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Thema: PC oder Konsole?  (Gelesen 3041 mal)

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Hallo.

Seit ein paar Wochen probiere ich eine PS3. Hab dort schon ein paar Shooter (z.B. Crysis 2, BF Bad Company) probiert und sie lassen sich alle mit Gamepad wirklich nicht so steuern dass es großen Spaß macht. Auch bei Prügel-Spielen wie z.B. Darksiders und Heavenly Sword will der richtige Funke einfach nicht überspringen. Es ist schwer zu beschreiben. Irgendwie will ich schon PS3 zocken, richtige Begeisterung kommt aber einfach nicht dabei auf. Ist das ne Gewöhnungsfrage weil ich seit bald 15 Jahren eigentlich nur am PC gezockt habe?

Jetzt zur Weihnachtszeit dürfte ne PS3 mit ca. 20 guten Spielen ne nette Summe bringen. D.h. ich könnte mir schon vorstellen zum PC zurück zu kehren und die PS3 als kurzen Versuch abtun. Wenn ich dann aber dran denke was ich mit PCs schon alles durch gemacht hab könnte ich auch den verkaufen. :rolleyes: Andererseits gibts so viele PC-Spiele zum Ramsch-Preis dass man es auch einfach drauf ankommen lassen könnte. Versuch macht kluch.

Also eigentlich würde ich mich wieder dem PC widmen, wenn mich nicht ein paar Dinge stören würden. Steam und andere Online-Zwang-Geschichten wie bei z.B. bei Bioshock 1 nur 5 Aktivierungen oder dass ich GTA 4 am PC gar nicht zocken konnte. Zwar ließ sich die Online-Aktivierungs-Pflicht irgendwann wegpatchen, mein Exemplar aber meinte immer noch, mir das Speichern des Spielstands untersagen zu müssen, weil es nicht im Internet aktiviert worden war, was nebenbei erwähnt auch vorher nie funktioniert hatte.

Wird solcher Internet-Aktivierungs-Mist in Zukunft zunehmen? Werden in ein paar Jahren viele oder die meisten Spiele an Steam oder DRM oder so gebunden sein und sich nicht mehr gebraucht (ver)kaufen lassen? Dann such ich mir nämlich am besten nen ganz anderes Hobby. :rolleyes:
  22.11.2014, 20:30
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  • Skelett-Krieger
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Was genau versprichst du dir von diesem Thread? Einen weiteren PC vs. Konsole Krieg? Darauf wird es nämlich hinauslaufen.

Dass die Maus als Eingabegerät präziser ist, als ein Gamecontroller, hat nichts mit "Gewöhnung" zu tun, es ist schlichtweg Fakt. Selbst wenn der Controller einen analogen Stick hat, ist die Strecke, welche die Maus auf der Tischplatte zurücklegen kann immer noch wesentlich größer, als die Achsenlänge des Sticks. Je größer die Achsenlänge, desto mehr Abstufungen / Punkte auf der Achse kann das Gerät messen. Je mehr Punkte gemessen werden können, desto präziser kann man einen Punkt anfahren.

Mit anderen Worten, wenn ich die Maus 10 Millimeter bewege, ergibt das vielleicht eine Kamerawinkel-Änderung von 5 Grad. Wenn ich den Stick um 10 Millimeter bewege, ergibt das hingegen eher 50 Grad. Es versteht sich von selbst, dass das nur ein Beispiel ist und davon abhängt, wie die Maus- / Stick- Empfindlichkeit im jeweiligen Spiel eingestellt ist. Aber es macht das zugrunde liegende mechanische Gesetz deutlich.

Was deine Ausführungen zu Steam angeht, glaube ich, dass du da gewissen Vorurteilen unterliegst. Steam ist kein Kopierschutz und hat auch mit DRM und Onlinezwang nichts zu tun. Die meisten meiner Steam-Spiele sind weder DRM geschützt, noch verlangen sie eine ständige Internetverbindung. Die meisten lassen sich sogar offline starten.

Steam ist eine digitale Vertriebsplattform für Spiele. Statt in einen Laden zu gehen, um sich eine physikalische DVD zu kaufen, besucht man eine Webseite und kauft das Spiel online, und erhält es digital per Download. Dass der Hersteller (nicht Steam!) hier natürlich für Wege sorgen muss, dass das Spiel nicht auf 100 Rechner kopiert wird, dürfte jedem Menschen klar sein. Sowohl bei einer DVD als auch bei einem Download möchte der Hersteller für sein Produkt bezahlt werden und muss daher dafür sorgen, dass es nicht einfach kopiert werden kann.

Das Problem, das die meisten 'Oldschool'-Gamer mit digitalen Vertriebsplattformen haben, ist eher ein psychologisches. Die kommen nicht damit klar, dass sie keinen physikalischen Gegenstand erwerben, den sie in der Hand halten können. Da das Produkt und die Nutzungsrechte digital sind, ist manchen Menschen das Ganze zu abstrakt. Sie haben das Gefühl, dass sie Geld für etwas ausgeben, das sie weder sehen noch anfassen können - und daher für sie nicht existiert.
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  23.11.2014, 11:17
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  • Skelett
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Ich glaube das Problem bei Steam ist eher, dass man sich auf irgendwelche Server und Internet-Geschichten verlassen muss.

Was mich vor der Rückkehr zum PC zurück schrecken lässt sind die viel häufigeren Probleme. Bei locker jedem 3. Spiel gibts irgendwelche Probleme. Es braucht spezielle Einstellungen oder Software, lässt sich erst gar nicht installieren oder aktivieren, braucht ne spezielle PhysX-Version oder andere Extrawürste. Oder hat nen Kopierschutz den man sich besser nicht auf die Platte holt. Grob gesagt hat man die Wahl zwischen unpräziser, nerviger Steuerung bei Konsolen und vielen Problemen, für die man oft umständliche oder gar keine Lösungen findet beim PC.

Mit ner Aktivierung bei Steam könnte man sich noch abfinden, wenn man die Scheibe besitzt und nicht auf ne Installation übers Internet angewiesen ist. Was mir dabei überhaupt nicht gefällt ist, dass man Steam-Spiele nicht gebraucht kaufen oder verkaufen kann. Soviel ich weiß, kann man die noch nicht mal zurück schicken wenn sie nicht (ordnungsgemäß) funktionieren (oder nicht gefallen).

Andererseits, was bringt nen funktionierendes Spiel das auch keinen Spaß macht...

Pest oder Cholera, ich hab keine Ahnung wofür ich mich entscheiden soll. Tendiere etwas mehr zum PC weil man mit Maus besser ballern und gucken kann. Nur was wenn das Spiel nicht funktioniert oder sogar der ganze PC gerade Ärger macht...
« Letzte Änderung: 23.11.2014, 13:33 von Vion »
  23.11.2014, 13:30
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Zitat
Bei locker jedem 3. Spiel gibts irgendwelche Probleme. Es braucht spezielle Einstellungen oder Software, lässt sich erst gar nicht installieren oder aktivieren, braucht ne spezielle PhysX-Version oder andere Extrawürste. Oder hat nen Kopierschutz den man sich besser nicht auf die Platte holt. Grob gesagt hat man die Wahl zwischen unpräziser, nerviger Steuerung bei Konsolen und vielen Problemen, für die man oft umständliche oder gar keine Lösungen findet beim PC.

Das erscheint mir doch völlig aus der Luft gegriffen. Ich habe bei so gut wie keinem Spiel PC Probleme gehabt. Und ich hab fast jedes Spiel mal gespielt. Die PC Probleme die du selber bisher hier im Forum gepostest hast, beziehen sich fast alle auf Uraltspiele, die auch keiner aktuellen Konsole laufen. Auf dem PC hat man die gleichen Probleme, wie bei Konsolen, nur mit dem Unterschied, dass man bei Konsolen dann damit leben muss, es auf dem PC aber noch diverse Möglichkeiten gibt Bugs zu umgehen oder zu fixen (via Konsole, oder Communitypatches z.B.)
Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

Runden mitgespielt: 10,  Runden gewonnen: 5,  Runden verloren: 5,  Runden überlebt: 3,  von den Assassinen ermordet worden: 6,  von der Mehrheit gelyncht worden: 2, als Bürger gewonnen: 3, als Bürger verloren: 4, als Assassine gewonnen: 2, als Assassine verloren: 1
  23.11.2014, 15:11
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  • Skelett-Krieger
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Was mich vor der Rückkehr zum PC zurück schrecken lässt sind die viel häufigeren Probleme. Bei locker jedem 3. Spiel gibts irgendwelche Probleme. Es braucht spezielle Einstellungen oder Software, lässt sich erst gar nicht installieren oder aktivieren, braucht ne spezielle PhysX-Version oder andere Extrawürste. Oder hat nen Kopierschutz den man sich besser nicht auf die Platte holt. Grob gesagt hat man die Wahl zwischen unpräziser, nerviger Steuerung bei Konsolen und vielen Problemen, für die man oft umständliche oder gar keine Lösungen findet beim PC.

Dann hast du einen schlechten oder schlecht gewarteten PC. Ich hatte solche Probleme mit noch keinem einzigen Spiel, weder bei Steam, noch bei Origin. Und ich habe immerhin bereits 38 Spiele heruntergeladen, installiert und gespielt. Du solltest deine persönlichen PC-Probleme nicht der Vertriebsplattform in die Schuhe schieben. Davon abgesehen können solche Probleme bei DVD-Versionen genauso häufig auftreten, das hat mit Steam einfach überhaupt nichts zu tun.

Was mir dabei überhaupt nicht gefällt ist, dass man Steam-Spiele nicht gebraucht kaufen oder verkaufen kann.

Ja, das ist so. Du erwirbst nicht das Spiel (so wie man früher den Datenträger gekauft hat), sondern die Nutzungsrechte daran und die sind nicht übertragbar. Ich kann verstehen, wenn einem so etwas nicht gefällt. Mir persönlich ist das egal, weil ich Spiele nicht weiterverkaufen würde. Ich zocke gern auch noch mal ein altes Spiel. Alles, was ich in meiner Steam-Bibliothek habe, kann ich jederzeit wieder anzocken, auch wenn ich in 5 Jahren einen völlig neuen PC habe. Ich sehe darin einen Vorteil, der die Nicht-Übertragbarkeit von digitalen Spielversionen überwiegt.

Man darf über diesen Punkt aber durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Klar, wenn Wiederverkäuflichkeit das ausschlaggebende Argument für dich ist, dann musst du wohl auf digitale Vertriebsplattformen verzichten - und hast am PC-Spielemarkt die Arschkarte. Denn dort ist der Vertrieb von Spielen auf Datenträgern am aussterben.

Wer meint, dass er mit einer Konsole da besser bedient ist, irrt sich aber. Nicht nur, weil die Hardware geschlossen und nicht erweiterbar ist, oder weil die Spiele teurer sind. Sondern, weil auch bei Konsolen das Spiel an die Plattform gebunden ist. Nur dass die Plattform aus Hardware besteht, nach 4 Jahren veraltet ist und weggeworfen werden muss. Am PC lässt sich die Plattform wenigstens bei Bedarf aktualisieren.

Und auch bei den Konsolen beginnen die Hersteller längst damit, Maßnahmen gegen den Wiederverkauf von Spielen zu implementieren - Account Bindung und Online Shop wird auch dort zunehmend Realität.

Soviel ich weiß, kann man die noch nicht mal zurück schicken wenn sie nicht (ordnungsgemäß) funktionieren (oder nicht gefallen).

Stimmt nicht. Du hast ein garantiertes Widerrufsrecht, wenn ein gekauftes Produkt nicht funktioniert. Ganz unabhängig davon, ob es ein digitales Produkt ist, oder nicht. Der Steam-Support reagiert da binnen 24-h, überweist dir dein Geld zurück und entfernt das Spiel von deinem Konto, ohne da lange Fragen zu stellen.
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  23.11.2014, 15:13
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Der Punkt, dass man bei Steam nur noch Nutzungsrechte an einem Spiel erwirbt (anders gesagt: man leiht es auf unbestimmte Zeit) hat mich ebenfalls sehr gestört. Er kann sich jedoch sehr schnell relativieren, wenn man keinen besonderen Wert darauf legt, frisch erschienene Spiele zu kaufen. Denn sofern man ein halbes, eines oder mehr Jahre mit dem Kauf zu warten bereits ist, sinkt der Preis in den Steam-Sales ziemlich rapide. Und für 5–15 € geht es für mich persönlich eben in Ordnung, nur die Nutzungsrechte mit Steam-DRM zu erhalten; das musst du halt für dich entscheiden, Vion.

Wird solcher Internet-Aktivierungs-Mist in Zukunft zunehmen? Werden in ein paar Jahren viele oder die meisten Spiele an Steam oder DRM oder so gebunden sein und sich nicht mehr gebraucht (ver)kaufen lassen?
Das ist, wie vielleicht schon klar geworden ist, längst der Fall. Was kein Steam-DRM hat, hat DRM von Ubisoft oder EA, oder ist eine Ausnahme, zu denen erfreulicherweise viele Indie-Spiele zählen.
« Letzte Änderung: 23.11.2014, 15:28 von Silvan »
Die größten Kritiker der Molche
waren früher eben solche
  23.11.2014, 15:26
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Steam ist kein Kopierschutz und hat auch mit DRM und Onlinezwang nichts zu tun.

Steam ist durchaus auch ein DRM. Denn Spiele können dort an das Konto gebunden werden, was die unerlaubte Weitergabe verhindert. Das war ja bei Skyrim auch der Fall: Man hatte erst vergessen, das DRM von Steam zu aktivieren, und so konnten Spieler Skyrim nach dem Download beliebig weiter geben - bis zu einem sehr frühen Patch, der das behoben hatte.

Glücklicherweise hatte ich mit meinem Laptop noch so gut wie keine Probleme. Nachdem 1x alles eingerichtet war, musste ich nur noch Grafiktreiber und Programme, die ich nicht zum spielen brauche, manuell aktualisieren (Flash, Java usw.). Oder man stellt die auch auf automatisch.
Steam aktualisiert sich selbst, Battle.net aktualisiert sich selbst, Origin ebenso. Alle aktuelle Spiele funktionieren problemlos, von Bugs mal abgesehen, die existieren allerdings meistens genauso auf der Konsole.

Das mit den "Server und Internet-Geschichten" ist eher schlechter Pessimismus - ich hatte in den 4 Jahren, die ich Steam nun nutze, kein einziges Mal Probleme mit der Verfügbarkeit. Man kann Steam auch bis zu 4 Monate im offline-modus lassen, danach müsste man einmal wieder verbinden damit Steam weiß "ich bin nicht gecracked und alles ist in Ordnung". Multiplayer-Spiele, die Steam nutzen, haben zudem den Vorteil, dass man ganz einfach mit seinen Freunden spielen kann: Klick auf den Freund in der Freundesliste -> "zu Spiel einladen" -> zusammen zocken.
Klar, Steam Spiele kann man nicht weiterverkaufen. Das ist ja auch Sinn der Sache, deshalb gibt es ja DRM und aus dem selben Grund werden auch immer mehr Konsolenspiele mit Features ausgestatte, die eine Online-Aktivierung voraussetzen - nicht das Spiel an sich, nur wenn man das komplette Spielerlebnis möchte, darf man es nicht gebraucht kaufen.

Das stört mich nicht, ist aber auch ne persönliche Sache. Habe noch nie Spiele weiter verkauft. Dafür bietet Steam mir die Möglichkeit, dank "Sales" günstig an Spiele dranzukommen, wie z.B. The Witcher für 2€, so was findet man in keinem Laden.

Eine PS3 würde ich aber nicht dazu nutzen um Spiele zu spielen, die ich auch auf dem PC spielen kann (zumindest nicht auf meinem, bei manchen ist der PC ja sogar schlechter als eine PS3), aber es gibt einige Spiele, die nur für die PS3 (bzw. nun auch für PS4) zu haben sind, beispielsweise Journey, Uncharted und The Last of Us. Alleine für Journey würde ich mir schon ne PS3 holen, wenn ich das Geld hätte. :P
« Letzte Änderung: 23.11.2014, 17:11 von Elessar »
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  23.11.2014, 17:10
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Stellt sich die Frage entweder oder überhaupt wirklich? Hat man am Ende nicht doch immer irgendwie beides?

Gegen Steam habe ich mich Anfangs irgendwie noch gesträubt, mittlerweile möchte ich es nicht mehr missen. Kopierschutz hatten die meissten Spiele schon vor Steam. Das hatte bei mir schon oft zur Folge, dass ich ein bereits gekauftes Spiel, im Laufe der Zeit noch weitere Male gekauft habe, weil entweder die DVD zerkratzt war, oder ich den Kopierschutzcode verbummelt habe. Oder weil ich irgendwann mal ausgemistet hatte und CDs weggeworfen hatte und danach doch noch Baldurs Gate zum Beispiel spielen wollte. PC Spiele habe ich aus diesen Gründen auch eigentlich noch nie verkauft. Und auch verschenken scheiterte schon oft daran, dass ich den Code nicht mehr hatte. Mitlerweile habe ich 51 Spiele bei Steam. Davon habe ich 11 geschenkt bekommen oder bei gratis Aktionen abgestaubt. Dann habe ich noch 12 Spiele bei GoG die alle gratis waren. Die meissten anderen Spiele habe bei irgendwelchen Aktionen für wenige Euro gekauft.
Als Konsolero kann man von Steamsalepreisen nur träumen. Überhaupt gibt es im Schnäppchentread so gut wie nie was für Konsolen.

Konsolenspiele habe ich schon ein öfter wieder verkauft, es aber auch schon des öfteren bereut, weil ich das Spiel dann doch irgendwann wieder spielen wollte und es nirgends mehr herbekam oder letztlich das gleiche wie den Neupreis bezahlt habe, weil beim Gebrauchtkauf der Day One Gratis DLC fehlt der genausoviel kostet wenn man ihn nachkauft, wie das Spiel selbst.

Meine Xbox360 und die WiiU sind am gleichen Bildschirm angeschlossen, wie der PC. Am PC hängt ebenfalls ein XBox Controller. Es gibt Spiele, die ich lieber mit dem Controller spiele. Meisstens spiele ich aber am PC. Was nicht (nur) an der besseren Grafik liegt. Sondern eher an meiner Bequemlichkeit. Weil man bei den Konsolen immer erst die DVD wechseln muss. Die man natürlich in der Hülle aufbewahrt, wo sie jede Menge Platz wegnehmen. Wärend die Dinger bei PC Spielen eigentlich mehr und mehr nur noch Umweltverschmutzung sind. Was natürlich bei langsamer Internetverbindung auch frustrierend sein kann, wenn von der DVD nur ein Bruchteil des Spieles installiert wird und der Rest gedownloadet werden soll. Trotzdem würde ich nicht ohne PC sein wollen, dazu spiele zu viele Titel die man nur auf dem PC spielen kann. Auch Mods fallen mit Konsolen leider komplett flach. Und die Indie Scene ist auf dem PC auch viel breiter aufgestellt, als auf den Konsolen.

Die Konsolen habe ich eher für konsolenexclusive Titel und die werden auch immer erst gekauft, wenn es bereits eine ganze Reihe für mich interessanter exclusiver Titel gibt.
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  23.11.2014, 18:22
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Also ich habe keine Konsole, und hatte auch nie eine.

Das man an Steam gebundene Spiele nicht weitergeben kann stimmt nicht ganz. Man kann Steam-Accounts von Familienmitgliedern (oder sonstwem, prüft doch keiner) miteinander verbinden, die dann auf die Spiele zugreifen können, ohne das sie übertragen oder nochmal gekauft werden müssen. Wahrscheinlich kann aber immer nur einer dieses Spiel gleichzeitig spielen.

Und man kann über Steam auch Spiele von einem auf den anderen Rechner streamen, wenn die Netzwerkverbindung schnell genug ist.

Ich finde Steam wesentlich bequemer als mit DVDs rumzuhampeln, zumal aktuelle Titel gerne mal 40 GB auf die Platte bringen. Würde DVDs allerdings Origin und Uplay vorziehen. Unübersichtlich, schlechte Bedienung, Verbindungsprobleme und ein sehr eingeschränktes Angebot weil herstellergebunden.
  24.11.2014, 08:26
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Origin finde ich auch nicht so der Hit. Wenn ich es nicht wegen Mass Effect gebraucht hätte, hätte ich lieber darauf verzichtet.

Ich finde auch, dass es ein großer Vorteil ist, dass man die Spiele jederzeit vom Rechner wieder entfernen und jederzeit wieder neu installieren kann. Und zwar, ohne stundenlang nach der DVD zu suchen, die dann verkratzt ist und vom Laufwerk nicht mehr gelesen werden will. Meine Spiele Platte ist zwar 250 GB groß, aber würde ich immer alle Spiele installiert lassen, wäre die bald voll.

Mal davon abgesehen, dass die DVD nicht im Laufwerk sein muss, wenn man ein Spiel startet. Das hat mich an den DVDs am meisten genervt.
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  24.11.2014, 17:03
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Ältere Spiele bekommt man im Internet oft gebraucht fürn paar Euro. Bei Steam kosten die doch bestimmt nen Vielfaches.

Was mich eigentlich stört:Dass man irgendwann so gut wie keine gebrauchten Spiele kaufen oder verkaufen kann.

Mit Datenträgern muss man eben vorsichtig umgehn. Genau wie mit PCs.

Irgendwo hin Geld zu bezahlen und dann drauf zu hoffen ordnungsgemäß mein Spiel installieren zu können gefällt mir nicht so wirklich.

40 Gb übers Internet installieren? Viel Spaß.  :rolleyes:
  24.11.2014, 19:45
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bestimmt
Deine Meinung basiert also auf Vorurteilen? Bei Steam gibt es regelmäßig Rabattaktionen, bei denen Spiele die mit den Jahren ohnehin nur noch einen Bruchteil des Neuwertes kosten nochmal reduziert, oder gar verschenkt werden (was EA mit und ohne Origin übrigens auch macht). Du kannst übrigens den Steam Shop auch ohne Steam sehen, und dich da mal informieren.

Was für gebrauchte, ältere Spiele würdest du denn für was verkaufen? Und was, wenn du es später noch mal spielen willst?

Wenn du ein Spiel auf DVD kaufst, bezahlst du auch irgendwo Geld hin und hoffst dann darauf, dein Spiel ordnungsgemäß installieren zu können, oder nicht? Die Chance, das das von DVD, insbesondere gebrauchten, nicht funktioniert, ist höher als bei reinen Downloadtiteln.

Ich habe eine 50 Mbit Leitung, das dauert nicht länger als 40 Gb von DVD zu installieren.
  24.11.2014, 20:02
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Irgendwo hin Geld zu bezahlen und dann drauf zu hoffen ordnungsgemäß mein Spiel installieren zu können gefällt mir nicht so wirklich.

Du muss nicht "irgendwohin Geld bezahlen". Du kannst PC Spiele ganz normal im Laden kaufen. Viele aktuelle Spiele müssen halt mit Steam oder mit Origin bzw U-Play verknüpft werden. Bei EA und Ubisoftspielen muss man sich aber auch auf Konsolen bei Origin oder Uplay anmelden. Das hat aber dann beim PC den Vorteil, das du die Spiele auch wenn du sie im Laden gekauft hast immer wieder bei der jeweiligen Plattform downloaden kannst. Auch wenn du dir mal nen neuen PC kaufst.

Viele Spiele sind allerdings bei Steam besonders günstig. Nicht nur bei den berühmten Sonderaktionen. Bezahlen kann man bei Steam übrigens auch ohne Kreditkarte mit Guthabenkarten, die im Laden erhältlich sind.
Ne schnelle Internetverbindung oder Geduld beim downloaden braucht man leider heute bei Konsolen und PC gleichermassen. Auch auf den Konsolen werden Spiele mittlerweile erst lange nach Release fertiggepatcht.


Nächstes Jahr will Steam übrigens eigene "Konsolen" herausbringen, vieleicht wär das ja was für dich.
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  24.11.2014, 21:35
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Ältere Spiele bekommt man im Internet oft gebraucht fürn paar Euro. Bei Steam kosten die doch bestimmt nen Vielfaches.
Eigentlich ist alleine der Versand jener gebrauchter Spiele oft teurer als bei Steam das ganze Spiel - und bei Steam kannst du, je nach Internetleitung, direkt am selben Tag (oder gar zur selben Stunde) schon spielen, und das garantiert ohne irgendwelche Probleme wie "Kratzer auf der DVD" oder so.
In meiner Steam-Bibliothek befinden sich fast 160 Spiele - und etwa die Hälfte davon habe ich für jeweils unter einem Euro bekommen, wie z.B. 8 Worms Spiele (alle bis auf Worms 2, glaube ich), die für 5$ per humblebundle zu haben waren, oder the Witcher 1&2 für 2€ in einem Angebot, Civ 3 und 4 complete + Civ 5 für 5$ im bundle, alle X-Spiele (bis auf das letzte) für insgesamt 5€ und viele mehr. Ich kenne nicht mal alle Spiele. Habe auch gerade erst gesehen, dass ich Spec Ops: The Line besitze. :ugly:

Irgendwo hin Geld zu bezahlen und dann drauf zu hoffen ordnungsgemäß mein Spiel installieren zu können gefällt mir nicht so wirklich.
Man braucht ja nicht zu hoffen. Da wird ein gültiger Kaufvertrag geschlossen und selbst wenn es Probleme gibt, so werden die entsprechenden Firmen alles dafür tun, um dir zu helfen - kostenlos. Denn wenn's nicht läuft, kannst du es auch bei Plattformen wie Steam und Origin "zurückgeben" (Spiellizenz weg, Geld wieder da). Bei Origin kannst du es sogar zurückgeben, selbst wenn alles läuft: Innerhalb von 24h nach dem ersten Starten eines jeden Spiels kannst du dein Geld wiederbekommen, sollte es dir keinen Spaß machen. Das brauchst du nicht mal begründen.

40 Gb übers Internet installieren? Viel Spaß.  :rolleyes:
Da lass ich den PC einmal über Nacht an, dann hab ich das Spiel. ;)
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  25.11.2014, 01:02
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bestimmt
Deine Meinung basiert also auf Vorurteilen? Bei Steam gibt es regelmäßig Rabattaktionen, bei denen Spiele die mit den Jahren ohnehin nur noch einen Bruchteil des Neuwertes kosten nochmal reduziert, oder gar verschenkt werden (was EA mit und ohne Origin übrigens auch macht). Du kannst übrigens den Steam Shop auch ohne Steam sehen, und dich da mal informieren.
Gut zu wissen, dass Steam auch Spiele verschenkt, kannte bisher nur die Game Time Sachen und da war bisher Origin besser, da sie aktuellere Spiele angeboten haben. Zumindest dann, wenn ich geschaut habe.
Game Time könnte auch für dich, Vion, Interessant sein, Erklärung siehe unten.
Du muss nicht "irgendwohin Geld bezahlen". Du kannst PC Spiele ganz normal im Laden kaufen. Viele aktuelle Spiele müssen halt mit Steam oder mit Origin bzw U-Play verknüpft werden. Bei EA und Ubisoftspielen muss man sich aber auch auf Konsolen bei Origin oder Uplay anmelden. Das hat aber dann beim PC den Vorteil, das du die Spiele auch wenn du sie im Laden gekauft hast immer wieder bei der jeweiligen Plattform downloaden kannst. Auch wenn du dir mal nen neuen PC kaufst.
Müssen nicht. Man wird halt öfters damit Konfrontiert(Ich muss zb bei Fifa 14 Regelmäßig die Anmelde Screens ertragen, aber das Spiel funktioniert, mit Ausnahme der Onlinefunktion. Aber die brauch ich nicht).

Ich war Jahrelang konsequent auch gegen solche Sachen wie Steam, Origin etc pp. Und genau so wie ich Namenssponsoring beim Eishockey kritisch sehe, sehe ich solche Portale immer noch kritisch.
Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und kann auch die Vorteile genießen. Klar, man kann die Spiele Problemlos von PC zu PC übertragen ohne sich mit diversen Problemen der DVD herum schlagen zu müssen. Was ich persönlich ziemlich gut finde, zb bei Origin, ist das du dort auch Spieleklassiker(Die Ultima-Reihe, Dungeon Keeper etc) kaufen kannst, oder du kriegst sie geschenkt und kannst nach der Installation gleich spielen, ohne dich mit Emulatoren rum schlagen zu müssen.
Und natürlich die Game-Time, mit der man (aktuelle) Spiele spielen kann, erstmal begrenzt(bspw. 48 Stunden) und du danach entscheiden kannst, ob du das Spiel kaufen willst, oder halt eben nicht.

Ich bin ganz froh, dass ich beides habe, sowohl PC als auch Konsole(habe drei hier stehen und eine vierte bei meinen Eltern). Im Endeffekt kommt es in meinen Augen darauf an, welche Spiele du spielen willst und was dir persönlich liegt.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  25.11.2014, 21:58
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Also ich verstehe die Diskussion immer nicht, in den MEISTEN Fällen sehen die Spiele aufm PC einfach geiler aus. Das ist ein objektiver Fakt, der die Diskussion meiner Meinung nach sofort an Ort und Stelle beendet. Persönliche Vorlieben wie z.B. Exklusive Spiele Titel hier oder da sind da ja eigentlich keine Argumente da völlig subjektiv. Manchmal denke ich diese Diskussion wird nur geführt weil sie einigen Leuten Spaß macht  ;) da die Antwort für mich wie gesagt völlig auf der Hand liegt. Auch das Thema Kosten pendelt sich immer mehr ein, mittlerweile bekommt man nämlich auch schon fertige, aktuelle Gaming PCs fast zum Konsolenpreis, siehe hier.
  27.11.2014, 12:06
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Auf so einem PC sehen PC-Versionen bestimmt nicht besser aus.  :rolleyes: Bin aber eh kein Verfechter von Super-Grafik. Wird sowieso immer wieder getopt.

Man müsste mal ne Umfrage starten ob Grafik wichtiger als Gameplay/Inhalt ist.
  27.11.2014, 12:36
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Da brauchst du auch keine Umfrage für, da natürlich beides auf dem PC besser ist. In Punkto Gameplay ist der PC schon allein deshalb nicht zu toppen, weil es viel, viel mehr Auswahl an Games gibt.
Meine Gipfelnebelherrenhausstatistik (mitgespielt ab Runde 4)

Runden mitgespielt: 10,  Runden gewonnen: 5,  Runden verloren: 5,  Runden überlebt: 3,  von den Assassinen ermordet worden: 6,  von der Mehrheit gelyncht worden: 2, als Bürger gewonnen: 3, als Bürger verloren: 4, als Assassine gewonnen: 2, als Assassine verloren: 1
  27.11.2014, 19:39
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Und wenn in einem Spiel die Steuerung auf der Konsole besser ist, dann weil die Umsetzung für Maus und Tastatur schlampig gemacht wurde.
  27.11.2014, 19:56
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Also ich verstehe die Diskussion immer nicht, in den MEISTEN Fällen sehen die Spiele aufm PC einfach geiler aus. Das ist ein objektiver Fakt, der die Diskussion meiner Meinung nach sofort an Ort und Stelle beendet. Persönliche Vorlieben wie z.B. Exklusive Spiele Titel hier oder da sind da ja eigentlich keine Argumente da völlig subjektiv. Manchmal denke ich diese Diskussion wird nur geführt weil sie einigen Leuten Spaß macht  ;) da die Antwort für mich wie gesagt völlig auf der Hand liegt. Auch das Thema Kosten pendelt sich immer mehr ein, mittlerweile bekommt man nämlich auch schon fertige, aktuelle Gaming PCs fast zum Konsolenpreis, siehe hier.

Ein objektiver Fakt beendet eine Diskussion aber meiner Meinung nach nur dann, wenn er für alle Beteiligten die gleiche Subjektivität hat. Und Grafik ist nun mal einer gewissen Anzahl von Leuten(inklusive mir) nicht so wichtig.

@Matthew McKane: Nichts für ungut, aber deine Aussage ergibt für mich im Moment wenig Sinn.
Es ist egal, ob Gameplay/Inhalt und Grafik aufm PC besser ist, sondern was für ein Spiel wichtiger ist. Und seit wann hat Gameplay etwas mit der Anzahl von Spielen zu tun?
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  27.11.2014, 20:08
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