "Was ist / ist nicht danach?".  Was mir hierbei noch etwas gefehlt hat, ist die Tatsache, dass wir nach dem Tod (ob wir wollen oder nicht) noch präsent sind, weil wir etwas von uns hinterlassen haben. Wir greifen zu Lebzeiten bewusst oder unbewusst in das Geschehen um uns herum ein. Das hat mal größere Auswirkungen auf unser Umfeld, mal sind diese kaum spürbar. Fakt ist, dass wir Erinnerungen, Erlebnisse und Geschichten mit unseren Mitmenschen teilen. Daran wird sich erinnert, davon wird gesprochen. Manchmal beeinflussen wir das Denken und Handeln unserer Mitmenschen in so einer tiefgreifenden Art und Weise, dass auch lange Zeit später dieser Einfluss bemerkbar ist (ob positiv oder negativ).

Man kann also kaum sagen, dass mit dem letzten Atemzug unser Sein per se beendet ist. Vielleicht haben wir

-selbst Kinder in die Welt gesetzt und erzogen, sodass sich z.B. von uns vermittelte Werte (oder auch nur der Erziehungsstil) fortsetzt
-eine gute Familie und/oder tolle Freunde gehabt, die sich immer wieder an uns erinnern, die von gemeinsamen Erlebnissen erzählen und so unser Andenken weiter tragen
-andere Menschen zu etwas Wichtigem inspiriert
-etwas geschaffen. Ob durch die normale tägliche Arbeit, in der wir einen geschätzten und geachteten Platz irgendwo eingenommen haben. Oder durch kleinere und größere Projekte, auf deren Basis dann andere Menschen etwas aufbauen oder davon lernen können
-oder einfach nur so großen Mist verzapft, dass man sich noch Dekaden später daran erinnern wird - die Welt ist schließlich kein glitzerndes Wunschkonzert  ;)

Man könnte die Liste beliebig fortsetzen, es wird sich immer irgendwo etwas finden, was nach unserem Abgang noch eine Spur von uns trägt. Ich finde also, dass von "Hopp und weg" auf keinen Fall die Rede sein kann.

Just my two cents
Titel: RE: Der Tod
Beitrag von: smuke am 03.06.2013, 14:26
Deine Argumentation geht am Thema vorbei. Das, was du da beschreibst, ist total logisch und bestreitet auch niemand. Aber gut, erwähnen konnte man es ja mal.

Stand: 17.01.2018, 18:54